Termin: Wien Mo. 20.03.2017, 9h – Vater klagt „Möwe“

Das lukrative Geschäft mit dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs – Vater klagt Kinderschutzorganisation „die möwe“ auf Euro 50.000,–

Selbst bei eingestellten Ermittlungen der Polizei oder bei Verfahrenseinstellungen seitens der Staatsanwaltschaft werden diese Kinder, teilweise über Jahre behandelt

Wien (OTS/http://www.vaeter-ohne-rechte.at) – Kinderschutzorganisationen leisten vielfach einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft – besonders in der Betreuung von minderjährigen Kindern die Opfer psychischer, physischer oder sexueller Gewalt geworden sind.

Immer wieder werden Fälle an Väter ohne Rechte (VoR) herangetragen, bei denen sich Ungereimtheiten bezüglich Falschbeschuldigungen aufdrängen. Nicht nur VoR ist bekannt, dass der Vorwurf einer Mutter z.B. von Gewaltvorwürfen an den Müttern und/oder den Kindern bis hin zu dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs des Kindes durch den Vater entscheidende Vorteile bei den Scheidungs- Obsorge- und Kontaktrechtsverfahren mit sich bringen. Erste Konsequenz ist die Kontaktrechtstaussetzung des Vaters mit den gemeinsamen Kindern.

Häufig stellen sich diese Beschuldigungen als unwahr heraus. Die Ermittlungen der Polizei werden eingestellt, Staatsanwälte stellen Verfahren ein oder fällen gar Freisprüche. Trotzdem werden die Kinder weiter als sexuell missbraucht therapiert – oft mehrere Jahre lang. Dies sogar in Kenntnis der eingestellten Verfahren, Vorliegen von Gutachten uvm. mit weitreichenden Folgen für die Kinder. Sowohl Therapie als auch Rechtsvertretung sind gefördert! Auch die Krankenkassen übernehmen offenbar ungeprüft weiterhin die Kosten für diese Behandlungen ohne Krankheit; auch dies wird zu prüfen sein – erste Schritte diesbezüglich sind bereits in die Wege geleitet. Kostenübernahmen der Krankenkassen beruhen auf einer Vertrauensstellung der „möwe“. Gutachten und Gerichte können kein Krankheitsbild feststellen – trotzdem wird weitertherapiert.

Ein Meinungsgrundbild “Väter Täter – Kind Opfer” wird grundlos aufrechterhalten.

Man kann also durchaus von einem Systemfehler sprechen, bei dem ein Missbrauch mit dem Missbrauch seitens Kindesmüttern, aber auch aufgrund mangelnder kritischer Hinterfragung von Opferschutzeinrichtungen allen Anschuldigungen Glauben geschenkt wird.

Ein Vater klagt nun „die möwe“ auf € 50.000,– Schmerzengeld und Schadenersatz. Die ersten Verhandlungstage haben bereits stattgefunden – dieses und ein weiteres Verfahren laufen noch. Im Zuge unserer Berichterstattung erreichte auch VoR eine Klagsandrohung.

Die komplette Klagschrift steht auf der Homepage von VoR zum Nachlesen und zum Download bereit.

Nur ganz selten schaffen es solche Fälle in die Medien. (siehe Video)

Öffentliches Gerichtsverfahren im Fall „die möwe“

Einvernahme der beiden behandelnden TherapeutInnen der „möwe“

Pressevertreter sind herzlich willkommen!
Eine Pressemappe wird den Journalisten übergeben.

Datum: 20.03.2017, 09:00 – 13:30 Uhr

Ort: Landesgericht für Zivilrechtssachen, 1. Stock, Saal 8
Schmerlingplatz 11, 1016 Wien, Österreich

Rückfragen & Kontakt:

Väter ohne Rechte
Ansprechpartner im Fall „die möwe“ Hr. Sven Gründel
sg@vaeter-ohne-rechte.at oder office@vaeter-ohne-rechte.at
http://www.vaeter-ohne-rechte.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0014

OTS0167, 22. Feb. 2017, 15:11

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170222_OTS0167/das-lukrative-geschaeft-mit-dem-verdacht-des-sexuellen-missbrauchs-vater-klagt-kinderschutzorganisation-die-moewe-auf-euro-50000-

Kinder zerrissen im Wahnsinns-Scheidungs-Krieg – Trennungskinder klagen an!

Entfremdung alleinerziehende Mutter

„Trennungskinder klagen an!“

Die Geschichte eines 18jährigen Jungen – aufgeschrieben von Astrid v. Friesen

„Wir klagen euch Erwachsene an! Wo ward ihr, als unsere Eltern uns Kinder zerrissen haben in ihrem Wahnsinns-Scheidungs-Krieg, der 12 Jahre dauerte und wirklich ein Krieg war? Wo waren die Richter und Sozialarbeiter, wo die Gutachter, die uns zwar ein Dutzend Mal befragt haben, aber nie etwas änderten, obwohl unser Vater immer das Sorgerecht hatte!

Was habt ihr Großeltern eigentlich getan? Die Eltern unseres Vaters durften wir nie sehen, sie starben ohne uns wirklich zu kennen. Aber die Eltern meiner Mutter:  Ihr kanntet sie doch? Sie waren doch lieb! Ihr wolltet uns alleine für Euch, nie habt ihr eurer Tochter gesagt, dass sie unsere Menschenrechte mit Füßen tritt. Habt ihr sie eigentlich gar nicht moralisch erzogen? Nie habt ihr für uns Enkelkinder gesprochen, nicht ein einziges Mal.

Redaktion

 

Wo waren die Patentanten und – onkel, die bei unserer Taufe versprochen hatten, sich um uns zu kümmern? Die unserer Mutter nicht abverlangten, dass wir nur alle 14 Tage ein kurzes Wochenende unseren Vater sehen durften. Ohne Stress wollten wir zu ihm, ohne ihre Migräne als Bestrafung, ohne ihren verkniffenen Mund, ohne tosendes Schweigen, ohne Drohungen, die Katze zu töten, wenn wir das nächste Mal zum Vater wollten….Ohne die brutale Weigerung unserer Mutter, die paar wenigen Tage die Kaninchen zu füttern, weswegen meiner kleinen Schwester fast das Herz brach….Vater oder Kaninchen? Leben oder Tod? Sie war ja erst sieben und liebte ihre Tiere über alles. Und liebte unseren Vater ebenso.

Wo waren die angeblich so kinderlieben Krippenerzieherinnen? Wo die Kindergärtnerinnen? Warum waren sie nicht für uns Kinder da, haben für uns Partei ergriffen, für das Recht alle Verwandten sehen zu dürfen? Haben sich lieber raus gehalten. Feige waren sie, sonst nichts.

Und die Lehrer? Die müssen doch wissen, dass geschiedene Eltern keine Post weiter geben, das passierte doch bei zehn Kindern in meiner Klasse. Sie müssen aus den Akten gewusst haben, dass er das Sorgerecht besitzt. Sie haben niemals Vater mitgeteilt, wenn wir ein Schulfest feierten und ich eine tolle Rolle bei „Peterchens Mondfahrt“ spielte oder meine Schwester  bei der Ballettaufführung tanzte, so dass Vater uns hätte sehen können. Er wäre so stolz gewesen und hätte es – wie immer – uns auch gesagt.

Auch die Pfarrer haben nicht allen mitgeteilt, dass ich konfirmiert wurde! Ich durfte es nicht sagen, weil meine Mutter mein Versprechen erpresst hatte, niemanden zu unterrichten. Deswegen wussten es auch meine väterlichen Großeltern nicht, auch meine Cousins kamen nicht, die Hälfte meiner Familie durfte nicht dabei sein. Ich habe mich geschämt, weil meine Familie so klein war. – Wie damals im Kalten Krieg, nachdem die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland errichtet wurde und  die DDR-Verwandtschaft immer nicht kommen durfte. Ich fühlte mich wie amputiert. Fast alle Kinder hatten vier Großeltern dabei, manche noch mehr, wenn die geschieden und wieder verheiratet waren. Ich hatte nur zwei. Und die machten auch noch blöde Sprüche. Obwohl sie die anderen Großeltern 12 Jahre nicht gesehen hatten. Und die  konnten sich gar nicht wehren, weil sie absolut nichts wussten. Ich hasse diese Konkurrenz!

Warum haben die Ärzte nicht meinen Vater unterrichtet, als ich sechs Wochen im Krankenhaus lag und mich nach seinem Besuch sehnte. Meine Mutter behauptete einfach, dass sie allein das Sorgerecht hätte. Niemand kam auf die Idee, dass sie lügt. Erwachsene können ganz schön dumm sein. Den Ärzten und allen anderen hat sie direkt ins Gesicht gelogen, immer.

Oft habe ich mich gefragt, wie viele Eltern das wohl tun? Denn fast ein Drittel der Kinder in meiner Klasse sind geschieden.

Warum habt ihr uns so alleine gelassen mit ihr, uns eine Hälfte des Lebens, der Herkunft, meiner Familie genommen?
Viele Menschen suchen nach ihren Wurzeln und geben dafür viel Geld aus. Ich wurde von meinen Vater-Wurzeln krass abgeschnitten.  Meine Ohnmacht war quälend, fast jeden Tag, nicht mit meinem Vater telefonieren zu dürfen, keine Päckchen von ihm zu erhalten. Wir haben trotzdem immer gewartet auf ihn, auch wenn wir wussten, er durfte und konnte nicht. Warten, warten, warten – mein Leben bestand aus Warten und Hoffen.
Meine kleine Schwester und ich durften oft nur vier Tage im Jahr zu ihm und keineswegs die Hälfte der Sommerferien, jedes zweite Weihnachten, auch nicht zu Ostern und nie in den Herbstferien, nie mit ihm verreisen. Meine Mutter gab uns nie die Kinderausweise mit, auch keine Kleidung zum Wechseln. Obwohl die Richter jedes Jahr die Ferien fest setzten; aber sie hielt sich einfach nicht daran. Mit den Eltern eines Freundes durfte ich mit 13 Jahren nach Holland, obwohl meine Mutter die Leute kaum kannte. Mit meinem Vater durften wir niemals verreisen.

Weihnachten habe ich in 18 Jahren wohl nur sechs Mal mit ihm verbracht, obwohl er den tollsten Baum schmückt und Dutzende von kleinen Tieren, die zur Krippe gehen, aufstellt. Er nimmt dazu einfach die Tiere, die während des Jahres bei seiner Eisenbahn stehen. Das ist witzig.

Nie durfte er mir zum Geburtstag gratulieren, nie konnte er mir Skifahren beibringen, obwohl er darin ein Ass sein soll. Nie habe ich das Haus meiner Großeltern gesehen, als läge es im Himalaja und nicht 300 km entfernt in Niedersachsen. Jetzt sind sie tot und ich kann mich an sie nicht erinnern. Wir konnten nie Pläne schmieden. Meine Mutter hat ihn von der Haustür – nach 400 Kilometer Fahrt – wieder weg geschickt und behauptet, dass wir nicht da seien. – Einmal habe ich vom Fenster aus gesehen, wie er im Auto weinte und die lange Fahrt wieder zurück fahren musste, ohne uns. Ich weinte auch.

Aber ich habe mich nicht getraut anzurufen, weil unsere Mutter die Telefonkontakte kontrollierte, alles kontrollierte. Und sonst drei Tage gemeckert oder, schlimmer noch, eisern geschwiegen hätte. Das habe ich nicht ausgehalten. Und meine Schwester bekam dann immer Durchfall und Bauchweh. Das hat Mama dann wieder auf den Vater geschoben. Wir konnten ihr aber nicht sagen, dass es wegen ihr war. Oder wegen der Sehnsucht. Meine kleine Schwester weinte dann nachts oft. Ich habe sie versucht zu trösten. Aber eigentlich war sie nicht zu trösten.

Später, in der Pubertät, hat meine Schwester unseren Vater gehasst. Brutal gehasst. Und wenn ich dann sagte: Aber er durfte uns doch nicht sehen, er hat sich doch so bemüht, dann hat sie behauptet, dass das nicht sein könnte. Er hätte zum Gericht gehen müssen, ein Richter hätte ihm bestimmt geholfen. Ich antwortete: Aber er war doch oft beim Gericht, ich hätte doch dort so oft aussagen müssen…jedes Jahr wieder neu, das hat sie mir einfach nicht geglaubt. Obwohl sie es selbst ganz genau richtig wusste. Denn wenn ich vom Gericht zurück kam, war ich immer gestresst und meine Mutter hat tagelang Terror gemacht.

Vorher immer netten Terror, indem sie uns ständig damit belegte, was wir Gutes über sie sagen sollten. Hinterher bösen Terror. Sie war nicht von ihrem Hass weg zu bringen, obwohl sie unseren Vater geliebt hatte und er nie was Böses getan hat. Weder ihr noch uns. Und sie ihn wegen eines anderen Mannes verlassen hat, der aber doof und bald wieder weg war. Ich glaube echt, sie hat eigentlich sich gehasst, weil sie Vater verlassen hat. Frauen sind so verqueer!

Meine Schwester hat ihn dann irgendwann auch gehasst, weil sie ihn nicht lieben durfte. Wie meine Mutter. Frauen sind komisch. Aber der Hass ging in die falsche Richtung. Denn wir konnten doch unsere Mutter nicht  hassen, sonst hätte es zu Hause eine Explosion gegeben. Ich glaube, sie hat mehr die Situation gehasst. Aber weil man nicht eine abstrakte Sache hassen kann, hat sie das auf unseren Vater geschoben. Der konnte aber nichts dafür. Der war verzweifelt und hat gekämpft wie ein Löwe für uns. Und ist auch krank geworden, weil er immer verloren hat: Uns und alle Ferien, alle Weihnachten, alle Ostern, alles immer verloren.

Und dann die Kindertherapeuten. Was haben die gemacht? Nichts! Wie kann man ein Kind therapieren, welches darunter leidet, dass es seinen Vater nicht sehen darf? Alles Quatsch. Sie hätten es durchsetzen sollen, und ich wurde zu dreien von ihnen geschleppt. Sie hätten meine Mutter therapieren sollen, damit sie es uns erlaubt, ohne Terror und ohne zu sagen, dass alle Männer Schweine sind. Ich wohl auch, was? Was soll ich schon werden, außer einem „Männerschwein“. Ach ja, ich kann noch ein „Versager“ und ein „emotionaler Krüppel“ werden. Super! Da freue ich mich direkt auf das Erwachsenenleben!

Ich klage alle Erwachsenen an, die nicht hin gucken, denen Kinder egal sind. Wir Kinder wurden zerstört und zerrissen vor euren Augen oder sie waren kalt, stellen auf Durchzug, weil die Eltern Stress machen. Wir Kinder sollen uns immer entscheiden: Wen liebst du mehr, mich oder Vater? Scheißfrage! Wisst ihr nicht, dass diese Frage unsere Herzen kaputt macht, wenn ihr uns auffordert, uns selbst zu verraten, unsere Gefühle, unsere Sehnsüchte, unsere Bedürfnisse? Anstiftung zum Verrat ! Das ist das Schlimmste, habe ich mal in einem Buch über Indianer gelesen.

Warum seid ihr Erwachsenen denn solche emotionalen Chaoten, dass ihr nichts auf die Reihe bekommt? Keine Ehe und kein Ende einer Beziehung. Ich dachte, ihr hättet euch mal geliebt? Warum dann der Hass auf unsere Kosten? Steht doch in jedem blöden Ratgeber, dass Eltern immer Eltern bleiben sollen. Da steht nicht drin, dass das tausendfach nicht klappt, weil ihr unfähig seid, hysterisch und uns lieber kaputt macht, als vernünftig zu werden. Es gibt keine Kinderratgeber gegen blöde Eltern! Wir sind nicht euer Eigentum, aber ihr behandelt uns wie emotionale Sklaven, nur dazu da, damit ihr euch besser fühlt, als Lebenssinn oder so. Auch Mist für uns, totaler Mist.

Und dann die Litanei mit dem Wort „Kindeswohl“. Alles Mist. Was uns wohl getan hätte war ganz einfach: Ohne Stress alle sehen zu dürfen. Punkt, aus, basta. Mein Vater ist normal, meine Großeltern sind auch normal und wohl sehr, sehr lieb gewesen, das sagt mein Cousin, der sie kennen durfte. Papa ist auch sehr liebevoll und zärtlich und lustig. Aber auch traurig. Einmal haben wir zusammen geweint, als ich wieder weg musste nach drei Tagen. Aber er sagt nie ein böses Wort über meine Mutter, Nie. Aber sie meckert immer über ihn. Selbst nach 12 Jahren Scheidung noch. Meine Güte, warum hat sie keine anderen Themen im Leben als nur diesen Hass? Dabei hat sie ihn verlassen wegen einem anderen Mann. Sie hat ihn freiwillig geheiratet, freiwillig verlassen, wo ist eigentlich  das Problem? Sie sehen sich nicht seit 12 Jahren, er zahlt die Alimente, aber sie macht Stress….mit Anwälten, mit Drohungen, mit Verleumdungen bei seinem Chef, sie hat da angerufen und blödes Zeug erzählt, und in der ganzen Bekanntschaft sowieso. Und alle Frauen glauben ihr, weil Männer ja sowieso nur „Mistkerle“ sein können. Komisch, ich finde Männer oft super und ziemlich cool.

Wie ich das hasse: Ins Wohnzimmer zu kommen und da sitzen sechs geschiedene Frauen und meckern über die Männer, auch über meinen Vater. Meine Mutter quatscht und erzählt alles: Wie er im Bett war und so. Eklig. Dabei hat sie ihn seit 12 Jahren nicht mehr gesehen. Und die anderen Weiber meckern ebenso, als gäbe es nur Idioten als Männer. Manchmal denke ich, idiotischer sind eigentlich Frauen, die nicht schnallen, dass die Ehe vorbei ist, aber uns Kinder jahrelang weiter quälen.

Und dann die Widersprüche: Papa darf keine Freundin haben, da würde sie ausflippen, wenn sie es hörte.  Einmal dachte sie, er hätte eine. Sie spioniert ihm auch nach 12 Jahren noch nach. Sie nannte sie ein Flittchen, was ich damals nicht verstand. Aber heute. Und sie horchte uns immer aus, stundenlang. Als würden wir nicht wissen, was sie hören möchte. Aber wir sagen nie etwas. Niemals. Auch nicht, wie schön es war und was wir getan haben, denn sonst flippt sie aus und meckert über ihn. Oder wird scheiß höhnisch, wenn wir sagen, auf dem Rummel war es toll oder wir sind gewandert oder haben draußen im Zelt mit ihm geschlafen. Sie macht alles kaputt: voll höhnisch, lächerlich, meckerig, total grausam. Also reden wir nicht und sie denkt, es war nicht schön, weil wir so einsilbig sind und nichts erzählen und nach so einem tollen Wochenende traurige Gesichter machen. Sie denkt dann, auch daran ist Vater schuld. Sie hat es in 12 Jahren nicht geschnellt, dass sie Schuld ist.. Niemand sonst. Und sie kreidet das Vater wieder an. Ich fühle mich dann immer wie in einer Scheiß-Mausefalle.

Alles ist falsch: Erzählen oder Nichterzählen, alles macht ihr schlechte Lauen und das für drei volle Tage. Meistens bis Mittwochs, dann hat sie sich beruhigt. Aber vorher noch mit einem Dutzend Freundinnen telefoniert und alles ein Dutzend Mal durch gehechelt, als ob wir das nicht hören könnten. Aber das ist ihr egal, wenn sie vor uns über unseren Vater meckert. Als hätten wir keine Gefühle, als wären wir Möbelstücke, als wären wir nicht seine Kinder, würden nicht von ihm abstammen…..Kapieren tut sie das alles nicht. Nur ihre komischen, 12-Jahre-alten-Gefühle sind wichtig, unsere niemals. Auch wenn dann alle von Kindeswohl faseln. Das ich nicht lache. Wo ist hier das Kindeswohl? Ich sehe kein Kindeswohl, eigentlich nur blödes, volles Kinderleid!

Wie gesagt: Wenn Papa eine Freundin hätte, würde Mama durchdrehen. Aber sie hat ihn doch selbst verlassen wegen einem Typen und erlaubt sich alle paar Monate einen neuen Mann. Morgens im Badezimmer steht er dann plötzlich da, halbnackt. Mir wird ganz kotzig, ich  kann dann nichts mehr essen vor der Schule. Meine Güte, was schleppt sie für Typen an, immer jünger und blöder. Aber meckert auf alle Männer.

Meiner kleinen Schwester geht es noch schlechter wegen der Typen im Badezimmer. Sie wird ganz stumm und rennt zur Schule, so schnell sie kann. Und redet lange nichts mehr. Fast nicht mehr, oder sie rastet wegen nichts aus. Dann weiß ich, dass die Typen sie nerven.

Ich hasse das, dieses Messen mit zweierlei Maß. Unsere Mutter nimmt sich alles heraus, aber meckert trotzdem. Warum kann sie ihr Leben nicht genießen. Sie sagt nur zu anderen: Meine Kinder sind mein Glück. Merken tun wir Kinder nichts davon. Das sind doch nur Worte, hohle, leere Worte. Wir sind doch ganz o.k. und gut in der Schule – immer gewesen. Aber glücklich ist sie selten mit uns. Gespielt hat sie früher auch nie mit uns, das tun Frauen sowieso nicht. Sagen auch meine Freunde. Das machen nur Väter. Nicht alle, aber viele die ich kenne, die spielen Fußball mit ihren Jungs oder Monopoly oder so ein Zeug. Oder gehen mit ihnen raus zum Wandern oder Klettern. Das macht Laune. Und mein Vater, der ist auch so ein Naturbursche, mit dem hätten wir ganz oft gespielt oder draußen gezeltet. Wenn wir gedurft hätten. Das Zelten fand sogar meine kleine Schwester schön und kuschelig, obwohl sie zu Hause immer Angst hat nachts. Aber nie Angst, wenn Vater dabei ist, selbst nicht im Zelt. Dann fühlte sie sich richtig geborgen und glücklich und lustig. Ich mich auch.

Und er hat auch immer viel mehr vorgelesen, super Geschichten aus seinen alten Schullesebüchern. Richtig spannend. Wir haben dann zu dritt auf dem Sofa gesessen und gekuschelt. Auch als ich noch 14 war fand ich das schön. Als ich ganz klein war, habe ich immer stundenlang geweint, wenn ich wieder weg musste von ihm. Und er hat mich getröstet und in den Arm genommen und gesagt, dass wir beide hoffen, uns ganz bald wieder zu sehen. Und dass er jeden Tag an mich denkt und mich jeden Tag lieb hat, auch wenn er nicht telefonieren könnte, weil meine Mutter das Telefon für all seine Nummern abgestellt hat. Dass wir so traurig waren,  durften wir unserer Mutter  nicht sagen, weil sie es falsch ausgelegt hätte und meinen Vater wieder beschimpft hätte. Das wusste auch schon meine kleine Schwester als sie fünf war. Ich habe sie dann immer noch erinnert und ihr eingeschärft den Mund zu halten. Aber eigentlich wusste sie es von selbst. Man muss sich als Kind ja schützen, man weiß ja Bescheid.

Ich klage alle Erwachsenen an: Was seid ihr uns Kindern eigentlich für  miese Vorbilder?  Das tendiert Richtung Null.

Schämt ihr euch nicht?
Warum gibt es keine Kontrolle, die verhindert, dass Eltern ihre Kinder kaputt machen?
Warum könnt ihr nicht vernünftig entscheiden, euch Hilfe holen, wenn euch was quält?
Warum könnt ihr Lebenskrisen nicht so bewältigen, dass ihr anschließend stolz darauf seid und
nicht reihenweise Elternteile, Großeltern und Kinder halbtot im Gelände herum liegen?
– Wisst ihr nicht, dass ihr uns Kindern dieses Muster weiter „vererbt“?
– Warum seid ihr so egoistisch und wollt unsere Liebe exklusiv?
– Warum glaubt ihr, dass ihr unsere Liebe verliert, wenn wir unseren Vater und die Großeltern lieben dürfen? Ihr mögt doch auch eure beiden Eltern, alle Verwandten und ein Dutzend Freundinnen!
– Eure Scheißangst macht uns kaputt, voll neurotisch ist die.

Warum seid ihr so aggressiv, auch passiv aggressiv, indem ihr so vieles verbietet, unmöglich macht, manipuliert? Mutter hat immer gelogen bezogen auf das Sorgerecht. Dass wir nicht da seien, wenn Vater kam. Ihn belogen, uns belogen, alle belogen. Wir wuchsen in einer Lügen-Welt auf. Ich war auch nie krank, wenn Vater kam. Auch gelogen. Und wenn ich krank gewesen wäre, hätte er mich gepflegt, ganz lieb und mir vorgelesen. Und Quatsch gemacht.
Tolles Vorbild mit all den Lügen. Super moralisch.

Es gibt ein Menschenrecht darauf, alle Eltern, Geschwister, Großeltern und Verwandte kennen und sehen zu dürfen. Warum missachtet ihr Menschenrechte?
– Warum gibt es keine Strafen für die Missachtung von Menschenrechten?
Was ist das für eine Gesellschaft, die das nicht bestraft? Wenn wir nur einmal beim Schwarzfahren erwischt werden, werden wir gleich abgeführt und verhört und der Schlamassel beginnt. Aber nicht, wenn Menschen ihre Kinder nicht zu den Großeltern lassen, obwohl das Gericht es angeordnet hatte. Und das Dutzende Male nicht, 12 Jahre lang in meinem Leben und 10 Jahre nun im Leben meiner kleinen Schwester. Das sind ungefähr 264 mal, wenn man nur 12 Besuche im Jahr rechnet. 264 mal kriminell gewesen, 264 mal Menschenrechte nicht geachtet.
In welchem Land leben wir eigentlich, dass dies erlaubt ist?

Wir wollen nur weg von hier. Scheiß Rechtsstaat, das Kindeswohl könnt ihr euch an den Hut stecken. Recht haben wir Kinder jedenfalls nie bekommen. Nur Stress.- Ich darf jetzt die Akten einsehen. Es sind mehr als 10 000 Seiten, die mein Vater oder seine Anwältin geschrieben haben. Er hat gekämpft wie ein Bär für uns. Und ist verzweifelt. Wenn ich das lese, wie viele zehntausende von Euro das auch gekostet hat, die wir sonst schick verprasst hätten, wie er mal im Spaß gesagt hat, und seine Verzweiflung sehe, weil er uns doch nur selten und zu kurz sehen konnte, obwohl er doch nur mit uns spielen wollte, dann hasse ich meine Mutter. Und meine Großeltern sind jetzt tot, sie kann ich nicht mehr kennen lernen. Für sie war es auch ganz schlimm, uns nicht zu kennen. Wir sind doch die Enkelkinder. Man hat doch nicht so viele, dass man auf einige verzichten könnte.

Jetzt bin ich ganz alleine. Ohne Vater in meiner Nähe und voller Hass auf meine Mutter. Meine Schwester hasst, wie schon gesagt, auch unseren Vater, völlig blöd, weil er ihr nichts getan hat und nichts dafür kann. Aber sie hasst halt nun beide. Eigentlich hasst sie ihr Leben, das ist es! Schönes Leben, richtig beschissen hat es angefangen. Und 18 Jahre gedauert. Und kein anderer Erwachsener hat uns geholfen. Und dann beklagen sich alle darüber, dass wir Deutschen aussterben und die jungen Leute nicht genügend Kinder kriegen. Also, meine Schwester und ich wollen garantiert keine kriegen. Das ist schon mal klar. Und das mit dem Aussterben. Das haben sich die Erwachsenen selbst eingebrockt.
Warum gibt es keine Strafen für das Zerreißen von Kindern?“

 

Astrid v. Friesen ist  Erziehungswissenschaftlerin, Publizistin und Paar-Psychotherapeutin in Dresden und Freiberg. Sie hat Bücher zur Kunst, Pädagogik und Psychologie geschrieben. Zum Thema des Feminismus und seine Folgen erschien im Mai 2006 ihr neustes Buch:  „Schuld sind immer die anderen! Die Nachwehen des Feminismus: frustrierte Frauen und schweigende Männer“. – Es ist eine selbstironische und witzige Aufarbeitung der eigenen feministischen Vergangenheit und ein kämpferisches Eintreten für die Männer mit der Forderung nach einer neuen Definition von Männlichkeit und Väterlichkeit! (Ellert&Richter-Verlag Hamburg, ISDN:3-8319-0256-9 ) Deswegen unterstützt sie auch  AGENS e.V., die „Arbeitsgemeinschaft zur Verwirklichung der Geschlechterdemokratie“ (www.agensev.de) und alle Anstrengungen, das PAS-Syndrom, d.h. die Entfremdungsproblematik in deutschen Gerichten und bei deutschen Sozialarbeitern bekannt zu machen.

Veröffentlicht: 21.01.2011 – 09:09 Uhr | Kategorien: Reportagen | Schlagworte: Allgemein, Familie
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http://www.freiewelt.net/reportage/trennungskinder-klagen-an-16369/

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Feminismus durch Terrorismus?

Warum sich immer mehr Afrikanerinnen dem Dschihad verschreiben

Immer mehr Frauen in Afrika schließen sich terroristischen Vereinigungen als aktive Kämpferinnen an – ein gefährlicher Trend, der den Extremisten in die Hände spielt.

Als drei Frauen im September eine der größten Polizeistationen an der kenianischen Küste betraten, um ein gestohlenes Handy zu melden, ahnte niemand, wie gefährlich sie waren. Der zuständige Polizist bat eine der Frauen, zur Identifikation ihren Schleier zu lüften. Im nächsten Moment sprang eine von ihnen über den Tresen, zückte einen Dolch und stach damit in den Nacken und die Brust des Beamten ein. Später übergoss sie sich mit Benzin. Die anderen beiden Frauen warfen Molotowcocktails in die Station und setzten sie so in Brand. Als die Polizisten den Feuerhagel auf die drei eröffneten, riefen die Täterinnen „Allahu Akbar”, Gott ist groß. Wenig später bekannte sich die Terrorgruppe IS zu diesem bisher gewagtesten Anschlag auf kenianischem Boden.

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Der Polizei zufolge, hätte die Situation jedoch noch schlimmer ausgehen können. Immerhin trugen die Attentäterinnen Sprengstoffwesten. Der Vorfall war ein schwerer Schock für Polizei und Sicherheitsexperten in Ostafrika – nicht nur wegen seines gewagten Ansatzes, sondern auch weil Frauen die Tat verübt hatten.

Der Trend nimmt gefährlich schnell zu: Immer mehr Frauen gehen von der Rolle der IS-Ehefrau und Social-Media-Aktivistin zum tatsächlichen Terror über und werden zu aktiven IS-Kämpferinnen. Es ist eine Strategie, der sich Terrormilizen zunehmend bedienen, um erfolgleich Attentate zu auszuführen. Frauen bieten dabei viele Vorteile. So betreiben sie überzeugendere Propaganda und kommen näher an die Anschlagsziele heran, ohne Verdacht zu erregen. Aus diesem Grund machen sich inzwischen viele Terrorvereinigungen daran, gut ausgebildete junge Frauen mit dem Versprechen zur Selbstentfaltung und dem Kampf „für eine gute Sache“ anzulocken. Die drei Attentäterinnen in Kenia waren zwischen 19 und 25 Jahre alt, hatten ihre sekundäre Schulbildung abgeschlossen und waren bereit, die Universität zu besuchen.

Eine „noble“ Angelegenheit

Laut einem Bericht der kenianischen Regierung vom letzten Jahr hält die Mehrheit der Mädchen, die sich solchen Gruppen anschließen, Terrorismus für eine gerechte, noble Angelegenheit. „Die mit Terrorgruppen sympathisierenden Mädchen sind meist Jugendliche. Sie haben eine romantische Vorstellung vom Leben der Extremisten“, heißt es in dem Bericht. Diese Ergebnisse werden von der Intergovernmental Authority on Development (IGAD) bestätigt, einem afrikanischen Block aus acht Staaten. Der IGAD zufolge treten in der Tat immer mehr Frauen dschihadistischen Gruppierungen bei, weil diese ihre persönlichen Probleme ansprechen und ihnen ein besseres Leben in Aussicht stellen. „Diese Taktik haben die Terrorgruppen perfektioniert“, meint Dr. Meredith Muli vom Institut für Geschichte, Philosophie und Religion der Egerton University in Kenia. „Hinzu kommt noch der wachsende Einfluss der sozialen Medien auf junge Menschen. Sie verbringen im Durchschnitt acht Stunden am Tag im Internet. Die Mehrzahl von ihnen ist arbeitslos und fühlt sich entrechtet. Es ist ein leichtes Spiel für die Terroristen, ihre Verzweiflung auszunutzen, ihnen Versprechungen zu machen und sie so auf ihre Seite zu ziehen. Auf diese Weise rekrutieren der IS, Al-Shabaab und andere Dschihadisten ihren Nachwuchs.“ Frauen und Jugendliche seien besonders einfach zu trainieren, weil sie Anweisungen leichter annehmen, erklärt Muli.

Diese Theorie würde auch einen weiteren versuchten Terroranschlag im Osten Kenias erklären. Hier hatte im Mai ein medizinischer Praktikant in einem Krankenhaus zusammen mit seiner Ehefrau und einer anderen Komplizin einen biologischen Angriff mit Anthrax ausführen wollen. Der Polizei gelang es jedoch, den Anschlag zu vereiteln. „Wir sprechen hier von Frauen und Mädchen, vor allem Muslima, deren Töchter, Ehemänner und Brüder von kenianischen Sicherheitskräften misshandelt wurden“, betont Abdi Mustafa, ein muslimischer Aktivist aus Nairobi. „Das Verschwinden ihrer Verwandtschaft hat Wut und Rachegelüste in ihnen geweckt. Das macht sie umso tödlicher.“

In Dar es Salaam in Tansania gibt es sogar eine Zeitung für weibliche Dschihadisten: Al Ghuraba. Hier werden interessierte Leserinnen zu Gotteskriegerinnen ausgebildet, lernen wie sie sich zu benehmen und zu kleiden haben, um erfolgreich Anschläge zu verüben.

Vorbildfunktion?

Doch warum interessieren sich Frauen zunehmend dafür, im Zentrum der Angriffe selbst zu stehen? Die Antwort: Sie inspirieren einander. Junge Dschihadistinnen blicken zu ihren erfahrenen Kolleginnen auf, sehen sie als Vorbild. In einem Fall, den die kenianische Regierung im August 2015 untersuchte, hatte eine Lehrerin ihre Schüler für den Beitritt zur Al-Shabaab in Somalia ausgebildet. Sie bereitete die Kinder auf die Reise in das Land vor, wo sie später wieder zu ihnen stieß.

Vor dem Anschlag auf die kenianische Polizeistation sollen die drei Täterinnen in ständigem Kontakt mit Haniya Said Saggar gestanden haben, der Witwe des getöteten Klerikers Aboud Rogo. Die Regierung beschuldigte ihn, leidenschaftlich Jugendliche indoktriniert und für radikale Gruppen rekrutiert zu haben.

Analysten gehen jedoch davon aus, dass die größte Inspiration für viele Frauen die in Großbritannien geborene Samantha Lewthwaite darstellt – auch bekannt als „die weiße Witwe“. Sie entkam den internationalen Sicherheitskräften und soll über ein umfassendes Netzwerk in Kenia verfügen. Ihr Ehemann war Germaine Lindsay, der sich 2005 in einer Londoner U-Bahn-Station in die Luft gesprengt hatte und dabei 26 Menschen mit in den Tod riss. Lewthwaite soll inzwischen in Somalia leben und insgesamt mehr als 400 Menschen auf dem Gewissen haben. „Sie war in der Lage, der Polizeifahndung zu entkommen und nimmt angeblich regelmäßig aktiv an Bombenanschlägen teil, nur um danach wieder zu entwischen und weitere größere Angriffe zu planen. Das scheint viele Mädchen zu inspirieren“, bestätigt Sicherheitsanalyst Dr. Julius Mutomo. „Immer wieder gelingt es der Polizei, Gespräche der verhafteten Mädchen abzuhören oder Material von ihnen in Beschlag zu nehmen. Dabei stoßen sie in den meisten Fällen auf die weiße Witwe.

Ein internationales Phänomen

Der Trend hin zur weiblichen Gottestkriegerin beschränkt sich jedoch nicht allein auf Kenia und Ostafrika. Eine Studie der University of Miami befasste sich mit 40.000 Terrorverdächtigen und kam zu folgendem Ergebnis: „Frauen sind der Klebstoff, der die Organisationen zusammenhält.“ Sie spielen eine aktivere Rolle denn je in Terroraktivitäten, so der Bericht „Women’s Connectivity in Extreme Networks“, der in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlich wurde.

Nach Angaben des britischen Innenministeriums wurden in Großbritannien in den vergangenen zwölf Monaten 36 weibliche terrorverdächtige Frauen inhaftiert. Somit machen sie 14 Prozent der festgenommenen Terrorverdächtigen in diesem Zeitraum aus. 2011 waren es noch zehn Verhaftungen gewesen. „Hier geht es um Psycho-Spielchen. Terroristen haben eine Möglichkeit gefunden, Frauen auf psychologischem Wege für sich zu gewinnen. Und so, wie es im Moment aussieht – wie aktuelle Statistiken auch nahelegen, werden in Zukunft noch weitaus mehr Frauen in terroristische Aktivitäten verwickelt sein“, warnt Dr. Mutomo. „Dieser Trend bereitet den Sicherheitskräften derzeit das größte Kopfzerbrechen.“

Feminismus durch Terrorismus? Warum sich immer mehr Afrikanerinnen dem Dschihad verschreiben

Tags: schwarze Witwe – Selbstmordattentäterinnen – Vollverschleierung

Kindersexprozess – Mutter soll weitere Töchter verkauft haben

Neuer Kindersex-Prozess in Magdeburg Quedlinburgerin soll weitere Töchter für Missbrauch verkauft haben

Eine Frau aus Quedlinburg hatte 2010 ihre minderjährige Tochter und ihre ebenfalls noch minderjährige Schwester zum sexuellen Missbrauch angeboten und verkauft. Dafür sitzt sie im Gefängnis. Nun ist bekannt geworden, dass sie zwei weitere Töchter für Sex an Männer verkauft haben soll. In Magdeburg beginnt deshalb Ende Oktober ein Prozess gegen einen mutmaßlichen Täter. Der Mann gilt laut einer Gutachteraussage in einem früheren Prozess als Wiederholungstäter.

Zwei wegen sexuellen Missbrauchs angeklagten Männer
Zwei Männer wurden vom Landgericht in Leipzig wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt. Einer der beiden steht nun in Magdeburg wieder vor Gericht.Bildrechte: dpa

Der Fall der Mutter aus Quedlinburg, die ihre Tochter und jüngere Schwester an Männer für Sex verkauft hat, weitet sich aus. Offenbar hat die Mutter zwei weitere Töchter zum Missbrauch angeboten.

Bekannt geworden ist dieser Vorwurf, weil einer der Täter ab Ende Oktober in Magdeburg vor Gericht steht. Dem 68-Jährigen wird vorgeworfen, drei Mädchen sexuell missbraucht zu haben – die Töchter der Quedlinburger Mutter. Die Kinder waren laut Gerichtssprecherin Andrea Löbel zu Beginn der Taten sieben, zehn und fünfzehn Jahre alt.

Insgesamt werden dem Mann fünf Sexualstraftaten im Zeitraum von Herbst 2010 bis Ende Januar 2014 vorgeworfen. Wie die Gerichtssprecherin mitteilte, sollen auch Fotografien der Kinder angefertigt worden sein.

Weitere Hintergründe dazu konnte die Gerichtssprecherin nicht mitteilen. „Die Anklage ist noch nicht verlesen, deswegen kann darüber nichts weiter gesagt werden“, sagte Löbel MDR SACHSEN-ANHALT.

Auch über weitere Konsequenzen für die Mutter könne noch nichts gesagt werden. Löbel erklärte: „Das muss nicht automatisch ein neues Urteil oder ein Aufrollen des Falles nach sich ziehen.“ Das müsse nach dem Verfahren gegen den 68-jährigen Mann neu bewertet werden. Der Prozess gegen ihn beginnt am 24. Oktober. Bis zum 21. November 2016 sind drei Fortsetzungstermine geplant.

Fast fünf Jahre Haft für Mutter

Die Angeklagte verlässt mit Gerichtsbeamten und ihrem Verteidiger den Gerichtssaal.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Mutter aus Quedlinburg hatte die Mädchen jahrelang zum Missbrauch angeboten und verkauft. Bisher war nur bekannt, dass sie ihre damals zehn Jahre alte Tochter und ihre noch minderjährige Schwester teilweise gegen Bezahlung angeboten hatte.

Für diese Taten wurde die damals 35-jährige Frau im April 2015 verurteilt. Sie erhielt wegen schweren sexuellen Missbrauchs in sechs Fällen und Beihilfe in einem Fall vor dem Landgericht Magdeburg eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten.

Nach damaligem Erkenntnisstand hatte sie insgesamt vier Jahre lang die Kinder Männern in ganz Deutschland angeboten. Dafür soll sie bis zu 800 Euro erhalten haben, wenn sie eines der Mädchen einem Freier überließ. Tatort des Missbrauchs war den Ermittlern zufolge eine Wohnung in Wernigerode.

Zwei Freier in früheren Prozessen verurteilt

Der jetzt für die weiteren Mißbrauchsfälle angeklagte Mann wurde schon im Mai 2015 vom Landgericht Leipzig zu einer sechsjährigen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der vorbestrafte Mann aus Bremerhaven die damals zehnjährige Tocher der Quedlinburgerin und die fünfzehnjährige Schwester der Frau für Sexdienste gekauft hatte.

Im Prozess 2015 wurde deutlich, dass der 68-Jährige von 2004 bis 2010 bereits wegen Sexualdelikten im Gefängnis gewesen war. Ein psychiatrisches Gutachten legte damals nahe, dass der Mann sein Verhalten auch in Zukunft nicht ändern werde. Im Juli 2016 wurde nach Berichten der Mitteldeutschen Zeitung das Urteil gegen den Hauptangeklagten bestätigt. Laut Zeitung strebt er allerdings eine Revision an.

Auch ein 38-jähriger Mitangeklagter aus Leipzig wurde 2015 zu fünf Jahren Haft in dem Fall verurteilt. Beide Männer hatten in dem Missbrauchs-Prozess Geständnisse abgelegt.

Zuletzt aktualisiert: 06. Oktober 2016, 17:37 Uhr

8 Kommentare

07.10.201616:52 Anna8

Stimme Angelika voll zu und hier die Bitte an den MDR, über diese Wortwahl sehr gründlich nachzudenken und sie bitte zu ändern: Sex findet einvernehmlich zwischen erwachsenen, volljährigen Menschen statt. Das im Artikel Beschriebene ist Missbrauch und Vergewaltigung. Auch Vokabeln wie „Freier“ finde ich nicht angebracht. Das verharmlost diese schwere Straftat.

ANMERKUNG MDR SACHSEN-ANHALT:

Wir haben in der Redaktion sehr lange über die Wortwahl nachgedacht und diskutiert. Natürlich ist dieser Fall ganz klar ein Missbrauch, der nicht zu verharmlosen ist. Trotzdem haben wir uns an einer Stelle im Text dazu entschieden zu schreiben, dass die Quedlinburgerin zwei weitere Töchter für Sex an Männer verkauft hat. Denn das ist letztendlich die Straftat, die sie begangenen hat, welche wiederum gleichzeitig Kindesmissbrauch darstellt.

07.10.201613:04 Angelika Oetken7

„Kindersex“?
Bei den 68jährigen Verurteilten ist die zu Grunde liegende Persönlichkeitsstörung vermutlich schon so verfestigt, dass nichts Anderes übrig bleiben wird, als ihn für den Rest seines Lebens sicher zu verwahren. Der andere Täter ist 38 Jahre alt, da bestimmt noch ein Fünkchen Hoffnung. Wenn man die Motivationen solcher Kindesmissbraucher anguckt, sollte man nicht den Fehler machen, sie mit dem üblichen sexuellen Begehren mehr oder minder normaler Erwachsener zu vergleichen. Viele der TäterInnen waren als Kind selbst mal Opfer von Missbrauch. Gerade, wenn der sehr früh geschah, insbesondere durch die eigene Mutter oder den eigenen Vater, sitzt das Bedürfnis an Kindern oder Jugendlichen zu wiederholen, was Einem selbst einmal angetan wurde tief. Trotzdem ist es gerade für solche Menschen ratsam, sich einer psychotraumatologischen Behandlung zu unterziehen. Die Fachgesellschaften DeGPT und EMDRIA führen Therapeutenlisten.

06.10.201621:46 Angelika Oetken6

@mattotaupa,

selbstverständlich darf niemand seine Kinder so behandeln, wie diese Frau es getan hat. Der Begriff „Mutter“ bezeichnet erstmal nichts als ein Verwandtschaftsverhältnis, die Tatsache, dass eine Frau ein Kind geboren hat. Unsere Kultur lädt „Mutter“ ideell auf. Es wird nahezu automatisch vorausgesetzt, dass eine biologische Mutter sich „mütterlich“ im Sinne von fürsorglich verhält. Dies betrachte ich einerseits als überhöhte Forderung, andererseits als fahrlässig. Nicht nur bei solchen schrecklichen Sachen wie der im Artikel geschilderten sollten wir uns vor Augen halten, dass wir lediglich annehmen, dass Mütter ihre Kinder gut versorgen. Wir wissen es nicht und wir prüfen es viel zu selten.

MfG,
Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

06.10.2016 19:19 Erklärung5

@ 06.10.2016 15:12 mattotaupa 1: Sie sollten sich schämen, selbst bei diesem Thema ein (ostdeutsches) Bundesland erniedrigen zu wollen. Ist es nicht abstoßend genug, dass es solche Verbrechen gibt? Den einen Täter aus Bremerhaven (kein ostdeutsches Bundesland!) verurteilen Sie aber nicht.

06.10.201617:12 Angelika Oetken4

Die Männer, welche Geld bezahlten, um die Mädchen missbrauchen zu können, als „Freier“ zu bezeichnen, empfinde ich als sehr unpassend. Ein Freier ist der Kunde einer Prostituierten. Egal wie man zum Sexgewerbe steht, aber diese sexuell ausgebeuteten und von ihrer eigenen Mutter an Täter ausgelieferten Mädchen sind keine Prostituierten. Sind sind Opfer eines Systems, dass „Familie“, „Elternschaft“ und „Liebe“ romantisiert und „Sexualität“ verharmlost und damit erst die Voraussetzungen für Verbrechen wie diese schafft.
Ich hoffe, dass die Mädchen effektive Unterstützung dabei bekommen, ihren weiteren Lebensweg würdevoll und selbstbestimmt gehen zu können, sich von ihrem Herkunftsmilieu zu lösen und wieder mit einer Form von Sexualität in Berührung kommen, bei der der Begriff „Schweinerei“ eine Beleidigung für diese geselligen und zutraulichen Haustiere darstellt.

06.10.201615:26 Ironie3

Ganze 4 Jahre und 9 Monate…. Voll das krasse Urteil. Respekt

06.10.201615:16 Herr Kotzmann2

Wenn ich etwas zusagen hätte, einsperren und den Schlüssel weckwerfen.

06.10.201615:12 mattotaupa1

„der Mutter aus Quedlinburg“ diese person noch mutter zu nennen, ist aber sehr gewagt … aber wer kennt sich schon aus in den gepflogenheiten in sachsen-anhalt.

Zuletzt aktualisiert: 06. Oktober 2016, 17:37 Uhr
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/prozess-kindesmissbrauch-quedlinburgerin-hat-weitere-toechter-angeboten-100.html

Mutter hat 9-Jährige offenbar erstickt

Familiendrama in Lindau – Mutter hat 9-Jährige offenbar erstickt

In Lindau wurde ein 9-jähriges Mädchen tot aufgefunden. Die Polizei fand Hinweise auf ein Familiendrama. Die Mutte lag ebenfalls schwer verletzt in der Wohnung.

– © VN/Steurer; SZ/dik

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Am Mittwoch wurde in einem Mehrfamilienhaus in Lindau am Bodensee ein neun Jahre altes Mädchen tot aufgefunden. Nach ersten Ermittlungsergebnissen geht die Polizei offenbar davon aus, dass das Mädchen von ihrer Mutter erstickt wurde.

Das berichtet die Schwäbische Zeitung. Die Mutter hat nach der Tat offenbar eine Überdosis Tabletten genommen und befand sich zunächst in einem kritischen Zustand, ist mittlerweile aber außer Lebensgefahr.

Die Schulleitung meldete der Polizei Lindau das Mädchen als vermisst, nachdem dieses am Mittwoch nicht zum Unterricht erschienen war. Außerdem hatte sich die Arbeitstelle der 47-jährigen Mutter gemeldet und mitgeitelt, dass diese ebenfalls nicht erschienen war. Beamte der Polizei Lindau öffneten daraufhin die Wohnung.

Dabei fanden sie die Neunjährige tot in der Wohnung. Die Mutter lebte noch, war aber zunächst nicht ansprechbar.

Gerichtsmedizinische Untersuchung

Die Kriminalpolizei Lindau hatte sofort die Ermittlungen übernommen. Dabei ergaben sich schnell Hinweise, die auf darauf hindeuteten, dass die 47-Jährige ihre Tochter getötet haben könnte. Daher hatte die Polizei zur Klärung der Todesursache eine gerichtsmedizinische Untersuchung angeordnet.

Das Rechtsmedizinische Institut in Ulm fand dabei Anhaltspunkte, dass das Mädchen durch Ersticken mit einem weichen Gegenstand gestorben ist. Der genaue Todeszeitpunkt ließe sich aber nicht mehr feststellen, wie Polizeisprecher Christian Eckel gegenüber der Lindauer Zeitung äußerte.

Fassungslose Nachbarn

Das Mädchen sei immer fröhlich gewesen, berichten Nachbarinnen gegenüber der Lindauer Zeitung fassungslos. Das gelte auch für die Mutter, die seit vielen Jahren in dem Haus gewohnt habe. Sie sei allerdings nicht über einen schweren Schicksalsschlag vor wenigen Wochen hinweggekommen.

(red/sid/sz), Akt.: 15. September 2016 20:28
http://www.vol.at/familiendrama-in-lindau-9-jaehrige-tot-mutter-in-lebensgefahr/4909022
Tags:  Österreich, Familie, Gewalt, Gewalt weibliche Frauen, Körperverletzung, Kinder, Mutter, Obsorge – Sorgerecht – gemeinsame – elterliche Sorge,psychische Gewalt, Väter Artikel

Weibliche Gewalt – Horror Mutter

Wallenfels (D)

14 Jahre Haft für Mutter der acht toten Babys

Das Landgericht Coburg hat die 45-jährige Frau wegen vierfachen Totschlags verurteilt. Ihr wegen Beihilfe angeklagter Ehemann wurde freigesprochen.

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Für die Aufklärung über Alter und Geschlecht der Säuglinge wurde eine Obduktion in Auftrag gegeben.

Im Prozess gegen die Mutter der acht toten Babys aus dem bayerischen Wallenfels ist die 45-jährige Angeklagte zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Coburg verurteilte die Frau am Mittwoch wegen vierfachen Totschlags.

Sie war angeklagt, über Jahre hinweg mehrere ihrer Kinder nach der Geburt getötet zu haben. Ihr wegen Beihilfe angeklagter Ehemann wurde freigesprochen.

Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haft wegen Mords in vier Fällen gefordert. Bei drei weiteren Fällen liess sich die Todesursache aufgrund des Zustands der 2015 im Wohnhaus der Angeklagten entdeckten Leichen nicht mehr eindeutig klären. Ein Baby kam offenbar tot zur Welt. Die Verteidigung forderte eine Verurteilung wegen Totschlags, ohne ein konkretes Strafmass zu nennen.

 

(kko/afp), 20. Juli 2016 10:11; Akt: 20.07.2016 10:13 Print
http://www.20min.ch/panorama/news/story/14-Jahre-Haft-fuer-Mutter-der-acht-toten-Babys-22069182

Video: Entfremderin – Was ist das für eine Frau?

Mutter als ENTFREMDERIN – Vater Gerhard ist schwer krank!

Was ist das für eine Frau?

Quelle:
DomianArchiv.de am 12-04-2016
https://www.youtube.com/user/DomianArchiv/videos
Tags: Entfremder – Familienrecht – entsorgter Vater -Gewalttäterin