Wiener Psychiatrie – Hölle für hunderte Kinder

Missbrauch

Wie eine Wiener Psychiatrie zur Hölle für Hunderte Kinder wurde

Während der NS-Zeit wurden in einer Wiener Psychiatrie Hunderte Kinder ermordet.

Auch Jahrzehnte danach herrschte dort brutale Gewalt – doch Politik und Kirche sahen weg.

In solchen Netzbetten vegetierten die Kinder teils viele Jahre vor sich hin. Die Netzbetten wurden Mitte 2015 in ganz Österreich verboten.

Foto: Herbert Pfarrhofer, dpa

Friedrich ist viereinhalb, als seine Leidenszeit beginnt. Heute würde man vielleicht sagen: Der Junge hatte sich auffällig verhalten. Er ließ seine Aggressionen an der Mutter und dem achtjährigen Bruder aus. Irgendwann im Jahr 1963 wendet sich die Mama mit der Bitte um Rat an Professor Andreas Rett. Der Mann, 1924 im fränkischen Fürth geboren, früh in die NSDAP eingetreten, ab 1949 österreichischer Staatsbürger, ist Chef der Ambulanz für Kinderpsychiatrie und der Abteilung für entwicklungsgestörte Kinder im Neurologischen Krankenhaus Rosenhügel in Wien. Als Koryphäe in der Behindertenforschung lässt er hier Kinder therapieren, die ihm medizinisch interessant erscheinen – oder zahlungskräftige Eltern haben. Die übrigen kleinen Patienten schickt er in eine andere städtische Einrichtung, den Pavillon 15 des Psychiatrischen Krankenhauses „Am Steinhof“. Den berüchtigten Pavillon 15.

Auch Friedrich muss dorthin. Von da an verbringt er sein Leben in einem Netzbett. Wie der Name sagt, ist das ein Bett, das fast käfigartig von Netzen umgeben ist und Vorrichtungen zur Fixierung enthalten kann. Friedrich darf es nicht verlassen. Die Krankenakte belegt, dass er mit verschiedenen Beruhigungsmitteln in zum Teil sehr hohen Dosen behandelt wird. Zunächst holen seine Eltern ihn noch häufig nach Hause. Doch je älter er wird, desto seltener darf er heim. Die Krankenakten dokumentieren keine Fortschritte. 1977 wird er in eine Erwachsenenabteilung verlegt. Auch dort bleibt er eingesperrt und wird medikamentös ruhiggestellt. Erst in den 80er Jahren ist in seiner Akte von therapeutischer Betreuung die Rede. 1997 zieht er in eine Wohngemeinschaft. Weitere Informationen gibt es nicht.

Oder: die Geschichte von Petra. Sie wird als Vierjährige 1973 aus einem katholischen Heim nach Steinhof gebracht, weil sie „gegen ihre Umgebung Aggressionen zeigt“. In Steinhof wird sie an „Armen und Beinen beschränkt“, also angegurtet. Sie erhält Beruhigungsmittel. „Abends 2,5 mg Temesta, ev. Dosis verdoppeln“, heißt es in der Krankenakte. Ab 1974 ist von selbstbeschädigendem Verhalten die Rede. Erst 1977 verzeichnen die Krankenakten eine erste Therapie.

Krankenhaus „Am Steinhof“ wird zur Hölle für viele Kinder

So wie Friedrich und Petra durchleiden tausende Kinder die „Hölle von Steinhof“. Wo Zwangsjacken und Netzbetten, Fesseln und Schläge mit nassen Tüchern an der Tagesordnung sind. Und Wasserhähne „aus Sicherheitsgründen“ blockiert werden, sodass die Patienten aus der Toilette trinken müssen.

Vielleicht wüsste man das alles bis heute nicht, wäre nicht die frühere Pflegerin Elisabeth Pohl vor fünf Jahren damit an die Öffentlichkeit gegangen. Ein Skandal, der enorme Wellen schlug. Die Stadt Wien gab daraufhin beim Rechts- und Kriminalsoziologischen Institut der Universität eine Studie in Auftrag, die die stationäre Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in der Wiener Psychiatrie von 1945 bis 1984 untersuchen sollte. Das Forschungsteam hatte Zugang zu den Akten der Verwaltung und führte Gespräche mit mehr als hundert Zeitzeugen. Nun liegen die Ergebnisse vor, auf 632 Seiten. Sie belegen, dass die Zustände in den Kinderpavillons noch weit schlimmer waren, als Elisabeth Pohl das geschildert hat.

Und nicht nur dort. Auch in der bis dahin als renommiert geltenden Rett-Klinik am Rosenhügel herrschten skandalöse Zustände. Zwangssterilisierungen fast aller Mädchen in der Klinik wurden als Blinddarmoperationen getarnt. Schwangerschaftsabbrüche und Pharmatests lassen den Schluss zu, dass aus dem Grauen der NS-Zeit nichts gelernt wurde. Auch dass selbst nach dem Krieg noch Gehirne von 76 in Steinhof angeblich an Lungenentzündung gestorbenen Kindern an ein Institut zur Erforschung kindlicher Hirnschäden weitergegeben wurden, lässt keine anderen Schlüsse zu.

In der Tat haben ein bis zwei Drittel der Ärzte und Pflegerinnen schon im Nationalsozialismus in denselben Abteilungen gearbeitet. Diese hatten zwischen 1940 und 1945 zur Tötungsanstalt „ Am Spiegelgrund“ gehört, wo der leitende Neurologe Heinrich Gross Euthanasieprogramme durchführte. Mindestens 789 Kinder und Jugendliche wurden dort ermordet. Tatsächlich waren es wohl weit mehr.

Damals unterschieden die Ärzte und Psychologen zwischen „bildungsunfähig“ und „bildungsfähig“. Wer als „bildungsunfähig“ eingestuft wurde, dem drohte die „klinische Hinrichtung durch Schlafmittel“, heißt es in der Studie. Auf den Obduktionsanweisungen, die die Leichen toter Kinder aus dem Pavillon 15 bis in die neunziger Jahre begleiteten, stand einfach nur „ad Gross“. Offenbar fand man nichts dabei, dem Mann weiterhin „Material“ zu liefern. Gross wurde erst 1997 des Mordes angeklagt. Zu einem Prozess kam es aus Gesundheitsgründen nicht mehr. Gross starb 2005 im Alter von 90 Jahren.

Politik verschließt jahrzehntelang die Augen

Hemma Mayrhofer, die Leiterin des Forschungsprojekts, sieht im Kinderpavillon die „Endstation institutioneller Karrieren von Wiener Kindern und Jugendlichen mit Behinderung“. Hinzu kommt, dass Menschenwürde keine Bedeutung hatte. Nicht einmal die Minimalbedingungen der Pflege wurden erfüllt. Dürftig ausgestattete Schlafsäle, eine Zahnbürste für mehrere Kinder, eine Haarbürste für 70 Kinder, kaum Kleidung, wenig Nahrung und vor allem keinerlei Förderung oder Therapie hätten dazu geführt, so Mayrhofer, dass sich der Zustand der Kinder nach ihrer Einweisung massiv verschlechterte. Da sie fast ausschließlich im Bett lagen und im Schnelldurchgang gefüttert wurden, konnten sie sehr bald nicht mehr allein essen und entwickelten motorische Störungen. „Die Patienten bewegten sich in den Gitterbetten mit tagsüber nur einem Holzbrett, die Matratze kam erst abends hinein, wie Affen im Käfig, entschuldige“, beschreibt ein ehemaliger Betreuer im Interview.

Gesprächspartner berichten darüber, wie stark ihre Geschwister abbauten, wenn sie in den Pavillon 15 kamen. „Er war eigentlich ein tüchtiges Kind, muss ich sagen“, erzählt eine Angehörige. „Als ich dann gehört habe, er ist nicht förderbar, später wie ich dann älter wurde, habe ich gedacht: Wahnsinn, er hat selbstständig gegessen, er war sauber, er ist mit uns spazieren gegangen, er ist wahnsinnig gern Roller gefahren, das hat er geliebt.“

Die Studie weist darauf hin, dass allein die Interessen des überforderten Personals die Abläufe bestimmten. Erst ein Elternverein setzte Mitte der achtziger Jahre Reformen durch. Hintergrund für die Einweisung ins Heim war für viele zum Teil lernschwache Kinder, dass sich Kindergärten und Schulen weigerten, mit ihnen zu arbeiten. Auch Krankenhäuser lehnten es ab, behinderte Kinder nach einem Unfall aufzunehmen.

Und die Wiener Politik? Die schaute weg und schwieg. Obwohl sie über Jahrzehnte hinweg wusste, wie es in den Heimen zuging. Und mittendrin die regierende SPÖ. Aus Angst vor einem Wahlsieg der konservativen ÖVP nahmen die Sozialdemokraten hin, dass NS-Ärzte auch nach dem Krieg ihr Unwesen treiben durften. Und auch die Kontrollinstanz der Kliniken, die Jugendwohlfahrt, griff nicht ein. Sie vertraute den Einrichtungen und entschuldigte bekannte Missstände mit Personalmangel.

Wien: Erster Schritt gegen den Skandal war Mitte 2015

Ein erster konkreter Schritt, Konsequenzen aus diesem Skandal zu ziehen, war Mitte 2015 das bundesweite Verbot von Netzbetten. Aber das Problem liegt noch tiefer; in vielen Kinderheimen herrschten teils unwürdige Zustände. Ein Staatsakt für die Betroffenen im vergangenen November im Parlament endete beinahe mit einem Eklat. Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn war gerade dabei, sich bei den Opfern zu entschuldigen. „Wir haben in der Kirche zu lange weggeschaut“, sagte er. „Wir haben vertuscht, wir haben, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Für diese Schuld stehe ich heute vor Ihnen und sage, ich bitte um Vergebung.“ Die Angesprochenen fielen ihm daraufhin ins Wort – später auch anderen Rednern – und verlangten „mehr als Worte“.

Mit Erfolg: Kurz vor Veröffentlichung der Studie hat das österreichische Kabinett beschlossen, dass Menschen, die als Kinder in Heimen vernachlässigt wurden, zu ihrer Pension oder Rente eine gesetzliche Rente von zusätzlich 300 Euro monatlich erhalten werden. Etwa 7000 Personen sollen davon profitieren. Kirchen und Bundesländer, die ebenfalls Heime betrieben haben, sollen an den Kosten beteiligt werden. Die machen etwa neun Millionen Euro im Jahr aus. Bisher haben die Heimträger ungefähr 80 Millionen Euro an Entschädigungen und für Therapien gezahlt, allein die katholische Kirche 22 Millionen.

Lange Zeit hat die Stadt Wien Entschädigungszahlungen abgelehnt, weil die damit verbundenen Kosten unüberschaubar seien. Jetzt also doch. Ein kleiner Akt der Wiedergutmachung. Für Friedrich, Petra und all die anderen, die die Hölle von Wien durchleiden mussten.

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Prozess – Mutter wollte 13j. Tochter in d. Türkei verheiraten? – Vorarlberg

Freisprüche in Prozess um Zwangsheirat in Vorarlberg

Der erste in Vorarlberg durchgeführte Zwangsheirat-Prozess ist am Freitag mit Freisprüchen zu Ende gegangen. Zu diesem Delikt straffrei blieben eine 49-jährige Frau, der die versuchte Zwangsheirat ihrer 13-jährigen Tochter vorgeworfen wurde, sowie ihr 63-jähriger Gatte und ein 57-jähriger Nachbar als mutmaßliche Beitragstäter. Alle Urteile sind rechtskräftig, berichtete ORF Radio Vorarlberg.

 

© APA (Symbolbild)

Das Gericht begründete die Freisprüche mit dem fehlenden Nachweis, dass die Verheiratung der damals 13-jährigen Tochter in der Türkei bereits in Vorarlberg geplant wurde. Sollte das Vorhaben erst in der Türkei entstanden sein, so sei das Landesgericht nicht zuständig. Verurteilt wurde die 49-jährige Tschetschenin hingegen wegen Kindesentziehung. Dafür wurde gegen die Frau eine Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro ausgesprochen.

Die heute 14-jährige Jugendliche hatte ihre Eltern in einer im Vorfeld durchgeführten kontradiktorischen Befragung schwer belastet. Sie sei in die Türkei gebracht worden, um dort verheiratet zu werden, sagte sie aus. Ihre Mutter sei nicht damit zurechtgekommen, dass sie einen Freund habe und westlich eingestellt sei. Sogar mit dem Umbringen habe die Mutter gedroht, falls sie in der Türkei nicht einen Tschetschenen heirate. Deshalb sei sie zurück nach Österreich geflüchtet, als sich die Möglichkeit dazu geboten habe. Zu einer Zwangsheirat kam es folglich nicht.

Die Darstellung ihrer Eltern hingegen war eine gänzlich andere. Die 49-Jährige sprach vor Gericht von einem Urlaub, den man in der Türkei verbracht habe. Dass im Zuge des Aufenthalts ihre Tochter hätte verheiratet werden sollen, wies die Frau zurück. Auch ihr Mann wollte von einer Zwangsheirat nichts gewusst haben. Die 13-Jährige sei freiwillig mitgekommen, wurde betont. Dass sie dort eine Koranschule hätte besuchen sollen, begründete die Mutter mit der Selbstständigkeit und der Eigensinnigkeit der Tochter.

Eine Flucht ihrer Tochter stellte sie ebenfalls in Abrede. Dass ihre Tochter alleine nach Österreich zurückgekehrt ist, führte die Mutter darauf zurück, dass der 13-Jährigen langweilig gewesen sei.

Klar war hingegen, dass die Eheleute ihre Tochter keinesfalls mit in die Türkei hätten nehmen dürfen – ihnen war nämlich schon zuvor das Sorgerecht entzogen worden. Dieses lag bei der Jugendwohlfahrt. Die Behörde schritt ein, weil der 63-jährige Vater die Tochter über Jahre hinweg geschlagen haben soll. Er soll auch versucht haben, die 13-Jährige zum Tragen eines Kopftuchs zu zwingen. Der Vater wies die Vorwürfe allerdings zurück. Geschlagen habe er seine Tochter nicht, und die Geschichte mit der Zwangsheirat habe sie erfunden, so seine Rechtfertigung. Weil ebenfalls Beweise fehlten, wurde der 63-Jährige hinsichtlich des Vorwurfs der fortgesetzten Gewaltausübung freigesprochen.

Die Mutter berief sich darauf, nicht gewusst zu haben, dass sie nicht hätte mit der Tochter reisen dürfen. Das Gericht schenkte ihr in diesem Punkt aber keinen Glauben und verurteilte sie folglich wegen Kindesentziehung.

Der 57-jährige Türke wiederum, ein Nachbar der Familie, stellte sich lediglich als Chauffeur dar. Er sei ohnehin in die Türkei gefahren und habe die Familie aus Gefälligkeit mitgenommen, sagte er. Von Plänen für eine Zwangsheirat habe er nichts gewusst.

17.44 Uhr, 21. April 2017
http://www.kleinezeitung.at/service/newsticker/5204928/Freisprueche-in-Prozess-um-Zwangsheirat-in-Vorarlberg
Tags: Zwangsehe – Missbrauch – Kinderrechte – Obsorge – Kindesmissbrauch – Kinderhandel – Menschenhandel – Kindesentführung – Österreich – Türkei – Kindeswohlgefährdung – Familienrecht

Pädophilen-Opfer packt aus – „Ich traf Politiker, VIPs und Staatsoberhäupter“

Belgisches Pädophilen-Opfer packt aus – „Ich traf Politiker, VIPs und Staatsoberhäupter“

Hier erzählt die 53-jährige Anneke Lucas, wie sie als Kind fünf Jahre lang Vergewaltigung und Folter erlebte: Sie war Opfer jenes berüchtigten belgischen Kinderschänder-Netzwerks, das in den 90er Jahren durch den „Fall Dutroux“ bekannt, aber niemals ganz enttarnt wurde. Adlige, Politiker und VIPs seien in die Verbrechen involviert, sagt Lucas, die nur durch Glück überlebte.

Die britische „Daily Mail“ erzählt die erschütternde Lebensgeschichte der 53-jährigen Belgierin: Sie sei als Kind fünf Jahre lang von einem Pädophilen-Netzwerk missbraucht und gefoltert worden, sagt Anneke Lucas, die heute als Yoga-Lehrerin in New York lebt und selbst eine 15-jährige Tochter hat.

Die Erlebnisse, von denen Lucas berichtet, sind schwerste Verbrechen, wie sie in den 90er Jahren aus dem Umfeld des belgischen Kinderschänders Marc Dutroux berichtet wurden. Lucas gibt an, 1974 von einem Mann gefoltert worden zu sein, der 1996 einer der Angeklagten im Fall Dutroux war. Ein Sprecher der belgischen Polizei sagte zur „Mail“, dass man die Behauptungen von Frau Lucas nicht kommentieren könne.

Belgiens Justiz war in den 90er Jahren durch die Dutroux-Enthüllungen auf ein Pädophilennetzwerk gestoßen, dass niemals ganz enttarnt wurde. Es gab mehrere „Ermittlungspannen“ und tote Zeugen. 2004 bekam lediglich Dutroux eine lebenslange Strafe.

Ihre Mutter verkaufte sie an die Monster

Im Jahr 1969 war Anneke Lucas gerade mal sechs Jahre alt, als sie an das Netzwerk verkauft wurde – von ihrer Mutter. Diese fuhr sie von da an überall hin, wenn sie vom „Boss“ einen Anruf bekam. Dieser Boss war „ein belgischer Kabinettsminister“, sagt Lucas. „Meine Mutter war nie wirklich eine Mutter. Sie war eine sehr kranke Frau und ein Psychopathin.“

Auf der ersten „Party“, die auf einem Schloss stattfand, wurde sie mit einem metallenem Hundehalsband auf einer Bühne angekettet und dazu gezwungen, menschlichen Kot zu essen. Anschließend führte man sie in einen Keller und zeigte ihr die Leiche eines frisch ermordeten Kindes. Die Botschaft war klar: „Wenn du redest, stirbst du.

Lucas beschreibt in einem persönlichen Bericht auf „Global Citizen“, dass sie sich völlig zerbrochen und erniedrigt gefühlt habe. In diesem Moment wusste sie, dass sie irgendetwas tun musste, um zu überleben.

Ich erkannte Leute aus dem Fernsehen wieder“

Ich blickte auf die bizarre Menge von Aristokraten, die als Hippies verkleidet waren, die in verschiedenen Stadien sexueller Interaktion zu psychedelischer Musik herumschwankten, emsig von kleinen Pillen und vorgerollten Joints Gebrauch machten, die ihnen auf silbernen Tabletts von nüchternen Kellnern gereicht wurden.“ In diesem Moment habe sie vor Angst gezittert, aber sich innerlich gesagt – was diese Erwachsenen tun ist falsch und sie werden alle im Gefängnis landen.

Über einen erschrockenen Anzugträger, der an jenem Abend für einen Moment mitfühlend zu ihr schaute, sagt sie: „Ich habe ihn nie wieder im Netzwerk gesehen. Er wurde ein prominenter belgischer Politiker.“

Die Mitglieder des Netzwerkes gehörten alle der Elite an. „Ich erkannte Leute aus dem Fernsehen wieder. Ich stieß auf VIPs, europäische Staatsoberhäupter und sogar ein Mitglied einer königlichen Familie“, schreibt Lucas. „Ich wurde mit der dunklen Seite ihrer Machtabhängigkeit konfrontiert – jener Seite, von der niemand glaubt, dass sie existiert.“

Überleben in der Unmenschlichkeit

In ihrer Familie und ihrer Schule existierte Anneke fortan wie ein Nichts – und auch ein anderes Mädchen aus ihrer Schule war in den Fängen des Netzwerkes. Sie hatte kaum Freunde – und absolut niemanden, dem sie sich anvertrauen konnte.

Sie schätzt, dass sie vor ihrem 12. Geburtstag pro Woche sechs Stunden lang vergewaltigt wurde – insgesamt über 1.700 Stunden. „Üblicherweise ging es die ganze Nacht und übers Wochenende“, sagte sie zur „Mail“.

Weil ihre Eltern nicht darüber sprachen, fing sie an sich selbst zu sagen: „Es ist normal.“

Auf die unmenschlichen Umstände reagierte sie mit Anpassung und einer Art Stockholm-Syndrom. Sie zog so etwas wie Stolz daraus, von mächtigen Männern missbraucht zu werden, welche die Kinder als Luxus-Objekte benutzten. Die Mitglieder des Netzwerkes hatten alle unterschiedliche Motive, warum sie involviert waren.

Bloß nicht auffallen

Die Drohung, ermordet zu werden, war allgegenwärtig. Lucas sagt: „Die Kinder wurden gegeneinander ausgespielt. Es gab Freundschaften, aber ich versuchte, die Dinge so oberflächlich wie möglich zu halten, um zu überleben.“ Auch wollte sie keinesfalls „Liebling“ irgendeines Täters werden. Mädchen wurden häufiger ermordet als Jungs, die wiederum häufiger gefoltert wurden, als die Mädchen. „Ich wusste, was mit Mädchen passiert war, die aufgefallen waren … Das gab eine Menge Probleme. Also versuchte ich, nicht aufzufallen“, sagt Lucas zur „Mail“.

Nach fünf Jahren war sie für das Netzwerk „nicht mehr nützlich“ und sie sollte auf einem Fleischerblock ermordet werden. Dies wurde in letzter Sekunde abgewendet, weil ein 20-jähriger Politikersohn, der Sympathie für sie empfand mit dem Chef des Netzwerks einen Deal aushandelte: Er würde für ihn arbeiten, wenn Anneke verschont würde. „Diese eine gute Tat kostete ihn schließlich sein eigenes Leben. In diesem Milieu ist jeder Funken Menschlichkeit eine tödliche Schwäche.“

„Kein Kind verdient das, was ich durchgemacht habe“

Lucas sagt: „Kein Kind verdient das, was ich durchgemacht habe, oder was Millionen von Kindern durchmachen.“ Sie selbst hat vier Jahrzehnte Verdrängung hinter sich, bis sie erstmals mit einem anderen Menschen über ihre Geschichte sprechen konnte. Im Dezember 2016 machte sie ihre Lebensgeschichte öffentlich.

Sie sagt: „Wenn wir als Spezies überleben wollen“, müsse die Welt bereit sein, sich mit der Dunkelheit der Kinderschänder-Netzwerke auseinanderzusetzen.

Sie schätzt, dass viele der Täter – „machtsüchtige Menschen, Führungspersönlichkeiten und korrupte Politiker, die Kinder missbrauchen“ – selbst als Kinder missbraucht wurden und deshalb in einer Spirale der Vergeltung feststecken. Diese Menschen würden die Macht über andere als Mittel benutzen, um einst erlittene Demütigungen nie wieder fühlen zu müssen. Ihnen fehle der Mut, zu heilen. Lucas schreibt:

„Das reine Überleben im Alltag, während man versucht, von sexuellem Missbrauch in Kindertagen zu heilen, erfordert tausendmal die Kraft, die jemand ohne Bewusstheit braucht, um eine erfolgreiche Karriere zu machen. Und die Gesellschaft schätzt den Karrieremenschen immer noch höher als den Überlebenden.“

Überlebende können Weg in die Zukunft zeigen

Sie ist der Ansicht, dass alle Überlebenden von Missbrauch, Inzest oder Sex-Sklaverei eine enorme Stärke besitzen und ihre Heilung und Überlebenskraft die der ganzen Gesellschaft anregen kann. Sie schreibt:

„Wir müssen lernen, unsere Überlebenskraft in unserem eigenen Interesse zu nutzen, sodass wir unser beschädigtes Ich heilen können und diese Kraft kanalisieren, um den Weg in eine Zukunft zu zeigen, in der einstige Opfer durch Liebe, Verständnis und Mitgefühl für alle siegen.“

 

Schlagworte Belgien, Kindersex, Pädophilie, Überlebend, Kinderficker, Sexparty, Kindesmissbrauch, Kindersextourismus

http://www.epochtimes.de/politik/europa/belgisches-paedophilen-opfer-packt-aus-ich-traf-politiker-vips-und-staatsoberhaeupter-a2032991.html

Anonymous – Staatsanwaltschaft Berlin vertuschen Kindesmissbrauch

Anonymous #OpExposeCPS Jugendamt und Staatsanwaltschaft Berlin vertuschen Kindesmissbrauch

 

https://vid.me/e/T1x8

Berlin – 5-jähriger Junge wird von seinem eigenen Vater brutal sexuell missbraucht und der CPS und das Familiengericht verteidigen den Akt.
Ob der Missbrauch von Ärzten eindeutig diagnostiziert wurde und das Kind den Täter deutlich belastete, der Junge wird seinem Aggressor übergeben.
Die schützende Mutter ist vom Kind isoliert.
Korrupte Staatsanwältin Frau Benrath hat kein Bock zu ermitteln http://xup.in/dl,14503511 Nachweis von sexuellem Missbrauch: Abrechnungsinformationen Der Krankenkasse – Diagnose ICD: Sexueller Missbrauch – T742 Plus ICD: B009 + F69 + f83 + F913 + Z001 http://www0.xup.in/exec/ximg.php?fid=15870564

Dieser Fall wird vollständig veröffentlicht, um jene sadistischen Richter, State Atourneys und Socialworkers aussetzen!

Wir vergessen nicht !

#OpExposeCPS #OpExposeThePedophiles #OpExposeCpsGermany #OpDeathEaters

Quelle:

https://vid.me/e/T108?autoplay=1&stats=1
Tags: Pädophile – Kindesmissbrauch – Pädo – Kindeswohlgefährdung

Elterliche Entfremdung – APA bestätigt „Psychologischer Kindesmissbrauch“

Familienleben –Parental Alienation [Neueste Nachrichten Updates]: Hat Parental Alienation wirklich?

APA bestätigt es ist „Psychologischer Kindesmissbrauch“

(Foto: Stephen Morton / Getty Images)
Die American Psychological Association (APA) hat endlich erkannt und bestätigt die Existenz der elterlichen Entfremdung als eine Form der psychologischen oder emotionalen Kindesmissbrauch.

In Hoch widersprüchliche und „Winner-takes-all“ Sorgerechtsstreit, ist die Existenz der elterlichen Entfremdung oft unvermeidbar.
Wie in der Tat hat die American Psychological Association (APA) schließlich anerkannt und bestätigt seine Prävalenz als eine Form der psychologischen oder emotionalen Kindesmissbrauch.

Auf der Grundlage der Pressemitteilung APA Übergeordnetes Herald gesendet hat die Organisation „keine offizielle Position“ auf die Existenz der elterlichen Entfremdung auf seiner offiziellen APA Politik wie erwähnt im Jahr 2008. Aber APA änderte seine Sicht auf die Frage nach einer 2016 Petition dem Titel “ Position Statement New APA: Manche Kinder werden manipuliert in ein Elternteil die Ablehnung “ gezündet, um eine Überprüfung der 2008 Politik der Organisation.

Mit dieser sagte, betonte APA-Geschäftsführer Dr. Cynthia D. Belar, dass die Organisation mehrere Meldungen über die elterliche Entfremdung im Oktober dieses Jahres erhalten hat. Belar gelobte auch die besten Lösungen zu suchen, um die zunehmende Besorgnis über dieses psychologische Phänomen zu begegnen, die eine Eltern-Kind-Beziehung beschädigen könnten.

„Diese Ereignisse gebunden, welche Richtung die APA mit ihrer Politik über die elterliche Entfremdung nehmen kann“, APA-Analyst Pamela Roche sagte. „Future APA Politik kann weder die Existenz der elterlichen Entfremdung leugnen noch leugnen, dass es Kindesmissbrauch ist, ohne veröffentlichte APA Material zu widersprechen.“

Also, was genau ist die elterliche Entfremdung?
In einem früheren Mutter Herald Bericht wurde die elterliche Entfremdung als eine Form der emotionalen und mentalen Missbrauch definiert , in denen ein Elternteil ein Kind oder Kinder gegen den anderen Elternteil Gehirnwäsche. Laut Huffington Post Bewerters und Parental Alienation Awareness Organisation Anwalt Berni Xiong, ist die elterliche Entfremdung eine Art von Missbrauch , die allein nicht „sichtbare Narben und blaue Flecken“ verursachen , aber die Folter , die mit ihm kommt , ist sicherlich schwer zu ertragen.

Aufgrund der negativen Zuschreibungen, Feindseligkeit und die unberechtigte Gefühle der Entfremdung, ist die elterliche Entfremdung als „klinische Phänomen“ erachtet, die ernsthaft das Wohlergehen eines Kindes auswirkt. Aber es ist nicht nur Belar, die die Existenz der elterlichen Entfremdung anerkannt. In der Tat gab ehemaligen APA-Präsident Dr. Paul Fink, dass die elterliche Entfremdung noch nicht gab und viele Menschen werden wegen dieses Phänomen verletzt.

Aufgrund der starken Argumente, die offenbar die Prävalenz der elterlichen Entfremdung als eine Form von psychischer Gewalt vorgeschlagen, Brasilien und Mexiko hat es eine als „kriminelle Handlung.“ In den Vereinigten Staaten, das Department of Justice hat zuvor auf ihrer Website darauf hingewiesen , dass die elterliche Entfremdung in der Tat ist eine Form von häuslicher Gewalt , weil es die Beziehung schädlich ein mit den Kindern.

Inzwischen Die Law Society Gazette ergab , dass mehrere Juristen die Existenz der elterlichen Entfremdung honorieren. Er betonte jedoch, die Veröffentlichung auch die Tatsache, dass die aktuellen Kampagnen und gemeinsame Elternschaft Gesetze sind nicht genug, um dieses Problem zu beheben.

Also, was sind Ihre Gedanken über die elterliche Entfremdung? Wenden Sie sich bitte unter Kommentar und Parent Herald Weitere Neuigkeiten und Updates folgen.

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Afghane steckte Penis in den Mund eines kleinen Jungen (4.J.)

Schämt euch für dieses Urteil
Schämt euch für dieses Urteil

Nur 2 Jahre, 4 Monate Haft für schweren Kindesmissbrauch
Die unglaubliche Begründung von Gericht und Staatsanwalt

Nur 2 Jahre 4 Monate Haft für Täter
Wurde zu zwei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt: Jama B. (22, hinter dem Aktenordner) steckte seinen Penis in den Mund eines vierjährigen Jungen – Foto: dpa

Menschenrechtsverletzung an Asthma-Kind

(K)ein dramatischer Einzelfall

Die Tageszeitung DIE RHEINPFALZ berichtete am 27. April über das ins Internet gestellte Video, in dem zu sehen ist, wie 2 Polizisten einen 12-jährigen Jungen aus Otterbach brutal aus seiner Familie reißen.

Der Beitrag ist ein Paradestück das uns zeigt, wie mangelhaft und einseitig unsere Systemmedien arbeiten. In der Printausgabe kostet das Blatt stolze 1,60 Euro, und jeder Cent davon ist, aus meiner Sicht, rausgeschmissenes Geld.

Die Zeitung hatte nicht mit der Familie gesprochen, sondern nur versucht Informationen vom Jugendamt zu erhalten. Das Jugendamt hat sofort gemauert. Man war nicht bereit auf den konkreten Fall, und die Vorwürfe einzugehen. Spätestens jetzt sollten doch sämtliche Alarmglocken angehen, und Rückfragen bei den betroffenen Eltern erscheinen zwingen nötig.

Um eine einseitige Sicht bemüht, vielleicht um die gute Zusammenarbeit mit der Behörde nicht zu gefährden, verzichtet man auf die Rücksprache und die Informationen der Eltern, und lässt sich peinlicherweise, mit nichtssagender Theorie abspeisen. Nur die Theorie interessiert doch wenig, wenn die Behörde sich an diese schlichtweg gar nicht hält.

Ist uns nicht klar, dass Bayern München zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach THEORETISCH gewinnt? Theoretisch ist das sicherlich so, aber wenn interessiert ein theoretischer Spielbericht mit einem Ergebnis von 2:0 für Bayern, wenn das Spiel am 30.4.2016 zwischen den beiden Mannschaften 1:1 ausgegangen ist? Der Leser will die Realität erfahren, und nicht eine Phantasietheorie. Genau damit lässt sich die Zeitung abspeisen, genau damit verarschen die ihre Leser. Phantasie ist doch was aus dem Märchenbuch.

Werfen wir mal einen Blick in das Märchenbuch.

„Das war ein dramatischer Einzelfall“, stellt Willi Gillmann zu dem Fall des Zwölfjährigen fest, der in der vergangenen Woche zusammen mit der Polizei mit Gewalt aus der elterlichen Wohnung geholt und in ein Heim gebracht wurde. Mehr sagt der Leiter des Referats Jugend und Sport nicht zu dem Einsatz und beruft sich auf seine Schweigepflicht und den Datenschutz.

Wir gut für die Behörden, dass es den Datenschutz gibt, gäbe es ihn nicht, man müsste ihn glatt erfinden. Mit dem Hinweis auf angeblichen Datenschutz reden sich die Behörden mit schöner Regelmäßigkeit raus.

Und spätestens jetzt sollte ein vernünftiger Journalist vorsichtig werden. Spätestens jetzt ist klar, dass man auf weitere Informationen seitens der Behörden verzichten kann, und man gut beraten ist, sich seine Informationen von der Gegenseite zu beschaffen.

Der Referatsleiter gibt jedoch Auskunft darüber, wie das Jugendamt im Allgemeinen in solchen oder ähnlichen Fällen vorgeht. Dabei macht er deutlich, dass das Jugendamt erst dann das Familiengericht einschaltet, wenn die Eltern bereits alle anderen Hilfen verweigert haben.

Dies mag ja theoretisch so sein, aber trifft eben für diesen konkreten Fall eben nicht zu. Es war gerade die Familie, die sich hilfesuchend an das Jugendamt gewandt hatte, und es war gerade das Jugendamt, das Hilfen mehrfach verweigert hatte. Von daher ist die vom Referatsleiter verbreitete Theorie für die Tonne, weil sich das mal eben gerade nicht an diese Theorie gehalten hat. Der Auszug aus einem Schreiben belegt zumindest das Gegenteil. DIE ELTERN WOLLTEN HILFE, und wer hat die verweigert?

Noch ungewöhnlicher sei es, wenn das Gericht verfüge, dass „unmittelbarer Zwang“ angewendet und „polizeiliche Ordnungskräfte“ hinzugezogen werden dürften. „Wenn es so weit kommt, dann haben die Eltern jegliche Zusammenarbeit − auch mit anderen Institutionen wie der Schule − komplett verweigert.“

Mumpitz. Wieder nur Theorie. Was hat denn die Zusammenarbeit mit der Schule mit dem gerichtlich verordneten Einsatz der Polizei zu tun? Hier ist doch sogar schon die Theorie falsch. Genauso falsch, wie die Praxis.

Die Eltern haben bei Tobias die Zusammenarbeit mit den Behörden und der Schule keineswegs verweigert, sondern gerade mehrfach gesucht. Die Hilfen für den Jungen wurden von der Familie Kucharz beantragt, und nachweislich von den Behörden mehrfach verweigert. Entsprechende Schriftsätze liegen der Familie vor.

Es sei bereits eine Ausnahme, wenn eine „Hilfe zur Erziehung“ gegen den Willen der Eltern eingeleitet werde, schilderte Gillmann. Normalerweise würden solche Hilfen von den Eltern beantragt. Dann prüfe das Jugendamt, was die Familie braucht, um ihr Kind gut erziehen zu können: familienergänzender oder -ersetzender Bedarf heißt das. Wenn die Eltern jedoch keinen Bedarf sehen, „dann müssen wir eine grundsätzliche Entscheidung des Familienrechts herbeiführen“.

Hier stellt sich natürlich die Frage, was genau man mit

Hilfe zur Erziehung

wirklich meint. Es ist aber eine Tatsache, dass für Tobias ausdrücklich Hilfen beantragt wurden, und diese von den Behörden verweigert wurden.

Die einzige „Hilfe“ an der die Behörde interessiert gewesen zu sein scheint, soll die Herausnahme des Kindes aus der Familie gewesen zu sein. Eine trojanische Hilfe, auf die wahrscheinlich jede Familie gerne verzichtet.

Die „Hilfe zur Erziehung“ gliedert sich in verschiedene Abschnitte. Innerhalb der Familien gibt es die Möglichkeit der sozialen Gruppenarbeit. Es kann eine Erziehungsbeistandschaft angeboten werden oder sozialpädagogische Familienhilfe. Dabei handelt es sich nach den Worten des Referatsleiters um Besuche von speziell geschulten sozialpädagogischen Fachkräften. Teilstationär kann mit dem Einverständnis der Eltern der Besuch einer Tagesgruppe angeboten werden. Dann besucht das Kind eine Regelschule und verbringt den Nachmittag in einer Tagesgruppe. Auch hier werden die Eltern einbezogen, um ihre pädagogischen Fähigkeiten zu stärken.

Und nun verrät sich das Jugendamt dann doch noch. Offenbar war das Jugendamt also gar nicht bereit dem Jungen die Hilfe zukommen zu lassen, die er gebraucht hätte. Der Junge brauchte Hilfe in bzw. für die Schule, und keine Erziehungshilfe in der Familie.

Der Junge hatte wegen einer vorhandenen Lernbehinderung massive Probleme in der Schule, und längst eine massive Schulangst entwickelt. Dann muss man natürlich auch dort ansetzen, und nicht mit Erziehungshilfe bei den Eltern.

Außerhalb der Familie besteht die Möglichkeit, das Kind in einer Pflegefamilie unterzubringen, in einem Heim oder einer Wohngruppe.

Erneut verrät sich der Referatsleiter. Darum ging es also. Und genau das hat die Familie dem Jugendamt vorgeworfen. Lt. Familie war das Jugendamt nicht an einer Förderung und Hilfe interessiert, sondern wollte unbedingt den Jungen aus der Familie holen.

Nach dieser Aussage des Referatsleiter waren die Befürchtungen also begründet.

Bei einer Unterbringung im Heim kann das Kind in aller Regel nach zwei bis drei Jahren wieder zurück in seine Familie. In dieser Zeit wird der Kontakt über Besuche gehalten, …

Betroffene Eltern wissen da aber was ganz anderes zu berichten. Und auch bei Tobias scheint das gar nicht zustimmen. Welchen Kontakt gab es denn zwischen Tobias und der Familie seit dem 21.4.2016?

Erfahrungsgemäß wird diese Zeit nicht dafür genutzt, um Familien wieder zusammenzuführen, sondern um diese endgültig zu trennen.

Innerhalb des Verfahrens macht sich das Gericht selbst ein Bild, fordert zusätzlich ein psychologisches Gutachten an und hört die Beteiligten.

In der Theorie sicherlich richtig, so sollte es sein. Die Praxis ist anders. Für die Gutachter ist das ein Geschäft. Um im Geschäft zu bleiben muss das Gutachten immer pro Jugendamt sein. Kaum ein Gutachter bekommt die Chance sich gleich zweimal im Leben gegen das Jugendamt zu stellen.

Auch bei den Gerichten gibt es die typische deutsche Obrigkeitshörigkeit, und Behördentreue. Da haben es Familien doch sehr schwer. Eine weitere Falle ist dem Kind zustehenden Verfahrensbeistand. Der sollte theoretisch für das Kind da sein, aber er verdient natürlich auf Dauer nur Geld, wenn das Kind nicht bei den Eltern ist, sondern fremduntergebracht wurde, und sich das Verfahren lange hinzieht. Alles in Allem ein System, dass noch nicht mal in der Theorie funktionieren kann, und in der Praxis völlig versagt.

Und wenn dann noch ein völlig unfähiger Redakteur berichtet, dann schließt sich der Kreislauf endgültig. Das Recht und Kindeswohl bleibt auf der Strecke.

Hier haben wir noch einen Auszug aus einem Bericht über den Jungen, der zeigt, dass die Familie sehr wohl einiges unternommen hat, um dem Kind zu helfen. Sogar eine Fremdunterbringung wurde von der Familie getestet.

Hier der Beitrag der Zeitung

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/04/27/ein-dramatischer-einzelfall/

Quelle Original:
https://beamtendumm.wordpress.com/2016/05/02/k-ein-dramatischer-einzelfall/
Tags: Kinderklau – Kindesabnahme – Obhut – Kindeswohlgefährdung – Staatsgewalt – Mesnschenrechtsverletzung – Kindesmissbrauch -psychische Gewalt