Justiz – HKÜ – Haager Kindesentführungsübereinkommen funktioniert nicht!

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Entführte Kinder, entrechtete Väter – Warum internationale Abkommen über Kindesentzug nicht funktionieren

Abgesehen von ein paar Fotos ist Uwe Mertens von seiner Tochter Sabina kaum etwas geblieben. Als er 2013 von einer Dienstreise nach zurück kehrt  sind Mutter und Kind verschwunden. Seine Lebensgefährtin hat das Kind in Ihre alte Heimat die Ukraine entführt. Seit einigen Monaten ist der Kontakt zu seinem Kind ganz abgebrochen. Er weiß nicht mehr, wo seine Tochter lebt, wie es dem Mädchen geht und das obwohl er weiterhin das Sorgerecht hat und Sabina noch immer in München gemeldet ist. Uwe Mertens reist immer wieder nach Kiew, versucht  Sabina zu finden. Trotz eines Gerichtsbeschlusses, der besagt, dass sie widerrechtlich entführt wurde, wird keine Rückführung angeordnet. Kein Einzelfall: Bisher wurde noch kein Kind aus der Ukraine zurückgeführt. Offensichtlich hält sich die Ukraine nicht an das Hager Kindesentführungsübereinkommen.

HKÜ - Haager Kindesentführungsübereinkommen
HKÜ – Haager Kindesentführungsübereinkommen

8-5-2017, Report Mainz
Tags: Kindesentführung – Brüssel IIa – HKÜ – Haager Kindesentführungsübereinkommen Rückführungsverordnung – Polizei – Familienrecht Familie – Kindesentführung – Anatol Jung – Aufenthaltbestimmungsrecht ABR – Familie Familienrecht – Gehirnwäsche – Gericht – Gewalt weibliche Frauen – Justizopfer – Lara Sophie Karzelek – PAS Eltern-Kind-Entfremdung – psychische Gewalt- Rechtsanwalt Harald Weisker

Polen übergibt entführtes Kind von Deutschland der verurteilten Täterin – HKÜ Brüssel IIa wird ignoriert?

Entführtes Mädchen aus dem StrohgäuGericht übergibt Lara wieder an die Mutter

Thomas Karzelek vor wenigen Tagen mit seiner Tochter im Kinderhaus in Legnica. Den aktuellen Aufenthaltsort von Lara kennt der Vater nicht. Foto: privat
Thomas Karzelek vor wenigen Tagen mit seiner Tochter im Kinderhaus in Legnica. Den aktuellen Aufenthaltsort von Lara kennt der Vater nicht.Foto: privat

Ein polnisches Gericht hat überraschend entschieden, dass die siebenjährige Lara vorläufig bei ihrer polnischen Mutter untergebracht wird – und damit bei jener Frau, die das Mädchen vor zweieinhalb Jahren gewaltsam in Ditzingen entführt hat.
Der Vater ist verzweifelt.

 Ditzingen/Legnica – Überraschende Wende in der Familientragödie um die siebenjährige Lara aus dem Strohgäu: Ein Amtsgericht im niederschlesischen Legnica (Liegnitz) hat am Freitag entschieden, dass das Mädchen vorläufig bei der polnischen Mutter untergebracht wird – und damit bei jener Frau, die Lara vor zweieinhalb Jahren gewaltsam in Ditzingen entführt und nach Polen verschleppt hat. Für Thomas Karzelek, Laras deutschen Vater, ist die Entscheidung ein unerwarteter Rückschlag bei seinem verzweifelten Versuch, seine Tochter zurück in ihr Heimatland zu bringen. „Das ist ein klarer Affront, und die Richter haben mich dabei nicht einmal angehört“, klagt der 46-Jährige.

Das Gericht in Legnica hebelt mit seiner Entscheidung einen Beschluss des Ludwigsburger Amtsgerichts aus, das dem Vater schon vor Jahren das alleinige Sorgerecht für Lara übertragen hat. Was für Joanna S., Laras Mutter, vor zweieinhalb Jahren ein Grund war, Lara gewaltsam nach Polen zu verschleppen. Als die Polizei vor zwei Wochen das Versteck in Legnica ausfindig machte, kam die Siebenjährige zunächst in ein Kinderhaus, wo der Vater sie immerhin täglich besuchen durfte.

Im Moment darf der Vater seine Tochter nicht sehen

Ob Thomas Karzelek auch in Zukunft ein Umgangsrecht erhält, ist unklar. Er wisse derzeit nicht, wo Lara sei, sagt er. Mehrfach habe er in den vergangenen Tagen versucht, Kontakt zu Joanna S. aufzunehmen, doch diese nehme das Telefon nicht ab. Das Gericht hat angeordnet, dass Joanna S. mit ihrer Tochter Legnica nicht verlassen darf. Außerdem wurde ein Verfahrenspfleger bestellt, der die Mutter beaufsichtigen soll.

Das polnische Amtsgericht begründet die umstrittene Entscheidung, das Kind in die Obhut der Mutter – und damit in die Hände einer verurteilten Entführerin – zu geben, mit einem neuen psychologischen Gutachten. Dieses belege, dass Lara Angst vor ihrem Vater und die Bindung zu ihm verloren habe. Der 46-Jährige hat vor einigen Tagen selbst eingeräumt, dass die erste Begegnung mit seiner Tochter in dem Kinderhaus schwierig gewesen sei. Nach der langen Phase der Trennung sei Lara anfangs vor ihm weggelaufen, habe ihn nicht sehen wollen. Doch schon nach wenigen Tagen, erzählt Karzelek, habe sich die Beziehung normalisiert. Lara habe sich an frühere Zeiten in Deutschland erinnert, habe ihn umarmt, gelacht und sich auf die Treffen mit ihm gefreut.

Ein weiteres, noch aktuelleres Gutachten einer anderen polnischen Psychologin bestätigt dies. Lara habe sich bei den Besuchen ihres Vaters ungezwungen verhalten, gerne mit ihm gespielt und körperlichen Kontakt gesucht, heißt es in der Beurteilung, die dieser Zeitung in Form einer beglaubigten Übersetzung vorliegt. „Die gesammelten Beobachtungen weisen eindeutig darauf hin, dass eine konstruktive Beziehung zwischen Vater und Kind wieder aufgebaut werden kann. Dieser Prozess hat grundsätzlich bereits begonnen.“

Das polnische Justizministerium hofft, dass die Mediation gelingt

Doch diese Entwicklung ist nun wieder gestoppt, weil Lara erneut von ihrem Vater getrennt wurde. Das polnische Justizministerium, das sich intensiv mit dem Fall beschäftigt, betont, dass es sich um einen vorläufigen Beschluss handle. Endgültig entschieden werde über Laras Zukunft nach einem Mediationsprozess, der in dieser Woche beginnen soll und sich voraussichtlich über mehrere Tage erstrecken wird.

Im Verlauf dieses Verfahrens sollen Thomas Karzelek und Joanna S. erstmals seit der Entführung direkt miteinander sprechen, unterstützt von zwei professionellen Mediatoren. Das Ziel ist, dass beide Seiten eine Übereinkunft finden, die im Anschluss schriftlich fixiert wird und möglichst bindend sein soll. „Ich bin nach wie vor optimistisch, dass dies gelingt“, sagt Kamila Zagórska, die für den Fall zuständige Abteilungsleiterin des Justizministeriums. Thomas Karzelek indes ist skeptisch. „Die Mutter ist offensichtlich nur auf Eskalation aus, was ist das für eine Grundlage für eine Mediation“, fragt er.

Von Tim Höhn 08. Mai 2017 – 17:27 Uhr
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Tags: Aufenthaltbestimmungsrecht ABR – HKÜ Brüssel IIa – Haager Kindesentführungsübereinkommen – Missbrauch mit dem Missbrauch – Familienrecht – Feminismus – feministische – Feministin – Kindesmissbrauch – Menschenrechte EGMR – Art. 8 EMRK – Menschenrechtsverletzung – Polizei – Entfremdung –  Radikalisierung – Gehirnwäsche – Terror – SOS Kindesentführung

Zweite Kindesentführung „Lara Karzelek“

Kritik an den polnischen Behörden – Die polnische Polizei u. Justiz schützt die narzisstische Täterin . . .

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Vater Thomas Karzelek u. seine Familie sind erschüttert.

Das Haager Kindesentführungs-übereinkommen (HKÜ) wurde von Polen am 1. Februar 1993, BGBl. 1994 II 1432 ratifiziert.
Polen hat das Europäisches Sorgerechts übereinkommen
(ESÜ) am 1. März 1996 im BGBl. 1996 II 541 verankert.

Tags: Hallo Deutschland 4-5-2017 Familienrecht Familie Thomas Karzelek -HKÜ-  Brüssel IIa – Internationaler Haftbefehl – SOS Kindesentführung – Vater – Väter – Narzissmus – Haager Kindesentführungsübereinkommen – binationale Ehe Paare – GEWALT – Kindesmissbrauch – Selbstjustiz – Kindeswohlgefährdung – PAS Eltern-Kind-Entfremdung – SOS Kindesentführung

Kritik an Behörden – Doppelentführung – Kind Lara gefunden!


Entführtes Mädchen aus dem Strohgäu Lara ist gefunden!

Das Mädchen war 2014 von seiner Mutter entführt worden. Jetzt hat die polnische Polizei das Kind aufgespürt – in einer heruntergekommenen Wohnung in Legnica. Die verzweifelte Suche des Vaters hat ein Ende, aber am Ziel ist er noch nicht.
Ein aktuelles Foto von Lara im Kinderhaus in Legnica. Nun wurde sie gefunden. Foto: privat 6 Bilder
Ein aktuelles Foto von Lara im Kinderhaus in Legnica. Nun wurde sie gefunden. Foto: privat

Ditzingen – Die vor zweieinhalb Jahren in Ditzingen entführte Lara ist in Sicherheit. Wie Thomas Karzelek, der Vater des Kindes, berichtet, hat die polnische Polizei in der vergangenen Woche das Versteck ausfindig gemacht, in dem die Siebenjährige mit ihrer polnischen Großmutter gelebt hat, es handelt sich um eine rund 25 Quadratmeter große Wohnung in der Innenstadt von Legnica in Niederschlesien. Die Oma und auch die Mutter Laras, die das Kind im Oktober 2014 verschleppt hatte, seien vorübergehend festgenommen worden. Lara befinde sich seit Donnerstag in einem Kinderhaus in Legnica und werde dort psychologisch betreut.

Am Freitag, so Karzelek, habe er seine Tochter das erste Mal seit der Entführung gesehen. „Ich habe geweint wie ein kleines Kind“, sagt der 46-Jährige. Sein Ziel sei, Lara so schnell wie möglich zurück nach Deutschland zu bringen. Zunächst gehe es aber darum, dass seine Tochter sich sicher fühle und ihr Misstrauen ablege. „Man merkt deutlich, dass all das Spuren bei ihr hinterlassen hat – und dass sie sich in der langen Zeit auch von mir entfremdet hat.“ Drei Mal habe er Lara seit Freitag besuchen dürfen. Anfangs habe sie jeden Augenkontakt vermieden, sei vor ihm weggelaufen, habe sich dann aber zunehmend geöffnet. Beim dritten Besuch habe sie ihn zum ersten Mal umarmt und gelacht. „Man kann diese große Mauer in ihrem kleinen Köpfchen förmlich spüren“, erzählt Thomas Karzelek. „Aber wenn diese Mauer langsam bröckelt, wird sie ihr Vertrauen wieder finden – da bin ich mir sicher.“

Der Vater erhält das Sorgerecht, die Mutter greift zur Gewalt

Was genau das Mädchen in den vergangenen Jahren durchlebt hat und wie Lara das alles verarbeiten wird – noch weiß es niemand. Aufgewachsen ist Lara im Strohgäu. Als sie zwei Jahre alt war, trennten sich ihre Eltern, Thomas Karzelek, Informatiker, und Joanna S., eine polnische Juristin.

Im Dezember 2013 verschleppte Joanna S. das Kind zum ersten Mal nach Polen, doch dem Vater gelang es, Lara in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zurück nach Deutschland zu holen.

Als Thomas Karzelek das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekommt, greift die Mutter zu Gewalt. Mit einem noch unbekannten Komplizen und unter Einsatz von Pfefferspray überfällt sie am 2. Oktober 2014 die neue Lebensgefährtin Karzeleks, als sie Lara in Ditzingen in den Kindergarten bringen will.

Schon früh vermutet die deutsche Polizei, dass Joanna S. mit Lara erneut nach Polen geflohen ist und dort ihrer eigenen Mutter, also Laras Oma, den Auftrag erteilt hat, das Kind zu verstecken – denn die ­68-Jährige tauchte kurz nach der Entführung unter. Nach Joanna S. wird mit internationalem Haftbefehl gesucht, schließlich stellt sie sich den deutschen Behörden.
Vor Gericht sagt sie nur, sie wisse nicht, wo ihre Tochter sei.

Im Herbst 2015 wird Joanna S. in Stuttgart zu drei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt, im vergangenen Jahr nach Polen überstellt, wo sie recht bald auf Bewährung frei gelassen wird. Von Lara fehlt weiterhin jede Spur.

In letzter Sekunde läuft nochmal alles schief, doch dann gibt die Mutter auf

Bis zum vergangenen Montag – und fast wäre dann trotzdem noch alles schief gelaufen. Wie die polnischen Behörden das Versteck aufgespürt haben, ist noch unbekannt, auch Thomas Karzelek weiß es nicht. „Eine Vermutung ist, dass die Polizei die Mutter verfolgt hat, als sie zu der Wohnung gefahren ist“, sagt der 46-Jährige. Fakt ist: Am Montag um 16.30 Uhr erfährt Karzelek, der nach der Entführung von Schwieberdingen in die Nähe der polnischen Grenze umgezogen ist, dass Lara gefunden wurde.

Sofort bricht er auf nach Legnica, doch als er am Dienstagmorgen von der Polizei zu dem Versteck geführt wird, ist nur noch die Großmutter da, Lara ist erneut verschwunden. Offenbar hatte die Mutter die letzte Chance genutzt, das Kind abgeholt und in ein neues Versteck gebracht. „Entgegen der Anordnung der Staatsanwaltschaft hat es die Polizei versäumt, die Wohnung nachts zu bewachen“, sagt Karzelek, der die polnischen Behörden seit geraumer Zeit verdächtigt, bei der Suche nach Lara nur halbherzig zu agieren. „Polen ist ein konservatives Land“, sagt er. „Die Meinung, dass ein Kind zur Mutter und nicht zum Vater gehört, ist dort weit verbreitet.“

Doch irgendwann im Verlauf des Mittwochs muss Joanna S. eingesehen haben, dass sie keine Chance mehr hat. Am Donnerstag übergibt sie Lara den Behörden – ihr droht nun ein weiterer Prozess, ebenso wie der Großmutter, die bereits gestanden haben soll, Lara zweieinhalb Jahre lang versteckt zu haben. Das Auswärtige Amt in Berlin wollte am Dienstag keine Stellungnahme zu dem Fall abgeben, Joanna S. war telefonisch nicht zu erreichen, ihr Anwalt hat sich bislang nie öffentlich geäußert.

Harte Kritik an den polnischen Behörden

Dieter Hezel, Fachanwalt für Familienrecht aus Schwieberdingen, betreut Thomas Karzelek juristisch. Er sagt, er sehe gute Chancen, dass Lara bald zurück in ihr Heimatland könne. Juristisch sei der Fall klar: „Der Vater hat das alleinige Sorgerecht.“ Dies sei auch für die polnischen Behörden bindend, auch wenn diese mitunter „recht zäh agieren“ würden. Auch Hezel übt deutliche Kritik. Die Polen seien in diesem Fall nie mit dem notwendigen Engagement tätig geworden. „Wären sie ihrer Verpflichtung nachgekommen, wäre Lara längst wieder in Deutschland.“

Thomas Karzelek versucht derzeit, über seinen Anwalt ein Kontaktverbot zu erwirken. Der Vater will erreichen, dass die Mutter das Kind zumindest vorläufig nicht besuchen darf, um jede Gefahr einer weiteren Entführung im Keim zu ersticken.

Langfristig, sagt Hezel, sei sein Mandant aber durchaus kompromissbereit. „Er hat immer betont, dass er es für wichtig hält, dass Lara auch Kontakt zur Mutter hat. Nur die Mutter war stur und hat schon früh gedroht, dass der Vater Lara nie wieder bekomme.“ Ob auf dieser schwierigen Basis noch eine Verständigung möglich sie, müsse man sehen. „Meinem Mandaten fehlt gerade etwas das Vertrauen.“

Die Oma hat das Kind versteckt – aber wer hat ihr dabei geholfen?

Aufgeklärt werden muss nun auch, wie es einer älteren Dame möglich war, derart lange mit einem Kind unterzutauchen, und wer ihr dabei geholfen hat. Thomas Karzelek hat ein Video von dem Versteck angefertigt. Es zeigt eine heruntergekommene, kleine Wohnung, einen Holztisch, zwei Stühle, zwei kleine Kommoden, auf dem Boden nur eine einzige Matratze, im Nebenzimmer stehen Tüten mit Handtüchern und Hygieneartikeln, im offenen Regal liegt etwas Kleidung. Acht Monate soll Lara hier verbracht haben. Ein Nachbar soll der Polizei erzählt haben, er habe das Mädchen selten gesehen, aber häufiger weinen gehört. Davor soll sich die Großmutter mit dem Kind bei Danzig und in Stettin aufgehalten haben. Eine Schule hat Lara in dieser Zeit nie besucht. Ob sie je bei einem Arzt war, ob und inwieweit sie überhaupt Kontakt zur Außenwelt hatte, ist ebenfalls unklar.

Thomas Karzelek muss derweil noch ein anderes Problem lösen. Unzählige Male ist er in den vergangenen Jahren nach Polen gependelt, um auf eigene Faust nach Lara zu suchen. Zeitweise hatte er Detektive und mehrere Anwälte engagiert, er hat Petitionen geschrieben, den Verein SOS Kindesentführung ins Leben gerufen, verschiedene Institutionen um Hilfe ersucht, darunter das Auswärtige Amt.

All dies hat viel Geld gekostet, weshalb er auf seiner Facebook-Seite um Spenden bittet.

Seit er dort bekannt gab, dass Lara gefunden wurde, erhält er viel Zuspruch, in deutscher und in polnischer Sprache. Hunderte Menschen haben sich bei dem Vater gemeldet und ihm gratuliert. Der 46-Jährige hat inzwischen eine Wohnung in Legnica gemietet. „Ich bleibe so lange hier, bis ich Lara mitnehmen kann.“ Er hoffe, mit seiner Tochter bald ein normales Leben führen zu dürfen

Von Tim Höhn,  02. Mai 2017 – 18:00 Uhr
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Berlin, 02.05.2017
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Tags: Kindesentführung – Lara Sophie Karzelek – PA parental alienation – Eltern Entfremdung – Vater – psychische Gewalt

Marinella Colombo Strafe ohne Ende

Ein internationaler Justizskandal, der Seinesgleichen sucht! Den „Status Quo“ werden die Verantwortlichen nicht ewig aufrecht halten koennen. Die Volljaehrigkeit der Kinder muessen sie fuerchten, wie der Teufel das Weihwasser.

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Mutter Marinella Colombo trifft Kafka – LA TUTELA OLTRE LA FRONTIERA

Gefaelschte Dokumente, Zeitdruck und juristische Trickserei fuehren zur Entrechtung und Kriminalisierung dieser italienischen Mutter.

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Kindesentführung – 1000 EURO Belohnung!

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Kinder entführt – Belohnung 1000 Euro

Kinder von psychisch kranker Mutter entführt

Die beiden Mädchen Klara(4) und Merle(2) sind seit dem 07.05.2016 vermisst. Die Mutter Lena Schnoor ist, nachdem sie das Sorgerecht für beide Kinder verloren hat, mit den Kindern auf der Flucht.

Die Mutter gilt als psychisch krank und wird per Haftbefehl gesucht.

Für Hinweise, die zum Auffinden der Kinder führen, ist eine Belohnung von bis zu 1000€¹ ausgesetzt. Sollten Sie die Kinder oder die Mutter gesehen haben, oder Informationen über den Aufenthaltsort haben, kontaktieren  Sie bitte umgehend die Polizei oder direkt das LKA Berlin oder den Vater:

LKA Berlin
030 46 64-91 24 17
vermisstenstelle@polizei.berlin.de
Vorgangsnummer der Fahndung:
160705-1656-021385

Vater, Alleinsorgeberechtigter
Andreas Schlüter
0151 29702534
klara.und.merle@gmail.com

Ich bin derzeit angewiesen auf die Arbeit der Behörden. Im 21. Jahrhundert, im Zeitalter der totalen Überwachung, hat es die Mutter geschafft 9 Monate unterzutauchen. Die Behörden zeigen sich machtlos. Es gibt aber eine weitaus größere Macht, vielleicht die größte auf dem Planeten: die öffentliche Meinung! 

Bitte teilt diesen Aufruf fleißig.

 

Die entführten Kinder
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Klara Marie Schnoor, geb.18.09.2012 und Merle Sophie Schnoor, geb. 02.08.2014

 

Die Mutter und Entführerin

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Lena Mareike Schnoor; geb. 10.09.1985
Größe ca. 170cm, Haar Dunkelbraun, leicht lockig, schulterlang; schlank, alternativer Kleidungsstil

 

 

Weitere Informtionen zum Familiendrama:

Die Chronologie einer Tragödie

 

¹1000 Euro Belohnung:

  • Belohnt werden Hinweise, die zum Auffinden von Klara und Merle führen
  • Wer zuerst kommt malt zuerst
  • Wenn mehrere Hinweise zum Auffinden der Kinder führen, wird die Belohnung geteilt. Ich bin nicht Krösus.

Wer die Mutter dazu überzeugt, von sich aus aus dem Versteck vorzukommen, kriegt auch eine Belohnung (Die Mutter darf sich auch gerne selber überzeugen)

Die Chronologie (Teil 2)

Der juristische Wahnsinn

fullsize_schoenhausen_betreiber1September 2015. Es finden regelmäßig Umgänge mit meiner kleinen Tochter Merle statt. Lena bringt nun Leute mit zum Umgang ins Spielecafé, die mir und Merle auf Schritt und Tritt hinterherlaufen. Ich kenne diese Menschen nicht. Frauen. Ich frage mich, woher Lena diese Gehilfen her nimmt, die diese asozialen Schikanen freiwillig unterstützen. Ich reiche einen Antrag auf eine Hauptsacheentscheidung zum Umgang ein. Es gab eine Sperrfrist für neue Anträge bis zum 15. September. Lena weiß, dass ich pünktlich die Hauptsacheverhandlung beantrage. Drei Tage später hat Klara die Intimentzündung.

Umgangsboykott III

27. September. Lena beschließt erneut, dass Klara ihren Vater gar nicht mehr sehen darf. Das ist nach Februar und Mai nun das dritte mal. Sie sagt die Umgänge ohne Begründung ab und reagiert nicht auf meine Anrufe. Ich gehe zu Gericht und beantrage im Eilverfahren die Herausgabe der Kinder. Der Richter ist in den Herbstferien. Die Vertretung traut sich nicht, versucht aber Lena zu erreichen. Vergeblich. Der Antrag läuft ins Leere.

November 2015. Lena kommt zu den Merle Umgängen. Klara ist nicht dabei. Später auf dem Heimweg treffe ich eine Freundin von Lena eine Straße weiter, Anja Frenzel, mit Klara. Das Kind ist irritiert.

Während den Umgängen mit Merle im Spielecafé spielen wir auch vor dem Café. Lena verbietet das. Mein Sohn und Merle haben Freude beim Fangenspielen und ich lasse sie. Lena beantragt Ordnungsgeld gegen mich, weil ich vor dem Café mich mit Merle aufhalte. Ein Freund von Lena, Andreas Fischer, beschimpft mich dazu in einer eidesstattlichen Versicherung als narzisstischen Psychopathen. Ich muss 100€ zahlen wegen Missachtung des Beschluss.

Ein Schaar von Anwälten

simpsons-nostalgia-140889211555Dezember 2015. Verhandlung. Das Gericht will nun von Amtswegen auch das Sorgerecht klären und ein Sachverständigengutachten beauftragen aufgrund der erneuten Missbrauchsvorwürfe und Therapeutenwechsel. Lena kommt mit zwei Anwälten, weil zwei Verfahren. Da sie ALG2 bezieht, bezahlt die Anwälte der Steuerzahler. Sie wollte tatsächlich noch einen dritten Anwalt für Merle mitbringen, der kam aber nicht – Termine. Lena soll die Umgänge wieder zulassen. Sie weigert sich. Sie soll 500€ zahlen wegen Missachtung des Beschluss.

Eskalation bis zum Erbrechen

Bei einer Familienberatung kurz vor Weihnachten gestattet Lena, ich könne am kommenden Freitag Klara für zwei Stunden im Spielecafé sehen oder gar nicht. Ich willige ein. Ab Freitag hätte ich regulär Umgang mit Klara für das ganze Wochenende. Lena weiß das. Ich könnte einfach mit Klara gehen. Warum wählt sie den Freitag aus für ihr Angebot? Ein Falle? Ich Rede mit der Anwältin, mit der Familie und unserer Familienberaterin. Soll ich Klara einfach mitnehmen? Die einen sagen so, die anderen sagen so. Ich entscheide prophylaktisch Anziehsachen für Klara mitzunehmen und zu schauen was passiert.

Freitag. Familiencafé. Lena bringt wieder Anja Frenzel mit, die mir an den Fersen klebt. „Das war aber nicht unsere Vereinbarung, dass du jemanden mitbringst, der mich verfolgt. Die Vereinbarung ist somit hinfällig.“ sage ich zu Lena und Spiele mit den Kindern. Dann Ende des Umgangs. Lena sagt zu Klara, dass sie jetzt nach hause gehen. Klara zieht eine Schnute: „Will mit Papa mit“. Mutter redet auf Klara ein. Vergebens. Sie will nicht mit ihr mit. Ich klinke mich ein und sage: „Klara, wenn du willst, kannst du mit zu mir.“ Lena schnappt sich ihr Telefon und rennt vor die Tür. Sie hatte in weiser Voraussicht Klaras Jacke und Schuhe versteckt. Ich ziehe Klara mit den Sachen an, die ich in weiser Voraussicht mitgebracht habe. Ich nehme sie auf dem Arm. Lena hält telefonierend von außen die Glastür zu. Ich schiebe sie auf. Sie schreit ins Telefon „Hilfe, Hilfe, jetzt hat er mir weh getan.“ Vermutlich Polizei. Ich setze Klara in den Fahrradsitz und will so schnell wie möglich die Situation verlassen. Lena, die wohl mittlerweile ihre Anwältin am Telefon hat, hält mein Fahrrad fest. Sie hat Merle im Tragetuch. Anja Frenzel steht daneben und glotzt. Ich ruppe Lenas Hand vom Fahrrad und gehe los. Lena heult: „Klara, Klara, es tut mir Leid, dass ich dich nicht beschützen kann…!“ Klara bleibt ruhig. Sie schaut ihre Mutter nicht an. Das arme Kind. Ich biege um die Ecke. Lena schreit, als ob ihr der Arm abgeschnitten wird. Später berichtet Anja Frenzel dem Gericht, Lena habe auch gekotzt. Ich bin mit Klara in der S-Bahn. Sie weigert sich den Fahrradsitz zu verlassen. Ich lasse sie drin. Ich spüre die Nachwirkung des Adrenalins. Im Unterschied zu Klara bin ich erwachsen. Wie das Erlebte auf Klara gewirkt haben muss, wage ich kaum zu erahnen. Wir steigen um. Klara taut auf. Zum Glück. Dass Lena nicht einverstanden sein wird, war klar. Dass sie so am Zeiger dreht, habe ich nicht kommen sehen.

img_0638Wir haben ein schönes Wochenende. Klara und ihr Bruder feiern ihr Wiedersehen. Am Sonntag will Klara nicht zurück. Ich sage, dass die Mama und Merle sich auf Klara freuen. Ihre Antwort: „Auf Merle freu ich mich. Auf Mama aber nicht.“ Ich denk mir „Ach du Scheiße!“. Ich versichere ihr, dass die Mama sie lieb hat, egal was ist und dass das immer so bleiben wird. Im Spielecafé begrüßt Klara leider die Mutter mit den gleichen Worten, sie habe sich auf Merle gefreut aber nicht auf ihre Mutter. Zum Glück haben wir am Wochenende Weihnachtsgeschenke für die Mamas gebastelt und ich gebe Klara ihr Geschenk, damit sie es Lena überreichen kann. Sie taut auf und freut sich, es ihrer Mutter zu geben. Das Eis ist gebrochen. Lena stillt Klara.

Umgangsboykott IV

Januar 2016. Eine Umgangspflegerin wird eingesetzt. Sie soll dafür sorgen, dass Lena die

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Typischer Postbote bei der Arbeit

Umgänge einhält. Lena denkt nicht daran, sondern sucht in Foren nach Untertauchmöglichkeiten. Sie behauptet, sie wäre mit den Kindern im Urlaub. Ich fahre nachschauen: Lena ist zuhause. Durch die Tür sagt sie, ich solle verschwinden. Ich gehe und rufe die Umgangspflegerin an. Sie kann nichts machen, ich solle das dem Gericht melden. Ein DHL Paketbote kommt und bringt ein Päckchen für Lena. Von Drinnen höre ich ihn schließlich rufen: „Ich mach dann ‚Annahme Verweigert‘!“ und er zischt mit Paket wieder ab. Die Umgangspflegerin ruft an, sie habe mit der Mutter telefoniert. Sie sei nur kurz aus dem Urlaub zurück um Wäsche zu waschen. Später behauptete Lenas Anwältin, Doris Wechselberg, ich hätte gemeinsam mit dem Postboten versucht gewaltsam in die Wohnung Lena Schnoors einzudringen. Ich stelle Strafanzeige wegen falsche Verdächtigung gegen die Anwältin und Lena.

Befangenheitsanträge

Immer noch Januar. Lena „verlängert“ ihren Urlaub. Dann kommt eine SMS, sie sei nun auf dem Weg zu einer Mutter Kind Kur. Während dessen reicht sie gegen den Richter eine Gehörsrüge ein, weil er Lena nicht hat zu Wort kommen lassen. Dann behauptet sie, der Richter sei befangen, weil er nicht Lenas Missbrauchsvorwurf teilt. Insgesamt stellt Lena vier Befangenheitsanträge gegen den Richter. Teilweise ohne Begründung. Was soll das? Der Richter Dr. Cirkel arbeitet sehr korrekt. Der Befangenheitsantrag ist quatsch. Will sie ihn mit aller Gewalt gegen sich aufbringen? Die einzige sinnvolle Erklärung: sie will Zeit schinden um komplett unterzutauchen. Alle betroffenen Verfahren werden dem Richter dadurch automatisch entzogen und landen bei seiner Kollegin Richterin Willenbücher auf dem Tisch. Er muss Stellungnahmen schreiben. Die Richterin weist wie erwartet die Befangenheitsanträge zurück. Lena geht in die Beschwerdeinstanz. Alle Akten wanden zum Berliner Kammergericht. Die Verfahren stehen still.

Der Gutachter nimmt Kontakt zu uns auf. Ich gehe hin. Lena lehnt eine Begutachtung der Erziehungsfähigkeit ab.

Entspannung

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Februar 2016 – Alle drei Geschwister wieder vereint!

Februar 2016. Ich habe die Schnauze voll und stelle einen Eilantrag auf alleiniges Sorgerecht für Klara und Merle. Lena ist immer noch auf Kur. Später lese ich im Forum, dass Lena sich über ihren Anwalt aufregt, weil der sagt, sie solle die Umgänge zulassen, sonst ist sie die Kinder los. Sie kommt aus der Kur wieder und, große Überraschung, lässt die Umgänge zu. Und will nicht mal mehr bei den Merle Umgängen dabei sein. Endlich kann ich meine Töchter regelmäßig sehen. Alle sind erleichtert.Klara ist wieder an den Wochenenden bei mir zuhause. Die Umgangspflegerin ist ein paar mal mit dabei. Sie führt auch Elterngespräche. Dort wie gehabt: offener Kampf, subtile Angriffe, vor Heuchelei triefende Freundlichkeit, Mikroaggressionen und Spucke keifen. Meinen Antrag auf alleiniges Sorgerecht lasse ich ruhend stellen.

Die 500€ Ordnungsgeld bezahlt Lena nicht. Es drohen fünf Tage Ordnungshaft. Im Mütterforum überlegt Lena in den „Muki-Knast“, also Mutter-Kind-Gefängnis,  zu gehen. Sie startet eine Spendensammelaktion auf Leetchie.com „Mutter soll ins Gefängnis, weil sie ihre Kinder vor Sexualverbrecher beschützen will“. Tatsächlich sammelt sie genug Geld.

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Unterhalt

Nebenbei klagt Lenas Anwältin, Doris Wechselberg, schon seit Sommer 2015 Unterhalt gegen mich ein. Leider hat sie keine Ahnung von Familienrecht und schaft es nicht, ordentliche Anträge einzureichen. Die Sache zieht sich bis April. Dann beschließt der Richter, ich sei voll Unterhaltspflichtig. Lenas Anwältin will sofort die Anwaltskosten gegen mich betreiben und mein Konto pfänden lassen. Lena bezieht ALG2 und Unterhaltsvorschuss. Sie erhält nicht einen Euro mehr durch den Beschluss. Im Mütterforum freut sich Lena, dass sie mir schaden konnte.

 

Endstation Amtsgericht

Am 1. Mai 2016 sehe ich Klara und Merle zum letzten Mal. Am 4. Mai stellt die Ergotherapeutin erfolglos eine Kindeswohlgefährdungs-Anzeige beim Jugendamt. Dann fliegt Lena mit den Kindern und ihrer Mutter nach Italien. Die Umgänge vorher hat sie abgesagt. Während des Urlaubs bekommt sie die Beschlüsse des Kammergerichts. Alle Beschwerden der Mutter zu ihren Befangenheitsanträgen wurden auf ihre Kosten zurückgewiesen.

Nach ihrem Urlaub ist Lena für niemanden zu erreichen. Die Umgangspflegerin hat wohl ein schlechtes Gewissen, weil sie darauf gedrängt hat, dass ich der Auslandsreise zustimme. Es erreicht sie eine Email von Lena. Aufgrund von ärztlichen Berichten könne Lena keine Umgänge mehr zulassen. Tage später bekommt die Umgangspflegerin von Lenas Anwältin Doris Wechselberg eine Stellungnahme der Kinderärztin Marina Decker. Diese wurde jedoch erst am selben Tag geschrieben. Darin steht, ich würde das Kindeswohl gefährden, weil ich keiner Therapie zustimme. Die Umgangspflegerin ist fassungslos. Am 19.05.2016 geben wir bei der Polizei gemeinsam eine Vermisstenanzeige auf und zeigen Lena an, wegen Kindesentzugs. Das Jugendamt empfiehlt dem Vater das alleinige Sorgerecht zu übertragen. Verfahrensbeistand und Umgangspflegerin folgen der Empfehlung. Der Richter verhängt eine Grenzsperre.

10. Juni. Anhörung. Anhörung AG Pankow. Lena kommt nicht. Stattdessen ihre Schaar von Anwälten. Sie sei krank. Hat aber in der Nacht noch eine 12-seitige Stellungnahme geschrieben. Die Anwältin will diese verlesen „Lieber Herr Richter, liebe Anwesenden…“ Der Richter bricht die Verlesung ab. Die Verfahrensbeiständin beantragt Ordnungsgeld wegen Nichterscheines der Mutter, denn für die 12 Seiten war sie offensichtlich gesund genug. Die Anwältin der Mutter versucht den Richter noch eidesstattliche Versicherungen unterzujubeln, ohne das die anderen Anwesenden das mitkriegen. Inhalt der Versicherungen: Lenas Mutter, Christine Schnoor, und Lenas Freundin, Claudia Zube, haben in den letzten Wochen intensiven Kontakt zu Lena und den Mädels gehabt. allen ginge es prächtig!

Eine Woche später. Der Richter bietet der Mutter einen Ersatztermin an. Ich bin der einzige, der kommt.

Eine Woche später wird Lena Schnoor das Sorgerecht für Klara und Merle entzogen und mir übertragen.
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Eine weitere Woche später erscheint Lena bei Gericht. Ohne Kinder. Dort erzählt sie das übliche. Der Richter verhängt 700€ Ordnungsgeld wegen Umgangsboykott. Ich bin mit meinem Sohn im Urlaub. Das LKA Berlin ist anwesend, muss Lena aber gehen lassen, da kein Haftbefehl vorliegt. Sie beobachten, wie Lena im Auto von Iris Steger weggefahren wird. Da es schon Freitag Nachmittag ist beschließt das LKA die rechtliche Grundlage einer Verfolgung als ungewiss einzustufen und lässt Lena fahren.

 

Katz und Maus

Juli 2016. Tobias Müller (Name aus juristischen Gründen geändert) schleicht sich in Lenas Mütterforum ein und gibt sich dort als die Psychologin Alex Ess aus. Diese Psychologin bietet Lena einen Kontakt einer anderen Psychologin aus Berlin an, die der Mutter ein gerichtlich verwertbares Gefälligkeitsgutachten zum Missbrauch ausstellt. Lena beißt an bleibt aber misstrauisch. Zum Treffpunkt erscheint nicht Lena, sondern nur ihre Freundin, Viktoria Ucke. Die Falle fliegt auf.

Viktoria Ucke stellte schon sechs Monate zuvor eine falsche eidesstattliche Versicherung für Lena aus, in der sie behauptet, ich würde ihr „eine reinhaun“, wenn sie zum Geburtstag meiner Tochter erscheint, strafbar gem. §156 StGB. Viktoria Ucke riskiert eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren für diese Behauptung. Leider ist bis heute beim AG Pankow die Versicherung verschwunden.

Nachdem die Oma, Christine Schnoor, Viktoria Ucke besucht, gerät Viktoria Ucke ins

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Eine selbstgebaute Marihuana Pfeife im Wohnheim ECC

Zentrum der Fahndung. Sie wohnt in einem heruntergekommenen „Künstler“ Wohnheim, das ECC in der Neumagener Straße  23 in Berlin-Weißensee. Frau Ucke wohnt dort mit ihrem Sohn Friedrich(4). Das ECC glänzt mit versifften Gemeinschaftstoiletten, zugemüllten Fluren und Drogenutensilien. Beim Gedanken, Lena wohnt dort mit Klara und Merle,  kommt mir die saure Kotze hoch.

Lenas Nachbarn berichten, dass ihre Mutter Dreirad und Laufrad der Kinder mit dem Auto abgeholt hat. Schon im März habe sie geplant abzuhauen. Die Nachbarn von Claudia Zube berichten, dass tatsächlich Lena mit den Kindern bei Claudia gewohnt hat. Auch Christine Schnoor war häufig dort. Ich finde Claudias Ex-Partner und Vater des gemeinsamen Sohnes. Sein Sohn erzählte dem Vater von Lena und den beiden Mädchen die sich bei Claudia verstecken mussten, weil der Vater die Kinder misshandelt und Klara den Arm gebrochen habe.

August 2016. Ich beantrage Ordnungshaft. Die Ordnungshaft soll aufgehoben werden, sobald die Kinder bei mir sind. Ich beauftrage eine Privatdetektei zur Observierung von Christine Schnoor. Lena reicht Beschwerde gegen den Sorgerechtsentzug ein. Kammergericht weist diese auf ihre Kosten zurück. In der Begründung heißt es, dass für Lena soundso nur noch begleiteter Umgang in Frage käme.

Der totale Krieg

September 2016. Unterdessen wendet sich Christine Schnoor an meinen Arbeitgeber. Ich würde sie belästigen. Sie schickt per Mail auch Auszüge aus den Missbrauchsvorwürfen. Ich soll auf allen Ebene total zerstört werden. Mein Personalchef bittet mich zum Gespräch und berichtet mir darüber. Ich brauche mir keine Sorgen zu machen. Das passiert nicht zum ersten mal, sagt er. Er empfiehlt mir, Christine Schnoor wegen Beihilfe zum Kindesentzug anzuzeigen.

Nach fünf Monaten schreibt die Staatsanwaltschaft Lena zur Fahndung aus.

Lügen und weitere Lügen

Ein angehender Journalist nimmt Kontakt mit mir auf. Sein Name: Bastian Wiedenhaupt. Er wolle über den Fall schreiben. Wir vereinbaren ein Termin. Ich recherchiere seinen Namen. Er ist bei Facebook mit Lenas Freundin, Anja Frenzel, verlinkt. Als Profilbild sieht man ihn zusammen mit Frenzels Tochter Johanna auf dem Schoß. Ein billiger Trick. Ich gehe trotzdem zum Treffpunkt.

Hugendubel, Schlossstraße. Bastian Wiedenhaupt erscheint. Ich frage, ob er zustimmt das Gespräch aufzuzeichnen. Er willigt ein. Ich lasse mir seinen Perso zeigen. Er wird skeptisch, zeigt ihn aber. Ich notiere seine Meldeanschrift. Er will loslegen mit dem Interview. Ich bitte ihn, mir vorher zu erläutern, woher er von der Geschichte gehört hat. Er erzählt mir irgendein Märchen. Er wisse auch nichts über dem Verbleib von Lena oder der Kinder. Ich frage, ob er Anja Frenzel kennt. Nein. Ich frage, ob er Johanna Frenzel kennt. Nein. Ich zeige ihn das Foto mit ihm und dem Mädchen Johanna auf dem Schoß, sodass er sich besser erinnern kann. Nun fällt es ihm wieder ein. Ich frage, ob er wisse, was eine strafbewährte Unterlassungsklage ist. Er wisse es, entschuldigt sich und geht.

Der erste Haftbefehl

November 2016. Gegen Lena werden sechs Monate Zwangshaft verhängt. Haftbefehl wird ausgestellt. Lena reicht Beschwerde ein. Kammergericht weißt die Beschwerde auf ihre Kosten zurück.20161107-beschluss-ordnungshaft

Ich schreibe Lena eine Mail. Sie kommt von Herzen. Ich sage ihr, dass, wenn sie von sich aus vorkommt, wir eine Lösung finden ohne begleiteten Umgang für Lena. Ich weiß wie ätzend das auch für die Kinder ist. Wenn Lena von der Polizei aufgegriffen wird, wars das für sie. In einem solchen Fall werde ich die nächsten Jahre nicht zulassen, dass Lena allein mit den Kindern ist. Das Theater mit Kindesentzug mache ich nicht noch einmal. Nur wenn sie von sich aus vorkommt, kann ich eine Basis finden, auf der Vertrauen wieder wachsen kann.

Ich hänge ein Video mit in Mail, damit Lena einen kleinen Eindruck bekommt, wie die Kinder bei mir leben.

Dezember 2016. Lena antwortet. Sie glaubt nun nicht meahr an einen Missbrauch von Klara. Wir verhandeln ein wenig. Sie will, dass ich ihr vorher das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht, Schul- und Kindergartenwahl für beide Kinder per Beschluss übertragen lasse, dann kommt sie vor. Einmal ruft sie sogar an. Ich könne Klara sechs von 14 Tagen sehen, bietet sie an. Dann legt sie auf.

Dann kommt keine Reaktion mehr. Am 30.12.2016 reicht sie einen Antrag auf (quasi) das alleinige Sorgerecht ein.
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Januar 2017. Meine Anwältin reicht Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Staatsanwältin Hoffmann vom Amtsgericht Wedding wegen Untätigkeit ein.

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Quelle:

https://kindesentziehung.wordpress.com/2017/02/06/die-chronologie-teil-2/