Österreich Aussteiger auf Insel in Karibik

Scheidung – Eltern-Kind-Entfremdung – Suizid – Familienrecht in Österreich – Vaterlose Gesellschaft
Artikel:

Aus­stei­gen in der Ka­ri­bik:
Der ehe­ma­li­ge Phar­ma-Ma­na­ger Christian Gu­sen­bau­er hat sein al­tes Le­ben in Nie­der­ös­ter­reich hin­ter sich ge­las­sen und ei­ne klei­ne In­sel vor Be­li­ze ge­kauft. War­um, er­zählt er hier.

Das Aus­weich­quar­tier zum Pa­ra­dies ist ein kar­ges Apart­ment. Christian Gu­sen­bau­er sitzt dort in ei­nem blei­chen Korb­ses­sel wie bei ei­ner Ge­ne­ral­pro­be. Bald wird der 43-jäh­ri­ge Nie­der­ös­ter­rei­cher öf­ter auf dem Fest­land im Sü­den von Be­li­ze über­nach­ten müs­sen. In we­ni­gen Wo­chen kom­men erst­mals zah­len­de Gäs­te auf sei­ne In­sel Lark Caye, ein meh­re­re Fuß­ball­fel­der gro­ßes Man­gro­ve­n­ei­land, acht Ki­lo­me­ter vor der Küs­te im Ka­ri­bi­schen Meer. Dann zieht er in sein Apart­ment in Pla­cen­cia.

Vor neun Mo­na­ten hat Gu­sen­bau­er sei­nen ge­sam­ten Be­sitz in Brunn am Ge­bir­ge ver­kauft und da­für Lark Caye er­wor­ben. Ganz ge­reicht hat das ei­ge­ne Geld aber nicht. Zwei Freun­de, die von sei­ner Idee über­zeugt wa­ren, ein pa­ra­die­si­sches In­sel­chen zu kau­fen, ein Häu­schen drauf­zu­stel­len und über Airb­nb zu ver­mie­ten, streck­ten ihm die Dif­fe­renz auf den Kauf­preis von 162.500 USDol­lar vor. Im Jän­ner 2017 ver­ließ er Ös­ter­reich und kehr­te seit­her nicht mehr zu­rück.

Vor neun Mo­na­ten hat Gu­sen­bau­er sei­nen ge­sam­ten Be­sitz in Brunn am Ge­bir­ge ver­kauft und da­für Lark Caye er­wor­ben. Ganz ge­reicht hat das ei­ge­ne Geld aber nicht. Zwei Freun­de, die von sei­ner Idee über­zeugt wa­ren, ein pa­ra­die­si­sches In­sel­chen zu kau­fen, ein Häu­schen drauf­zu­stel­len und über Airb­nb zu ver­mie­ten, streck­ten ihm die Dif­fe­renz auf den Kauf­preis von 162.500 USDol­lar vor. Im Jän­ner 2017 ver­ließ er Ös­ter­reich und kehr­te seit­her nicht mehr zu­rück.

Es ist sechs Uhr mor­gens in Be­li­ze, und nur der Bild­schirm des Smart­pho­nes er­hellt Gu­sen­bau­ers Ge­sicht. Im Ver­lauf des Vi­deo­te­le­fo­nats wird es noch öf­ter strah­len – nicht nur, weil die Son­ne dann auf­ge­gan­gen ist über der Ka­ri­bik. Et­wa bei dem Satz:
„Als ich im Jän­ner an­kam, blieb ich fünf Ta­ge auf der In­sel, erst am sechs­ten muss­te ich auf­ge­ben. Dort war nichts au­ßer Man­gro­ven und ei­nem in­tak­ten Riff – herr­lich!“

Es ist sechs Uhr mor­gens in Be­li­ze, und nur der Bild­schirm des Smart­pho­nes er­hellt Gu­sen­bau­ers Ge­sicht. Im Ver­lauf des Vi­deo­te­le­fo­nats wird es noch öf­ter strah­len – nicht nur, weil die Son­ne dann auf­ge­gan­gen ist über der Ka­ri­bik. Et­wa bei dem Satz: „Als ich im Jän­ner an­kam, blieb ich fünf Ta­ge auf der In­sel, erst am sechs­ten muss­te ich auf­ge­ben. Dort war nichts au­ßer Man­gro­ven und ei­nem in­tak­ten Riff – herr­lich!“

Bis zum Ver­kaufs­lei­ter

Gu­sen­bau­er wuchs als sport­li­ches Kind noch sport­li­che­rer El­tern in der Wie­ner Süd­stadt auf. Sei­ne Mut­ter Ilo­na Gu­sen­bau­er zähl­te in den 1960er-Jah­ren zu den welt­bes­ten Hoch­sprin­ge­rin­nen, sein Va­ter Ro­land trai­nier­te sie. Al­so ent­schied sich Christian für ein Sport­stu­di­um und be­gann ne­ben­her bei ei­nem Phar­ma­un­ter­neh­men zu job­ben. Un­ter­des­sen wur­de er zwei­fa­cher Va­ter in ei­ner zu­nächst glück­li­chen Ehe. Er blieb der Phar­ma­bran­che treu, schaff­te es bis zum hoch­be­zahl­ten Ver­kaufs­lei­ter.

Gu­sen­bau­er wuchs als sport­li­ches Kind noch sport­li­che­rer El­tern in der Wie­ner Süd­stadt auf. Sei­ne Mut­ter Ilo­na Gu­sen­bau­er zähl­te in den 1960er-Jah­ren zu den welt­bes­ten Hoch­sprin­ge­rin­nen, sein Va­ter Ro­land trai­nier­te sie. Al­so ent­schied sich Christian für ein Sport­stu­di­um und be­gann ne­ben­her bei ei­nem Phar­ma­un­ter­neh­men zu job­ben. Un­ter­des­sen wur­de er zwei­fa­cher Va­ter in ei­ner zu­nächst glück­li­chen Ehe. Er blieb der Phar­ma­bran­che treu, schaff­te es bis zum hoch­be­zahl­ten Ver­kaufs­lei­ter.

Die Schei­dung im Jahr 2005 warf Gu­sen­bau­er aus der Spur. Er sah sei­ne Kin­der nicht mehr so häu­fig, wie er woll­te. Auch im Job lief es nicht so wie frü­her: Ob­wohl ab­seh­bar war, dass ein Jo­int Ven­ture des Phar­ma­un­ter­neh­mens des­sen Plei­te be­deu­ten wür­de, ar­bei­te­te im­mer noch auf Voll­tou­ren. Er er­kankte an Bur­nout, konn­te zeit­wei­lig nicht mehr sinn- er­fas­send le­sen oder klar spre­chen, es folg­ten De­pres­sio­nen, Selbst­mord­ver­su­che. En­de 2016 ver­kauf­te er schließ­lich sein ge­sam­tes Hab und Gut, ver­ließ Ös­ter­reich mit ei­ner ein­zi­gen Rei­se­ta­sche.

Gu­sen­bau­er wen­det sich wäh­rend des Ge­sprächs kurz ab, sieht zum Fens­ter hin­aus. Ir­gend­wo da drü­ben, wo sei­ne In­sel liegt, muss die Son­ne auf­ge­gan­gen sein. Man kann es an dem Schein er­ken­nen, der sei­nen Drei­ta­ge­bart in ein freund­li­ches Licht taucht. Er sagt: „Seit dem ers­ten Tag in Be­li­ze neh­me ich kei­ne An­ti­de­pres­si­va mehr. War­um auch, es scheint fast im­mer die Son­ne.“

Gu­sen­bau­er wen­det sich wäh­rend des Ge­sprächs kurz ab, sieht zum Fens­ter hin­aus. Ir­gend­wo da drü­ben, wo sei­ne In­sel liegt, muss die Son­ne auf­ge­gan­gen sein. Man kann es an dem Schein er­ken­nen, der sei­nen Drei­ta­ge­bart in ein freund­li­ches Licht taucht. Er sagt: „Seit dem ers­ten Tag in Be­li­ze neh­me ich kei­ne An­ti­de­pres­si­va mehr. War­um auch, es scheint fast im­mer die Son­ne.“

Er­wart­ba­re Schlag­lö­cher

Nicht nur über die kli­ma­ti­schen Be­din­gun­gen in Be­li­ze hat­te er sich vor sei­ner An­kunft in­ten­siv über Face­book in­for­miert. „Es war skur­ril“, sagt er, „als ich zum ers­ten Mal mit mei­nem Pick-up aus­fuhr, wuss­te ich von Face­book, wo das nächs­te Schlag­loch zu er­war­ten ist.“Auch dass Be­li­ze welt­weit zu den Län­dern mit den höchs­ten Mor­d­ra­ten ge­hört, war ihm be­wusst. Um bei Be­sor­gun­gen, die ihn in die Haupt­stadt führ­ten, nicht auf den Stra­ßen über­fal­len zu wer­den, kal­ku­lier­te er ein Bud­get für In­lands­flü­ge ein. „Wenn man im Land lebt, kommt man drauf, dass die Flie­ge­rei un­nö­tig ist. Hier im Sü­den ist es si­cher, und Be­li­ze-Stadt hat mit Dro­gen- Ban­den zu kämp­fen. Die kann man um­ge­hen.“Den­noch konn­te er nicht auf al­les vor­be­rei­tet sein.

Nicht nur über die kli­ma­ti­schen Be­din­gun­gen in Be­li­ze hat­te er sich vor sei­ner An­kunft in­ten­siv über Face­book in­for­miert. „Es war skur­ril“, sagt er, „als ich zum ers­ten Mal mit mei­nem Pick-up aus­fuhr, wuss­te ich von Face­book, wo das nächs­te Schlag­loch zu er­war­ten ist.“Auch dass Be­li­ze welt­weit zu den Län­dern mit den höchs­ten Mor­d­ra­ten ge­hört, war ihm be­wusst. Um bei Be­sor­gun­gen, die ihn in die Haupt­stadt führ­ten, nicht auf den Stra­ßen über­fal­len zu wer­den, kal­ku­lier­te er ein Bud­get für In­lands­flü­ge ein. „Wenn man im Land lebt, kommt man drauf, dass die Flie­ge­rei un­nö­tig ist. Hier im Sü­den ist es si­cher, und Be­li­ze-Stadt hat mit Dro­gen- Ban­den zu kämp­fen. Die kann man um­ge­hen.“Den­noch konn­te er nicht auf al­les vor­be­rei­tet sein.

Die Bau­ar­bei­ten am Haus gin­gen zü­gig vor­an. Ei­nes Nachts er­hielt er aber ei­nen An­ruf von den Ar­bei­tern auf der In­sel: „Es war Ne­u­mond und stock­dun­kel, als ich auf Lark Caye über­setz­te. Ein Vor­ar­bei­ter wur­de mit der Ma­che­te be­droht. Es ging um ei­ne Lap­pa­lie, ei­ne Un­stim­mig­keit, wie ein Ar­beits­schritt kor­rekt aus­zu­füh­ren sei. Al­so muss­te ich den Streit schlich­ten.“Mitt­ler­wei­le ist die zwei­stö­cki­ge Lodge, die durch So­lar­strom und auf­be­rei­te­tes Re­gen­was­ser ver­sorgt wird, fast fer­tig.

Es war er­he­bend, als die Kids zum ers­ten Mal das Haus sa­hen“, sagt Gu­sen­bau­er. Sei­ne Söh­ne, 13 und 15 Jah­re alt, ver­brach­ten die­sen Som­mer fünf Wo­chen mit ihm auf Lark Caye. Schon zum zwei­ten Mal. „Zu Os­tern über­nach­te­ten wir noch un­ter ei­ner blau­en Plas­tik­pla­ne auf der In­sel. Das hat den Bu­ben bes­ser ge­fal­len, sie bräuch­ten kein fer­ti­ges Haus.

Aber was braucht Gu­sen­bau­er, wenn erst ein­mal al­le Ar­beit ge­tan ist? „Nur ein paar ru­hi­ge Ta­ge in die­sem Apart­ment, ei­gent­lich bin ich ja ein fau­ler Hund.“Er sagt es, wie es nur ech­te Wor­kaho­lics sa­gen kön­nen. Zum Glück wer­den auch Pa­ra­die­se mit der Zeit re­no­vie­rungs­be­dürf­tig.

Der Standard, Sa­scha Au­mül­ler, am 23-09-2017

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Vorsitzende Richterin Mag. Täubel-Weinreich gegen Beugestrafen, trotz OGH-Entscheidung

Traurig, wenn die „Vorsitzende Richterin der Richtervereinigung im Zivilrecht“ glaubt keine Sanktionen, wie Beugestrafen zum Schutz des Kindeswohls und auch gegen Entfremdung des Kindes, sowie gegen Entfremdung des Vaters durchführen zu müssen.
WOZU gibt es dann diese bestehenden Gesetze in Österreich, der Beugemaßnahmen und Geldstrafen als Sanktion gegen Entfremdung, wenn eine Richterin des Justizministerium diese eh  nicht verwendet und ablehnt?
Leider ist es nichts Neues, dieser Feminismus schadet den entsorgten Vätern in dieser Sache schon seit Jahrzehnten und fördert PAS, Elternentfremdung und Suizid.
Admin Familie & Familienrecht, am 6.August 2017
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Artikel:

Kampf ums Kind bis zur Beugehaft

Karin Petersdorfer mit Klienten…
Foto: KURIER/Gerhard Deutsch In der Beratung werden Kinderwünsche abgefragt

OGH-Urteil: Elternteil kann bei Gericht Strafe für Ex-Partner beantragen, wenn der das Besuchsrecht vereitelt.

„Wie oft“, fragt der Wiener Rechtsanwalt Johann Etienne Korab in einem Antrag an das Bezirksgericht, „muss sich ein Elternteil den Entzug eines Kontaktrechts gefallen lassen, damit dem rechtsbrechenden Elternteil vom Gericht die Grenzen aufgezeigt werden?“Die Antwort bekam er jetzt vom Obersten Gerichtshof – und sie betrifft nicht nur ihn: Elternteile, denen bei der Ausübung der vereinbarten Besuchsregelung vom Ex-Partner Steine in den Weg gelegt werden, haben das Recht, die Verhängung von Beugestrafen zu beantragen. grafik… Foto: /Grafik Hinter diesem Grundsatzurteil des Höchstgerichts stecken Tragödien. Immer öfter, nämlich 12.309-mal im Jahr 2016, können sich Eltern nicht darüber einigen, wann sich das gemeinsame Kind wie lange bei wem aufhalten soll und kämpfen darum vor Gericht. So wie Vater und Mutter von Stefan (Name geändert). Der Dreijährige lebt seit der Scheidung der Eltern bei der Mutter, dem Vater wurde vom Gericht das Recht eingeräumt, Stefan zwei Mal in der Woche mittags vom Kindergarten abzuholen und bis zum Abend zu sich nach Hause zu nehmen.Allerdings kann der Vater mit dieser Verfügung gar nichts anfangen. Die Mutter weigert sich nämlich beharrlich, ihm den Namen des Kindergartens zu nennen. Der Vater kann Stefan also gar nicht von dort abholen und sein Kontaktrecht daher auch nicht ausüben.Seit einem halben Jahr hält die Mutter ihren Ex-Ehemann mit Ausreden – wie er das empfindet – hin: Ein Mal ist angeblich der Sohn krank, ein anderes Mal sie selbst.Neuester vorgeschobener Grund – aus der Sicht des Vaters – für die Aussetzung des Besuchsrechts: Er hatte im Zuge des Scheidungsverfahrens auf ihre Ansprüche mit der Gegenforderung nach Schmerzensgeld reagiert, weil ihm der Entzug seines Sohnes seelisches Leid zufügen würde. Sie konstruierte daraus umgehend eine krankhafte psychische Störung des Vaters, die zur Sorge Anlass gäbe, er könne Stefan während des Besuchs nicht ordentlich betreuen.Schließlich reichte es dem Mann, und er stellte den Antrag, über seine Ex-Frau Beugehaft oder zumindest eine Beugestrafe von 5000 Euro zu verhängen.Das ist nicht aus der Luft gegriffen. In Kärnten wurde eine Mutter zu 50 Euro Beugestrafe für jeden der 44 Tage verdonnert, an denen sie verhindert hatte, dass ihre Tochter über Skype mit ihrem in einer anderen Stadt lebenden Vater telefonieren konnte. Die Richterin wollte mit den 2200 Euro Gesamtstrafe ein „deutlich spürbares“ Zeichen setzen.

Antrag zurückgewiesen

Zurück zum Wiener Fall und zum dreijährigen Stefan: Die Richterin wies den Antrag des Vaters, die Mutter abzustrafen, zurück. Wünschen könne er sich viel, aber Beugestrafen seien höchstens von Amts wegen auszusprechen – oder eben nicht.

 … Foto: KURIER/Franz Gruber

Der auf solche Fälle spezialisierte Anwalt Johann Etienne Korab focht das für den Vater bis zur letzten Instanz durch. Mit dem Ergebnis: Es gibt sehr wohl einen Rechtsanspruch auf solche Anträge, die behandelt und denen entweder stattgegeben werden muss oder die, mit entsprechender Begründung, abgewiesen werden müssen. Der OGH sagt: Wenn einem Elternteil vom Gesetz das Recht eingeräumt wird, eine gerichtliche Besuchsregelung zu beantragen, muss er auch das Antragsrecht auf Anordnung von Maßnahmen haben, die der Realisierung dieses Kontraktrechts dienen.

„Sonst muss die Kindesmutter ja das Gefühl haben, dass sie ihre Vereitelungsmaßnahmen sanktionslos weiterhin setzen kann“, sagt Anwalt Korab mit dem Urteil in der Tasche. „Ob der Vater deswegen das Kind jetzt sieht, ist allerdings fraglich“, wirft die Obfrau der Fachgruppe Familienrichter in der Standesvertretung, Doris Täubel-Weinreich, ein.

Was aber wirkt dann, wenn nicht Beugestrafen? „Man muss versuchen, beim Partner eine andere Sichtweise zu bewirken“, sagt die Richterin und verweist auf die Eltern- und Erziehungsberatung. Das Gericht kann das anordnen. Die Eltern sollten gemeinsam hingehen, damit sich nicht ein Partner allein besser darstellen kann, sondern die Interessen und Sorgen beider angesprochen werden.

Die Kosten (70 bis 120 Euro pro Stunde) müssen sich die Eltern teilen, und damit ist der nächste Streitpunkt vorprogrammiert.

Täubel-Weinreich fordert seit Jahren, dass die Elternberatung gefördert wird: „Es ist ein Skandal, der Staat fördert so viel anderes, und hier wird das Kind geschädigt.“ Sie selbst ordnet die Beratung nur an, „wenn die Eltern das auch bezahlen können.“

Beratung

Seit 1. April gibt es eine vom Familienministerium nach durchgeführten Hearings auf Grund  von festgelegten Qualitätsstandards erstellte Liste geeigneter Eltern- und Erziehungsberater (www.trennungundscheidung.at). Eine von ihnen ist Ursula Novak: „Die Androhung einer Beugestrafe in der Tasche zu haben, kann schon Sinn machen, wenn einem der Kontakt verwehrt wird“, sagt sie im Gespräch mit dem KURIER: „Das ist nicht angenehm, wenn zum Beispiel der Vater immer zittern muss: Wird das etwas mit dem Besuch oder nicht?“

Allerdings ändere die Beugestrafe allein noch nichts an der gesamten Stresssituation: „Bei der Beratung muss man auf Vater und Mutter einwirken, auf eine Elternebene zu kommen, auch wenn man als Paar getrennt ist“, sagt Novak: „In der Praxis höre ich oft von einem: ,Aber mit der oder mit dem kann man ja nicht reden.’ Man muss sich nicht gegenseitig nach dem Mund reden, aber man muss eine gemeinsame Lösung für das Kind finden.“

Mit dem Streit helfe man dem Kind nicht, ganz im Gegenteil, man belaste es zusätzlich. Die Beraterin bespricht in vielen Fällen nicht nur die Vorstellungen der Eltern, sondern fragt auch die Wünsche der Kinder ab. „Und die wollen weiterhin beide lieb haben, Papa und Mama“, sagt Ursula Novak.

Parental Alienation – Is this Oakland County’s most toxic divorce ever?

Is this Oakland County’s most toxic divorce ever?

Omer Tsimhoni and his ex-wife Maya Eibschitz-Tsimhoni, have been litigating their divorce for almost eight years over custody of their three kids.

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If bitter divorces ever become an Olympic event, Omer Tsimhoni and his ex-wife, 

Maya Eibschitz-Tsimhoni, might compete for the gold medal.

Their case in Oakland County became internationally infamous when the judge locked up the couple’s three children for refusing to have lunch with their father. But it’s also unique for its scale, cost and collateral damage.

More: Michigan high court rejects suspension on judge who jailed kids in custody fight

Consider some of the numbers:

  • Almost 8 years of litigation
  • 1,001 docket entries thus far
  • 21 lawyers, including 16 for Eibschitz-Tsimhoni alone
  • Three Oakland County judges and several trips to the Michigan Court of Appeals
  • Related cases filed in U.S. District Court in Detroit and also in courts in Israel
  • $400,000 plus in legal fees.

„It’s the most toxic case I’ve heard of since I’ve been practicing,“ said Birmingham lawyer Henry Baskin, who’s handled hundreds of divorces in almost 60 years of practice. „It’s war between these people. There’s hate, there’s vindictiveness. Everybody gets burned.“

Baskin, like many lawyers in metro Detroit, has watched the case closely. He’s never been hired by either side, but considering the number of lawyers who have been, he quipped „I think 20% of the bar is involved in the case.“

More: Did Judge Gorcyca have a right to a meltdown moment?

‚Worst nightmare‘

Oakland County Circuit Judge Lisa Gorcyca was nearing the end of her first year in office in December 2009, when she was assigned randomly case No. 766749-DM.

The DM code denotes a divorce case involving minor children. Gorcyca, an assistant prosecutor before being elected judge, was no stranger to hostile court proceedings. But it’s doubtful she could have anticipated that this particular divorce case would alter her career so dramatically.

„This case is every judge’s worst nightmare,“ Gorcyca’s lawyer, Thomas Cranmer, later told the Michigan Judicial Tenure Commission, in defending her actions.

Omer Tsimhoni is an Israeli citizen and a former pilot for the Israeli Defense Forces. He earned a doctorate in industrial engineering from the University of Michigan and now works as a General Motors researcher.

He’s lived most of his life in Israel, but currently resides in the U.S.

Maya Eibschitz-Tsimhoni is a pediatric ophthalmologist by training, who formerly taught at the U-M Medical School. A court filing indicated she’s let her medical credentials lapse but is working to restore them.

Court records show they married in 1995 in Israel, where they both grew up, then moved to the U.S. when she accepted a job in Ann Arbor. They had three children between 2001 and 2005, who were born in the U.S. but have dual citizenship.

In November 2008, Omer Tsimhoni returned to Israel to take a job with General Motors and hopes of bringing his family back with him eventually. The family moved to Israel but several months later, Eibschitz-Tsimhoni returned to Michigan with the children.

More: Judge Lisa Gorcyca has lawyers‘ support despite misconduct ruling

Lawsuits start

In December 2009, Eibschitz-Tsimhoni filed for divorce in Oakland, claiming the marriage had broken down and her husband was trying to take the children back to Israel.

Tsimhoni responded by filing court cases in Israel claiming his wife had kidnapped the children and also in U.S. District Court in Detroit, claiming she’d violated the Hague Convention, a multi-country treaty which seeks to protect children from abduction across international boundaries.

While the divorce case proceeded, Eibschitz-Tsimhoni was awarded temporary custody of the children and the acrimony soon escalated. He had once called police claiming his wife slapped his face as he tried to leave the house after an argument.

She later sought a personal protection order, claiming he assaulted her in front of her children. When the children visited their father, he was required to surrender his passport to Eibschitz-Tsimhoni, who held it until the children returned to her.

As the tensions grew, exchanging children became so hostile that police were needed to mediate the transfer. By September 2010, Gorcyca ordered psychiatric evaluations for the children, and the parents.

Parental alienation

Two months later, Tsimhoni made his first claim of parental alienation, arguing his wife was deliberately turning the children against him. Eibschitz-Tsimhoni denied it, claiming the children were afraid of their father, whom she said had been abusive toward them and that she couldn’t force them to love someone.

The issue would continue for years.

In August, 2011, the judgment of divorce was entered, granting joint custody but with the children living with their mother most of the time. Tsimhoni was ordered to pay $1,750 a month in child support.

The acrimony continued with Omer Tsimhoni continuing to claim that his children had been poisoned against him, barely speaking to him when they were together.

Eventually the children began protesting spending time with their father at all, and Gorcyca sought to enforce their father’s rights to see them. She’d order the children to spend time with their father, but they refused. At one point, they linked arms in the hallway to try to prevent them from being taken into court.

By early 2015, Gorcyca began warning the children that if they continued to defy her orders, they could be held in contempt and sent to Children’s Village, the county’s youth shelter/juvenile detention center.

She also continued to pressure Eibschitz-Tsimhoni to facilitate parenting time for their father. Gorcyca grew so frustrated with the mother that that on April 2, 2015, she order Eibschitz-Tsimhoni to report to the court at 9 a.m. and be detained in the courthouse lockup until 4:30 p.m.

Manson reference

At a hearing on June 23, 2015, Gorcyca threatened to jail Eibschitz-Tsimhoni if the children didn’t improve their behavior toward their father.

She ordered the children to meet with their father the following day in her court. One of the children met with her father at 9 a.m. in the jury room beside Gorcyca’s courtroom, but word soon reached Gorcyca that the child was not interacting with Tsimhoni.

Gorcyca spoke to the child briefly, then wrote a script for Eibschitz-Tsimhoni to read to all the children, explaining that their father loved them. When three children returned to the jury room about 11:30 a.m., they still refused to communicate with their father.

Gorcyca began contempt hearings against the children. The oldest child apologized to Gorcyca but refused to apologize to his father, saying his father was violent and had hit his mother.

Gorcyca told the boy his behavior was the worst she’d seen in 46,000 cases.

„You, young man are the worst one,“ she said. „So you bought yourself living in Children’s Village going to the bathroom in public and maybe summer school.“

Sheriff deputies then handcuffed the boy, who was 14 at the time.

She compared the boy’s actions to those of cult leader Charles Manson and made a circular motion with her finger near her ear as she said it.

„Dad, if you ever think that he has changed, and therapy has helped him and he’s no longer like Charlie Manson’s cult, then you let us know,“ Gorcyca said.

She eventually held all three children in civil contempt and ordered them held at Children’s Village for the summer and scheduled a review of their detention for September.

„No one from Mom’s side is allowed to visit any child at Children’s Village,“ Gorcyca wrote in an order.

The Michigan Supreme Court last week ruled that Gorcyca committed judicial misconduct when she „directed disparaging and demeaning remarks“ at the children. It rejected a 30-day suspension recommended by the Michigan Judicial Tenure Commission and ruled that a public censure was enough.

Media storm

News of the detention soon exploded in media coverage in the U.S., Europe and Israel. The case became a flash point in the parental rights argument.

Fathers‘ Rights groups ralliedto the side of Omer Tsimhoni, agreeing that he was the victim of parental alienation. Other groups rallied to the side of the mother, claiming the children can’t be ordered to love someone.

Facebook pages quickly sprung up promoting one side or the other. Two GoFundMe pages were set up to raise money for legal fees for Eibschitz-Tsimhoni, who would later acknowledge paying a public relations firm $10,000 to represent her side of the issue through social media and other means.

She also claimed to have spent more than $400,000 in legal fees, though at least one of her attorneys asked to quit the case over unpaid bills.

The children spent 17 days at Children’s Village before Gorcyca agreed to release them to attend a Jewish summer camp.

In July, 2015, Omer Tsimhoni asked the court to grant him sole custody of the children and in August, they were placed in a 5-day reunification program, aimed at addressing parental alienation. After that, Gorcyca gave their father temporary custody and ordered their mother to have no contact with them for 90 days.

Eibschitz-Tsimhoni wouldn’t see her children again in person for almost nine months, reuniting with them in April 2016.

Collateral damage

In September 2015, Eibschitz-Tsimhoni accused Gorcyca of being biased and asked Gorcyca to recuse herself. Gorcyca refused.

Eibschitz-Tsimhoni appealed to Oakland County Chief Judge Nanci Grant, who declined to hear the request, citing a possible appearance of impropriety. The case was turned over to St. Clair County Judge Daniel Kelly, who ruled that Gorcyca should remain on the case.

The Michigan Judicial Tenure Commission filed a misconduct complaint against Gorcyca over her actions in the case. Gorcyca insisted she’d done nothing wrong, but asked Grant to reassign the case. She did, giving it to longtime Judge Joan Young.

Gorcyca was now off the case, but found herself battling the misconduct charges.

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Cranmer, Gorcyca’s attorney, later asked the Michigan Supreme Court to dismiss the charges, saying Gorcyca’s actions were a one-time occurrence, borne of years of frustration with the case.

„Everything that she did in this case … with the exception of the hearing on the 24th … indicates her good faith and due diligence,“ Cranmer said.

Lynn Helland, executive director of the Tenure Commission, disagreed.

„It is a referendum on whether Michigan permits its angry judges to insult, berate and ridicule children and demonstrate a loss of impartiality and with the barest of nods to due process, find a child in contempt of an order that didn’t exist,“ Helland said.

Oakland County has spent $111,000 in legal fees defending Gorcyca against the charges.

Commission head fired

Gorcyca wasn’t the only person to have her career affected by the Tsimhoni case.

In September 2016, Paul J. Fischer, the executive director of the Tenure Commission who filed the complaint against Gorcyca, was fired. He later claimed in a lawsuit that he was the victim of religious discrimination because he is an Orthodox Jew.

Fischer said that shortly after the news reports of the children being sent to Children’s Village, he received a letter from Roey Gilad, the consul general of Israel for the Midwest, expressing concern about Gorcyca and her handling of the children, who have dual citizenship.

Gilad wanted to speak to the children and asked Fischer to ask Tsimhoni’s lawyers to arrange it. Fisher eventually passed on the request, and when he ran into one of the lawyers at a social event, handed him Gilad’s business card.

He was eventually fired by a commissioner, who is not named in the lawsuit. That commissioner had previously told Fischer, „You’re Jewish, you speak Hebrew, you’ve been to Israel,“ the suit claims.

Fischer’s lawsuit is pending in U.S. District Court.

 

Case continues

When Joan Young took over the case from Gorcyca, she quickly put both sides on notice that they needed to behave better.

„I like to think of this as an honorable profession … we should treat each other civilly,” Young said. She noted her disappointment at the hostile tone found in some of the pleadings, telling both sides she wouldn’t tolerate disparaging comments.

But both sides continued to fight the case. In January 2016, Eibschitz-Tsimhoni asked for custody of the children to be returned to her.

„The children lost their mother from their lives on June 24, 2016,“ Eibschitz-Tsimhoni’s lawyers wrote.

In early April, she was allowed to see them, but three days after their first reunion with their mother, their father asked again for sole custody of them.

In May, Young order the couple to take part in mediation and in June, Eibschitz-Tsimhoni was once again became primary custodial parent, having the children about 68% of the time.

Young retired in December 2016 after almost 30 years on the bench. The case was reassigned to Judge Victoria Valentine.

Eibschitz-Tsimhoni later asked for child support to help pay their expenses, saying in pleadings that she lives on an allowance from her parents in Israel of about $9,000 per month. Her ex-husband makes more than $200,000 and should pay more. she said.

Lawyers for both parents eventually withdrew from the case, but that didn’t end it. New pleadings continued to be filed as recently as earlier this month. The judgment of divorce was entered in 2011, but they continue to litigate other matters, most recently the sale of an Ann Arbor home.

Both parents now represent themselves.

 

Contact John Wisely: 313-222-6825 or jwisely@freepress.com. On Twitter @jwisely

 John Wisely, Detroit Free Press Published 11:02 p.m. ET July 30, 2017
http://www.freep.com/story/news/local/michigan/oakland/2017/07/31/oakland-countys-most-toxic-divorce-ever/508429001/
Tags: Familie Familienrecht – Entfremdung PAS Eltern-Kind-Entfremdung – Richterin Judge Lisa Gorcyca – Gelichberechtigung – Justiz – Kindeswohl – Kindeswohlgefährdung – Sorgerecht – Urteile – Parental Alienation Syndrome (PAS) – psychische Gewalt  – Scheidung – Familie – Familienrecht international bekannter Scheidungs-Fall

Mütter die ihre Kinder als Waffe gegen den Ex benutzen – Entfremdung

Was ist eine Vater-Kind-Entfremdung?

Entfremdung Vater-Kind
Bild: Eltern-Kind Entfremdung

Mütter die ihre Kinder als Waffe gegen den EX benutzen, sind miserable Mütter.
Sie hassen den Ex mehr als sie ihre Kinder lieben.

. . gilt auch für einige Väter.

 

Admin Familie & Familienrecht, am 25-7-2017
Tags: Parential Alienation – Eltern-Kind-Entfremdung – Kinder als Waffe – Vaterlose Gesellschaft – PAS – alleinerziehende Mütter – Kinderklau – Kindesentzug Vater-Kind-Entfremdung – Suizid – Männer – Politik – Justiz – Gerichte – Familiengericht – Kinder – Familienpolitik – miserable Mütter- Gewalt – Frauenpolitik – Genderwahn – Gleichberechtigung – Justizopfer

Familienministerin – Gemeinsame Kinderbetreuung nach Trennung

Paritätische Betreuung (Doppelresidenz) von Scheidungskindern gegensteuern!


Bei einer 50:50-Lösung entfallen die herkömmlichen Unterhaltspflichten.

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Artikel:

 

Wechselmodell – Von der Rolle

SZ-Grafik; Quelle: Allensbacher Archiv, 2017

Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) will dafür sorgen, dass sich mehr Eltern nach einer Trennung gemeinsam um ihre Kinder kümmern können und unterstützt werden. Statt geschiedenen Müttern – wie bisher oft üblich – mehr oder weniger selbstverständlich den Löwenanteil der Betreuung zu überlassen und Vätern die Zahlung von Unterhalt, könnten in Zukunft auch Scheidungsväter mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Und auch das umstrittene Wechselmodell, bei dem Kinder jeweils zur Hälfte bei Mutter und Vater leben, nimmt die Ministerin ins Visier. Bisher konnte es gegen den Willen eines Elternteils nicht angeordnet werden. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs könnte sich das nun ändern. Eine Gesetzesänderung aber gibt es noch nicht. Im Dialog mit Experten, der am Dienstag in Berlin begonnen hat, will Barley nun klären, wie gemeinsames Erziehen nach einer Trennung erleichtert werden kann.

„Jede Familie gestaltet ihr Zusammenleben so, wie es für sie passt“, sagte Barley der Süddeutschen Zeitung. Holzschnittartige Regelungen, wie sie früher oft üblich gewesen seien, passten zu den vielfältigen Familienformen der Gegenwart nicht mehr. Auch wandle sich das Rollenbild bei Beruf und Kindererziehung. „Deshalb verbietet sich für den Fall einer Trennung der Eltern eine einheitliche gesetzliche Regelung, wie das Leben danach gestaltet wird.“ Viele Eltern wünschten sich nach der Trennung eine gemeinsame Kinderbetreuung. „Nicht allen gelingt das.“ Politik könne die Verletzungen einer Trennung zwar nicht verhindern, wohl aber „bessere Rahmenbedingungen für getrennte Eltern schaffen„.

Barleys Vorstoß zielt auf eine paritätischere Betreuung von Scheidungskindern, ist aber bewusst vorsichtig formuliert. Denn das Feld ist vermint. Väterorganisationen kämpfen seit Jahren offensiv um mehr Umgang mit Kindern, viele alleinerziehende Mütter halten dagegen. Sie befürchten, dass Väter sich noch stärker als bisher Unterhaltspflichten entziehen. Denn bei einer 50:50-Lösung entfallen die herkömmlichen Unterhaltspflichten.

Anders als ihre Vorgängerin signalisiert Familienministerin Barley mehr Offenheit für Anliegen der Väter. Dabei stützt sie sich auf Zahlen des Allensbach-Instituts, die der SZ vorliegen. Die zweistufige Untersuchung wurde 2016 begonnen und 2017 mit 605 Müttern und Vätern fortgesetzt. 51 Prozent der Befragten halten es demnach für eine „ideale Aufteilung“, wenn getrennte Mütter und Väter ihre Kinder jeweils etwa zur Hälfte betreuen. Tatsächlich aber übernahmen in knapp zwei Dritteln der Fälle die Mütter alle oder die meisten Betreuungspflichten. Nur 22 Prozent der Scheidungsmütter teilen sich Erziehungsaufgaben mit dem Ex-Partner weitgehend paritätisch. Und nur 15 Prozent der Eltern haben sich auf die glatte Halbe-halbe-Lösung eines Wechselmodells geeinigt. Für 52 Prozent der befragten Eltern komme eine solche Aufteilung nicht infrage.

29 Prozent glauben nicht an reibungslose Absprachen mit dem Ex-Partner

Die Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen, denn die Auswahl befragter Eltern ist bei einem so kontroversen Thema ein Politikum. Unumstritten aber ist: Die Zahl der Eltern, die sich nach einer Trennung für gemeinsame Kinderbetreuung entscheiden oder sie wünschen, ist erheblich gestiegen. In früheren Jahren erzogen laut Untersuchung nur sieben Prozent Scheidungseltern Kinder weiter gemeinsam, heute sind es 22 Prozent – wobei offen bleibt, wer wie viel Zeit mit Kindern verbringt.

Erklärungsbedürftig ist aber auch, warum mehr als die Hälfte der Befragten angibt, eine Halbe-halbe-Aufteilung sei ideal, aber nur 15 Prozent so leben. Das Nein zum Wechselmodell begründen mit 38 Prozent die meisten damit, es sei nicht gut fürs Kind. Fast ebenso viele Befragte, 37 Prozent, halten die hälftige Aufteilung organisatorisch nicht für umsetzbar. 33 Prozent sehen beim Ex-Partner oder bei sich selbst berufliche Hürden für gemeinsame Betreuung. 34 Prozent der Befragten wollen grundsätzlich kein Wechselmodell. 29 Prozent verstehen sich mit dem Ex-Partner zu schlecht, um an reibungslose Absprachen zu glauben. Elf Prozent geben an, weniger Unterhalt zahlen zu wollen. 46 Prozent der befragten Scheidungsväter wünschen sich mehr Zeit mit ihren Kindern. Bei den Müttern sagen das nur sechs Prozent. 42 Prozent von ihnen wollen mehr Väterbeteiligung, bekommen sie aber nicht.

 

11. Juli 2017, 18:58 Uhr, Von Constanze von Bullion, Berlin
http://www.sueddeutsche.de/politik/wechselmodell-von-der-rolle-1.3582748#2
Tags: Doppelresidenz – Scheidungskinder – paritätische Betreuung – Eltern – Väter – Wechselmodell – Familienministerin – Kinderbetreuung – Familienrecht – Kindeswohl – Menschenrechtsverletzung Art. 8 EMRK – Vaterlose Gesellschaft – Vaterschaft

Vatertag ohne Kinder | Krone

Väter ohne Kinder, Vatertag - Kronenzeitung
Väter ohne Kinder, Vatertag – Kronenzeitung

Markus Vallaster (48) hat zwei Töchter – die er seit sieben Jahren nicht gesehen hat.
Die Mutter hält sich nicht an das gerichtlich festgelegte Besuchsrecht, verweigert den Kontakt. Der 48-Jährige musste erfahren, dass ein Verhalten wie dieses in Österreich nicht oder nur milde geahndet wird.
Nicht genug! Der Mann ist trotz Kindesentzug verpflichtet, Unterhalt zu bezahlen. Für den Anwalt aus Vorarlberg bedeutet das 1300 Euro im Monat. In der „Krone“ veröffentlicht er anlässlich des Vatertags einen Brief an seine Töchter, die in Kärnten leben. er sagt: „Ich warte darauf, dass ihr eines Tages vor meiner Tür steht.“

Entfremdung – Vor 7 Jahren schickte die ältere Tochter diese Karte seitdem herrscht Funkstille.

Kronenzeitung 11.Juni 2017, Vatertag in Österreich immer am 2.Sonntag im Juni

 

Tags: Entfremdung – Vatertag – Olivia – Familie – Familienrecht – Justizopfer – Politik – Gesetze in Österreich – Menschenrechtsverletzungen – Gleichberechtigung Gleichstellung – Richter – leaks family law austria germany – Mobbing – psychische Gewalt

„Väter wurden als Terroristen verfolgt“ – 10 Jahre VoR

Lied von Martin Stiglmayr: “ Ich bin kein Terrorist“

Die Väterbewegung in Österreich wurde vom Staat Österreich verfolgt und man hat gesagt, ihr seit Terroristen . . .

Großes DANKE an Norbert Hofer, Bundespräsidentenanwärter, der Aufgrund einer Pressekonferenz uns Väter  . . .

Obmann Stellvertreter Gründer des Vereines Väter ohne Rechte in Österreich am Jubiläumsfest 10 Jahre Väter ohne Rechte
in Wien am Columbusplatz.

siehe auch § 278 StGB (Strafgesetzbuch), Kriminelle Vereinigung

2.Juni 2017

Tags: Familienrecht Familie – Selbstanzeige – Norbert Hofer – FPÖ – Mafiaparagraf – Video – Verfassungsschutz – Behörden – Pressekonferenz – Selbstanzeige – Justiz – Polizei – Partei  unpolitisch – Justizopfer – Falschbeschuldigungen – Missbrauch mit dem Missbrauch – Verleumdung – Gesetze Österreich – Gleichberechtigung – Justizministerium – Strafverfahren – Menschenrechtsverletzung – Mobbing – Umgangsrecht Kontaktrecht Besuchsrecht – Vaterlose Gesellschaft