Vaterschaft in Österreich

Verantwortungsvoll gelebte Vaterschaft

Vaterschaft -PAS Kindesentfremdungssyndrom
Vaterschaft -PAS Kindesentfremdungssyndrom

. . . Der  Vater der seine vier Kinder wegen PAS Kindesentfremdungssyndrom verloren hat und auch noch bis zum St. Nimerleinstag Unterhalt bezahlen soll . . .

Werner Geißeder

 

Tags: Art. 8 EMRK, Österreich, Bezirksgericht, Erziehung, Familie, Familienrecht, Gericht, Gesetze Österreich, Gleichberechtigung Gleichstellung, Justiz, Justizministerium, Justizopfer, Kinder, Kinderrechte, Kindes-Entfremdung, Kindesunterhalt – Alimente, Kindeswohl, Landesgericht, Menschenrechte EGMR, Menschenrechtsverletzung, Obsorge – Sorgerecht – gemeinsame – elterliche Sorge, PA parental alienation – Eltern Entfremdung, PAS Eltern-Kind-Entfremdung, psychische Gewalt, Richter, Scheidung – Trennung, Unterhalt, Vater, Vaterlose Gesellschaft, Väter Artikel

Kindergeld für im Ausland lebende Kinder – Unterbergers Tagebuch

Wie ist das mit dem Kindergeld für Ausländer?

Die Sendung mit dem Großvater Folge 116

Maximilian Hamburger befragt seinen Großvater Dr. Andreas Unterberger zu spannenden Themen aus Politik, Wirtschaft, Geschichte, Kultur und Gesellschaft.

Mehr zu diesen und anderen spannenden Themen lesen Sie auf Andreas Unterbergers nicht ganz unpolitischem Tagebuch unter http://www.andreas-unterberger.at

Kategorie Nachrichten & Politik

Unterbergers Tagebuch

Tags: Kindergeld – Familienbeihilfe – Sozialleistung – Steuergelder – Sozialmissbrauch – Österreich – 

 

Was Kinder brauchen?

Was brauchen Kinder?

Wie unsere Kinder aufwachsen und ob sie ihr volles menschliches Potenzial entfalten können, ist entscheidend — privat wie gesamtgesellschaftlich. Dagmar Neubronner über die wichtige Entstehung von natürlichen Bindungen und wie die gesellschaftliche Entwicklung und politische Vorgaben die Menschen voneinander entfremden. Sie macht auch Seminare darüber.

Neufeldinstitute.de
http://neufeldinstitute.de/

Online Video [ 43:52 ]
Dank an die Quelle:
Jo Conrad Bewusst.tv
http://bewusst.tv/wie-bindungen-entst…

Themen und Abschnitte:

00:00:00
Kita, Erziehung, Entwicklungspsychologie, Geborgenheit, immer früher und jünger in die Kita, keine Rücksicht auf Kinderbedürfnisse, volles Potential des Menschen, Krippenplatz und Kosten ca. 1200 Euro monatl. pro Kind, warum soviel Druck auf Eltern ihre Kinder immer früher wegzugeben , Herdprämie, Betreuungsgeld, Mutterrolle wertlos, Isolation, fehlende gesellschaftliche Anerkennung, Medien, wichtigste Arbeit das Lenken der neuen Generation, Teile und Herrsche, Vater – Vorbilder fehlen, Arbeitswelt, unsichtbarer Schmerz der Männer, Kompensation durch Stolz auf Ernährerolle, Berufe die sichtbar sind, Freizeit-Papa, Nachahmung durch die Kinder, unsichtbare Väter, Trennung des Vaters von der Familie, Industrialisierung, Geld verdienen ausserhalb der Lebensgemeinschaft, Opfer die von Vätern gebracht wurden, Ernährer der Familie, Gewerkschaftsplakate zeigen Wertewandel, statt Kinder Sport, Hobby, Party und Alkohol .

00:16:00 wichtige Familien- u Hausarbeit und bezahlte aber oft sinnentleerte Arbeit werden gegeneinander ausgepielt, Hausarbeit und Verdrehung der Werte, Sisyphusanteil gleichermaßen enthalten bazahlt oder nicht, Wiener Krippenstudie, gute Krippe schlechte Krippe, getrennt von Eltern lernen Kinder von Gleichaltrigen, keine Geborgenheit, die ersten sechs Jahre lang werden wenige aber sichere Bindungen erfahren, hauptsächlich auf der körperlichen Ebene, zu früh in die Kita bedeutet Bindung an Gleichaltrige und Entfremdung der Eltern, Mütterliche Trennungsängste sind gerechtfertigt, Normierte Entwicklung, Bindungsstufen, Gleicheit, Nachahmung, Zugehörigkeit, Vertrauen, emotionale Intimität ein Bedürfniss, Uhrvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstsicher durch Bindungen im Herzen

00:22:40 Alltag und Auswirkungen respektlose Jugendliche gegenüber Erwachsenen, starker Instikt von Bindungspersonen lernen zu wollen, Paralellwelt Kinderwelt, Kinder getrennt von Eltern, wir wundern uns warum Lehrer nicht ankommen, uninteressante Erwachsene, schwerer Stand der Lehrer, Streber werden gemobbt weil sie sich an Erwachsenen orientieren, Geborgenheit suchend , die Mär von den schrecklichen Eltern, staatlich organisierte Entfremdungs-Bestrebungen, gebrochene Herzen und Verletzungen, Selbstmordrate gestiegen bei Jugendlichen, psychische Unzufriedenheit trotz hohen materiellen Wohlstand, elterlicher Schutzinstinkt für ihre Kinder wird aberzogen, Propaganda und Lügen entgegen wissenschaftlicher Forschungen.

00:33:00
Bindungsforschung gibt natürlichen Neigungen der Familienmitglieder zusammen sein zu wollen recht, Propagandaplakat der Grünen „Alleine spielen macht doof“ darauf ein ca einjähriges Kind, entspannte friedliche Kinder und Freude mit Kindern im Familienalltag erleben, Beruf und Familie neue Wege finden, Trennungstraumata u oberflächliche Beziehungen, wichtiges stillen und tragen der Kinder, Terminkaiserschnitte, Robotermedizin, Schwangerschaft als Krankheit, junge unsichere Mütter, Wochenendeltern, die Welt ist verrückt, nur kranke Kinder dürfen zu Hause bleiben.

00:40:05
Fern-Seminare nach Gordon Neufeld, Eltern werden in die Eigenkompetenz geführt, online Seminare, Fernstudium, schriftliches Begleitmaterial, virtuelles Gruppenlernen, Elternkurse, zweijährige Ausbildung für Therapeuten, Wochenendkurse, neufeldinstitut,de,

Danke Dagmar für deine wertvolle und wichtige Arbeit !
satsangful

weiterführende Links:

Wiener Krippenstudie:
„Kinderkrippen“„Krippenkinder“ Forschung zur
institutionellen Bildung, Erziehung und Betreuung von
Kindern unter drei Jahren
http://www.pdfk.de/KrippenTagung/Vort…

Dr. Gordon Neufeld:
Der kanadische Entwicklungspsychologe Dr. Gordon Neufeld arbeitet seit über dreißig Jahren mit Kindern und den für sie verantwortlichen Erwachsenen. Als führende Autorität auf dem Gebiet kindlicher Entwicklung gibt er seine Erfahrung mittlerweile weltweit in Vorträgen und Seminaren weiter und veröffentlicht Bücher sowie DVDs mit Vorträgen und Schulungen.
http://www.gordonneufeld.de/main/Gord…

Kita Propaganda: „Alleine spielen macht doof“ Plakat der Grünen mit Kleinkind.
http://blog.tetti.de/sites/default/fi…

Tags: Kindergarten – Kindergärten – Bindungstoleranz – Entfremdung – Eltern-Kind-Entfremdung – Staat – Video – Suizide

* Vater Sporer gegen Österreich – EGMR Urteil 2011 des Sorgerecht

Vater Sporer gegen Österreich – EGMR Urteil 2011 des Sorgerecht

Video http://smotri.com/video/view/?id=v3078801639b

Der ledige Vater Gerald Sporer (34) aus Schalchen hat neun Jahre lang gerichtlich um das Sorgerecht für seinen heute zehnjährigen Sohn gekämpft.
Das Kind kam unehelich zur Welt, das Sorgerecht erhielt, wie es der Gesetzeslage entspricht, automatisch die Mutter.
Zähe Prozesse und drei Gutachten haben daran nichts geändert. Dabei führte der Innviertler mit der Frau seines Sohnes überhaupt keinen „Rosenkrieg“. Die beiden Eltern haben wieder ein gutes Einvernehme

Artikel:
Ledige Väter diskriminiert: EGMR-Urteil gegen Österreich

Laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte müssen unverheiratete Väter das Recht haben, prüfen zu lassen, ob eine gemeinsame Obsorge oder Zuweisung an den Vater besser für das Kind ist.

Strassburg/Wien/Uw/Apa.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) will die Rechte lediger Vater stärken – der Trend erreicht wenig überraschend auch Österreich: Wie schon 2009 im Fall „Zaunegger gegen Deutschland“ stellte das Gericht jetzt bei „Sporer gegen Österreich“ fest, dass unverheiratete Väter diskriminiert werden. Sie haben – wurde vorab keine gemeinsame Obsorge beantragt – nach der Trennung keine Möglichkeit, prüfen zu lassen, ob eine gemeinsame Obsorge besser für das Kindeswohl wäre oder, wenn das nicht der Fall ist, eine Zuweisung an den Vater.

Der Fall:
Der Vater, Gerald Sporer, war zum Zeitpunkt der Geburt seines Sohnes im Mai 2000 bereits von der Mutter getrennt, doch man wohnte im gleichen Haus und kümmerte sich abwechselnd um das Kind. Als die Mutter 2002 auszog, beantragte Sporer das alleinige Sorgerecht, da die Mutter nicht in der Lage sei, sich zu kümmern. Mehrere Gutachten folgten. Schließlich urteilte das Gericht, dass das alleinige Sorgerecht nach der Rechtslage automatisch der Mutter zufalle, es sei denn, das Kindeswohl würde dadurch gefährdet. 2003 wurde der Fall beim EGMR anhängig, die aktuelle (noch nicht rechtskräftige) Entscheidung, die eine Verletzung des Diskriminierungsverbots und der Achtung des Familienlebens konstatiert, wurde einstimmig gefällt.

Österreich muss also seine Gesetzeslage ändern. Im Justizministerium kommt der Rüffel aus Straßburg gar nicht ungelegen, zumindest will Justizministerin Bandion-Ortner das Urteil als Bestätigung für ihre Pläne interpretieren, die Verantwortung beider Eltern mehr zu betonen. Der Spruch des EGMR, sagt Michael Stormann, Familienrechtsexperte im Ministerium, werde in das geplante neue Gesetz einfließen. Wann ein Entwurf vorgelegt wird, ist offen. Seitens des EGMR gibt es keine Frist.

Recht auf Prüfung

Auch inhaltlich ist nichts fix. Was die ledigen Väter betreffe, so sei das „Miminalprogramm“, meint Stormann, dass man ihnen das Recht auf eine Prüfung des Kindeswohls einräumt. Derzeit gilt: Wenn die Mutter nicht will, hat sie die Obsorge, außer dem Kind droht dadurch Gefahr. Eine Prüfung könnte auch zu dem Ergebnis kommen, dass eine gemeinsame Obsorge – trotz Widerstands der Mutter – dem Kindeswohl mehr dient als ein alleiniges Sorgerecht der Mutter. Das wäre neu. Derzeit ist für gemeinsame Obsorge Konsens nötig, außer die Paare leben in Ehe oder haben vorab gemeinsame Obsorge beantragt. Letzteres, so Stormann, täten aber nur wenige. Der Grund: der Gang zu Gericht. Insofern sei denkbar, dass man die Erklärung künftig am Standesamt mit der Vaterschaftsanerkennung abgebe.

Was man aus dem Urteil nicht herauslesen kann, ist jedoch eine automatische gemeinsame Obsorge für uneheliche Kinder. Allerdings würde eine Änderung der Gesetzeslage bei ledigen auch eine bei geschiedenen Vätern nach sich ziehen. Wenn bei Ersteren eine gemeinsame Obsorge gegen den Willen der Mutter geprüft werden müsse, dann natürlich auch bei Zweiteren, sagt Juristin Astrid Deixler-Hübner von der Uni Linz.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 04.02.2011)
http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/631067/Ledige-Vaeter-diskriminiert_EGMRUrteil-gegen-Osterreich

weitere links:
Beschwerdesache Sporer gegen Österreich, Urteil vom 3.2.2011, Bsw. 35637/03. …
https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Justiz/JJT_20110203_AUSL000_000BSW35637_0300000_000/JJT_20110203_AUSL000_000BSW35637_0300000_000.pdf

http://www.klagsverband.at/dev/wp-content/uploads/2008/06/chamber-judgment-sporer-v-austria-german-version-030211.pdf

Original Urteil in englisch:
http://www.menschenrechte.ac.at/orig/11_1/Sporer.pdf


Tags: Gleichberechtigung – Väter – EGMR Urteil Gerichtshof – Menschenrechte – Österreich – Video Familie Familienrecht Art. 8 EMRK, Österreich, Bezirksgericht, EGMR Urteil Gerichtshof Rechtsprechung, Erziehung, Gericht, Gesetze Österreich, Obsorge – Gleichberechtigung Gleichstellung, Justizministerium, Justizopfer, Kinderrechte, Kindeswohl, Kindheit, Menschenrechte EGMR, Richter, Scheidung – Trennung, Vater, Väter Artikel, Väter Videos Astrid Deixler-Hübner, Österreich, Bandion-Ortner, Papa – diskriminiert, Diskriminierungsverbots, EGMR, EGMR-Urteil, Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, Familienleben, gegen Österreich, gegen Deutschland, gemeinsame Obsorge, Gerald Sporer – Justizministerium, Kindeswohl, ledige, ledige Vater, Michael Stormann, Rosenkrieg, Straßburg, unverheiratete Väter, Video, Zaunegger – ledige Väter – Video123

Warum Doppelresidenz? – Anton Pototschnig

Anton Pototschnig, Obmann der Plattform Doppelresidenz, spricht über die Vorzüge des Doppelresidenzmodells.

Trennungen und Scheidungen finden statt, bedeuten aber nicht automatisch das Ende der Familie.

Kinder wollen mit Mutter und Vater aufwachsen. Väter wollen, ebenso wie Mütter, ihr Kind nach einer Trennung nicht aus ihrem Leben verlieren.

Die Doppelresidenz ermöglicht es dass trotz Trennung alle gleichermaßen Kontakt zueinander haben und die Eltern sich die Verantwortung für ihr Kind teilen.

In Österreich gibt es leider eine sehr widersprüchliche Gesetzeslage, die es Eltern schwer macht sich für dieses Lebensmodell zu entscheiden.

Die Doppelresidenz gehört ins Gesetz, so wie es in vielen Ländern bereits der Fall ist.

Mehr Information finden Sie auf der Website der Plattform Doppelresidenz.

13.02.2017
http://doppelresidenz.at/
Tags: Familienrecht – Obsorge –  Trennungskinder – teampago

Wenn Männer schwanger sind

Wenn Männer schwanger sind

Väter spielen längst keine passive Rolle mehr in der Familie – Die Seite papa.de will Ratgeber für Männer sein.

Windeln wechseln, Kinder hüten – Männer wollen nicht mehr nur zuschauen, sondern mitmachen.

Windeln wechseln, Kinder hüten – Männer wollen nicht mehr nur zuschauen, sondern mitmachen.
© plainpicture/Ableimages/Jutta Klee

Frauen verändern sich in der Schwangerschaft – nicht nur körperlich. Männer aber auch. Doch sie stehen meist ratlos vor einem Phänomen, das sie sich nicht erklären können, denn für sie gibt es keine Ratgeber. Das neue Portal papa.de will das jetzt übernehmen. Michael Schöttler – selbst Vater mit vielen Fragen – hat es gegründet. Wir haben mit ihm gesprochen.

Herr Schöttler, wie kam es zu diesem neuen Väter-Portal?

Bei meinem zweiten Kind, es ist jetzt vier Monate alt, habe ich viele Apps ausprobiert. Ich wollte wissen, was in der Zeit der Schwangerschaft mit der Frau passiert, wie sich mein Kind von Woche zu Woche entwickelt und wie ich beide unterstützen kann. Doch da gab es nur Tipps für Frauen mit viel Gefühlsduselei, aber wenig Praktischem. In meinem Unternehmen gab es auch viele junge Väter, die die gleichen Informationslücken beklagten. Da hat man plötzlich so ein kleines Wesen im Arm und ist gerührt und begeistert, aber völlig unsicher. So war der Entschluss geboren, eine Plattform aufzubauen, die vom Papa bis zum Großvater alle anspricht, eine Bedienungsanleitung für Männer sozusagen. Mittlerweile haben wir mehr als 100 000 Fans auf Facebook. Wöchentlich werden wir bis zu 80 000 Mal geklickt. Wir scheinen also einen Nerv getroffen zu haben.

Wie erklären Sie sich den Hype?

Väter wollen heute nicht mehr in eine passive Rolle gedrängt und zum Zuschauer degradiert werden. Wir kämpfen um unsere Gleichberechtigung. Für die meisten ist es selbstverständlich, Elternzeit zu nehmen und ihre Kinder mit zu erziehen. Sogar zur Geburtsvorbereitung gehen viele Väter mit. Das wurde früher belächelt, jetzt nicht mehr. Männer sind eben auch mit schwanger. Nicht ohne Folgen: Ich habe nach meiner Schwangerschaft zehn Kilogramm mehr auf den Rippen.

Die Gewichtszunahme schieben Sie auf „Ihre“ Schwangerschaft?

Schon zum Teil. Das Phänomen beobachte nicht nur ich, das geht vielen Vätern so, und sie wollen von uns Tipps, wie sie von ihren Schwangerschaftspfunden wieder runterkommen. Aus eigenem Erleben weiß ich, dass Männer in dieser Zeit aufgeregter sind, den Sport vernachlässigen und einfach bei der Frau sein wollen. Dann isst man eben auch mehr und nimmt zu.

Welche Experten beantworten die Fragen der Männer?

Wir schreiben hier über unsere eigenen Erfahrungen. Unser Team ist sehr vielfältig zusammengesetzt. Ich habe nach meiner Trennung Erfahrungen mit dem Wechselmodell. Wir betreuen unser Kind also zu gleichen Teilen. Erfahrungen habe ich auch mit Patchworkfamilien und einem Kleinkind. Andere Väter haben Pubertierende oder ein Kind mit Behinderung. Mancher musste auch eine Fehlgeburt verkraften. Zu rechtlichen Fragen wie Sorgerecht und Unterhalt machen wir uns bei Juristen oder in einschlägigen Portalen kundig und stellen Ratgeber zusammen, die auch von Frauen gelesen werden.

Es hagelt also keine Kritik von den Frauen?

Nein. Viele Frauen weisen ihre Männer sogar erst auf unsere Seite hin. Frauen gehören auch zu unserem Team und arbeiten am Portal mit. Wir sind also nicht frauenfeindlich.

Und was soll der Brustgrößenrechner auf Ihrer Internetseite?

Ach je, ich habe es geahnt. Das ist nichts Sexistisches. Meine Freundin brauchte einen Still-BH. Sie wusste nicht, welche Größe sie kaufen soll. Also haben wir uns kundig gemacht und erfahren, dass die Brust in der Stillzeit um eine bis anderthalb Körbchengrößen wächst, das ist abhängig von der Ausgangsgröße. Also haben wir einen Brustgrößenrechner installiert.

Wie gelangen die Themen auf Ihre Seite?

Durch die Nutzer, die Fragen an uns stellen. Wir knien uns dann richtig rein, um ihnen helfen zu können. Ein Vater war zum Beispiel verzweifelt, weil sein Kind die ganze Zeit schrie. Da tauschen sich die Nutzer in Foren darüber aus. Oft hilft es auch schon, wenn man weiß, dass andere die gleichen Probleme haben und was ihnen geholfen hat. Kontrovers diskutiert wurde zum Beispiel die Frage, ob man Kinderfotos ins Netz stellen soll. Oft gibt es dann einen regelrechten Disput zwischen den einzelnen Parteien. Erziehung ist ja immer etwas sehr Persönliches und hochemotional. Da gehen schon mal die Pferde mit einem durch. Wir moderieren das dann und achten darauf, dass die Angriffe nicht persönlich werden.

Wie finanzieren Sie sich?

Zum Großteil über Werbeeinnahmen. Die Väter werden ja für die Werbung immer interessanter. Ein namhafter Windelhersteller hat einen Spot gedreht, bei dem ein Vater sein Kind wickelt. Ich denke, da wird sich noch einiges tun in Zukunft. Wir Männer sind halt in solchen Dingen unbeholfener, oft risikoreicher, aber auch pragmatischer als Frauen.

Sie scheuen sich aber auch nicht vor schweren Themen, wie man Ihrem Angebot entnehmen kann. Ein Kapitel widmen Sie Sternenkindern.

Ja, das stimmt. Ein Kind zu verlieren, es vielleicht sterben sehen zu müssen, ist etwas ganz Furchtbares. Männern wird mitunter Gefühlskälte unterstellt, aber das ist nicht so. Wir trauern so sehr wie die Mütter, aber eben auf andere Weise. In Selbsthilfegruppen für verwaiste Eltern sitzen oft nur Frauen. Wir wollen aber für betroffene Männer ein Ansprechpartner sein, vermitteln auch direkte Beratungsangebote, wenn jemand diese Hilfe benötigt.

Das Interview führte Stephanie Wesely.

13.02.2017

https://www.sz-online.de/ratgeber/wenn-maenner-schwanger-sind-3610477.html

Kindesentführung – 1000 EURO Belohnung!

translate to english

Kinder entführt – Belohnung 1000 Euro

Kinder von psychisch kranker Mutter entführt

Die beiden Mädchen Klara(4) und Merle(2) sind seit dem 07.05.2016 vermisst. Die Mutter Lena Schnoor ist, nachdem sie das Sorgerecht für beide Kinder verloren hat, mit den Kindern auf der Flucht.

Die Mutter gilt als psychisch krank und wird per Haftbefehl gesucht.

Für Hinweise, die zum Auffinden der Kinder führen, ist eine Belohnung von bis zu 1000€¹ ausgesetzt. Sollten Sie die Kinder oder die Mutter gesehen haben, oder Informationen über den Aufenthaltsort haben, kontaktieren  Sie bitte umgehend die Polizei oder direkt das LKA Berlin oder den Vater:

LKA Berlin
030 46 64-91 24 17
vermisstenstelle@polizei.berlin.de
Vorgangsnummer der Fahndung:
160705-1656-021385

Vater, Alleinsorgeberechtigter
Andreas Schlüter
0151 29702534
klara.und.merle@gmail.com

Ich bin derzeit angewiesen auf die Arbeit der Behörden. Im 21. Jahrhundert, im Zeitalter der totalen Überwachung, hat es die Mutter geschafft 9 Monate unterzutauchen. Die Behörden zeigen sich machtlos. Es gibt aber eine weitaus größere Macht, vielleicht die größte auf dem Planeten: die öffentliche Meinung! 

Bitte teilt diesen Aufruf fleißig.

 

Die entführten Kinder
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Klara Marie Schnoor, geb.18.09.2012 und Merle Sophie Schnoor, geb. 02.08.2014

 

Die Mutter und Entführerin

lena00
Lena Mareike Schnoor; geb. 10.09.1985
Größe ca. 170cm, Haar Dunkelbraun, leicht lockig, schulterlang; schlank, alternativer Kleidungsstil

 

 

Weitere Informtionen zum Familiendrama:

Die Chronologie einer Tragödie

 

¹1000 Euro Belohnung:

  • Belohnt werden Hinweise, die zum Auffinden von Klara und Merle führen
  • Wer zuerst kommt malt zuerst
  • Wenn mehrere Hinweise zum Auffinden der Kinder führen, wird die Belohnung geteilt. Ich bin nicht Krösus.

Wer die Mutter dazu überzeugt, von sich aus aus dem Versteck vorzukommen, kriegt auch eine Belohnung (Die Mutter darf sich auch gerne selber überzeugen)

Die Chronologie (Teil 2)

Der juristische Wahnsinn

fullsize_schoenhausen_betreiber1September 2015. Es finden regelmäßig Umgänge mit meiner kleinen Tochter Merle statt. Lena bringt nun Leute mit zum Umgang ins Spielecafé, die mir und Merle auf Schritt und Tritt hinterherlaufen. Ich kenne diese Menschen nicht. Frauen. Ich frage mich, woher Lena diese Gehilfen her nimmt, die diese asozialen Schikanen freiwillig unterstützen. Ich reiche einen Antrag auf eine Hauptsacheentscheidung zum Umgang ein. Es gab eine Sperrfrist für neue Anträge bis zum 15. September. Lena weiß, dass ich pünktlich die Hauptsacheverhandlung beantrage. Drei Tage später hat Klara die Intimentzündung.

Umgangsboykott III

27. September. Lena beschließt erneut, dass Klara ihren Vater gar nicht mehr sehen darf. Das ist nach Februar und Mai nun das dritte mal. Sie sagt die Umgänge ohne Begründung ab und reagiert nicht auf meine Anrufe. Ich gehe zu Gericht und beantrage im Eilverfahren die Herausgabe der Kinder. Der Richter ist in den Herbstferien. Die Vertretung traut sich nicht, versucht aber Lena zu erreichen. Vergeblich. Der Antrag läuft ins Leere.

November 2015. Lena kommt zu den Merle Umgängen. Klara ist nicht dabei. Später auf dem Heimweg treffe ich eine Freundin von Lena eine Straße weiter, Anja Frenzel, mit Klara. Das Kind ist irritiert.

Während den Umgängen mit Merle im Spielecafé spielen wir auch vor dem Café. Lena verbietet das. Mein Sohn und Merle haben Freude beim Fangenspielen und ich lasse sie. Lena beantragt Ordnungsgeld gegen mich, weil ich vor dem Café mich mit Merle aufhalte. Ein Freund von Lena, Andreas Fischer, beschimpft mich dazu in einer eidesstattlichen Versicherung als narzisstischen Psychopathen. Ich muss 100€ zahlen wegen Missachtung des Beschluss.

Ein Schaar von Anwälten

simpsons-nostalgia-140889211555Dezember 2015. Verhandlung. Das Gericht will nun von Amtswegen auch das Sorgerecht klären und ein Sachverständigengutachten beauftragen aufgrund der erneuten Missbrauchsvorwürfe und Therapeutenwechsel. Lena kommt mit zwei Anwälten, weil zwei Verfahren. Da sie ALG2 bezieht, bezahlt die Anwälte der Steuerzahler. Sie wollte tatsächlich noch einen dritten Anwalt für Merle mitbringen, der kam aber nicht – Termine. Lena soll die Umgänge wieder zulassen. Sie weigert sich. Sie soll 500€ zahlen wegen Missachtung des Beschluss.

Eskalation bis zum Erbrechen

Bei einer Familienberatung kurz vor Weihnachten gestattet Lena, ich könne am kommenden Freitag Klara für zwei Stunden im Spielecafé sehen oder gar nicht. Ich willige ein. Ab Freitag hätte ich regulär Umgang mit Klara für das ganze Wochenende. Lena weiß das. Ich könnte einfach mit Klara gehen. Warum wählt sie den Freitag aus für ihr Angebot? Ein Falle? Ich Rede mit der Anwältin, mit der Familie und unserer Familienberaterin. Soll ich Klara einfach mitnehmen? Die einen sagen so, die anderen sagen so. Ich entscheide prophylaktisch Anziehsachen für Klara mitzunehmen und zu schauen was passiert.

Freitag. Familiencafé. Lena bringt wieder Anja Frenzel mit, die mir an den Fersen klebt. „Das war aber nicht unsere Vereinbarung, dass du jemanden mitbringst, der mich verfolgt. Die Vereinbarung ist somit hinfällig.“ sage ich zu Lena und Spiele mit den Kindern. Dann Ende des Umgangs. Lena sagt zu Klara, dass sie jetzt nach hause gehen. Klara zieht eine Schnute: „Will mit Papa mit“. Mutter redet auf Klara ein. Vergebens. Sie will nicht mit ihr mit. Ich klinke mich ein und sage: „Klara, wenn du willst, kannst du mit zu mir.“ Lena schnappt sich ihr Telefon und rennt vor die Tür. Sie hatte in weiser Voraussicht Klaras Jacke und Schuhe versteckt. Ich ziehe Klara mit den Sachen an, die ich in weiser Voraussicht mitgebracht habe. Ich nehme sie auf dem Arm. Lena hält telefonierend von außen die Glastür zu. Ich schiebe sie auf. Sie schreit ins Telefon „Hilfe, Hilfe, jetzt hat er mir weh getan.“ Vermutlich Polizei. Ich setze Klara in den Fahrradsitz und will so schnell wie möglich die Situation verlassen. Lena, die wohl mittlerweile ihre Anwältin am Telefon hat, hält mein Fahrrad fest. Sie hat Merle im Tragetuch. Anja Frenzel steht daneben und glotzt. Ich ruppe Lenas Hand vom Fahrrad und gehe los. Lena heult: „Klara, Klara, es tut mir Leid, dass ich dich nicht beschützen kann…!“ Klara bleibt ruhig. Sie schaut ihre Mutter nicht an. Das arme Kind. Ich biege um die Ecke. Lena schreit, als ob ihr der Arm abgeschnitten wird. Später berichtet Anja Frenzel dem Gericht, Lena habe auch gekotzt. Ich bin mit Klara in der S-Bahn. Sie weigert sich den Fahrradsitz zu verlassen. Ich lasse sie drin. Ich spüre die Nachwirkung des Adrenalins. Im Unterschied zu Klara bin ich erwachsen. Wie das Erlebte auf Klara gewirkt haben muss, wage ich kaum zu erahnen. Wir steigen um. Klara taut auf. Zum Glück. Dass Lena nicht einverstanden sein wird, war klar. Dass sie so am Zeiger dreht, habe ich nicht kommen sehen.

img_0638Wir haben ein schönes Wochenende. Klara und ihr Bruder feiern ihr Wiedersehen. Am Sonntag will Klara nicht zurück. Ich sage, dass die Mama und Merle sich auf Klara freuen. Ihre Antwort: „Auf Merle freu ich mich. Auf Mama aber nicht.“ Ich denk mir „Ach du Scheiße!“. Ich versichere ihr, dass die Mama sie lieb hat, egal was ist und dass das immer so bleiben wird. Im Spielecafé begrüßt Klara leider die Mutter mit den gleichen Worten, sie habe sich auf Merle gefreut aber nicht auf ihre Mutter. Zum Glück haben wir am Wochenende Weihnachtsgeschenke für die Mamas gebastelt und ich gebe Klara ihr Geschenk, damit sie es Lena überreichen kann. Sie taut auf und freut sich, es ihrer Mutter zu geben. Das Eis ist gebrochen. Lena stillt Klara.

Umgangsboykott IV

Januar 2016. Eine Umgangspflegerin wird eingesetzt. Sie soll dafür sorgen, dass Lena die

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Typischer Postbote bei der Arbeit

Umgänge einhält. Lena denkt nicht daran, sondern sucht in Foren nach Untertauchmöglichkeiten. Sie behauptet, sie wäre mit den Kindern im Urlaub. Ich fahre nachschauen: Lena ist zuhause. Durch die Tür sagt sie, ich solle verschwinden. Ich gehe und rufe die Umgangspflegerin an. Sie kann nichts machen, ich solle das dem Gericht melden. Ein DHL Paketbote kommt und bringt ein Päckchen für Lena. Von Drinnen höre ich ihn schließlich rufen: „Ich mach dann ‚Annahme Verweigert‘!“ und er zischt mit Paket wieder ab. Die Umgangspflegerin ruft an, sie habe mit der Mutter telefoniert. Sie sei nur kurz aus dem Urlaub zurück um Wäsche zu waschen. Später behauptete Lenas Anwältin, Doris Wechselberg, ich hätte gemeinsam mit dem Postboten versucht gewaltsam in die Wohnung Lena Schnoors einzudringen. Ich stelle Strafanzeige wegen falsche Verdächtigung gegen die Anwältin und Lena.

Befangenheitsanträge

Immer noch Januar. Lena „verlängert“ ihren Urlaub. Dann kommt eine SMS, sie sei nun auf dem Weg zu einer Mutter Kind Kur. Während dessen reicht sie gegen den Richter eine Gehörsrüge ein, weil er Lena nicht hat zu Wort kommen lassen. Dann behauptet sie, der Richter sei befangen, weil er nicht Lenas Missbrauchsvorwurf teilt. Insgesamt stellt Lena vier Befangenheitsanträge gegen den Richter. Teilweise ohne Begründung. Was soll das? Der Richter Dr. Cirkel arbeitet sehr korrekt. Der Befangenheitsantrag ist quatsch. Will sie ihn mit aller Gewalt gegen sich aufbringen? Die einzige sinnvolle Erklärung: sie will Zeit schinden um komplett unterzutauchen. Alle betroffenen Verfahren werden dem Richter dadurch automatisch entzogen und landen bei seiner Kollegin Richterin Willenbücher auf dem Tisch. Er muss Stellungnahmen schreiben. Die Richterin weist wie erwartet die Befangenheitsanträge zurück. Lena geht in die Beschwerdeinstanz. Alle Akten wanden zum Berliner Kammergericht. Die Verfahren stehen still.

Der Gutachter nimmt Kontakt zu uns auf. Ich gehe hin. Lena lehnt eine Begutachtung der Erziehungsfähigkeit ab.

Entspannung

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Februar 2016 – Alle drei Geschwister wieder vereint!

Februar 2016. Ich habe die Schnauze voll und stelle einen Eilantrag auf alleiniges Sorgerecht für Klara und Merle. Lena ist immer noch auf Kur. Später lese ich im Forum, dass Lena sich über ihren Anwalt aufregt, weil der sagt, sie solle die Umgänge zulassen, sonst ist sie die Kinder los. Sie kommt aus der Kur wieder und, große Überraschung, lässt die Umgänge zu. Und will nicht mal mehr bei den Merle Umgängen dabei sein. Endlich kann ich meine Töchter regelmäßig sehen. Alle sind erleichtert.Klara ist wieder an den Wochenenden bei mir zuhause. Die Umgangspflegerin ist ein paar mal mit dabei. Sie führt auch Elterngespräche. Dort wie gehabt: offener Kampf, subtile Angriffe, vor Heuchelei triefende Freundlichkeit, Mikroaggressionen und Spucke keifen. Meinen Antrag auf alleiniges Sorgerecht lasse ich ruhend stellen.

Die 500€ Ordnungsgeld bezahlt Lena nicht. Es drohen fünf Tage Ordnungshaft. Im Mütterforum überlegt Lena in den „Muki-Knast“, also Mutter-Kind-Gefängnis,  zu gehen. Sie startet eine Spendensammelaktion auf Leetchie.com „Mutter soll ins Gefängnis, weil sie ihre Kinder vor Sexualverbrecher beschützen will“. Tatsächlich sammelt sie genug Geld.

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Unterhalt

Nebenbei klagt Lenas Anwältin, Doris Wechselberg, schon seit Sommer 2015 Unterhalt gegen mich ein. Leider hat sie keine Ahnung von Familienrecht und schaft es nicht, ordentliche Anträge einzureichen. Die Sache zieht sich bis April. Dann beschließt der Richter, ich sei voll Unterhaltspflichtig. Lenas Anwältin will sofort die Anwaltskosten gegen mich betreiben und mein Konto pfänden lassen. Lena bezieht ALG2 und Unterhaltsvorschuss. Sie erhält nicht einen Euro mehr durch den Beschluss. Im Mütterforum freut sich Lena, dass sie mir schaden konnte.

 

Endstation Amtsgericht

Am 1. Mai 2016 sehe ich Klara und Merle zum letzten Mal. Am 4. Mai stellt die Ergotherapeutin erfolglos eine Kindeswohlgefährdungs-Anzeige beim Jugendamt. Dann fliegt Lena mit den Kindern und ihrer Mutter nach Italien. Die Umgänge vorher hat sie abgesagt. Während des Urlaubs bekommt sie die Beschlüsse des Kammergerichts. Alle Beschwerden der Mutter zu ihren Befangenheitsanträgen wurden auf ihre Kosten zurückgewiesen.

Nach ihrem Urlaub ist Lena für niemanden zu erreichen. Die Umgangspflegerin hat wohl ein schlechtes Gewissen, weil sie darauf gedrängt hat, dass ich der Auslandsreise zustimme. Es erreicht sie eine Email von Lena. Aufgrund von ärztlichen Berichten könne Lena keine Umgänge mehr zulassen. Tage später bekommt die Umgangspflegerin von Lenas Anwältin Doris Wechselberg eine Stellungnahme der Kinderärztin Marina Decker. Diese wurde jedoch erst am selben Tag geschrieben. Darin steht, ich würde das Kindeswohl gefährden, weil ich keiner Therapie zustimme. Die Umgangspflegerin ist fassungslos. Am 19.05.2016 geben wir bei der Polizei gemeinsam eine Vermisstenanzeige auf und zeigen Lena an, wegen Kindesentzugs. Das Jugendamt empfiehlt dem Vater das alleinige Sorgerecht zu übertragen. Verfahrensbeistand und Umgangspflegerin folgen der Empfehlung. Der Richter verhängt eine Grenzsperre.

10. Juni. Anhörung. Anhörung AG Pankow. Lena kommt nicht. Stattdessen ihre Schaar von Anwälten. Sie sei krank. Hat aber in der Nacht noch eine 12-seitige Stellungnahme geschrieben. Die Anwältin will diese verlesen „Lieber Herr Richter, liebe Anwesenden…“ Der Richter bricht die Verlesung ab. Die Verfahrensbeiständin beantragt Ordnungsgeld wegen Nichterscheines der Mutter, denn für die 12 Seiten war sie offensichtlich gesund genug. Die Anwältin der Mutter versucht den Richter noch eidesstattliche Versicherungen unterzujubeln, ohne das die anderen Anwesenden das mitkriegen. Inhalt der Versicherungen: Lenas Mutter, Christine Schnoor, und Lenas Freundin, Claudia Zube, haben in den letzten Wochen intensiven Kontakt zu Lena und den Mädels gehabt. allen ginge es prächtig!

Eine Woche später. Der Richter bietet der Mutter einen Ersatztermin an. Ich bin der einzige, der kommt.

Eine Woche später wird Lena Schnoor das Sorgerecht für Klara und Merle entzogen und mir übertragen.
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Eine weitere Woche später erscheint Lena bei Gericht. Ohne Kinder. Dort erzählt sie das übliche. Der Richter verhängt 700€ Ordnungsgeld wegen Umgangsboykott. Ich bin mit meinem Sohn im Urlaub. Das LKA Berlin ist anwesend, muss Lena aber gehen lassen, da kein Haftbefehl vorliegt. Sie beobachten, wie Lena im Auto von Iris Steger weggefahren wird. Da es schon Freitag Nachmittag ist beschließt das LKA die rechtliche Grundlage einer Verfolgung als ungewiss einzustufen und lässt Lena fahren.

 

Katz und Maus

Juli 2016. Tobias Müller (Name aus juristischen Gründen geändert) schleicht sich in Lenas Mütterforum ein und gibt sich dort als die Psychologin Alex Ess aus. Diese Psychologin bietet Lena einen Kontakt einer anderen Psychologin aus Berlin an, die der Mutter ein gerichtlich verwertbares Gefälligkeitsgutachten zum Missbrauch ausstellt. Lena beißt an bleibt aber misstrauisch. Zum Treffpunkt erscheint nicht Lena, sondern nur ihre Freundin, Viktoria Ucke. Die Falle fliegt auf.

Viktoria Ucke stellte schon sechs Monate zuvor eine falsche eidesstattliche Versicherung für Lena aus, in der sie behauptet, ich würde ihr „eine reinhaun“, wenn sie zum Geburtstag meiner Tochter erscheint, strafbar gem. §156 StGB. Viktoria Ucke riskiert eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren für diese Behauptung. Leider ist bis heute beim AG Pankow die Versicherung verschwunden.

Nachdem die Oma, Christine Schnoor, Viktoria Ucke besucht, gerät Viktoria Ucke ins

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Eine selbstgebaute Marihuana Pfeife im Wohnheim ECC

Zentrum der Fahndung. Sie wohnt in einem heruntergekommenen „Künstler“ Wohnheim, das ECC in der Neumagener Straße  23 in Berlin-Weißensee. Frau Ucke wohnt dort mit ihrem Sohn Friedrich(4). Das ECC glänzt mit versifften Gemeinschaftstoiletten, zugemüllten Fluren und Drogenutensilien. Beim Gedanken, Lena wohnt dort mit Klara und Merle,  kommt mir die saure Kotze hoch.

Lenas Nachbarn berichten, dass ihre Mutter Dreirad und Laufrad der Kinder mit dem Auto abgeholt hat. Schon im März habe sie geplant abzuhauen. Die Nachbarn von Claudia Zube berichten, dass tatsächlich Lena mit den Kindern bei Claudia gewohnt hat. Auch Christine Schnoor war häufig dort. Ich finde Claudias Ex-Partner und Vater des gemeinsamen Sohnes. Sein Sohn erzählte dem Vater von Lena und den beiden Mädchen die sich bei Claudia verstecken mussten, weil der Vater die Kinder misshandelt und Klara den Arm gebrochen habe.

August 2016. Ich beantrage Ordnungshaft. Die Ordnungshaft soll aufgehoben werden, sobald die Kinder bei mir sind. Ich beauftrage eine Privatdetektei zur Observierung von Christine Schnoor. Lena reicht Beschwerde gegen den Sorgerechtsentzug ein. Kammergericht weist diese auf ihre Kosten zurück. In der Begründung heißt es, dass für Lena soundso nur noch begleiteter Umgang in Frage käme.

Der totale Krieg

September 2016. Unterdessen wendet sich Christine Schnoor an meinen Arbeitgeber. Ich würde sie belästigen. Sie schickt per Mail auch Auszüge aus den Missbrauchsvorwürfen. Ich soll auf allen Ebene total zerstört werden. Mein Personalchef bittet mich zum Gespräch und berichtet mir darüber. Ich brauche mir keine Sorgen zu machen. Das passiert nicht zum ersten mal, sagt er. Er empfiehlt mir, Christine Schnoor wegen Beihilfe zum Kindesentzug anzuzeigen.

Nach fünf Monaten schreibt die Staatsanwaltschaft Lena zur Fahndung aus.

Lügen und weitere Lügen

Ein angehender Journalist nimmt Kontakt mit mir auf. Sein Name: Bastian Wiedenhaupt. Er wolle über den Fall schreiben. Wir vereinbaren ein Termin. Ich recherchiere seinen Namen. Er ist bei Facebook mit Lenas Freundin, Anja Frenzel, verlinkt. Als Profilbild sieht man ihn zusammen mit Frenzels Tochter Johanna auf dem Schoß. Ein billiger Trick. Ich gehe trotzdem zum Treffpunkt.

Hugendubel, Schlossstraße. Bastian Wiedenhaupt erscheint. Ich frage, ob er zustimmt das Gespräch aufzuzeichnen. Er willigt ein. Ich lasse mir seinen Perso zeigen. Er wird skeptisch, zeigt ihn aber. Ich notiere seine Meldeanschrift. Er will loslegen mit dem Interview. Ich bitte ihn, mir vorher zu erläutern, woher er von der Geschichte gehört hat. Er erzählt mir irgendein Märchen. Er wisse auch nichts über dem Verbleib von Lena oder der Kinder. Ich frage, ob er Anja Frenzel kennt. Nein. Ich frage, ob er Johanna Frenzel kennt. Nein. Ich zeige ihn das Foto mit ihm und dem Mädchen Johanna auf dem Schoß, sodass er sich besser erinnern kann. Nun fällt es ihm wieder ein. Ich frage, ob er wisse, was eine strafbewährte Unterlassungsklage ist. Er wisse es, entschuldigt sich und geht.

Der erste Haftbefehl

November 2016. Gegen Lena werden sechs Monate Zwangshaft verhängt. Haftbefehl wird ausgestellt. Lena reicht Beschwerde ein. Kammergericht weißt die Beschwerde auf ihre Kosten zurück.20161107-beschluss-ordnungshaft

Ich schreibe Lena eine Mail. Sie kommt von Herzen. Ich sage ihr, dass, wenn sie von sich aus vorkommt, wir eine Lösung finden ohne begleiteten Umgang für Lena. Ich weiß wie ätzend das auch für die Kinder ist. Wenn Lena von der Polizei aufgegriffen wird, wars das für sie. In einem solchen Fall werde ich die nächsten Jahre nicht zulassen, dass Lena allein mit den Kindern ist. Das Theater mit Kindesentzug mache ich nicht noch einmal. Nur wenn sie von sich aus vorkommt, kann ich eine Basis finden, auf der Vertrauen wieder wachsen kann.

Ich hänge ein Video mit in Mail, damit Lena einen kleinen Eindruck bekommt, wie die Kinder bei mir leben.

Dezember 2016. Lena antwortet. Sie glaubt nun nicht meahr an einen Missbrauch von Klara. Wir verhandeln ein wenig. Sie will, dass ich ihr vorher das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht, Schul- und Kindergartenwahl für beide Kinder per Beschluss übertragen lasse, dann kommt sie vor. Einmal ruft sie sogar an. Ich könne Klara sechs von 14 Tagen sehen, bietet sie an. Dann legt sie auf.

Dann kommt keine Reaktion mehr. Am 30.12.2016 reicht sie einen Antrag auf (quasi) das alleinige Sorgerecht ein.
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Januar 2017. Meine Anwältin reicht Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Staatsanwältin Hoffmann vom Amtsgericht Wedding wegen Untätigkeit ein.

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Quelle:

https://kindesentziehung.wordpress.com/2017/02/06/die-chronologie-teil-2/