Heimkind hat zur Strafe zwei Tage nur Wasser und Brot bekommen – Eifel in Daleiden

Nach Misshandlungsvorwürfen gegen Jugendhilfe Eifel Familiengruppe Daleiden dicht

In der Einrichtung der Jugendhilfe Eifel in Daleiden werden keine Kinder mehr untergebracht. Das Landesjugendamt entzog dem Betreiber am Freitag die Betriebserlaubnis.

Kinderhand wird festgehalten

(Symbolbild)

Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt, weil Kinder mehrfach in unzulässiger Weise bestraft worden sein sollen. Aus Mitarbeiterkreisen hieß es gegenüber dem SWR, ein Junge sei in einem Fall über zwei Tage zur Strafe in einem unsanierten Teil der Einrichtung untergebracht worden. Er habe von der Gruppenleitung nur Wasser und Brot bekommen. Dieser Teil des Gebäudes soll „Der verbotene Gang“ genannt worden sein. Die für die Maßnahmen Verantwortlichen sollen vom Betreiber inzwischen die Kündigung bekommen haben. Alle Kinder wurden aus der Einrichtung herausgenommen.

Der Betreiber der Jugendhilfe Eifel kündigte am Samstag an, die Begründung für den Entzug der Betriebserlaubnis prüfen zu wollen. Man erhoffe sich eine zeitnahe und wahrheitsgemäße Klärung, teilte die Gesellschaft dem SWR mit.

Strafanzeige des Landesjugendamtes

Das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung hatte die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft mit einer Strafanzeige in Gang gesetzt. Es spricht von einem Verstoß gegen Kinderrechte in der Einrichtung in Daleiden (Kreis Bitburg-Prüm). Es gebe konkrete Anhaltspunkte, dass der Träger zu wenig und nicht ausreichend qualifiziertes Personal eingesetzt habe. Das Landesjugendamt ist nach Aussage seiner Leiterin jetzt dabei, Personalmeldungen auch für andere Einrichtungen des Trägers zu überprüfen.

30 Standorte

Der Jugendhilfe-Betreiber hat seit 2012 über 30 Standorte mit Jugendhilfe-Angeboten aufgebaut. Das Landesjugendamt sieht das kritisch: Die Leiterin sagte, ein schnelles Wachstum müsse immer mit besonderer Vorsicht betrachtet werden.

Geschäftsmodell Kind?

Insider der Branche berichten, dass Jugendämter mehrere Tausend Euro pro Kind im Monat zahlten. Hier gebe es schon Möglichkeiten, davon etwas zurückzubehalten, etwa, indem man Einrichtungen überbelege. Oder weniger Personal oder geringer qualifiziertes Personal einstelle als vorgesehen. Ob im Falle der Jugendhilfe Eifel solche Absichten eine Rolle spielten, müssen die Ermittlungen zeigen.

Stand: 23.5.2015, 11.39 Uhr
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/trier/nach-misshandlungsvorwuerfen-gegen-jugendhilfe-eifel-familiengruppe-daleiden-dicht/-/id=1672/did=15552208/nid=1672/1cczv2a/

Tags: Missbrauch mit dem Missbrauch – Jugendaendamt – Erzieher – Sozialarbeiter – Freier Träger

3 Gedanken zu “Heimkind hat zur Strafe zwei Tage nur Wasser und Brot bekommen – Eifel in Daleiden

  1. Hat dies auf Souliman Kannu New´s from Germany rebloggt und kommentierte:
    Und Kinder mit fremder Sprache und Heimaweh kriegen wohl Pillen, siehe Fall Kannu und die Tochter aus dem Familienreich eines Afrikaner geklaut! Mit Nichtregierungsrecht und Diebstahl am Vermögen seiner Ehe!

    Glück, Auf, meine Heimat!

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  2. Die Jugendhilfe Eifel Daleiden/Eifel Deutschland und die Jugendhilfe Eifel sarL Luxemburg sind durch Größenwahn dazu noch in die Insolvenz gefahren. von 120 Mitarbeitern hatten sich als es spürbar wurde 60 davon mit den Kindern zu anderen Trägern verabschiedet.Der Rest an in Deutschland und Luxemburg tätigen Angestellten wurde das ganze Jahr 2016 belogen das Jugendämter nicht zahlen würden. Dem war nicht so. In der letzen Oktoberwoche erfuhren dann alle das die Einruchtung insolvent war und es keine Rettung mehr gibt. Der Weg in die Arbeitlosigkeit war so entgültig.Jetzt kommt der Hammer. Der Betreiber dieser Einrichtung hat sich noch in der ersten Woche dieser Insolvenz mit Sack und Pack nach Balge Kreis Nienburg im schönen Niedersachsen aufgemacht und dort auf einem Gutshof 2 Betriebsgenehmigungen für eine neue Einrichtung ergattert und auch bekommen..Ich frage mich nun, wo leben wir hier in Deutschland, in Rheinland-Pfalz sind 50 überwiegend ältere Menschen arbeitslos. Es fehlt in im schlimmsten Fall bis zu 30000€ ,dreißigtausend Euro an nicht gezahlten Gehältern pro Person. Und der Insolvenzverursacher darf sich erneut in Steuergelder der Jugendämter baden. Ich verstehe die Welt nicht mehr.

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