Diskriminierung durch Hans Peter Doskozil SPÖ ?

Bevor Hr. Hans Peter Doskozil SPÖ über weitere Diskriminierung der Männer durch Verlängerung des Wehrdienstes in Österreich nachdenkt, sollte er sich vielleicht einmal das Gleichbehandlungs und Gleichstellungsgesetz durchlesen.
Während es in Norwegen seit Anfang 2015 die Wehrpflicht auch für Frauen gibt, denkt der neue SPÖ Verteidigungsminister nur an eine Verlängerung und weitere Diskriminierung der Männer in Österreich nach.

Es war ein wichtiger Schritt für die Gleichberechtigung in Norwegen

Die Verbesserung der Auswahlmöglichkeiten für die Streitkräfte sei aber nur ein Grund gewesen, die Wehrpflicht für Frauen einzuführen, sagt der für die Rekrutierung zuständige Stabsoffizier Per-Thomas Boe.
Es gehe dabei auch um Gleichberechtigung generell, denn das Militär sei in Norwegen einer der letzten Bereiche gewesen, in dem für Männer und Frauen nicht die gleichen Rechte und Pflichten galten: „Hier in Skandinavien waren wir schon seit langem Vorreiter bei der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft. Nur in diesem Bereich gab es bislang noch Unterschiede. Es war also höchste Zeit, dass wir das auch bei den Streitkräften beendet haben.“

Familie & Familienrecht, 31-01-2016

 

Artikel:

Presseaussendung
2016-01-28
Wehrdienstverlängerung und Assistenzeinsatz auf dem Rücken der Männer?

„Der Einstand von Hans Peter Doskozil könnte kaum schlechter sein als mit dieser Aussage“, sieht sich die Männerpartei schon zum Amtsantritt des neuen Verteidigungsministers zu klarer Kritik gerufen. Bundesvorsitzender Hannes Hausbichler erklärt:

Angesichts der Flüchtlingskrise will Doskozil

– den Wehrdienst wieder auf 8 Monate verlängern, wobei es ohne lange Worte weiterhin selbstverständlich sein soll, dass diese gravierende Pflicht nur für Männer gelten und sogar verlängert werden soll, sowie

die jungen Männer wieder zum Assistenzeinsatz an der Grenze zwingen und sie damit für Österreichs und Europas gescheiterte Außen-, Asyl- und Flüchtlingspolitik sowie die nicht einmal halbherzige Entwicklungshilfe büßen zu lassen. Wieder sollen junge Männer völlig unterbezahlt dazu gezwungen werden, die Drecksarbeit für eine mehrfach gescheiterte Politik zu verrichten und Menschen, deren Not den Soldaten selbst menschlich nahe geht, unter Androhung von Waffengewalt zurückzuweisen oder faktisch zu internieren.

Die österreichische Bundesregierung ist drauf und dran, schon wieder junge Männer in eine seelische Notlage zu zwingen. Schon der frühere Assistenzeinsatz der letzten Jahrzehnte hat viele junge Männer seelisch höchst belastet, noch heute schweigt sich die Politik Österreichs aus der hohen Zahl von psychisch leidenden Jungmännern und der hohen Selbstmordrate der Männer in den damaligen Einsätzen heraus. Diese Politik beweist schon wieder, wie eiskalt sie mit Österreichs Männern umgeht. „Dieselben Menschen, denen gegenüber sie die Stirn hat, sie öffentlich sogar noch als „privilegiertes Geschlecht“ bezeichnen (zuletzt durch den politisch begünstigten DMÖ-Vorsitzenden), behandelt sie in Wirklichkeit nicht anders als vor hundert Jahren: Als Menschenmaterial!“, findet Hausbichler drastische Worte für die Rücksichtslosigkeit der Absichten dieser Bundesregierung und, wie er besonders betont, einer doppelzüngigen FPÖ, welche gerne die Stimmen der Männer einsammelt und gleichzeitig am lautesten für einseitige Wehrpflicht und den Zwang junger Männer zum Grenzeinsatz auftritt.

Die Männerpartei fordert daher

– eine nachhaltige Politik, welche nicht leer von Menschlichkeit tönt, wenn es eng wird wie im Wien-Wahlkampf, und dabei genau weiss, dass sie ihre schönen Worte nachher gar nicht einhalten will oder kann, eine vorausschauende Politik der zielgerichteten Asylpolitik, der präventiven Entwicklungshilfe und einer gegenüber der EU fordernden Außenpolitik für die Befriedung von Krisenregionen.

Dauerhafte, angemessene Grenzsicherung statt einer beschämend peinlichen Jojo-Politik zwischen „Wir-schaffen-das“-Sprüchen und panisch aufgestellten Grenzzäunen und Grenzsoldaten.

Eine gerechte Verteilung der Wehr- und Zivildienstpflicht auf Frauen und Männer im Rahmen von 4 Monaten, denn erst gleiche Pflichten sind der wahre Vollzug von echter Gleichberechtigung.

Wir sind gespannt, wie Österreichs Wählerfrust-Politiker weiterhin in Zukunft jungen Männern und immer mehr skeptischen jungen Frauen weismachen wollen, dass Männer als vorgeblich privilegiertes Geschlecht immer mehr „ausgleichende Ungerechtigkeiten“ verdienen würden, während sie gleichzeitig so kaltschnäuzig auf dem Rücken der Männer ihr eigenes Versagen kompensieren zu beabsichtigen. Wieder einmal geben diese Politiker einen Teil ihrer restlichen Glaubwürdigkeit auf, während sich die Inhalte der Männerpartei einmal mehr bestätigen, schließt Hannes Hausbichler ab.

Hinweise:
Bericht: „Doskozil will Wehrdienstverlängerung prüfen lassen“
http://derstandard.at/2000029838860/Doskozil-will-Wehrdienst-Verlaengerung-pruefen-lassen

Kontakt:

Hannes Hausbichler
Bundesvorsitzender
hannes.hausbichler@maennerpartei.at
Tel.: +43/664/7867456

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Tags: Frauenpolitik – Frauenquote Quote – Gleichberechtigung Gleichstellung – Verfassungswidrigkeit  – Diskrimierung – Frauen

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