Mann diskriminiert: Muss auch Doris Bures zahlen?

Feminismus in Österreich – Männerdiskriminierung

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Artikel:

Mann diskriminiert: Muss auch Bures zahlen?

Die frühere Verkehrsministerin Doris Bures hat mit der illegalen Bestellung einer Sektionsleiterin dem Staat eine Ersatzpflicht von mehr als 300.000 Euro eingehandelt. Juristen sind uneins, ob sie dafür zahlen muss.

Doris Bures.
Doris Bures  – (c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Bures hat mit der Bestellung einer nur vorgeblich gleich gut qualifizierten Frau zur Leiterin der Sektion „Verkehr“ im Jahr 2011 das Gleichbehandlungsgesetz verletzt. Nach einer rechtskräftigen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts muss der Bund den übergangenen Mann mit 317.368 Euro und mehr entschädigen. Er bekommt nämlich das, was er als auf fünf Jahre bestellter Sektionschef zusätzlich bekommen hätte (die Einkommensdifferenz in acht Monaten dieser Zeitspanne ist noch offen), und dazu noch eine Entschädigung für die erlittene persönliche Beeinträchtigung. Der Mann, Mitglied einer schlagenden Verbindung, hat die Rechtsanwaltsprüfung absolviert, bereits eine Sektion geleitet und eine Zeitlang im Kabinett des früheren Justizministers Dieter Böhmdorfer (FPÖ) gearbeitet. Heute ist er designierter Aufsichtsvorsitzender in einem staatsnahen Unternehmen.

„Von Beginn an bevorzugt“

Wie das Verwaltungsgericht festgestellt hat, war „ein gewisses Muster erkennbar, dass die ernannte Mitbewerberin von Beginn an den anderen Bewerbern gegenüber bevorzugt wurde“. Das ergab unter anderem ein Gutachten der Bundes-Gleichbehandlungskommission, die eine Bewertung durch die ministeriumseigene Begutachtungskommission zerpflückt hatte. Laut Verwaltungsgericht stützte sich „die Auswahlentscheidung der Ministerin“ auf das Gutachten der Begutachtungskommission, das „weder schlüssig noch nachvollziehbar“ sei.

Ob Bures dafür haftbar gemacht werden kann, ist trotzdem umstritten. Der übergangene Bewerber hat seinen Anspruch im Verwaltungsweg geltend gemacht; das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz sieht aber, anders als etwa das Amtshaftungsgesetz, keinen Regress gegen die handelnden Organe vor. Und Verfassungsrechtler Heinz Mayer bezweifelt, dass hier ein Rückersatz ohne gesetzliche Grundlage möglich ist. Zivilrecht-Professor Martin Spitzer (WU) hält das für kein Hindernis. Die Rechtsordnung sehe als allgemeines Prinzip einen Ersatz von Schäden durch denjenigen vor, der sie schuldhaft verursacht hat. Das sei beim Regress nicht anders, auch wenn dafür teilweise grobes Verschulden notwendig sei.

Ein Verschulden der früheren Ministerin ist allerdings in keiner Weise festgestellt. Bures betonte gestern, dass die Besetzung nach dem gesetzlich vorgesehenen Verfahren erfolgt sei und sie sich auf das Gutachten der Kommission gestützt habe, das drei Personen als im höchsten Maße für die Stelle geeignet bezeichnet habe. Wegen der Unterrepräsentation von Frauen im Ministerium „erschien es geboten, der weiblichen Bewerberin den Vorzug zu geben“.

Minister Hofer skeptisch

Eine persönliche Einflussnahme der Ex-Ministerin ist nicht dokumentiert. Die Bewerberin könnte auch aus vorauseilendem Gehorsam als gleich gut geeignet dargestellt worden sein. Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) zeigt sich skeptisch: Aus heutiger Sicht hält er es für rechtlich ausgeschlossen, von Bures Ersatz zu bekommen. Er lässt den Fall aber noch hausintern begutachten.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 20.03.2018)
https://diepresse.com/home/innenpolitik/5391746/Mann-diskriminiert_Muss-auch-Bures-zahlen
Tags: Frauenquote – Quotenfrau – Quote – Gleichberechtigung – Feminismus – Feministin Doris Bures – Peter Franzmayr  – Ursula Zechner -feministische – Feministin, Frauenpolitik, Frauenquote Quote, Genderwahn, Gesetze Österreich, Gleichberechtigung Gleichstellung, Mobbing, Mobbing, psychische Gewalt, SPÖ, SPÖ Frauen, Verwaltungsgerichtshof – Amtshaftungsgesetz, Dieter Böhmdorfer, Diskriminierung, Doris Bures, Einkommen, Entschädigung, FPÖ, Gleichbehandlung, Gleichbehandlungsgesetz, Heinz Mayer,  Juristen, Justizministers, Mann, Martin Spitzer, Ministerium, Nationalratspräsidentin, Norbert Hofer, Peter Franzmayr, Presse, Professor, Rechtsordnung, Sektionschef, SPÖ, Steuerzahler, Ursula Zechner, Verfassung, Verschulden, Verwaltungsgericht, Zivilrecht

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Frauenquote – Frauentag – Frauenvolksbegehren – Feminismus – Genderwahnsinn

FPÖ-Generalsekretärin Marlene Svazek, Birgit Kelle diskutierte am 07. März 2018
bei „Puls4 Pro&Contra“.

Ganze Sendung: https://www.puls4.com/…/Pro-und-Contra-Der-PULS-4-News-Talk…

Tags: Video – Frauenquote – Frauentag – Frauenvolksbegehren – Feminismus – Genderwahnsinn – Gesetze Österreich – Gleichberechtigung Gleichstellung – Frauenpolitik – Österreich Familienrecht

Frauenvolksbegehren braucht wirklich kein Schwein.

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Frauenvolksbegehren
Es gibt doch eh eine Frauenministerin – wozu also? – Kunstsinnig

Ein Frauenvolksbegehren 2.0 braucht wirklich kein Schwein.

Sie wird das Frauenvolksbegehren also nicht unterzeichnen, die Frauenministerin. (Es gilt die Unschuldsvermutung.) Ein Skandal! Aber sollte man nicht erst einmal abwarten, bevor man die Juliane Bogner-Strauß für etwas verurteilt, was sie eigentlich noch gar nicht – nicht getan hat? Nämlich abwarten, ob die Initiatorinnen die 8401 Unterstützungserklärungen zusammenkriegen? Ob es überhaupt etwas geben wird zum Nichtunterschreiben? Brauchen tun wir das Ganze jedenfalls nicht.

Denn wofür haben wir eine Frauenministerin? Die wird das mit der Gleichstellung schon machen. Ist schließlich ihr Job. Außerdem steht das doch eh alles im Regierungsprogramm. Unter „Frauen“. (Fast alles. Die Gratis-Abtreibung halt nicht.) Türkis und Blau wollen gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bla, bla, bla. Und das, was die Frauen leisten („wie beispielsweise in der Erziehung, Pflege, Bildung, Wirtschaft, Umwelt oder in ehrenamtlichen Tätigkeiten“), soll endlich mehr gewürdigt werden.

Wobei: Ob es echt so g’scheit ist, den Frauen weiterhin die Erziehung des Nachwuchses zu überlassen? Generationen von Müttern (und Kindergartentanten und Volksschullehrerinnen) haben’s doch offenbar nicht geschafft, den Mädchen und Buben beizubringen, dass die mit dem Spatzi und die ohne gleich viel wert sind. Sonst wäre das Patriarchat ja längst Geschichte. Und wir könnten die Frauenministerin getrost auf den Mond schießen. Man sollte eventuell verpflichtende Wertekurse im Rahmen des Mutter-Kind-Passes andenken.

Apropos Pass: Was passt der Feministerin denn nicht am Volksbegehren? Na ja, zum Beispiel die geforderte Geschlechterquote von 50 Prozent auf allen Ebenen (auf den Wahllisten, in den Aufsichtsräten . . .). Gut, die stört mich auch. Erstens sollte das „Frauenquote“ heißen und die müsste zweitens 51 Prozent betragen. Entsprechend dem Anteil der Frauen an der Bevölkerung. In der haben sie ja die absolute Mehrheit. „Jeder zweite Sitz am Entscheidungstisch“ – wie bitte? Warum nicht jeder erste? Typisch. Sogar bei der Gleichberechtigung sollen sich die Frauen mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Ach so, die 50 Prozent gehen ihr zu weit. Hm. Vielleicht sollte man einen Wertekurs für Frauenministerinnen einführen. (Oder einen Rechenkurs: 100 Prozent, geteilt durch zwei, ist?)

Die 30-Stunden-Woche ist aber tatsächlich eine Schnapsidee. Okay, berufstätige Frauen hätten mehr Zeit für den Haushalt und müssten nicht irgendeinen schlecht entlohnten Teilzeitjob annehmen. Stress hätten sie trotzdem mehr. Mit ihren männlichen Kollegen. Die noch am Freitag voll reinhackeln müssen, während sie selber bereits am Donnerstagnachmittag ins Wochenende abhauen dürfen und daheim nachher ein bissl bügeln tun und kochen und ihre vorm PC hockenden Gschrappen abstauben.

Was? 30 statt 40 Wochenstunden für alle? Für die Männer ebenfalls? Wie ungerecht. Drücken sich dauernd vor der Hausarbeit und kriegen dafür zur Belohnung zehn Stunden Freizeit zusätzlich. Oder ist die Idee, dass die dann plötzlich anfangen zu putzen? Halbe-halbe und so. Der Staat sollte lieber allen vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen (ohne Binnen-I, wohlgemerkt) eine Putzfrau zahlen. Und würde obendrein noch Arbeitsplätze schaffen. In der Reinigungsbranche. Gern auch für Männer.

Von Claudia Aigner, vom 08.02.2018, 16:05 Uhr

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/glossen/946002_Es-gibt-doch-eh-eine-Frauenministerin-wozu-also.html

Tags: Feministin – Feminismus – Gleichberechtigung – Gleichstellung – Frauenquote – Genderwahnsinn – Regierung ÖVP – FPÖ – Frauenpolitik –  Gesetze Österreich – Vaterschaft – Vaterlose Gesellschaft

 

Frauenquote löst keine Probleme

Frauenquoten bewirken keine Gleichstellung, sondern schüren einen reinen Geschlechterkampf.
Sie sind undemokratisch, dirigistisch, populistisch und ungerecht.
Sie werten Frauen ab und mogeln sich um die  wahren Defizite der Frauenpolitik herum.

Frauenquote Ulli Mair 20-9-2017
FrauenquoteUlli Mair 20-9-2017
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Artikel:
Kritik an Renate Gebhard

Ulli Mair:Frauenquote löst keine Probleme

Frauenquote von 30 Prozent für Aufsichtsräte kommt 2018

Bozen – Die freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag, Ulli Mair, spricht sich entschieden gegen eine Frauenquote auf den Listen für die Parlamentswahlen aus. Die Verteidigung der Einführung einer gesetzlichen Frauenquote durch die SVP-Kammerabgeordnete Renate Gebhard zeuge von einer elitären Politik, welche kein Gespür für die wahren Probleme der Frauen habe.

„Die Frauenquote hat weder bisher noch heute eines der Probleme, mit welchen die Frauen tagtäglich konfrontiert sind, gelöst. Es ist keine Frage, dass die Politik ihren Beitrag leisten muss, um die Teilhabe der Frauen in allen Bereichen zu fördern und zu stärken. Die Einführung einer verbindlichen Quote wertet jedoch die Frauen ab und spricht ihnen Qualifikation, Kompetenz und Durchsetzungsfähigkeit ab“, hält die freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag, Ulli Mair, in einer Aussendung einleitend fest.

„Das vehemente Festhalten an der Quote durch die SVP-Kammerabgeordnete Gebhard zeugt von einer 68-er Politik ohne Nutzen für das Alltagsleben der Frauen. Keine Mutter, keine Verkäuferin oder Friseurin würden von einer verpflichtenden Frauenquote bei den Parlamentswahlen einen Vorteil zu erhoffen haben“, so Mair.

„Durch die alljährliche Quotendiskussion werden die Frauen als unfähig dargestellt. Auch das staatliche Wahlgesetz zur Zusammensetzung des Parlaments sieht eine derartige Quote vor. Den Frauen wird damit unterstellt, dass führende Positionen bzw. der Einstieg in die Politik nur unter gesetzlichem Zwang erreicht werden kann. Stattdessen müssten in einer freien Gesellschaft Qualifikation, Einsatz, Leistung und Herzblut zählen. Diese Eigenschaften werden von den Frauen sehr wohl an den Tag gelegt, ohne dass sie hierfür eine Quote bräuchten“, so die Freiheitliche Fraktionssprecherin.

„Qualifikation ist und bleibt geschlechtsneutral. Quoten sind undemokratisch und werten Frauen ab. Hinzu kommt, dass sich Quoten um die wahren Defizite in der Frauenpolitik drücken. Im Grunde handelt es sich nach wie vor um eine Scheindebatte, die keine Lösungsansätze für die wahren Probleme bietet. Quoten bewirken in meinen Augen keine Gleichstellung, sondern schüren einen reinen Geschlechterkampf. Eine sinnvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe, bei der die unterschiedliche Sicht der Dinge von Mann und Frau einfließen kann, ist nur durch eine Partnerschaft der Geschlechter möglich. Heute haben wir bereits sehr viel erreicht und jede politische Partei ist bestrebt, so viele Frauen wie möglich auf ihren Kandidatenlisten zu haben, nicht als schmuckes Beiwerk, sondern aus Überzeugung und Respekt den Frauen gegenüber“, betont Mair.

„Ist es tatsächlich im Sinne der Frauen, wenn Kompetenz und Fähigkeiten keine Rolle mehr spielen, weil Wahlgesetze so gemacht und auf die SVP zugeschnitten werden, dass ohnehin nur die SVP Vertreter nach Rom schicken kann und künftig vielleicht eine Frau mehr?“, stellt Mair die Frage. „Diese Art der Politik ist rückwärtsgewandt und bietet keinen Nutzen für eine ernstgemeinte Frauenpolitik“, schließt Mair.

Von: mk
https://www.suedtirolnews.it/politik/ulli-mair-frauenquote-loest-keine-probleme
Tags: Genderwahn – Gleichberechtigung Gleichstellung – Politik – Familie – Familienrecht – Gender

Frauenpolitik schadet einer vernünftigen Familienpolitik | FamilieFamilienrecht.wordpress.com

Was ist eine vernünftige Familienpolitik?

 

     NEIN DANKE!

Frauenpolitik

Gender-Mainstreaming oder eine gesunde Familienpolitik unterscheidet sich von expliziter „Frauenpolitik“ dadurch, dass beide Geschlechter gleichermaßen einbezogen werden sollen.
Ist dies nicht der Fall, spricht man von reiner Frauenpolitik oder auch Genderwahn ! Ein Frauenministerium ohne einen Männerminister als Gegenpol stellt eine Hetze gegen Männer und Väter da, siehe auch  Feminismus.

Frauenpolitik Femininismus
Frauenpolitik Feminismus oder eine vernünftige Familienpolitik?

Admin Familie Familienrecht Österreich Deutschland – Family law austria germany, 27-8-2017
Tags:
 Feminismus Frauenpolitik Nein – Justizopfer – Danke! Familienpolitik Österreich Deutschland austria Männer Hetze Genderwahn Frauenministerium Gender Mainstream Väter Minister Politik Familie – Was ist Frauenpolitik – vernünftige Familienpolitik – Familie Familienrecht wordpress blog – Vaterlose Gesellschaft

ÖVP SPÖ beschließen Frauenquote 30% – Rückführungsgesetz zu HKÜ . .

Austria decides on women’s rate 30% – feminism

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Auf den Weg in den Nationalrat brachten die Abgeordneten auch einen Antrag der Regierungsparteien, der eine verpflichtende Frauenquote von 30% in Aufsichtsräten von Großunternehmen vorsieht. Die Initiative wurde auch von den Grünen unterstützt. FPÖ, NEOS und Team Stronach hingegen lehnten jegliche Quotenregelung strikt ab und sahen darin einen Eingriff in die Privatautonomie der Unternehmen.

Ein Kinder-Rückführungs-Gesetz wiederum, über das im Ausschuss Einstimmigkeit herrschte, soll die Rückführung nach internationalen Kindesentführungen beschleunigen. Schnellere Rückführung bei internationalen Kindesentführungen.

Die Problematik internationaler Kindesentführung ist Anknüpfungspunkt eines auf Grundlage eines Initiativantrags (2243/A) der Regierungsparteien einstimmig verabschiedeten Kinder-Rückführungsgesetzes, das vor allem verfahrensbeschleunigende Maßnahmen bringt und dabei von dem Bestreben getragen ist, rasche Entscheidungen im Interesse des Kindeswohls zu ermöglichen. Durch weitere Bestimmungen soll während eines anhängigen Rückführungsverfahrens insbesondere darauf geachtet werden, eine Entfremdung zwischen dem entführten Kind und dem zurückgelassenen Elternteil zu verhindern.

Keine Mehrheit für Anträge der FPÖ

Nicht durchsetzen konnten sich die Freiheitlichen mit ihrer Forderung (1031/A(E)) nach einem Gesetz zum Schutz der Kinder vor Gewalt und sexuellem Missbrauch. Ein entsprechender Entschließungsantrag wurde bereits zum wiederholten Mal vertagt. Ebenfalls in die Warteschleife verwies die Ausschussmehrheit einen Vorstoß der FPÖ (1397/A(E)) betreffend ein lebenslanges Tätigkeitsverbot von verurteilten SexualstraftäterInnen in Erziehungsberufen.

Novelle der Privatinsolvenz soll Entschuldung erleichtern
Privatkonkurs jetzt 5 Jahre OHNE 10% Rückzahlungsquote . . .
Wichtig die ausdrückliche Verpflichtung des Schuldners zu Arbeitssuche bei Arbeitsfähigkeit.

weiterlesen . . .
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170621_OTS0262/reform-des-privatkonkurses-geht-durch-den-justizausschuss

Tags: HKÜ  – Haager Kindesentführungsübereinkommen – Feminismus – Österreich – binationale Ehe Paare – Frauenpolitik – Gesetze Österreich – Justizausschuss – Nationalrat – Justiz – Kindesentführung – Pädophile – Kinderschutz

Zwangsfrauenquote – Gleichstellung und das tote Pferd

Bleibt mir weg mit eurer Quote! – Birgit Kelle

Es ist wieder Wahljahr und damit nicht nur Zeit für Versprechungen, sondern auch für Forderungen. Lange hatten wir nichts mehr vom frauenpolitischen Dauerbrenner „Frauenquote“ gehört, jetzt wird das tote Pferd wieder aus dem Stall geholt und neu eingeritten.

Es hört sich natürlich zunächst gewaltig an: 16 Frauenverbände, die über 12,6 Millionen Frauen vertreten, fordern jetzt erneut die Frauenquote. Da geht doch ein Ruck durch Deutschland. Oder doch nicht? Noch ist es ruhig auf den Straßen, weit und breit kein Aufstand der Millionen, die sind ja auch alle mit anderen Sorgen beschäftigt, als der Frage, welchen Vorstand sie demnächst stürmen wollen.

Schon 2011 hatten sich einige der Damen zu einer Berliner Erklärung zusammengeschlossen, jetzt hat man die Forderungen noch ein bisschen aufgestockt. Da geht doch noch was nach oben. Warum nur 108 DAX-Unternehmen mit einer Quote quälen, wenn man es für alle Unternehmen in Deutschland fordern kann?

Über die Expertin

Birgit Kelle ist freie Journalistin, Kolumnistin verschiedener Online-Medien und Autorin der Bücher „Dann mach doch mal die Bluse zu“ (ADEO) und „GenderGaga“ (ADEO). Demnächst erscheint ihr neues Buch „Muttertier“.

„Muttertier“ von Birgit Kelle: Jetzt über Amazon kaufen

30 Prozent Frauen sollen zwangsweise auf Jobs befördert werden, nicht nur in DAX-Unternehmen wie bisher, sondern auch in Unternehmen mit allen anderen Rechtsformen. Allein bei den börsendotierten Unternehmen beträfe es ganze 3500.

30 Prozent Frauen sollen es aber nicht nur in der Führungsetage, sondern auf bis zu zwei weiteren Führungsebenen drunter werden. Das Ganze muss natürlich sanktioniert werden, wenn Unternehmen sich weigern. Geldstrafen, Ungültigkeit von Beschlüssen, man soll begründen müssen, warum man es nicht tut. Willst du nicht hören, dann musst du fühlen.

Gender-Experten schöpfen gerade neue Hoffnung

Unternehmen sind natürlich auch nicht genug. Gremien in den Medien, in der Wissenschaft, einfach überall, wo es was zu melden gibt. Zwangs-Quotenbeglückung ohne Grenzen. Hat sich schon jemand den Hashtag #QuotefürAlle gesichert? Dazu die Forderung nach Transparenz und Offenlegung von Gehältern, damit man hübsch vergleichen kann, was der Typ gegenüber am Schreibtisch verdient und zur Krönung soll das Ganze in ein Gesetz verpackt und deutschlandweit ein Monitoring-System etabliert werden, das den Fortschritt in den geschlechtergerechten Sonnenuntergang lückenlos überwacht.

Frauen und Männer stehen nebeneinander


dpa/Maurizio Gambarini
Frauen sind in der Magdeburger Kommunalpolitik deutlich in der Minderheit.

Eine ganze Zunft arbeitsloser Gender-Experten schöpft gerade neue Hoffnung. Wenn die Nummer durchkommt, sind sie auf Jahrzehnte mit Jobs versorgt, in denen sie nichts anderes tun können, als uns allen gehörig auf die Nerven zu gehen. Eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, wie sie das Land schon lange nicht mehr gesehen hat.

Natürlich alles für die Frau, die Gleichberechtigung und sicher ist das Ganze auch noch klimaneutral. Noch ist nicht geklärt, ob auch Transfrauen unter die 30 Prozent fallen dürfen, oder Männer, die sich ganz gendersensibel auf ihre weibliche Seite besinnen und dies mit femininer Kleidung unterstreichen. Kann aber auch sein, dass es noch einen Gebärmuttercheck geben wird. Wir wollen ja nicht riskieren, dass sich die Herren mit unlauteren Mitteln auf die Frauenparkplätze der Führungsetagen einschleichen.

Vorstände sind ihnen egal

Ein paar Einwände meine lieben Vertreterinnen von 12,6 Millionen Frauen, die angeblich alle ganz händeringend eine Quote wollen. Grundsätzlich und auch im Einzelnen. Wer auch nur Mitglied in einem Hasenzüchterverein ist, weiß, dass die Frage, was der Vorstand beschließt und welche politischen Äußerungen er tätigt, nicht zwingend die Meinung der Mitglieder widerspiegelt. Oder müssen wir korrekt sagen. Mitglieder-Innen?

Ich zum Beispiel bin Mitglied der Frauen Union, die offiziell für eine Quote ist, ihre Mitgliederinnen dazu aber nie befragt hat. Ich kenne unzählige Frauen in meinem Verband, die dagegen sind, dennoch verkündet unser Vorstand, wir seien politisch dafür. Ich war übrigens schon mehrfach bei den Landfrauen Deutschlands zu Gast für Vorträge. Auch einer der Verbände, der hier angeblich für eine Quote kämpft. Bei den Landfrauen sind vor allem Frauen aus der Landwirtschaft organisiert. Die wissen, was harte Arbeit bedeutet und Vorstände sind ihnen egal.

Die Damen, mit denen ich diskutiert habe, waren eher am Betreuungsgeld interessiert, als an einer Quote für Jobs, die sie nicht interessieren oder die sie nicht einmal kennen. Der Juristinnenbund, der Ärztinnenbund, sie sind auch Mitglied im Bündnis. Die deutschen Ärztinnen haben in den vergangenen Jahrzehnten die medizinische Branche nahezu überrannt. Das Gleiche passierte mit den Richterposten in Deutschland, da stellen die Damen bereits die Mehrheit.

Quote ist nichts für kluge Frauen

Wo wollt ihr noch hin? Oder soll es die Quote für die Männer sein? Und auch hier die Frage: Vertritt der unterschreibende Vorstand wirklich die Meinung seiner Mitglieder. Aller Mitglieder. Oder pumpt man nur die gigantische Zahl von 12.6 Millionen Frauen auf, um Größe zu demonstrieren?

Quote ist nichts für stolze Frauen. Quote ist nichts für kluge Frauen. Wann werdet ihr das endlich begreifen? Bis heute warte ich auf den Nachweis der sogenannten „gläsernen Decken“, an denen sich offensichtlich ständig Damen die Köpfe stoßen, dabei existiert diese ominöse gläserne Decke vor allem in den Köpfen.

Ich höre ständig etwas von struktureller Diskriminierung. Auch die Struktur ist offenbar der Frauen Feind. Nur was genau meint ihr mit dieser Struktur? Dass man sich für gute Jobs anstrengen muss, auch mal die 70 Stunden Woche erdulden muss, inklusive ständig auf Achse sein, Auslandseinsatz und null Zeit für Familie? Das ist nämlich die Struktur der Führungsetage. Eine Struktur, die Männer hinnehmen, wenn sie Erfolg haben wollen. Wer als Frau dort mitspielen will, muss ins Haifischbecken springen und kann weggebissen werden.

Ich kann das Gejammer einfach nicht mehr hören. Von angeblich weggemobbten Frauen, nur weil sie Frauen sind. Von Jobs, die Frauen nicht bekommen haben, nur weil sie Frauen sind. Haltet ihr denn alle deutschen Unternehmer für Vollpfosten? Jeder Unternehmer will immer nur die Besten, weil er damit am besten Geschäfte macht. Es gibt aber auch keine Führung light, keine Managerposten in Teilzeit und keine Macht auf Probe. Es ist dünnes Eis und es wird an Stühlen gesägt. Überall wo es Macht, Geld und Posten zu verteilen gibt.

Die heilige Kuh des selbsternannten Frauenkollektivs

Wenn Frauen das Spiel wollen, können sie es haben – aber zu den gleichen Bedingungen wie Männer. Ich hab noch nie gehört, dass ein Mann öffentlich gejammert hat, dass er einen Job nicht bekommen hat, nur weil er ja ein Mann ist. Scheitert ein Mann, fragt er sich, was er falsch gemacht hat. Was der andere besser gemacht hat. Scheitert eine Frau, wird laut Diskriminierung gerufen. Vielleicht waren sie auch dämlich oder unfähig, nicht teamfähig und dem Druck nicht gewachsen. An solchen Dingen scheitern viele Männer. Frauen auch.

Das ist auch eine Form von Gleichberechtigung. Dass in den Führungsetagen Deutschlands bis heute so wenig Frauen sitzen hängt vor allem an einem: Es wollen deutlich weniger Frauen als Männer dorthin. Das gleiche gilt übrigens für die Politik und selbst für die Besetzungsliste von Talk-Sendungen. Fragt doch einfach mal die Leute, die sich täglich damit beschäftigen und auf den unterschiedlichsten Ebenen versuchen, Frauen in die erste Reihe zu zerren und zu stoßen. Es ist die heilige Kuh des selbsternannten Frauenkollektivs, dass „die Frau“ Karriere machen will, dass „die Frau“ die Quote will. Dass „der Mann“ uns mit seiner patriarchalen Gesellschaftsstruktur daran hindert.

Versteht es doch endlich liebe Geschlechtsgenossinnen: Wir brauchen keine Planstellen-Politik für Deutschland, die gegen jeden Verstand, gegen das Leistungsprinzip und gegen die Interessen eines freien Unternehmertums eine Quote durchpeitscht, die die Mehrheit der Frauen nicht einmal interessiert. Frauen denken anders als Männer. Frauen haben andere Prioritäten als Männer. Frauen bekommen Kinder. Nicht weil sie müssen, sondern weil sie wollen.

Perfide Degradierung

Und möglicherweise sind sie damit sogar klüger als diejenigen Frauen, die sich im Hamsterrad einer durchökonomisierten Gesellschaft verbrauchen lassen, anstatt zu leben.

Eure Quote könnt ihr euch sonst wohin stecken, sie ist nicht das Mittel zu Zwangsbeglückung der Frau. Genaugenommen ist sie eine perfide Degradierung jeglicher weiblichen Leistung, zementiert sie doch in einem Gesetz: Frauen sind nicht gut genug, um es alleine zu schaffen, wir müssen ihnen gesetzlich über die Straße helfen für Dinge, die Männer natürlich alleine schaffen. Ich weiß nicht, wo euer Stolz ist. Wollt ihr so einen Vorwurf wirklich stehen lassen?