Kindeswohl fördert Entfremdung zwischen Vater-Kind

WARNUNG im Familienrecht !
Kindeswohl vor den Rechten der Eltern fördert Entfremdung !

soeben im Netz gefunden:
Thema: Meine Ex-Frau ist mit unserer Tochter einfach weggezogen…#

Admin Familie & Familienrecht Family law austria germany, 16-8-2017

Select  another  Language ! (PC-User see right above the logo „Translate ..)
         english  language  (Google Translation)
        ПЕРЕВЕСТИ на Английский
            France – français (traduction Google)
            Italia – lingua italiana (traduzione di Google)

>>>

Antwort von EarlyBird am 15.11.2016, 23:12 Uhr

Ich fand diesen Fall interessant. Nur mal um zu verdeutlichen, das gerichtliche Schritte/Entscheidungen keinesfalls darauf abzielen, das Kindeswohl hinten anzustellen. Im Gegenteil steht das Kindeswohl sogar vor den Rechten der Eltern. Denn diese geraten in den Hintergrundso wenn es um das Kindeswohl geht! Selbstverständlich läuft das nicht immer gleichermaßen fair und empathisch ab. Denn es sind fallbedingt nunmal manche Regelungen leichter zu finden und umzusetzen als wie in anderen Fällen.

http://trennungmitkind.com/vor-gericht-was-nun/familiengericht-deshalb-scheitern-sie-mit-ihrem-antrag

Auszug Link – Ein Beispiel:

Ein Vater klagte auf das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht für den Fünfjährigen Sohn. Bereits zwei Jahre zuvor hatte die Mutter des Kindes die Trennung durch heimlichen Auszug herbeigeführt und war zunächst über mehrere Monate untergetaucht. Der Vater wusste nicht, wo das Kind sich aufhielt und konnte keinerlei Kontakt wahrnehmen. Das nächste Lebenszeichen war eine Aufforderung des Jugendamtes, zwecks Unterhaltsberechnung seine Einkünfte offen zu legen. Der Vater drängte auf gemeinsame Beratungsgespräche bezüglich des Umganges – die Mutter ignorierte das. Schließlich stellte der Vater Antrag auf Regelung des Umganges, das Gericht beschloss vierzehntägige Umgangskontakte, die jedoch von der Mutter samt und sonders boykottiert wurden. Im Zuge des folgenden erneuten Antrages des Kindesvaters, den Umgang zu regeln und Ordnungsmittel gegen die Kindesmutter zu verhängen, erklärte deren Anwalt, die Mutter boykottiere nicht, es sei das Kind, das keinesfalls den Vater sehen wolle. Ein psychologisches Gutachten wurde erstellt. Im Zuge der Explorationen stellte der Gutachter fest, dass die Mutter ohne Zweifel erheblich auf den Jungen eingewirkt habe, er sei dem Vater massiv entfremdet und reagiere panisch auf dessen Erwähnung. Umgangskontakte seien daher zum Zeitpunkt nicht kindeswohldienlich durchführbar – der Gutachter empfahl, den Umgang auszusetzen, das Kind zu therapieren und in einem Jahr behutsam mit begleiteten Umgängen zu beginnen. Daraufhin beantragte der Vater mit Verweis auf PAS das alleinige Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht – und verlor. Das Gericht folgte der Begründung des Gutachters, dass es unter den gegebenen Umständen nicht zu verantworten sei, Umgangskontakte durchzuführen und aus denselben Gründen scheide eine Übertragung des alleinigen Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrechtes ebenso aus. Der Vater verlor auf diesem Wege das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht, die Mutter verzog unbekannt. Er hat das Kind nicht wiedergesehen.
Das allgemeine Gerechtigkeitempfinden kann solchen gerichtlichen Entscheidungen in der Regel nicht folgen und vergleichbare Beschlüsse werden leider regelmäßig bekannt, wobei sowohl Mütter als auch Väter betroffen sind.

Es erscheint widersinnig, da doch allen klar sein muss, wer die Harmonie stört und eine Kooperation im Sinne des Kindes verhindert. Unser Gerechtigkeitsempfinden fordert, dass der “Gute” das Kind bekommt und der “Böse” am Besten noch eine Geldstrafe zusätzlich zum lebenslangen Umgangsausschluss. Doch es geht um ein Kind. Nicht um ein Auto.

Entfremdung Kindeswohl.JPG
Kinderrechte vor Elternrechte –  Kindeswohl fördert Entfremdung in Österreich 
und ist extrem GEFÄHRLICH


Tags: Vaterlose Gesellschaft – Vaterschaft – Rosenkrieg – PAS Eltern-Kind-Entfremdung – Kindes-Entfremdung – PA parental alienation – Eltern Entfremdung – Menschenrechtsverletzung – leaks family law austria – Kinderrechte – Kindeswohl fördert Entfremdung – Österreich – Entfremdung in Österreich – feministische Justiz in Österreich

 

Advertisements

Spruch über Familienrecht

Facebook – Entfremdung Eltern Kind – PAS = Psychische Gewalt

 

Video zu

PETITION PAS / ELTERN-KINDENTFREMDUNG

#Familienrecht

von
Verein Väter für Recht
http://v-f-r.at

Tags: Familienrecht – Video – youtube.com – Petition Eltern-Kind-Entfremdung – Kinder- und Jugendhilfegesetz – Gewalt – Justiz – Strafrecht – Strafverfahren – Justizopfer – Menschenrechte EGMR – PA parental alienation – Scheidung – Trennung – Entfremdung – Gehirnwäsche – Vaterschaft – Vaterlose Gesellschaft – Väter für Recht Gemeinsam für unsere Kinder

 

Schleichts eich, es Faschisten! SPÖ Veranstaltung 1.Mai 2015

Zitat:

»Schleichts eich, es Faschisten!«

Auch heute machten – wie an jedem 1. Mai – viele Mütter und Väter auf die Missstände im Österreichischen Familienrecht aufmerksam und artikulierten friedlich ihren Wunsch, das Kindern auch nach Trennung der Eltern ihre Väter als solche erhalten bleiben sollen.

Unter den vielen Passanten entdeckte ich auch Scheidungsanwältin Helene Klar, die »Speerspitze der SPÖ Frauenbewegung« und – beauftragt von Heimisch Hosek und dem ORF – Verfasserin des epochalen Machwerkes »Scheidungsratgeberin für Frauen«. Ich begrüsste sie freundlich und versuchte ihr ein Informationsblatt über die Doppelresidenz zu überreichen. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht mit dieser Reaktion:
Frau Klaar schrie mich an »Schleichts eich, es Faschisten!«

Ich konnte es nicht glauben und fragte nach: »Haben sie mich jetzt wirklich als Faschisten beschimpft?« Sie schrie noch lauter: »Es seids jo olle Faschisten!« Auch ihr Begleiter – mit roter Nelke am Revers – beschimpfte mich zur Bestätigung noch einmal als Faschist.

Ich überlasse es jedem selbst, sich eine Meinung über die geistige Verfasstheit einer Person zu machen, die auf offener Straße ihr wildfremde Personen in solcher Art und Weise beschimpft.

Auch darf sich gerne jeder selber fragen, inwieweit es mit dem Ansehen des Anwaltsberufes zu vereinbaren ist, in der Öffentlichkeit ein derartiges Benehmen zur Schau zu stellen.

Für mich persönlich hatte diese verbale Attacke eine durchaus aufschlussreiche Facette. Ich frage mich seit langem, wie so eine Person ihr eigenes Spiegelbild noch ertragen kann, wenn sie tagtäglich dazu beiträgt, dass Kinder den Kontakt zu ihren Vätern verlieren. Die Lösung lautet »Schuldumkehr«. Alle Väter, die sich so sehnlich wünschen für ihre Kinder da zu sein, sie auf ihrem Weg ins Leben zu begleiten und ihnen als Vater auch nach einer Trennung erhalten zu bleiben, pauschal zu diffamieren und zu beschimpfen macht es ihr vielleicht erträglich, sich am Leid von Kindern zu bereichern.

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=362429410623397&set=gm.865242023541107&type=1&theater
Tags: Doppelresidenz – Wechselmodell – alternierenden Obhut, Falschbeschuldigungen – Missbrauch mit dem Missbrauch – Verleumdung, Feminismus feministische, Frauenpolitik, Genderwahn, Gesetze Österreich, Gewalt, Gewalt weibliche Frauen, Gleichberechtigung Gleichstellung, Kindeswohl, leaks, Menschenrechte EGMR, Menschenrechtsverletzung, Obsorge – Sorgerecht – gemeinsame – elterliche Sorge, psychische Gewalt, Scheidung – Trennung, SPÖ Frauen, Vaterlose Gesellschaft, Väter Artikel, Väter ohne Rechte, Vereine – Österreich

„Ich will nicht warten, bis die Männer endlich tot sind oder freiwillig ihren Platz räumen.“

ULRIKE BAUREITHEL – Autorin und Vielfachbewegte in Berlin

21.09.2011 | 17:55 2

Die 60 Apostelinnen

Vorbild-Frauen „Leadership“ und „Frauenbewegung“ – trifft sich das nicht eher im Unendlichen? Ein globales Netzwerk erfolgreicher Frauen kämpft für die Beschleunigung des Prozesses

Wow! Patriarchale Kultur, wann habe ich das zum letzten Mal gehört? In den Achtzigern vielleicht.

„Ich wünsche mir, dass die Frauen mehr Selbstvertrauen entwickeln und an sich selbst glauben“, sagt Shirin Ebadi, erste iranische Richterin, ruhig. Dann blitzt sie mich an: „In meinem Land sind 65 Prozent aller Akademiker Frauen. Sie glauben an sich! Aber es ist die patriarchale Kultur, die sie hindert, ihr Ziel zu erreichen.“

Patriarchal. Dass dieser Begriff an diesem Vormittag wiederholt fällt, nicht nur aus dem Mund einer Friedensnobelpreisträgerin, sondern seitens einer Frauenaktivistin aus Afghanistan oder der pakistanischen „Philanthropin“ Nadira Panjwani, die dafür sorgt, dass in ihrem Land Krankenhäuser und Schulen gebaut werden, katapultiert mich zurück in eine Zeit, in der sich Frauen alle noch gleich und einig fühlten. Nun trifft man sich im 7. Stock im Kulturkaufhaus Dussmann anlässlich einer Buchvorstellung, dessen Titel Heiterkeit erregen könnte: Die Macht der Frauen

Darin werden Female Leader porträtiert, die sich für mehr Bildung von Mädchen und Frauen einsetzen und an diesem Vormittag in Berlin den 22. September zum offiziellen „Weltmädchentag“ ernennen. Zudem unterzeichnen sie am Abend einen Aufruf an die UN.

Kleine und große Frauen

„Die Macht der Männer ist die Geduld der Frauen“, hatte es früher einmal geheißen. Aber die superschicken Damen, teilweise mit locker übergeworfenem Kopftuch, das die schönen Haare freigibt, haben überhaupt keine Geduld mehr. Sie wollen, dass die Mädchen und Frauen der Welt mehr Bildung erhalten, denn das ist ihr Ausgang aus der nicht selbst verschuldeten Abhängigkeit. Kerstin Plehwe hat deshalb 60 erfolgreiche Frauen in aller Welt interviewt und sie danach gefragt, was für sie „Leadership, Erfolg und Glück“ bedeutet. Es soll eine „Bibel der Frauenbewegung“ werden, wünscht sich die charmante Catherine von Fürstenberg-Dussmann, die das Event gesponsert hat. So wie drei große „frauenfreundliche“ Firmen das ganze Projekt, dessen Erlös Mädchen- und Frauenförderprojekten in Asien, Südamerika und Afrika zugute kommen soll. Aber „Leadership“ und „Frauenbewegung“? Das trifft sich ja eher im Unendlichen.

„Die ‚großen’ Frauen sollen etwas für die ‚kleinen’ Frauen tun“, sagt die Autorin Kerstin Plehwe, und, na ja, die Anführungszeichen kann man sich dazu denken. Die „kleinen“ Frauen sind die zwei Drittel aller Analphabeten weltweit, sie stellen drei Viertel der Arme und verfügen über nur zehn Prozent des globalen Einkommens und gar nur ein Prozent des Besitzes. Die Zahlen sind irgendwie bekannt, aber sie bleiben, räumt Plehwe ein, auch für sie abstrakt. Wenn man sich Deutschland im Jahre 2011 anschaut, weiß man auch nicht, ob man bedauern soll, dass es nur 20 weibliche Staatschefinnen gibt.

„Chance“ und „Erfolg“ waren vielfach bemühte Vokabeln an diesem Vormittag. Bei Dussmann versammelte sich der liberale Flügel einer Frauenbewegung, der von jeher daran geglaubt hat, dass die Frauen – mit Unterstützung der „großen“ natürlich oder vielleicht auch eines wohl gesonnenen Vaters – ihres Glückes Schmied sind. Jedenfalls diejenigen, die aus den gemäßigten Zonen Europas oder den USA stammen. Was das „Spezifische“ erfolgreicher Frauen sein könnte, ob es nur darum gehen kann, in eine Führungsposition zu gelangen oder zig Sportmedaillen zu erringen, wurde jedoch kaum erörtert. Und auch erstaunlich: Fast alle im Buch porträtierten Frauen hatten keine Vorbilder.

Unglück bedeutet es allemal, dass 78 Prozent aller Mädchen in Afghanistan keine Schule besuchen dürfen. Denn das verfügbare Geld, konstatiert Suraya Pakzad, Trägerin des „Women of Courage“ des amerikanischen Außenministeriums, kommt den Söhnen der Familien zugute, weil die Auffassung herrscht,  sie könnten eher eine Familie ernähren. Stimmt aber gar nicht: Würde ein Prozent der Mädchen eines Landes eine vernünftige Ausbildung genießen, stiege das Pro-Kopf-Einkommen um 0,3 Prozent; das wären bei zehn Prozent der Mädchen schon drei Prozent mehr Wohlstand – davon träumen europäische Staaten.

Keine Vorbilder

Interessanterweise wandten sich die Repräsentantinnen aus den so genannten muslimischen Ländern vehement gegen die Unterstellung europäischer Journalistinnen, der Islam sei an allem Schuld. „Die patriarchale Kultur ist es!“, fährt die würdige Ebadi, unterstützt von den Kombattantinnen, dazwischen. Sie war es auch, die daran erinnerte, dass Frauen eben nicht nur Opfer, sondern auch Mitträgerinnen dieser Kultur sind, qua Erzieherinnen ihrer Söhne. Feministinnen hierzulande haben das früher „Mittäterschaft“ genannt. Die „Frieden stiftenden“ Frauen, die die österreichische Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst in Anschlag brachte, kamen da nicht so gut an; aber sie erntete heftigen Beifall, als sie sich als konsequente Verfechterin der Quote outete: „Ich will nicht warten, bis die Männer endlich tot sind oder freiwillig ihren Platz räumen.“

„Sind denn die Frauen wirklich stärker als die Männer?“, fragte ein Berliner Kabarettist, der sich in die journalistische Runde verirrt hatte. „Ich frage manchmal meinen Mann, ob er unsere sechs Kinder, den Haushalt, meinen Job usw. alleine bewältigen könne. Dann sagt er ganz ehrlich: ‚Nein’“, entgegnete die afghanische NGO-Kombattantin Pakzard souverän. Multitasking heißt heute, was man früher „weibliches Arbeitsvermögen“ nannte. Aber gerade in Afghanistan müssen die Frauen das beherrschen: „Wenn nämlich in der Familie was schief läuft, verbietet der Mann, der Vater oder der Bruder, dass die Frau arbeiten geht“, sagt Pakzard. „Wir müssen eben überall perfekt sein.“ Irgendwie kennt frau das doch.

HILFERUF “diese Mutter hat am 31.12.2014 ihre Kinder getötet” von Flaach Schweiz

Drama – „diese Mutter hat am 31.12.2014 ihre Kinder getötet“ von Flaach Schweiz

Am 4.11 stürmte die Polizei+KESB unsere Wohnung und hat mein Mann und
mich in U-Haft genommen.
Die Kinder sollten nur vorübergehend in das Heim kommen, obwohl meine Eltern vor Ort wahren und die Kinder nehmen konnten.
Nach den Befragungen und Sicherstellung dass ich von den Taten meines Mannes nichts wusste, durfte ich wieder nach Hause.
Dies ist nun 5Wochen her und obwohl ich alles der KESB auf verlangen schriftlich
bestätigt habe dass ich bei meinem Wohnort bleiben kann, bekomme ich
meine Kinder nicht zurück!
Ihnen wurde versprochen dass sie diesen Freitag nach Hause dürfen, nun hiess es von der KESB sie wollen noch etwas abwarten und Däumchen drehen!!
Das geht doch nicht!
Wie kann ich mich wehren dass ich endlich die Kinder wieder bei mir habe?

Geschrieben am 17. December 2014 um 10:09

diese Mutter hat am 31.12.14 ihre Kinder getötet…….und wollte sich danach auch töten…..

Tags: Jugendamt – Kindesannahme – Obhut -Gewalt

Familie & Familienrecht

Familien-Drama in Flaach ZH
Sie wollte die Kinder nicht ins Heim bringen

FLAACH – ZH – Horror-Fund in einer Wohnung im Kanton Zürich: Beamte fanden gestern die Leichen zweier Kinder. Die Mutter wurde unter dringendem Tatverdacht festgenommen.

Familiendrama in Flaach ZH: Die beiden Kinder Alessia (2) und Nicolas K.* (5) sind gestern Abend getötet worden. Unter dringendem Tatverdacht: ihre Mutter Natalie K.* (27).

Die Mutter hat habe um 21.30 Uhr der Einsatzzentrale der Polizei gemeldet, dass ihre beiden Kinder tot seien, teilt die Zürcher Kantonspolizei heute mit.

«Die genaue Todesursache ist noch ungeklärt», sagt Kapo-Sprecher Werner Schaub zu Blick.ch. Das Institut für Rechtsmedizin werde die entsprechenden Untersuchungen durchführen.

Die ersten Polizisten vor Ort hätten unverzüglich mit Reanimationsbemühungen begonnen, sagt ein Polizeisprecher. Der beigezogene Notarzt habe die Wiederbelebungsversuche…

Ursprünglichen Post anzeigen 990 weitere Wörter

Mit diesen Fotos suchte die Polizei den Pädo-Lehrer

Überwachungskamera
Mit diesen Fotos suchte die Polizei den Pädo-Lehrer

Gegen Stefan E.* läuft ein Verfahren wegen Kinderpornografie und sexuellen Handlungen mit Kindern. Die Polizei hatte den Lehrer bereits 2012 gesucht, weil er im Zimmer eines Mädchens DNA-Spuren hinterlassen hat. BLICK zeigt die Überwachungsfotos von damals.

Was zur Zeit der Aufnahmen niemand weiss: Es ist Lehrer Stefan E.* (48) aus Olten SO. BLICK fand die Bilder einer Überwachungskamera auf der Homepage der Luzerner Polizei.

Damit suchte die Staats­anwaltschaft am 26. September 2012 einen unbekannten Mann – «als Auskunftsperson in Zusammenhang mit einer Straftat». Sie schrieb: «Alle bisherigen Ermittlungen und Bemühungen, den Unbekannten zu identifizieren, waren erfolglos.» Man bitte die Bevölkerung um Mithilfe.

BLICK weiss: Stefan E. hat vor oder nach diesen Aufnahmen in einem Gebäude im Kanton Luzern seine DNA hinterlassen. Offenbar waren es Speichelspuren. Im Zimmer eines Mädchens (10), das er geweckt und dann an ihm ­sexuelle Handlungen vollzogen haben soll.

Aber niemand erkannte den Lehrer. Fuhr er extra für die Tat von seinem Solothurner Wohnort in den Kanton Luzern, um unerkannt zu bleiben?

Die Luzerner Polizei lässt ein DNA-Profil erstellen und schickt es dem Bundesamt für Polizei für die nationale Datenbank gesuchter mutmasslicher Täter. Aber Stefan E. ist dort noch nicht verzeichnet.

Er unterrichtete einfach weiter

Über zwei Jahre vergehen. E. unterrichtet in dieser Zeit als Primarlehrer in Lostorf SO – als wäre nichts passiert.

Nur: Er machte schon ein Jahr vor dem Übergriff im Luzernischen einen Fehler. 2011 kaufte er nämlich über das Internet im Ausland Videos. Darauf sind Kinder beim Spielen und Turnen zu sehen – nackt. Kanadische Ermittler finden im Rahmen der internationalen Operation «Spade» eine Spur zum Computer von Stefan E.

Am 6. November 2014 überprüft die Solothurner Polizei den Lehrer. Es wird ein Verfahren wegen Kinderpornografie eröffnet. Aber E. wird nicht verhaftet. Schule und Kanton sprechen von einer «Grauzone» und lassen ihn weiter unterrichten.

Zum Glück haben auch die Solothurner Polizisten ein DNA-Profil von Stefan E. erstellt und an die Datenbank geschickt. So fliegt der Lehrer wegen seines Speichels auf. Am 2. Dezember wird er verhaftet und am 4. Dezember entlassen. Fristlos.

Der Lehrer soll teilgeständig sein. Neben den Spuren belasten ihn offenbar auch die Aussagen der damals Zehnjährigen aus Luzern. Das Mädchen soll glaubwürdig sein.

* Name der Redaktion bekannt
Publiziert: 13.12.2014
http://www.blick.ch/news/schweiz/ueberwachungskamera-mit-diesen-fotos-suchte-die-polizei-den-paedo-lehrer-id3344961.html

Karmasin: „Österreich zieht alle Vorbehalte gegen Kinderrechtskonvention zurück“

„Es gibt 2,2 Milliarden gute Gründe uns für Kinderrechte einzusetzen!“ so Familienministerin bei High Level Meeting der Vereinten Nationen anlässlich „25 Jahre Kinderrechtskonvention“ in New York

Karmasin bei Ihrer Rede am 20. November 2014 anlässlich des High Level Meeting 25 Jahre VN Kinderrechtskonvention in New York (c)Shari Njiman

„Ich möchte, dass wir im November 2039, wenn wir das 50-Jahre Jubiläum der UNO-Kinderrechtskonvention begehen, von den Versprechen und Zusicherungen bereits lange zur nachhaltigen Umsetzung gekommen sind. In zu vielen Ländern der Welt werden Kinderrechte immer noch nicht als das angesehen was sie sind: unverhandelbare Menschenrechte. Es gibt 2,2 Milliarden Kinder auf der Welt, also 2,2 Milliarden guten Gründe, uns für die Umsetzung der Kinderrechte einzusetzen“, appellierte Familien- und Jugendministerin Sophie Karmasin anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums der Kinderrechtskonvention an die Vertreter der 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, sich stärker für die Rechte der Jüngsten einzusetzen.

 „Wir in Österreich haben uns anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums der Kinderrechtskonvention zu einem wichtigen Schritt und guten Signal entschlossen – ich konnte gestern in der UNO bekannt geben, dass Österreich alle Vorbehalte, die es gegen einzelne Teile der Kinderrechtskonvention hatte, zurücknimmt und alle Gebote voll in unser Recht umsetzt. Allerdings müssen wir auch an andere Staaten appellieren, die noch nicht so weit sind wie wir“, erklärte Karmasin.

Die Kinderrechtskonvention ist das erfolgreichste, von den meisten Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen ratifizierte Dokument – nicht alle Gebote werden jedoch auch wirklich in staatliches Recht umgesetzt. „Österreich ist bei der Umsetzung der Kinderrechte in nationales Recht in den vergangen Jahren schon weit gekommen – ich sage nur Gewaltverbot in der Erziehung und stärkere Einbeziehung der jungen Menschen – etwa durch die Wahlaltersenkung auf 16 Jahre. Wir dürfen aber nicht außer Acht lassen, dass es noch zahlreiche Staaten auf der Welt gibt in denen etwa Kinderarmut, Kindersoldaten, sexuelle Ausbeutung von Kindern oder körperliche Gewalt in der Familie gesetzlich erlaubt sind oder zumindest toleriert werden. Hier in der UNO wollen wir diese Staaten davon überzeugen, dass sie Kinderrechte ernst nehmen und gesetzliche  Rahmenbedingungen zum Schutz der Kinder schaffen“, betonte die Jugendministerin.

Österreich war der weltweit vierte Staat in dem körperliche Züchtigung von Kindern ausdrücklich verboten wurde. In den USA beispielsweise sei körperliche Gewalt in Schulen noch in 19 Bundesstaaten zulässig. „Aber auch bei uns in Österreich zeigt eine aktuelle Studie auf, dass Gewaltanwendung leider zu oft noch Teil der Erziehung ist. 38% der Österreicher haben in ihrer Kindheit Schläge mit der Hand erlebt. Ich möchte mit Bewusstseinsbildung darauf aufmerksam machen, dass wir zu gewaltfreier Erziehung in Österreich kommen. Jede und jeder von uns kann dazu beitragen – allein in dem er hinschaut anstatt wegzuschauen. Gewalt darf niemals Teil der Erziehung sein. Die sogenannte „g’sunde Watschn“ ist niemals gesund sondern immer nur falsch und abzulehnen!“ betonte Karmasin und weiter „deswegen haben wir einen Leitfaden für Pädagoginnen und Pädagogen herausgegeben, wie man Gewalt am Kind erkennt und helfen kann“.

Gemeinsam mit Thailand starte Österreich zudem eine internationale Initiative, um den Strafvollzug für Jugendliche weltweit zu verbessern. „Auch Kinder, die aus welchen Gründen auch immer zu Tätern wurden und in Haft sind, müssen menschenwürdige Bedingungen und die Chance auf Resozialisierung vorfinden – egal in welchem Land unserer Welt! Jeder Jugendliche muss die Chance bekommen wieder von der „schiefen Bahn“ wegzukommen und ein neues Leben zu starten“, sprach sich die Jugendministerin für die Initiative aus.

Zu den positiven Entwicklungen zählten zudem die weltweit sinkende Säuglingssterblichkeit und der verbesserte Zugang zu Bildung für Kinder. „Mit der Verleihung des diesjährigen Nobelpreises an Malala Yousafzai für ihren kompromisslosen und beherzten Einsatz für Kinderrechte wurde ein neuer Maßstab für den Schutz und die Beachtung der Rechte von Kindern weltweit gesetzt“, freute sich Karmasin. Die Delegierten des High Level Meetings, unter denen sich unter anderem auch Königin Silvia von Schweden, die französische Staatssekretärin für Familie Laurence Rossignol und die schwedische Ministerin für Kinder Asa Regnér befanden, waren sich einig, dass noch ein langer Weg vor Ihnen liege.