Frauenquote löst keine Probleme

Frauenquoten bewirken keine Gleichstellung, sondern schüren einen reinen Geschlechterkampf.
Sie sind undemokratisch, dirigistisch, populistisch und ungerecht.
Sie werten Frauen ab und mogeln sich um die  wahren Defizite der Frauenpolitik herum.

Frauenquote Ulli Mair 20-9-2017
FrauenquoteUlli Mair 20-9-2017
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Artikel:
Kritik an Renate Gebhard

Ulli Mair:Frauenquote löst keine Probleme

Frauenquote von 30 Prozent für Aufsichtsräte kommt 2018

Bozen – Die freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag, Ulli Mair, spricht sich entschieden gegen eine Frauenquote auf den Listen für die Parlamentswahlen aus. Die Verteidigung der Einführung einer gesetzlichen Frauenquote durch die SVP-Kammerabgeordnete Renate Gebhard zeuge von einer elitären Politik, welche kein Gespür für die wahren Probleme der Frauen habe.

„Die Frauenquote hat weder bisher noch heute eines der Probleme, mit welchen die Frauen tagtäglich konfrontiert sind, gelöst. Es ist keine Frage, dass die Politik ihren Beitrag leisten muss, um die Teilhabe der Frauen in allen Bereichen zu fördern und zu stärken. Die Einführung einer verbindlichen Quote wertet jedoch die Frauen ab und spricht ihnen Qualifikation, Kompetenz und Durchsetzungsfähigkeit ab“, hält die freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag, Ulli Mair, in einer Aussendung einleitend fest.

„Das vehemente Festhalten an der Quote durch die SVP-Kammerabgeordnete Gebhard zeugt von einer 68-er Politik ohne Nutzen für das Alltagsleben der Frauen. Keine Mutter, keine Verkäuferin oder Friseurin würden von einer verpflichtenden Frauenquote bei den Parlamentswahlen einen Vorteil zu erhoffen haben“, so Mair.

„Durch die alljährliche Quotendiskussion werden die Frauen als unfähig dargestellt. Auch das staatliche Wahlgesetz zur Zusammensetzung des Parlaments sieht eine derartige Quote vor. Den Frauen wird damit unterstellt, dass führende Positionen bzw. der Einstieg in die Politik nur unter gesetzlichem Zwang erreicht werden kann. Stattdessen müssten in einer freien Gesellschaft Qualifikation, Einsatz, Leistung und Herzblut zählen. Diese Eigenschaften werden von den Frauen sehr wohl an den Tag gelegt, ohne dass sie hierfür eine Quote bräuchten“, so die Freiheitliche Fraktionssprecherin.

„Qualifikation ist und bleibt geschlechtsneutral. Quoten sind undemokratisch und werten Frauen ab. Hinzu kommt, dass sich Quoten um die wahren Defizite in der Frauenpolitik drücken. Im Grunde handelt es sich nach wie vor um eine Scheindebatte, die keine Lösungsansätze für die wahren Probleme bietet. Quoten bewirken in meinen Augen keine Gleichstellung, sondern schüren einen reinen Geschlechterkampf. Eine sinnvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe, bei der die unterschiedliche Sicht der Dinge von Mann und Frau einfließen kann, ist nur durch eine Partnerschaft der Geschlechter möglich. Heute haben wir bereits sehr viel erreicht und jede politische Partei ist bestrebt, so viele Frauen wie möglich auf ihren Kandidatenlisten zu haben, nicht als schmuckes Beiwerk, sondern aus Überzeugung und Respekt den Frauen gegenüber“, betont Mair.

„Ist es tatsächlich im Sinne der Frauen, wenn Kompetenz und Fähigkeiten keine Rolle mehr spielen, weil Wahlgesetze so gemacht und auf die SVP zugeschnitten werden, dass ohnehin nur die SVP Vertreter nach Rom schicken kann und künftig vielleicht eine Frau mehr?“, stellt Mair die Frage. „Diese Art der Politik ist rückwärtsgewandt und bietet keinen Nutzen für eine ernstgemeinte Frauenpolitik“, schließt Mair.

Von: mk
https://www.suedtirolnews.it/politik/ulli-mair-frauenquote-loest-keine-probleme
Tags: Genderwahn – Gleichberechtigung Gleichstellung – Politik – Familie – Familienrecht – Gender

Streit mit der Kesb: Ex‑Mann wi­der­spricht Zoë Jen­ny

Mat­t­hew Hom­fray nimmt erst­mals zur Dau­er­feh­de der ­Bestseller-Autorin mit der Be­hör­de Stel­lung

Wien Lang hat Mat­t­hew Hom­fray ge­schwie­gen. «Ich woll­te die­se Si­tua­ti­on nicht kom­men­tie­ren, die ei­gent­lich ei­ne pri­va­te An­ge­le­gen­heit ist», sagt der 35-jäh­ri­ge Bri­te. «Aber nun ist es an der Zeit, dass ich die Fak­ten klar­stel­le. Denn mei­ner Mei­nung nach hat die Kesb in un­se­rem Fall hun­dert­pro­zen­tig rich­tig ge­han­delt.»

Es geht um ei­nen der be­kann­tes­ten Fäl­le, bei dem die Kin­des- und Er­wach­se­nen­schutz­be­hör­de (Kesb) ein­grei­fen muss­te. Be­kannt ge­macht hat ihn die Mut­ter des Mäd­chens: Mat­t­hew Hom­frays Ex‑Frau, die Schwei­zer Schrift­stel­le­rin Zoë Jen­ny, 41.

Un­ter dem Pseud­onym «Pe­ne­lo­pe Mey­er» ver­öf­fent­lich­te Jen­ny im Ok­to­ber letz­ten Jah­res in der «Welt­wo­che» zwei «Er­fah­rungs­be­rich­te» vom Um­gang mit der Kesb. Sie schrieb von «Droh­ge­bär­den» und «sub­ku­ta­nem Angst­ein­ja­gen». Kurz dar­auf be­zeich­ne­te Jen­ny die Kesb im «Sonn­tags­Blick» als «ei­ne Schan­de für die Schweiz».

Sie trat in der SRF-«Are­na» auf, weil sie «ei­nen ei­gent­li­chen öf­fent­li­chen Kampf ge­gen die Kesb» füh­re, sag­te Mo­dera­tor Jo­nas Pro­jer in der Sen­dung vom 17. Ok­to­ber 2014. Dass sie von der Kesb zu ei­nem Ver­mitt­lungs­ge­spräch ein­ge­la­den wor­den war, be­zeich­ne­te Jen­ny dort als «ab­surd», die Be­hör­de ha­be sich «in­stru­men­ta­li­sie­ren» las­sen «von je­man­dem, der auf der an­de­ren Sei­te der Welt lebt». Sie mein­te wohl ih­ren Ex-Mann Matt Hom­fray.

Nach dem Tod zwei­er Kin­der, die am Neu­jahrs­tag in Flaach ZH von ih­rer ei­ge­nen Mut­ter er­stickt wor­den wa­ren, mach­te Jen­ny schliess­lich die Be­hör­de mit­ver­ant­wort­lich. Auf ei­ner Web­site sam­melt Zoë Jen­ny Kri­tik an der Kesb. Zu­sam­men mit SVP-Na­tio­nal­rat Pir­min Schwan­der und Au­to­rin Ju­lia On­ken will sie auch po­li­tisch ge­gen die Kesb kämp­fen.

Mat­t­hew Hom­fray da­ge­gen zeich­net ein ganz an­de­res Bild vom Be­hör­den­kon­takt. Al­le zwei Mo­na­te fliegt er zu sei­ner Toch­ter, um Zeit mit ihr zu ver­brin­gen. Es sei ei­ne wei­te Rei­se von In­do­ne­si­en nach Wien, sie daue­re bis zu 24 Stun­den, sagt er. Ver­gan­ge­ne Wo­che war es wie­der so weit: Zum 25. Mal durf­te Mat­t­hew Hom­fray sei­ne Toch­ter be­su­chen, an fünf Ta­gen. Von Mitt­woch bis Frei­tag konn­te er das Mäd­chen je­weils um 13 Uhr im Kin­der­gar­ten ab­ho­len, am Sams­tag und am Sonn­tag um 9 Uhr da­heim bei sei­ner Ex-Frau. Va­ter und Toch­ter be­such­ten un­ter an­de­rem den Wie­ner Pra­ter.

«Zoë und ich sind 2010 mit un­se­rer ein­jäh­ri­gen Toch­ter nach Ba­li ge­zo­gen, um un­se­ren Traum vom Le­ben auf ei­ner tro­pi­schen In­sel zu ver­wirk­li­chen», sagt Jen­nys Ex-Mann. Der Tier­arzt en­ga­gier­te sich dort für ein Hilfs­werk, un­ter­stütz­te ein Toll­wut­impf­pro­gramm.

«Ein paar Mo­na­te nach un­se­rer An­kunft er­öff­ne­te ich auf Zoës An­re­gung hin ei­ne Tier­arzt­pra­xis», er­zählt er. Ein paar wei­te­re Mo­na­te ver­stri­chen, dann zog es die Schrift­stel­le­rin zu­rück nach Eu­ro­pa. «Weil ich al­le mei­ne Er­spar­nis­se ins Tier­kli­nik­pro­jekt ge­steckt hat­te, war ich in der schwie­ri­gen Si­tua­ti­on, ei­ne Fern­be­zie­hung mit je­man­dem auf der an­de­ren Sei­te der Welt zu füh­ren», sagt Hom­fray. «We­nig über­ra­schend, dass un­se­re Ehe dies nicht über­lebt hat.»

Den Zu­gang zur ei­ge­nen Toch­ter auf­recht­zu­er­hal­ten, er­le­be er seit­her als «ju­ris­ti­schen Alb­traum», sagt Hom­fray. «Die bri­ti­schen Ge­rich­te ha­ben die fi­nan­zi­el­le Sei­te un­se­rer Schei­dung ge­re­gelt. Aber weil wir da­mals bei­de nicht in Gross­bri­tan­ni­en leb­ten, gab es kein Ur­teil zum Kon­takt zu un­se­rer Toch­ter.»

Ein Zür­cher Rich­ter ha­be das ge­mein­sa­me Sor­ge­recht für die Toch­ter be­stä­tigt: «Wir ha­ben uns dar­auf ge­ei­nigt, dass sie bei Zoë woh­nen wird – mit der Auf­la­ge, dass ich mei­ne Toch­ter fünf­mal pro Jahr für min­des­tens ei­ne Wo­che be­su­chen darf und dass wir je­des Wo­chen­en­de sky­pen kön­nen.»

Häu­fi­ger kön­ne er nicht nach Eu­ro­pa flie­gen, sagt Hom­fray, «ich ha­be in­zwi­schen zwei gut aus­ge­las­te­te Tier­pra­xen auf Ba­li mit 36 An­ge­stell­ten.»

Fünf Wo­chen pro Jahr, mehr ha­be er nie ver­langt, er­klärt Hom­fray. «Doch für ei­ne nor­ma­le Va­ter-Toch­ter-Be­zie­hung soll­te ich mit ihr ei­ne Wo­che lang Ski fah­ren kön­nen oder Strand­fe­ri­en ma­chen. Zoë will mei­ne Be­su­che auf ein paar Stun­den En­t­en­füt­tern pro Tag be­schrän­ken.»

Jen­ny sei strikt da­ge­gen, dass die ge­mein­sa­me Toch­ter beim Ex-Mann im Ho­tel oder in ei­ner Fe­ri­en­woh­nung über­nach­te. «Mei­ne Toch­ter ist ein fünf­jäh­ri­ges Ein­zel­kind», sagt Hom­fray. «Nur dank mei­ner Be­harr­lich­keit ha­be ich ei­ne star­ke Ver­bin­dung zu mei­ner Toch­ter, was an­ge­sichts des hin­der­li­chen Ver­hal­tens der Mut­ter ziem­lich be­mer­kens­wert ist.»

Mat­t­hew Hom­fray spricht von ei­nem «Mus­ter», das sei­ne Ex-Frau im Streit mit den Be­hör­den ent­wi­ckelt ha­be: «Sie und ihr Freund zie­hen im­mer wie­der um, je­weils in ein Ge­biet mit ei­ner an­de­ren ge­richt­li­chen Zu­stän­dig­keit», sagt er. «Sie sind vom Kan­ton Ba­sel nach Gros­se­to in Ita­li­en ge­zo­gen, dann in den Kan­ton Zü­rich, nach Schwyz und schliess­lich nach Wien. Und bei je­dem neu­en Rich­ter fängt es wie­der von vorn an: Zu­nächst er­laubt man mir be­schränk­te Be­su­che am Tag mit der Aus­sicht auf ei­ne gan­ze Wo­che mit Über­nach­ten», er­zählt Mat­t­hew Hom­fray. «So­bald die Be­su­che auf die Nacht aus­ge­wei­tet wer­den , zieht mei­ne Ex-Frau wie­der um und der Ab­lauf be­ginnt dann wie­der von vorn. Als Au­to­rin kann sie über­all ar­bei­ten – ih­re Flucht­tak­tik kommt mir in­zwi­schen be­drü­ckend ver­traut vor.»

Auf ei­ne schrift­li­che An­fra­ge der Sonn­tags­Zei­tung, Stel­lung zu neh­men, re­agier­te Zoë Jen­ny nicht. Nach ih­rem Um­zug nach Wien sprach die Schrift­stel­le­rin in In­ter­views von ei­ner Flucht «ins Exil». «Die­se Be­hör­de», sag­te Jen­ny im «Sonn­tags­Blick» über die Kesb, wür­de «Kri­ti­ker kon­se­quent ein­schüch­tern», aber sie las­se sich «we­der ter­ro­ri­sie­ren noch mund­tot ma­chen».

Hom­fray sieht das frei­lich an­ders. «Ein Kind dar­an zu hin­dern, ei­ne nor­ma­le Be­zie­hung mit ei­nem lie­be­vol­len und ver­ant­wor­tungs­vol­len El­tern­teil auf­zu­bau­en, ist ei­ne Form von Kin­des­miss­brauch. Des­halb hat sich die Kesb ein­ge­schal­tet.» Es lie­ge in der Na­tur ei­ner So­zi­al­be­hör­de, dass sie es nicht al­len recht ma­chen kön­ne, wenn bei­de Sei­ten glau­ben, im Recht zu sein. «Sie muss im In­ter­es­se des Kin­des han­deln. Ge­nau das hat die Kesb in mei­nem Fall im­mer ge­tan», er­klärt er. «Die Vor­ge­hens­wei­se der Kesb war im­mer mit­füh­lend und ver­nünf­tig. Sie hat pro­fes­sio­nell und fair ge­han­delt.»

In sei­nem Fall ha­be die Be­hör­de ein­fach Auf­la­gen er­las­sen, um sei­ne Be­su­che bei der Toch­ter zu schüt­zen. «Sie ha­ben ei­nen Plan er­stellt, um die Be­su­che bis zum Über­nach­ten aus­zu­wei­ten», sagt Hom­fray. «Die Kesb hat so­gar emp­foh­len, ei­nen Be­suchs­bei­stand als Ver­mitt­ler bei­zu­zie­hen, weil die Zu­sam­men­ar­beit und die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit mei­ner Ex-Frau schwie­rig war.»

Er hof­fe, dass die Odys­see nun in Wien ein En­de fin­de, sagt der Va­ter, «dass mei­ne Toch­ter et­was Sta­bi­li­tät er­fährt und dass ih­re Be­dürf­nis­se re­spek­tiert wer­den.» «Na­tür­lich ist es nicht im In­ter­es­se mei­ner Toch­ter, dass sie stän­dig um­zie­hen muss, von Ort zu Ort, von Kin­der­gar­ten zu Kin­der­gar­ten. Es macht mich trau­rig und ver­zwei­felt, dass sie so her­um­ge­scho­ben wird, dass sie sich im­mer wie­der neue Freun­de su­chen muss.» Wer die De­tails des Fal­les ken­ne, sagt Hom­fray, der se­he die «Iro­nie» in Jen­nys po­li­ti­schem En­ga­ge­ment: «Das ist ei­ne Far­ce.»

Nun müs­se er in ei­ner wei­te­ren Re­gi­on recht­li­che Schrit­te ein­lei­ten, er­zählt Hom­fray. Trotz al­lem ha­be er nach wie vor Hoff­nung. «Die Be­hör­den ha­ben un­se­ren Fall in der Schweiz und in Ita­li­en un­ter­sucht. Sie kom­men im­mer wie­der zum glei­chen Er­geb­nis: Das Kind soll beim Va­ter über­nach­ten dür­fen. Ich bin zu­ver­sicht­lich, dass es in Ös­ter­reich nicht an­ders sein wird», er­klärt Hom­fray. «Mei­ne Toch­ter ist zur Hälf­te Eng­län­de­rin. Ich hof­fe, dass ich ihr bald Lon­don zei­gen kann und dass wir mei­ne Fa­mi­lie be­su­chen kön­nen. Das sind ja nicht nur mei­ne Ver­wand­ten. Es ist auch ih­re Fa­mi­lie.»

Adri­an Schul­thess, Ga­brie­le Put­zu/TI-Pres­se (Fo­to)
http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_30_08_2015/nachrichten/Streit-mit-der-Kesb-ExMann-widerspricht-Zo-Jenny-41856