Steuerreform Verlierer in Österreich – ARSCHLOCH ÖSTERREICH

650,- Euro vor der #Steuerreform und 650,- Euro nach der Steuerreform
Wo sind die gescheiten #Politiker von
ÖVP FPÖ NEOS – Das Neue Österreich- Die Grünen Österreichs SPÖ Team Stronach ?
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#Armut #Unterhalts-Opfer #Familie #Anspannung#Sozial #Existenzminimum #Mütter #Vaterlose Gesellschaft #Väter

Väter Österreichs – vaterlose Gesellschaft – Väter – Existenzminimum – Unterhalt – Steuerreform – Armut

Facebook Familie & Familienrecht, 21-3-2015

Steuerreform: Vätern wird das „Mehr vom netto“ gleich wieder aus der Hand genommen.

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Presseaussendung
2015-03-17
Steuerreform: Vätern wird das „Mehr vom netto“ gleich wieder aus der Hand genommen.

Kurzfassung: Durch die Steuerreform bleibt Trennungsvätern nicht viel mehr Geld in der Tasche: Jeder Nettomehrverdienst kann bei einer Unterhaltserhöhung deutlich geschmälert werden.

Die Männerpartei fordert eine Reduktion der Unterhaltsprozentsätze um 2%, womit der Unterhalt summenmäßig gleich bleibt, und weiterhin die Totalreform des Familienrechts: Gleichwertige Elternschaft, rechtlich abgesichert, mit erhöhtem Eigenerwerb von Frauen und Familienengagement von Männern ohne Risiko, in die Zahlvaterrolle abgeschoben zu werden dabei.

Volltext:
Die Steuerreform ist beschlossen. Doch Trennungsväter sollen sich von der Regierung nicht zu viel versprechen lassen. „Das „mehr vom Netto“ ist schneller weg, als viele denken!“, so der Bundesvorsitzende der Männerpartei, Hannes Hausbichler:
– Teilzeitangestellte, damit zumeist Mütter, werden bereits überproportional entlastet. Doch ihren Mehrverdienst dürfen sie für sich behalten. Väter hingegen haben von ihrem Mehreinkommen eine grossen Teil abzugeben: 40% davon werden einem getrennten Vater mit zwei Kindern (10 und 12) aus der Hand genommen, bevor er das Geld umgedreht hat.

Selbst vom Unterhaltsabsetzbetrag, der erhöht werden soll, wird bei unserem Beispiel 40% in der Unterhaltsnachberechnung abgezogen. Ein schlechter Scherz der Politik, wie so oft für Trennungsväter: Die Politik gibt, und nimmt in selben Zug wieder weg. Diesmal verteilt sie gleich mehrfach Geld an Mütter, nämlich direkt durch die Steuerreform durch niedere Eingangssätze und höhere Alleinerzieherabsetzbeträge und indirekt, indem sie Vätern zuerst mehr gibt und ihnen dieses Geld dann wieder nimmt, indem sie es als Unterhalt an die Mütter ihrer Kinder überweisen müssen.

– Die Erfahrung der Männerpartei lässt schließen: Die Gerichte werden 2016 überlastet sein, denn sofort werden viele Trennungsmütter einen Unterhaltserhöhungsantrag stellen, weil die Väter schliesslich netto mehr verdienen. Ebenso ist zu befürchten: Jugendwohlfahrten und Frauenberatungen werden wohl die Mütter darauf ansetzen, doch aus der Steuerreform noch ein drittes mal, nämlich über das höhere Netto der Väter, zu profitieren – Ämter, die Väter mit ihrem Steuergeld bezahlen, streuen auf diese Weise erst recht Unfrieden, wenn sie anstacheln, dass Vätern schon wieder der letzte Cent abgenötigt wird.

„Wieder einmal lernen Männer daraus: Wer Vater ist in diesem Staat, hat das Nachsehen. Während jeder Kinderlose die Vorzüge der Steuerreform für sich frei einplanen kann, werden viele Väter oftmals von Müttern, die vielfach obendrein ihre Kinder gegen sie aufhetzen, um die fairen Entlastungen gebracht.“, so Hausbichler. „Es ist daher Zeit, ein Zeichen für Väter, für faire Elternschaft für alle Menschen in Österreich zu setzen.“, nennt der Bundesvorsitzende die Forderungen der Männerpartei an die Regierung:

– Spätestens ab 2016 Reduktion aller Unterhaltsprozentsätze pro Kind um 2 Prozentpunkte. Durch diese Reduktion bleibt der Kindesunterhalt summenmäßig unverändert. Unterhaltserhöhungsverfahren aufgrund der Steuerreform können somit ausbleiben. Mütter werden so durch ihr eigenes „mehr Netto vom Brutto“ ermuntert, durch eigene berufliche Absicherung mehr Geld zu erwerben, statt mehr Geld über den Kindesunterhalt vom Vater einzutreiben.

– Selbstverständlich bleibt die Forderung aufrecht: Totalreform des Familienrechts. Zahlvater soll nur mehr sein, wer sein Kind nicht zu gleichen Teilen selbst versorgen will. Wer jedoch für sein Kind da ist, soll nicht zu Unterhalt verpflichtet werden, sondern sich Teilzeitbeschäftigung leisten können.

– Die Förderung der Berufstätigkeit und somit Eigenabsicherung von Frauen sowie des Familienengagements von Männern durch die Förderung von Teilzeitmodellen über 70-80% für alle bei gleichzeitig rechtlich abgesicherter gleichwertiger Elternschaft.

„Mehr netto vom Brutto soll künftig auch für Väter gelten. Wieder nimmt die Männerpartei im Zug der Steuerreform ihre Rolle als Aufpasser und einziges politisches Korrektiv für Väter und Männer in Österreich wahr. Die Regierung ist gut beraten, ihre Betriebsblindheit aufzugeben, bevor ihr Österreichs Wähler die Augen öffnen!“, mahnt Hausbichler im Hinblick auf die stetig stärker werdenden Aktivitäten der Männerpartei abschließend.

Kontakt:

Hannes Hausbichler
Bundesvorsitzender
hannes.hausbichler@maennerpartei.at
Tel.: +43/664/7867456

ÖVP will – Aufhebung der Männerdiskriminierung – Gleichstellung des Pensionsalters

ÖVP will Angleichung des Frauenpensionsalters

Im Zuge der Steuer-Debatte forciert die ÖVP die Angleichung des Frauenpensionsalters an jenes für Männer. Die Steuerreform als „Zukunftsvorhaben“ müsse die Bereiche Pensionen/Arbeitsmarkt berücksichtigen, es gebe keine „Geschenke an alle“, sagte Vizekanzler Reinhold Mitterlehner am Dienstag. Auch Finanzminister Hans Jörg Schelling pochte einmal mehr auf „ausgabenseitige Konsequenzen“.

ÖVP will Angleichung des Frauenpensionsalters

BILD: SN/APA (ARCHIV/HOCHMUTH)/GEORG HOCH

 

Frauenpensionsalter soll angeglichen werden.

Mitterlehner nahm im Pressefoyer nach dem Ministerrat Griechenland als mahnendes Beispiel für seine Ausführungen zur Hand. Ohne Gegenmaßnahmen komme man „nicht über die Runden“. Entsprechende Reformen müssten rechtzeitig angegangen werden, und jene des Frauenpensionsalter stehe schon lange im Raum. „Wir sehen das relativ offen“, so der ÖVP-Chef. Dies wäre ein Fall für eine zweite Etappe der Steuerreform, sagte er auf Nachfrage.

Auch ÖVP-Finanzminister Schelling bezeichnete Sparen bei den Ausgaben einmal mehr als unverzichtbar. Denn er erneuerte seine Kritik an den Budgets seiner Vorgänger, die teils wenig realistische Annahmen getätigt hätten. Die – von der SPÖ verantworteten – Pensionen nannte er als Beispiel für falsche Schätzungen im Budget. Die Finanztransaktionssteuer, ab 2016 mit 500 Millionen Euro eingepreist, glaubt er so auch nicht – jedenfalls „nicht in der Form, der Höhe, zu dem Zeitpunkt“. Und so müsse er in seinem nächsten Budget – als nächstes ist im Frühling der Finanzrahmen fällig – auch Fehler der Vergangenheit korrigieren.

Aus der SPÖ kam wenig überraschend ein vielstimmiges Nein gegen die vorzeitige Anhebung des Pensionsantrittsalters von Frauen. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner und Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos machten in Reaktionen auf die Ausführungen von Mitterlehner am Dienstag kein Hehl aus ihrer Ablehnung.

„Die SPÖ hat hier eine klare Haltung: Mit uns gibt es kein frühzeitiges Anheben des Frauenpensionsalters„, erklärte Heinisch-Hosek. Ihr assistierte Brunner, die sich gegen die Verunsicherung von Frauen wandte. Darabos sprach von „Ideen aus der Mottenkiste“. Die SPÖ ist der Ansicht, dass lieber an der Angleichung des faktischen an das gesetzliche Pensionsalter gearbeitet und die Chancen für Ältere auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden müssten. Und Pensionistenverbands-Chef Karl Blecha machte sich nach den Aussagen Mitterlehners und von Finanzminister Hans Jörg Schelling überhaupt Sorgen, dass die ÖVP Pensionskürzungen planen könnte.

Auch die Grünen halten weiterhin nichts von einer früheren Anhebung des Frauenpensionsalters. Eine Anhebung des Antrittsalters vor 2024 spare dem Staat kein Geld, erhöhe aber die Arbeitslosigkeit, hieß es in einer Aussendung. Den Vorstoß von ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner am Dienstag bezeichneten sie als „beschämend“.

Die Diskussion um das Frauenpensionsalter ist ein alter innenpolitischer Hut. Zuletzt hatte es den Nationalratswahlkampf 2013 belebt. Derzeitige Rechtslage ist, dass das gesetzliche Antrittsalter für Frauen ab 1. Jänner 2024 jährlich um sechs Monate erhöht wird und somit das Männer-Alter von 65 Jahren im Jahr 2033 erreicht.

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