Kinderpornoring mit 90.000 Mitglieder ausgehoben

Video N24:

 

Festnahme im Landkreis Limburg-WeilburgErmittler sprengen Kinderporno-Plattform mit 90.000 Mitgliedern

Kindesmissbrauch Sujet Puppe
Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

Bei ihren Ermittlungen im Darknet stießen die Beamten auf Aufnahmen schwersten sexuellen Missbrauchs. Auch Fotos von Kleinkindern waren dabei, zudem Bilder von sexuellen Gewalthandlungen gegen Kinder, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Donnerstag mitteilte.

Hauptverdächtiger in Untersuchungshaft

Die Plattform namens „Elysium“ hatte demnach mehr als 87.000 Mitglieder. Der mutmaßliche Betreiber, ein 39-Jähriger aus dem Kreis Limburg-Weilburg, sei bereits Mitte Juni festgenommen worden, hieß es in der Mitteilung. Er sitzt in Untersuchungshaft. Als Administrator der Plattform soll er maßgeblich für die Bereitstellung der technischen Infrastruktur verantwortlich gewesen sein. Er steht unter dem dringenden Tatverdacht der bandenmäßigen Verbreitung von kinderpornografischen Schriften.

Weitere Informationen

Darknet

Das „Darknet“ (Englisch: dunkles Netz) ist ein abgeschotteter Teil im weltweiten Internet und nach Einschätzung von Fachleuten stark gewachsen. Es ist eine Art virtuelles Hinterzimmer für Eingeweihte, das anders gebaut ist als das offene Internet und nicht über herkömmliche Suchmaschinen zugänglich ist. Durch Weiterleitung über mehrere Knoten im Netz ist der Ursprung von Daten nicht mehr nachvollziehbar. Notwendig ist eine Verschlüsselungssoftware.

Ende der weiteren Informationen

Weitere Mitglieder und Verantwortliche der Plattform wurden ebenfalls festgenommen – vor allem in Deutschland und in Österreich, wie die Generalstaatsanwaltschaft berichtete. Weitere Details wollen das BKA in Wiesbaden sowie das österreichische BKA in Wien an diesem Freitag zeitgleich auf zwei Pressekonferenzen bekanntgeben.

Über das Darknet tauschten die Mitglieder der Plattform den Angaben zufolge weltweit kinderpornografische Bild- und Videodateien aus oder verabredeten sich zum sexuellen Missbrauch von Kindern. Die Plattform bestand seit Ende 2016 und war nur über das Darknet zugänglich.

Die Ermittlungen gegen die Plattform wurden von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) in Gießen geführt, die zur Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt gehört. Die vom Land Hessen 2010 eingerichtete ZIT war die erste Staatsanwaltschaft, die sich bundesweit gezielt mit der Internetkriminalität beschäftigte. Die ZIT gilt auch als erster Ansprechpartner für das BKA bei der Aufnahme von Ermittlungen im Bereich der Kinderpornografie.

Sendung: hr-iNFO, 06.07.2017, 10.00 Uhr

 Artikel Die Presse:

14 Österreicher in Bezug auf Kinderporno-Seite ausgeforscht

Ermittler haben einen 39-jährigen Hessen im Zusammenhang mit der Kinderpornografie-Plattform festgenommen. In Österreich wurden weitere 14 mutmaßliche Beteiligte festgenommen.
weiterlesen –>
http://diepresse.com/home/techscience/internet/5247480/14-Oesterreicher-in-Bezug-auf-KinderpornoSeite-ausgeforscht

 

Video Bilder veröffentlicht – Europol sucht Hinweise zu Kinderporno-Fällen

Europol hat Beweisstücke von schweren Fällen von Kindermissbrauch online veröffentlicht und Bürger in ganz Europa zur Mithilfe bei den Ermittlungen aufgerufen.

Scheinbar harmlose Objekte wie eine Shampoo-Flasche, eine Plastiktüte oder ein Stück Tapete könnten zum entscheidenden Tipp führen, betonte die europäische Polizeibehörde in der Nacht zum Donnerstag in Den Haag. Auf der Europol-Website werden 20 Objekte gezeigt, die im Hintergrund von Videos oder Fotos mit Kinderpornografie entdeckt worden waren.

Kleinste Hinweise könnten manchmal einen Fall lösen, teilte Europol mit. Wenn ein Gegenstand erkannt werde, könnten womöglich Kinder gerettet werden. Erst kürzlich wurden nach Hinweisen zu Lebensmittelverpackungen und Mülleimern im Hintergrund von Fotos zwei Opfer identifiziert, wie Europol mitteilte.

Donnerstag, 06.07.2017, 12:12

http://www.focus.de/panorama/videos/bilder-veroeffentlicht-europol-sucht-hinweise-zu-kinderporno-faellen_id_7206500.html
Tags: Pädo – Kindesmissbrauch

Missbrauch: Kinderheim muss womöglich schließen

Weil der ehemalige pädagogische Leiter des Kinderheims Dahlenburg (Landkreis Lüneburg) ins Gefängnis muss, könnte die Einrichtung ihre Betriebserlaubnis verlieren. Grund ist nicht etwa die Verurteilung des Mannes zu sechs Jahren Haft wegen schweren sexuellen Missbrauchs an zwei Heimjungen. Vielmehr geht es darum, dass der 47 Jahre alte Pädagoge das Heim mit seiner Lebensgefährtin als „familienanaloge Wohngruppe“ angemeldet hatte. Dieses Merkmal sei nun nicht mehr gegeben, sagte der Sprecher des Landessozialamts in Hildesheim, Michael Haase.

Heim muss neues Modell vorlegen

Der Trägerverein des Heimes habe nun bis Ende Juni Zeit, ein neues Modell zu erstellen. Das Heim hatte ursprünglich sieben Plätze, von denen im Mai noch fünf belegt waren. Derzeit sind in Dahlenburg drei Kinder untergebracht, heißt es vonseiten des Landkreises.

Darüber hinaus ist noch unklar, ob sich die Frau vor Gericht verantworten muss. Gegen sie wird laut Staatsanwaltschaft Lüneburg wegen Beihilfe durch Unterlassen zum sexuellen Missbrauch ermittelt. Es gebe Indizien, dass sie von den Taten ihres Freundes gewusst habe.

 

Stand: 19.05.2016 20:12 Uhr

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Missbrauch-Kinderheim-muss-womoeglich-schliessen,lueneburg1220.html

 

Dreifacher Missbrauch

Dreifacher Missbrauch

Unvorstellbare Tat in Hamburg: Jugendliche sollen eine 14-Jährige vergewaltigt und besinnungslos in die Kälte gelegt haben. Eine Teenagerin soll alles mit dem Handy gefilmt haben.

Das Straßenschild der Bornemannstraße im Hamburger Stadtteil Harburg. Mehrere Jugendliche sollen dort am 11. Februar eine 14-Jährige vergewaltigt und das nur leicht bekleidete Mädchen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt besinnungslos im Freien liegengelassen haben.
Das Straßenschild der Bornemannstraße im Hamburger Stadtteil Harburg. Mehrere Jugendliche sollen dort am 11. Februar eine 14-Jährige vergewaltigt und das nur leicht bekleidete Mädchen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt besinnungslos im Freien liegengelassen haben.   
© dpa

Hamburg. Mehrere Jugendliche sollen in Hamburg eine 14-Jährige vergewaltigt und das nur leicht bekleidete Mädchen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt besinnungslos im Freien liegen gelassen haben. Die 14-Jährige sei wohl kurz aufgewacht und habe um Hilfe gerufen, sagte Nana Frombach von der Staatsanwaltschaft Hamburg am Dienstag zu der Tat, die sich bereits am 11. Februar im Stadtteil Harburg ereignet haben soll. Die 14-Jährige stand unter der Obhut des Jugendamtes und war in einer Jugendwohnung untergebracht, bestätigte das Bezirksamt Wandsbek.

Drei Verdächtige, ein 16-Jähriger, ein 14-Jähriger und eine 15-Jährige, sind wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs Widerstandsunfähiger und wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung laut Staatsanwaltschaft in Haft. Haftbefehle gebe es auch gegen zwei Verdächtige im Alter von 16 und 21 Jahren, nach denen noch gefahndet werde. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ (Dienstag) berichtet.

Das Opfer sei stark unterkühlt gewesen und musste intensivmedizinisch behandelt werden. Einzelheiten wollte Frombach aus Gründen des Sozialdatenschutzes nicht nennen.

Dem Zeitungsbericht zufolge war das Opfer von der 15-Jährigen mit den männlichen Jugendlichen in einer Wohnung zusammengebracht worden. Dort sei so viel Alkohol geflossen, dass das Mädchen besinnungslos betrunken war. Drei der Männer hätten das wehrlose Mädchen dann sexuell missbraucht. Die 15-Jährige habe die Tat per Handy gefilmt. Dann sei das Opfer in einen Hinterhof gelegt worden. Es habe keine Erinnerung an die Tat, hieß es. Drei der Beteiligten seien in der vergangenen Woche verhaftet worden. Das Handy wurde sichergestellt.

Nach Angaben des Bezirksamts Wandsbek wohnte die 14-Jährige in einer Jugendwohnung. Hier betreue 24 Stunden am Tag qualifiziertes Personal die Jugendlichen. Die Begleitung der Jugendlichen werde je nach Fall individuell festgelegt, sagte die Bezirksamtssprecherin Lena Voß. „Es kann aber keine Rund-um-die-Uhr-Bewachung geben.

Die Einrichtung wird von einem freien Träger im Auftrag des Jugendamtes Wandsbek betrieben.

 

(dpa), Dienstag, 01.03.2016
http://www.sz-online.de/nachrichten/dreifacher-missbrauch–3337384.html
Tags: Kinderheim – Heimkinder – Jugendamt – Missbrauch mit dem Missbrauch – Vergwaltigung

Brutaler Sexualverbrecher nach 1/2 Haftstrafe wieder frei?

Sexualstraftäter verbüßt nur Hälfte der Haftstrafe

Vor diesem Haus passierte die burtale TatVor diesem Haus passierte die burtale Tat © VOL.AT/Pletsch
Gaißau/Innsbruck – Sexualverbrechen von Gaißau:
17-Jähriger kommt nach sieben Haftmonaten frei.

Das Oberlandesgericht bestätigte den Beschluss des Landesgerichts.

 

Am 24. Februar darf der 17-jährige Häftling nach sieben Monaten die Justiz­anstalt Feldkirch vorzeitig als freier Mann verlassen. Am kommenden Mittwoch wird der für das brutale Sexualverbrechen von Gaißau verantwortliche Täter nach der verbüßten Hälfte seiner Haftstrafe auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen. Das Innsbrucker Oberlandesgericht (OLG) hat dazu den Beschluss des Landesgerichts Feldkirch bestätigt.
Vollzugsrichterin Verena Marschnig hatte, wie berichtet, am 27. Jänner dem von German Bertsch verteidigten Häftling die sogenannte Halbstrafe gewährt.
Gegen den Beschluss des Landesgerichts hat die Staatsanwaltschaft Feldkirch Beschwerde erhoben. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hätte der Häftling noch länger im Gefängnis bleiben sollen.Das Oberlandesgericht gab der Beschwerde der Staatsanwaltschaft aber keine Folge.
Das Berufungsgericht folgte stattdessen der Begründung des Landesgerichts für die Gewährung der Halbstrafe: Für den jugendlichen Ersttäter gebe es eine positive Zukunftsprognose. Deshalb habe sich der 17-Jährige die Chance der bedingten Entlassung schon nach der Hälfte der unbedingten Freiheitsstrafe verdient.Der damals 16-jährige Lehrling hatte im Juli 2014 nach einem Zeltfest in Gaißau auf der Straße eine 20-Jährige bewusstlos geschlagen und die Wehrlose danach sexuell schwer missbraucht.
Die junge Frau musste notoperiert werden. Der 16-Jährige und die 20-Jährige hatten das Fest gemeinsam verlassen.Der geständige Angeklagte wurde wegen sexuellen Missbrauchs von Wehrlosen und schwerer Körperverletzung schuldig gesprochen. Das Oberlandesgericht Innsbruck setzte im Berufungsprozess im Juli 2015 die Strafe rechtskräftig mit 42 Monaten Gefängnis fest. Davon betrug der unbedingte, zu verbüßende Teil 14 Monate. 28 Haftmonate wurden bedingt nachgesehen.

Drei Jahre Probezeit

Damit verringerte das Oberlandesgericht den unbedingten Teil der erstinstanzlichen Strafe gleich um zwei Drittel. Das Landesgericht Feldkirch hatte als erste Instanz im Februar 2015 noch eine zur Gänze unbedingte Freiheitsstrafe von 42 Monaten für angemessen erachtet.

Die vorzeitige Haftentlassung bedeutet nun, dass dem 17-Jährigen insgesamt 35 Haftmonate bedingt nachgesehen werden. Die Probezeit dafür beträgt drei Jahre. Sollten innerhalb dieser Frist keine neuen Straftaten gesetzt werden, würden die 35 Haftmonate dann endgültig nachgesehen werden.

 

(Quelle: NEUE/Seff Dünser)

Von Seff Dünseram 19. Februar 2016 08:03 Akt.: 19. Februar 2016 08:05

http://www.vol.at/sexualstraftaeter-verbuesst-nur-haelfte-der-haftstrafe/4628514
Tags:  Bezirksgericht, Gericht, Gesetze Österreich,Gewalt, Justiz, Justizministerium, Landesgericht, leaks, OLG Oberlandesgericht, Richter, Staatsanwaltschaft,Strafverfahren

Opfersolidarität – Wir schauen hin! – Kongress Kinderrechte Kinderschutz 2012

Opfersolidarität

Archiv 2012

        Besondere Aktivitäten der Selbsthilfegruppe Opfersolidarität 2012

    Freitag 02.03.2012 bis Sonntag 04.03.2012
Kongress Kinderrechte-Kinderschutz 2012

Kongress Kinderrechte-Kinderschutz

Kongress Kinderrechte Kinderschutz 2012
Kongress Kinderrechte Kinderschutz 2012

Die Online-Stellung der Vorträge vom Kongress Kinderrechte Kinderschutz:

02.03.2012 – Freitag:

  • Oberst Gerald TATZGERN, B.A.:

Phänomene des Kinder-/Menschenhandels – ist Österreich betroffen?

BUNDESMINISTERIUM FÜR INNERES – Leiter Zentralstelle zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität und des Menschenhandels
Video – Fragen und Antworten sowie Kommentare vom Publikum:


  • Dr. H. Christine Arwanitakis:

Zusammenhänge und Auswirkungen im Geschehen sexuellen Missbrauchs und Gewalt an Kindern

Psychotherapeutin in freier Praxis, Klinische- & Gesundheitspsychologin, Aktive Einsatzkraft des AKUTteams NÖ, Leiterin des Psy-Beirats von IPS-WIEN – www.ips-wien.at


  • Mag.(FH) Marlies Tegel:

Wegbegleitung – Was muss professionelle Beratung leisten, um Betroffene aus einer Krisensituation heraus zu begleiten? Fallbeispiele aus der Praxis

Sozialarbeiterin KlientInnenbetreuung –www.happykids.at


Video – Fragen und Antworten sowie Kommentare vom Publikum:


 

  • Margit Medwenitsch:

Schutz durch Prävention – Wo und wie beginnt Prävention von Gewalt und Missbrauch?
Vorstellung eines Arbeitskonzepts mit Fallbeispielen aus der Praxis

Koordination, Prävention, KlientInnenbetreuung – www.baerenstark.at


Video – Fragen und Antworten sowie Kommentare vom Publikum:


  • Peter Rieck:

Ein Betroffener zieht Bilanz

Initiative: Wir Heimkinder – www.wir-heimkinder.eu

Video – Fragen und Antworten sowie Kommentare vom Publikum:


  • Dipl. Sozpäd. Olaf Kapella:

Prävalenzstudie zum Thema Gewalt in der Kindheit – Ergebnisse

Österreichisches Institut für Familienforschung (ÖIF) an der Universität Wien –www.oif.ac.at



Video – Fragen und Antworten sowie Kommentare vom Publikum:

 


  • Mag. Dr. Vera Weld:

Opferrechte, Verjährung, Schadenersatz – Häufig gestellte Fragen.
Plädoyer für die Einrichtung eines unabhängigen Dokumentationsarchives

Rechtsanwältin – www.vera-weld.com


  • Kurt Ackermann:

Eine menschenwürdige Neuregelung des Familienrechts

teampago https://teampago.wordpress.com/


  • Herbert Szlezak:

Das pädokriminelle Netzwerk in Österreich und die Methoden seiner Vertuschung

Vorstand Verein Opferoffensive – www.opferoffensive.at



Video – Fragen und Antworten sowie Kommentare vom Publikum:


03.03.2012 – Samstag:

  • Mag. Dr. Rainer König-Hollerwöger:

Gesellschaftliche Masken der an Kindern angewandten sexuellen Gewalt – Entdeckung und Bearbeitung

Historiker, Sozial- Sexualforscher, Autor, Kunstschaffender, Präsident von IPS-WIEN – www.ips-wien.at


Video –  Fragen und Antworten sowie Kommentare vom Publikum:


  • Angela Kreilinger:

Selbsthilfegruppe als Weg

Betroffene, Leiterin SHG-OS – www.shg-os.com


  • Dr. Wolfgang Lederbauer:

Die UN-Kinderrechtskonvention und die Problematik der Durchsetzung von internationalen Verträgen Vortrag Teil 1 und 2:

Präsident der Gesellschaft für mehr Menschlichkeit und Bürgerrechte. – www.so-for-humanity.com2000.at


Eine kritische Analyse der Diskussionen im Parlament anlässlich der Aufnahme von Bestimmungen über Kinderrechte in die Verfassung.

Fragen und Kommentare aus dem Publikum:


  • Walter Plutsch:

Kindesmissbrauch in der Form von Mobbing in Kindergarten und Schule

Leiter Selbsthilfegruppe Mobbing – www.antimobbinggesetz-buergerinitiative.at

Video – Fragen und Antworten sowie Kommentare vom Publikum:


  • Sepp Rothwangel:

Kirche und Missbrauch

Betroffener, Obmann Verein Plattform betroffen.at – www.betroffen.at

Video – Fragen und Antworten sowie Kommentare vom Publikum:


  • Dr. Robert Holzer:

PAS – Die Formen des Eltern-Kind-Entfremdungs-Syndroms

Kinderarzt – www.kindundarzt.at


Video – Fragen und Antworten sowie Kommentare vom Publikum:


  • Mag. Guido Löhlein:

Die Trennungsindustrie – Verschwörung oder Realität?

Vorstand Verein Väter ohne Rechte – www.vaeter-ohne-rechte.at

Video – Fragen und Antworten sowie Kommentare vom Publikum:


  • Mag. Dr. Vera Weld:

Rollenspiel – Vorbereitung auf Musterprozesse von Heimkindern für Entschädigungsklagen

Rechtsanwältin – www.vera-weld.com


  • Martin Stiglmayr:

Die österreichische Familienpolitik – nicht einmal menschenrechtskonform?

stv.Landesparteiobmann BZÖ Niederösterreich


Mag. Michaela Krankl:

 „Die Stimme des Kindes“

Rechtsanwältin

Katharina E. (fast 14 Jahre) – Ein betroffenes Mädchen, dessen Stimme sonst nicht gehört wird, findet hier ein Sprachohr.
Video – Fragen und Antworten sowie Kommentare vom Publikum:



  • Amer Albayati:

Kinderrechte zwischen Immigration und Integration am Beispiel der Muslime in Österreich

Islamexperte, Mitbegründer d. Initiative Liberaler Muslime Österreich- ILMÖ u. der beim Kultusamt beantragten Islamischen-Europäischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IEGÖ) – www.initiativeliberalermuslime.org

Video – Fragen und Antworten sowie Kommentare vom Publikum:
http://www.youtube.com/watch?v=fsZCo397GtM


  • Freia F.C. Weixelbaum:

Aspekte der Wahrnehmung, Sensibilität öffentlicher Stellen, und mehr Vital- und Sexualpädagogik, Körper-, Energie- und Klangheilarbeit

www.back-to-paradise.at


Tags: Kinderhandel- Kinderheim – 

81-jähriger Ex-Pater muss weiter in Stein einsitzen

Der zu zwölf Jahren Haft verurteilte August M.

Der zu zwölf Jahren Haft verurteilte August M. – Foto: Hannes Markovsky

81-jähriger Ex-Pater muss weiter in Stein einsitzen Laut Gutachten ist Strafanstalt für August M.s derzeitigen Gesundheitszustand angemessen.

Mit 81 Jahren ist August M. einer der ältesten Gefangenen in der Strafvollzugsanstalt Stein in Krems (NÖ). Er sitzt seit März hinter Gittern, davor war er in einer Seniorenresidenz in Wels untergebracht. Der wegen jahrelangen sexuellen Missbrauchs von Zöglingen im Jänner vom Oberlandesgericht Linz rechtskräftig zu zwölf Jahren Haft verurteilte Ex-Konviktsdirektor des Stiftes Kremsmünster (OÖ) gilt als problemloser Häftling. „Er ist ein sehr ruhiger Insasse, er grüßt und sagt Bitte und Danke. Hätten wir lauter Gefangene mit derart angenehmen Umgangsformen, wäre unser Leben leichter“, lobt Anstaltsleiter-Stellvertreter Roland Wanek. Der betagte Häftling falle auch nicht durch „aufdringliche“ Religiosität auf, führe ein mönchisches, eher zurückgezogenes Leben. „Er besucht aber regelmäßig den Gottesdienst.“

M.s Verhalten war jedoch nicht immer so mustergültig. Zwischen 1967 und 1996 lebte der Ex-Pater seine pädophile Neigung an Generationen von Stiftsschülern aus. Manche der minderjährigen Opfer wurden körperlich schwer misshandelt, teils ging er mit Ochsenpeitsche, Tritten oder beidhändig ausgeführten „Stereowatschen“ auf die Schutzbefohlenen los. Es kam auch vor, dass er Kinder einfach für „vogelfrei“ erklärte – Mitschüler durften den Betreffenden dann drangsalieren, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. M. drohte einigen auch damit, seine Pumpgun zu holen, die er bis 2010 illegal besaß.

Zu solcherart Brutalitäten dürfte der 81-Jährige rein körperlich aber nicht mehr in der Lage sein. „Seine Mobilität ist stark eingeschränkt, er kann sich nur sehr langsam und auf einen Stock gestützt fortbewegen“, bestätigt sein Anwalt Oliver Plöckinger. Der Ex-Pater leide an fortschreitenden Nervenproblemen in den Beinen sowie einer altersbedingten Demenz. In der Sonderkrankenanstalt von Stein ist er nach einem Aufenthalt in einem Drei-Bett-Raum mittlerweile in einem Einzelzimmer untergebracht und bekommt regelmäßig Therapien. Plöckinger: „Ein Problem ist aber, dass sein Gesundheitszustand nicht mehr besser wird, mein Mandant ist auch nur begrenzt haftfähig.“

Prüfung der Haftbedingungen

In einer Expertise des Gerichtssachverständigen Johann Haberl wurde eigens angeführt, dass der sturzgefährdete M. (Pflegestufe 3) nur in Anstalten inhaftiert werden kann, die über eine behindertengerechte Ausstattung ähnlich eines Seniorenheims verfügen. Da M. zunächst der Ansicht war, dass das in Stein nicht der Fall ist, stellte sein Anwalt einen Antrag auf Prüfung der Haftbedingungen. Haberl begutachtete die Einrichtung und kam nun zu dem Schluss, dass die Ausstattung für M.s Gesundheitszustand ausreichend sei. „Mein Mandant nimmt das jetzt einmal so hin, wie es ist, er ist da demütig“, betont Plöckinger. Grundsätzlich dürfe aber angenommen werden, dass er auch in einem Seniorenheim den Tag kaum anders als in Stein, nämlich vorwiegend sitzend, verbringen könnte. „Er würde auch dort nicht davonlaufen.“ Plöckinger versteht aber, dass es für manche Opfer sicherlich eine Genugtuung ist, den Ex-Pater in einem Hochsicherheitsgefängnis zu wissen.

In Stein, wo der älteste Häftling 84 Jahre ist, sieht man die Betreuung der Senioren als unproblematisch an: „Das medizinische Personal hat im Rahmen der Grundausbildung auch geriatrische Betreuung absolviert.“

 

Schlag gegen Kinderporno-Tauschring – 46 Verdächtige

Staatsanwaltschaft Lörrach leitet 46 Verfahren ein Schlag gegen Kinderporno-Tauschring

Die Kriminalpolizei hat einen Kinderporno-Tauschring aufgedeckt. Die Staatsanwaltschaft Lörrach leitete Strafverfahren ein. Es handelt sich um 46 Verdächtige.

Ein Fahnder des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt in Magdeburg hält eine CD mit kinderpornografischem Material in der Hand.

Kontaktdaten führen zu Kinderporno-Tauschring (Symbolbild)

Ein pädophiler Mann aus Lörrach hat die Staatsanwaltschaft auf die Spur der Internet-Tauschpartner gebracht. Die Polizei hatte nach eigenen Angaben vom Montag die Wohnung des 50-Jährigen durchsucht und Beweismaterial sichergestellt. Dabei fanden die Beamten pornografische Bilder von Kindern und die Kontaktdaten von anderen Personen, mit denen er seine Bilder online getauscht hatte. In der Vernehmung gab der Mann seine pädophile Neigung zu. Er war bereits 2009 wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes verurteilt worden. Der 50-jährige Lörracher hat sich freiwillig in Therapie begeben.

Seine Tauschpartner hatte er über ein Chat-Portal in den Niederlanden kennengelernt. Die Verdächtigen seien zwischen 25 und 60 Jahre alt. Bundesweit wurden den Angaben zufolge Wohnungsdurchsuchungen veranlasst. Die Staatsanwaltschaft leitete gegen die 46 verdächtigen Mitglieder des Tauschrings Strafverfahren ein. 15 von ihnen sind noch unbekannt.

 

Stand: 17.8.2015, 17.18 Uhr

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/staatsanwaltschaft-loerrach-leitet-46-verfahren-ein-schlag-gegen-kinderporno-tauschring/-/id=1622/did=16012078/nid=1622/1yh0f29/