Unfassbar, Rechtsanwälte verlangen jetzt schon zu viel!

Die Hürden für die Bevölkerung, durch hohe Rechtsanwaltskosten, sollen noch größer werden?

Unfassbar, Rechtsanwälte verlangen jetzt schon zu viel!

1h15min Verhandlung mit derzeitigen Rechtsanwaltstarif kostet 640,- Euro!

„Die Vertretung in Gerichtsverhandlungen wird pro angefangener Stunde verrechnet“. „Wird der Rechtsanwaltstarif zugrunde gelegt, fallen für eine einstündige Verhandlung bei einer Bemessungsgrundlage von 7000 Euro etwa 320 Euro an Anwaltskosten an.“

Weitere Erhöhung bei Familien-Angelegenheiten um 25%, andere Posten lt. Gebührenkatalog bis zu 36%  sind lt. Rechtsanwaltskammer geplant?
10min Telefonat 230,- Euro, siehe Interview.

Rupert Wolff (Präsident der Rechtsanwaltskammer) macht sich mit einen Witz über die hohen Rechtsanwaltskosten, welche normale Bürger bezahlen müssen, mit einer Redewendung öffentlich lustig.

Pressestunde, am 17-11-2019
ganze Sendung —> https://tvthek.orf.at/profile/Pressestunde/1273/Pressestunde-mit-Rupert-Wolff-Praesident-der-Rechtsanwaltskammer/14032308
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Klären Sie die Rechtsanwaltskosten bevor sie einen Rechtsanwalt beauftragen, ihren Fall zu übernehmen !

Die meisten Rechtsanwälte haben einen eigenen fixen Stundensatz, dieser kann nach Aufwand verrechnet werden und ist für den Bürger leicht nachzuvollziehen.

Einige Rechtsanwälte in Österreich verrechnen nach dem Rechtsanwaltstarifgesetz, d.h. im Gebührenkatalog gibt es eine Staffelung nach der Höhe des Streitwerts.


Im Gerichtsverfahren werden die Kosten nach der Bemessungsgrundlage laut Gerichtsgebührengesetz festgelegt.
siehe auch Artikel von 2014 –> https://kurier.at/wirtschaft/immobiz/gerichtsgebuehren-und-anwaltshonorare-eine-kostenfrage/45.172.015

Tags: Rechtsanwaltstarifgesetz, Rechtsanwaltstarif Österreich

DISZIPLINARANZEIGE gegen Dr. Helene Klaar bei der Rechtsanwaltskammer

DISZIPLINARANZEIGE gegen Dr. Helene Klaar
bei der Rechtsanwaltskammer

Von: Sven Gründel (sven.gruendel@live.at)
Gesendet: Dienstag, 19. Mai 2015 22:14:59

An: kanzlei@rakwien.at (kanzlei@rakwien.at)

Sven Gründel
Adresse XXX
XXXX Wien
sven.gruendel@live.at
Wien, am 19.05.2015

Rechtsanwaltskammer Wien
Rotenturmstraße 13
1010 Wien
kanzlei@rakwien.at

Betreff: Disziplinaranzeige gegen RA Dr. Helene Klaar

Sehr geehrte Damen und Herren!

Nachfolgende Verhaltensweise von RA Dr. Helene Klaar ist meines Erachtens mit dem Ansehen des Rechtsanwaltsstandes unvereinbar und erzeugt in der Öffentlichkeit ein negatives Bild des Berufsstandes der Rechtsanwälte:

Am 1. Mai 2015 hat der Verein „Väter ohne Rechte“ eine angemeldete Kundgebung beim Burgtheater während des Mai-Aufmarsches der SPÖ abgehalten, bei der auch ich anwesend gewesen bin. Für den Verein „Väter ohne Rechte“ waren ungefähr 40 Personen bei der Kundgebung anwesend.

Einer der anwesenden Mitglieder des Vereins, Herr Martin Morauf, wollte der Rechtsanwältin Dr. Helene Klaar und ihrem Begleiter (mit roter Nelke am Revers) wie vielen anderen auch, einen Folder zur Doppelresidenz überreichen, worauf sie vor versammeltem Publikum meinte: „Schleicht`s eich, es Faschisten!“ Über Nachfrage, ob diese Behauptung ernst gemeint sei, erwiderte Dr. Klaar in unsere Richtung: „Es seids jo alle Faschisten!“ Auch der Begleiter von Dr. Klaar beschimpfte die Vereinsmitglieder und Sympathisanten des Vereins als Faschisten.
Hinweisen möchte ich darauf, dass RA Dr. Helene Klaar schon einmal im Zuge einer öffentlichen Veranstaltung behauptete, dass es sich „bei Väterrechtlern um einen präfaschistoiden Mob mit ein paar Geisteskranken handle“. Ebenso gibt es zahlreiche väterverachtende Aussagen in mehreren Interviews für diverse Medien.

Mit dem Ersuchen um Kenntnisnahme und weitere Veranlassung zeichnet
mit freundlichen Grüßen

Sven Gründel
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=893275850740422&set=a.181745055226842.45389.100001740473846&type=1&theater

Zu viel Macht für Gerichtsgutachter?

Zu viel Macht für Gerichtsgutachter?

Der Betrugsprozess gegen einen Sachverständigen und Psychologen, der in Salzburg sorgerechtliche Gutachten in Serie erstellt haben soll, wirft viele Fragen über die Justiz auf.
Wer kontrolliert die gerichtlich beauftragten Experten? Wie viel Macht haben sie tatsächlich?

Der verdächtige Psychologe Gutachter des Salzburger Landesgerichtes soll laut Anklage mehr als ein Dutzend falsche Gutachten „wie auf dem Fließband“ erstellt haben. Und in Vorarlberg gibt es ein Verfahren gegen einen renommierten Gerichtspsychiater. Das sind nur zwei Beispiele aus der Justiz, bei denen es für die Öffentlichkeit in der Demokratie viele Fragezeichen gibt.

Der Techniker, Verkehrs- und Unfall-Gutachter Gerhard Kronreif spricht offen über die Machtposition von Sachverständigen bei Gericht. Die Justiz selbst spiele das Thema eher herunter, sagen Strafverteidiger. Und Sprecher des Gerichtes weisen jede Kritik zurück

Kronreif: „Sind uns der Macht bewusst“

Insgesamt gibt in Salzburg 528 gerichtlich beeidete Gutachter und Sachverständige, die für die Justiz arbeiten. In einigen Fachgebieten stehen deutlich mehr Experten zur Verfügung als in anderen. Zum Beispiel Gerhard Kronreif wird immer dann gerufen, wenn Verkehrsunfälle analysiert werden müssen. In seinem Fachgebiet gibt es nur zwei Sachverständige für die Salzburger Justiz.

Kronreif betont, es sei Gutachtern schon klar, dass ihre Expertisen in Urteilen übernommen würden: „Anklagen, Freisprüche, Verurteilungen oder Einstellungen von Verfahren hängen oft direkt von meinen Beurteilungen der Fälle ab.“

Kritik der Rechtsanwaltskammer

Dass Richter fachliche Gutachten als Beweismittel zur Urteilsfindung brauchen, das stehe außer Frage. Das betont Leopold Hirsch, ehemaliger Präsident der Salzburger Rechtsanwaltskammer. In den Reihen der Verteidiger scheint es immer wieder viele zu geben, die das bestehende System kritisch sehen.

Hirsch verweist auf vertauschte Rollen in der Justiz: „Es wird immer wieder kritisiert, dass Staatsanwälte die Leitung im Ermittlungsverfahren mehr oder weniger an Sachverständige abgeben. Dann wird der Sachverständige zum Chefermittler, und der Staatsanwaltschaft gründet seine Anklage auf dieses Elaborat des Gutachters.“

Daten, Fakten der Gerichtsmedizin

Gutachten über Verkehrsunfälle basieren auf physikalischen oder sonstigen naturwissenschaftlichen Daten. Das sei auch in der Gerichtsmedizin ähnlich, betont deren Salzburger Leiterin Edith Tutsch-Bauer: „Wir machen Obduktionen und Gutachten zu allen möglichen Fragestellungen. Dann erstellt die Abteilung DNA ihre Gutachten. Die sind sehr zahlreich. Und auch die Toxikologie kommt da noch dazu – zur Feststellung von Alkohol und Drogen.“

Knapp 3.000 Gutachten erstellen Sachverständige der Gerichtsmedizin im Jahr. Jedes werde doppelt geprüft. Kritische Fragen zu den Ergebnissen seien vor Gericht erwünscht, so die Expertin: „Jeder Verteidiger soll das Beste für seinen Mandanten herausholen. So sind sachliche Nachfragen zu den Gutachten meiner Meinung nach absolut legitim. Deshalb finde ich es auch gut und richtig, wenn vor Gericht über die Gutachten diskutiert wird.“

Justizsprecher weisen Vorwürfe zurück

Der Vorsteher und Sprecher des Bezirksgerichtes sieht das anders. Wolfgang Filip entscheidet unter anderem, ob eine Befangenheit der Richter oder der Gutachter vorliegt: „Ich bin der Herr des Verfahrens als Richter. Natürlich ist das Richtersein eine Machtposition. Ich lasse mir von niemandem – in aller Demut den Parteien gegenüber – wegnehmen. Es ist meine Aufgabe, dass zugunsten der Parteien gearbeitet wird. Wir müssen dabei der Wahrheit so nahe wie möglich kommen.“

Wenn Gutachter gebraucht werden, dann wählen Richter aus einer amtlichen Liste aus. Kritikern ist die aber nicht umfangreich genug. Das führe bei manchen Gutachtern zu sehr vielen Aufträgen, starker Belastung, wenn nicht sogar zu Überbelastung und Fehlern.

Gerichtspräsident sieht keine Missstände

Hans Rathgeb, Präsident des Landesgerichtes, weist diese Kritik zurück: „Es gibt viele verschiedene Fachgebiete. Und es ist richtig, dass die Zahl der Sachverständigen unterschiedlich sein kann.“ Qualität, Verwertbarkeit und Rechtzeitigkeit von Gutachten würden immer wieder einer Prüfung unterzogen.

Rathgeb betont, das Gutachten eines Sachverständigen sei ein Beweismittel neben vielen anderen: „Es geht hier konkret darum, dass das Fachwissen beim Richter in einzelnen Fachgebieten nicht vorhanden ist.“ Deshalb brauche das Gericht dann ein Gutachten des Sachverständigen.

 

Link:
Richterin nicht zuständig: Gutachter als Betrüger? (salzburg.ORF.at; 10.3.2015)

Publiziert am 15.03.2015

http://salzburg.orf.at/news/stories/2699748/

Tags: Bezirksgericht Richter Wolfgang Filip – Missbrauch – Befangenheit – Vaterlose Gesellschaft –  Justizopfer – Väter –