Einladung: 10 Jahre Väter ohne Rechte – 2. Juni 2017

Datum: 2.6.2017, Zeit: 10:00 – 17:00 Uhr
Ort: 1100 Wien Columbusplatz

 

10 Jahre Einsatz für unsere Kinder – Zeit um zu Feiern! VoR Jubiläumsfest! Einladung zum Fest!

10 Jahre setzt sich die gemeinnützige NGO und Kinderschutzorganisation Väter ohne Rechte für die Interessen von Trennungskindern und eine gleichberechtigte Elternschaft ein. 10 aufregende Jahre in denen die NPO sukzessive zur größten Väterbewegung Österreichs wurde und auch international Beachtung findet. Die Gesichte von VoR kennt viele Hochs- und Tiefs, ist gespickt von Anfeindungen bis zum Verleih von Kinderrechtspreisen, hunderte Schmankerl und Skandale sind zu erzählen. 10 Jahre lang haben sich engagierte Frauen, Männer und Kinder ehrenamtlich für die gemeinsame Sache eingesetzt – oft erfolgreich.

Jetzt ist es Zeit diese 10 Jahre Revue passieren zu lassen, sich bei allen Wegbegleitern zu bedanken und anlässlich des runden Jubiläums gemeinsam ein Familienfest zu feiern. VoR wird dazu einiges aufbieten, dabei war die Organisation mit 6 Magistraten, der Polizei, der Bezirksvertretung usw. überaus – nennen wir es – komplex, aber man kennt ja das Motto von VoR: Never, never, never give up!

Was wird geboten:

Hans Grüssinger VoiceDas Musik-Multitalent Hans Grüssinger wird mit Band und gewohnt professionellem Equipment während seiner Tour 2017 einen für Sie kostenlosen mehrstündigen Gig einlegen und den Bezirk Favoriten zum Rocken bringen. Hier der Link zu seinem YouTube-Channel.

 

 

 

 

Michael PfennigDas wird aber nicht das einzige musikalische Highlight sein. Der im deutschsprachigen Raum bekannte Musiker Michael Pfennig, selbst ehemals betroffener Vater und Aktivist hat eine ganze Reihe von sozialkritischen, unserem Thema gewidmeten Songs veröffentlicht. Er ist ein fester Bestandteil seit vielen Jahren in der Bewegung, scheut in seinen Texten keine Kritik am Familien(un)recht, findet aber auch lobende Worte für Pionierleistungen. VoR ist seit Jahren mit ihm in Kontakt und einzelne seiner berührenden Lieder fanden auch Einzug in Videos von VoR. Auch er lässt sich dieses Fest nicht entgehen und wird extra aus Deutschland anreisen und seine Lieder präsentieren. Hier der Link zu seinem Youtube-Channel.

 

 

Columbusbräu logo klein
Das bekannte Lokal Columbusbräu, dass sich in jedem Restaurantführer befindet wird mit kleinen ausgewählten Schmankerl für den kulinarischen Genuss sorgen – selbstverständlich kann aber auch im Gastgarten oder im Lokal a la carte gegessen und getrunken werden – besonders bekannt ist das Lokal für seine Hausbrote.

 

 

 

Warum man seine Kinder mitnehmen soll:

Luftburg großUnsere Kleinsten werden auch reichlich Spaß haben. So wird es eine Hüpfburg geben, die selbstverständlich auch von geschultem Personal betreut wird, sodass Mama und Papa sich angeregt und ungestört mit uns unterhalten können.

kinderschminken-kunst
Ebenso sollten unsere Kinder auch nicht das Kinderschminken verpassen, bei dem es reichlich Motive geben wird, es wird für jeden was dabei sein. Auch ein betreutes Kinderzelt wird es geben.

Sehr herzlich bedanken wir uns bei einem unserer größten Sponsoren, der mit Equipment und Personal dieses Familienfest mit seinem Herz für Kinder unterstützen wird – die Excalibur City, die sich zusätzlich auch noch bereit erklärt hat diverse Gutscheine der Merlins Kinderwelt zur Verfügung zu stellen. Ein Ausflug dorthin lohnt immer – Spaß und Abenteuer ist garantiert.

excalibur-city-logo

Neben all dem Spaß den wir haben werden vergessen wir aber selbstverständlich nicht auf die noch immer triste gesetzliche Lage, die Mütter und Väter nicht als gleichberechtigte Elternteile nach einer Trennung betrachtet, hinzuweisen. Hier ist der Gesetzgeber in die Pflicht zu nehmen – VoR wird alle Familiensprecher der im Parlament vertretenen Parteien einladen, daneben auch noch andere Politiker.

Gesetzesänderung

Justiz-logoDoch auch in der Justiz besteht großer Handlungsbedarf, hier wird regelmäßig Europäisches Recht, Menschenrechte uvm. mehr gebrochen. Eine viel zu lange Verfahrensdauer, nicht durchsetzbare Beschlüsse und ideologische Prägungen und Gesellschaftsbilder aus längst vergangener Zeit, die der Realität  hinterherhinken, sind nur einige wenige Kritikpunkte. Auch dazu wird VoR verschiedene Vertreter einladen. Mal sehen wer den Mut hat sich unseren Fragen zu stellen

Die Helferindustrie wird auch ihr Schäuferl abbekommen, auch dort passiert genug Verwunderliches, wie wir aus hunderten Verfahren wissen. VoR, als einziger tatsächlich unabhängiger Verein muss sich hier keinen Maulkorb umhängen, da keine Abhängigkeit von Fördergeldern besteht. Deshalb haben wir auch namhafte Vertreter verschiedener Organisationen eingeladen.

Selbstverständlich wird auch unsere Petition “PAS ins Strafrecht” zur Unterschrift bereitliegen, damit dann bald passend zum Wahlkampf unsere Petition zur Onlineunterschrift auf der Seite des Parlaments aufscheinen wird.

VoR freut sich auf gemeinsame gesellige Stunden!

Im Auftrag unserer Kinder!
http://www.vaeter-ohne-rechte.at/10-jahre-einsatz-fuer-unsere-kinder-zeit-um-zu-feiern-vor-jubilaeumsfest/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=10-jahre-einsatz-fuer-unsere-kinder-zeit-um-zu-feiern-vor-jubilaeumsfest

Tags: Familienrecht – Veranstaltungen – Termin – Vaterlose Gesellschaft- Gleichberechtigung

25. April ist internationaler PAS-Tag – kein Feiertag

Parental Alienation Awareness Day (PAAD)

Eltern-Kind-Entfremdung - Welttag
Artikel 25.April 2017 >>>

WAS FÜR EIN GEILER TAG

25. April internationaler PAS-Tag
25. April internationaler PAS-Tag

Der 25. April ist ja der internationale PAS-Tag – im Grunde kein Feiertag.

Heute haben sich aber wieder Väter ohne Rechte, die Männerpartei und Vaterverbot gemeinsam vor dem Familienministerium eingefunden um auf die Thematik im Zuge einer Petition aufmerksam zu machen.

Bundesministerium für Familien und Jugend
Bundesministerium für Familien und Jugend

Schön, wenn wieder die Väterplattform geschlossen auftritt!

Insgesamt fanden sich grob 25 Leute zumindest zeitweilig ein um auf das Thema aufmerksam zu machen.

Gleich zu Beginn hatten wir Besuch vom Verfassungsschutz, der uns auch eifrig fotografierte. Für Aufregung sorgte, dass wir das mitgebrachte Zelt wegen des Windes an einer Säule am Gebäude festmachten – 2 ministrielle Beamte reklamierten das sofort und verlangten eine sofortige Entfernung. Auf solche Diskussionen lassen wir uns erst gar nicht mehr ein. Flugs wurde die Hausverwaltung gerufen, die für das komplette Gebäude zuständig ist (dort ist nicht nur das Bundesministerium für intakte Familien beheimatet) – ihm erklärten wir, dass das für die Sicherheit der Passanten erforderlich sei – KEIN PROBLEM! Die beiden Beamten zogen mit verdroßenem Gesicht ab 🙂

Vorher riefen sie noch die Polizei – die traf dann bald ein. Der Revierinspektor meinte auch, das ist alles polizeilich genehmigt, alle Unterlagen wurden auch dem Bundesministerium für intakte Familien zugesandt – die wollten plötzlich gar nichts mehr von einem Zelt wissen…… 😉

Die Polizei klärte die Beamten auch auf, dass alles rechtens sei – wir hatten ein ausgesprochen gutes Verhältnis zueinander: „Wenn die Stress machen, ganz einfach bei mir melden – ich komme dann gleich“ (y) Herzlichen Dank an die Wiener Polizei!!!

Bertone Rapac war so freundlich und spendete uns eine Palette Energydrinks und zwei SixPacks Mineralwasser – herzlichen Dank dafür!


Frequenz gab es dort verhältnismäßig wenig, das hielt aber einen heute in Höchstform befindlichen Carlo Wien nicht ab, auf wirklich fast jeden zuzugehen. Wieder einmal hat er für legendäre Fotos gesorgt mit seinem Charme, dem man kaum auskommt. Spitze! So wurden Motorräder, Vespas, Helme usw. gepimpt.

Von der Männerpartei fand sich Martin Harrich ein.
Von Vaterverbot ist aus Salzburg Anni Lemberger angereist – auch ihre Studie wurde dem Kabinett übergeben.

Supergenial war auch, dass Matthias Houdek und Ferad aus Oberösterreich angereist sind – Ihnen gebührt für die Anreise – extra zu diesem Event – unsere allergrößte Hochachtung!!!!

Zu Matthias Houdek muss ich eine kurze Geschichte erzählen. Er hat sich selbst vertreten in seinem Fall (der Sohn wohnt mittlerweile bei ihm – die Tochter noch bei der KM). Er hatte den unglaublichen Mut in seinem Verfahren nach einer Stickeranforderung bei Rainer Bugl zu Gericht mit diesem Sticker auf der Brust demonstrativ anzutreten. Er meint, dass ihn deswegen die Richterin anders behandelt hätte – ich kann das nicht beurteilen. Seine Danksagungen an die Facebookgruppe von VoR war rührend; er hätte so viel Hilfe im Forum erfahren, auch rechtliche Hinweise, dass er dies zu einem Teil seines Erfolges zählt. Gänsehaut und BRAVO an UNS ALLE!!!!!!!!!!!! Jetzt hat er die Energie sich auch selbst einzubringen!

Flugs wurde auch gleich eine Bande der Oberösterreicher und Anni Lemberger geschmiedet, die in Kooperation mit René Allenbach in Kontakt treten wird. In einer Linzer Einkaufsstraße wird demnächst auch auf die Petition hingewiesen werden und Unterschriften gesammelt werden. VoR wird mit ganzer Kraft und Equipment unterstützen. (y)

Auch betroffene Großeltern fanden sich am Stand ein, die Mitglieder dieser Gruppe sind – allerherzlichen Dank für das Bewusstsein und die Courage!

Die Rechtsanwältin Michaela Krankl, die sich bereits vor Jahren den Titel als „Anwältin der Kinderrechte“ verdient hat, fand sich auch ein und unterstützte uns. Sie war auch Teil der Abordnung die den vorher vereinbarten Termin im Kabinett des Familienministeriums wahrnahm. Sie wurde kompetent von unserem Obmann Martin Morauf, unserem Lobbyisten Maximilian Urban und dem renommierten Kinderarzt und PAS-Spezialisten Robert Holzer flankiert.

Geschlagene 45 Minuten dauerte deren Gespräch im Ministerium – in einem Monat wurde eine weiterführende Kontaktaufnahme ausgemacht!

Diesmal hatten wir sogar 2 Kameras im Einsatz, einerseits von Christian Schmölz, anderseits von Kurt Ackermann vom Team PAGO https://teampago.wordpress.com/

Es wird auch ein Video zu der Veranstaltung geben – allerdings bitten wir diesbezüglich um Geduld, da der 1. Mai und somit die nächste Aktion, der Genderkongress in Nürnberg und 2 weitere Aktionen aktuell anstehen. Schön, wenn viel zu tun ist – aktuell arbeitet der VoRstand und die Ehrenamtlichen auf Hochtouren.

Am 2.6.2017 findet auch unsere 10-Jahresfeier in Wien statt – auch da ist immens zu organisieren – im Moment arbeiten wir alle am Limit.

Ich habe bei Weitem nicht alle anwesenden Personen genannt, so hat auch bereits Werner Geißeder vorab erste Bilder ins Netz geschickt. Dragisa Jovanovic hat uns noch VOR Beginn der Veranstaltung seine Flex zur Verfügung gestellt, damit wir nach der gestern bemerkten erneuten Attacke auf unser Büro überhaupt Zugang zum Büro hatten.

VoR bedankt sich bei ALLEN teilnehmenden Personen – heute haben wir Eindruck gemacht!

Die Portierloge des Familienministeriums hat auch unsere Petetion unterschrieben – ebenso wie andere Ministeriumsangestellte! DANKE!

Heute war der Startschuss zur Petition – demnächst wird man mit Clemens Costisella und seinem Verein Väter für Recht weitere Unterschriften sammeln. http://www.v-f-r.at/
(Unterlagen werden noch zugesandt)

Klasse, wenn österreichweit zusammengearbeitet wird!

Ein guter Tag für unsere Kinder! Noch nichts erreicht, wir sind und bleiben dran!

Im Auftrag unserer Kinder!

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VoR kritisiert Familienpolitik der SPÖ beim Maiaufmarsch

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VoR kritisiert Familienpolitik der SPÖ beim Maiaufmarsch

Wahl 2015 Häupl Rot ist gegen VäterAuch dieses Jahr wird Väter ohne Rechte wieder vor knapp 100.000 Besuchern des Maiaufmarsches der SPÖ auf die Missstände in der österreichischen Familienpolitik aufmerksam machen.

VoR wird auch eine Petition zur Unterschrift bereitstellen die Kindesentfremdung (PAS) als Straftatbestand fordert. Dies ist nur eine der zahlreichen Baustellen im Familienrecht.

Entgegnete man uns im ersten Jahr der Teilnahme noch sehr barsch und attackierte uns, merken wir jedes Jahr einen größeren Zuspruch der Teilnehmenden, die sich teilweise anstellen um auch ihre Anliegen, bei denen die SPÖ versagt, durchgesetzt wissen wollen. Bei einer Scheidungsrate um rund 50 Prozent kein Wunder – von der statistisch nicht erfassten Trennungsquote ganz zu schweigen.

Video 1. Mai 2014 (damals wurden wir als Faschisten und Nazis beschimpft, bespuckt, es gab mehrmals gewalttätige Übergriffe, Väter pauschal als Täter verurteilt, eine Gemeinsame Obsorge abgelehnt,…)

Hunderttausendfach bleiben traumatisierte Kinder und entrechtete Väter zurück, deren Fälle füllen jahrelang Gerichtssäle, nicht selten ein Leben lang Therapieeinrichtungen. Nicht einmal die UN-Kinderrechtscharta wird eingehalten, während Menschenrechtsverletzungen mit erhobenem Zeigefinger in jedem weit entfernten Land eingefordert werden. Diese Doppelmoral findet in der breiten Öffentlichkeit schon lange keine Zustimmung mehr.

Es ist mehr denn je an der Zeit unsere Stimme für eine gleichberechtigte Elternschaft auch nach Trennung/Scheidung zu erheben und den Rechten unserer Kinder, die beinahe keine Lobby haben den Rücken zu stärken.

VoR ist immer wieder verwundert, wie selbst betroffene Familienmitglieder, aus welchen Interessen auch immer, Parteien wählen, die gegen die Interessen der eigenen Kinder gerichtet sind.

Wir bitten daher um zahlreiche Teilnahme!

Im Auftrag unserer Kinder

http://www.vaeter-ohne-rechte.at/vor-kritisiert-familienpolitik-der-spoe-beim-maiaufmarsch/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=vor-kritisiert-familienpolitik-der-spoe-beim-maiaufmarsch

 

Tags: Country Translation Language – english – ПЕРЕВЕСТИ на Английский – Italia – lingua italiana – France français – SPÖ – Maiaufmarsch – Nazis – Faschisten – entsorgte Väter – Gewalt weibliche Frauen – Gleichberechtigung Gleichstellung – Justizopfer – Kindeswohl – psychische Gewalt – Termine – Veranstaltungen – Demo etc. – Vaterlose Gesellschaft – Väter Artikel

Kinderbetreuungsgeld – Petition wegen Falschinformation . . .

Petition richtet sich an Ministerin für Familie und Jugend Dr. Sophie Karmasin und and 2 mehr

Übergangslösung für das neue einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld


Corinna Aichern Guttaring, Österreich

Durch unzureichende Schulungen diverser Behörden, sowie durch fehlerhafte Beratung des Ministeriums, wurden Familien in Österreich falsch über das neue einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld informiert. Es ist nun nicht mehr möglich für das 2. Kind das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld zu beantragen, wenn sich die Mutter zum Eintritt der 2. Schwangerschaft noch in gesetzlicher Karenz vom 1. Kind befindet, da nach den neuen Regelungen kein Anspruch auf Wochengeld besteht. Nach Gesetzesbeschluss im Juli 2016 wurde jedoch immer wieder (auch von Frau Dr. Sophie Karmasin) betont, dass das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld unverändert bleibt. Viele Familien haben bereits mit dem höheren Kinderbetreuungsgeld gerechnet und haben jetzt, durch die neuen Regelungen, Einbußen von mehreren tausend Euro.

Wir fordern deshalb: Eine Übergangslösung für betroffene Familien!

Mein Hintergrund: Ich befinde mich derzeit in gesetzlicher Karenz meines ersten Kindes für das ich bereits das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld bekommen habe. Im Jänner 2017 informierte ich mich bei der Krankenkasse bezüglich Kinderbetreuungsgeld für das 2. Kind, welches im Juli 2017 kommt. Hier wurde mir bestätigt, dass ich wiederum das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld wählen kann, da ich mich in vereinbarter gesetzlicher Karenz befinde und daher das Jahr 2014 zur Berechnung herangezogen wird. Nun nach Wirksamkeit des neuen Gesetzesbeschlusses wurde mir mitgeteilt, dass ich keinen Anspruch habe, da nun das Jahr vor Geburt (also in meinem Fall 2016) zur Berechnung herangezogen wird. Die Einbußen belaufen sich auf das gesamte Wochengeld und zusätzlich ca. € 500 monatlich.

Diese Petition wird versendet an:

Ministerin für Familie und Jugend
Dr. Sophie Karmasin
Ministerium für Familie und Jugend Österreich
Abgeordnete zum Nationalrat
Mag. Judith Schwentner

Unterschreiben u. teilen —>>   change.org

Tags: Kinderbetreuungsgeld – Familienrecht – ÖVP – Karenz – Familie – Geburt – Mutter – Vater – Österreich – Wochengeld

Gewalt Opfer fordert Gesetzesänderung wegen Entfremdung

Australian:

Opfer von häuslicher Gewalt fordert Gesetzesänderung

häusliche Gewalt

Ein australischer Vater ist in einem erbitterten Streit um den Besuchskontakt seines Kindes gefangen und hat sich  für eine Änderung des Gesetzes ausgesprochen.

Der Mann, von der Gold Coast in Queensland, wurde mehrere Delikte häuslicher Gewalt von seiner ehemaligen Partnerin beschuldigt, ebenso einer Reihe von Behauptungen, einschließlich sexueller Übergriffe, der Besitz einer Waffe und sogar Mord.

Er sagt, dass all die Vorwürfe erzeugt wurden um ihn daran zu hindern sein Kind zu sehen, und  er ist   gezwungen worden, Tausende von Dollar ausgeben um sich vor Gericht zu verteidigen.

Im Gespräch mit der Gold Coast Bulletin , ist der Vater darauf bestanden:

„Mein kleines Mädchen, das liebt und verehrt mich – und umgekehrt – es ist unglücklich , und ich muss sie jahrelange durch Gerichtverhandlungen ziehen. Ich möchte einfach versuchen sie zu sehen. Ich bin  von dieser Frau jahrelang körperlich und geistig missbraucht worden und werde es einfach weiterhin. „

Die australische „System von häuslicher Gewalt“  wird als „Waffe“ eingesetzt, um das Sorgerecht für die Kinder zu gewinnen, behauptete er.
Seine Tochter war das Wichtigste in seinem Leben, erklärte er, aber die Gerichte führten ihre Verhandlungen davon unabhängig weiter.

Allerdings Kommunalpolitiker Stuart Robert, ein Mitglied des Repräsentantenhauses, verteidigte das System, nämlich:

„Es ist nicht so einfach, wenn Menschen, die Gerichte als Waffe verwenden. Die Menschen versuchen, die ganze Zeit zu manipulieren, aber ich würde lieber im Gericht arbeiten und  gefährdete Personen zu schützen,  als Gesetze lockern, die es gibt. „

Der Mann, der nicht identifiziert werden können, die Identität seines Kindes zu schützen, hat eine Petition ins Leben gerufen berechtigt Parental Alienation  In Australien abzuschaffen.
Bislang es 1046 Unterschriften angezogen hat.

Die Petition beschreibt Ansprüche, dass die Mutter aktiv das Leben seines Kindes durch  emotionalen Missbrauch mit kurz- und langfristigen Folgen beeinträchtigt. Er stellt fest:

„Eltern, die versuchen,  ihr Kind von seinem anderen Elternteil zu entfremden ,vermitteln eine dreiteilige Nachricht an ihr Kind:

(1) Ich bin der einzige Elternteil , der dich liebt , und Sie müssen mir über sich selbst gut zu fühlen;

(2) der andere Elternteil ist gefährlich und nicht verfügbar,

(3) Der andere Elternteil gefährdet die Beziehung zwischen uns

Im Wesentlichen erhält das Kind die Botschaft, die er /sie ist wertlos und liebt dich nicht
und er denkt nur an seinen eigenen Vorteil nicht an dich . „

Sie können die Petition  hier lesen und auch unterschreiben.
http://www.gopetition.com/petitions/abolish-parental-alienation-in-australia.html

1

Parental Alienation ist Kindesmissbrauch!

Parental Alienation eine Reihe von Strategien, die Eltern zu untergraben benutzen und stören die Beziehung eines Kindes mit seinem anderen Elternteil, was wir wollen, ist zu ändern! In Australien haben wir Zeit und Zeit wieder liebende Eltern gesehen zu werden ein archaisches System gezogen durch die diese Art von Verhalten ermöglicht, glauben wir, dass die Verantwortung für diese Art von missbräuchlichen Strategie für illegal erklärt werden sollte, und die „Mächtigen“ dieser so nicht als Schachfiguren in einem Spiel verwendet, um Kinder zu überwachen, sollten in der Lage narzisstischen Verhalten dem anderen Elternteil zu bestrafen.

Es gibt keine eine definitive Reihe von Verhaltensweisen, die die elterliche Entfremdung aber die Forschung bilden beide mit Eltern und Kindern hat einen Kernsatz von Entfremdung Strategien aufgedeckt, darunter – – der andere Elternteil Schlechtreden, – Grenzkontakt mit diesem Elternteil, – der andere Elternteil aus dem Leben und Geist des Kindes zu löschen (verbietet Diskussion und Bilder von dem anderen Elternteil) – das Kind zwingt den anderen Elternteil zu verwerfen, – den Eindruck zu erwecken, dass der andere Elternteil ist gefährlich – zwingt die Kind zu wählen – und Herabsetzung und Begrenzung Kontakt mit der Großfamilie des angestrebten Eltern.

Wir bitten die australische Regierung, Maßnahmen zu ergreifen elterliche Entfremdung zu stoppen. http://www.abolishparentalalienation.com.au/

Foto von Surfers Paradise an der Gold Coast von GrieSeb über Wikipedia

Übersetzung Admin Familie & Familienrecht
25.. Januar 2016 , Original:

Australian domestic violence victim calls for change in law

http://www.marilynstowe.co.uk/2016/01/25/australian-domestic-violence-victim-calls-for-change-in-law/
Tags: , Kindes-Entfremdung, leaks, PA parental alienation – Eltern Entfremdung, PAS Eltern-Kind-Entfremdung, Urteile – Parental Alienation Syndrome (PAS), Vater, Väter

Ritueller Missbrauch – Petition an die Justiz – Aufklärung im Fall Sadegh

Petition richtet sich an die Österreichische Justiz

an die österreichische Politik
An die Österreichische Ärzt/innenschaft

Aufklärung im Fall Sadegh – Ausführliche Untersuchungen für Dara Rubens „Luki“ Sadegh, über MR/CT/Schwarzlicht/psychiatrisch, die seit 2011 akribisch verhindert werden. Dringender Verdacht auf rituellen Missbrauch und trauma based mind control / MK-Ultra.
Andrea Sadegh Vienna, Österreich

Dara Rubens "Luki" Sadegh - Andrea Sadegh
Dara Rubens „Luki“ Sadegh – Andrea Sadegh

Trotz detaillierter schriftlicher Berichte über die erlittene systematische Folter des damals 2 1/2jährigen Dara Rubens „Luki“ Sadegh (*20.02.2009) seit 2011 an das Familiengericht BG Hernals/Wien, die Staatsanwaltschaft Wien, in weiterer Folge das Jugendamt Wien und Graz, dem Kinderschutzzentrum Graz Mandelstraße/Griesplatz, dem Klinikum Graz, dem ZRS Wien, dem OGH Wien wurde der Bub niemals ausführlich über MR/CT/Schwarzlicht/psychiatrisch untersucht. Die Schilderungen reichen von körperlicher Gewalt, (Massen)Vergewaltigungen (oral und anal), Jagden auf das Kind, Anwendung von Drogen, Anwendung von medizinischer Folter (Experimente mit Licht, lauten Geräuschen, Zerstörung der inneren Genitalien), Spott & Hohn (ausgelacht werden während der Folter), lebendig begraben werden, Waterboarding, Spinning (Rädern), Hitze-Kälte (Schioverall im Sommer), Arbeit als Babyprostituierte (Ballettkleid, Badeanzug, Schminke, Stöckelschuhe, Freier, Geld), Konditionierung über Folter (Er schlägt sich mit einer Hand wiederholt auf den Kopf, mit der anderen reißt er seine Haare und übt „Glücklich aussehen“ und „Lachen“, „haha“ sagt er dabei – seine Halsschlagader ist über den ganzen Hals sichtbar, während er versucht zu grinsen.), Persönlichkeitswechsel, Schwüre, Gelübde, Eide (satanische Komponente), Nahtoderlebnisse – der betroffene damals 2 1/2jährige Bub berichtet in Summe von physichen, psychischen, spirituellen, mentalen Missbrauch – diese Art der Folter ist in der Fachliteratur unter rituellem Missbrauch als auch unter trauma based mind control bekannt: „Ritueller Missbrauch kann definiert werden als eine bunte Fülle höchst unterschiedlicher Straftaten, deren gemeinsamer Nenner letztlich nur im extremen Sadismus und einer gewissen Kontinuität und Systematik besteht.“ Noblitt & Perskin, zitiert nach Hans
Ulrich Gresch. [Näheres über diese Art der Folter: http://www.traumabasedmindcontrol.de/wissenschaft%5D

Bitte helfen Sie mit, dieses Verbrechen aufzuklären, das die Österreichische Justiz – ähnlich dem Fall Kampusch und Fritzl – seit dem Jahre 2011 vertuschen möchte. Auch die namentlich genannten und von Dara Rubens „Luki“ Sadegh erkannten Täter/innen aus der Wirtschaft, Ärztinnenschaft, Psychologenschaft und dem – wie immer bei rituellem Missbrauch – Familienumfeld haben niemals um Untersuchungen urgiert.

Es liegen zahlreiche Bestätigungen von internationalen Expertinnen vor, Dara Rubens „Luki“ Sadegh hat 1:1 rituelle Gewalt und trauma based mind control / MK Ultra erleiden müssen und erleidet es nach Ansicht ebendieser Expertinnen nach wie vor. Keiner dieser internationalen Spezialisten kann ein seriöses Gutachten durchführen, ohne – das vom Jugendamt Graz und der Österreichischen Justiz – seit 2012 unter Verschluss gehaltene Kind zu untersuchen. Foto-, Video- und Audiomaterial dokumentieren nicht nur die andauernde Folter/Weiterprogrammierung des Kindes über trauma based mind control, sondern – zuletzt, also im Sommer 2015 – scheint der Kleine nun eine Reizentzugsprogrammierung/sensory deprivation „erhalten“ zu haben. Mehr als offensichtlich verwenden die Österreichischen Behörden dieses Kind in Form von unerlaubten und höchst strafbaren Humanexperimenten.

Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift der Wahrheit ein Stück weiter. Es geht um weit mehr Kinder hier in Österreich, Deutschland, der Schweiz als auch weltweit – mitten in unserer westlichen Welt.

Danke.

Mag. Andrea Sadegh

Mama

Initiatorin des Netzwerkes gegen Folter an (Klein)Kinder, gegen traumabased mind control & ritual abuse http://www.traumabasedmindcontrol.com

PS: Nähere Informationen zum Fall Sadegh, aber auch über das Verbrechen „ritueller Missbrauch“ und „trauma based mind control“ unter http://www.traumabasedmindcontrol.com.

Petitionsbrief an:
An die Österreichische Justiz
an die österreichische Politik
An die Österreichische Ärzt/innenschaft
Aufklärung im Fall Sadegh – Ausführliche Untersuchungen für Dara Rubens „Luki“Sadegh (20.02.2009), über MR/CT/Schwarzlicht/psychiatrisch, die seit 2011 akribisch verhindert werden. Verdacht auf rituellen Missbrauch und trauma based mind control / MK-Ultra
Neuigkeiten
Vor 1 WocheNeuigkeit zur Petition

ALERT | EILT
EILT | ALTERT | EILT | ALERT Liebe Alle, Gefahr in Verzug – Ich bitte Sie/Euch, folgende Anträge abzuschicken – man möchte mich wegen meines Engagements entmündigen…
=traumabasedmindcontrol.de
Vor 1 Woche500 Unterstützer/innen auf Change.org

Vor 2 WochenNeuigkeit zur Petition

Vielen lieben Dank!
Die Petition, um Untersuchungen wegen dringendem Verdachts auf rituellen Missbrauch an Luki Dara Rubens Sadegh einzuleiten, trotz scheinbarer technischer…
=traumabasedmindcontrol.de
Vor 2 Wochen250 Unterstützer/innen auf Change.org

Vor 2 WochenAndrea Sadegh hat diese Petition gestartet

Petition unterschreiben
643 Unterstützer/innen auf Change.org
Noch 357 Unterstützer/innen auf Change.org bis zum 1.000-Meilenstein.
aAndrea Sadegh hat diese Petition
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Beliebte Petitionen

Darum unterschreiben Menschen:
Beliebt(e)
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jessie marsson DEUTSCHLAND
vor 15 Tage
· Gefällt mir 2

Ich unterschreibe dies gerne. Wer mein leben kennt weiß warum.
Steffen Raabe LEIPZIG, DEUTSCHLAND
vor 16 Tage
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Das Jugendamt ist eine Behörde, die die Rechte von Kindern und den Schutz vor physischen und psychischen Schäden garantieren soll. In der Praxis erfüllt das Jugendamt diese Aufgabe nicht.

Die vehemente Verweigerung auf Akteneinsicht beim Jugendamt sowie der Mangel an Kontrolle führt fast automatisch zur Verletzung von Menschenrechten.

Die fehlenden Aufsichts- und Kontrollinstanzen sollten einer gewissen öffentlichen Kontrolle unterzogen und Misstände aufgedeckt errden.

Die Existenzberechtigung von Jugendämter sollte in Frage gestellt werden.

http://www.sorgerechtsmissbrauch.de
Michell Hutsch BRUCK AN DER MUR, ÖSTERREICH
vor 16 Tage
· Gefällt mir 2

Ich entsetzt bin und diese Schweine !!!!! Dafür büßen sollen !!!!!!
Eva Pichler GRAZ, ÖSTERREICH
vor 16 Tage
· Gefällt mir 2

Aufklärung ist ein Muss!
Bianka Ziegler DEUTSCHLAND
vor 16 Tage
· Gefällt mir 2

Ich diesem kind helfen will und muss da solche sachen wedeer moralisch noch menschlich sind

https://www.change.org/p/an-die-österreichische-justiz-an-die-österreichische-politik-an-die-österreichische-ärzt-innenschaft-aufklärung-im-fall-sadegh-ausführliche-untersuchungen-für-dara-rubens-luki-sadegh-über-mr-ct-schwarzlicht-psychiatrisch-die-seit-2011-akribisc?recruiter=303517569&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink#petition-letter

Sie haben eine Petition verfasst gegen die geschlossene Unterbringung (GU) junger Menschen im Rahmen der Jugendhilfe. Warum?

Hilfe für Jugendliche

„Es gibt null Untersuchungen“

Der Kriminologe und Sozialpädagoge Olaf Emig über die geschlossene Unterbringung minderjähriger Flüchtlinge und Defizite der Bremer Jugendhilfeträger.

Olaf Emig fürchtet, dass sich durch das geplante Jugendheim wieder „eine unkontrollierte Form der Erziehung etablieren wird“.  Bild: Simone Schnase

taz: Herr Emig, Sie haben eine Petition verfasst gegen die geschlossene Unterbringung (GU) junger Menschen im Rahmen der Jugendhilfe. Warum?

Olaf Emig: Ich habe selber jahrelang in der Heimerziehung mit geschlossenen Teilsystemen wie der GU gearbeitet und weiß, dass hier dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet werden. Seit Jahrzenten beschäftige ich mit der Wirkung von Freiheitsentzug auf das Verhalten junger Menschen. Auch die jüngsten Beispiele aus der Haasenburg GmbH, zeigen,dass sich hier bis heute nichts geändert hat. Ich bin entsetzt darüber, dass Bremen eine GU für eine Gruppe unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge plant – und das auch noch auf dem Gelände eines Gefängnisses. Und das ist ja nur die Spitze des Eisbergs.

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Inwiefern?

Bereits die Unterbringung eines Teils der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in zweifelhaften Hotels oder  in der Zast verletzt vorgeschriebene Jugendhilfestandards und verstößt gegen die UN-Kinderrechtskonvention. Es kann bis zu drei Monate dauern, bis die Jugendlichen Amtsvormünder bekommen – das geht nicht, das muss unmittelbar nach deren Ankunft geschehen.

Unter anderem heißt es in Ihrer Petition, dass bei den Jugendlichen, die geschlossen untergebracht werden sollen, das Subsidiaritätsprinzip des Vorrangs der milderen Intervention nicht eingehalten worden ist. Was bedeutet das?

Das heißt in diesem Fall, dass vor staatlicher Zwangsintervention wie einem gerichtlichem Unterbringungsbeschluß weniger eingriffsintensive Maßnahmen wie Betreutes Wohnen oder ähnliches im ausreichendem Maße ausprobiert worden sein müssen. Einsperren ist immer ultima ratio, also wenn vermeintlich nichts anderes mehr geht. Es gibt immer Jugendliche, die fallen auf, sowohl sozial als auch strafrechtlich. Da denkt sonst niemand an eine geschlossene Unterbringung. Aber nun gab es in einer Bremer Jugendnotaufnahmestelle in der Tat massive Schwierigkeiten mit Jugendlichen, Sicherheitsdienste wurden eingesetzt und es entstand die Idee einer intensiven und robusten Betreuung in einer Geschlossenen Unterbringung der Jugendhilfe. Allerdings sind ja nur unzureichend und lückenhaft zuvor andere pädagogische Maßnahme ausprobiert worden – und das muss normalerweise immer getan werden.

Olaf Emig

68, der Kriminologe und Sozialpädagoge war Lehrbeauftragter unter anderem an der Hochschule Bremen, Koordinator zur Vermeidung von Jugendarrest und U-Haft in Bremen und wissenschaftlicher Mitarbeiter der grünen Bürgerschaftsfraktion im Untersuchungsausschuss „Kindeswohl“.

Laut Sozialsenatorin Anja Stahmann handelt es sich bei den Jugendlichen um „sehr schwierige Jugendlichen, die mit den Instrumenten des Jugendhilfesystems nicht zu erreichen sind.“ Was macht diese Jugendlichen denn so schwierig?

Das weiß keiner: Es gibt null Untersuchungen über diese Jugendlichen, keine Dokumentation, einfach nichts. Wir wissen nicht, was man ihnen in ihrer Heimat und während ihrer Flucht angetan hat, weil immer nur darüber gesprochen wird, was sie getan haben sollen – und das ist nicht viel: Der allerkleinste Teil dieser ungefähr dreißig Jugendlichen, die wiederholt in Bremen in Erscheinung getreten sind, ist strafrechtlich verurteilt worden. Dennoch werden alle als kriminell oder sogar als „Intensivtäter“ betitelt. Die Jugendlichen sind häufig mangels Betreuung in Cliquen unterwegs, aus denen heraus es auch zu Straftaten und Ordnungswidrigkeiten kommt. Oftmals werden dann alle Cliquenmitglieder als Tatverdächtige registriert, und schon nach wenigen Wochen avanciert man zum Mehrfach- oder Intensivtäter in der Polizeistatistik, obwohl noch nicht einmal eine Anklage vorliegt. Wir wissen nur, dass es sich wohl um Jugendliche aus den Maghreb-Staaten, also vorwiegend aus Tunesien, Marokko und Algerien, handeln soll.

Sie haben an einer Evaluation sogenannter Sozialer Trainingskurse in Bremen mitgewirkt, in der unter anderem rassistische Unterscheidungspraxen im Kontext von Jugendkriminalität kritisch beleuchtet werden. Lothar Kannenbergs Einrichtung in Rekum und auch das geplante Heim sind explizit für Flüchtlinge…

Es gibt Etikettierungen, die sind einfach unzulässig. Es ist einfach nicht richtig zu sagen, dass ein „Migrationshintergrund“ ein Kriterium dafür ist, dass jemand eher straffällig oder auffällig wird oder eingesperrt gehört. Das Problem ist, dass Jugendhilfeträger oft nur dann Geld für ihre Arbeit bekommen, wenn sie explizit Konzepte für Jugendliche „mit Migrationshintergrund“ oder mit anderen Etikettierungen anbieten. Was die Jugendlichen angeht, die nun geschlossen untergebracht werden sollen, könnte sich aufgrund ihrer Herkunft allerdings eine ganz andere Chance ergeben.

Wie das?

Neulich hat ein Jugendhilfevertreter des St. Theresienhauses in Bremen-Nord gesagt, dass man das Wissen um deren gemeinsamen kulturellen und sprachlichen Hintergrund doch wunderbar nutzen kann, um ihnen effektiv zu helfen. Das wäre doch viel einfacher als bei Jugendlichen, die aus vielen völlig völlig unterschiedlichen Ländern kommen. Das finde ich einen guten und sinnvollen Ansatz, der noch zusätzlich gegen die angebliche Notwendigkeit spricht, diese Jugendlichen geschlossen unterzubringen.

Wie lässt sich der geplante Rückschritt in die „Fürsorgeerziehung“ überhaupt erklären?

Im Moment natürlich mit Überforderung angesichts der steigenden Zahlen unbegleiteter Minderjähriger, andererseits aber auch mit einer gesellschaftlichen Entwicklung, die von Verunsicherung, Zukunftsängste und Vertrauensverlust geprägt ist – und man glaubt im Bereich von sozialen und störenden Auffälligkeiten von Jugendlichen durch normative Anforderungen einen Ordnungsrahmen setzen zu können. Das allgemeine Straf- und Sanktionsbedürfnis ist trotz sinkender Kriminalität gestiegen. Deswegen erfreuen sich Erziehungscamps, Anti-Agressivitäts-Trainings oder fragwürdige isolierende Auslandaufenthalte in Kirgisien oder Sibirien großer Beliebtheit. Jemand wie Lothar Kannenberg ist da ein gutes Beispiel: Der setzt auf Sport, Regelwerk und Gruppensanktion und meint, eine professionelle pädagogische Ausbildung sei für diese Arbeit nicht notwendig. Übersehen wird dabei, dass beispielsweise Boxcamps oftmals einfacher zu bewältigen sind als Maßnahmen einer pädagogisch-orientierten Jugendhilfe. Wobei ich eine sportliche Ausrichtung in pädagogischen Projekte sehr begrüße, aber sie ist eben nicht ausreichend.

Demütigung soll für die Jugendlichen einfacher sein?

Ja. Es ist für einen Jugendlichen viel leichter, einfach das zu sagen und zu tun, was ihm oktroyiert wird als selbst Verantwortung übernehmen zu müssen und das eigene Verhalten zu reflektieren. Denn diese Prozesse dauern natürlich ein bisschen länger – und da stößt die gesellschaftliche Akzeptanz manchmal an ihre Grenzen.

Anders als Bremen möchte der potentielle Hamburger Träger das Heim generell für Minderjährige nutzen. Glauben Sie, dass es von Bremer Seite aus dabei bleibt, nur die Flüchtlingsjugendlichen einzusperren?

Nein, ich sehe ganz klar die Gefahr, dass sich damit in Zukunft wieder eine unkontrollierte Form der Erziehung etablieren wird. Neue Zielgruppen findet man immer.

Die Sozialbehörde behauptet, kein Bremer Jugendhilfeträger habe sich bereit erklärt, die Verantwortung für die Jugendlichen zu übernehmen und deswegen Kannenberg hergeholt. Auch einen Träger für das geplante Heim hat man nicht gefunden und deswegen nun Hamburg ins Boot geholt. Lässt das Bremer Jugendhilfesystem mit ihrer Verweigerung die jungen Flüchtlinge ins offene Messer laufen?

Nein, das sehe ich nicht so. Die Jugendhilfe in Bremen ist in der Lage, diesen Jugendlichen zu helfen, sie macht das seit Jahren und hat immer wieder mit Jugendlichen in ähnlichen Problemlagen, die in Bremen zyklisch auftauchen, zu tun. Die Träger gehen aber meiner Meinung nach momentan zu wenig offensiv mit dem um, was sie können. Sie reagieren auf die Behörden und zeigen da auch eine klare Haltung, aber sie sollten vielmehr mit Konzepten und Forderungen nach vorne gehen. Sie sollten Flagge zeigen und wieder das Zepter des Handelns in die Hand nehmen.

13. 04. 2015
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