Pädo-Netzwerk – Bundeswehrsoldat gesteht satistischen Kindesmissbrauch

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8 Verdächtige –  Video: Erste Verurteilung im Prozess am Landesgericht Freiburg

Artikel:

Soldat gesteht Missbrauch in Pädophilen-Prozess

Freiburg

Vor dem Freiburger Landgericht hat ein Soldat den Missbrauch eines Kindes gestanden.
Bild: Patrick Seeger, dpa
 Ein Bundeswehrsoldat hat gestanden, einen neun Jahre alten Jungen zweimal vergewaltigt zu haben.
Von Reue soll beim Geständnis keine Spur gewesen sein.

Ein Bundeswehrsoldat hat den sexuellen Missbrauch eines Jungen aus dem Raum Freiburg gestanden. Der 50 Jahre alte Stabsfeldwebel habe die Taten im nichtöffentlichen Teil der Verhandlung eingeräumt, sagte der Vorsitzende Richter Stefan Bürgelin vor dem Freiburger Landgericht.

Er habe zugegeben, den Jungen gemeinsam mit dessen Stiefvater zweimal vergewaltigt zu haben. Die Taten wurden den Angaben zufolge gefilmt, die Aufnahmen an andere weitergeleitet.

Insgesamt gibt es acht Verdächtige

Der heute neun Jahre alte Junge aus Staufen bei Freiburg war der Anklage zufolge mehr als zwei Jahre lang von Männern aus dem In- und Ausland vergewaltigt worden. Die 48 Jahre alte Mutter des Jungen und ihr 39 Jahre alter Lebensgefährte hätten ihn hierfür im Internet angeboten. Es gibt insgesamt acht Verdächtige. Der Soldat ist der zweite von ihnen, der in Freiburg vor Gericht steht. Ein Urteil soll es in seinem Fall noch im Mai geben (Az.: 6 KLs 160 Js 33561/17).

Die Verbrechen an dem Kind seien mit großer Brutalität und Grausamkeit begangen worden, sagte die Chefermittlerin der Polizei, die als Zeugin aussagte. Es sei beschimpft und gedemütigt worden. Einer der Filme, auf dem die Taten zu sehen sind, wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit gezeigt. „Der Film ist so schrecklich, dass er kaum zu ertragen ist“, sagte die Polizeibeamtin.

Der Bundeswehrsoldat ist vorläufig des Dienstes enthoben

Festgenommen wurde der Soldat im vergangenen Oktober in seiner Kaserne der deutsch-französischen Brigade in Illkirch-Graffenstaden bei Straßburg im Elsass. Nach Angaben des Heeres ist er vorläufig des Dienstes enthoben und darf keine Uniform mehr tragen.

Nach dem jahrelangen Missbrauch eines Kindes bei Freiburg ist das erste Urteil gesprochen. Prozesse gegen weitere Verdächtige beginnen in den nächsten Monaten.
Video: dpa

Bei dem Mann seien Unmengen kinderpornografischen Materials gefunden worden, sagte die Polizistin. Dabei gehe es auch um sexuellen Missbrauch von Babys, um Fesselungs- und Tötungsfantasien sowie um weitere sadistische Verbrechen an Kindern. Dies seien Vorlieben des Angeklagten, außerdem gebe es Hinweise auf mögliche frühere Taten. Zudem seien bei ihm eine Waffe sowie Seile gefunden worden.

Im April wurde im Freiburger Missbrauchsfall der erste Angeklagte verurteilt. Der 41 Jahre alte Deutsche wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt.
Bild: Patrick Seeger, dpa (Archiv)

Wegen sexueller Verfehlungen sei er in der Bundeswehr bereits auffällig gewesen und habe sich vor einem Truppengericht verantworten müssen, erläuterte die Polizistin. Er sei aber im Dienst geblieben. Seine Militärkollegen hätten nach deren eigener Aussage nichts von den Verbrechen gewusst.

„Die Rechte des betroffenen Kindes wurden bewusst mit Füßen getreten“, erklärte Staatsanwältin Nikola Novak. Bei seinem Geständnis habe der Mann keine Reue oder Anteilnahme gezeigt. Zudem habe er Verantwortung für die Taten auf andere geschoben. Er habe an dem ihm unbekannten Jungen „sadistische Verbrechen“ begangen und führe ein Leben „abseits der Norm“. Ziel müsse sein, die Gesellschaft vor ihm zu schützen, sagte Novak. Die Anklage wolle daher neben einer langjährigen Haftstrafe vor allem Sicherungsverwahrung erreichen.

(dpa)

https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Soldat-gesteht-Missbrauch-in-Paedophilen-Prozess-id51070606.html
Video (ZDF 12-4-2018, Urteil im Pädophilen-Fall in Freiburg vom 18-4-2018):
Analyse von Gerichtsreporterin Giesela Friedrichsen

Urteil: 10 Jahre Haft und anschließend  Sicherheitsverwahrung

In Freiburg steht der erste von insgesamt acht Verdächtigen wegen schwerem sexuellen Missbrauchs eines 9jährigen vor Gericht. Der Junge soll von seiner Mutter und ihrem Freund jahrelang missbraucht und im Internet Pädophilen angeboten worden sein.
Der Stabsfeldwebel habe das Kind zwei Mal vergewaltigt, sagte Staatsanwältin Nikola Novak am Montag vor dem Landgericht Freiburg beim …

Der 50 Jahre alte Stabsfeldwebel habe die Taten im nichtöffentlichen Teil der Verhandlung eingeräumt, sagte der Vorsitzende Richter Stefan Bürgelin vor dem Freiburger Landgericht.

Tags: Staufen- Opfervertreterin Katja Ravat

Darknet – Sexueller Missbrauch eines Elfjährigen – Landgericht Hannover


Haftstrafe für Missbrauch eines Elfjährigen

Der 22-Jährige ist zu knapp fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Im Prozess um den sexuellen Missbrauch eines Kindes hat das Landgericht Hannover den Angeklagten am Freitag zu vier Jahren und elf Monaten Haft verurteilt. Der 22-jährige Mann aus dem Raum Hameln hatte sich im sogenannten Darknet mit einem 45-jährigen Belgier verabredet, um Sex mit dessen zur Tatzeit elf Jahre altem Sohn zu haben. In seiner Urteilsbegründung sagte der Richter, dass es Jahre dauern werde, bis der Junge über das Erlebte hinwegkomme – sofern dies überhaupt möglich sei.
Stichwort: Darknet

Im sogenannten Darknet („dunkles Netz“) können sich Internetnutzer anonym bewegen. Der nur über Anonymisierungsdienste erreichbare Bereich des Internets wird häufig von Kriminellen genutzt, aber auch von Menschen, die viel Wert auf ihre Privatsphäre legen oder in einem repressiven politischen System leben. Zugangsvoraussetzung ist eine Anonymisierungssoftware, etwa die Freeware „Tor“. Damit werden Datenpakete zwischen Tor-Servern verschlüsselt weitergeleitet. Jeder Server kennt so nur seinen Vorgänger und seinen Nachfolger, aber nicht die gesamte Verbindung von einem zum anderen Ende. Dadurch wird die IP-Adresse des Nutzers getarnt.
Auch Verteidiger plädiert für Haftstrafe

Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor fünfeinhalb Jahre Haft für den Angeklagten gefordert. Die Tat sei besonders erniedrigend gewesen, weil der Vater des Jungen sich daran beteiligt und sie außerdem gefilmt habe, so die Anklage in ihrem Plädoyer. Der Vater hatte das Video anschließend ins Netz gestellt. Auch die Verteidigung plädierte für eine Freiheitsstrafe, wollte die Länge der Haft aber im Ermessen des Gerichts lassen. Der Verteidiger wies lediglich darauf hin, dass der Angeklagte sich zur Zahlung von 20.000 Euro Schmerzensgeld bereiterklärt habe. Dies solle strafmildernd berücksichtigt werden.
Angeklagter will Wiedergutmachung leisten

Zu Prozessbeginn am Mittwoch hatte der 22-Jährige die Tat gestanden. Über seinen Anwalt ließ er erklären, dass er sich gezielt in den pädophilen Kreis des Vaters begeben habe. Er sei ins belgische Mechelen gefahren, um dort den Jungen zu missbrauchen. Gemeinsam mit dem Vater habe er das Kind am 1. März dieses Jahres vergewaltigt. Er sei sich des Unrechts bewusst gewesen, bedauere heute die Tat und wisse auch um die Folgen für das Kind. Obwohl dies angesichts des Verbrechens schwierig sei, wolle er Wiedergutmachung leisten. Am Freitag fügte er hinzu, dass er im Gefängnis eine Therapie machen wolle, damit sich eine solche Tat nicht wiederhole.
Junge wohl bereits als Säugling missbraucht

Vor Gericht wurde am Mittwoch auch das Protokoll der belgischen Polizei von der Vernehmung des Opfers verlesen. Darin schildert der Junge, wie er jahrelang von seinem Vater brutal misshandelt wurde. Aus den Ermittlungsergebnissen geht hervor, dass der Mann seinen Sohn bereits als sechsmonatigen Säugling missbraucht haben soll. „Das ist ein Martyrium durch den Vater, das man sich kaum vorstellen kann“, sagte der Richter am Freitag. Bislang gibt es laut der Staatsanwaltschaft in Mechelen keine Hinweise darauf, dass der Belgier seinen Sohn noch von weiteren Männern missbrauchen ließ. Der 45-Jährige sei derzeit inhaftiert und solle in seiner Heimat vor Gericht gestellt werden.
Australische Ermittler entdecken Missbrauchsfilm

Aufgedeckt wurde der Fall durch australische Ermittler, die im Internet nach Sexualstraftätern gefahndet hatten. Dabei entdeckten sie den Film vom Missbrauch des Jungen und verfolgten die Spur bis nach Belgien und Niedersachsen. Der Angeklagte aus dem Raum Hameln wurde über ein Kennzeichenerfassungssystem der belgischen Polizei ermittelt.

Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 02.10.2015 | 13:00 Uhr

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Haftstrafe-fuer-Missbrauch-eines-Elfjaehrigen,prozess2836.html
Tags: Australien – Pädo-Netzwerk

Berlin – Gibt es Verbindungen zum Pädo-Netzwerk des belgischen Kindermörders Marc Dutroux

Spurlos vermisst – Wenn Kinder in Berlin verschwinden

Nach Elias aus Potsdam wird seit einem Monat gesucht. Mehr als 5000 Kinder werden in Berlin pro Jahr kurzzeitg vermisst.

Berlin/Potsdam. Es ist das Schreckensszenario für jede Mutter, jeden Vater: Das Kind ist nicht nach Hause gekommen. Hektische Anrufe in der Schule, schnelle SMS an Freunde und Verwandte. Wo steckt das Kind? Mehr als 100.000 Mal spielen sich jedes Jahr in Deutschland solche oder ähnliche Szenen ab. Denn so viele Kinder und Jugendliche werden Jahr für Jahr als vermisst gemeldet. In Berlin waren es im vergangenen Jahr 5248. Im Schnitt vierzehn pro Tag. Aber in 99 Prozent der Fälle tauchen sie nach kurzer Zeit wieder auf. Der Adrenalinspiegel der Eltern kann wieder sinken. Meist sind es Ausreißer, die schnell reuig werden und nach Hause zurückkehren.

Doch zum Horror für Eltern wird es, wenn es auch nach Stunden kein Lebenszeichen des Kindes gibt. Wenn die alarmierte Polizei trotz groß angelegter Suche keinen schnellen Erfolg vermelden kann. Wenn die Ungewissheit mit jedem Tag steigt. Wenn die Fragen zermürbend werden, die Nächte zur Qual. Lebt mein Kind noch? Ist es in die Fänge eines Triebtäters geraten? Oder ist es beim Spielen in einen unzugänglichen Schacht gestürzt? Liegt dort, möglicherweise verletzt? Wartet auf Rettung? Schreit sich die Lunge aus dem Leib?

Seit vier langen Wochen muss sich die Mutter von Elias mit ähnlichen oder noch schlimmeren Gedanken herumplagen. Genau vor einem Monat, am 8. Juli 2015, verschwindet der Sechsjährige. Spurlos. Zuletzt wird der Erstklässler gegen 18 Uhr auf einem Spielplatz vor der Wohnung der Mutter im Potsdamer Wohngebiet Am Schlaatz gesehen.

Versäumnisse der Polizei?

Seither haben 1900 Polizisten nach dem Jungen gesucht. Taucher, Bagger, Spürhunde werden eingesetzt. Selbst der Wasserstand des nahen Flüsschens Nuthe wird abgesenkt. Damit der Grund besser abgesucht werden kann. Hunderte Freiwillige durchkämmen das Wohngebiet. Die eigens eingerichtete Soko „Schlaatz“ wertet 300 Stunden Videomaterial und 1000 Bilder aus, befragt mehr als 1000 Anwohner, geht 900 Hinweisen nach. Elias bleibt verschwunden. Genauso wie die fünfjährige Inga aus Sachsen-Anhalt. Sie wird seit mehr als drei Monaten vermisst. Einen Zusammenhang zwischen beiden Fällen sehen die Ermittler aber nicht.

„Ein solcher Vermisstenfall ist mir in meiner polizeilichen Laufbahn bisher noch nicht begegnet“, sagt der Leiter der Soko „Schlaatz“, Michael Scharf. Ungewöhnlich an diesem Fall sei die Tatsache, „dass der Junge in einer recht kurzen Zeitspanne und scheinbar ohne Spuren und Zeugen verschwunden ist“, betont der Leitende Polizeidirektor. Was könnte Elias zugestoßen sein?

>>> Fall Elias – Chronik einer erfolglosen Suche in Potsdam <<<

Für die Polizei kommen zunächst sowohl Weglaufen wie auch ein Unfall oder ein Verbrechen in Betracht. Konkrete Anhaltspunkte gibt es bisher für keine der Varianten. Doch immer mehr hat sich ein Szenario herauskristallisiert: das „unfreiwillige Verschwinden“ des Jungen, wie es der Soko-Chef formuliert. Vager geht es kaum. Doch auch die Polizei muss sich an etwas klammern.

Hat sie vielleicht doch Fehler gemacht? Zu spät die Öffentlichkeit informiert? Das geschah am zweiten Tag von Elias‘ Verschwinden. Und hat die Polizei so möglicherweise entscheidende Hinweise nicht bekommen?

„In einem Vermisstenfall sind die ersten Stunden die wichtigsten“, sagt der Vorsitzende der Initiative Vermisste Kinder, Lars Bruhns (siehe Interview). Ziel müsse sein, möglichst schnell und umfassend die Bevölkerung zu informieren. Auch über die Kanäle der sozialen Netzwerke wie Twitter und Facebook.

Für Elias und Inga kommen solche Überlegungen zu spät. Und wenn nicht noch Kommissar Zufall den Ermittlern eine heiße Spur bringt, werden sich die beiden Fälle wohl in jene Vermisstenakten einreihen, die seit Jahren offen sind. Dazu zählen in Berlin:

Manuel Schadwald

Vermisst wird seit dem 24. Juli 1993 der damals zwölfjährige Manuel Schadwald aus Tempelhof. An diesem Tag ist er auf dem Weg in das Freizeit- und Erholungsheim (FEZ) in der Wuhlheide. Angekommen ist er dort nicht. Die Suche nach ihm bringt keine verwertbaren Hinweise. Deshalb vermuten Ermittler schnell, dass Manuel verschleppt wurde. Dann meldet sich ein Privatdetektiv aus Belgien und behauptet, dass der Junge in einem Amsterdamer Kinderbordell aufgetaucht sei. Die holländische Polizei ermittelt in der Rotlichtszene. Ohne Erfolg. Anfang Juli dieses Jahres gibt es dann neue Hinweise. Möglicherweise sei er auf einer Segeljacht in den Niederlanden bei Sexspielen ums Leben gekommen. Es könnte auch eine Verbindung zum Netzwerk des belgischen Kindermörders Marc Dutroux geben. Doch bei der Berliner Polizei heißt es am Freitag auf Anfrage: „Derzeit gibt es keine neuen Ermittlungsansätze zum Aufenthaltsort des Manuel Schadwald.“

Samir Beganovic

Der damals elfjährige Junge, geboren in Bosnien, verschwindet am 12. Februar 1994 am Bahnhof Zoo. Er ist auf dem Weg zu seinem Onkel in Kreuzberg. Warum er dorthin gegen 22 Uhr aufbricht, ist bis heute unklar. Klar ist nur: Er kommt dort nicht an. Weil die Familie 1999 unbekannt verzogen sei, seien keine weiteren Ermittlungen möglich, so die Polizei.

Fernando Manuel Augusto

Der damals neunjährige Fernando Manuel Augusto aus Berlin verschwand am 15. Januar 1995. „Bei uns gilt der Fall als geklärt“, sagt ein Sprecher der Berliner Polizei, „da es zwischenzeitlich ein Lebenszeichen des Jungen aus dem Ausland gegeben hat und Anhaltspunkte für eine Straftat nicht vorliegen.“

Marcel Hermeking

Am 21. September 1997 steigt der Junge in eine U-Bahn in Berlin, will zum Alexanderplatz. Zeugen erinnern sich später an sein aufgewecktes Verhalten in der Bahn. Gerüchte, dass er dann von einem Mann zum Weltkindertag begleitet wurde, bestätigen sich später nicht. Später gerät ein tatverdächtiger Elektriker ins Visier der Ermittler, ein Haftbefehl wird erlassen – doch am Ende kommt er auf freien Fuß, die Beweise reichen nicht aus. Das Schicksal von Marcel ist weiter ungeklärt.

Sandra Wißmann

Sie wird am 28. November 2000 am Kottbusser Damm in Berlin zuletzt von Mitschülern gesehen – bekleidet mit einer blauen Steppjacke. Dabei erwähnt die Zwölfjährige, dass sie ein Geburtstagsgeschenk für ihre Mutter kaufen will. Als sie am Abend noch nicht zu Hause ist, alarmiert die Mutter die Polizei. Die Behörde startet eine große Suche. Häuser, Wohnungen und Keller in der Gegend werden durchkämmt, ohne Ergebnis. In einer Sendung von „Aktenzeichen XY“ im November 2001 sucht die Polizei nach einem Mann, der in der Gegend ein anderes Mädchen angesprochen hat. Es melden sich auch Zuschauer, die den Mann erkannt haben wollen.

Zu einer Festnahme kommt es aber nicht. Ein Jahr später wird ein 25-Jähriger festgenommen. Er soll eine Neunjährige auf einem Dachboden eines Hauses am Maybachufer missbraucht haben. Nur wenige Meter von Sandras Wohnung entfernt. Er soll weitere Kinder missbraucht haben. Doch die Kripo kann keinen Zusammenhang mit dem Fall Sandra herstellen. Die Polizei hat weiter Kontakt zu den Angehörigen der Vermissten.

Georgine Krüger

Hunderte Polizisten durchkämmen, im Frühherbst 2006, auf der Suche nach Georgine Krüger Moabit. Sie wird am 25. September 2006 zum letzten Mal gesehen, als sie gegen 13.50 Uhr an der Perleberger/Ecke Rathenower Straße aus dem Bus der Linie M27 aussteigt. Es sind nur 200 Meter bis zur Wohnung. Doch Georgine kommt dort nie an. Abends informiert die Mutter die Polizei. Daraufhin durchsuchen Polizisten 240 Wohnungen, Keller und Dachböden, Hinterhöfe und sogar Mülltonnen. Nachbarn und Geschäftsleute, Lehrer und Mitschüler werden befragt. Auch dem Busfahrer der Linie M27, mit dem Georgine täglich von der Schule bis zur Haltestelle in der Perleberger Straße fährt, stellen die Beamten Fragen. Fest steht: Kurz vor 14 Uhr telefoniert sie noch mit einer Freundin, dann wird ihr Handy abgeschaltet – und nicht mehr aktiviert. Auch die Ermittlungen zum Fall Georgine dauern an.

08.08.2015, 05:40
http://www.morgenpost.de/berlin/article205547301/Spurlos-vermisst-Wenn-Kinder-in-Berlin-verschwinden.html
Tags: Pädophile