Kinderschutz: Rauchen im Auto

Kinderschutz: Italien bestraft Rauchen im Auto

Immer mehr Länder verhängen saftige Strafen, wenn trotz Kindern im Auto gequalmt wird. In Österreich bleibt das erlaubt

Ob im Fiat, Lancia oder Alfa Romeo: In Italien ist das Rauchen im Auto seit Jahresbeginn verboten, wenn Kinder oder schwangere Frauen mitfahren.

Nun werden die ersten Strafen bei Zuwiderhandeln fällig – und die können durchaus saftig sein: Laut ÖAMTC betragen sie 500 bis 5.000 Euro, wenn Kinder unter zwölf Jahren und Schwangere an Bord sind, und 250 bis 2.500 Euro bei Kindern im Alter von zwölf bis 17 Jahren.

In Frankreich steht ein Rauchverbot bei mitfahrenden Kindern kurz bevor, auch die Niederlande, Polen und Irland diskutieren über diese Maßnahme. In England und Wales ist das Rauchen im Auto bereits jetzt verboten, wenn Personen unter 18 Jahren im Fahrzeug sind. Verstöße kosten dort umgerechnet 65 Euro. Cabrios sind davon ausgenommen.

Raucherparadies Österreich

Auch in Griechenland ist das Rauchen im Privatauto schon verboten, wenn Kinder unter zwölf Jahren mitfahren. Strafen werden auch für Benutzerinnen und Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel fällig, wenn sie in der Anwesenheit von Kindern unter zwölf Jahren rauchen. Das Strafgeld beträgt bis zu 3.000 Euro, außerdem wird ein Monat Fahrverbot verhängt.
In Zypern gilt das Rauchverbot, wenn Kinder unter 16 Jahren mitfahren. Bei einem Verstoß werden bis zu 85 Euro fällig.

In Österreich darf noch immer jederzeit im Auto geraucht werden – unabhängig von der Zusammensetzung der Beifahrerschaft. In den vergangenen Jahren hatten mehrere Initiativen versucht, eine Gesetzesänderung durchzusetzen – bisher ohne Erfolg.

Kinder nehmen Schaden

Rauchen in der Umgebung von Kindern kann deren empfindliches Lungengewebe besonders nachhaltig schädigen. Das liegt auch daran, dass Kinder bezogen auf ihr Körpergewicht wesentlich mehr Atemluft aufnehmen als Erwachsene. Die Rauchexposition kann bei ihnen die Entstehung von Asthma, Atemwegsinfektionen und langfristig Lungenkrebs fördern.

Selbst weniger „naheliegende“ Erkrankungen wie Mittelohrentzündungen treten bei Kindern, die regelmäßig Passivrauch ausgesetzt sind, doppelt bis dreimal so häufig auf.
Es kommt vermehrt zu Unruhe, Verhaltens- und Aufmerksamkeitsstörungen. Für die deutsche Stiftung Kindergesundheit erfüllt Rauchen im Beisein von Kindern „den Tatbestand der Körperverletzung„.

 

 

(APA, lima, 9.3.2016)
http://derstandard.at/2000032598825/Baby-on-BordItalien-verbietet-Rauchen-im-Auto
Tags: Kindeswohlgefährdung – Kindeswohl – Rauchverbot – Passivrauchen – Gesundheit – Familienrecht 

 

Eltern Kinder-Nachweis bei ungleichen Nachnamen

Bei ungleichen Nachnamen

Grenzbeamte verlangen von Eltern Kinder-Nachweis

Familie Flughafen

Vorsicht, wenn Eltern und Kinder verschiedene Nachnamen haben (Foto: ÖAMTC)

Schreck für eine Mutter, die mit ihren Sohn nach England reiste: Ein Grenzbeamter fragte, ob sie beweisen könne, dass das Kind wirklich ihres ist – denn die Nachnamen waren unterschiedlich!

Eine Niederösterreicherin musste vergangene Woche am Flughafen London-Heathrow auf die Gnade der Beamten hoffen, um ins Land gelassen zu werden: Sie hatte bei ihrer Hochzeit ihren Mädchennamen behalten und reiste mit dem ehelichen Sohn, der den Nachnamen des Vaters trägt. Wenn aber Kind und Eltern(teil) nicht denselben Familiennamen haben, verlangt Großbritannien – wie auch Bosnien und Serbien – einen Nachweis der Elternschaft. So soll Kindesentführungen vorgebeugt werden.

„Am besten sind eine Kopie der Geburtsurkunde und eine schriftliche Bestätigung des anderen Elternteils“, erklärt ÖAMTC-Touristikexpertin Kristina Tauer. Wer dies nicht dabeihat, kann von der Polizei angehalten werden.

„Die Gesetze sind nicht ganz neu, aber kaum bekannt“, sagt Tauer. Vollmachten der Eltern werden in weit mehr Ländern verlangt, wenn minderjährige Kinder alleine oder mit anderen Personen, wie etwa Großeltern, reisen. Wo dies notwendig ist, erfährt man auf der Internetseite des ÖAMTC und bei den für das jeweilige Land zuständigen Botschaften.

 

Zeitung „Heute“ berichtet über Familie & Familienrecht

Heute Familie
Danke an die Zeitung HEUTE ! (30.06.2014)

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Mo.23.Juni 2014 um 18.50 Uhr wurde eine Schülerin (14j) im 11.Bezirk in Wien vor dem Bad von einem Auto angefahren und liegen gelassen er machte Fahrer Flucht und das ganz in der Nähe vom Familienbad Herderpark.
Das Mädchen kam zu uns ins Bad wir leistenden gleich erste Hilfe .
Es musste mit den Helikopter ins Spital geflogen werden.
Wir bitten um Hilfe. Wer hat etwas gesehen oder kennt das Auto es war Schwarz und hatte dunkle Scheiben.
Bitte meldet auch bei der Polizei.
Danke.

https://www.facebook.com/222940777760657/photos/a.400731223314944.99048.222940777760657/694652020589528/?type=1&theater