Kindesmissbrauch, Nazi-Kult: Ex- SPÖ ler verurteilt

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Sechs Jahre Haft

Kindesmissbrauch, Nazi-Kult: Ex-SPÖler verurteilt

Wegen sexueller Übergriffe auf Unmündige ist am Mittwoch in St. Pölten ein 57-jähriger Mostviertler zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Niederösterreicher zahlreiche Angriffe auf insgesamt neun weibliche Opfer, unter ihnen Verwandte des Angeklagten, vorgeworfen. Die Taten – die „Krone“ berichtete ausführlich darüber – gingen bis zum Jahr 1990 zurück. Der Mann, ein ehemaliger Gemeindepolitiker der Sozialistischen Partei Österreich, war teilweise geständig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Mostviertler wurde unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und Vergehen nach dem Waffengesetz – bei ihm wurden unter anderem Nazi-Devotionalien gefunden – verurteilt. Er wurde schuldig gesprochen, teilweise Opfer mit einem Finger vaginal penetriert zu haben. Der 57-Jährige habe sich „zum Schluss im Wesentlichen vollinhaltlich geständig gezeigt“, sagte die Richterin. Der Anklagepunkt der versuchten Vergewaltigung fiel weg, da nicht angenommen wurde, dass der Mann Gewalt angewendet habe.

Zwei Töchter und verwandte Mädchen unter den Opfern
Die Übergriffe sollen im Wohnhaus des 57-Jährigen, in der Nachbarschaft oder beim Spielen im Pool stattgefunden haben. „Die kontradiktorisch einvernommenen Opfer haben die Vorgehensweise des Angeklagten sehr ähnlich geschildert“, sagte der Staatsanwalt. Der Mostviertler soll Momente, in denen er mit den Mädchen alleine war, ausgenutzt haben, um sie ober- oder unterhalb der Kleidung zu berühren. Unter den neun Opfern waren zwei Töchter des Angeklagten, eine Enkelin, zwei Nichten und Freundinnen dieser Verwandten.

Ein Mädchen hatte sich zu Jahresbeginn einer Lehrerin anvertraut, daraufhin meldeten sich weitere Opfer. Der bisher unbescholtene Mann wurde Ende Jänner festgenommen und saß seitdem in Untersuchungshaft. Der Niederösterreicher wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe aus der SPÖ ausgeschlossen.

05.09.2018 14:51
https://www.krone.at/1766675

2.Artikel:

Mostviertel, St. Pölten

Ex-Politiker muss sechs Jahre hinter Gitter 57-Jähriger verging sich an Töchtern, Enkelkindern, Nichten und deren Freundinnen. Für eine Vielzahl von Verbrechen fasste er vor Gericht Gefängnisstrafe aus.

Symbolbild  |  shuterstock.com/ Evlakhov Valeriy
In 27 Jahren gab es neun Opfer“, sagt der Staatsanwalt in einem Prozess gegen einen ehemaligen Kommunalpolitiker. An unmündigen Töchtern, Enkerln, Nichten und Freundinnen der Mädchen verging sich  der 57-Jährige aus dem Bezirk Amstetten, missbrauchte sie teils schwer.

Zeugin glaubwürdig: „Belastungstendenz ist keine zu erkennen“

„Oft nutzte der Angeklagte eine Gelegenheit aus, meistens beim Spielen in einem Pool. Mit der Hand hat er in den Intimbereich der Mädchen gegriffen, diese teilweise intensiv betastet. Wenn Opfer laut geschrien haben, hat er von ihnen abgelassen. Sehr glaubwürdig ist die Aussage einer Zeugin, Belastungstendenz ist keine zu erkennen. Sie sagt, dass der Angeklagte zu 90 Prozent ein super Vater sei, die restlichen zehn Prozent seien das Schlechte an ihm“, setzt Staatsanwalt Karl Wurzer im Prozess am Landesgericht St. Pölten fort.

Ans Tageslicht kam alles heuer Ende Jänner, weil sich eines der Mädchen einer Lehrerin anvertraut und diese Anzeige erstattet hatte. Erst dann erzählten andere Opfer von Übergriffen und der damals noch im Gemeinderat tätige SPÖ-Politiker wurde verhaftet.

Neben teils schwerem sexuellen Missbrauch von Minderjährigen, dem Verbrechen der Unzucht mit Unmündigen und  Missbrauch eines Autoritätsverhältnissen wird dem 57-Jährigen auch das Vergehen nach dem Waffengesetz vorgeworfen. Illegale Waffen  und Kriegsmaterial wurden bei ihm gefunden.

Laut Opferanwältin Ulrike Koller sei es „den Kindern nicht gutgegangen, sie waren in ihrer Lebensführung beeinträchtigt. Heute wollen sie mit allem abschließen, aber man muss berücksichtigen, dass Folgeschäden möglich sind“.

Der Angeklagte bereut: „Es war eine riesengroße Dummheit und tut mir wahnsinnig leid. Ich wollte den Mädchen nicht wehtun, wir haben beim Baden eine Mordsgaude gehabt“. Und er sagt über eines der Opfer: „Wir waren ein Herz und eine Seele, ich hatte nie das Gefühl, dass sie Angst hatte.“ Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird der Prozess fortgeführt.

Ein Schöffensenat verurteilt  den 57-Jährigen nach umfangreichem Verfahren zu  sechs Jahren unbedingt verhängter Freiheitsstrafe. „Zum Schluss war der Angeklagte im Wesentlichen voll inhaltlich geständig, Gewalt hat er keine angewendet. Mildernd war sein bisher ordentlicher Lebenswandel, erschwerend die Vielzahl der Verbrechen und die Vielzahl der Opfer“, begründet die vorsitzende Richterin. Der Angeklagte erbittet Bedenkzeit, das Urteil ist somit nicht rechtskräftig.


Wir hatten berichtet

Sexuelle Übergriffe auf Unmündige: Mann vor Gericht Wegen sexueller Übergriffe auf Unmündige ist ein Mostviertler am Mittwoch in St. Pölten vor Gericht gestanden.

Die Staatsanwaltschaft warf dem 57-Jährigen zahlreiche Angriffe seit 1990 auf insgesamt neun weibliche Opfer, unter ihnen Verwandte des Angeklagten, vor. Der Mann, ein ehemaliger SPÖ-Gemeindepolitiker, war teilweise geständig.Der Tatzeitraum erstreckte sich laut Anklage von Herbst 1990 bis Weihnachten 2017. Unter den neun Opfern waren zwei Töchter des Angeklagten, eine Enkelin, zwei Nichten und Freundinnen dieser Verwandten.Die Übergriffe sollen im Wohnhaus des 57-Jährigen, in der Nachbarschaft oder beim Spielen im Pool stattgefunden haben. „Die kontradiktorisch einvernommenen Opfer haben die Vorgehensweise des Angeklagten sehr ähnlich geschildert“, sagte der Staatsanwalt.Der Mostviertler soll Momente, in denen er mit den Mädchen alleine war, ausgenutzt haben, um sie ober- oder unterhalb der Kleidung zu berühren. Dem Mann wurde u.a. „intensives Betasten“ von zu den Tatzeitpunkten unmündigen Opfern, etwa im Brust- oder Genitalbereich, angelastet. Teilweise soll er auch einen Finger in deren Scheide eingeführt haben bzw. dies versucht haben, was der Angeklagte bestritt.Ein Mädchen hatte sich zu Jahresbeginn einer Lehrerin anvertraut, daraufhin meldeten sich weitere Opfer. Der bisher unbescholtene Mann wurde Ende Jänner festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Der Niederösterreicher wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe aus der SPÖ ausgeschlossen.Der Angeklagte, der die ihm angelasteten Taten anfangs bestritten hatte, war am Mittwoch großteils geständig. Er sprach von einem „Fehler“ und einer „riesengroßen Dummheit“. „Ich habe das gemacht, aber ich habe nie einem Mädchen wehtun wollen“, meinte er.Sein Mandant habe ein „sehr gutes Verhältnis“ zu seinen Kindern, hielt der Verteidiger fest. Bei Abwehr oder Ablehnung der Opfer habe der Mann sehr schnell von ihnen abgelassen. Der Rechtsanwalt bat darum, ein Urteil „mit Maß“ zu finden.Zu den Vorwürfen gegen den 57-Jährigen zählten strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung, versuchte Vergewaltigung, teils schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen und Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses. Auch wegen Vergehen nach dem Waffengesetz musste sich der Pensionist verantworten, weil er je zwei Pistolen, Revolver und Schlagringe sowie Handgranaten besessen haben soll. Der Prozess wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt.

https://www.noen.at/amstetten/mostviertel-st-poelten-ex-politiker-muss-sechs-jahre-hinter-gitter-justiz-niederoesterreich-prozess-sexueller-missbrauch-113058611#

3.Artikel:

Sexuelle Übergriffe auf Töchter und Enkelin: Haft für Mostviertler

SANKT PÖLTEN. Mit sechs Jahren Haft für einen 57-Jährigen hat am Mittwoch am Landesgericht St. Pölten eine Schöffenverhandlung um jahrzehntelange sexuelle Übergriffe auf Unmündige geendet. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

(Symbolbild) Bild: Wodicka

Dem Mann waren Übergriffe von 1990 bis Weihnachten 2017 auf insgesamt neun Opfer, darunter zwei Töchter und eine Enkelin, vorgeworfen worden. Der Mostviertler wurde u.a. wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und Vergehen nach dem Waffengesetz verurteilt. Er wurde schuldig gesprochen, teilweise Opfer u.a. mit einem Finger vaginal penetriert zu haben.

Der 57-Jährige habe sich „zum Schluss im Wesentlichen vollinhaltlich geständig gezeigt“, sagte die Richterin. Der Anklagepunkt der versuchten Vergewaltigung fiel weg, da nicht angenommen wurde, dass der Mann Gewalt angewendet habe.

Bei einem Strafrahmen von ein bis zehn Jahren wirkten sich das Geständnis, der bisher ordentliche Lebenswandel und der Umstand, dass es teilweise beim Versuch geblieben war, mildernd aus. Erschwerend waren die Vielzahl an Verbrechen und Vergehen, der lange Tatzeitraum sowie die Vielzahl an Opfern. Die Vorhaft seit 25. Jänner werde angerechnet, sagte die Richterin. Vier Opfern wurden als Privatbeteiligten je 1.000 Euro zugesprochen.

Verteidiger Johannes Riedl und Staatsanwalt Karl Wurzer erbaten jeweils drei Tage Bedenkzeit. Damit ist das Urteil nicht rechtskräftig.

https://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Sexuelle-UEbergriffe-auf-Toechter-und-Enkelin-Haft-fuer-Mostviertler;art58,2998935

Tags: Prozess St.Pölten – Strafverfahren – Pädophile – Socialist Party of Austria – Child abuse

Genderkongress – Feminismus – Quote auch für Männer?

Was Gegner des Genderkongresses verpassten

Gender Ein ganzheitlicher Genderkongress brachte verschiedene Lager an einen Tisch. Die Folge waren Anfeindungen durch jene, die damit ganz und gar nicht einverstanden sind.

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied A. Hoffmann

Auf dem Genderkongress am 28. November in Nürnberg war ein Zitat des Philosophen Karl Jaspers an der Wand zu sehen: „Die Menschheit zur Freiheit bringen, das heißt, sie zum Miteinander-Reden bringen. Dass wir miteinander reden können, macht uns zu Menschen.“

In einer angeblich liberalen Demokratie wie unserer, der vielbeschworenen „offenen Gesellschaft“, verwundert es ein wenig, dass dieses Zitat immer noch von großer Brisanz ist. Denn noch heute teilt nicht jeder diese Meinung. Das wurde vor dem Kongress besonders deutlich, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, die unterschiedlichsten Akteure in der Geschlechterdebatte an einen gemeinsamen Tisch zu bringen – vom feministischen bis zum maskulistischen Lager. Dieses Unterfangen darf man wohl als erfolgreich betrachten: So bewertete ein Beobachter vom Deutschlandradio Kultur den Kongress als bemerkenswert ausgewogen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Vertretern aus CSU, FDP, der LINKEN sowie der Frauennetzwerkarbeit – wobei die letztgenannten Fachleute im Vorfeld massiv unter Druck gesetzt wurden, dem Kongress fernzubleiben. Bei diesem Druck allein blieb es nicht. Die Agitation des radikalfeministischen Lagers gegen den Kongress war zuvor sehr stark: Selbst die Antifa und andere Gruppen versuchte dieses Lager zu instrumentalisieren, indem es den Kongress als radikal rechte Veranstaltung denunzierte. Schließlich sahen sich die Veranstalter gezwungen, aufgrund einer deutlich wahrnehmbaren Bedrohung Polizei und Staatsschutz um Unterstützung zu bitten. Sowohl der Betreiber des zunächst gewählten Veranstaltungsorts als auch die Politiker, die zugesagt hatten, zogen sich verschreckt zurück, ohne sich bei den Veranstaltern zu erkundigen, was sie zu den Unterstellungen zu sagen hatten. Erfreulicherweise gelang es diesen Veranstaltern, an deren Stelle Politiker mit stärkerem Rückgrat zu gewinnen.

Immerhin muss man der antifaschistischen Szene anrechnen, dass sich zu Zeiten von Pegida, Legida und über 700 Übergriffen auf Flüchtlingsheime im bisherigen Jahr nur wenige dazu aufhetzen ließen, ihre Energie ausgerechnet gegen einen ganzheitlichen Genderkongress zu richten. Die angekündigte „Großdemonstration“ gegen den Kongress bestand so schließlich aus einem Grüppchen von zehn bis zwölf Leuten, das sich zunächst beim Veranstaltungsort geirrt hatte, dann aufkreuzte, als der Kongress längst lief, und noch hineingelassen werden wollte. Dazu war man beim Einlass gerne bereit, allerdings wurden sämtliche unangemeldeten Gäste gebeten, sich zuvor auszuweisen. Dazu waren die Neuankömmlinge nicht bereit, sondern verwüsteten stattdessen den Vorraum und ließen einige Spruchbänder mit Anfeindungen zurück.

Über diese Reaktion muss man sich nun doch ein wenig wundern. Wäre der Kongress politisch tatsächlich so bedenklich gewesen, wie es in der Stimmungsmache dagegen geheißen hatte, wäre es doch das Vernünftigste gewesen, sich dazuzusetzen, alles Bedenkenswerte mitzuprotokollieren und später zu veröffentlichen, vielleicht sogar den einen oder anderen Widerspruch zu wagen. Von der Störaktion im Vorraum der Kongresshalle bekamen die Besucher der Veranstaltung erst etwas mit, als sie längst vorbei war.

Was genau verpassten die feministischen Fundamentalistinnen denn bei diesem Kongress?

Sie verpassten zunächst das Grußwort von Alexander Christ, CSU Nürnberg, der schilderte, wie seine Partei einen Ansprechpartner auch für Männeranliegen in der Stadt vorgeschlagen hatte: ein Job, der eigentlich problemlos vom Antidiskriminierungsbeauftragten hätte mit erledigt werden können. Stattdessen kam es zu einem ideologisierten Aufruhr, weil die „strukturelle Benachteiligung“ von Frauen einen Ansprechpartner auch für Männer offenbar unzumutbar erscheinen ließ.

Sie verpassten das Grußwort von Cornelia Spachtholz, SPD-Mitglied und Begründerin der frauenpolitischen Initiative Gender-Pension-Gap, die gleich zu Beginn erklärte „Ich wurde gewarnt, hier zu sein“, worüber sie sich empörte: „Ich lasse mich nicht in eine rechte Ecke drängen!“ Spachtholz problematisierte die geringere Rente von Frauen und argumentierte in diesem Zusammenhang gegen das Ehegatten-Splitting zugunsten von individueller Förderung für familiäre Sorgearbeit. Was den Umgang eines Paares nach der Trennung mit den Kindern anging, plädierte sie für das Wechselmodell und darüber hinaus für ein Auflösen der Geschlechtsrollen bei allen Geschlechtern, wozu auch eine Männerquote in sozialen Berufen gehöre.

Sie verpassten das Grußwort von Daniel Föst, Generalsekretär der FDP Bayern, der die Idee, einen Männerbeauftragten zu etablieren, dankend aufgriff und ebenfalls dafür plädierte, Rollenmodelle und die damit verbundenen „Schranken im Kopf“ weiter aufzubrechen. Darüber hinaus erklärte er es für wichtig, dass dieser Kongress trotz oder gerade wegen des starken Gegenwindes stattfand.

Sie verpassten das Grußwort von Kurt-Jürgen Bär, DIE LINKE, der erklärte, wie wichtig eine neue, diskriminierungsfreie und antirassistische Männerbewegung sei. Männer sollten sich mit ihrer Männlichkeit auseinandersetzen, wobei Gewaltfreiheit und Pazifismus wichtige Ziele darstellten.

Gerd Riedmeier, einer der Veranstalter des Kongresses, sprach sich in seinem Einführungsvortrag ebenfalls gegen das Ehegattensplitting aus und forderte zum Abbau der Lohnlücke bei Frauen einen Ausbau der Ganztagsbetreuung nicht nur an Kitas, sondern auch an Grund- und weiterführenden Schulen. Er berichtete über das späte Zurückziehen der Zusage der Landtagsabgeordneten Angelika Weikert (SPD) an den Kongress – „sie möchte mit dieser Veranstaltung nichts zu tun haben“ – und würdigte die Courage von Cornelia Spachtholz, die erschienen war, obwohl Frauenverbände sie massiv unter Druck gesetzt hatten, das nicht zu tun. Riedmeier erklärte, eine Umbenennung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend weg von seinem Männer exkludierenden Ansatz sei überfällig, und erinnerte daran, dass ein offener Brief eines halben Dutzends geschlechterpolitischer Initiativen an Ministerin Schwesig, der deren einseitig ideologisierte Geschlechterpolitik kritisierte, bis heute unbeantwortet ist. Darüber hinaus, berichtete Riedmeier, sei auch das dem Bundesfrauenministerium unterstellte Bundesforum Männer zu dem Genderkongress eingeladen worden, habe aber abgelehnt. Auch dort will man sein Feindbild offenbar lieber keiner näheren Überprüfung unterziehen.

In den folgenden Minuten zeigte Dr. Bruno Köhler, Leiter eines bundesweiten Projekts zur Jungenlesehilfe bei der männerpolitischen Initiative MANNdat, eine Präsentation zur sogenannten Jungenkrise und präsentierte Zahlen, die eigentlich jeden aufrütteln müssten. Beispielsweise seien 50 Prozent mehr Jungen als Mädchen ohne Schulabschluss, was sich entsprechend auf die Arbeitslosenrate auswirke. Nachdem die OECD im Jahr 2003 Jungenleseförderung als primäres Bildungsziel weltweit ausgerufen hatte, finden geschlechterspezifische Bildungsprojekte bis heute fast ausschließlich für Mädchen statt. Für die Jungen hatten selbst 15 Jahre nach der ersten PISA-Studie, die ihre Benachteiligung zu belegen begann, insgesamt 34 Bildungs- und Jugendministerien kaum mehr Maßnahmen übrig als zwei Plakate. Dementsprechend ist der Gender Reading Gap zu Lasten von Jungen um weitere neun Prozent angewachsen, statt zu schrumpfen. Auch beim Thema Integration gibt es ausschließlich für Migrantinnen „Bildungsoffensiven“; die Jungen lässt man auch hier außen vor. Da verwundert es nicht, dass sich die meisten Jugendlichen ohne Schulabschluss in der Gruppe der männlichen Zuwanderer finden. Pädagogische Konzepte, auch Jungen zu helfen, haben Fachleute längst vorgelegt; lediglich an ihrer Umsetzung scheint kein Interesse zu bestehen.

In den folgenden Kurzpräsentationen und Arbeitsgruppen referierten beispielsweise Jan Piet de Man vom Europäischen Institut für Kindeswohl in Belgien und Sabine Rupp vom ISUV Nürnberg über das Doppelresidenzmodell, Michael Baleanu vom Forum Soziale Inklusion und der Rechtsanwalt Thomas Saschenbrecher beschäftigten sich mit geschlechterspezifischen Unterschieden in der Strafzumessung und Martin Beck vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden stellte dar, inwiefern die feministische Statistik über eine durch Diskriminierung entstandene Gehaltslücke von 23 Prozent wissenschaftlich nicht haltbar ist.

Ausfallen musste leider eine Arbeitsgruppe, die ich gemeinsam mit Dr. Ursula Matschke, Leiterin der Abteilung für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern in Stuttgart, zum Problembereich familiäre Gewalt geleitet hätte. Dr. Matschke hatte ein vielversprechendes Pilotprojekt Gewaltschutz für Männer initiiert, das sich auch männlicher Opfer annahm und darüber hinaus Täterinnenarbeit leistete. Dafür erhielt sie auch in ihrer durch einen privaten Unglücksfall verursachten Abwesenheit großen Applaus der Kongressteilnehmer – denn üblicherweise bleibt männlichen Opfern von häuslicher Gewalt angemessene Hilfe oft versagt.

Zustande kam die Arbeitsgruppe, die ich mit dem engagierten Karlsruher Väterrechtler Franzjörg Krieg moderierte. Krieg machte anschaulich, wie Thesen, für die der Väteraufbruch vor Jahren noch öffentlich gekreuzigt wurde – etwa „Getrennt heißt nicht alleinerziehend“ – nach langer väterpolitischer Arbeit zu Schlagzeilen etwa in der Süddeutschen Zeitung wurden. Da die Väterbewegung vor der thematisch breiter gefächerten Männerrechtsbewegung einen Vorsprung von zehn Jahren hat, sagt Krieg der Männerrechtsbewegung dasselbe voraus: Die heute aktiven Männerrechtler würden derzeit noch mit Dreck beworfen, dürften aber die Debatten hin zu einer ausgewogeneren Geschlechterpolitik als bisher öffnen.

Zuletzt ein kleines Aperçu am Rande: Ein Teilnehmer verließ allen Ernstes den Kongress, weil er mit einem „Nazi“ wie mir nicht auf derselben Veranstaltung sein wolle. Dies sorgte vor allem bei den linken Besuchern für ein gesteigertes Interesse an mir: Jemand, der ein Sweatshirt mit dem Slogan „Refugees Welcome“ trägt und ein Buch mit dem Titel „Plädoyer für eine linke Männerpolitik“ sowie Kapiteln zu Beispiel über die Anliegen schwuler und zugewanderter Männer enthält, ist nicht gerade leicht als rechtsradikal zu verleumden. Die Unterstellungen gaben mir die beste Gelegenheit, meine tatsächlichen Positionen und den politischen Hintergrund der Verleumdungen gegen mich zu schildern und darauf hinzuweisen, dass ich darauf in meinem Buch noch ausführlicher eingehe. Üble Nachrede funktioniert eben nur, solange der Adressat die Vorwürfe nicht nachprüft – wenn doch, wird sie schnell zum Bumerang. Ich fürchte, dieser leichtgläubige junge Mann hat sich vor unseren Gesinnungsgenossen ein bisschen zum Depp gemacht.

Wie stehst du zur Jungen- und Männerdiskriminierung?“ ist spätestens seit diesem Kongress auch eine innerlinke Debatte geworden. Das ist eine Entwicklung, die man nur begrüßen kann.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

A. Hoffmann

Kinderfachabteilung Lüneburger war eine Tötungsanstalt – EUTHANASIE

EUTHANASIE

Die Ahnenforschung, die im Nazi-Heim endete

Über 70 Jahre lang wusste Helmut Lorenz nur, dass sein jüngster Bruder in den Kriegs-Wirren verloren ging. Jetzt fand er heraus, dass der Zweijährige in einer Lüneburger „Tötungsanstalt“ starb.

Es hat einiges gegeben in der Familie von Helmut Lorenz, über das nicht gesprochen wurde. Lücken, die sich für ihn nicht füllen ließen. Die größte klaffte um seinen Bruder Dieter. Er war verloren gegangen in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. So hatten es die Eltern erzählt, die nach dem Krieg mit ihren Söhnen nach Kanada ausgewandert waren. Mit zwei von dreien, mit Rolf und Helmut. Der jüngste, Dieter, blieb verschwunden.

Mit 72 Jahren entschloss sich Helmut Lorenz, der im kanadischen St. Catharines lebt, die Lücken zu füllen. Er tippte die Daten seiner Familie in ein Internetportal für Ahnenforschung ein. Zur gleichen Zeit begann auch Mario Nitzsche in Deutschland, die Geschichte seiner Familie zu erforschen. Das Internet führte sie zusammen – sie waren Großcousins. Helmut Lorenz‘ Vater und Mario Nitzsches Großvater waren Brüder.

Schon ein paar Monate später stieg Helmut Lorenz mit seiner Frau Marylinn in ein Flugzeug und besuchte seine Verwandten im thüringischen Schmölln. Sein Großcousin Mario Nitzsche lebt dort im Elternhaus von Helmuts Vater. Als sich Helmut Lorenz nach ein paar Wochen im Sommer 2013 von seinem Cousin verabschiedete, bat er Mario Nitzsche, ihm zu helfen, den verlorenen Bruder zu finden. Der fand ihn tatsächlich, doch anders, als Helmut Lorenz gedacht hatte.

Zwei Jahre sind seitdem vergangen. Helmut Lorenz, 75, sitzt mit seinem Cousin in einem Lüneburger Wohnzimmer. Es gibt Butterkuchen und Kaffee. Es ist das Wohnzimmer von Carola Rudnick. Der Frau, die die Geschichte von Helmuts Bruder Dieter aufgeklärt hat. Carola Rudnick ist Historikerin und erforscht die Biografien von Opfern des sogenannten Euthanasie-Programms des Naziregimes.

Dieter Lorenz kam in ein Kinderheim

Erinnern kann sich Helmut Lorenz an den damals zweijährigen Bruder nicht mehr. Dieter war zwei Jahre nach Helmut geboren worden, am 26. Februar 1942 in Eindhoven. Die Eltern Anna und Erich Lorenz waren Anfang der Dreißigerjahre von Deutschland nach Holland gezogen. Der Vater Kaufmann, die Mutter Apothekerin, führten sie gemeinsam ein Werkzeuggeschäft. Als Erich Lorenz 1942 von der deutschen NS-Regierung als Soldat eingezogen wurde, musste sich seine Frau Anna allein um Familie und Geschäft kümmern.

Video:

Vielleicht war Anna Lorenz damit überfordert, vielleicht war ihr alles zu viel geworden. Jedenfalls gab sie den kleinen Dieter in Eindhoven in ein Kinderheim. Warum, weiß Helmut Lorenz nicht. Er hat nie mit ihr darüber gesprochen. Bis vor Kurzem wusste er nicht einmal, dass Dieter überhaupt in einem Heim gewesen war. Er ist sich sicher, dass die Eltern Dieter in dem Heim gut aufgehoben glaubten.

Die Mutter besuchte ihren Sohn regelmäßig, doch Anfang September 1944 waren auf einmal alle Kinder des Heims verschwunden. Niemand konnte ihr sagen, wo Dieter war. Das Heim war evakuiert worden, NSV-Jugendhilfe-Westaktion hieß der Grund: NSV – das ist die Abkürzung für „Nationalsozialistische Volkswohlfahrt„, zuständig unter anderem für „Jugendpflege“ und „Volksgesundheit“.

Über Umwege kam Dieter mit vier anderen Kindern in einem Flüchtlingskinderheim in Lüneburg, Niedersachsen, an. Er sprach wohl nur wenig, doch ein Mädchen, Rita, nannte ihn „Dieter“, und in einer winzigen Schachtel mit Habseligkeiten stand der Name „Lorenz“. So schlossen die Deutschen, die nicht wussten, wo und wer Dieters Eltern waren und ihn für einen Holländer hielten, auf den Namen „Dieter Lorenz“. Es war eine NSV-Helferin, die meinte, der kleine Junge gehöre in kein normales Kinderheim. Sondern in die „Kinderfachabteilung“ der örtlichen Psychiatrie.

Die Kinderfachabteilung war eine Tötungsanstalt

Insgesamt 31 solcher Einrichtungen hat es unter den Nationalsozialisten in ganz Deutschland gegeben. Anstalten, geschlossen und undurchsichtig, für die meisten Eltern aber ein Ort der Hoffnung. Weil sie glaubten, ihren Kindern würde dort geholfen. Kindern, die kleinwüchsig waren oder Probleme mit dem Sprechen hatten, an der typischen Kriegskrankheit Rachitis litten, sich schlecht konzentrieren konnten oder zu spät laufen lernten.

Mehr als eine Tarnbezeichnung für eine Tötungsanstalt war das Wort „Kinderfachabteilung“ aber nicht. Mindestens 5000 Kinder haben Ärzte und Krankenpfleger im Zuge des sogenannten Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten getötet. Spätestens seit einer Ermächtigung Adolf Hitlers vom 1. September 1939 über einen „Gnadentod“ für Menschen mit Behinderungen galt dieser Mord als „Erlösung“. Die Waffe war eine Tablette: eine Überdosis des Schlafmittels Luminal.

Setze alles in Bewegung, um Dieter wiederzufinden

Erich Lorenz
in einem Brief an seine Frau Anna

Eines dieser 5000 getöteten Kinder ist Dieter Lorenz. Dass die „Volkswohlfahrt“ ihn von einem Heim für Flüchtlingskinder in eine „Kinderfachabteilung“ geschickt hatte, erfuhren seine Eltern erst, als es zu spät war.

„Setze alles in Bewegung, um Dieter wiederzufinden.“ Das schrieb Erich Lorenz seiner Frau Anna am 30. September 1944. Er hatte Fronturlaub beantragt, er wollte den verloren gegangenen Sohn suchen. Er bekam keinen Urlaub. Der Vater fand heraus, dass Dieters Gruppe den Bahnhof Hannover passiert haben musste. Danach verlor sich jede Spur des Zweijährigen. Vater Erich setzte weiter alles daran, ihn zu finden, Mutter Anna saß auf gepackten Koffern, ihn abzuholen – egal, wo.

Dieter wurde mit einer Überdosis Luminal ermordet

Was die Eltern nicht wussten, war der Gauleitung Düsseldorf bereits am 2. Dezember 1944 bekannt: dass es in der Lüneburger „Kinderfachabteilung“ einen Patienten namens Dieter Lorenz gab. Die Eltern wurden darüber nicht informiert. Erst im Januar 1945 erhielten Anna und Erich Lorenz eine Nachricht über ihren Sohn: Ein Kind namens Dieter Lorenz, das auf ihre Beschreibung passte, sei am 14. Dezember 1944 gestorben.

„Da Sie uns selbst mitteilten, dass Ihr Kind Dieter geistig wie körperlich minderwertig veranlagt war, müssen wir leider annehmen, dass es sich in diesem Fall um Ihr Kind handelt.“ Das schrieb die Sachbearbeiterin für Familienhilfe des Amtes für Volkswohlfahrt an Anna Lorenz am 25. Januar 1945. Anna Lorenz selbst hatte ihren Dieter als zwar geistig und körperlich ein wenig langsamer entwickelt, aber zufrieden und bei vollem Verstand beschrieben. Anna und Erich Lorenz weigerten sich zu glauben, dass der tote Junge aus Lüneburg ihr Sohn sei.

Leistet nichts. Zu schwach. Nicht einsatzfähig

der Lüneburger Heil- und Pflegeanstalt
Aus einer Krankenakte

„Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wurde Dieter durch die Gabe des Barbiturats Luminal ermordet. Dafür spricht, dass er bereits nach nur zwei Wochen Aufenthalt an einer der Krankheiten starb, die – anderen Fällen ähnlich – durch eine überdosierte Medikamentengabe provoziert wurden.“ Das schreibt Carola C. Rudnick im September 2015.

Die promovierte Historikerin hat ein Buch über Dieter Lorenz und weitere Opfer der Lüneburger „Heil- und Pflegeanstalt“ geschrieben, wie die Psychiatrie damals hieß. „Leistet nichts. Zu schwach. Nicht einsatzfähig“, zitiert der Titel eine Krankenakte. Seit drei Jahren forscht Rudnick an der „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg, die auf dem 100 Jahre alten Gelände der einstigen Tötungsanstalt und heutigen Psychiatrischen Klinik liegt.

Eine Historikerin entdeckte seine Krankenakte

Es war vor gut einem Jahr, als das Telefon in Carola Rudnicks Büro klingelte und Mario Nitzsche nach dem Bruder seines Großcousins fragte. Ob sie etwas über Dieter Lorenz wisse? „Ich habe gerade seine Krankenakte vor mir liegen“, antwortete sie. Sie wundert sich noch heute über den Zufall, dass er genau in dem Moment anrief, als sie zum ersten Mal die Papiere zu Dieter Lorenz aus dem Landesarchiv Hannover durchblätterte.

Bis zu diesem Moment im Juni 2014 hatte Helmut Lorenz gehofft, sein Bruder würde eventuell doch noch leben. Seine Eltern hatten ihm und dem älteren Bruder Rolf stets erzählt, dass Dieter in den Wirren des Krieges verloren gegangen sei. Vermutlich, weil sie es selbst so glauben wollten. Weil sie sich nicht vorstellen konnten, warum ihr im September 1944 körperlich gesunder Junge im Dezember auf einmal eine „Hirnhautentzündung mit frischem Schub“ gehabt haben soll.

Bis in den Februar 1945 schrieb sich Anna Lorenz mit Max Bräuner, dem Direktor der Heil- und Pflegeanstalt in Lüneburg, bohrte immer wieder nach, wollte wissen, ob es sich wirklich um ihren Dieter handelte, der gestorben war. Irgendwann antwortete der Direktor nicht mehr.

Die Briefe hatten die Eltern all die Jahre aufbewahrt. „Vielleicht haben sie gehofft, dass ich irgendwann doch den Kreis schließen kann“, sagt Helmut Lorenz, als er am vergangenen Wochenende zum ersten Mal das Grab seines Bruders in Lüneburg besucht. Seine Frau Marylinn, seit 50 Jahren sind die beiden verheiratet, hatte Helmuts Vater Erich immer wieder auf die Familiengeschichte angesprochen. „Er hat nur wenig erzählt. Wir haben nie die ganze Wahrheit erfahren. Ich frage mich, warum. Das ist wahrscheinlich nicht nur eine Charakter-, sondern auch eine Generationenfrage.“

Helmut Lorenz hat ein wenig Erde rund um die Steinplatte mit dem Namen seines Bruders geschichtet und darin seinen Fußabdruck hinterlassen. Dieter Lorenz‘ Grab ist eines der wenigen noch existierenden der Lüneburger Kriegsgräberstätte, es wurde nie aufgelöst, obwohl es schon mehr als 70 Jahre alt ist. „Nun widerfährt ihm ein Stück Gerechtigkeit, dass er gefunden worden ist“, sagt der pensionierte Lehrer.

Dieter Lorenz wird nicht der Letzte sein, dessen Schicksal nach so vielen Jahrzehnten aufgeklärt wurde. Rund 100 Biografien hat Carola Rudnick bislang nachgezeichnet. Sie wird auch weiterhin Familien helfen, die Lücken in ihren Geschichten zu füllen.

Von 29.09.15
http://www.welt.de/vermischtes/article146986697/Die-Ahnenforschung-die-im-Nazi-Heim-endete.html

SPÖ Beschimpfungen am 1.Mai als Nazi und Faschisten ?

Jetzt reicht es mir!

AUSTRITT AUS DER GEWERKSCHAFT!
Das Verhalten einiger SPÖ FRAUEN und die Mehrheit einer SPÖ in der Gewerkschaftsbewegung, die Beschimpfung als Nazi und Faschist am 1.Mai sind ein NO GO.
Als ehemaliger FSG Betriebsrat bin ich nur mehr enttäuscht.
 

Werner G. 2 Std. ·

Austritt Gewerkschaft FSG
Austritt Gewerkschaft FSG – entsorgter Zahlvater


Austritt eines SPÖ Gewerkschaftsvertreter aus der Gewerkschaft – Kündigung

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1125558167471400&set=a.215706988456527.67876.100000516814447&type=1&theater

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