Mann diskriminiert: Muss auch Doris Bures zahlen?

Feminismus in Österreich – Männerdiskriminierung

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Artikel:

Mann diskriminiert: Muss auch Bures zahlen?

Die frühere Verkehrsministerin Doris Bures hat mit der illegalen Bestellung einer Sektionsleiterin dem Staat eine Ersatzpflicht von mehr als 300.000 Euro eingehandelt. Juristen sind uneins, ob sie dafür zahlen muss.

Doris Bures.
Doris Bures  – (c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Bures hat mit der Bestellung einer nur vorgeblich gleich gut qualifizierten Frau zur Leiterin der Sektion „Verkehr“ im Jahr 2011 das Gleichbehandlungsgesetz verletzt. Nach einer rechtskräftigen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts muss der Bund den übergangenen Mann mit 317.368 Euro und mehr entschädigen. Er bekommt nämlich das, was er als auf fünf Jahre bestellter Sektionschef zusätzlich bekommen hätte (die Einkommensdifferenz in acht Monaten dieser Zeitspanne ist noch offen), und dazu noch eine Entschädigung für die erlittene persönliche Beeinträchtigung. Der Mann, Mitglied einer schlagenden Verbindung, hat die Rechtsanwaltsprüfung absolviert, bereits eine Sektion geleitet und eine Zeitlang im Kabinett des früheren Justizministers Dieter Böhmdorfer (FPÖ) gearbeitet. Heute ist er designierter Aufsichtsvorsitzender in einem staatsnahen Unternehmen.

„Von Beginn an bevorzugt“

Wie das Verwaltungsgericht festgestellt hat, war „ein gewisses Muster erkennbar, dass die ernannte Mitbewerberin von Beginn an den anderen Bewerbern gegenüber bevorzugt wurde“. Das ergab unter anderem ein Gutachten der Bundes-Gleichbehandlungskommission, die eine Bewertung durch die ministeriumseigene Begutachtungskommission zerpflückt hatte. Laut Verwaltungsgericht stützte sich „die Auswahlentscheidung der Ministerin“ auf das Gutachten der Begutachtungskommission, das „weder schlüssig noch nachvollziehbar“ sei.

Ob Bures dafür haftbar gemacht werden kann, ist trotzdem umstritten. Der übergangene Bewerber hat seinen Anspruch im Verwaltungsweg geltend gemacht; das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz sieht aber, anders als etwa das Amtshaftungsgesetz, keinen Regress gegen die handelnden Organe vor. Und Verfassungsrechtler Heinz Mayer bezweifelt, dass hier ein Rückersatz ohne gesetzliche Grundlage möglich ist. Zivilrecht-Professor Martin Spitzer (WU) hält das für kein Hindernis. Die Rechtsordnung sehe als allgemeines Prinzip einen Ersatz von Schäden durch denjenigen vor, der sie schuldhaft verursacht hat. Das sei beim Regress nicht anders, auch wenn dafür teilweise grobes Verschulden notwendig sei.

Ein Verschulden der früheren Ministerin ist allerdings in keiner Weise festgestellt. Bures betonte gestern, dass die Besetzung nach dem gesetzlich vorgesehenen Verfahren erfolgt sei und sie sich auf das Gutachten der Kommission gestützt habe, das drei Personen als im höchsten Maße für die Stelle geeignet bezeichnet habe. Wegen der Unterrepräsentation von Frauen im Ministerium „erschien es geboten, der weiblichen Bewerberin den Vorzug zu geben“.

Minister Hofer skeptisch

Eine persönliche Einflussnahme der Ex-Ministerin ist nicht dokumentiert. Die Bewerberin könnte auch aus vorauseilendem Gehorsam als gleich gut geeignet dargestellt worden sein. Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) zeigt sich skeptisch: Aus heutiger Sicht hält er es für rechtlich ausgeschlossen, von Bures Ersatz zu bekommen. Er lässt den Fall aber noch hausintern begutachten.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 20.03.2018)
https://diepresse.com/home/innenpolitik/5391746/Mann-diskriminiert_Muss-auch-Bures-zahlen
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„Ich bezeichne mich seit vielen Jahren als Feministin“, meint Doris Bures

Strategie Einmischen von Veronika Weidinger

„Ich bezeichne mich seit vielen Jahren als Feministin“, meint Doris Bures heute im FM4 Interview. Die vormalige SPÖ Bundesgeschäftsführerin gilt als Quereinsteigerin, nicht in der Politik, aber in der Frauenpolitik.

„Ich bezeichne mich seit vielen Jahren als Feministin“

Politisch engagiert sich die gelernte zahnärztliche Assistentin in den frühen 80er Jahren bei der Sozialistischen Jugend. Der damalige SJ-Vorsitzende Alfred Gusenbauer gilt als Bures‘ Mentor und nach zehn Jahren im Nationalrat ist er es, der sie 2000 in die SP-Bundesparteizentrale holt.

In der Nähe von Alfred Gusenbauer bleibt Doris Bures auch mit dem Frauenministerium, das im Kanzleramt angesiedelt ist. Nicht nur der Draht zum Chef ist gut, auch sonst erzählt Bures heute von konstruktiven Gesprächen mit Regierungsmitgliedern. Doris Bures will sich einmischen und frauenpolitische Maßnahmen durchsetzen – „beim guten Willen Aller“. Beim guten Willen Aller? – ihr Standardsatz meint Bures, weil sie Frauenpolitik als Querschnittsmaterie sieht und mit den anderen Ressorts kooperieren will. Ein eigenes Budget hat das neue Frauenministerium übrigens nicht zur Verfügung.

Mädchen und Frauen fördern
Die Einkommensschere, also der Unterschied zwischen Frauen- und Männer-Gehältern, die macht in Österreich heute 18% aus. Das will Doris Bures ändern und setzt bei den Ursachen an. Immer noch wählen Mädchen, weibliche Lehrlinge „typische“ Frauenberufe und bewegen sich damit meist ein Leben lang in einem Metier mit geringem Einkommen. Mit einem Mehr an Förderprogrammen, mit mehr Anreizen will Bures junge Mädchen motivieren, andere Berufe als Friseuse oder Einzelhandelskauffrau zu lernen. Damit auch Betriebe verstärkt Mädchen in technischen Sparten ausbilden, sollen die wiederum dafür mehr Geld bekommen. Wann dürfen wir mit dieser Lehrplatzförderung für Mädchen, dieser Form des „Blum-Bonus“ rechnen? Ab Herbst – „bei gutem Willen aller“, wenn VP-Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein sich an das von ihm unterschriebene Arbeitsübereinkommen hält, da steht diese Maßnahme nämlich drin.

Auch den geplanten, kollektivvertraglich garantierten Mindestlohn, nennt Bures als wichtige arbeitsmarktpolitische Maßnahme für Frauen – und die Sache mit dem Kindergeld gehört da auch dazu, schließlich haben viele Frauen nach einer Babypause es nicht so leicht, wieder in den Beruf einzusteigen.

Mit der Flexibilisierung des Kindergeldes ist da schon viel erreicht, meint Doris Boris, wenn es ab 2008 möglich ist, alternativ zur geltenden Regelung – 436 Euro für 30 bzw. 36 Monate – nur die halbe Zeit in Anspruch zu nehmen, dafür 800/Monat zu bekommen. Ein guter Ansatz, damit auch mehr Väter einen Teil der Kinderbetreuung übernehmen, ist sich Bures sicher. Diese Neuregelung konnte, wie die Anhebung der Zuverdienstgrenze in den zähen frauenpolitischen Verhandlungen mit der ÖVP durchgesetzt werden – und sind mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Eine neue Ära der Frauenpolitik
Diese neue Ära hat Doris Bures in einem Interview vor einigen Wochen angekündigt, was konkret meint sie damit? „.. Dass ich das Privileg habe, als Frauenpolitikerin an Etwas anzuknüpfen was in den Jahre davor geleistet wurde, von Pionierinnen, wie Johanna Dohnal […] wir haben legistisch viel erreicht. Wir müssen heute, und das versteh ich unter neuer Ära – das auch mit Leben erfüllen, das muss auch zur Realität werden. Dass Frauen gleichberechtigt sind, dass Frauen auch unabhängig und selbstbestimmt leben können – und meine Aufgabe als Frauenpolitikerin sehe ich darin, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Frauen so leben können, wie sie sich das erträumen.“

Es gibt noch viel zu tun.

Das ganze Interview zum Nachhören
Das Interview mit Doris Bures gibt es als Interview-Podcast. Um diesen FM4-Podcast-Feed kostenlos zu abonnieren, kopiere diesen Link in Deinen Podcatcher:
http://static.orf.at/fm4/podcast/fm4_interview.xml

08.03.2007, Quelle:
http://fm4v2.orf.at/connected/217383/main.html

 

Was fängt ein jetzt 17-jähriges Mädchen mit dem klassischen Feminismus an?

Bures: „Zu viele Männer sind schlecht fürs Geschäft“

Interview. Frau-Sein ist „erstes Karriere-Risiko“, sagt Ministerin Doris Bures.


Die Presse: Was fängt ein jetzt 17-jähriges Mädchen mit dem klassischen Feminismus an?

Bild: Die Presse (Clemens Fabry)

Doris Bures: Die heutige Herausforderung ist, die gute gesetzliche Basis mit Leben zu erfüllen. Es hat eine Bildungsrevolution für die Frauen gegeben. Aber wenn sie ins Berufsleben treten, dann spüren Frauen schnell, dass sie nicht die gleichen Karrierechancen haben und dass sie häufig beim Einkommen diskriminiert werden.

 

Der deutsche Spiegel hat dem Thema „Alpha-Mädchen“ eine Titelgeschichte gewidmet. Untertitel: „Wie eine neue Generation von Frauen die Männer überholt.“ Müssen sich die Männer schon warm anziehen?

Bures: Ich habe schon den Eindruck, dass Frauen in der Wirtschaft nicht mehr nur aus Gerechtigkeitsgründen gefördert werden, sondern auch, weil es ökonomisch unklug wäre, auf ihr Potenzial zu verzichten.

 

Geschlechterparität ist gut für die Wirtschaft?

Bures: Eine US-Studie hat fünf große Unternehmen untersucht. Das Ergebnis war eindeutig: Überall dort, wo es einen gerechten Anteil von Frauen in der Führungsebene gibt, herrscht ein besseres Betriebsklima und es gibt höhere Gewinne. Der Schluss ist ganz klar: Zu viele Männer sind schlecht fürs Geschäft.

 

Die SPÖ hat jahrelang die Frauen gewarnt, sich „an den Herd fesseln“ zu lassen. Warum sollten jetzt die Männer darauf Lust haben?

Bures: Das haben Sie von mir nicht gehört. Es geht darum, das Zusammenleben gemeinsam zu organisieren. Auch da hat die Politik eine Verantwortung: Schaffe ich Rahmenbedingungen, dass auch Männer für die Kinderbetreuung eine Zeitlang aus dem Beruf aussteigen können? Da geht’s zum Beispiel um die Höhe des Kindergeldes. Ich möchte außerdem, dass junge Mädchen nur mehr in Geschichtsbüchern nachlesen können, dass es für gleiche Arbeit nicht gleichen Lohn gibt.

 

Verläuft die Bruchlinie am Arbeitsmarkt nicht mittlerweile eher zwischen Menschen mit und jenen ohne Kindern als zwischen Mann und Frau? Die gläserne Decke durchbrechen Kinderlose leichter.

Bures: Das erste Karriere-Risiko ist trotzdem Frau-Sein. Es stimmt schon, dass Kinder ein zusätzliches Karriere-Risiko sind. Das hat auch damit zu tun, dass jahrelang verabsäumt wurde, für ausreichend Kinderbetreuungsplätze zu sorgen. Männer fragen sich aber selten, ob sie Kind und Karriere vereinbaren können.

 

Alice Schwarzer fordert eine 32-Stunden-Arbeitswoche für Eltern minderjähriger Kinder. Ihre Meinung?

Bures: Es gibt schon Lebensabschnitte, etwa wenn man kleine Kinder zu versorgen hat, wo das ein ganz gutes Modell ist.

 

SPÖ und Arbeiterkammer stehen der Teilzeit skeptisch gegenüber.

Bures: Weil es immer mehr unfreiwillige Teilzeitarbeit gibt.

 

Ist es nicht antiquiert, Frauen früher in Pension gehen zu lassen?

Bures: Die Angleichung kommt ja, bei mir beginnt das längere Arbeiten schon. Viel ungerechter finde ich, dass Frauen bei gleicher Leistung weniger verdienen als Männer.

 

Und sozusagen als Ausgleich für erlittenes Unrecht darf man früher in Pension gehen?

Bures: Das wirklich Ungerechte ist, dass Frauen im Alter in Armut leben müssen, weil wir ein Pensionssystem haben, das Frauen total benachteiligt. Mein Vorschlag ist: Wenn man Teilzeit arbeitet, weil man Kinder versorgt, soll das bei der Pension als Vollzeitäquivalent angerechnet werden.

 

Kann die Politik Partnerschaftlichkeit aktiv fördern?

Bures: In der Einstellung der Männer hat sich viel getan. Ich bin für den Papamonat. Es soll einen Rechtsanspruch geben, dass Männer bei ihren Kleinstkindern bleiben können.

 

Alice Schwarzer unterstützte die Konservative Angela Merkel. „Frau sein allein ist nicht genug“, hat Barbara Prammer über die Präsidentschaftskandidatin Ferrero-Waldner gesagt. Springt man in Österreich für die Unterstützung einer Frau nicht über ideologische Schatten?

Bures: Jeder, ob Mann oder Frau, hat meine Unterstützung, der gegen Geschlechterungerechtigkeit auftritt.

 

Das klingt nicht so, als würden Sie demnächst eine weibliche Kandidatin unterstützen, die nicht aus Ihrer Partei kommt.

Bures: Ich teile die Einschätzung, dass Frau sein kein Programm ist.

 

Ist es nicht Zeit für eine Kanzlerin, eine Bundespräsidentin?

Bures: Es ist auf der ganzen Welt Zeit für mehr Frauen.

 

Alice Schwarzer kritisiert die Linke, weil sie sich „zum Verbündeten frauenfeindlicher Moslems macht“.

Bures: Ich schätze Schwarzer, teile aber nicht immer ihre Meinung.

 

Volle Toleranz für Kopftücher?

Bures: Ich möchte die Frauen so unterstützen, dass sie selbst entscheiden können, wie sie das handhaben. Bei einem Kopftuchverbot würde man junge Mädchen aus der Schule verdrängen und ihnen die Chance auf Ausbildung und Integration nehmen.

 

Werden Politikerinnen noch immer härter beurteilt als Politiker?

Bures: Sicher!

ZUR PERSON

Doris Bures (45) ist seit Jänner dieses Jahres Ministerin im Bundeskanzleramt, zuständig vor Frauenangelegenheiten und den öffentlichen Dienst. Davor war sie Präsidentin der Mietervereinigung und mit Norbert Darabos Bundesgeschäftsführerin der SPÖ.

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 21.12.2007)
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/350103/Bures_Zu-viele-Maenner-sind-schlecht-furs-Geschaeft

„Anti-Männer-, Anti-Familien-, Anti-Gesellschafts-Bewegung“ – Doris Bures

Zitrone für Klements Verbalrülpser gegen Bures

DAGMAR BUCHTA18. Juni 2008, 14:36
  • Saures für Karlheinz Klement
    ronald zak
    Saures für Karlheinz Klement

Die ehemalige Frauenministerin sei eine „Gendergouvernante“ und Feminismus „eine politische Anti-Männer-, Anti-Familien-Bewegung“

Beleidungen ohne Ende. Der erst am Montag ins Kreuzfeuer der Kritik geratene FPÖ-Nationalratsabgeordnete Karlheinz Klement – siehe Grüne fordern Rücktritt von FP-Klement – fuhr bereits am Dienstag erneut mit schweren Verbalattacken auf. Diesmal gegen die scheidende Frauenministerin Doris Bures.

In einer Presseaussendung ließ der Gleichbehandlungssprecher seiner Häme freien Lauf: Doris Bures suche sich nun als „notorisch linksfeministische Hoffnungslosigkeits-Trägerin“ ein neues politisches Experimentierfeld und ergreife die Flucht nach hinten, um getreu ihrem Gleichheitsgrundsatz gleich zwei Männer zu ersetzen“.

In Richtung ihrer Nachfolgerin ließ er ausrichten: „Ein Dohnal-Prammer-Brauner-Whesely-Bures-Lunacek-Feminismus bringt den Frauen nicht mehr Rechte oder Anerkennung. Im Gegenteil: Es handelt sich dabei um eine politische Anti-Männer-, Anti-Familien- und Anti-Gesellschafts-Bewegung, welche die Frauen ermutigt, ihre Kinder zu verlassen und die Ehe bzw. die Familie zu zerstören …“ . Etc.etc.etc. Aber wahrscheinlich werde dieSPÖ aus den Fehlern ihrer „Gendergouvernante“ nichts lernen, meinte Klement zum Abschluss.

dieStandard.at kontert mit einer Zitrone und schließt sich den Forderungen der Grünen an. (red)

http://diestandard.at/1207285840610

Feminismustreffen von Doris Bures kommen Steuerzahler teuer

Bures FEMTech-Veranstaltungen kommen den Steuerzahler teuer.
Foto: Werner Faymann / flickr (CC BY-SA 2.0)

Feminismus ist eigentlich politische „Privatsache“, wie jedes andere gesellschaftspolitische Engagement auch. Nicht so im vom österreichischen Steuerzahler finanzierten Bundesministerium für Verkehr, Infrastruktur und Technologie (BMVIT). Seit Doris Bures, ehemalige SPÖ-Bundesgeschäftsführerin und Frauenministerin, 2008 dort ihr Amt eingerichtet hat, muss auch der Steuerzahler für den „Feminismus“ Marke Bures tief in die Tasche greifen.

In den Jahren 2010 bis 2013 verpulverte Bundesministerin Bures nicht weniger als 97.000 Euro in diverse Feminismusprojekte unter dem schillernden Titel „FEMTEch“. Dabei ging viel Geld in sogenannte „Netzwerktreffen“, die unter dem Deckmantel der Frauenförderung landesweit für Bures und ihren rot gefärbten Feminismus Stimmung machen sollten. Eine entsprechende Anfrage der FPÖ-Abgeordneten Dagmar Belakowitsch-Jenewein deckte dies nun auf.

FEMTech-Treffen von Wien bis Klagenfurt auf Steuerzahlerkosten

Allein im Jahr 2010 schlugen Bures und ihr Ministerium in Sachen Feminismus gleich sechs Mal mit teuren Netzwerktreffen zu einer Gesamtsumme von 37.242,95 Euro zu, wobei sie sich neben dem Tech Gate Vienna und dem Lindner Seepark Hotel in Klagenfurt auch das SPÖ-Parteiakademiehotel Gartenhotel Altmannsdorf als Tagungsort aussuchten. Im SPÖ-Gartenhotel Altmannsdorf veranstaltete man etwa das FEMtech Netzwerktreffen unter dem Titel „Sommerfest Social Capital Café“. Im Jahr 2011 richtete man sich mit 30.184 Euro schon etwas billiger aus und schraubte das Veranstaltungsprogramm unter dem wenig aussagekräftigen Titel „Talente nützen“ auf zwei Veranstaltungen zurück.

Auch 2012 und 2013 fanden solche feministischen „Talentenutzungsveranstaltungen“ statt, aber die Beträge fielen mit 13.185 bzw. 16.318 Euro doch vergleichsweise bescheiden aus.

20. März 2014 – 11:53

http://www.unzensuriert.at/content/0015055-Feminismustreffen-von-Doris-Bures-kommen-Steuerzahler-teuer

Verfassungsrechtlich schwer bedenklich ? Doris Bures als Nationalratspräsidentin ?

Hetze gegen fast die Hälfte der Wähler

Familie & Familienrecht

Doris Bures SPÖ

Die größe Feministin von Österreich soll die wichtigste Person im Parlament werden – Erste Nationalratspräsidentin  !!!

Die interne SPÖ Frauen – Quote soll die Nachfolgerin von Barbara Prammer bestimmen. Nach dieser Regelung werden SPÖ- Männer für dieses Amt ausgeschlossen !

Frauenministerin Doris Bures zeichnete sich 2007 und 2008 durch eine Hetz-Campagne  gegen 3 Millionen Väter und Männer aus.

Es wurde damals eine Strafanzeige gegen Doris Bures  wegen Volksverhetzung gemäß § 283 StGB gemacht. Dieser Strafanzeige haben sich mehrere Väter angeschlossen und auch eine Opferschutzerklärung abgegeben.

Ist eine solche Person für das höchste Amt im Parlament moralisch tragbar
und ist es nicht auch verfassungsrechtlich  äußerst bedenklich,
dass Doris Bures zur 1. Nationalratspräsidentin gewählt wird ?

Diese SPÖ Wählerstimmen der Väter und auch einigen Patchwork- Mütter werden vermutlich zu den anderen sozialistischen und liberaleren Parteinen wechseln.

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Verliebt Verlobt Verprügelt – Feministin Doris Bures

Verliebt Verlobt Verprügelt

Doris Bures verliebt verlobt verprügelt

Die Medienkampagne wurde in ganz Österreich durchgeführt. Werbeträger waren Plakate, Freecards und Inserate in österreichischen Tageszeitungen.

Rund um einen „Kommentar der anderen“ von Prof. Gerhard Amendt in der Tageszeitung Der Standard, in dem er der Kampagne vorwarf, „ungerecht den Männern gegenüber zu sein“, entwickelte sich eine angeregte öffentliche Diskussion um das Problem von Männergewalt an Frauen.

EURO 2008

Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2008, die in Österreich und der Schweiz stattgefunden hat, wurde die Kampagne „Verliebt. verlobt. verprügelt“ mit finanzieller Unterstützung der damaligen Frauenministerin Doris Bures erneut lanciert. Die Befürchtungen, es könne im Rahmen eines derartigen Sport-Großevents zu einem dramatischen Anstieg von Gewalttaten an Frauen kommen, haben sich zum Glück nicht bewahrheitet.
http://www.aoef.at/index.php/fruehere/verliebt-verlobt-verpruegelt-2007

Abtreibungslobbyistin – Barbara Prammer der SPÖ Frauen ist tot !

Abtreibungslobbyistin Prammer tot – Kirchenvertreter „trauern“ und schweigen zum Kindermord

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(Wien) Am vergangenen Samstag starb Barbara Prammer, die Präsidentin des Österreichischen Nationalrats nach einem Krebsleiden im 61. Lebensjahr. Von offizieller katholischer Seite werden der sozialistischen Politikerin posthum Blumen gestreut. Daß die „blutige Barbara“ eine radikale Abtreibungsbefürworterin war, wird verschwiegen. Was zählen schon die getöteten ungeborenen Kinder? Muß man das Blut an den Händen der Täter sehen? Nein, muß man nicht, folgt man jedenfalls den Verneigungsübungen, in denen sich gerade kirchliche Vertreter üben.

„Linzer Bischof erinnert an gemeinsame Positionierung mit Nationalratspräsidentin bei mehreren Kirche-Staat-Kooperationen wie Hilfsfonds für Geschädigte des Nationalsozialismus und Anliegen der ‚Allianz für den Freien Sonntag‘“, berichtet die Katholische Presseagentur Österreichs KAP. Bischof Ludwig Maria Schwarz von Linz und damit zuständiger Diözesanbischof der Verstorbenen sagte, er habe „immer gute, herzliche und offene Begegnungen mit der Nationalratspräsidentin“ gehabt.

Msgr. Dariusz Schutzki, Bischofsvikar für die Stadt Wien sprach für das Erzbistum Wien eine Würdigung aus und erinnerte unter anderem an eine Begegnung mit der verstorbenen Nationalratspräsidentin bei der jüngsten Dechantenklausur. „Wir sprachen über verschiedene Angelegenheiten – politischer, sozialer und auch ganz menschlicher Natur. Und auch über den Glauben. Wir haben, daran kann ich mich gut erinnern, ihr unser Gebet versprochen. Möge sie im Frieden ruhen“, so der Bischofsvikar gegenüber Kathpress.

Caritas Österreich: Prammer „engagierte Stimme für Menschlichkeit“

Grüne Trauer für Abtreibungslobbyistin Barbara Prammer

Um Prammer trauert auch die Caritas Österreich. Caritas-Präsident Michael Landau bezeichnete die verstorbene Sozialdemokratin als „eine wichtige und engagierte Stimme für Menschlichkeit und Toleranz“.

„Tief betroffen“ zeigte sich auch der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker: „Barbara Prammer war eine beeindruckende Politikerin“. Sie habe dem Parlament „mehr Gewicht“ gegeben und sei „konsequent gegen Rechtsextremismus und Verharmlosung der nationalsozialistischen Verbrechen“ aufgetreten, weiß Bünker dem Evangelischen Pressedienst anzuvertrauen. Prammer habe keine Befreiungsfeier in Mauthausen versäumt, so Bünker, „es war ihr ein besonderes Anliegen, daß es hier kein Vergessen gibt“.

Mit dem Zeigefinger auf vergangene Verbrechen anderer zeigen, während man selbst Verbrechen heute rechtfertigt und gutheißt, offenbart eine heuchlerische Verlogenheit skandalösen Ausmaßes, die weder dem evangelisch-lutherischen Bischof noch den offiziellen katholischen Kirchenvertretern aufzufallen scheint. Ist ihnen die Nähe zur Macht, vor der sie sich mit solcher Inbrunst verneigen, das Wichtigste?

Unkritischer Radio Vatikan-Nachruf

Einen gänzlich unkritischen Nachruf veröffentlichte auch Radio Vatikan „Die Stimme des Papstes und der Weltkirche“ (Deutsche Redaktion).

„Österreich: Caritas und Bischof trauern um Nationalratspräsidentin

Caritas-Präsident Michael Landau und Bischof Ludwig Schwarz trauern um die am Samstag verstorbene Nationalratspräsidentin. Landau schrieb in einer Aussendung, mit Barbara Prammer verliere Österreich „eine wichtige und engagierte Stimme für Menschlichkeit und Toleranz. Sie war eine wichtige Unterstützerin bei sozialen Anliegen und in Fragen der Gerechtigkeit“, so Landau.

Prammer, die aus Ottnang in Oberösterreich stammte, hatte sich auch persönlich für eine Reihe von Projekten der Caritas der Diözese Linz engagiert. Auch der Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz trauert um den Verlust. Er schätze die kompetente Zusammenarbeit mit ihr wie beispielsweise beim Hilfsfonds für Geschädigte des Nationalsozialismus.

Der Tod von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer hat am Samstag in ganz Österreich für Trauer und Betroffenheit gesorgt. Prammer starb Samstagnachmittag im Kreise ihrer Familie in ihrem 61. Lebensjahr an den Folgen einer Krebserkrankung. Zahlreiche Vertreter der Politik, aber auch der Kirche würdigten ihre wichtige Funktion an der Spitze der österreichischen Politik.“

Massenmord an Ungeborenen „bahnbrechende Errungenschaft“

Menschenfreundliche „Kostproben“ der Mauthausen-Pilgerin Barbara Prammer:

Botschaft bei Demonstration gegen Veranstaltung von Lebensschützern.

Im Dezember 2004 erklärte Prammer als Bundesfrauenvorsitzende der SPÖ, daß „GegnerInnen der Fristenlösung mit dem erbitterten Widerstand“ der SPÖ-Frauen zu rechnen haben. Die damalige Vizepräsidentin des Parlaments „warnte, die Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruches in Frage zu stellen“, wie die Tageszeitung Der Standard berichtete. Vielmehr forderte Prammer noch eine Ausweitung („Verbesserung“) der Möglichkeiten, ungeborene Kinder töten zu können.

„Der gesetzlich legitimierte Schwangerschaftsabbruch ist eine bahnbrechende Errungenschaft, die nicht in Frage gestellt werden darf“, so dekretierte die „wichtige und engagierte Stimme für Menschlichkeit und Toleranz“ (Caritas-Präsident Landau) 2004 mittels Presseaussendung makabererweise ausgerechnet am Gedenktag der unschuldigen Kinder. In diesem Sinne setzte sie sich sich auch für die Zulassung der Abtreibungspille Mifegyne in Österreich ein.

Lebensschützer waren der Sozialistin eine unerträgliche Zumutung. Ein besonderer Dorn im Auge waren ihr und ihren „menschenfreundlichen“ GenossInnen die Gehsteigberater. Gegen sie forderte Prammer 2004 und ebenso 2007 zusammen mit Österreichs bekanntestem und geschäftstüchtigstem Abtreibungsarzt „Schutzzonen vor den Kliniken“, um abtreibungsentschlossene Frauen und das legal mordende Klinikpersonal vor „Psychoterror“ zu schützen. „Das Selbstbestimmungsrecht der Frauen an ihrem Körper in Frage zu stellen, bedeutet massive Gewalt gegen Frauen auszuüben“, so Prammer.

„Es ist bestürzend, mit welchem Eifer die Lobby der Abtreibung alles will, was Abtreibung noch leichter und sicherer, ‚todsicher‘ macht“, schrieb damals Salzburgs Weihbischof Andreas Laun zu Prammers Vorstoß. Laun wird in der Bischofskonferenz von seinen Mitbrüdern zu bestimmten Themen geschnitten.

Etappen einer Politkarriere

Die studierte Soziologin (Jahrgang 1954), arbeitete als Frauenreferentin beim Arbeitsamt. 1990 wurde sie Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Oberösterreich. Seit 1995 war sie stellvertretende SPÖ-Bundesvorsitzende, von 1991-1997 Landtagsabgeordnete und von 1995-1997 Landesrätin (Landesministerin). 1997 wurde sie von Bundeskanzler Viktor Klima als Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Konsumentenschutz in die SPÖ-geführte Bundesregierung berufen.

Ab 1999 war Prammer Nationalratsabgeordnete, 2000-2004 stellvertretende Fraktionsvorsitzende, 2004-2006 Zweite Präsidentin des Nationalrats, seit 2006 Erste Präsidentin des Nationalrats.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons/Grüne.at (Screenshot)/unzensuriert.at

Quelle:
http://www.katholisches.info/2014/08/04/abtreibungslobbyistin-prammer-tot-kirchenvertreter-trauern-und-schweigen-zum-kindermord/