Video: „Super-GAU“: Scheinväter und Kuckuckskinder

Eine Sendung mit Martin Morauf von Väter ohne Rechte und Hannes Hauspichler von der Männerpartei.

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„Super-GAU“: Scheinväter und Kuckuckskinder in „Am Schauplatz“

Der ORF zeigt, wie Betroffene mit dem „Tabuthema“ umgehen: „Ihnen wird der Boden unter den Füßen weggezogen“

Wien – Sechs bis acht Prozent der Kinder dürften sogenannte Kuckuckskinder sein, sagt ORF-Redakteurin Tiba Marchetti mit Verweis auf Schätzungen. Genaue Zahlen existieren nicht; und dennoch: „Es gibt viel mehr, als man glaubt.“

Stimmt die Schätzung, dann sitzt in jeder Schulklasse im Schnitt mindestens ein Kuckuckskind. Das ist die Bezeichnung für ein Kind, dessen Vater nicht sein biologischer Vater ist, weil die Mutter es mit einem anderen Mann gezeugt hat. Zurück bleiben neben den entwurzelten Kindern auch die Scheinväter, die oft erst nach Jahrzehnten erfahren, dass sie nur die sozialen Väter sind.

Für viele ein „Tabuthema“

Albert S., hier im Gespräch mit ORF-Redakteurin Tiba Marchetti, wähnte sich als vierfacher Vater: „Am Schauplatz“ über Scheinväter und Kuckuckskinder um 21.05 Uhr in ORF 2.

Für die ORF-Reportage „Am Schauplatz“ – zu sehen am Donnerstag um 21.05 Uhr in ORF 2 – hat Sendungsmacherin Tiba Marchetti Betroffene aufgespürt, die so einen „emotionalen Super-GAU“ erlebt haben: „Ihnen wird der Boden unter den Füßen weggezogen.“ Leute zu finden, die über dieses „Tabuthema“ vor der Kamera sprechen, sei nicht leicht gewesen, sagt Marchetti im Gespräch mit dem STANDARD. Fündig wurde sie beispielsweise bei Vätervereinen. Bei den Frauen sei sie jedoch bis auf eine Ausnahme nur auf Ablehnung gestoßen. Einer der Betroffenen ist der 53-jährige Albert S., der sich viele Jahre als Vater von vier Kindern glaubte. Nach der Trennung von seiner Lebensgefährtin hat er vor fünf Jahren erfahren, dass kein einziges Kind sein eigenes ist. Zur psychischen Entwurzelung kam einige DNA-Tests später noch der Kampf ums Geld: „Meine Ex hat mich jahrelang belogen und betrogen“, erzählt er. Die Zahlungen für die Kinder fordert er zurück. „Scheinväter suchen nach Gerechtigkeit“, erklärt Marchetti, auch wenn es die nicht geben könne: „Sie wollen aber zumindest den Unterhalt zurück.“ Späte Suche nach dem Vater Jaqueline hat erst mit 28 Jahren erfahren, dass ihr Vater nicht ihr echter Vater ist. Der Schock sitzt bei beiden tief: „Er will seitdem nichts mehr mit mir zu tun haben.“ Ihren biologischen Vater kennt sie nicht – noch nicht, denn sie möchte ihn finden. Die Suche nach den Wurzeln sei ein so starker innerer Drang, dass sie es zumindest versuchen möchte. An der Reportage hat Marchetti „drei bis vier Monate“ gearbeitet, die Wucht des brisanten Themas habe sie überrascht: „Das hat auch mich emotional berührt.“ Etwa die Geschichte von Jürgen P., der sich als Vater zweier Töchter wähnte, bis sich herausgestellt hat, dass ein Kind die Tochter des Nachbarn ist. Er habe die Welt nicht mehr verstanden: „Und ich habe immer gesagt, dass gerade die Jüngere ganz nach mir gerät.“ Um solches Leid zu minimieren, schlagen Vätervereine zum Beispiel automatische DNA-Tests nach Geburten vor oder eine Umkehr des Prozederes: Mütter sollten schriftlich dokumentieren müssen, wer der Vater des Kindes sei. Bei falschen Angaben wäre es für Betroffene später leichter, daraus rechtliche Konsequenzen abzuleiten.

(Oliver Mark, 10.8.2017) „Am Schauplatz: Scheinväter und Kuckuckskinder“, Donnerstag, 21.05 Uhr, ORF 2 – derstandard.at/2000062480386/Am-Schauplatz-zu-Kuckuckskindern-Super-GAU-fuer-Scheinvaeter
Tags: Missbrauch mit dem Missbrauch – Vaterschaft – gesetze in Österreich -Feminismus Justiz

VORSICHT Trennung – Missbrauch mit dem Missbrauch – sexuelle Selbstbestimmung § 218 StGB

Gibt es eine feministische Justiz bzw. Gesetzgebung in Österreich?

Die neuen feministischen SPÖ-Frauengesetze von Frauenministerin Heinisch-Hosek fördern leider auch den Missbrauch bei Trennung oder Scheidung. Rechtsanwalt Manfred Ainedter hatte sich in einer früheren Diskussionssendung dafür ausgesprochen bei Trennung oder Scheidung dieses neue Gesetz des § 218 auszunehmen. In den eigenen 4 Wänden gebe es meist keine Zeugen und daher seien solche Behauptungen dann auch nicht beweisbar, es stünde dann Aussage gegen Aussage.

Admin Familie & Familienrecht, am 25-2-2017

 

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Herzogenburg

Vergewaltigung: Ein Nein nicht akzeptiert Intimes wollte 24-Jähriger von seiner Verflossenen.

Wegen Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung wurde der Mann nun zu drei Monaten bedingter Freiheitsstrafe verurteilt.

Die Ex-Freundin wollte nicht, das wurde Angeklagtem jetzt erklärt.  |  SOMKKU / Shutterstock.com
„Ich kann einer Frau nicht wehtun, das könnt’ ich nie“, beteuert ein 24-Jähriger aus Herzogenburg seine Unschuld. Mit schweren Vorwürfen sieht er sich in einem Prozess am Landesgericht St. Pölten konfrontiert. Seine ehemalige Lebensgefährtin soll der Mann laut Anklage vergewaltigt und verletzt haben.„Er hat sie gepackt, auf die Couch gedrückt und vergewaltigt“, wirft ihm die Staatsanwältin vor. Ein anderes Mal soll er die Frau misshandelt haben. „Dass er ein frommes Lamm ist, wird durch das Opfer nicht bestätigt“, so die Anklägerin.

Gewalt angewendet zu haben, bestreitet der Angeklagte vehement. „Man muss die Vorgeschichte kennen“, sagt seine Verteidigerin. Und sie erklärt: „Nach der Trennung war das Verhältnis sehr belastet. Es gab Streit wegen eines Kontaktrechtes zum gemeinsamen Kind. Mein Mandant hat seine Rechte durchgesetzt. Seitdem gibt es Anzeigen gegen ihn.“

Heiratsantrag wurde abgelehnt

„Es ist nix passiert“, sagt der Angeklagte. Zwei Wochen davor hätten sich die beiden noch geküsst, erzählt er. Am Tag davor habe die Ex-Lebensgefährtin seinen Heiratsantrag abgelehnt.

„Ich wollte mit ihr reden, wie es weitergeht mit der Obsorge und unserer Beziehung. Ich wollte sie wieder zurückhaben. Sie ist auf meinem Schoß gesessen, ich habe sie sanft auf die Couch gelegt und geküsst, weil ich mir gedacht habe, da könnte noch mehr sein“, erklärt er.

Intimeres wollte der 24-Jährige dann. „Sie hat nicht gesagt, dass sie das nicht will. Plötzlich habe ich aber gemerkt, dass ihr das unangenehm ist, da bin ich gegangen. Am Abend hat sie mir via Whatsapp gesagt, dass sie bei der Polizei ist“, setzt er fort.

Das Opfer sagt anderes. Ich hab’ mich gewehrt, es ist bei ihm nicht gleich angekommen, dass ich Nein gesagt habe. Mehr als das tun kann ich aber nicht. Er hat über meinen Körper bestimmt, das wollte ich nicht. Ich bin zur Polizei, weil es mich voll beschäftigt hat, was er gemacht hat“, so die Ex bei ihrer Einvernahme.

Ein Senat verhängt über den 24-Jährigen wegen Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung drei Monate bedingt, von Körperverletzung wird er freigesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

von Claudia Stöcklöcker, m 21. Februar 2017, 02:11

http://www.noen.at/herzogenburg/herzogenburg-vergewaltigung-ein-nein-nicht-akzeptiert/37.475.487#

 Tags: Justizopfer – Vater – Staatsanwältin – Gesetze Österreich – Vaterlose Gesellschaft

Frau soll Mann in Bauch gestochen haben

Oberösterreich Wels

Offenbar bei einem Streit hat ein 53-jähriger Mann am Sonntag gegen 21.50 Uhr in Wels ein Messer in den Bauch bekommen.

(Symbolfoto) Bild: Weihbold

In der Wohnung eines 53-Jährigen aus Wels soll es zwischen ihm und seiner 49-jährigen Bekannten zu einem Streit gekommen sein. Weshalb sich die beiden gestritten hatten, konnte bis dato noch nicht erhoben werden.

Dieser Streit eskalierte, sodass der 53-Jährige durch einen Biss am rechten Ohr und durch einen Stich mit einem Messer im Bauchbereich verletzt wurde. Schwer verletzt wurde der Mann mit der Rettung ins Klinikum Wels gebracht und dort stationär aufgenommen. Die 49-jährige Lebensgefährtin des Opfers wurde gegen Mitternacht in ihrer Wohnung angetroffen, zeigte sich aber nicht geständig. Die Frau konnte vorerst keine weiteren Aussagen machen, da sie stark alkoholisiert war. Das Opfer wie auch die 49-jährige Verdächtige sollten noch am Montag einvernommen werden, teilte die Landespolizeidirektion OÖ mit.

09. Februar 2015 – 07:39 Uhr
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Frau-soll-Mann-in-Bauch-gestochen-haben;art4,1643366

Tags: Gewalt weibliche Frauen