HL. MARGARETA v. ANTIOCHIEN

HL. MARGARETA von ANTIOCHIEN



HL. MARGARETA v. ANTIOCHIEN Schutzpatronin der Bauern, Hirten, Gebärenden
Foto kostenlos – frei kopierbar – picture free – no copyright! –> Originalfoto siehe Link

Holzfigur aus dem GRÖDNERTAL in Südtirol

Gedenktag der Hl. Margareta von ANTIOCHIEN in der Liturgie der katholischen Kirche ist der 20. Juli. Sie wird als Schutzpatronin der Bauern, Hirten, Gebärenden betrachtet, gilt als Patronin von Sozopol in Bulgarien. Als eines ihrer Attribute gilt auch ein Drache („Lindwurm“), da sie der Legende nach unversehrt aus dem Leib eines Drachen befreit wurde.

Margareta ist eine der Nothelferinnen. Mit der Hl. Barbara von Nikomedien und der Hl. Katharina von Alexandria gehört Margareta zu den beliebten „drei heiligen Madln“. Zusammen mit der Hl. Dorothea sind sie die vier „Virgines capitales“, die wichtigsten Jungfrauen.

Für Bauern begann früher am Margaretentag die Ernte und eine Bauernregel besagt:
„An Margarethen Regen, bringt Heu und Nüssen keinen Segen.“

PS: Auch wenn sakrale Beiträge nicht in diesen Blog über Familienrecht passen,
sorry, aber ich musste dieses von mir aufgenommene Foto im Internet für
google Heilige MARGARETA von ANTIOCHIEN freigeben und so verewigen.
Der schwarze Hintergrund hat eine Reflexion meines LED-Strahler genau hinter dem Kreuz ergeben, war reiner Zufall.
😉 Foto kostenlos – frei kopierbar – picture free – no copyright! 😉
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Erzbischof wegen Vertuschung von Kindesmissbrauch verurteilt

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Australien

Erzbischof wegen Vertuschung von Kindesmissbrauch verurteilt

Der Missbrauchsskandal in Australien hat für ranghohe Vertreter der katholischen Kirche erste Folgen. Ein Gericht hat einen Erzbischof schuldig gesprochen, weil er mindestens einen Fall verschleierte.

Wilson, Erzbischof, vor dem Local Court in Newcastle, DPA

Er soll den sexuellen Missbrauch eines Kindes durch einen Priester in den Siebzigerjahren vertuscht haben – nun hat ein australisches Gericht den Erzbischof von Adelaide schuldig gesprochen. Dem 67-jährigen Philip Wilson drohen bis zu zwei Jahre Gefängnis. Das Strafmaß wird erst später verkündet, wie das Gericht in Newcastle im australischen Bundesstaat New South Wales mitteilte.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der vor rund 40 Jahren verhinderte, dass ein pädophiler Priester zur Rechenschaft gezogen werden konnte. Der Geistliche soll sich an mindestens vier Jungen vergangen haben. Der Erzbischof behauptete in dem Prozess, er könne sich nicht mehr an das Gespräch erinnern, in dem sich ihm damals einer der Jungen offenbart hatte. Das Gericht schenkte ihm aber keinen Glauben.

Dass der Priester den damaligen Ministranten sexuell missbraucht habe, stand in dem Prozess außer Frage. Der Erzbischof zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung des Gerichts. Mit seinen Anwälten wolle er nun über die weiteren Schritte beraten, teilte er mit. Wilsons Verteidiger hatten versucht, den Prozess mit Verweis auf Wilsons Alzheimer-Erkrankung beenden zu lassen.

In Australien sollen über Jahrzehnte hinweg Zehntausende Kinder sexuell missbraucht worden sein, viele davon im Bereich der katholischen Kirche. Das hatte eine großanlegte Untersuchung im vergangenen Jahr ergeben. (Mehr dazu lesen Sie hier.)

Wilson ist einer der ranghöchsten katholischen Geistlichen, die bisher im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch verurteilt wurden. Vor drei Wochen hatte ein Gericht in Melbourne entschieden, dem australischen Kurienkardinal George Pell wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs den Prozess zu machen. Sein Amt als Finanzchef des Vatikans lässt der 76-Jährige deshalb ruhen.

fok/AFP/dpa, Dienstag, 22.05.2018 09:07 Uhr 
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/australien-erzbischof-wegen-vertuschung-von-kindesmissbrauch-verurteilt-a-1208856.html