Jugendamt Gesetzesänderung – Beschneidung von Elternrechten?

Jugendamt - Polizei - Kindesabnahme
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Kinderschutzgesetz wird reformiert

Mehr Hilfe für gefährdete Familien

Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) will den Kinderschutz verbessern.
Kinder sollen einen eigenen Ombudsmann bekommen.

Vier Babies liegen auf einem Tuch

Nach der Geburt kommt die stressige Zeit. Familienhebammen sollen helfen.  Foto: dpa

BERLIN taz | Es sind herzzerreißende Geschichten, die das SZ-Magazin diese Woche erzählt. Das Jugendamt reißt darin Familien auseinander, ordnet willkürlich Kinder einem Elternteil zu oder bringt sie grundlos ins Heim. Es wirkt wie der Hort der Inkompetenz.

Nüchtern betrachtet sind diese Geschichten natürlich hochsubjektiv, niemand hat nachrecherchiert, ob die betreffenden Jugendämter nicht doch ein paar gute Gründe für ihr Handeln hatten. Und erinnert man sich an die Fälle verwahrloster, verhungerter, ermordeter Kinder, die vor einigen Jahren die Schlagzeilen beherrschten, dann gibt es gute Gründe, viele Familien genau anzusehen – und auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen.

Am Mittwoch verabschiedete das Bundeskabinett den Evaluationsbericht zum Bundeskinderschutzgesetz, das in der Folge der vielen Misshandlungsfälle 2012 in Kraft trat. Ziel war, die Menschen, die mit einem gefährdeten Kind zu tun haben, zu vernetzen und Familien mehr Unterstützung zukommen zu lassen. Die Evaluation fiel einigermaßen positiv aus – aber, so betonte SPD-Familienministerin Manuela Schwesig bei der Vorstellung des Berichts, „es reicht nicht aus“. Sie wird das Gesetz nächstes Jahr novellieren.

Vor allem will Schwesig das System der sogenannten Familienhebammen – bisher nur ein Modellprojekt – verstetigen, indem sie die Finanzierung über einen Fonds ermöglicht. Familienhebammen begleiten junge gefährdete Familien im schwierigen ersten Jahr nach der Geburt eines Kindes.

Heikel ist das Vorhaben, die Elternrechte zu beschneiden, wenn ein Kind mehrere Jahre in einer Pflegefamilie verbracht hat. Bisher haben die Gerichte regelmäßig angeordnet, dass solche Kinder ihren Eltern zurückgegeben werden, wenn deren Situation sich verbessert hat. Schwesig will das ändern: „Wenn ein Kind schon acht Jahre in einer Pflegefamilie lebt, dann gehen solche Rückführungen oft nicht gut aus. Dann wäre es besser, zu schauen, was für das Kind gerade am besten ist.“ Es könne ja trotzdem eine Beziehung zu seinen leiblichen Eltern aufbauen.

Man ahnt, welche abermals herzzerreißenden Geschichten von Eltern, die ihre Kinder nicht zurückbekommen, dieses Vorhaben ergeben wird. Aber die Jugendämter stehen in dieser Spannung, zu entscheiden, ab wann eine Familie zur Gefahr für ein Kind wird. Vielleicht ist eine weitere Neuerung, die Schwesig will, dabei hilfreich: Kinder sollen eine eigene Ombudsstelle bekommen, an die sie sich mit ihren Sorgen wenden können.

17. 12. 2015

http://www.taz.de/Kinderschutzgesetz-wird-reformiert/!5258668/
Tags: Jugendamt – InObhutnahme – Kindeswohlgefährdung – Kindesabnahme – Familienrecht – Gesetze – Missbrauch mit dem Missbrauch – Justizopfer – Kinderhandel – Menschenrechtsverletzung – Obsorge – Sorgerecht – PAS Eltern-Kind-Entfremdung – Pflegekind – Rückführung von Kindern aus Pflegefamilien – Kinderklau –

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Kindesentzug 2013 Kuwalewsky – Rückführung

Über diesen Blog

http://www.pfalz-express.de/wende-im-fall-kuwalewsky-alle-vier-kinder-durfen-zuhause-bleiben/

FOTOSTRECKE im link oben

Familienbild

 

 

 

 

 

 

20.08.2014 – Die drei Kleinen, Till, Hanni und Benni, haben sich nach Max ebenfalls das Recht auf Familie, Heimat, Zuhause zurück erkämpft. Sie lassen sich nicht mehr einfach wegbringen.

VORBEMERKUNG: Alle vier Kinder sind gemeinsam wieder bei der Mama seit dem 20.08.2014. An diesem Tag haben die drei Kleinen sich entschlossen und lautstark den beiden Damen des Jugendamtes Bad Dürkheim verweigert. Es war ‘begleiteter Umgang’ auf Burg Landeck, Klingenmünster ab 10:00 Uhr mit Mama Andrea und Bruder Max. Die drei Kleinen waren bereits einen Tag zuvor vom Jugendamt im Kinderheim in Silz informiert worden, dass sie am kommenden Tag, 21.08.14, nach Kassel ‘verlegt’ würden – 4 Autostunden entfernt. In ein anderes Kinderheim.

Offenbar hatten die drei Kleinen Zeit genug, sich Gedanken zu machen, was sie selbst tun könnten, so eine ‘Verlegung’ gegen ihren Willen zu verhindern. Sie haben ihre Chance genutzt und waren tapfer und mutig, sich nicht länger ungerechtfertig einfach wegsperren zu lassen.  Inzwischen schlägt die Sache bundesweit so hohe Wellen, dass ein breites öffentliches Interesse besteht.

Verschiedene Medien (z.B. Pfalzexpress und MRN-News) brachten Fotoberichte über die Ereignisse auf Burg Landeck. Zahlreiche Fotos privater Besucher der Burg kursieren im Netz. Ebenso gibt es einen Film auf  facebook über die Ereignisse auf Landeck.

Taking the lit off. Das ist nicht und durch nichts mehr aufzuhalten!

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Dieser blog bemüht sich um sachliche Dokumentation der Inobhutnahme der vier Kinder der Polizeibeamtin Andrea Kuwalewsky aus Lambrecht, Rheinland-Pfalz, am 13.11.2013, versucht die Hintergründe zu beleuchten und Zusammenhänge aufzuzeigen.

‘Kindesentzug’ war/ist der ‘Arbeitstitel’, juristisch handelt es sich streng genommen um ‘Inobhutnahme’. Das war uns aber als Begriff zu ’sperrig’ als Blogtitel.

Seit der Flucht des 12jährigen Max aus dem Kinderheim am 13.06.14 leben derzeit noch Benjamin, Johanna und Tillmann gegen ihren Willen im Heim, sollen (Stand 08.08.14) nunmehr in ein anderes Heim verlegt werden, statt an Mutter oder Verwandte gegeben zu werden.

Fallzuständig bearbeitet wird die Familiensache Kuwalewsky vom Jugendamt Bad Dürkheim und dem Familiengericht Neustadt/W.

http://www.kreis-bad-duerkheim.de/kv_bad_duerkheim/B%C3%BCrgerservice/Fachbereiche%20A-Z/?bsinst=0&bstype=a_get&bsparam=263452

Dem Landkreis Bad Dürkheim vorstehender Landrat:

http://www.kreis-bad-duerkheim.de/kv_bad_duerkheim/Landkreis/Landrat/

Ursächlich für das Tätigwerden von Familiengericht und Jugendamt war, dass der geschiedene Ex-Mann von Andrea K. (und Vater der vier Kinder) einen Antrag auf das alleinige Sorgerecht stellte, worauf sich die Mühlen zu drehen begannen.

Videoberichte regionaler Online-/TV-Medien:

http://www.mrn-news.de/2014/07/30/neustadt-lambrecht-kurzfristige-entscheidung-gefallen-max-ist-wieder-zuhause-150490/

http://www.mrn-news.de/2014/08/08/neustadt-lambrecht-fall-maximilian-schwere-fussverletzung-die-nicht-behandelt-wurde-jugendamt-verweigert-unterstuetzung-fuer-behandlung-operativer-eingriff-noetig-politiker-sieht-grundrech-152103/

http://www.rnf.de/mediathek/video/der-fall-maximilian-verschwundener-junge-und-seine-mutter-im-interview/

Das Foto oben auf der Startseite zeigt einen Vorderfuß des Ältesten der vier Kinder, Maximilian (Max)  Kuwalewsky, 12 Jahre alt, Zustand des Fußes am 29.07.2014. Das Jugendamt hatte durchgängig seit 13.11.2013 die Gesundheitsfürsorge für Maximilian.

Die Füße von Max waren seit der Inobhutnahme nicht ärztlich angesehen worden.

Die Zehen/Zehennägel sind nun derart geschädigt und so stark entzündet, dass jetzt nur noch chirurgisch korrigiert werden kann unter Vollnarkose. Danach wird Max für 6-8 Wochen in seiner Gehfähigkeit stark eingeschränkt sein.

HINWEIS: In den nächsten Tagen werden relevante Dokumente aus dem Fall hier hochgeladen. Z.B. Protokoll der Inobhutnahme, Gerichtsbeschlüsse, Gutachten. Alles muss aus datenschutzrechtlichen Gründen vorab zeitintensiv bearbeitet werden.

Bitte immer wieder nachschauen, was es Neues gibt. Ein TV-Bericht wird gerade gefertigt (Aufnahmen 01.08.14) und wird dann ebenso hier verlinkt werden.

Zum Schutze der Unterstützer der Mama Frau K., die auch Eltern von Kindern sind, wird es zur Zeit hier kein ‘Impressum’ geben. Das wird ggf. geändert, sobald eine gewisse ‘Sicherheit’ hergestellt ist.

Wir haben sehr berechtigten Grund für die Annahme, dass Öffentlichkeit seitens bestimmer Stellen nicht erwünscht ist und ggf. verhindert werden soll.

Unten: Auch das sind Verletzungen, die zwei Kinder der Frau Kuwalewsky im Kinderheim erlitten. Oben die lange Kopfplatzwunde von Tillmann, im Mai 2014 sechs Jahre alt geworden. Die Kopfplatzwunde ist fremdverursacht, ein Zeugenbericht liegt vor. Unten der Arm von Benjamin, jetzt 10 Jahre alt geworden. Strafanzeigen und Strafanträge wurden gestellt durch den Anwalt der Mutter.

Kopf Tillmann 1

 

Verletzungen 1