Int. Konferenz VICTIMS MISSION – Sissi Kammerlander

Kindesabnahme als Familienzerstörungswaffe

Zitat: „Kindesabnahme ist psychologische Kriegsführung gegen die Zivilbevölkerung“

VICTIMS MISSION organisiert internationale Konferenz am 28. Mai in Wien

Wien (pts020/19.05.2016/13:00) – Der gemeinnützige Verein VICTIMS MISSION lädt zur internationalen Konferenz „Kindesabnahme als Familienzerstörungswaffe“ ins Grand Hotel Wien am 28. Mai 2016 ein. Vorträge zum Thema halten Beate Kelly, Mag. Josef Maitz, Gerda Ressl, Cara St. Louis und Dr. Henning Witte. Anschließend gibt es eine Publikumsdiskussion. Begrüßung, Einleitung und Moderation übernimmt Sissi Kammerlander.

Eckdaten zur Konferenz:
Zeit: Samstag, 28. Mai 2016, 11 bis 21 Uhr
Ort: Grand Hotel Wien, Kärntner Ring 9, 1010 Wien/Österreich; Salon 9 (4. Stock)
Webllink: http://www.grandhotelwien.at
Konferenzsprachen: Deutsch/Englisch

Aussender: Verein VICTIMS MISSION
Ansprechpartner: Sissi Kammerlander
E-Mail: info@victimsmission.com
Website: http://www.victimsmission.com

Tags: Familienrecht Familie Jugendamt Gefährdungsmeldung

Kesb-Mann ergaunerte Millionen-Erbschaft

 Kesb-Mann ergaunerte Millionen-Erbschaft

Ein Mitarbeiter der Kesb St. Gallen soll das Vermögen einer fast blinden 92-jährigen Frau und IV-Geld erschlichen haben.

Dafür soll er vier Jahre ins Gefängnis.

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Ende Oktober muss sich der mutmassliche Betrüger vor dem Kreisgericht St.Gallen verantworten.

Zum Thema

Die Vorwürfe gegen den Mitarbeiter der St.Galler Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) wiegen schwer: Mit einem gefälschten Testament soll sich der 58-Jährige das Erbe einer fast blinden 92-jährigen Frau ergaunert haben. Wie die «St. Galler Nachrichten» schreiben, sei der Mann kurz nach dem Tod der Frau im Februar 2014 Amtsnotariat St.Gallen vorstellig geworden.

Dort habe er ein in zittriger Schrift verfasstes Testament vorgelegt. Der Kesb-Mann war Beistand der Verstorbenen. In dem Testament sei ihm das ganze Vermögen Frau vermacht worden, berichtete die Zeitung weiter; rund eine Million Franken sei auf sein Konto überwiesen worden. Zudem habe der Mann den Haushalt der Frau aufgelöst und Schmuck und Bargeld an sich genommen.

Ein Mercedes CLK und ein Motorboot

Da die drei gesetzlichen Erben davon ausgegangen seien, dass das Testament rechtens sei, hätten sie die Erbschaft nicht angefochten. Der mutmassliche Betrüger habe es sich derweil gutgehen lassen: Laut Anklageschrift kaufte er sich einen Mercedes CLK und ein Motorboot.

Doch damit hatte der 58-Jährige offenbar noch nicht genug: Er soll auch eine IV-Rente bei der SVA Zürich beantragt haben, heisst es weiter. Nach einem Bandscheibenvorfall, einem Magenbypass und einem Magenbruch leide er an Schmerzen, die es ihm eine Arbeit verunmöglichen würden, argumentierte er.

Vier Jahre Haft gefordert

Im März 2014 wurde ihm dann eine 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit und ein Invaliditätsgrad von 66 Prozent attestiert. Und obwohl er angegeben habe, dass er kein Einkommen habe und er sich tagsüber im Bett entspannen müsse, erledigte er fleissig administrative Arbeiten für Nachbarn und arbeitete auch weiterhin für die Kesb als privater Beistand. Schliesslich bekam SVA Zürich Wind von der Sache: Sie sistierte die Rente im November letzten Jahres.

Nun muss sich der Mann vor dem Kreisgericht St. Gallen wegen mehrfacher Veruntreuung, mehrfachen Betrugs, Urkundenfälschung und Erschleichen einer Falschbeurteilung verantworten. Er soll das Testament der 92-jährigen Frau selber geschrieben haben, glauben die Untersuchungsbehörden. Mit verstellter, zittriger Schrift habe er das Notariat und die Angehörigen der Verstorbenen getäuscht. Ihm droht eine Haftstrafe von vier Jahren.

(rar)

St. Gallen, 24. September 2015 16:29; Akt: 25.09.2015 13:01Print
http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/Kesb-Mann-ergaunerte-Millionen-Erbschaft-15784385