Irmgard Griss – Ex-Höchstrichterin findet Paralleljustiz gut

Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt: Empörung über Griss´ Befürwortung einer privaten Kirchenjustiz

Wien (OTS) – „Es ist traurig, dass Irmgard Griss als frühere Leiterin eines Höchstgerichts und Anwärterin für das höchste Amt im Staat eine Privat-Justiz der Kirche befürwortet“, so Sepp Rothwangl, Obmann der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt. Die Plattform hatte die PräsidentschaftskandidatInnen nach deren Einstellung zur Aufarbeitung der Fälle sexueller und psychischer Gewalt in der katholischen Kirche gefragt. Irmgard Griss schreibt: „Es ist überfällig gewesen, dass sich die Kirche diesem Problem gestellt hat. Die Klasnic-Kommission hat, soweit ich das verfolgt habe, großartige Arbeit geleistet.“

Ex-Höchstrichterin findet Paralleljustiz gut

Die Plattform stellt fest: Den Betroffenen, die sich vertrauensvoll an diese Kommission gewendet haben, wird vorgegaukelt, es handle sich tatsächlich um eine unabhängige und quasi staatliche Einrichtung. In Wahrheit wurde diese Kommission von Kardinal Schönborn in Auftrag gegeben und von der Kirche bezahlt. Auch datenschutzrechtlich gehört sie zur Bischofskonferenz. Entsprechend hat sie auch intimste Daten von Betroffenen an die Kirche weitergegeben. Sie schützt Täter und speist Betroffene mit empörend geringen Schadensgeldern ab. Rothwangl abschließend: „Ich bin aufrichtig entsetzt, dass sich eine ehemalige Höchstrichterin offensichtlich kaum mit diesen Fakten auseinandergesetzt hat. Wir verlangen nach wie vor eine staatliche Kommission zur Aufklärung der kirchlichen Missbrauchsverbrechen und deren systematische Vertuschung. Von einer Bundespräsidentin Griss würden wir hier schon Unterstützung erwarten.“

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OTS0032, 20. April 2016, 09:41
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Tags: Bundespräsidentenwahl – Heinkinder – sexueller Missbrauch – Kinderheim

Die Folgen einer Ehe – Dubai – Vereinigten Arabischen Emiraten

Kindesentführung – die Rolle des Konsulats

 Er war Katharina Dücks große Liebe. Jetzt lässt sie die Polizei nach ihm fahnden, denn er hat den gemeinsamen Sohn entführt, in Dubai. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer tragischen Geschichte, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Norddeutschland spielt.
Katharina Dück mit ihrem Sohn Rayan. © NDR

Ein Bild aus besseren Zeiten: Katharina Dück mit ihrem Sohn Rayan.

Familie Dück aus Bad Bevensen ist auf dem Weg zur Polizei. Sie wollen eine Vermisstenanzeige aufgeben. Ihr Enkel Rayan wurde vom eigenen Vater in Dubai entführt. „Unsere Tochter Katharina ist nach der Hochzeit mit ihrem Mann dorthin gezogen. Er hat sie dort eingesperrt, ihr die Pässe abgenommen und sie misshandelt. Deswegen ist sie vor ein paar Monaten mit dem gemeinsamen Sohn aus der Wohnung ausgezogen und hat die Scheidung eingereicht“, erklärt die Großmutter, Elena Dück. Daraufhin hat der Vater das Kind entführt.

Selbst Interpol ist eingeschaltet

Die Polizei Uelzen gibt eine Fahndung nach dem 16 Monate alten Rayan raus, Interpol wird eingeschaltet. Sobald das Kind in die EU einreist, wird es noch am Flughafen abgefangen und den Großeltern übergeben.

„Wir arbeiten vor allem intensiv mit den Behörden vor Ort in den Emiraten zusammen“, sagt Kai Richter von der Polizeidirektion Lüneburg. Dort soll der Vater untergetaucht sein.

Mit Entführung gedroht

Dubai: Norddeutsche kämpft um ihren Sohn © NDR

Kurz nachdem Katharina Dück schwanger wird, heiratet das Paar im Kreise der Familie.

Wir konnte es dazu kommen? Die gelernte Hotelfachfrau Katharina Dück ist von Bad Bevensen nach Dubai gezogen, als ihr eine Stelle als Barmanagerin in einer großen Hotelkette angeboten wird. Dort lernt sie den erfolgreichen Anwalt Mohamed R. kennen. Er wirbt um sie und gewinnt ihr Herz. Kurz darauf heiratet das Paar im Kreise von Katharinas Familie in Norddeutschland. In Uelzen bringt sie ihren Sohn Rayan zur Welt. Das junge Glück scheint perfekt, als die Familie wieder nach Dubai zurückkehrt.

Hilfe für Katharina

Facebook Unterstützer-Seite für Katharina Dück

Rayans Großeltern aus Bad Bevensen sammeln über die Facebook-Seite „Help Katharina DueckSpenden, um die hohen Prozesskosten in Dubai zahlen zu können. extern

Doch kurz nach der Ankunft wandelt sich Mohamed. Er schließt Katharina und den gemeinsamen Sohn in der Wohnung ein, nimmt ihr die Pässe ab. Wenn sie seinen Anweisungen nicht folgt, schlägt er sie. „Immer wieder drohte er mir, das Kind zu seiner Familie nach Ägypten zu entführen“, sagt die junge Mutter. Sie bittet das deutsche Generalkonsulat um Hilfe, doch die verweisen lediglich auf ihre geringen Einflussmöglichkeiten.

Ausreisesperre erwirkt

Panorama 3 hat bereits im Juli berichtet, wie sie und ihr Sohn erst mit Hilfe von ehrenamtlichen Helfern der Initiative „Hilfe für Deutsche im Ausland e. V.“ aus der gemeinsamen Wohnung flieht und in Dubai untertaucht. Ihr Ehemann hat eine Ausreisesperre gegen den Sohn erwirkt, deswegen muss sie in den Vereinigten Arabischen Emiraten den Scheidungsprozess führen. Ihr Ziel ist es, das Sorgerecht für den Sohn Rayan zu bekommen.

Keine Hilfe vom Konsulat

Generalkonsulat Deutschlands © NDR

Sie solle einen Umgang zwischen Vater und Sohn ermöglichen, rät das deutsche Generalkonsulat Katharina Dück.

Erneut bittet sie das deutsche Generalkonsulat um Hilfe. Dort teilt man ihr mit, die „fortgesetzte eigenmächtige Unterbindung  des Umgangs zwischen Vater und Sohn“ sei „rechtswidrig“. Der Rat des Konsuls: Sie solle Treffen von Vater und Sohn arrangieren. Das Auswärtige Amt äußert sich nicht en détail zum Rat des Konsulats – nur so viel: Katharina Dück sei „auf die örtliche Rechtslage hingewiesen“ worden. Dass das Gericht keine Treffen mit dem Vater gefordert hatte, sei dem „Generalkonsulat … nicht bekannt“ gewesen.  Katharina hegt große Zweifel, befolgt dennoch den Ratschlag des Konsulats. Sie möchte alles richtig machen.

Seit drei Wochen keine Spur von Rayan

Und so passiert das, wovor die junge Mutter sich am meisten fürchtet. Während eines Treffens kommt es zum Streit. „Mohamed schrie wie von Sinnen. Auf einmal packt er das Kind und rennt mit ihm raus. Weg war er“, beschreibt Katharina Dück die Entführung. Drei Tage später kommt das erste und bis heute letzte Lebenszeichen ihres Sohnes – ein Foto. Kurz darf sie mit ihm am Telefon sprechen. Es sind nur Sekunden, dann unterbricht Mohamed das Gespräch. Seitdem hat er sein Handy ausgeschaltet, ist untergetaucht. Seit drei Wochen gibt es keine Spur.

Das erste und bis heute letzte Lebenszeichen von Katharina Dücks Sohn - ein Foto. © NDR

Katharina Dück bleibt in Dubai und versucht weiterhin, ihren Sohn zu finden, der vor drei Wochen von seinem Vater entführt wurde.

Die emiratische Polizei fahndet nach ihm. Beim letzten Termin ordnete das Gericht an: Bis 1. Oktober müsse Mohamed R. das Kind an Katharina Dück zurückgeben. Währenddessen versucht sie weiter, auf eigene Faust ihren Sohnzu finden. Denn eines steht für sie fest: „Ein Leben ohne  Rayan kann ich mir nicht vorstellen!“

Weitere Informationen
Die Großeltern des in Dubei entführten Jungen Jürgen Scheel und Frau Dück sitzen mit Fotografien des Kindes und der Mutter in der Hand auf einem Sofa. © NDR Fotograf: Andreas Rabe
mit Video

Entführung in Dubai – Großeltern schalten Anzeige

Vor drei Wochen hat der Ehemann von Katharina Dück den gemeinsamen Sohn in Dubai entführt. Die Großmutter hat jetzt eine Vermisstenanzeige aufgegeben – Interpol ermittelt. mehr

Katharina D. mit ihrem Sohn © NDR
mit Video

Dubai: Norddeutsche kämpft um ihren Sohn

Katharina D. wird mit ihrem Sohn in Dubai festgehalten. Denn in den Vereinigten Arabischen Emiraten entscheidet der Vater darüber, ob das gemeinsame Kind ausreisen darf. Kein Einzelfall. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR – Panorama 3 | 15.09.2015 | 21:15 Uhr


 

von Alexandra Ringling, Stand: 14.09.2015 17:17 Uhr - Lesezeit: ca.4 Min.
http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Dubai-Norddeutsche-kaempft-um-ihren-Sohn,sorgerechtskonflikt100.html
Tags: Mutter Katharina Dück - Familienrecht - Dubai - Interpolfahndung Rayan Dück - binationale Ehe Paare - Hochzeit - Heiraten Hochzeit 

Suizidprävention «Es gibt eine grosse Unsicherheit»

Unterstützung von aussen ist für suizidale Menschen und Angehörige von Suizidopfern essenziell.
Unterstützung von aussen ist für suizidale Menschen und Angehörige von Suizidopfern essenziell.

Jeden Tag nehmen sich in der Schweiz durchschnittlich drei Menschen das Leben. Dennoch wird über Suizid und Suizidversuche noch immer wenig gesprochen. Wie kann man gefährdeten Personen helfen? Und was bedeutet ein Suizid für Angehörige?

1037 Menschen waren es im Jahr 2012. 752 Männer und 285 Frauen, die sich gemäss Angaben des Bundesamts für Gesundheit in der Schweiz selbst töteten. Das entspricht mehr (suizid-bedingten) Todesfällen als Personen, die im selben Jahr durch Verkehrsunfälle und Drogen ums Leben gekommen sind. Bei den 15- bis 44-jährigen Männern ist Suizid heutzutage gar die häufigste Todesursache, bei Menschen über 65 ist die Suizidrate in den vergangenen Jahren markant angestiegen.

Klar ist: Wenn sich jemand wirklich töten will, dann wird das niemand verhindern können. Was aber ist mit denjenigen Menschen, die sich in einer Lebenskrise befinden und denen auf den richtigen Weg zurückgeholfen werden könnte?

Der Druck auf die Politik, sich diesbezüglich aufklärend und präventiv aktiver einzusetzen, hat in letzter Zeit zugenommen. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat im vergangenen Jahr eine Motion von EVP-Nationalrätin Maja Ingold angenommen, die den Bundesrat beauftragt, einen Aktionsplan zur Suizidprävention vorzulegen und umzusetzen.

Hilfe da und dort

Eine wichtige Position nehmen in der Schweiz die etlichen professionellen Hilfsangebote ein, die sich um suizidale Personen und Angehörige von Suizidopfern kümmern. Denn Selbsttötungen haben immer auch beträchtliche Folgen für das Umfeld: Vier bis sechs Angehörige sind im Durchschnitt davon betroffen.

Wie es im Innenleben dieser Menschen aussieht, lässt sich für Aussenstehende oft nur erahnen. Wie soll man mit jemandem umgehen, von dem man weiss, dass sich eine ihm oder ihr nahestehende Person getötet hat?

Eine Hilfestellung hierfür liefert der Austausch mit Menschen, die eine solche Situation bereits durchlebt haben – wie im Fall der österreichischen Journalistin Saskia Jungnikl. Im Juli 2008 tötete sich ihr Vater selbst, was bei den hinterbliebenen Familienangehörigen viele Fragen aufwarf und deren Leben komplett auf den Kopf stellte. Vergangenen Herbst ist Jungnikls Buch «Papa hat sich erschossen» erschienen, das die Österreicherin fünf Jahre nach dem Tod ihres Vaters schrieb, um ihre Gedanken und Erfahrungen zusammenzutragen und zu verarbeiten.

Saskia Jungnikl (Photo: Rafaela Pröll)
Saskia Jungnikl, 1981 in Österreich geboren, ist als Autorin und Journalistin tätig und lebt in Wien und Hamburg. Nachdem ihr Artikel über den Suizid ihres Vaters in der österreichischen Zeitung «Der Standard» eine grosse Resonanz auslöste, veröffentlichte Jungnikl im November 2014 das Buch «Papa hat sich erschossen». (Photo: Rafaela Pröll)

Beobachter: Viele Menschen sind sich unsicher, wie sie mit Betroffenen sprechen sollen, in deren Umfeld sich jemand das Leben genommen hat. Wie hat man Ihnen am besten helfen können?
Saskia Jungnikl: Das Wichtigste war, dass mir meine Freunde gezeigt haben, dass sie für mich da sind. Dass sie mit mir geredet haben, und nicht über mich. Dass sie mir zugehört haben, auch noch Jahre später. Ich bin mir sicher, dass es das Wichtigste ist, hinzugehen und zu zeigen: «Es tut mir leid, was dir passiert ist. Ich bin für dich da. Du bist mir wichtig. Wie geht es dir?» Welche Frage es ist, ist nicht das Entscheidende. Und dennoch kann es passieren, dass der Betroffene nicht reden mag. Diesen Wunsch sollte man respektieren und sich nicht gekränkt oder verärgert fühlen, sondern einfach erneut nachfragen, sobald man das Gefühl hat, dass es passt.

Beobachter:
Sie sagen von sich, dass Sie drei Jahre nach dem Tod Ihres Vaters spürten, dass es mit Ihnen bergauf gehe. Können Sie aufzählen, was für Sie im Nachhinein die wertvollsten Stützen in Ihrer Trauerverarbeitung waren?
Jungnikl: Es braucht Austausch und Unterstützung von aussen. Die Gespräche mit meiner Familie und meinen Freundinnen waren unverzichtbar. Insbesondere, weil man sich selbst am meisten unter Druck setzt. Ich habe sehr lang damit gekämpft, dass ich dachte, ich müsse möglichst schnell wieder die Alte werden. Irgendwann bin ich draufgekommen, dass das nie passieren wird. Dass ich nie wieder so sein werde, wie ich vor dem Tod meines Vaters war. Dass dies aber nicht wichtig ist, sondern, dass ich es wieder schaffe, ein glückliches Leben zu führen. Und dann gibt es einen Punkt, an dem man erkennen muss, dass man es nicht mehr alleine schafft und sich besser professionelle Hilfe sucht. Ich habe selber jahrelang eine Gesprächstherapie gemacht und besuche sie auch heute manchmal immer noch. Weil ich weiss, dass es mir gut tut.

Beobachter:
Mittlerweile halten Sie Lesungen und Vorträge ab oder nehmen an Diskussionsrunden zum Thema «Suizid» teil. Wirft Sie die häufige öffentliche Auseinandersetzung um die Selbsttötung Ihres Vaters nicht in Ihrem eigenen Verarbeitungsprozess immer wieder zurück?
Jungnikl: Ich habe vor kurzem geheiratet und am Tag danach musste ich weinen, weil mein Vater diesen Moment in meinem Leben nicht mit mir teilen konnte. Solche Momente der Trauer gibt es immer noch, es wird sie weiterhin geben und ich werde sie mir weiterhin nehmen. Das Buch zu schreiben war für mich das Ergebnis meiner Verarbeitung, das Ergebnis jahrelanger Suche, Recherche und Reflexion. Vielleicht bleibt die Trauer, aber nicht das Hadern mit dem Schicksal. Und eigentlich alle Rückmeldungen auf das Buch sind so positiv, dass es mich wirklich glücklich macht, es geschrieben und Menschen damit geholfen zu haben.

Beobachter:
Was beschäftigt diese Menschen, die sich bei Ihnen gemeldet haben?
Jungnikl: Grösstenteils sind es Menschen, die etwas Ähnliches erlebt haben und nicht darüber reden oder es nicht wirklich begreifbar machen konnten, was in ihnen vorging. Die haben sich in meinem Buch wiedergefunden und sind dankbar. Dann gibt es Menschen, die jemanden kennen, dem so etwas passiert ist und die nun besser verstehen, wie es dieser Person geht. Und dann gibt es solche, die sich selbst töten wollten. Ein 17-jähriges Mädchen etwa schrieb, dass sie sich zum ersten Mal vorstellen konnte, wie es ihren Eltern gehen würde. Sie hat sich nun gemeinsam mit den Eltern Hilfe gesucht. Was generell ganz deutlich zu erkennen ist: Es gibt beim Thema Suizid eine grosse Unsicherheit. Auf allen Seiten.


Das Interview wurde schriftlich geführt.

Wie kann man suizidale Menschen erkennen? Wie helfen?

Es ist oft schwierig zu erkennen, ob jemand suizidal ist. Menschen in Krisensituationen reagieren oft ganz verschieden.

Einige Warnsignale können jedoch das Suizidrisiko aufzeigen:

  • Veränderungen in der Person (Rückzugsverhalten, Apathie, emotionale Labilität)
  • Direkte oder indirekte Suizidandeutungen
  • Frühere Suizidversuche
  • Depression (Schlaflosigkeit, Appetitverlust, Hoffnungslosigkeit, Grübeln, Verlust der Initiative und der Interessen, Konzentrationsstörungen)
  • Mögliche letzte Vorkehrungen (Weggeben von persönlichem Besitz etc.)

 

Was tun?

Wenn Sie um einen Menschen besorgt sind, trauen Sie Ihrem Instinkt – vielleicht haben Sie Recht.

  • Fragen Sie, wie die Person sich fühlt
  • Zeigen Sie Interesse und Mitgefühl
  • Lassen Sie den Betroffenen reden – hören Sie zu
  • Ermutigen Sie ihn, Hilfe zu suchen und mit einer Person seines Vertrauens zu sprechen (ein Freund, ein Nachbar, ein Familienmitglied, Lehrer, Arzt oder auch mit jemandem von professionellen Hilfsstellen wie z.B. der Dargebotenen Hand, der SMS-Seelsorge etc.)

 

Quelle: IPSILON – Initiative zur Prävention von Suizid in der Schweiz

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