Grenzen zwischen Terror, Jihadismus, Schmuggel, Menschenhandel, Entführungen sind fließend

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Afrikanische Jihadisten als Drogendealer

In Marokko werden eine große Menge Kokain und in Nigeria mehrere Container mit dem Schmerzmittel Tramadol konfisziert. Afrika wird zunehmend zu einer wichtigen Drehscheibe im internationalen Drogenschmuggel.
Der Hafen von Bissau ist für den internationalen Drogenhandel zum wichtigen Einfallstor nach Afrika geworden. (Bild: Bloomberg)

Der Hafen von Bissau ist für den internationalen Drogenhandel zum wichtigen Einfallstor nach Afrika geworden. (Bild: Bloomberg)

Die nigerianischen Zollbehörden haben am Dienstag im Hafen von Lagos vier Container beschlagnahmt. Diese enthielten illegal aus Indien eingeführte Medikamente, vor allem das Opioid Tramadol. Das Schmerzmittel ist bei Terroristen der jihadistischen Gruppe Boko Haram im Nordosten Nigerias sowie bei IS-Kämpfern in Libyen beliebt, wird aber in ganz Westafrika zunehmend als Droge missbraucht. Sein Vertrieb ist im Vergleich mit andern morphinhaltigen Medikamenten weniger strikt reguliert. In entlegenen Gebieten ist es oft das einzige erhältliche starke Schmerzmittel. Meist handelt es sich um indische Generika.

Kaltblütig dank Tramadol

Wenn Jihadisten in Afrika Spitäler oder Apotheken überfallen, haben sie es meist auf Tramadol abgesehen. Weil verletzte Kämpfer kaum auf eine ärztliche Behandlung zählen können, sind schmerzlindernde Medikamente für sie essenziell. Tramadol wird aber auch oft Selbstmordattentätern verabreicht, um sie ruhig, selbstsicher, gleichgültig und mitleidslos zu machen. Es gibt Berichte, wonach Kindern vor ihren Einsätzen mit Tramadol gefüllte Datteln verabreicht wurden. Sicherheitskräfte beobachten oft, dass selbst schwer verwundete Terroristen noch weiterkämpfen, als wäre nichts geschehen. Das könnte mit der sedierenden Wirkung von Tramadol erklärbar sein. Ein weiterer Vorteil von Tramadol ist, dass Attentäter, wenn sie gefangen genommen werden, selbst unter Folter kaum aussagen, weil sie viel mehr Schmerz ertragen als unter normalen Umständen. Zudem drosselt das Mittel das Hungergefühl. Eine andere Droge, die bei Jihadisten in Afrika offenbar beliebt ist, ist das Aufputschmittel Captagon, das meist aus dem Nahen Osten importiert wird und auch bei IS-Mitgliedern verbreitet ist.

Die beschlagnahmten Tramadol-Mengen im subsaharischen Afrika sind stark gestiegen. Waren es 2013 noch 300 Kilo, sind es laut dem Uno-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) inzwischen mehr als 3 Tonnen jährlich. Die Ware landet gemeinhin zuerst im Golf von Guinea und wird von dort dann weiterverschifft oder auf dem Landweg durch den Sahel transportiert. Dieses immense, spärlich bevölkerte Gebiet ist über weite Strecken von bewaffneten Gruppen und Terrororganisationen kontrolliert. So wurden im September vergangenen Jahres im Sahelland Niger drei Millionen Tramadol-Tabletten konfisziert. Sie waren in Schachteln verpackt, die Uno-Etiketten trugen, und waren auf dem Weg Richtung Nigeria und Nord-Mali, einem chronischen Rückzugsgebiet für Terroristen. Das UNODC warnte kürzlich, Tramadol spiele eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Destabilisierung der Region, auch weil die entsprechenden Terrorgruppen das Mittel nicht nur konsumieren, sondern auch verkaufen und an einer maximalen Weiterverbreitung in der normalen Bevölkerung interessiert sind.

Schnee in der Wüste

Ein anderer grosser Drogenfund sorgte jüngst in Marokko für Aufsehen. Am Sonntag teilten die örtlichen Behörden mit, dass sie in Casablanca einen Container mit 541 Kilo Kokain und einer grossen Summe Geld abgefangen hätten. Der Stoff stammte aus Südamerika; ein Brasilianer, der als Hirn des verantwortlichen kriminellen Netzwerks gilt, wurde verhaftet. Meist führen die Spuren von solchem Schmuggelgut nach Guinea-Bissau. Das Land hat den Vorteil, dass es wie Brasilien portugiesischsprachig ist. Es gilt als extrem korrupter Narko-Staat. Besonders das Militär ist hochgradig in den Drogenhandel involviert. Die Drogen kommen meist per Flugzeug oder Schiff im undurchdringlichen Bijagos-Archipel an, der der Hauptstadt Bissau vorgelagert ist. Von dort wird die Ware dann durch halb Afrika bis ans Mittelmeer transportiert. Laut lokalen Informanten sind die internationalen Drogenbehörden verhältnismässig gut über die Vorgänge informiert, können im Land selbst aber kaum tätig werden. Deshalb verfolgen sie den Transport wenn immer möglich bis in den Maghreb und schlagen erst kurz vor der Ankunft der Ware am Mittelmeer zu. Das ist für die Schmuggler umso ärgerlicher, weil sich der Wert der Drogen durch den langen Transport und die vielen Schmiergelder vervielfacht hat. Der Verlust ist dann umso grösser.

Auch beim Verschieben des Kokains durch den Sahel und die Sahara spielen kriminelle Banden eine wichtige Rolle. Die Grenzen zwischen Jihadismus, Schmuggel, Menschenhandel und Entführungen sind dabei fliessend und die nationalen sowie internationalen Verbindungen zu andern Gruppierungen eng, beispielsweise auch zur italienischen Mafia. Im vergangenen November beschlagnahmte die italienische Polizei im Hafen von Gioia Tauro 24 Millionen Tramadol-Tabletten. Sie stammten aus Indien, Bestimmungsort war Libyen. Der Verdacht ist naheliegend, dass die kalabrische Mafia ‘Ndrangheta involviert war. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet die Jihadisten, die sich als internationale Moralapostel aufspielen, dermassen in Drogenkonsum und -handel verstrickt sind.

David Signer, Dakar
https://www.nzz.ch/wirtschaft/afrikanische-jihadisten-als-dealer-ld.1357210
Tags: Menschenhandel, Terror, Drogen.  italienische Mafia – Flüchtlinge – Gewalt 

Frauenvolksbegehren – NEIN DANKE!

Warum man nicht unterschreiben soll -> Begründung:

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Frauenvolksbegehren
Frauenvolksbegehren

Frauen-Volksbegehren
Ein paar erklärende Worte an die, die das unterschreiben wollen. Vor allem Eltern (Mütter und Väter) von Buben sollten sich gut überlegen, ob sie das für ihre SÖHNE wollen. Zu 90% trifft das nämlich die männliche Hälfte Österreichs.

Und bitte nicht glauben, wenn Eure Kinder groß werden, gibt es das ja alles nicht mehr. Ich setze mich seit 17 Jahren dafür ein und geändert hat sich kaum etwas.

Im Link findet ihr die Forderungen des Frauenvolksbegehrens für die Alleinerzieherinnen:

Da steht zB:

Forderung:
EINEN STAATLICH GARANTIERTEN ANSPRUCH AUF UNTERHALTSVORSCHUSS SOLANGE FAMILIENBEIHILFE BEZOGEN WIRD

Es geht hier darum, dass das Jugendamt Geld vorschießen soll, egal, ob der Alimente/Unterhaltsschuldner (meist der Vater) zahlen kann oder nicht, ob er das Geld verdient oder nicht. Erläutert wird das im Punkt:

ENTKOPPELUNG DER ZAHLUNG VON DER LEISTUNGSFÄHIGKEIT DES*DER UNTERHALTSPFLICHTIGEN, GLEICHZEITIGE BEIBEHALTUNG DER VERPFLICHTUNG ZUR RÜCKZAHLUNG NACH LEISTUNGSFÄHIGKEIT

Ein Vater (vielleicht Euer Sohn) darf also nie eine Notsituation haben, länger krank sein, ein Burnout haben, arbeitslos werden, eine Umschulung machen, in Karenz gehen etc. Weil dann ist er spätestens wenn er wieder zahlen kann, finanziell erledigt. Dann muss er nämlich die Unterhaltsschuld, die sich angehäuft hat, an den Staat zurück zahlen. Und aus der Schuldenfalle kommt man kaum mehr raus. Abgesehen davon, dass er davor schon gepfändet wurde.

Was stört mich da noch?
…dass hier eine Forderung formuliert ist, die leider schon lange praktiziert wird und an der viele Väter bereits jetzt leiden (und später Eure Söhne). Eine Frau/Mutter kann jederzeit Unterhaltsvorschuss fordern und bekommt diesen auch. Sobald der Vater eine Zahlung nicht leisten kann, kommt der Exekutor. Exekutiert wird bis 25% unter das Existenzminimum. (Warum dieses so heißt, weiß ein unterhaltszahlender Vater sicher nicht. Er muss dann von ca. 570 Euro leben)

…dass nicht wie bei einer normalen Familie alle sparen müssen, wenn eine Notsituation eintritt, sondern nur eine Seite geschröpft wird. Und das ist meist der Vater (später vielleicht Euer Sohn).

…Irgendwie ist es außerdem verwunderlich, dass Frauen fordern, dass ein staatlicher Unterhaltsvorschuss auf jeden Fall durch den Unterhaltsschuldner später zurück zu zahlen ist. Was kümmert sie das, ich dachte es geht nur um die Armutsbekämpfung bei Alleinerzieherinnen…?

Gelesen habe ich auch noch:
DER UNTERHALTSSCHULDNER KANN JEDERZEIT DIE HERABSETZUNG DER ZAHLUNG BEANTRAGEN.
DAS HAT OFT ZUR FOLGE, DASS DIE UNTERHALTSZAHLUNG WÄHREND DER TEILWEISE MONATELANG DAUERNDEN VERFAHREN AUF EMPFINDLICH NIEDRIGE SUMMEN REDUZIERT ODER AUSGESETZT WIRD.
DIE GERICHTSPROZESSE SIND EXTREM KOSTSPIELIG UND LANGWIERIG.

So ein Schrott!
Jeder Rechtspfleger sagt dir sofort, dass Herabsetzung sehr schwer funktioniert, den Unterhalt erhöhen zu lassen dagegen viel leichter ist. Wenn eine Mutter den Unterhalt erhöhen lassen will, muss sie das nur dem Jugendamt sagen. Dann beginnt das ganze System für sie zu arbeiten. Kostenlos! Das Jugendamt stellt einen Antrag bei Gericht und vertritt die Mutter. Der Vater (später vielleicht Euer Sohn) muss alle seine Kosten selbst tragen: Seinen Anwalt, weil es keine Stelle gibt, die ihn automatisch vertritt. Gutachtenkosten, die entstehen, wenn man selbstständig ist oder auch nur geringfügig an einem Unternehmen beteiligt. Die können ein paar tausend Euro ausmachen. Gerichtskosten. etc.
Die Mutter kann Verfahrenshilfe beantragen und bekommt diese auch sicher. Weil in jedem Fall nicht sie Antragstellerin ist, sondern die Kinder und die verdienen ja kein Geld. Bei Vater ist das wieder anders, der bekommt selbst bei Arbeitslosigkeit in den seltensten Fällen Unterstützung.
Und der Vater muss zu jedem Gerichtstermin rennen, unzählige Unterlagen über seinen Verdienst, seine Vermögensverhältnisse, seine Wohnsituation, seine Kosten, seine Bankkonten, den Verdienst der neuen Partnerin, etc. liefern. Die Mutter muss nicht mal bei Gericht erscheinen.

Ein Vater kann auch „angespannt“ werden. d.h. das Gericht legt fest, was er verdienen könnte, unabhängig davon, ob er es verdient. Und von dieser Annahme werden dann die Alimente berechnet.

Ein Vater kann auch nicht Unterhalt herabsetzen oder auch nur einen Antrag mit diesem Argument stellen, wenn ihm die Mutter die Kinder verweigert. Das trennt der Gesetzgeber ganz fein.

Weiters steht da:
IMMER MEHR STUDIERENDE MÜSSEN EINEN ELTERNTEIL KLAGEN, DA DIE UNTERHALTSGARANTIE NUR BIS ZUM 18. LEBENSJAHR GILT.

Auch Blödsinn. Du bist verpflichtet, dein Kind bis zur Selbsterhaltungsfähigkeit zu unterstützen. Es gibt da nicht einmal ein fixiertes Alter. Wenn es vor der Volljährigkeit einen gerichtlichen Bescheid über Unterhaltszahlungen gibt, dann ist dort auch der Passus „bei sonstiger Exekution“ enthalten und das (erwachsene) Kind muss nur zum Gericht gehen und kann dich jederzeit pfänden lassen (,sollte es nicht mt dir reden wollen). Erfolgsnachweise für das Studium muss es nicht automatisch bringen, du als Vater musst einen Antrag stellen, dass das Kind diese vorweist.

ABER:
Mütter, deren Kinder von zuhause ausgezogen sind, können dennoch entscheiden, ob sie die Familienbeihilfe, die dem Kind zusteht, selbst einbehalten wollen. Das Kind müsste einen Antrag stellen, dass es diese selber haben will(!).

Die Mutter müsste im Fall eines Auszugs auch genauso Unterhalt zahlen, wie der Vater. Weil die „Betreuung“, die sie bisher statt Unterhalt geleistet hat, weg fällt. Das tut sie aber in den seltensten Fällen. Weil eh der Vater zahlt. Als Vater kannst du auch nicht auf geteilten Unterhalt bestehen, wenn die Mutter nicht zahlt.

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FAZIT:

Wenn Frauen tatsächlich etwas verbessern wollen, und sei es nur für ihre Söhne, dann müssten sie sich einmal intensiv mit der Schieflage im österreichischen Familienrecht auseinander setzen. Die Schieflage, die zu 90 % Männer (ihre Söhne) trifft und treffen wird. Jeder weiß, dass der Mann in Österreich schwerst benachteiligt ist nach einer Trennung, darüber gibt es ein kollektives Wissen. Und jede kennt einen solchen Mann. In der Verwandtschaft, unter Bekannten, Freunden, irgend einer fällt auch dir Lesender/m genau jetzt ein.
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Und solange dass so einseitig und falsch formuliert ist, kann man auch nicht empfehlen, das Frauenvolksbegehren zu unterschreiben.

So, danke, das musste mal raus.

Peter Gigler      14. Februar um 22:01 ·

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Tags: Feminismus – Genderwahn – Frauenpolitik – Väter – Familie – Familienrecht – Missbrauch mit dem Missbrauch – Scheidung – Trennung – Unterhaltsvorschussgesetz –