Wiener Psychiatrie – Hölle für hunderte Kinder

Missbrauch

Wie eine Wiener Psychiatrie zur Hölle für Hunderte Kinder wurde

Während der NS-Zeit wurden in einer Wiener Psychiatrie Hunderte Kinder ermordet.

Auch Jahrzehnte danach herrschte dort brutale Gewalt – doch Politik und Kirche sahen weg.

In solchen Netzbetten vegetierten die Kinder teils viele Jahre vor sich hin. Die Netzbetten wurden Mitte 2015 in ganz Österreich verboten.

Foto: Herbert Pfarrhofer, dpa

Friedrich ist viereinhalb, als seine Leidenszeit beginnt. Heute würde man vielleicht sagen: Der Junge hatte sich auffällig verhalten. Er ließ seine Aggressionen an der Mutter und dem achtjährigen Bruder aus. Irgendwann im Jahr 1963 wendet sich die Mama mit der Bitte um Rat an Professor Andreas Rett. Der Mann, 1924 im fränkischen Fürth geboren, früh in die NSDAP eingetreten, ab 1949 österreichischer Staatsbürger, ist Chef der Ambulanz für Kinderpsychiatrie und der Abteilung für entwicklungsgestörte Kinder im Neurologischen Krankenhaus Rosenhügel in Wien. Als Koryphäe in der Behindertenforschung lässt er hier Kinder therapieren, die ihm medizinisch interessant erscheinen – oder zahlungskräftige Eltern haben. Die übrigen kleinen Patienten schickt er in eine andere städtische Einrichtung, den Pavillon 15 des Psychiatrischen Krankenhauses „Am Steinhof“. Den berüchtigten Pavillon 15.

Auch Friedrich muss dorthin. Von da an verbringt er sein Leben in einem Netzbett. Wie der Name sagt, ist das ein Bett, das fast käfigartig von Netzen umgeben ist und Vorrichtungen zur Fixierung enthalten kann. Friedrich darf es nicht verlassen. Die Krankenakte belegt, dass er mit verschiedenen Beruhigungsmitteln in zum Teil sehr hohen Dosen behandelt wird. Zunächst holen seine Eltern ihn noch häufig nach Hause. Doch je älter er wird, desto seltener darf er heim. Die Krankenakten dokumentieren keine Fortschritte. 1977 wird er in eine Erwachsenenabteilung verlegt. Auch dort bleibt er eingesperrt und wird medikamentös ruhiggestellt. Erst in den 80er Jahren ist in seiner Akte von therapeutischer Betreuung die Rede. 1997 zieht er in eine Wohngemeinschaft. Weitere Informationen gibt es nicht.

Oder: die Geschichte von Petra. Sie wird als Vierjährige 1973 aus einem katholischen Heim nach Steinhof gebracht, weil sie „gegen ihre Umgebung Aggressionen zeigt“. In Steinhof wird sie an „Armen und Beinen beschränkt“, also angegurtet. Sie erhält Beruhigungsmittel. „Abends 2,5 mg Temesta, ev. Dosis verdoppeln“, heißt es in der Krankenakte. Ab 1974 ist von selbstbeschädigendem Verhalten die Rede. Erst 1977 verzeichnen die Krankenakten eine erste Therapie.

Krankenhaus „Am Steinhof“ wird zur Hölle für viele Kinder

So wie Friedrich und Petra durchleiden tausende Kinder die „Hölle von Steinhof“. Wo Zwangsjacken und Netzbetten, Fesseln und Schläge mit nassen Tüchern an der Tagesordnung sind. Und Wasserhähne „aus Sicherheitsgründen“ blockiert werden, sodass die Patienten aus der Toilette trinken müssen.

Vielleicht wüsste man das alles bis heute nicht, wäre nicht die frühere Pflegerin Elisabeth Pohl vor fünf Jahren damit an die Öffentlichkeit gegangen. Ein Skandal, der enorme Wellen schlug. Die Stadt Wien gab daraufhin beim Rechts- und Kriminalsoziologischen Institut der Universität eine Studie in Auftrag, die die stationäre Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in der Wiener Psychiatrie von 1945 bis 1984 untersuchen sollte. Das Forschungsteam hatte Zugang zu den Akten der Verwaltung und führte Gespräche mit mehr als hundert Zeitzeugen. Nun liegen die Ergebnisse vor, auf 632 Seiten. Sie belegen, dass die Zustände in den Kinderpavillons noch weit schlimmer waren, als Elisabeth Pohl das geschildert hat.

Und nicht nur dort. Auch in der bis dahin als renommiert geltenden Rett-Klinik am Rosenhügel herrschten skandalöse Zustände. Zwangssterilisierungen fast aller Mädchen in der Klinik wurden als Blinddarmoperationen getarnt. Schwangerschaftsabbrüche und Pharmatests lassen den Schluss zu, dass aus dem Grauen der NS-Zeit nichts gelernt wurde. Auch dass selbst nach dem Krieg noch Gehirne von 76 in Steinhof angeblich an Lungenentzündung gestorbenen Kindern an ein Institut zur Erforschung kindlicher Hirnschäden weitergegeben wurden, lässt keine anderen Schlüsse zu.

In der Tat haben ein bis zwei Drittel der Ärzte und Pflegerinnen schon im Nationalsozialismus in denselben Abteilungen gearbeitet. Diese hatten zwischen 1940 und 1945 zur Tötungsanstalt „ Am Spiegelgrund“ gehört, wo der leitende Neurologe Heinrich Gross Euthanasieprogramme durchführte. Mindestens 789 Kinder und Jugendliche wurden dort ermordet. Tatsächlich waren es wohl weit mehr.

Damals unterschieden die Ärzte und Psychologen zwischen „bildungsunfähig“ und „bildungsfähig“. Wer als „bildungsunfähig“ eingestuft wurde, dem drohte die „klinische Hinrichtung durch Schlafmittel“, heißt es in der Studie. Auf den Obduktionsanweisungen, die die Leichen toter Kinder aus dem Pavillon 15 bis in die neunziger Jahre begleiteten, stand einfach nur „ad Gross“. Offenbar fand man nichts dabei, dem Mann weiterhin „Material“ zu liefern. Gross wurde erst 1997 des Mordes angeklagt. Zu einem Prozess kam es aus Gesundheitsgründen nicht mehr. Gross starb 2005 im Alter von 90 Jahren.

Politik verschließt jahrzehntelang die Augen

Hemma Mayrhofer, die Leiterin des Forschungsprojekts, sieht im Kinderpavillon die „Endstation institutioneller Karrieren von Wiener Kindern und Jugendlichen mit Behinderung“. Hinzu kommt, dass Menschenwürde keine Bedeutung hatte. Nicht einmal die Minimalbedingungen der Pflege wurden erfüllt. Dürftig ausgestattete Schlafsäle, eine Zahnbürste für mehrere Kinder, eine Haarbürste für 70 Kinder, kaum Kleidung, wenig Nahrung und vor allem keinerlei Förderung oder Therapie hätten dazu geführt, so Mayrhofer, dass sich der Zustand der Kinder nach ihrer Einweisung massiv verschlechterte. Da sie fast ausschließlich im Bett lagen und im Schnelldurchgang gefüttert wurden, konnten sie sehr bald nicht mehr allein essen und entwickelten motorische Störungen. „Die Patienten bewegten sich in den Gitterbetten mit tagsüber nur einem Holzbrett, die Matratze kam erst abends hinein, wie Affen im Käfig, entschuldige“, beschreibt ein ehemaliger Betreuer im Interview.

Gesprächspartner berichten darüber, wie stark ihre Geschwister abbauten, wenn sie in den Pavillon 15 kamen. „Er war eigentlich ein tüchtiges Kind, muss ich sagen“, erzählt eine Angehörige. „Als ich dann gehört habe, er ist nicht förderbar, später wie ich dann älter wurde, habe ich gedacht: Wahnsinn, er hat selbstständig gegessen, er war sauber, er ist mit uns spazieren gegangen, er ist wahnsinnig gern Roller gefahren, das hat er geliebt.“

Die Studie weist darauf hin, dass allein die Interessen des überforderten Personals die Abläufe bestimmten. Erst ein Elternverein setzte Mitte der achtziger Jahre Reformen durch. Hintergrund für die Einweisung ins Heim war für viele zum Teil lernschwache Kinder, dass sich Kindergärten und Schulen weigerten, mit ihnen zu arbeiten. Auch Krankenhäuser lehnten es ab, behinderte Kinder nach einem Unfall aufzunehmen.

Und die Wiener Politik? Die schaute weg und schwieg. Obwohl sie über Jahrzehnte hinweg wusste, wie es in den Heimen zuging. Und mittendrin die regierende SPÖ. Aus Angst vor einem Wahlsieg der konservativen ÖVP nahmen die Sozialdemokraten hin, dass NS-Ärzte auch nach dem Krieg ihr Unwesen treiben durften. Und auch die Kontrollinstanz der Kliniken, die Jugendwohlfahrt, griff nicht ein. Sie vertraute den Einrichtungen und entschuldigte bekannte Missstände mit Personalmangel.

Wien: Erster Schritt gegen den Skandal war Mitte 2015

Ein erster konkreter Schritt, Konsequenzen aus diesem Skandal zu ziehen, war Mitte 2015 das bundesweite Verbot von Netzbetten. Aber das Problem liegt noch tiefer; in vielen Kinderheimen herrschten teils unwürdige Zustände. Ein Staatsakt für die Betroffenen im vergangenen November im Parlament endete beinahe mit einem Eklat. Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn war gerade dabei, sich bei den Opfern zu entschuldigen. „Wir haben in der Kirche zu lange weggeschaut“, sagte er. „Wir haben vertuscht, wir haben, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Für diese Schuld stehe ich heute vor Ihnen und sage, ich bitte um Vergebung.“ Die Angesprochenen fielen ihm daraufhin ins Wort – später auch anderen Rednern – und verlangten „mehr als Worte“.

Mit Erfolg: Kurz vor Veröffentlichung der Studie hat das österreichische Kabinett beschlossen, dass Menschen, die als Kinder in Heimen vernachlässigt wurden, zu ihrer Pension oder Rente eine gesetzliche Rente von zusätzlich 300 Euro monatlich erhalten werden. Etwa 7000 Personen sollen davon profitieren. Kirchen und Bundesländer, die ebenfalls Heime betrieben haben, sollen an den Kosten beteiligt werden. Die machen etwa neun Millionen Euro im Jahr aus. Bisher haben die Heimträger ungefähr 80 Millionen Euro an Entschädigungen und für Therapien gezahlt, allein die katholische Kirche 22 Millionen.

Lange Zeit hat die Stadt Wien Entschädigungszahlungen abgelehnt, weil die damit verbundenen Kosten unüberschaubar seien. Jetzt also doch. Ein kleiner Akt der Wiedergutmachung. Für Friedrich, Petra und all die anderen, die die Hölle von Wien durchleiden mussten.

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Vom Jugendamt in den Selbstmord getrieben?

Ein Vater kämpft um sein Kind: Vom Jugendamt in den Selbstmord getrieben?

Das Märchen vom "Kleinen Muck"
 Jugendamt

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Hier berichtet ein Vater über den Terror von Jugendämtern und dem Geflecht zwischen Behörden und den „freien Trägern“ der Familien- und Jugendhilfe und wie man versucht, ihn mit Strafanzeigen und Unterlassungsklagen zum Schweigen zu bringen. 

 

Der Schlaganfall

Vier Jahre nach der Geburt von Larissa trennten sich die Wege meiner damaligen Partnerin und mir. Larissa wohnte bei ihr, aber ich besuchte sie regelmäßig, wir hatten ein richtig tolles Verhältnis. Das änderte sich, als meine Ex-Partnerin nach einem Schlaganfall aus dem Krankenhaus kam. Obwohl wir lange getrennt waren und ich seit langem eine neue Partnerin hatte, nahm ich neben meiner Tochter auch meine psychisch und körperlich schwer kranke Ex für Monate bei mir auf und kümmerte mich um alles. Dadurch verhinderte ich, dass meine Ex in ein Heim musste und hielt den Mutter-Tochter Kontakt aufrecht. Fast ein Jahr stand meine Ex unter gerichtlicher Betreuung. Ich hatte dann auf Ihren Wunsch eine Wohnung für sie und Larissa in einem betreutem Mehrgenerationenhaus eingerichtet. Plötzlich zog sie bei einer ebenfalls psychisch kranken Freundin ein die auch eine Tochter hat, Aileen. Aileen zeigte laut ihrer Schule Zeichen von Verwahrlosung. Das Jugendamt Bonn war von Aileens Schule informiert worden. Das Jugendamt fragte aber nie näher nach. Von da an wurde es zunehmend schwierig an meine Ex, und an meine Tochter heranzukommen.

Larissas Verwahrlosung

Von verschiedenen Seiten wurde mir zugetragen, dass Larissa in ihrer neuen Umgebung analog zu Aileen verwahrloste. Ihre Noten in der Schule brachen ein, im Winter kam sie mit kaputten Sandalen zur Schule, völlig verdreckt, psychisch verändert. Auch ihre Klassenlehrerin machte sich große Sorgen, es war die schlimmste Verwahrlosung, die die Lehrerin in 35 Berufsjahren sah. Weil meine Ex-Partnerin nicht mit mir oder Larissas Lehrerin reden wollte, wandte ich mich ans Jugendamt. Die Klassenlehrerin meldete sich dort ebenfalls. Doch niemand im Amt wollte sich ernsthaft mit uns unterhalten. Ich schrieb sogar eine Mail an den Teamleiter Stefan Benning vom Jugendamt Bonn in der ich darum bat, aufgrund der Belastung meiner Tochter eine gütliche Reglung zu finden und im Interesse von Larissa eine Gerichtsverhandlung zu vermeiden. Ich erhielt keine Antwort. Die Kindsmutter veranlasste eine Verhandlung. Man wollte mir das Sorgerecht entziehen.

Die Gerichtsverhandlung und die falschen Behauptungen des Jugendamtes

Ich behielt das Sorgerecht, aber verlor bei dieser Gerichtsverhandlung das entscheidende Aufenthaltsbestimmungsrecht. Die Grundlage für den Verlust des Aufenthaltsbestimmungsrechtes waren aus meiner Sicht grobe falsche Tatsachenbehauptungen des Jugendamtes Bonn, geschrieben von der Fallzuständigen Sachbearbeiterin Anke Wehler. Die Anwältin meiner Ex beantragte unter anderem den Entzug des Sorgerechts, da ich laut Jugendamt eine Unterschrift auf einem Antrag verzögert habe. Tatsächlich hatte das Jugendamt den Antrag zwei Stunden nachdem ich den Antrag erhielt unterschrieben zurück. Das Jugendamt wusste dies auch, denn das Amt bestätigte den Erhalt. Meine Ex benötigte knapp 3 Wochen für diese Unterschrift.

Der „Subunternehmer“ des Jugendamtes KLEINER MUCK E.V.

Zusätzlich wurde vor der Gerichtsverhandlung ein freier Träger namens kleiner Muck E.V vom Jugendamt eingesetzt der die Situation klären sollte. Der „Muck“ hatte den Auftrag die schulische Situation von Larissa zu klären. Der „Muck“ weigerte sich aber mit der langjährigen Lehrerin zu reden, ebenso mit den Lehrkräften von Aileen. Der „Muck“ sollte die mittlerweile angeschlagene psychische Gesundheit Larissas klären, ignorierte aber ein Gutachten des namhaften Psychologen Prof. Dr. Eikelmann. Der „Muck“ hatte den Auftrag den Verdacht auf Missbrauch zu klären, weigerte sich aber mit der, der Familie nahestehenden Psychologin zu reden, die den Verdacht auf Missbrauch geäußert hatte. Der Muck weigerte sich mit dem Vater und weiteren Personen persönlich zu sprechen. Der „Muck“ schrieb einen Bericht aber darin befinden sich, wie auch im Bericht des Jugendamtes dreiste falsche Behauptungen. Der „Muck“ ist der Gewinner der Geschichte. Er erhielt vom Jugendamt einen jahrelangen Erziehungshilfeauftrag. Der Jugendamtsleiter Udo Stein will keinen Fehler bei der „Arbeit“ des kleinen Muck erkannt haben.

Doch warum die falschen Behauptungen des Jugendamtes und des „Muck“?

Der Vater vermutet, dass ihm das Sorgerecht entzogen werden sollte, damit der alleinerziehenden, erziehungsunfähigen Mutter Larissa weggenommen und in ein Heim gebracht werden kann. Als Hintergrund ist es wichtig zu wissen, dass die Kindesentnahmen sich in den letzten 10 Jahren verdoppelten und sich eine mächtige 40 milliardenschwere Helferindustrie in Deutschland etablierte. Pro entnommenes Kind erhält ein Heim bis zu 6000 Euro im Monat. Als Zubringer der Kinder für die gewinnbringenden Einrichtungen sind die Heimträger auf die Jugendämter angewiesen. Guido W. sagt: Nachdem die aus meiner Sicht beabsichtigte Inobhutnahme und Verbringung Larissas in ein Heim nicht funktionierte, hat der „Muck“ zumindest den lukrativen Betreuungsauftrag erhalten.

Gerichtliche Vereinbarung

Mein Anwalt konnte den Sorgerechtsentzug verhindern, aber ich verlor das wichtige Aufenthaltsbestimmungsrecht. Alle Punkte der Vereinbarung, Mediation zwischen den Eltern, Therapie für Larissa und Umgang mit dem Vater wurden von der Mutter boykottiert.

Die Suizidversuche

Beide Schulen der Kinder hatten das Jugendamt Bonn über die Verwahrlosung der Kinder informiert. Das Jugendamt wurde darüber informiert, dass Aileen mit kreisrunden Brandverletzungen in die Schule kam, die sie sich nach Ansicht der Schule nicht selbst zugefügt haben kann. Das Jugendamt fragte nie näher bei der Schule nach. Für Aileens Klassenlehrer vollkommen unverständlich.

Trotz der Anwesenheit des „erziehungshelfendem“ Mucks in dem Haushalt, spitzte sich die Angelegenheit weiter zu. Aileen unternahm mehrere Selbsttötungsversuche und verletzte sich schwer. Auch Larissa äußerte in einer SMS an einen Mitschüler Suizidgedanken. Die Schule, die Therapeuten die mit unserem Fall betraute Richterin und ich, wir alle machten uns große Sorgen und drängten das Jugendamt zu handeln. Die Reaktion des Jugendamtes war eine Risikoeinschätzung. Die Risikoeinschätzung aber war mit offensichtlichen falschen Tatsachenbehauptungen durchzogen. Dort steht zum Beispiel die Klassenlehrerin sei zum Zeitpunkt des Beginn des Clearings in Pension gewesen. Dies ist falsch. Der Verlauf der ersten Therapieversuchs von Sarah verlief positiv steht dort. Doch diese Therapie fand nicht statt und man wusste es. Zusätzlich heißt es, in beiden Fällen bestehe keinerlei Gefahr. Die Kinder seien von den Müttern bestens betreut.

Der Umgang mit dem Vater

Bei der Gerichtsverhandlung teilte Larissa dem Gericht mit, dass sie bei der Mutter leben wolle aber beide Eltern gleich liebe und mit beiden Kontakt wolle. Kinder entscheiden sich fast immer für den schwächeren/kranken Elternteil. In diesem Fall pflegte die 12 jährige Larissa die Mutter.

Der Kontakt wurde aber von der Mutter trotz Umgangsvereinbarung boykottiert und der Vater wurde laut Prof. Eikelmann dämonisiert. Als Larissa ihren Vater 6 Monate später vor der Schule sah begann sie zu weinen, zitterte vor Angst und rannte weg. Nach Larissas Suizidäußerung stellte die analytische Kindertherapeutin, Prof. Eikelmann und die Richterin fest, dass der Umgang dringend eingerichtet werden muss. Dies wäre aufgrund der mittlerweile tiefsitzenden Angst Larrisas vor ihrem Vater nur unter professioneller Führung und allmählich möglich gewesen. Die Therapeutin beabsichtigte genau dies zu tun und Larissa willigte ein, doch die Mutter beendet als Sie dies erfuhr sofort die Therapie. Auch die Schule sah die Notwendigkeit der Umgangseinrichtung und wollte eine Mediation zwischen den Eltern einrichten. Die Mutter lehnte ab, obwohl Larissa sich mittlerweile suizidal äußerte. Hier muss die Frage gestellt werden, warum das Jugendamt wieder nicht eingreift. Würde mein Kontakt zu Larissa gut funktionieren und Larissa von mir betreut werden, würde der „Muck“ wohl kein Geld mehr an Ihr verdienen, meint der Vater.

Der SMS-Kontakt

In der Risikoeinschätzung wurde mir vom Jugendamt Bonn angelastet, ich sei schuld an Larissas Suizidäußerung im Dezember 2013. Warum? Weil ich ihr im Oktober eine SMS geschickt hatte: Schatz, ich hab Dich lieb, egal, was passiert. Tatsächlich war laut der Kinderpsychologin der Grund für die suizidale Äußerung nicht mal im Ansatz entschlüsselt. Statt sich an der Feststellung des Arztes und der Therapeutin zu orientieren schreibt das Jugendamt, man müsse Larissas Suizidäußerung nicht ernst nehmen. Dies hält Guido W. nicht nur für fahrlässig, anmaßend und falsch, es verstößt gegen das Gesetz. Nur Ärzte und Heilpraktiker dürfen gesundheitliche Aspekte feststellen.

Der SMS-Kontakt wird vom Jugendamt folgendermaßen bewertet. Es sei eine wiederholende Unterdrucksetzung des Vaters gegenüber seiner Tochter, zudem sei dies investigativ und übergriffig. Es sei ein Bedrängen des Vaters und es sei eine typische Reaktion des Kindes sich suizidal zu äußern. Guido W. sagt: Das Jugendamt weiß, dass ich über Jahre nur einen einzigen SMS-Kontakt hatte. Nichts beschreibt die Haltung des Jugendamtes besser, als diese unsachliche Hetze.

Staatsanwaltschaft und Petitionsausschuss des Landtags

Meine mit einer Schule abgestimmte Strafanzeige gegen das Jugendamt lief ins Leere. Laut Staatsanwaltschaft können nur Zeugen oder Sachverständige vor Gericht uneidlich falsch aussagen. Mitarbeiter des Jugendamtes aber sind Behördenvertreter, daher sei ein solcher Straftatbestand ausgeschlossen.

Der Petitionsausschuss des Landtages bezeichnet sich selbst als Anwalt der Bürger außerdem sei er ein Kontrollorgan gegenüber der Behörden. Auf meine erste Petition an den Ausschuss erhielt ich die Antwort, dass rechtlich an der Arbeit der Behörde nichts zu beanstanden sei, eine Überprüfung der vom Jugendamt getroffenen Maßnahmen aufgrund der kommunalen Selbstverwaltung aber nicht möglich sei. Obwohl man also keine Nachforschungen anstellen kann oder will, bescheinigen die Verantwortlichen des Landtags der Behörde unbesehen korrektes Handeln.

Jugendämter können somit als Behördenvertreter bei Gericht uneidlich falsch aussagen ohne strafrechtlich belangt zu werden und beim Landtag werden die Aussagen und deren Auswirkungen nicht beanstandet, da man diese nicht prüfen könne. Ist dies mit einem Rechtsstaat zu vereinbaren?

Nachdem sich Larissa suizidal äußerte teilte ich dies dem Landtag mit, dieser antwortete, dass erneute Schreiben in dieser Sache zwecklos seien und nicht beantwortet werden. Der Petitionsausschuss ist nicht etwa der Anwalt des Bürgers, er ist der verlängerte Arm und das Sprachrohr der Behörde glaubt Guido W.

Larissas Therapie

Im zweiten Anlauf sorgte nicht das Jugendamt sondern, die Schule sorgte dafür, dass Larissa eine Therapie machen sollte. Die lief auch ganz gut, die Schule schrieb, dass Larissa sichtbare Fortschritte mache. Allerdings brach meine Ex-Partnerin die Therapie nach zwei Monaten ab, obwohl die Ursache der Suizidalität noch nicht geklärt und Larissa traumatisiert war. Das Jugendamt unternahm wieder nichts. Und dies obwohl mittlerweile eine gerichtliche Verfügung vorlag, aus der die Therapienotwendigkeit hervorging. Ich war fassungslos und bin zu Zeitungen gegangen, die auch über meinen Fall berichteten. Außerdem kritisierte ich im Internet das Jugendamt Bonn für seine Fehler.

Jugendamtsleiter Udo Stein

Udo Stein will trotz eindeutiger Belege keine validen Hinweise auf eine psychische Erkrankung meiner Ex erkennen können. Obwohl meine Ex die notwendige Therapie für Larissa abbricht, obwohl sie dringende Mediationen absagt, den Umgang verhindert der wahrscheinlich zur Suizidalität bei Larissa führte, obwohl sie trotz schlimmster Verwahrlosung von Larissa für die Schule nicht erreichbar war, obwohl das Kind die Mutter bemuttert, dadurch die eigene Entwicklung leidet und obwohl Larissa traumatisiert ist will der Jugendamtsleiter Stein nicht erkennen können, dass meine Ex, Larissa kindeswohlgefährdenden Situationen aussetzt. Ich glaube an Unfähigkeit und Willkür ist das nicht mehr zu überbieten.

Gespräche werden abgelehnt

In dieser schlimmen Situation bat ich die Dienstaufsicht des Jugendamtes, die Dezernentin Angelika Maria Wahrheit im Interesse meines Kindes um ein Gespräch. Dies wurde abgelehnt. Ich kündigte an, solange täglich wiederzukommen, bis das Gespräch geführt wird. Dies wurde als aggressiv empfunden ich erhielt ein jahrelanges Hausverbot im Rathaus und im Jugendamt.

Die Klagen des Jugendamtes Bonn und des kleinen Muck

Nach seiner Kritik am Jugendamt und dem „Muck“ wurde Guido W. immer wieder mit Klagen und juristischen Auseinandersetzungen überzogen. Wenn Kinder aufgrund offensichtlicher Fehler des Jugendamts sterben, wird niemand vom Jugendamt ernsthaft zur Rechenschaft gezogen. Aber als ich mich kritisch über das Jugendamt äußerte, das in meinem Fall nachweislich versagt hat, wurde mir unter Androhung von Geldstrafen bis zu 250.000 Euro bzw. Haftstrafen bis zu 2 Jahren der Mund verboten. Presse- und Meinungsfreiheit werden in Bonn mit Füßen getreten.

Das Jugendamt und die Stadt Bonn sitzen am längeren Hebel und können jeden, der sie kritisiert, zermürben und ruinieren. Guido W. sagt: Nach meiner Ansicht hat das Jugendamt Bonn meine Tochter durch Ignoranz, Unterlassung und falsche Tatsachenbehauptungen in die Suizidalität getrieben. Um alles zu vertuschen, versuchen das Jugendamt, die Stadt und der kleine Muck e.V. mich durch immer neue Klagen zum Schweigen zu bringen.

Bei der letzten Klage des Jugendamtes gegen mich wurde mir vorgeworfen ich habe Informationen an eine Zeitung geleitet. Nachdem aber bewiesen wurde, dass ich keine der in Rede stehenden Informationen an die Zeitung weiterleitete, musste das Amt die Klage zurücknehmen. Das Landgericht Bonn entschied, ich habe trotzdem alle Kosten zu tragen, da ich ja den Eindruck erweckt habe, als hätte ich Infos an die Zeitung gegeben. Dieser absurde Beschluss des Landgerichts Bonn wurde durch die Darlegung des Vorgangs vom Medienrechtsanwalt Dr. Müller-Riemenschneider vom Oberlandesgericht Köln aufgehoben.

Das Jugendamt gibt der Presse keine Auskunft über den Fall, da es den Datenschutz des Kindes berühre und das Wohl des Kindes über dem Image des Amtes stehe. Das Amt hat verklagt den Vater aber mehrfach öffentlich in deren Verlauf die Daten aber öffentlich zutage treten.

Der „Muck“ hat nun einen Juraprofessor einer großen Kölner Kanzlei angeheuert, dieser sollte Guido zur Abgabe einer Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung drängen. Sollte er nicht einverstanden sein, will er Guido mit Strafanzeigen überziehen, ihn verklagen und Ordnungsmittel beantragen.

Diese massiven juristischen Angriffe sind für Guido Terror der Stadt Bonn, des Jugendamtes und des „Mucks“, die sich für die Enthüllung ihrer Verhaltensweisen rächen wollen.

„Mein größter Wunsch aber ist, dass man sich erstmals vernünftig unterhält und sich ernsthaft um das Wohl der Kinder bzw. mittlerweile Jugendlichen kümmert.“


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