Doku – Späte Väter

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Der demografische Wandel und ein verändertes Wertebild der Gesellschaft machen es möglich: Aktuell hat bereits rund jedes 20. Neugeborene in Deutschland einen Vater, der älter ist als 50. Wie wirkt sich solch eine späte Vaterschaft auf den Nachwuchs aus?

© Leif Karpe Liebe kennt keine Altersgrenze: Klaus Huhle mit Ehefrau Ulrike Kofler.
Liebe kennt keine Altersgrenze: Klaus Huhle mit Ehefrau Ulrike Kofler.

Eine späte Vaterschaft kann durchaus viele Vorteile für die Kinder mitbringen: Ältere Väter sind im Gegensatz zu sehr jungen Vätern sozial meist gefestigter und verfügen über mehr Zeit. Oft werden dadaurch alte Rollenmuster auf den Kopf gestellt: Jetzt kümmert sich die junge Mutter weiter um die Karriere, während der Vater sich mit reduziertem beruflichen Einsatz voll dem Nachwuchs widmet.

So wie bei Klaus Huhle, 62, und seiner Frau Ulrike Kofler, 44, in Wien. Zusammen mit ihrem 11jährigen Sohn Valentin wohnen sie in einem alternativen Wohnprojekt mit 40 Parteien – in einer Art sehr großen Familie. Dort lebt man enger und einander zugewandter, offene Türen überall definieren „Privatsphäre“ neu. Vor zwei Jahren hat das Paar noch ein heute 4jähriges Pflegekind zu sich genommen – zusätzliche Verantwortung und Arbeit für Vater Klaus. Grundsätzliche Erziehungsfragen sind zwar Gemeinschaftssache, doch da er im Job kürzer tritt, trägt er die Hauptlast der Mehrarbeit daheim.

Der 65jährige Stefan „Daus“ Börner und seine Frau Melanie Maasen, 47, haben zwei gemeinsame Töchter, Lotte, 7, und Flora, 12 Jahre alt. Sie arbeiten gemeinsam als Restauratoren für alte Holzmöbel und Leuchter in der eigenen Werkstatt in einer Kleinstadt südlich von Hamburg.

Thomas Eglinski betreibt als Geschäftsführer das Deutsche Fußball-Internat in Bad Aibling. Der 57jährige hat mit seiner 17 Jahre jüngeren Frau Christine zwei kleine Söhne, mit denen er seine Liebe zum Fußball ausleben kann. Durch seinen 33jährigen Sohn aus einer ersten Beziehung wird er demnächst auch Großvater.

Noch kann Vater Stefan Börner beim Tennis mit Tochter Flora gut mithalten. © Leif Karpe Noch kann Vater Stefan Börner beim Tennis mit Tochter Flora gut mithalten.
Beim Kartenspiel UNO ist die ganze Familie in ihrem Element! © Leif Karpe Beim Kartenspiel UNO ist die ganze Familie in ihrem Element!
Bei aller Sympathie für das späte Erwachen der väterlichen Verantwortung für die Kindererziehung stellen sich aber auch kritische Fragen: Wie fühlt sich ein Kind, wenn der Vater so alt wie der Opa der Freunde ist? Welche Folgen hat die vermutlich verkürzte gemeinsame Lebenszeit? Und warum entscheiden sich Frauen für den deutlich älteren Mann als Vater ihres Kindes, obwohl auch sie erhebliche Risiken tragen? Was, wenn der Partner zum Pflegefall wird oder im Todesfall die junge Mutter alleine mit dem halbwüchsigen Kind zurückbleibt?
Antworten auf diese Fragen geben nicht nur die Protagonisten aus der Praxis, sondern auch Soziologinnen aus Forschung und Theorie:

Die Ethnologin Mag. Dr. Eva-Maria Schmidt vom Österreichischen Institut für Familienforschung an der Universität Wien forscht und publiziert zu den Themen elterliche Aufteilung von unbezahlter und bezahlter Arbeit, Vaterschaft, Männlichkeit und elterliche Erziehungs-Praktiken

Für Dr. Claudia Zerle-Elsäßer,. Dipl. Soz. am Deutschen Jugendinstitut in München, ist die Bindung zwischen Vater und Kind essentiell wichtig: „Es geht um Interesse, Engagement und Zeit, die man für das Kind aufbringt. Und das ist unabhängig vom Alter“.

Späte Väter Link zum Video

http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/198532/index.html

FDP will Trennungskindern den Umgang mit beiden Elternteilen erleichtern

Politik

„Mutter und Vater sind gleichwertig“

 
Von Ralf Roletschek (talk) – Fahrradtechnik auf fahrradmonteur.de – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15597320
 
FDP will Trennungskindern den Umgang mit beiden Elternteilen erleichtern
 Katja Suding ist auf dem Parteitag der Liberalen am Wochenende zur stellvertretenden Bundesvorsitzen wiedergewählt worden. Die Hamburger FDP-Frontfrau setzt sich für eine Neuregelung bei der Betreuung von Scheidungskindern ein.

Die Welt:

Frau Suding, als erste Partei fordert die FDP, dass Scheidungskinder nach der Trennung zu gleichen Teilen von Mutter und Vater betreut werden sollen, im sogenannten Wechselmodell. Was hat Sie dazu bewogen, dafür zu kämpfen?

Katja Suding:

Es ist anders: Wir fordern nicht, dass künftig alle Trennungskinder im Wechselmodell betreut werden. Es geht nur um die Fälle, die vor Gericht landen. Alle Eltern, die sich gütlich untereinander auf ein Betreuungsmodell einigen, sollen das auch weiter tun. Da würden wir uns niemals einmischen. Aber es gibt auch die Fälle, in denen Vater und Mutter sich nicht einigen können. Hier möchten wir, dass das Gericht in Zukunft als Regelfall die Doppelresidenz annimmt. Davon kann und muss es natürlich auch Ausnahmen geben – die Doppelresidenz funktioniert ja nicht in allen Fällen. Wenn Eltern zu weit auseinander wohnen, wenn Missbrauch oder Drogen im Spiel sind, wird ein solches Modell nicht infrage kommen. Der Unterschied zu der bisherigen Rechtslage ist aber, dass man künftig begründen muss, warum man von diesem Regelfall abweicht – und nicht anders herum. Es ist die logische Fortsetzung des gemeinsamen elterlichen Sorgerechts, dass Kinder nach einer Trennung auch bei beiden Eltern leben.

 

Halten Sie das klassische Residenzmodell – die Mutter betreut, der Vater zahlt Unterhalt – für überholt? Die Mehrheit der Trennungsfamilien lebt dieses Modell ja nach wie vor …

 Nein, auf keinen Fall. Es ist für viele Familien ein gutes Modell. Aber leider können sich Eltern manchmal nicht über den Aufenthaltsort ihrer Kinder einigen oder wollen dem anderen den Umgang mit dem Kind verwehren. Für diese Fälle möchten wir, dass der Gesetzgeber davon ausgeht, dass Kinder ein Recht auf Betreuung durch beide Elternteile haben. Damit werten wir die anderen Modelle nicht ab. Wir wollen aber auch nicht, dass der Staat im Streitfall die Rollen in der Familie so festlegt, dass ein Elternteil, in der Regel die Mutter, die hauptsächlich Erziehende ist und der Vater die Rolle des zahlenden Ernährers erhält, der allenfalls noch eine Nebenrolle im Leben der Kinder spielt. Das wollen wir aufbrechen. Wir sagen: Mutter und Vater sind gleichwertig.

Das Wechselmodell hat viele Gegner. Viele sagen, es sei ein reines Unterhaltssparmodell für Väter.

Ich finde es zynisch, einem liebenden Elternteil zu unterstellen, dass er die Kinder nur bei sich haben will, um keinen Unterhalt zahlen zu müssen. Ich unterstelle einer Mutter ja schließlich auch nicht, dass sie in Wahrheit nur auf das Geld aus ist und die Kinder deshalb bei sich haben will.

Muss das Unterhaltsrecht verändert werden, wenn Vater und Mutter beide viel Zeit mit den Kindern verbringen?

Klar, das müssen wir dann auch lösen. Einer betreut, der andere zahlt, das kann dann nicht mehr gelten.

Können Kinder nicht auch darunter leiden, wenn sie keinen klaren Lebensmittelpunkt haben?

Internationale Studien belegen, dass das Wechselmodell förderlich ist für das Wohlbefinden von Trennungskindern. In Skandinavien und in Belgien ist das Modell gang und gäbe. Eine intensive Bindung zu beiden Elternteilen ist für Kinder gut.

Wie viel Widerstand schlägt Ihnen entgegen?

Das Thema wird in allen Parteien diskutiert, stets kontrovers. Es geht um einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel, und es wird vermutlich auch eine Weile dauern, bis er sich durchsetzt. Die Vorstellung, dass die Kinder nach einer Scheidung automatisch bei der Mutter leben, ist althergebracht. Wir setzen auf eine moderne Familienpolitik.

2017 ist für die FDP entscheidend. Wird die Partei den Wiedereinzug in den Bundestag schaffen?

Ja, davon gehen wir fest aus. Und dafür tun wir auch alles Notwendige. Unser Wahlprogramm belegt, dass wir die letzten vier Jahre dazu genutzt haben, uns auf das zu besinnen, was die Freien Demokraten ausmacht. Mit den Schwerpunkten auf Bildung und Digitalisierung wollen wir unser Land fit für die Zukunft machen.

Dem Wähler fällt es aber schwer einzuschätzen, ob Sie wirklich Verantwortung übernehmen wollen, wenn Sie Koalitionsoptionen im Voraus ausschließen.

Wir haben für den Bund keine Koalitionsoption ausgeschlossen – außer mit AfD und Linkspartei. Alles andere ist denkbar. Wir werden uns aber nicht an Farbenspielen beteiligen, wenn man noch nicht einmal weiß, welche Programme hinter den Parteien stehen, wie etwa bei der SPD. Vor der Wahl werden wir Projekte definieren, von denen die Wähler erwarten können, dass wir sie in einer Koalition auch umsetzen. Wenn das nicht gelingt, dann gehen wir in die Opposition und kämpfen von dort aus für unsere Positionen.

Von Sabine Menkens | Stand: 01:20 Uhr | Lesedauer: 4 Minuten

Einbrecher mit Messer – Asylwerber aus Tunesien

NRW Polizist erschießt mutmaßlichen Einbrecher

Eine Rentnerin hört Einbruchgeräusche und flüchtet aus ihrer Wohnung. Herbeigeeilte Polizisten treffen auf einen mutmaßlichen Einbrecher mit Messer. Es fällt ein Schuss, der Mann stirbt.

© dpa Am Sonntagabend wurde die Polizei wegen eines Einbruchs in Herten alarmiert. Der mutmaßliche Einbrecher bedrohte die Polizisten mit einem Messer und wurde erschossen.

Ein Polizist hat einen mutmaßlichen Einbrecher in einer Wohnung in Herten nahe Recklinghausen erschossen. Der Mann soll die Beamten am Sonntagabend mit einem Messer angegriffen haben, als sie die Erdgeschosswohnung kontrollierten. Daraufhin habe ein Polizist seine Waffe gezogen und mindestens einen Schuss abgeben, sagte ein Sprecher der Polizei am Montag. Der mutmaßliche Einbrecher starb noch vor Ort. Die Beamten hatten Rettungskräfte gerufen.

Die 72 Jahre alte Bewohnerin der Erdgeschosswohnung hatte die Polizei alarmiert. Sie hörte, wie eine Scheibe eingeschlagen wurde, und flüchtete aus der Wohnung. Die Polizisten wurden nicht verletzt.

Bei dem mutmaßlichen Einbrecher handelt es sich laut Polizei um einen 30-jährigen Asylbewerber aus Tunesien.

Seine Leiche sollte am Montag obduziert werden. Die Ermittlungen in dem Fall übernahmen die Staatsanwaltschaft Bochum und die Polizei Münster.

Es gab ähnliche Fälle in Hamburg und Berlin

In den vergangenen Wochen gab es ähnliche Fälle in Berlin und Hamburg. In der Hauptstadt war am 31. Januar ein verwirrt wirkender Mann von einem Polizisten in einer Wohnung erschossen worden. Er hatte laut Polizei gedroht, anderen Menschen Gewalt anzutun und sich umzubringen. Zudem wollte er laut den Angaben ein Messer nicht aus der Hand geben. Einen Tag später wurde ein Mann in Hamburg von einem Polizisten angeschossen und verletzt. Er soll sich sehr aggressiv verhalten und den Beamten mit einem Messer angegriffen haben.

Mehr zum Thema

Betrugsvorwurf im Jugendamt Hamburg Mitte

Neuer Ärger im Jugendamt Hamburg-Mitte Nach den Betrugsvorwürfen gegen einen Jugendamtsmitarbeiter, der mehr als 100.000 Euro veruntreut haben soll, gibt es jetzt eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen seinen Chef.

Gesundheitssorgepflegerin Birgit Nabert sagt, es wurden nur kopierte Akten des Bezirksamt vorgelegt.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt wegen Betrug und Untreue – Lt. Nana Frombach geht es um zwei Beschuldigte, 1 Person des Jugendamt und 1 Person des ASD Allgemeiner Soziale Dienst, diese sollen sich bereichert haben.

2016-12-05
Tags: Mündel – Familienrecht Familie – Jugendamt – Sozialarbeiter – Staatsanwaltschaft – Strafrecht- Jugendamtakten – Mündel – Strafverfahren – Missbrauch mit dem Missbrauch

Neues Kinderheim mit Fesseln u. Zwangsmaßnahmen

Geplantes Heim mit Zwangsmaßnahmen Fesseln inklusive. In einem Papier über ein geplantes Kinderheim erklärt Hamburg Zwangsmaßnahmen für rechtens – auch die Fixierung durch Klettbänder.

Vorbild Feuerbergstraße: Auch im geplanten Heim sollen Fesselungen möglich sein. Foto: dpa HAMBURG taz | Hamburg und Bremen planen ein Heim. Doch während Bremen forsch voranschreitet und im April bekannt gab, dass die „Burg“ als 2.000-Quadratmeter-Neubau schon im Herbst 2017 eröffnen soll, hielt sich Hamburg bisher auffallend zurück. Dabei hat die Elbe-Stadt eigens einen Heim-Träger gegründet und ist für das Inhaltliche zuständig. Doch nun wurde über den Landesjugendhilfeausschuss (LJHA) ein „Eckpunkte-Papier“ öffentlich. „Wir kommentieren das Papier nicht“, sagt Sozialbehörden-Sprecher Marcel Schweitzer. Es handele sich um ein erstes Papier aus dem Jahr 2013, das im Hamburger LJHA bereits im April 2014 „intern diskutiert“ worden sei. Gleichwohl räumt er ein: „Das Eckpunktepapier wird Hamburgs Grundlage für die Gespräche mit Bremen.“ Das seit 26. Mai in der Transparenzdatenbank als Anhang eines Protokolls publizierte Papier liest sich so, als ob die Behörde an die Praxis der Heime Feuerbergstraße und Haasenburg anknüpft. So heißt es zum Beispiel beim Punkt „Sicherheitskonzept“: „Zwangsmaßnahmen sind nur zur Durchsetzung des Erziehungsrechts zulässig.“

Sie sollten zwar „keinen Strafcharakter haben“, aber „der Neutralisierung von Fehlverhalten dienen“. Schon diese Sätze erzeugen Diskussionsbedarf, legen sie doch nahe, dass Eltern Zwangsmaßnahmen erlaubt sind. Und dass es „Fehlverhalten“ von Kindern gibt, das diesen Zwang rechtfertigt. Üblicherweise dient ein Sicherheitskonzept nur der Abwehr von Selbst- oder Fremdgefährdung. Der Begriff „Fehlverhalten“ ist viel weiter gefasst und lässt mehr Deutungsspielraum zu. Etwa, dass mit Zwang in Form von eines Griffs an die Schulter reagiert werden dürfte, wenn Betreute nicht am verbindlichen Tagesablauf teilnehmen. So zu lesen im Abschlussbericht des Parlamentarischen Untersuchungsausschuss Feuerbergstraße (PUA), der von 2005 bis 2008 die Zustände in dem damals von Hamburger Landesbetrieb Erziehung (LEB) betriebenen Heim untersuchte.

Da „Zwangsmaßnahmen“ mit Grundrechtseingriffen verbunden seien, so weiter im Eckpunkte-Papier, sei es „empfehlenswert“, eine Übertragung des Erziehungsrechts von den Sorgeberechtigten „auch im Hinblick auf Zwangsmaßnahmen vorzunehmen“. Sprich: Eltern sollen dem Heim eine Zustimmung erteilen.

DIE NEUE BURG Bremen und Hamburg planen ein Heim mit 32 Plätzen. Das Haus soll wie eine Burg mit Innengrünfläche zur freien Bewegung gebaut sein. Geplant ist ein Drei-Phasen-Modell. In den ersten sechs Wochen dürfen die Kinder gar nicht raus. Als Zielgruppe nennt das Eckpunkte-Papier 13 Kriterien. Kandidaten sind Kinder ab zwölf Jahren, die auffällig wurden, zum Beispiel Gegenstände zerstören, Schule verweigern oder auf der Straße leben. Bremen möchte straffällige junge Flüchtlinge unterbringen.

Dabei ist strittig, ob Eltern das dürfen. Die Behörden-Autoren glauben sich im Recht. „Nicht vom Erziehungsrecht gedeckt“, so schränken sie ein, seien Maßnahmen, die verhindern sollen, dass ein Kind bei Aufenthalten außerhalb des Heims wegläuft. Das „erkennbare Tragen von Klettbändern“ zum Beispiel, stelle außerhalb des Heims eine „entwürdigende Maßnahme“ dar. Innerhalb eines Autos aber sei dies ausnahmsweise zulässig, etwa, wenn die Gefahr bestehe, dass das Kind ins Fahrgeschehen eingreift. Nun kann man diese Gefahr bei einem jungen Menschen, der gegen seinen Willen in ein Heim gefahren wird, immer unterstellen.

Die taz fragte, ob die Klettfesseln stets bei Autofahrten angelegt werden sollen. Die Frage wird von der Behörde nur „grundsätzlich“ beantwortet. „Klettbänder werden keinesfalls regelhaft eingesetzt“, sagt Schweitzer. Wenn aber andere Maßnahmen zur Beruhigung einer Situation fehlschlügen, und die Gefahr bestünde, dass der Betreute sich oder andere verletzt, könnten Klettbänber „als letztes Mittel erforderlich sein“.
Die Auskünfte legen die Frage nahe, ob die Fesseln nicht nur im PKW, sondern auch im Heim eingesetzt werden sollen, wie es schon einmal Praxis war. Der Skandal um die Feuerbergstraße, mit dem sich besagter PUA beschäftigte, wurde durch Berichte zweier Jungen ausgelöst, die sich über Misshandlung beschwerten. Man habe ihm die Füße „mit Klettband verschnürt“, sagte ein 15-Jähriger damals. Klettbänder waren Bestandteil der Feuerbergstraße, das erwähnt der LEB in seinem Abschlussbericht. Sofern Mitarbeiter in Ausnahmesituationen nicht in der Lage gewesen wären, einen Jugendlichen mit Handgriffen zu halten, wurden „kurzfristig Klettbänder eingesetzt“, heißt es dort. Mit denen wurden „die Hände und ggf. zusätzlich auch die Füße fixiert“. In einer Dienstanweisung hieß es: „Jede Gruppe hält ein Klettband für den Notfall bereit.“ Der von damals von der CDU dominierte PUA führt in seinem Bericht zahlreiche Klettband-Einsätze auf.

Er fand die Fesselung nur skandalös, wenn diese von Security-Männern ohne Beisein eines Pädagogen geschah. Die Diskussion könnte heute eine andere sein. Der Jugendhilfeausschuss in Bremen will sich mit dem Heim nach der Sommerpause beschäftigen.

 

5. 6. 2016 http://www.taz.de/!5307098/
Tags:  Deutschland, Erziehung, Gewalt, Jugendamt Artikel,Kinder, Kinderheim – Heimkinder – Internate, Kinderrechte, Kinderschutz, Kindesabnahme Gefährdungsmeldung, Kindeswohlgefährdung, Menschenrechte EGMR, Menschenrechtsverletzung, Missbrauch mit dem Missbrauch, psychische Gewalt

Kindesmissbrauch im FKK-Jugendcamp

Missbrauch in Rosenfelde: Jugendbetreuer verurteilt

Kiel/Grube.
Einen der Fälle werteten die Richter in ihrem Urteil als schwer. In zehn Fällen sprach die Jugendkammer den Angeklagten frei. Einem der Jungen muss der 45-Jährige laut Urteil 2000 Euro Schmerzensgeld zahlen; für die anderen waren keine entsprechenden Anträge gestellt worden. Der Mann hatte sich nach Feststellung des Gerichts vor allem während FKK-Jugendfreizeitcamps in Kiel, Grube sowie Hamburg an den Jungen vergangen.

LN-Bild

Der Mann verging sich während FKK-Jugendcamps in Grube, Kiel und Hamburg an mehreren Jungen — Dreieinhalb Jahre Gefängnis.

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„Ich bin unschuldig.

Ich habe es nicht getan.“ Angeklagter

Der Vorsitzende Richter sagte, einige Aussagen der Kinder vor Gericht seien für eine Verurteilung zu ungenau gewesen. Es habe aber weder bewusste Falschaussagen noch ein Komplott der Jungen, Beeinflussung durch die Eltern oder Suggestionen gegeben. Die Jungen waren alle Nebenkläger in dem Verfahren.

Die Staatsanwältin war von einem Tatzeitraum von 2007 bis 2012 ausgegangen. Auch sie beantragte nach der Beweisaufnahme aber in einigen Fällen Freispruch. Sie hielt noch zwölf Fälle für erwiesen und hatte deswegen fünf Jahre Haft beantragt. Der Verteidiger kündigte dagegen umgehend Revision an. Er hatte Freispruch gefordert. Er glaube nach wie vor an die Unschuld seines Mandanten, sagte er.

Die Opfer waren „deutlich unter 14 Jahren alt“, betonte der Vorsitzende Richter. Das habe der Angeklagte auch gewusst. Alle Kinder mussten in dem Verfahren aussagen, weil der 45-Jährige die Taten bestritt. Er ließ zu Prozessbeginn nur zwei Sätze verlesen: „Ich bin unschuldig. Ich habe es nicht getan.“ Zu seiner Person und den vorgeworfenen Taten schwieg er damals.

Der Verdacht gegen den Jugendbetreuer, der sich als Beirat im FKK-Jugendverband engagiert hatte, wurde dem Richter zufolge durch die Anzeige eines Kieler Vaters bekannt. Dessen Sohn hatte sich im August 2012 offenbart. Daraufhin wandte sich der Vater an den FKK-Landesjugendverband Hamburg-Schleswig-Holstein. Die Vorsitzende des Verbands sagte vor Gericht, sie sei aus allen Wolken gefallen. Im Zuge von Nachfragen stellte sich heraus, dass offenbar auch andere Jungen missbraucht wurden. Nach Aussagen der 46-Jährigen war der Jugendbetreuer bei Kindern sehr beliebt. Zwei Monate der Strafe gelten wegen einer Verfahrensverzögerung bereits als verbüßt.

In Ostholstein wusste bis zum Prozessauftakt offensichtlich niemand von den erhobenen Vorwürfen. Grubes Bürgermeister Volkert Stoldt (CDU) hatte im April gegenüber den Lübecker Nachrichten gesagt: „Hier im Dorf war dieses Thema nie präsent. Ich selbst bin sehr überrascht darüber, dass sich hier so etwas ereignet haben könnte.“ Laut Polizeipressestelle Lübeck seien zu keiner Zeit die Beamten im Nordkreis in die Ermittlungen eingebunden gewesen.

LN, 18.03.2016
http://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Missbrauch-in-Rosenfelde-Jugendbetreuer-verurteilt

Dreifacher Missbrauch

Dreifacher Missbrauch

Unvorstellbare Tat in Hamburg: Jugendliche sollen eine 14-Jährige vergewaltigt und besinnungslos in die Kälte gelegt haben. Eine Teenagerin soll alles mit dem Handy gefilmt haben.

Das Straßenschild der Bornemannstraße im Hamburger Stadtteil Harburg. Mehrere Jugendliche sollen dort am 11. Februar eine 14-Jährige vergewaltigt und das nur leicht bekleidete Mädchen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt besinnungslos im Freien liegengelassen haben.
Das Straßenschild der Bornemannstraße im Hamburger Stadtteil Harburg. Mehrere Jugendliche sollen dort am 11. Februar eine 14-Jährige vergewaltigt und das nur leicht bekleidete Mädchen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt besinnungslos im Freien liegengelassen haben.   
© dpa

Hamburg. Mehrere Jugendliche sollen in Hamburg eine 14-Jährige vergewaltigt und das nur leicht bekleidete Mädchen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt besinnungslos im Freien liegen gelassen haben. Die 14-Jährige sei wohl kurz aufgewacht und habe um Hilfe gerufen, sagte Nana Frombach von der Staatsanwaltschaft Hamburg am Dienstag zu der Tat, die sich bereits am 11. Februar im Stadtteil Harburg ereignet haben soll. Die 14-Jährige stand unter der Obhut des Jugendamtes und war in einer Jugendwohnung untergebracht, bestätigte das Bezirksamt Wandsbek.

Drei Verdächtige, ein 16-Jähriger, ein 14-Jähriger und eine 15-Jährige, sind wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs Widerstandsunfähiger und wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung laut Staatsanwaltschaft in Haft. Haftbefehle gebe es auch gegen zwei Verdächtige im Alter von 16 und 21 Jahren, nach denen noch gefahndet werde. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ (Dienstag) berichtet.

Das Opfer sei stark unterkühlt gewesen und musste intensivmedizinisch behandelt werden. Einzelheiten wollte Frombach aus Gründen des Sozialdatenschutzes nicht nennen.

Dem Zeitungsbericht zufolge war das Opfer von der 15-Jährigen mit den männlichen Jugendlichen in einer Wohnung zusammengebracht worden. Dort sei so viel Alkohol geflossen, dass das Mädchen besinnungslos betrunken war. Drei der Männer hätten das wehrlose Mädchen dann sexuell missbraucht. Die 15-Jährige habe die Tat per Handy gefilmt. Dann sei das Opfer in einen Hinterhof gelegt worden. Es habe keine Erinnerung an die Tat, hieß es. Drei der Beteiligten seien in der vergangenen Woche verhaftet worden. Das Handy wurde sichergestellt.

Nach Angaben des Bezirksamts Wandsbek wohnte die 14-Jährige in einer Jugendwohnung. Hier betreue 24 Stunden am Tag qualifiziertes Personal die Jugendlichen. Die Begleitung der Jugendlichen werde je nach Fall individuell festgelegt, sagte die Bezirksamtssprecherin Lena Voß. „Es kann aber keine Rund-um-die-Uhr-Bewachung geben.

Die Einrichtung wird von einem freien Träger im Auftrag des Jugendamtes Wandsbek betrieben.

 

(dpa), Dienstag, 01.03.2016
http://www.sz-online.de/nachrichten/dreifacher-missbrauch–3337384.html
Tags: Kinderheim – Heimkinder – Jugendamt – Missbrauch mit dem Missbrauch – Vergwaltigung

Vater mit Baby von Ausländer überfallen

Baby jetzt in Lebensgefahr!

>>>
Drama auf zugefrorenem Teich:
Baby in akuter Lebensgefahr – Messer gefunden

Teich in Hamburg: Dramatische Rettungsaktion Zur Großansicht

DPA

Teich in Hamburg: Dramatische Rettungsaktion

Der Fall gibt Rätsel auf: In Hamburg wird ein Vater mit seinem Baby aus einem zugefrorenen Teich gerettet – zwei Männer hätten ihn überfallen, sagt der 24-Jährige. Nun haben Ermittler in der Nähe des Gewässers ein Messer gefunden.

In Hamburg kämpfen Ärzte um das Leben eines drei Monate alten Mädchens. Das Baby war mit seinem Vater auf einem zugefrorenen Teich eingebrochen. Erschwerend kommt für die Ärzte im Universitätsklinikum Eppendorf hinzu, dass das Kind eine Vorerkrankung hat. „Der Säugling schwebt in akuter Lebensgefahr“, sagte eine Polizeisprecherin.

Der 24 Jahre alte Vater war am Montagabend aus dem Lohmühlenteich in Hamburg-Eißendorf gerettet worden. Er trug seine kleine Tochter in einem Tragetuch. Nach der Rettung gab der Mann an, er sei von zwei Männern überfallen und mit einem Messer verletzt worden. Auf der Flucht sei er ins Eis eingebrochen. Der Säugling konnte von Rettern wiederbelebt werden.Inzwischen sei im Park nahe dem Teich ein Messer gefunden worden, sagte die Polizeisprecherin. „Es ist aber noch völlig unklar, ob das die Tatwaffe ist.“ Sie bestätigte Berichte, denen zufolge der Mann ausgesagt hat, bei dem Überfall seine Brille verloren zu haben. Darum habe er in der Dunkelheit nicht genau sehen können, wohin er lief.

Die Brille sei allerdings bislang nicht gefunden worden, sagte die Sprecherin. Auch die Suche nach den beiden Räubern sei bislang erfolglos geblieben. Die beiden Angreifer werden als etwa 30 Jahre alt, mit dunklen Haaren, beschrieben. Sie sollen eine Fremdsprache gesprochen haben.

„Wir haben keine Hinweise darauf, dass an der Darstellung des 24-Jährigen irgendetwas nicht stimmt“, sagte die Polizeisprecherin. Es werde weiterhin in alle Richtungen ermittelt. Sie bestätigte, dass der Mann alleine in Hamburg lebt und die Frau mit dem Kind in Süddeutschland. Der 24-Jährige und die Frau seien aber ein Paar und hätten sich nicht getrennt.

wit/dpa, 27.01.2016 – 16:32 Uhr

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/hamburg-vater-mit-baby-in-zugefrorenem-teich-eingebrochen-messer-gefunden-a-1074258.html
Tags: Asylwerber – Flüchtling – Väter

Sexueller Missbrauch Köln – Politiker ohne Eier – Flüchtlinge machen Straftaten

Sexueller Misbrauch ist eine Straftat und sollte auch von Politikern nicht verharmlost werden, Flüchtlinge mit Straftaten müssen sofort abgeschoben werden und sollten ihre Gefängnisstrafe in ihrem Ursprungsland absitzen.

Da Familie und Familienrecht jede Art von Gewalt, sexueller Missbrauch, Verharmlosung von Menschenrechtsverletzungen des Volks massive ablehnt, wurde dieser Beitrag von der “ Wutbürgerin“ Stephanie Schulz des Magazin Compact hier veröffentlicht.

Wir danken der deutschen Staatsbürgerin für ihre Zivilcourage

Admin Familie Familienrecht
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Politisches Irrenhaus Deutschland: Volkskommentatorin Stephanie Schulz hat nach der Frauenjagd nordafrikanischer Vergewaltigerhorden auf dem Kölner Hauptbahnhof zu Silvester den Kanal gestrichen voll. Bei Compact-TV redet sie Klartext zum Gewaltexzess der illegalen Asylforderer in Köln und den Reaktionen von Merkel, Maas, Reker & Co. Besonderen Dank gilt an dieser Stelle dem Nachrichtenmagazin Compact, dass uns freundlicherweise das Videomaterial zur Verfügung gestellt hat. Compact ist nicht nur das publizistische Sturmgewehr des Volkes, sondern vor allem eins: Ehrlicher Journalismus in Zeiten der Lüge! Schon allein aus diesem Grund hat dieses Magazin jede erdenkliche Unterstützung verdient.

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Tags: Anonymous – sexueller Missbrauch – Zivilcourage – Abschiebung – Flüchtlinge – Asylaten – CSU – SPD – CDU – Angela Merkel – Messerattacke – Straftaten – Frauen – Männer – Familien – Revolution – Familienrecht – Bürgerkrieg – Wutbürger – Zivilcourage – Terror – Sozialromantiker – Gutmenschen –