„Ich bin kein Wochenend-Papa“ – Verfahren dauern immer länger

2014 wurde über 16.000 Obsorgeanträge entschieden

2014 wurde über 16.000 Obsorgeanträge entschieden – Foto: AP/Thomas Kienzle
 

Wenige wollen gemeinsame Obsorge – 
Streit ums Kind: Verfahren um Besuchsregelung dauern immer länger,
516 Mal wurde Kinderbeistand bestellt

Ich bin kein Wochenend-Papa“, hört die Familienrichterin Doris Täubel-Weinreich immer öfter. Während früher nach Scheidungen relativ konfliktfrei jedes zweite Wochenende  für Väter reserviert werden konnte, wollen diese heute mehr am Leben ihrer Kinder teilhaben.

„Es ist gut, dass die Kinder im Zentrum stehen“, sagt die Richterin, „aber dadurch werden die Konflikte heftiger. Wenn sich Eltern nicht riechen können, dann ist es nicht so einfach, dass sie beim Elternabend in der Schule nebeneinander sitzen.“

 Das mag ein Grund sein, weshalb die rund 16.000 Obsorge- und 9300 Kontaktrechtsverfahren vor Gericht immer länger dauern, obwohl die Anfallszahlen nicht ansteigen: 2011 nahmen  Verfahren um das Sorgerecht im Durchschnitt 1,6 und jene um die Besuchsregelung 3,1 Monate in Anspruch. 2014 vergingen bis zur Erledigung schon fünf bzw. 5,4 Monate. Das geht aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des Grünen Abgeordneten Albert Steinhauser durch das Justizministerium hervor.

Laut Täubel-Weinreich täuscht die Statistik allerdings, weil vorläufige Regelungen nicht mitgerechnet werden. 5,4 Monate bis zum endgültigen Beschluss eines Besuchsrechts bedeute nicht, dass Vater (oder Mutter) das Kind 5,4 Monate nicht zu Gesicht bekommen. In Einzelfällen geschieht das freilich sehr wohl, mitunter jahrelang. In so genannten Hochkonfliktfällen können die Richter die zerstrittenen Eltern seit 2013 zur Eltern- und Erziehungsberatung schicken, die sich allerdings viele nicht leisten können.

Fallstudien

Ebenfalls seit 2013 kann die gemeinsame Obsorge für beide Elternteile vereinbart oder sogar vom Gericht angeordnet werden. Der Andrang hält sich jedoch in Grenzen: 1564 Mal wurde diese Form im Vorjahr beantragt und bewilligt, 1152 Mal wurde sie gegen den Willen eines Elternteiles verfügt. Albert Steinhauser fordert eine Evaluierung an Hand von Fallstudien in ein bis zwei Jahren, um zu sehen, wie das Modell funktioniert.

Dass sich nur jedes zehnte Elternpaar nach der Scheidung zur gemeinsamen Obsorge entschließt, hängt auch damit zusammen, dass in Österreich keine „Doppelresidenz“ möglich ist.
Es muss vorher fixiert werden, wo das Kind seinen Lebensmittelpunkt hat. Wohnt es bei der Mutter, hat diese laut Täubel-Weinreich „Oberwasser“: Sie hat auch bei gemeinsamer Obsorge fast alle Entscheidungsrechte bis zu einer Übersiedlung. Dem Vater bleibt in der Praxis nur die Mitsprache bei der Schulauswahl oder der Wahl des Spitals im Krankheitsfall. Und er trägt bei Aufteilung des Unterhalts den größeren Anteil, weil die Mutter daheim ohnehin Naturalleistungen erbringt.

„Halbe-Halbe beim Wohnsitz geht nicht, das empfinden viele als Einmischung“, sagt Täubel-Weinreich, und belassen die Obsorge bei einem Elternteil.

516 Mal wurde 2014 ein Kinderbeistand bestellt. Das ist ein psychosozial geschulter Begleiter, der den Wünschen des Kindes im Obsorgeverfahren Gehör verschafft und ihm aus dem Loyalitätskonflikt gegenüber Vater und/oder Mutter hilft. „Die Kinder sagen erstmals offen, was sie wollen“, berichtet die Familienrichterin.

Eltern fordern Halbe-Halbe auch nach Trennung oder Scheidung !

Erfolgreiche Demonstration in St. Pölten sorgt für Aufsehen!

Die österreichische Väterplattform ist der Dachverband sämtlicher Organisationen, welche für das Recht der Kinder auf beide Eltern und gleiche Elternrechte eintreten.

Die Forderung der Väterplattform nach Doppelresidenz ist in der Politik gelandet. Doch die darauf folgende Diskussion der Frauenpolitikerinnen lässt Schlimmes ahnen, sinngemäß heißt es:

„Väter (und betroffene Mütter) sollen gar nicht glauben, dass sie sich den Unterhalt sparen können, wenn sie die Kinder zur Hälfte versorgen.“

Die Niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten stand am 18. April 2015 ganz im Zeichen einer Demonstration der Väterplattform für ihre Forderung nach Doppelresidenz. Die begeisterten Teilnehmer zeigten in friedlicher, doch entschlossener Stimmung ihren Willen, keine Ausreden mehr zuzulassen:
Doppelresidenz ist endlich gesetzlich zu ermöglichen, mehr noch: Sie soll der anzustrebende Regelfall werden.

Die Sprüche der Politik nach „Halbe-Halbe“ nehmen die Partner der Väterplattform zum Anlass und fordern: Halbe-Halbe darf nicht dann enden, wenn ein Besuchsberechtigter plötzlich nur mehr zum Zahlen da sein soll. Halbe-Halbe soll auch dann gelten, wenn eine Mutter plötzlich nichts mehr davon wissen will und es ihr nur mehr um Geld geht.

Gemeinsame Obsorge soll endlich der echte Regelfall sein, forderten die Teilnehmer. Sie darf nicht jederzeit einseitig ausgehebelt werden können, unter willfähriger Unterstützung von Gerichten und Ämtern.
Kontaktrecht, das Menschenrecht auf Kontakt von Eltern und Kindern zueinander, wird in Österreich nicht gewährleistet, im Gegenteil: Justiz und Politik unterstützen durch Untätigkeit Kontaktverweigerung und Vaterentfremdung. Die Demonstranten forderten ein Umdenken von Justiz und Politik.

Die anwesenden Medien und die Bewohner der niederösterreichischen Landeshauptstadt erlebten Väter, Unterstützerinnen und Unterstützer, welche in selbstbewusster Form überzeugt klare Forderungen vertraten, welche im Sinne Fairness für alle Eltern und Kinder eine bessere Zukunft schaffen können. Die Veranstalter bilanzieren zufrieden, im öffentlichen Bewusstsein ein weiteres Stück Boden für eine zukunftsfähige Reform bereitet zu haben.

 

Das Team Vaterverbot (Ost)
Ing. Jürgen Baumgartner
Member of european fathers
Väterplattform Österreich

am 29.04.2015
http://www.meinbezirk.at/wien-01-innere-stadt/politik/erfolgreiche-demonstration-in-st-poelten-sorgt-fuer-aufsehen-d1331481.html

Tags: Gleichberechtigung Gleichstellung – Kinderrechte – Menschenrechte

DEMO – St. Pölten am 18.04.2015 – Halbe-Halbe = Doppelresidenz , Kinder brauchen Vater und Mutter

(St. Pölten) DEMO-KUNDMACHUNG der Väterplattform Österreich! St. Pölten: Hauptbahnhof |

Wann?      18.04.2015        10:30 Uhr        bis 18.04.2015 12:15 Uhr

Wo?         Hauptbahnhof, St. Pölten

Demonstration St. Pölten – Väter – Eltern – Kinder – Unterhalt -Doppelresidenz Halbe-Halbe Vaterverbot
St. Pölten: Hauptbahnhof |Österreichs Verpflichtete und Kindesentfremdete haben genug vom Stillstand der Rechtlosigkeit im Familienrecht und gehen auf die Straße für:

• Die gemeinsame OBSORGE wurde von der Väterplattform als der Regelfall, mit Begleitmaßnahmen, präsentiert. Bis dato blieb das Gemeinsame für viele unerreicht. Dies bedeutete für viele lange Verfahren, Entzug der Kinder, hohe Kosten, Kindesleid und Elend. Wir fordern die gemeinsame Obsorge mit der gleichen Selbstverständlichkeit wie sie derzeit ein bevorzugter Elternteil bekommt, ohne darum betteln zu müssen.

• Eltern wurde es trotz neuem FAMILIENRECHT verboten (keine gesetzliche Legitimation der bereits gelebten Doppelresidenz) ihre Kinder zu gleichen Teilen zu betreuen. Der Grund ist allgemein bekannt. Auf drängen des Frauenministeriums wurde eine echte, gleichberechtigte Elternbeteiligung verhindert. Ziel war es, einen Elternteil in die Rolle des Unterhaltszahlers zu drängen.

• Wir fordern die Einführung der DOPPELRESIDENZ, eine gleichteilige Betreuung der Kinder durch beide Elternteile. Dies muss – wie international üblich – der bevorzugt zu prüfende Regelfall werden. Beide Elternteile sind als gleichwertig zu betrachten und haben die gleichen Rahmenbedingungen vorzufinden.

• Das derzeitige Familienrecht dreht sich in Wahrheit nur um eines, die finanzielle Ausbeutung eines zu entsorgenden Elternteils. Ein großer Teil der Trennungseltern lebt in Armut und ohne Perspektiven. Trennungseltern werden in Unterhaltsverfahren wie die letzten Untermenschen behandelt, jeglicher Würde und der in Verfassung garantierter GRUNDRECHTE beraubt.

• Wir fordern ein neues UNTERHALTSRECHT, das beide Elternteile gleich behandelt, das Leistungen beider Elternteile anerkennt und eine Betreuung durch beide Elternteile in den Mittelpunkt stellt.

• Frei nach dem Motto: „Echte Männer zahlen keine Alimente, sie leisten ihren Beitrag in dem sie ihre Kinder betreuen.
HALBE – HALBE!

Treffpunkt:
Hauptbahnhof St. Pölten
Samstag, den 18. April 2015
ab 10:15 Uhr am Bahnhofsvorplatz

Ablauf und Route:
Hauptbahnhof, Schießstattring, Europaplatz, Schulring,
Rennbahnstrasse, Wiener Strasse, Rathausplatz
Auf dem Hauptplatz (Zielbereich) wird ein Infostand der Väterplattform errichtet.

Veranstaltungsschluss ca. 12:15 am Hauptplatz:

Weitere Informationen zum Besuchs- und Umgangsrecht, gemeinsamer Obsorge, Unterhalt- und die Auswirkungen der Steuerreform am INFOSTAND der VÄTERPLTTFORM

Veranstalter: VÄTERPLATTFORM ÖSTERREICH
Dauer der Hauptkundgebung 10:30 bis ca. 12:15 Uhr

Bequeme und stressfreie Anreise mit den ÖBB ohne Parkplatzsorgen:

Wien Hbf – St. Pölten ab 08:48 / an 9:54 Uhr, RJ 162
Wien Westbhf. – St Pölten ab 9:56 / an 10:30 Uhr, IC 548
Salzburg – St. Pölten: ab 08:08 / an 10:03 Uhr, RJ 763
Graz – St. Pölten: ab 06:25 / an 9:54 Uhr, RJ 72 / RJ 562

Ob Frau, ob Mann mit Kind oder vom Leid getragene Omas und Opas mit oder ohne Hund, Ihr seid alle herzlich willkommen. Es wird auch eine nachdrückliche Mahnung an die Politik sein.

Setzen wir gemeinsam ein Zeichen und dem Kindesleid ein Ende!
Wir freuen uns, auf Dein Kommen!

Das ehrenamtliche
TEAM VATERVERBOT
und die Mitglieder der Väterplattform Österreichs

Members of european fathers in Austria
–> Vaterverbot.at http://www.vaterverbot.at/
–> Väter ohne Rechte http://www.vaeter-ohne-rechte.at/
–> INEV Im Namen Elterlicher Verantwortung http://www.inev.at/
–> Kindergefühle http://www.kindergefuehle.at/index.php
–> Männerpartei http://www.maennerpartei.at/
–> Papa gibt Gas http://www.papagibtgas.at/

http://www.meinbezirk.at/zillingtal/politik/st-poelten-demo-kundmachung-der-vaeterplattform-oesterreich-st-poelten-hauptbahnhof-d1296948.html
Familie Familienrecht – Kinder brauchen Vater und Mutter

Sa. 18. April 2015 – Eine DEMO für ALLE !!!

Sa. 18. April 2015 Demo für die Zukunft unserer Kinder – Halbe-Halbe, Doppelresidenzmodell – Familien-Demo

Hier –>
https://www.facebook.com/events/1026656207362489/

Bitte Teilen !!! Freunde einladen !!!
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Es geht um Halbe-Halbe, also Doppelresidenz – dieses Modell ist bereits in vielen Länder Europas und Amerikas Standard !!!

Es profitieren davon Oma, Opa´s Tanten, Mütter, Väter, Geschwister und vor allem unsere Kinder – Welche ja die Zukunft sein sollen !!! 

Ach ja – Hier kann man noch  Unterschreiben  für die Doppelresidenz
Die Schweiz hat es ebenso seit einigen Tagen beschlossen

Danke 😉

 


 Tags: Termine – Veranstaltungen – Demo – Vater – Mutter – Familie – Doppelresidenz – Oma Opa – Geschwister -Tanten – Onkel – Entfremdung – PAS – Demonstration St.Pölten – Zukunft Kinder – Vaterverbot

Positive Resonanz des „Partnerschaftsbonus“ auch von Väter in Österreich erhalten

Sollte Fr. Sophie Karmasin ÖVP den Partnerschaftsbonus wirklich realisieren, wäre das  ein wichtiger Schritt, hört man von diversen Väter in Österreich, welche sich schon seit vielen Jahren Halbe-Halbe auch in der Karenzzeit wünschen !
Bisher war ja eine Betreuung von 50/50 in der Karenz nicht möglich. Es wäre ein kleiner Beitrag um der väterfeindlichen und vaterlosen Gesellschaft in Österreich entgegen zu wirken.

Das rasche ändern des Karenzmodell sollte jedoch nur mit Zustimmung beider Eltern erfolgen.
Es wäre für Väter auch bei Trennung oder Scheidung wesentlich, wenn hier z.b. vom 17 -36 Monat diese Väter,  im Zuge der „Elterlichen Verantwortung“ auch für ihr Kind sorgen und es betreuen könnten. Zu diesem Zweck wäre eine gesetzliche Verankerung, „Zustimmung und Bestätigung bei Änderung der Kindergeldvarianten beider Eltern“ wünschenswert.

Diverse Väter  in Österreich möchte Fr. Sophie Karmasin hier ausdrücklich daran erinnern, dass Eltern nicht nur in einer funktionierenden Ehe Verantwortung für ihre Kinder  haben.
Sondern Vater und Mutter ist man auch nach einer Trennung oder Scheidung, der Gesetzgeber sollte dafür die notwendigen Rahmenbedingungen schafen und sicher stellen.

🙂
Admin Familie Familienrecht

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Kindergeld: Familien wollen laut Studie mehr Flexibilität

WIEN. Familien wünschen sich beim Kinderbetreuungsgeld mehr Flexibilität und Partnerschaftlichkeit, das zeigt eine Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung Kindergeld: Dauerthema Zuverdienstgrenze

Bild: APA (Fohringer)

Ministerin Sophie Karmasin (ÖVP) zeigte sich erfreut, dass der von ihr geplante „Partnerschaftsbonus“ auf positive Resonanz bei den Befragten stößt.

Die Reform des Kinderbetreuungsgeldes ist ein Kernprojekt des Ressorts dieses Jahr. Dabei sollen die derzeit vier Pauschalvarianten zu einem flexiblen Kinderbetreuungsgeld-Konto umgebaut werden. Die beliebte einkommensabhängige Variante bleibt in jetziger Form bestehen, versicherte Karmasin.

Die Befragung der 830 Personen widmete sich einerseits der Frage, welchen Einfluss die Wahl der Kindergeld-Variante auf den Erwerbsverlauf von Müttern hat, andererseits den Erwartungen an die Kindergeld-Reform.

Alle vorgeschlagenen Veränderungen wie etwa mehr Anreiz für Väter, gleichzeitiger Bezug durch beide Elternteile, Wechselmöglichkeit zwischen Varianten und die flexiblere Ausgestaltung werden von rund der Hälfte der Befragten für (eher) notwendig gehalten. Den stärksten Reformbedarf sehen zwei Drittel der Befragten bei der Wechselmöglichkeit zwischen den einzelnen Varianten, gefolgt von einer flexibleren Ausgestaltung der Höhe und Dauer des Kindergeldes (55,5 Prozent der Befragten). 55,4 Prozent sehen beim Thema Väterbeteiligung Reformpotenzial.

Einen finanziellen Bonus   für Paare, die sich den Bezug zu gleichen Teilen aufteilen, hält die überwiegende Mehrheit (66,2 Prozent) für eine sehr gute bzw. eher gute Idee. „Wie sich zeigt, decken sich diese Ansätze auch mit den Wünschen der Eltern. Besonders freut mich, dass der von mir angedachte ‚Partnerschaftsbonus‘ auf so positive Resonanz bei den befragten Eltern stößt“, erklärte Karmasin.

Die Studie zeigt weiters, dass Frauen in Kurzvarianten früher in den Erwerb wiedereinsteigen als Frauen in den längeren Varianten. Auch nimmt mit zunehmender Länge der Kindergeld-Variante die Wahrscheinlichkeit ab, nach der Geburt der Kinder wieder in einer leitenden Position zu arbeiten. Je länger der Erwerbsausstieg dauert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit bei einem anderen Arbeitgeber als vor der Geburt der Kinder zu arbeiten.

Die Wahlfreiheit habe oberste Priorität, betonte Karmasin: „Deswegen wird es auch in Zukunft eine Langvariante beim Bezug des Kinderbetreuungsgeldes geben müssen. Aber wir müssen vor allem die Mütter darauf aufmerksam machen, dass eine lange Zeit ohne Erwerbstätigkeit negative Folgen für den Karriereverlauf und die Pension haben kann.“

http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Kindergeld-Familien-wollen-laut-Studie-mehr-Flexibilitaet;art385,1719787

Kinder brauchen Vater und Mutter – Petition Doppelresidenz – Bitte unterzeichnen –>

Petition Doppelresidenz online!

 

 

Bitte unterzeichnen Sie JETZT die

Link zur Petition auf der Parlamentsseite:

Petition Halbe/Halbe heißt auch Doppelresidenz

 

Siehe dazu auch den aktuellen Link zum Beitrag in der ZIB vom 21.2.2015 und die

Aussendung der Väterplattform Österreich:

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat vor Kurzem Deutschland schuldig gesprochen, die Menschenrechte von Vätern und Kinder in mehrfacher Hinsicht gebrochen zu haben. Österreichs Realität für Väter und Kinder ist keinesfalls besser als die deutsche. Kontaktrecht wird nicht durchgesetzt, zukunftsweisende Modelle wie die Doppelresidenz sind nicht einmal einvernehmlich zwischen den Eltern möglich. Österreich ist somit familienrechtliches Schlusslicht.

Vor diesem Hintergrund wirkt die aktuelle Diskussion um die Verstärkung der Väterkarenz bizarr: (siehe Artikel in der Presse)

Will denn die Politik noch immer nicht die Realität erkennen?
Immer mehr Väter wollen sich an der Erziehungsarbeit beteiligen. Doch dafür brauchen sie die großzügige Erlaubnis der Mutter ihrer Kinder, ob in aufrechter Partnerschaft oder nach einer Trennung, denn: Viele Mütter wollen einfach nicht, dass die Väter eine Beziehung zu ihren Kindern aufbauen, welche der Mutter gleichwertig ist und damit die Väter womöglich auf die Idee kommen lässt, ihre Zahlvaterrolle gegen gleichwertige Elternschaft tauschen zu wollen.

Die österreichische Väterplattform, formiert aus den Vereinen „Väter ohne Rechte“, Vaterverbot, Kindergefühle, INEV, „Papa gibt Gas“ und der Männerpartei, stellt Österreichs Politik daher vor die Entscheidung:

Will sie den Kindern, Vätern und Müttern endlich eine faire Doppelresidenz ermöglichen?Ist sie bereit, die Doppelresidenz zum Regelfall zu erklären?

Maximilian Urban, Obmann von „Väter ohne Rechte“, welcher sich besonders engagiert um die Unterschriftensammlung bemüht hat, wird im Namen seines Vereins und der Väterplattform am Dienstag, den 10. Februar, der Parlamentsdirektion die ersten 1600 Unterschriften überreichen, auf mühelosen Anhieb mehr als die notwendigen 500: Unterschriften von Menschen, welche die Einseitigkeit unserer Familienpolitik beendet sehen wollen, welche Vätern eine Chance auf familiären Alltagskontakt und fürsorgliches Engagement für ihre Kinder auch nach der Trennung geben wollen.

„Es liegt nun an den Parlamentsparteien, sich den neuen Lebenswirklichkeiten zu öffnen, statt Väter weiterhin als reine Geldversorger zu betrachten, als ob wir noch im 19. Jahrhundert leben würden.“, so Maximilian Urban von „Väter ohne Rechte“.

„Immer mehr Väter in Österreich haben sich selbst von der Rolle des auf Distanz gehaltenen Versorgers gelöst. Sie leisten bereits mehr für ihre Kinder, als unsere Politik wahrnehmen will, und sind auch und besonders im Trennungsfall bereits dazu. Die Doppelresidenz ist eine Chance, doch nicht nur für die Väter: Sie ermöglicht Müttern, ihre finanzielle Eigenversorgung durch Berufstätigkeit auszubauen und sichert Kindern den ungezwungenen, stabilen Kontakt zu beiden Eltern.“, ergänzt Norbert Grabner, der Obmann von vaterverbot.at

„Das Recht auf Familienleben stellt ein elementares Menschenrecht dar. Die Umsetzung flexibler Doppelresidenzmodelle ist ein Gebot für einen Staat, der sich zur Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention bekennt!“, fügt Hannes Hausbichler die Position der Männerpartei hinzu.

Gemeinsam mit den Obmännern von „Kindergefühle“, Richard Maier, und INEV, Josef Maitz, schliessen sie für die Väterplattform mit einer Aufforderung an die Politik:

„Die Anliegen von immer mehr Vätern, Kindern und selbstverständlich auch Müttern lassen sich nicht mehr aufschieben. Die Bürgerinitiative ist eine Chance für unsere Parlamentsparteien, einen nachhaltigen politischen Erfolg im Sinne der Menschen und Zukunft Österreichs feiern zu können.“

http://www.vaeter-ohne-rechte.at/petition-doppelresidenz-online/

 

Halb bei Mama – Halb bei Papa – Doppelresidenz bzw. Wechselmodell

HIER UND HEUTE Halb bei Mama + halb bei Papa

Nach ihrer Trennung war beiden eines klar: Sie wollen sich gleichermaßen um ihre Kinder kümmern.

Karin Siefert und Christian Gärtner leben seit zwei Jahren das „paritätische Wechselmodell“.

 

Tags: Halbe-Halbe, Doppelresidenz, Scheidung, Gleichberechtigung Gleichstellung
 19.12.2014