Familienministerin – Gemeinsame Kinderbetreuung nach Trennung

Paritätische Betreuung (Doppelresidenz) von Scheidungskindern gegensteuern!


Bei einer 50:50-Lösung entfallen die herkömmlichen Unterhaltspflichten.

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Artikel:

 

Wechselmodell – Von der Rolle

SZ-Grafik; Quelle: Allensbacher Archiv, 2017

Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) will dafür sorgen, dass sich mehr Eltern nach einer Trennung gemeinsam um ihre Kinder kümmern können und unterstützt werden. Statt geschiedenen Müttern – wie bisher oft üblich – mehr oder weniger selbstverständlich den Löwenanteil der Betreuung zu überlassen und Vätern die Zahlung von Unterhalt, könnten in Zukunft auch Scheidungsväter mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Und auch das umstrittene Wechselmodell, bei dem Kinder jeweils zur Hälfte bei Mutter und Vater leben, nimmt die Ministerin ins Visier. Bisher konnte es gegen den Willen eines Elternteils nicht angeordnet werden. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs könnte sich das nun ändern. Eine Gesetzesänderung aber gibt es noch nicht. Im Dialog mit Experten, der am Dienstag in Berlin begonnen hat, will Barley nun klären, wie gemeinsames Erziehen nach einer Trennung erleichtert werden kann.

„Jede Familie gestaltet ihr Zusammenleben so, wie es für sie passt“, sagte Barley der Süddeutschen Zeitung. Holzschnittartige Regelungen, wie sie früher oft üblich gewesen seien, passten zu den vielfältigen Familienformen der Gegenwart nicht mehr. Auch wandle sich das Rollenbild bei Beruf und Kindererziehung. „Deshalb verbietet sich für den Fall einer Trennung der Eltern eine einheitliche gesetzliche Regelung, wie das Leben danach gestaltet wird.“ Viele Eltern wünschten sich nach der Trennung eine gemeinsame Kinderbetreuung. „Nicht allen gelingt das.“ Politik könne die Verletzungen einer Trennung zwar nicht verhindern, wohl aber „bessere Rahmenbedingungen für getrennte Eltern schaffen„.

Barleys Vorstoß zielt auf eine paritätischere Betreuung von Scheidungskindern, ist aber bewusst vorsichtig formuliert. Denn das Feld ist vermint. Väterorganisationen kämpfen seit Jahren offensiv um mehr Umgang mit Kindern, viele alleinerziehende Mütter halten dagegen. Sie befürchten, dass Väter sich noch stärker als bisher Unterhaltspflichten entziehen. Denn bei einer 50:50-Lösung entfallen die herkömmlichen Unterhaltspflichten.

Anders als ihre Vorgängerin signalisiert Familienministerin Barley mehr Offenheit für Anliegen der Väter. Dabei stützt sie sich auf Zahlen des Allensbach-Instituts, die der SZ vorliegen. Die zweistufige Untersuchung wurde 2016 begonnen und 2017 mit 605 Müttern und Vätern fortgesetzt. 51 Prozent der Befragten halten es demnach für eine „ideale Aufteilung“, wenn getrennte Mütter und Väter ihre Kinder jeweils etwa zur Hälfte betreuen. Tatsächlich aber übernahmen in knapp zwei Dritteln der Fälle die Mütter alle oder die meisten Betreuungspflichten. Nur 22 Prozent der Scheidungsmütter teilen sich Erziehungsaufgaben mit dem Ex-Partner weitgehend paritätisch. Und nur 15 Prozent der Eltern haben sich auf die glatte Halbe-halbe-Lösung eines Wechselmodells geeinigt. Für 52 Prozent der befragten Eltern komme eine solche Aufteilung nicht infrage.

29 Prozent glauben nicht an reibungslose Absprachen mit dem Ex-Partner

Die Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen, denn die Auswahl befragter Eltern ist bei einem so kontroversen Thema ein Politikum. Unumstritten aber ist: Die Zahl der Eltern, die sich nach einer Trennung für gemeinsame Kinderbetreuung entscheiden oder sie wünschen, ist erheblich gestiegen. In früheren Jahren erzogen laut Untersuchung nur sieben Prozent Scheidungseltern Kinder weiter gemeinsam, heute sind es 22 Prozent – wobei offen bleibt, wer wie viel Zeit mit Kindern verbringt.

Erklärungsbedürftig ist aber auch, warum mehr als die Hälfte der Befragten angibt, eine Halbe-halbe-Aufteilung sei ideal, aber nur 15 Prozent so leben. Das Nein zum Wechselmodell begründen mit 38 Prozent die meisten damit, es sei nicht gut fürs Kind. Fast ebenso viele Befragte, 37 Prozent, halten die hälftige Aufteilung organisatorisch nicht für umsetzbar. 33 Prozent sehen beim Ex-Partner oder bei sich selbst berufliche Hürden für gemeinsame Betreuung. 34 Prozent der Befragten wollen grundsätzlich kein Wechselmodell. 29 Prozent verstehen sich mit dem Ex-Partner zu schlecht, um an reibungslose Absprachen zu glauben. Elf Prozent geben an, weniger Unterhalt zahlen zu wollen. 46 Prozent der befragten Scheidungsväter wünschen sich mehr Zeit mit ihren Kindern. Bei den Müttern sagen das nur sechs Prozent. 42 Prozent von ihnen wollen mehr Väterbeteiligung, bekommen sie aber nicht.

 

11. Juli 2017, 18:58 Uhr, Von Constanze von Bullion, Berlin
http://www.sueddeutsche.de/politik/wechselmodell-von-der-rolle-1.3582748#2
Tags: Doppelresidenz – Scheidungskinder – paritätische Betreuung – Eltern – Väter – Wechselmodell – Familienministerin – Kinderbetreuung – Familienrecht – Kindeswohl – Menschenrechtsverletzung Art. 8 EMRK – Vaterlose Gesellschaft – Vaterschaft

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Gewalt Opfer fordert Gesetzesänderung wegen Entfremdung

Australian:

Opfer von häuslicher Gewalt fordert Gesetzesänderung

häusliche Gewalt

Ein australischer Vater ist in einem erbitterten Streit um den Besuchskontakt seines Kindes gefangen und hat sich  für eine Änderung des Gesetzes ausgesprochen.

Der Mann, von der Gold Coast in Queensland, wurde mehrere Delikte häuslicher Gewalt von seiner ehemaligen Partnerin beschuldigt, ebenso einer Reihe von Behauptungen, einschließlich sexueller Übergriffe, der Besitz einer Waffe und sogar Mord.

Er sagt, dass all die Vorwürfe erzeugt wurden um ihn daran zu hindern sein Kind zu sehen, und  er ist   gezwungen worden, Tausende von Dollar ausgeben um sich vor Gericht zu verteidigen.

Im Gespräch mit der Gold Coast Bulletin , ist der Vater darauf bestanden:

„Mein kleines Mädchen, das liebt und verehrt mich – und umgekehrt – es ist unglücklich , und ich muss sie jahrelange durch Gerichtverhandlungen ziehen. Ich möchte einfach versuchen sie zu sehen. Ich bin  von dieser Frau jahrelang körperlich und geistig missbraucht worden und werde es einfach weiterhin. „

Die australische „System von häuslicher Gewalt“  wird als „Waffe“ eingesetzt, um das Sorgerecht für die Kinder zu gewinnen, behauptete er.
Seine Tochter war das Wichtigste in seinem Leben, erklärte er, aber die Gerichte führten ihre Verhandlungen davon unabhängig weiter.

Allerdings Kommunalpolitiker Stuart Robert, ein Mitglied des Repräsentantenhauses, verteidigte das System, nämlich:

„Es ist nicht so einfach, wenn Menschen, die Gerichte als Waffe verwenden. Die Menschen versuchen, die ganze Zeit zu manipulieren, aber ich würde lieber im Gericht arbeiten und  gefährdete Personen zu schützen,  als Gesetze lockern, die es gibt. „

Der Mann, der nicht identifiziert werden können, die Identität seines Kindes zu schützen, hat eine Petition ins Leben gerufen berechtigt Parental Alienation  In Australien abzuschaffen.
Bislang es 1046 Unterschriften angezogen hat.

Die Petition beschreibt Ansprüche, dass die Mutter aktiv das Leben seines Kindes durch  emotionalen Missbrauch mit kurz- und langfristigen Folgen beeinträchtigt. Er stellt fest:

„Eltern, die versuchen,  ihr Kind von seinem anderen Elternteil zu entfremden ,vermitteln eine dreiteilige Nachricht an ihr Kind:

(1) Ich bin der einzige Elternteil , der dich liebt , und Sie müssen mir über sich selbst gut zu fühlen;

(2) der andere Elternteil ist gefährlich und nicht verfügbar,

(3) Der andere Elternteil gefährdet die Beziehung zwischen uns

Im Wesentlichen erhält das Kind die Botschaft, die er /sie ist wertlos und liebt dich nicht
und er denkt nur an seinen eigenen Vorteil nicht an dich . „

Sie können die Petition  hier lesen und auch unterschreiben.
http://www.gopetition.com/petitions/abolish-parental-alienation-in-australia.html

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Parental Alienation ist Kindesmissbrauch!

Parental Alienation eine Reihe von Strategien, die Eltern zu untergraben benutzen und stören die Beziehung eines Kindes mit seinem anderen Elternteil, was wir wollen, ist zu ändern! In Australien haben wir Zeit und Zeit wieder liebende Eltern gesehen zu werden ein archaisches System gezogen durch die diese Art von Verhalten ermöglicht, glauben wir, dass die Verantwortung für diese Art von missbräuchlichen Strategie für illegal erklärt werden sollte, und die „Mächtigen“ dieser so nicht als Schachfiguren in einem Spiel verwendet, um Kinder zu überwachen, sollten in der Lage narzisstischen Verhalten dem anderen Elternteil zu bestrafen.

Es gibt keine eine definitive Reihe von Verhaltensweisen, die die elterliche Entfremdung aber die Forschung bilden beide mit Eltern und Kindern hat einen Kernsatz von Entfremdung Strategien aufgedeckt, darunter – – der andere Elternteil Schlechtreden, – Grenzkontakt mit diesem Elternteil, – der andere Elternteil aus dem Leben und Geist des Kindes zu löschen (verbietet Diskussion und Bilder von dem anderen Elternteil) – das Kind zwingt den anderen Elternteil zu verwerfen, – den Eindruck zu erwecken, dass der andere Elternteil ist gefährlich – zwingt die Kind zu wählen – und Herabsetzung und Begrenzung Kontakt mit der Großfamilie des angestrebten Eltern.

Wir bitten die australische Regierung, Maßnahmen zu ergreifen elterliche Entfremdung zu stoppen. http://www.abolishparentalalienation.com.au/

Foto von Surfers Paradise an der Gold Coast von GrieSeb über Wikipedia

Übersetzung Admin Familie & Familienrecht
25.. Januar 2016 , Original:

Australian domestic violence victim calls for change in law

http://www.marilynstowe.co.uk/2016/01/25/australian-domestic-violence-victim-calls-for-change-in-law/
Tags: , Kindes-Entfremdung, leaks, PA parental alienation – Eltern Entfremdung, PAS Eltern-Kind-Entfremdung, Urteile – Parental Alienation Syndrome (PAS), Vater, Väter

Radikale Änderung bei den Gesetzen im europäischen Familienrecht

Mütter riskieren Beugehaft, unbezahlter Arbeitseinsatz wenn sie nach einer Trennung den Vätern ihrer Kinder den Kontakt verwehren.
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Getrennten Eltern, die ihren vormaligen Partnern eine angemessene Beziehung zu den gemeinsamen Kindern versagen, könnte nun Führerschein oder Reisepass abgenommen werden. Auch härtere Mittel wie Ausgangssperre, unbezahlter gemeinnütziger Arbeitseinsatz oder sogar Inhaftierung sind jetzt möglich.

Die zuständigen Minister werden heute drastische Strafverschärfungen bei Missachtung von Gerichtsbeschlüssen hinsichtlich Obsorgevereinbarungen einbringen; ihre Beunruhigung und Sorge gilt den Millionen Jugendlicher, die den Kontakt zu den abwesenden Vätern verlieren.

Dieser Schritt ist Teil der seit Jahrzehnten wohl die radikalste Umorientierung der Familiengerichte, die – als Konsequenz auf familiäre Zerrüttungen mit einem neuartigen Recht auf „shared parenting“ (geteilte
elterliche Fürsorge) einhergeht.

Die Minister sind zu dem Schluss gekommen, dass diese Reform angesichts herzzerreißender Befunde notwendig ist: Eines von fünf Kindern aus zerbrochenen Familien verliert für immer den Kontakt zu jenem Elternteil, welcher innerhalb von drei Jahren das familiäre Zuhause verlässt.

Etliche mehr noch verlieren den Kontakt zu einem Elternteil – zumeist zu ihren Vätern, während Mütter für die erbrachte Obhut gegenüber dem heranwachsenden Jugendlichen Anerkennung findet.

Der Staatssekretär für Kinder und Familie (Tim Loughton), wird eine Neufassung des aus dem Jahr 1989 stammenden Kindergesetzes durch die Regierung bekanntgeben. Das Gesetz besagt, dass das Kindeswohl vor britischen Gerichten Vorrang vor anderen Interessen hat.

Aktivisten der Väterrechtsbewegung beanstanden, dass Gerichte wiederholt die Vorstellung favorisieren, Mütter seien „wichtiger“ als Väter.

Zwar wird sich die Regierung über die Art der Gesetzesänderung noch beratschlagen, aber in der bevorzugten Variante sind Gerichte dazu angehalten, „von der Annahme auszugehen, dass das Kindeswohl voraussichtlich durch eine gesicherte Einbindung beider Elternteile gefördert wird „.

Sofern das Wohlergehen der Kinder nicht von dem Zwang bedroht ist, ausschließlich entweder nur mit deren Mutter oder nur mit dem Vater zu leben, sollen Kinder ein gleiches Recht auf eine echte Beziehung “Beziehungsrecht“ mit beiden Eltern haben, so die Minister.

Dieser Schritt soll sicherstellen, dass jener Elternteil welcher aus dem familiären Zuhause auszieht – in der Regel der Vater – nicht nach einer erbittert ausgetragenen Trennung von dem Leben der Kinder abgeschnitten werden kann.

Laut den Ministern wolle man die Gerichte mit Nachdruck dazu anhalten, jene Eltern, die Gerichtsbeschlüsse hinsichtlich Zugang oder Obsorge missachten, strafrechtlich zu belangen!

Bereits bestehende, jedoch selten umgesetzte Sanktionsmöglichkeiten sollen bei Gericht öfters Anwendung finden; Bußgeld, unbezahlte Arbeit oder Haftstrafen eingeschlossen.

Desgleichen erwägt die Regierung, die Judikative mit weiteren Befugnissen auszustatten: Einbehaltung von Reisepass oder Führerschein oder das Verhängen einer Ausgangssperre die den betreffenden Elternteil für eine
bestimmte Zeit an einen bestimmten Ort bindet.

Wie in einem Beratungspapier des Bildungsministeriums erläutert wird, „… müssen Eltern einsehen, dass eine zwangsweise Durchsetzung der Maßnahmen möglich ist und – falls notwendig – auch angewendet wird um die Umsetzung eines richterlichen Beschluss auf Kindeskontakt zu gewährleisten.“

„Unser Ausgangspunkt ist der Wunsch, dass möglichst viele Eltern nach Möglichkeit zu einer außergerichtlichen Einigung gelangen. Deswegen investieren wir in familiäre Mediationsangebote, die wir gemeinsam mit weiteren Unterstützungen vorstellen. Es geht darum, Eltern zu helfen, Vereinbarungen im bestmöglichen Interesse ihres Kindes zu treffen.“, verkündete Loughton.

„Aber wir müssen das System dort verbessern, wo sich gerichtliche Auseinandersetzung als unvermeidbar erweisen – bei unausweichlichen oder komplexen Strittigkeiten oder wenn das Wohlergehen der Kinder gefährdet ist.“

„Wir müssen das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Gerichte und die Justiz klären und wiederherstellen, nämlich dass jene die natürliche Beschaffenheit gemeinsamer Fürsorge umfassend verstehen und anerkennen.“

„Wir wollen, dass sich das Gesetz weitaus deutlicher über den hohen Stellenwert jener Kindern äußert, die nach einer elterlichen Trennung eine laufende Beziehung mit beiden Eltern unterhalten, wo immer sich diese
Situation als sicher und im besten Interesse des Kindes erweist.“

„Beide Eltern haben eine Verantwortung und eine tragende Rolle in der Erziehung ihrer Kinder“ so Abgeordneter und Vizepremierminister Nick Clegg.

„Wo Eltern fähig und bereit sind, eine positive Rolle in der Obsorge ihres Kindes zu spielen, sollten sie auch die Chance haben, dies zu tun. Hier geht es grundsätzlich nicht um die Verleihung gleichen Anspruchs von Eltern auf die Zeit mit ihren Kindern – es geht um die Förderung der gesellschaftlichen Erwartung, dass Mütter und Väter für die Erziehung ihrer Kinder gemeinsam verantwortlich sein sollten.“

So verkündete Vizepremierminister Nick Clegg, dass „beide Eltern eine Verantwortung haben für ihre Rolle in der Erziehung ihrer Kinder und wir wollen sicherstellen, dass es gesetzliche Rahmenbedingungen dafür gibt, wenn sich Eltern trennen.“

Diese Bekanntgabe der Regierung kippt den Kern einer familienrechtlichen Bewertung, die der Geschäftsmann David Norgrov für die Regierung letzten November erarbeitet und veröffentlicht hat. Sie besagt, dass es „mehr Schaden als Nutzen“ bringe, wenn Vätern gleiche oder gemeinsame Zeit mit deren Kindern zuerkannt werde. Dieser Schaden würde auch aus dem Recht resultieren, eine sinnvolle Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Norgrovs Expertise für das Justizministerium wurde als „Schande“ bezeichnet, da sie Premierminister David Camerons Versprechen unterlaufe, die familienfreundlichste Regierung (UK) der Geschichte zu sein.

Die Vorschläge lösten eine Kabinettsrevolte aus, die – geleitet von Arbeits- und Pensionsminister Iain Duncan Smith and Vizepremierministre Clegg – auf einer Gesetzesänderung bestehen, um Väterrechte zu stärken.
Quelle: Übersetzung von “ Kinder brauchen beide Eltern “ des im Internetmedium „DailyMail“ (UK) publizierten Artikels „Mothers who deny fathers access to the couple’s children after a break-up could be jailed“

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Mothers who deny fathers access to the couple’s children after a break-up could be jailed

 

Separated parents who fail to allow their partners to maintain a proper relationship with their children could be stripped of driving licences or passports, hit with curfews, ordered to do a period of unpaid work or even jailed.

Ministers will today propose a dramatic extension of punishments for breaches of court orders regarding care arrangements amid concern that millions of youngsters are losing contact with absent fathers.

The move is part of the most radical shake-up of the family courts for decades, with a new right to ‘shared parenting’ following family breakdown to be enshrined in law.

Argument: One in five children from a broken home loses touch with the parent that leaves the family home within just three years. (Picture posed by models)

Argument: One in five children from a broken home loses touch with the parent that leaves the family home within just three years. (Picture posed by models)

 

Shared parenting

Ministers have decided reform is necessary in the light of heartbreaking evidence that one in five children from a broken home loses touch with the parent that leaves the family home within just three years and never sees them again.

Many more lose contact with a parent, most often with fathers when mothers are awarded custody, as they grow older.

Children’s minister Tim Loughton will announce that the Government is to rewrite the 1989 Children Act, which states that the child comes first in law courts in the UK.

Campaigners for fathers’ rights complain that the courts repeatedly pander to the notion that mothers are ‘more important’ than fathers.

The Government will consult on how the law should be changed, but its preferred option is for courts to be required to ‘work on the presumption that a child’s welfare is likely to be furthered through safe involvement with both parents’.

Unless their welfare is threatened by staying in touch with either their mother or father, children must have an equal right to a proper relationship with both, ministers say.

The move is designed to ensure that the parent who moves out of the family home – normally the father – cannot be cut out of their children’s lives following an acrimonious separation.

Ministers say they also want to ‘put a rocket under the courts’ to ensure that parents who flout court orders about access or care arrangements are punished.

Courts are to be told to deploy existing but rarely-used sanctions more often, including fines, unpaid work or imprisonment.

The Government is also considering giving them new powers to withhold passports or driving licences and order curfews requiring an offending parent to remain at a specified address between certain hours.

‘We need to clarify and restore public confidence that the courts fully recognise the joint nature of parenting‘

Tim Loughton, Children’s Minister

‘Parents must understand that enforcement action is available and will be used where necessary to ensure… contact decided for the benefit of the child,’ the Education Department’s consultation paper says.

Mr Loughton said: ‘Our starting point is that we want most parents to resolve disputes out of court, wherever possible – that’s why we are investing in and promoting family mediation services and other support to help parents reach agreements in their child’s best interests.

‘But we must improve the system where court cannot be avoided – where disputes are intractable or complex or children’s welfare is at risk.

‘We need to clarify and restore public confidence that the courts fully recognise the joint nature of parenting.

‘We want the law to be far more explicit about the importance of children having an ongoing relationship with both their parents after separation, where that is safe and in the child’s best interests.

'Both parents have a responsibility and a role to play in their children's upbringing': Deputy PM Nick Clegg

‚Both parents have a responsibility and a role to play in their children’s upbringing‘: Deputy PM Nick Clegg

‘Where parents are able and willing to play a positive role in their child’s care, they should have the chance to do so. This is categorically not about giving parents equal right to time with their children – it is about reinforcing society’s expectation that mothers and fathers should be jointly responsible for their children’s upbringing.’

Deputy Prime Minister Nick Clegg said: ‘Both parents have a responsibility and a role to play in their children’s upbringing and we want to make sure that, when parents separate, the law recognises that.’

The Government’s announcement overturns the main finding of a family justice review, conducted for the Government by businessman David Norgrove, which was published last November.

It concluded that giving fathers shared or equal time, or even the right to maintain a meaningful relationship with their children ‘would do more harm than good’.

The review for the Ministry of Justice was branded a ‘sham’ that dramatically undermined David Cameron’s pledge to be the most family friendly government in history.

The proposals sparked a Cabinet revolt, led by Work and Pensions Secretary Iain Duncan Smith and Mr Clegg, who insisted the law must be amended to strengthen fathers’ rights.

Kinderarbeit war damals legal – Jedoch keine Pensionsversicherung

Martinsbühel in Tirol

Ort: Zirl
Ort: Zirl –

Arbeit von Tiroler Heimkindern war legal

Ein aktueller Bericht des Landes Tirol zeigt die Missstände eines Tiroler Jugendheims auf. Sein ernüchterndes Ergebnis: Damals war alles im legalen Rahmen. Ein Prüfbericht aus dem Jahr 1960 stellt das infrage

Innsbruck – Wenn Adelheid Färber heute an ihre Kindheit im Heim denke, könne sie das halbwegs abgeklärt, sie möchte sich nicht mehr als Opfer sehen. Und dennoch beschäftigen sie diese Jahre bis heute. Färber verbrachte ihr achtes bis 16. Lebensjahr im Kinderheim Martinsbühel der Benediktinerinnen in Zirl in Tirol – eines der Heime, gegen das schwere Vorwürfe wegen Kinderarbeit und Gewalt erhoben werden.

Die heute 43-Jährige spricht von „struktureller, verbaler, psychischer, physischer und sexueller Gewalt“, die sie und andere Kinder in dieser Einrichtung erlebt hätten. Sie erzählt von unbezahlter Schwerstarbeit im landwirtschaftlichen Großbetrieb, in dem es kein Personal gegeben habe und von täglichem Kochen, Schrubben, Putzen. Auch sei sie für die Betreuung behinderter Kinder herangezogen worden. Sie erzählt von nacktem Strafestehen, Mädchen, die von Schwestern aufgrund ihrer Brustgröße verhöhnt wurden und von Übergriffen.

Über ein anderes betroffenes Heim, St. Martin in Schwaz in Tirol, stellte am Freitag Landesrätin Christine Baur (Grüne) den ersten Bericht der landesinternen Arbeitsgruppe „Arbeit in Heimen“  vor. Das Land Tirol hat sich 2010 offiziell zu verschiedenen Formen von Gewalt und Missbrauch in Tiroler Kinder- und Jugendheimen bekannt und eine historische Aufarbeitung eingeleitet.

Legale Heimarbeit

Für den nun vorliegenden Bericht wurden vorhandene historische Unterlagen durchgearbeitet und 89 Frauen befragt, die sich bei der Opferschutzstelle gemeldet hatten. Beschwerden hinsichtlich der Arbeit und Fürsorgeerziehung fallen in die Jahre zwischen 1953 und 1987. Das für die Betroffenen ernüchternde Ergebnis: Die Heimerziehung habe in einem damals legalen Rahmen stattgefunden.

„Die Maßstäbe in der Pädagogik legten fest, Jugendliche mittels Arbeit und Disziplin zu erziehen“, sagt Baur. Darüber hinaus könne der Vorwurf der Kinderarbeit widerlegt werden: Alle dort untergebrachten Mädchen seien über 14 Jahre alt gewesen und für ihre Arbeit mit wöchentlich 15 Schilling und der Möglichkeit auf einen Bonus entlohnt worden.

Nähere Auskunft über Vorwürfe der Kinderarbeit für Firmen wie Darbo und Swarovski gibt der Bericht nicht. „Ohne die Erinnerungen der Heimbewohnerinnen entkräften zu wollen, dokumentieren Berichte aus den Jahren 1960, 1977 und 1987, dass einerseits für die dort erbrachten Arbeitsleistungen Entgelte ausbezahlt wurden, andererseits für jedes Mädchen bei der Aufnahme in das Heim ein sogenanntes ‚Zöglingskonto‘ für alle künftigen Einnahmen und Ausgaben des Mädchens eröffnet wurde“, fasste das Amt der Landesregierung zusammen.

In einem Finanzprüfbericht des Landes aus 1960, der dem ­Standard vorliegt, wurden jedoch schwere Mängel in der Buchhaltung des Kinderheims St. Martin festgestellt. Konkret seien Einnahmen aus Ernteeinsätzen der Mädchen nicht verbucht, sondern in bar in einem Panzerschrank verwahrt worden. Den jungen Frauen sei der ihnen zustehende Anteil nicht ausbezahlt worden.

Nicht pensionsversichert

Fest steht, dass viele Frauen und Männer, die über Heime einer oft verpflichtenden Erwerbstätigkeit nachkamen, diese heute nicht als Pensionsversicherungsjahre angerechnet bekommen. Schon der damals zuständige Landesrat Gerhard Reheis habe Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) die Problematik geschildert. Die Antwort: Für eine beitragsfreie Anrechnung von Ersatzzeiten sei eine Gesetzesänderung notwendig – und diese in Zeiten von Budgetkonsolidierung und Einsparungsmaßnahmen nicht möglich.

„Das Allerwichtigste ist aber, dass wir in die Zukunft schauen, damit all so etwas nicht mehr passieren kann. Denn die heutige Situation ist zwar besser, aber auch noch nicht ideal“, sagt Baur.

(Katharina Mittelstaedt, DER STANDARD, 16./17.11.2013)

http://derstandard.at/1381372279821/Arbeit-von-Tiroler-Heimkindern-war-legal