Scheidungsparty – „I do, I did, I’m done!“

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In Marchtrenk

1. Scheidungsparty in OÖ: „Heute“ war mit dabei!

Hochzeit feiern kann jeder, aber Scheidung? Ein Machtrenker machte das nach einem fünfjährigen Rosenkrieg. „Heute“ war bei der Party dabei.

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 „Heute“ war auf Österreichs erster Scheidungs-Party.

Bild: fotokerschi.at

Schmuck, Blumenkinder, Musik – alles war bestens vorbereitet. Großer Höhepunkt: Eine „Ring-ab-Zeremonie„. Danach wurde gefeiert.

Fünf Jahre lang hatte er mit seiner nunmehrigen Ex-Frau vor Gericht gestritten, nun ist die Scheidung durch. „Nach so vielen Jahren Ungewissheit über die eigene Zukunft, fühle ich mich nun von den „Fesseln“ meiner Ehe befreit„, sagt Szabo.

Man muss ihm in seinem Kampf unterstützten„, sagt sein langjähriger Freund Helmut Preining. Das sieht auch Gabriele Märzinger so: „Das er das durchgezogen hat, da muss man ihm Respekt zollen.“

Die Stimmung auf der Party war sehr gut, es wurde ausgelassen gefeiert. Spontaner Höhepunkt: Die kultige Gstanzl-Sängerin Renate Maier aus Bayern wurde als Überraschungsgast geholt. Und holte sich vom frisch gebackenen Geschiedenen gleich ein Busserl ab.

01. Oktober 2017 13:17; Akt: 01.10.2017 17:51Print
http://www.heute.at/oesterreich/oberoesterreich/story/-Heute–war-auf-der-ersten-Scheidungsparty-50928753
Tags: Familie – Familienrecht – Männer

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Vorsitzende Richterin Mag. Täubel-Weinreich gegen Beugestrafen, trotz OGH-Entscheidung

Traurig, wenn die „Vorsitzende Richterin der Richtervereinigung im Zivilrecht“ glaubt keine Sanktionen, wie Beugestrafen zum Schutz des Kindeswohls und auch gegen Entfremdung des Kindes, sowie gegen Entfremdung des Vaters durchführen zu müssen.
WOZU gibt es dann diese bestehenden Gesetze in Österreich, der Beugemaßnahmen und Geldstrafen als Sanktion gegen Entfremdung, wenn eine Richterin des Justizministerium diese eh  nicht verwendet und ablehnt?
Leider ist es nichts Neues, dieser Feminismus schadet den entsorgten Vätern in dieser Sache schon seit Jahrzehnten und fördert PAS, Elternentfremdung und Suizid.
Admin Familie & Familienrecht, am 6.August 2017
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Artikel:

Kampf ums Kind bis zur Beugehaft

Karin Petersdorfer mit Klienten…
Foto: KURIER/Gerhard Deutsch In der Beratung werden Kinderwünsche abgefragt

OGH-Urteil: Elternteil kann bei Gericht Strafe für Ex-Partner beantragen, wenn der das Besuchsrecht vereitelt.

„Wie oft“, fragt der Wiener Rechtsanwalt Johann Etienne Korab in einem Antrag an das Bezirksgericht, „muss sich ein Elternteil den Entzug eines Kontaktrechts gefallen lassen, damit dem rechtsbrechenden Elternteil vom Gericht die Grenzen aufgezeigt werden?“Die Antwort bekam er jetzt vom Obersten Gerichtshof – und sie betrifft nicht nur ihn: Elternteile, denen bei der Ausübung der vereinbarten Besuchsregelung vom Ex-Partner Steine in den Weg gelegt werden, haben das Recht, die Verhängung von Beugestrafen zu beantragen. grafik… Foto: /Grafik Hinter diesem Grundsatzurteil des Höchstgerichts stecken Tragödien. Immer öfter, nämlich 12.309-mal im Jahr 2016, können sich Eltern nicht darüber einigen, wann sich das gemeinsame Kind wie lange bei wem aufhalten soll und kämpfen darum vor Gericht. So wie Vater und Mutter von Stefan (Name geändert). Der Dreijährige lebt seit der Scheidung der Eltern bei der Mutter, dem Vater wurde vom Gericht das Recht eingeräumt, Stefan zwei Mal in der Woche mittags vom Kindergarten abzuholen und bis zum Abend zu sich nach Hause zu nehmen.Allerdings kann der Vater mit dieser Verfügung gar nichts anfangen. Die Mutter weigert sich nämlich beharrlich, ihm den Namen des Kindergartens zu nennen. Der Vater kann Stefan also gar nicht von dort abholen und sein Kontaktrecht daher auch nicht ausüben.Seit einem halben Jahr hält die Mutter ihren Ex-Ehemann mit Ausreden – wie er das empfindet – hin: Ein Mal ist angeblich der Sohn krank, ein anderes Mal sie selbst.Neuester vorgeschobener Grund – aus der Sicht des Vaters – für die Aussetzung des Besuchsrechts: Er hatte im Zuge des Scheidungsverfahrens auf ihre Ansprüche mit der Gegenforderung nach Schmerzensgeld reagiert, weil ihm der Entzug seines Sohnes seelisches Leid zufügen würde. Sie konstruierte daraus umgehend eine krankhafte psychische Störung des Vaters, die zur Sorge Anlass gäbe, er könne Stefan während des Besuchs nicht ordentlich betreuen.Schließlich reichte es dem Mann, und er stellte den Antrag, über seine Ex-Frau Beugehaft oder zumindest eine Beugestrafe von 5000 Euro zu verhängen.Das ist nicht aus der Luft gegriffen. In Kärnten wurde eine Mutter zu 50 Euro Beugestrafe für jeden der 44 Tage verdonnert, an denen sie verhindert hatte, dass ihre Tochter über Skype mit ihrem in einer anderen Stadt lebenden Vater telefonieren konnte. Die Richterin wollte mit den 2200 Euro Gesamtstrafe ein „deutlich spürbares“ Zeichen setzen.

Antrag zurückgewiesen

Zurück zum Wiener Fall und zum dreijährigen Stefan: Die Richterin wies den Antrag des Vaters, die Mutter abzustrafen, zurück. Wünschen könne er sich viel, aber Beugestrafen seien höchstens von Amts wegen auszusprechen – oder eben nicht.

 … Foto: KURIER/Franz Gruber

Der auf solche Fälle spezialisierte Anwalt Johann Etienne Korab focht das für den Vater bis zur letzten Instanz durch. Mit dem Ergebnis: Es gibt sehr wohl einen Rechtsanspruch auf solche Anträge, die behandelt und denen entweder stattgegeben werden muss oder die, mit entsprechender Begründung, abgewiesen werden müssen. Der OGH sagt: Wenn einem Elternteil vom Gesetz das Recht eingeräumt wird, eine gerichtliche Besuchsregelung zu beantragen, muss er auch das Antragsrecht auf Anordnung von Maßnahmen haben, die der Realisierung dieses Kontraktrechts dienen.

„Sonst muss die Kindesmutter ja das Gefühl haben, dass sie ihre Vereitelungsmaßnahmen sanktionslos weiterhin setzen kann“, sagt Anwalt Korab mit dem Urteil in der Tasche. „Ob der Vater deswegen das Kind jetzt sieht, ist allerdings fraglich“, wirft die Obfrau der Fachgruppe Familienrichter in der Standesvertretung, Doris Täubel-Weinreich, ein.

Was aber wirkt dann, wenn nicht Beugestrafen? „Man muss versuchen, beim Partner eine andere Sichtweise zu bewirken“, sagt die Richterin und verweist auf die Eltern- und Erziehungsberatung. Das Gericht kann das anordnen. Die Eltern sollten gemeinsam hingehen, damit sich nicht ein Partner allein besser darstellen kann, sondern die Interessen und Sorgen beider angesprochen werden.

Die Kosten (70 bis 120 Euro pro Stunde) müssen sich die Eltern teilen, und damit ist der nächste Streitpunkt vorprogrammiert.

Täubel-Weinreich fordert seit Jahren, dass die Elternberatung gefördert wird: „Es ist ein Skandal, der Staat fördert so viel anderes, und hier wird das Kind geschädigt.“ Sie selbst ordnet die Beratung nur an, „wenn die Eltern das auch bezahlen können.“

Beratung

Seit 1. April gibt es eine vom Familienministerium nach durchgeführten Hearings auf Grund  von festgelegten Qualitätsstandards erstellte Liste geeigneter Eltern- und Erziehungsberater (www.trennungundscheidung.at). Eine von ihnen ist Ursula Novak: „Die Androhung einer Beugestrafe in der Tasche zu haben, kann schon Sinn machen, wenn einem der Kontakt verwehrt wird“, sagt sie im Gespräch mit dem KURIER: „Das ist nicht angenehm, wenn zum Beispiel der Vater immer zittern muss: Wird das etwas mit dem Besuch oder nicht?“

Allerdings ändere die Beugestrafe allein noch nichts an der gesamten Stresssituation: „Bei der Beratung muss man auf Vater und Mutter einwirken, auf eine Elternebene zu kommen, auch wenn man als Paar getrennt ist“, sagt Novak: „In der Praxis höre ich oft von einem: ,Aber mit der oder mit dem kann man ja nicht reden.’ Man muss sich nicht gegenseitig nach dem Mund reden, aber man muss eine gemeinsame Lösung für das Kind finden.“

Mit dem Streit helfe man dem Kind nicht, ganz im Gegenteil, man belaste es zusätzlich. Die Beraterin bespricht in vielen Fällen nicht nur die Vorstellungen der Eltern, sondern fragt auch die Wünsche der Kinder ab. „Und die wollen weiterhin beide lieb haben, Papa und Mama“, sagt Ursula Novak.

Kindesentführung Österreich – USA | zwei amerikanischer Kinder

Schadenersatz von der deutschen Lufthansa:

Google Übersetzung deutsch:

Österreich / USA: Vater beschuldigt Lufthansa nachdem Ex die Kinder ins Ausland weggerissen hat

PHILADELPHIA (CN) – Anspruchsvolle Strafschadenersatz von der Deutschen Lufthansa, ein Mann Pennsylvania sagt, es ist zwei Jahre her, seit er das letzte Mal die Kinder seiner Ex-Frau nach Österreich Temperament aus sah.

Erno Ilyes reichte die 108-seitige  Beschwerde  am 23. Juni in Philadelphia Zivilgericht, sagte die Airline ihre eigene Politik verletzt durch seine minderjährigen Kinder ermöglichen international zu fliegen ohne notariellen Brief seine Zustimmung der Eltern trägt.

Obwohl Ilyes Sorgerecht für seine beiden Kinder teilte mit seiner Ex-Frau nach der Scheidung im Jahr 2014, sagt die Beschwerde er derjenige war, der das Gericht auf den Kinderpässen zu halten anvertraut.

Claudia Ilyes, die Ex-Frau, ist keine Partei auf die Beschwerde, die sagt, dass sie die Kinder im Juli 2015. Die Kinder 13 und 10 waren zu der Zeit entführt; beide haben Geburtstage im August. 

Wie vom Vater angeblich erhielt Claudia Erlaubnis vom Familiengericht, dass der Sommer ihrer Kinder auf einer Reise nach Österreich zu nehmen den 90. Geburtstag ihrer mütterlichen Urgroßmutter zu feiern.

Der Gerichtsbeschluss festgelegt, wie es in der Beschwerde zitiert, dass Claudia die Vereinigten Staaten mit den Kindern am 12. Juni 2015 und zurück mit ihnen am 6. Juli zu verlassen war.

Ilyes sagt die Reise wie geplant verlief, mit Lufthansa nach ihrer Politik des Gerichts Dokumentation erforderlich ist, die sie mit den Kindern zu reisen erlaubt, aber nicht ihrem Vater.

Als Claudia mit den Kindern am 6. Juli zurückkehrte, aber sagt Ilyes sie für drei neue Karten auf die Airline-Website unterzeichnet, der sie und ihre drei Kinder zurück nach Österreich am selben Tag nehmen würde.

Die Beschwerde sagt Claudia die 13-Jährige als Erwachsene falsch dargestellt Lufthansa Beschränkungen für den Erwerb von Luft-Fahrscheinen für unbegleitete Minderjährige zu verhindern.

Ohne zu wissen, von seiner Ex Handlungen, Ilyes sagt er zu der Buchung oder nie der Reise zugestimmt.

„Claudia Ilyes nie wieder nach Hause in den Vereinigten Staaten mit den Kindern, und Erno Ilyes nicht in der Lage gewesen, sie zu finden oder um sie zu kümmern, da sie von Newark auf Beklagten Fluggesellschaft am 7. Juli abgereist 2015“, die Beschwerde Staaten.

Lufthansa bot wenig Kommentar zu den Vorwürfen. „Lufthansa und alle Fluggesellschaften,  diese Dinge ernst nehmen“ , Sprecherin Christina Semmel sagte in einer E – Mail. „Unser Mitgefühl in dieser schwierigen Zeit zu Herrn Ilyes gehen. Wir können jedoch nicht kommentieren die Substanz der Beschwerde im Hinblick auf die anhängigen Rechtsstreitigkeiten.“

Ilyes nennt es mittlerweile ein klarer Fall.

„Für die kleine Summe von $ 6,011.61, Lufthansa sah fahrlässig die andere Art und Weise, wie zwei amerikanische Kinder aus US-amerikanischem Boden entführt wurden,“ die Beschwerde Staaten. 

Ilyes sagt seine Ex Schema von einem Trio von ihrem Reisebüro Freunden gefördert wurde, der ich die Agentur Anmeldeinformationen verwenden lassen Sie den Flug online zu buchen und die Airline-Anforderung Rock, Kinder internationale Tickets können nur von Nicht-Reisebüros in Person erworben werden. 

Alle Mitarbeiter von Travel Leaders World Wide und ihre Tochtergesellschaft Carlson Wagonlit Travel, werden diese Personen als Mitangeklagten der Klage genannt, die 54 zählt von Nachlässigkeit und emotionalen Stress behauptet, plus drei weitere Fälle der Verschwörung.

Keiner der Reisebüro Angeklagten haben auf Anfragen für eine Stellungnahme geantwortet. 

Ilyes wird von Richard Heleniak mit der Firma Messa & Associates vertreten.

Wenn Sie Fragen oder Bedenken bezüglich eines Kindes entführt oder aus den USA oder der EU wenden Sie sich bitte mit uns Kontakt aufzunehmen 24 / 7. Wir sind immer verfügbar bei contact@abpworld.com oder von unseren Büros anrufen – +1 (805) CHILD-11 (18052445311)

 

ABP World Group – Elterliche Abduktion Recovery & Kidnapping Recovery

**** www.abpworld.com – – [* USA +1 (805) KIND 11] – [* EU +44 020 3239 8020] – [* AUSTRALIEN +61 (02) 6100 7730] – – Kontakt @ abpworld. Com ****

Veröffentlicht am 24. Juli 2017 Von Child Recovery Services von ABP World Group ™

 

English  Language original
https://abpworldgroup.com/2017/07/24/austria-usa-dad-blames-lufthansa-after-ex-swept-kids-abroad/
Tags: Kindesentführung Österreich – Lufthansa – Parental Abduction Recovery & Kidnapping Recovery – Väter – Vater – psychische Gewalt – Menschenrechtsverletzung – Gewalt

«Das nennt man Eltern-Kind-Entfremdungssyndrom»

«Der Kampf für die Jungs hat sich gelohnt»

Weil er sich von den Behörden übergangen und als Vater diskriminiert fühlte, wandte sich ein geschiedener Vater vor 20 Jahren an den «Landboten».
Das Sorgerecht für seine beiden Söhne, das ihm damals verwehrt wurde, erhielt er später doch noch. Rückblick auf eine Lebens- und Leidensgeschichte.

 

Vor zwanzig Jahren entschied ein Gericht, das Sorgerecht seiner Ex-Frau zu übertragen. Von da an durfte Manuel Rossi* seine Söhne, die damals 7 und 8 Jahre alt waren, nur noch an zwei Wochenenden im Monat sehen, von Samstag 14 Uhr bis Sonntag 20 Uhr. Für Rossi war das viel zu wenig, er kämpfte und argumentierte, aber vergeblich. Rossi fühlte sich weder vom Richter noch vom Erziehungsbeistand verstanden, und als Vater nicht respektiert. Ende Dezember 1996 erzählte Rossi sein Schicksal im «Landboten». Er wolle nicht nur ‹Zahlvater› sein, sagte er damals. «Wenn ich da gewusst hätte, wie glücklich ich jetzt bin – ich hätte es nicht geglaubt», sagt er heute.

Hörstürze und ein Herzinfarkt

Aber von vorne: 1996 verliert der damals 52-jährige Vater mit der Scheidung das Sorgerecht für seine zwei Söhne. Und das, obwohl seine Ex-Frau alkoholabhängig war. Unter den zwei Wochenenden im Monat, die er seine Kinder sieht, leidet die Beziehung, er hat Angst, seine Kinder zu verlieren. Die zwei Buben wollen nicht ans Telefon, wenn er anruft. Nach einem Wochenende bei ihm, wollen sie aber auch seine Hand nicht wieder loslassen. «Das nennt man Eltern-Kind-Entfremdungssyndrom», sagt Rossi. Das habe er herausgefunden, als er nach Erklärungen für das Verhalten seiner Kinder suchte. Weil Kinder nach der Trennung ihrer Eltern Boden unter den Füssen brauchten, wiesen sie einen Elternteil von sich, umreisst Rossi das Verhalten. «Mich hat die Situation damals zerrissen», sagt er. Zu seinem Kummer, die Kinder öfter sehen zu dürfen, kamen die immer häufigeren spontanen Besuche des jüngeren Sohnes. «Er hat regelmässig vor der Schule bei mir geklingelt, weil er kein Frühstück gekriegt hatte und jemanden brauchte, der ihm zuhört», sagt Rossi. Der Stress und die Sorgen wirkten sich auf seine Gesundheit aus. Er hatte mehrere Gehörstürze und dann einen schweren Herzinfarkt.

Mit Hungern Gehör verschafft

«Als ich im Spital lag, sagte ich mir: Das reicht.» Er esse erst wieder, wenn der Erziehungsbeistand ihn für ein Gespräch besuche, sagte Rossi. Tatsächlich kam dieser im Spital vorbei. Er hörte sich Rossis Version an, las die Tagebucheinträge, die der Vater seit Jahren führte. «Da hat er zum ersten Mal die Aussagen meiner Ex-Frau, die Kinder wollten mich gar nicht sehen, angezweifelt.» Kurz nachdem Rossi aus dem Spital entlassen wurde, seien die Söhne mit ihren Rucksäcken vor seiner Tür gestanden: «Wir ziehen zu dir», hätten sie gesagt. Rossi wollte, dass die zwei das auch dem Richter mitteilten. Die Buben, damals 12 und 13 Jahre alt, erklärten also in einem Brief, dass sie beim Vater wohnen wollten. «Doch das reichte nicht», erzählt Rossi. «Der Richter misstraute mir erneut. Er dachte, ich manipuliere die Buben.» Dann wurde das Sorgerechtsverfahren aber neu aufgerollt. Rossi verlangte das gemeinsame Sorgerecht. «Weil die Mutter aber derart die Fassung verlor und sagte, ich sei ein Spinner, sprach der Richter am Ende mir das Sorgerecht zu», sagt er und schiebt nach: «Meiner Ex-Frau werfe ich nichts vor; sie ist krank.» Das war 2004. Rossi suchte für den älteren Sohn eine Lehrstelle. «Er hatte Pech mit den Lehrern und landete in der Sek B.» Heute habe er eine gute Position bei der SBB, er sei stolz auf seinen Sohn.

«Zwei Buben, denen es so gut geht – das ist mehr als zwei Sechser im Lotto»Manuel Rossi*

Der jüngere Sohn hat vor Kurzem mit einem Doktorat begonnen. Als er den positiven Bescheid von der ETH Zürich erhielt, weilte der Sohn in Kopenhagen in den Ferien. Rossi stieg, als er davon erfuhr, in seinen Cinquecento fuhr schnurstracks in die dänische Hauptstadt, um ihm zu zeigen, wie stolz er auf ihn ist. «Zwei Buben, denen es so gut geht – das ist mehr als zwei Sechser im Lotto», sagt er heute. Aber der Kampf ums Sorgerecht habe bleibende Spuren hinterlassen. Er sei depressiv gewesen und habe sich zweimal selbst in eine Klinik eingewiesen. Vor drei Jahren sei er zusammengebrochen. «Ein halbes Jahr vor meiner Pensionierung wurde ich ein IV-Fall.» Nun fühle er sich gut. Antidepressiva nehme er keine mehr. Der 69-Jährige hat Winterthur vor Kurzem verlassen, die Stadt verknüpft er mit viel Negativem, vor allem die Vormundschaftsbehörde und das Gericht. «Ich will, dass kein Kind und kein Vater dasselbe erleben muss, wie ich.»

*Name geändert. (Landbote)

(Erstellt: 22.08.2016, 17:47 Uhr)
http://www.landbote.ch/front/der-kampf-fuer-die-jungs-hat-sich-gelohnt/story/25674741

Leidende Scheidungskinder – Kontaktabbruch zu einem Elternteil

Das Leid der Scheidungskinder

Eltern-Kind-Entfremdung beeinträchtigt Gesundheit

Eine Trennung der Eltern geht an keinem Kind spurlos vorüber. Die Scheidungskinder leiden aber besonders stark, wenn der Kontakt zu einem lebenden Elternteil fehlt. Der Kontaktabbruch und die daraus resultierende Eltern-Kind-Entfremdung beeinträchtigt die Gesundheit des betroffenen Kindes oft sogar lebenslang.

Leidende Scheidungskinder

Scheidungskinder leiden besonders heftig, wenn der Kontakt zu einem Elternteil fehlt. Zu diesem Ergebnis kommen zahlreiche neuere Studien aus den USA, Großbritannien und Skandinavien.

(27.07.2016)

Die Gründe für eine Scheidung sind vielfältig: Mangelnde Kommunikation, Fremdgehen oder schlicht und einfach die Unzufriedenheit mit dem Partner. 2015 sind 163.335 Ehen offiziell auseinander gegangen. Wenn sich die Eheleute scheiden lassen, sind sie meist deutlich über 40. Die Leidtragenden sind dabei oft die Kinder.

Von der Scheidung betroffene Kinder

Von der Trennung ihrer Eltern waren 2015 rund 132.000 Kinder und Jugendliche betroffen. Mehr als jedes zweite geschiedene Paar hatte minderjährige Kinder. Dazu kommen noch schätzungsweise 65.000 Kinder, deren unverheiratete Eltern sich getrennt haben

Eine Scheidung kann zu einer erheblichen psychischen Belastung werden, nicht nur für die ehemaligen Ehegatten, sondern auch für die Kinder. Die Paare sollten sich deshalb im Klaren darüber sein, ob sie eine psychologische Betreuung wünschen, teilweise bieten auch Psychologen Mediationen an. Auch zahlreiche Elternberatungsstellen unterstützen Eltern, die sich in der Trennung befinden. Sollten die Kinder schon so stark gelitten haben, dass sie Verhaltensauffälligkeiten oder krankhafte Störungen zeigen, kann im Einzelfall auch der Kinderarzt eine Überweisung zum Kinderpsychologen vornehmen.

Verlorener Kontakt zum Kind

90 Prozent der Mädchen und Jungen bleiben nach Scheidung der Eltern bei ihren Müttern – eine schwierige Situation für alle Beteiligten, denn plötzlich nehmen Väter nicht mehr am normalen Alltag teil. Die meisten Männer bleiben verantwortungsvolle, liebevolle Väter, andere wären es gern, aber verlieren den Kontakt zum Kind, weil die Ex-Frau ihn verhindert.

Trauriger Junge

Besondere Begleitung brauchen Kinder aus hochstrittigen Trennungsfamilien.(Quelle: colourbox.de)

Einem Drittel der Väter aber fällt es schwer, den Kontakt zum Kind zu halten: Plötzlich sind sie nicht mehr am Alltag beteiligt und treffen ihre Kinder nur noch am Wochenende. Sie können die täglichen Dinge, die ihr Kind erlebt, nicht mehr direkt erfahren. Oftmals sehen sie ihren Nachwuchs nur zu bestimmten Zeiten und damit kann der Vater schnell zum „Sonntags-Papa“ oder lediglich zum zahlenden Elternteil werden. Manche Väter sehen ihre Kinder sogar noch seltener: Die Beziehung wird distanzierter, schnell stellt sich eine Entfremdung ein, bis es in manchen Fällen sogar zu einem kompletten Kontaktabbruch kommt.In Deutschland stehen viele Kinder zwischen den erbitterten Kämpfen ihrer Eltern. Sie sind zerrissen zwischen einem Leben mit dem Vater und der Mutter. Nicht selten kommt es vor, dass der Elternteil, bei dem das Kind bleibt, versucht, den getrennten Partner schlecht zu machen.

Langzeitschäden wie Depression

Viele Kinder verlieren den Kontakt zu Vater oder Mutter aufgrund von Gerichtsurteilen oder Gutachten. Die Kinder müssen erheblichen seelischen Stress aushalten, den sie aber nicht ausleben können, weil sie kein Ventil haben. Einige Wissenschaftler sehen Langzeitschäden, wenn über Jahre hinweg keinerlei Kontakt mehr zur Mutter oder zum Vater besteht. Prof. Ursula Gresser ist Internistin und hat dazu sechs neueste internationale Studien aus den USA, Schweden und Norwegen ausgewertet.All diese Studien untersuchten, zu welchen gesundheitlichen Folgen der Kontaktabbruch zu einem Elternteil führt. „Der Kontaktabbruch zu lebenden Eltern macht diese Kinder krank“, so Gresser. „Es macht sie zum Teil bis ins Erwachsenenleben krank. Der Kontaktabbruch zu lebenden Eltern schädigt die Kinder etwa doppelt so lang und dreimal so intensiv wie der Kontaktabbruch aufgrund vom Tod eines Elternteils.“Am häufigsten, so Gresser, würde die Depression auftreten, am zweithäufigsten die Suchterkrankung und begleitend dazu eine Vielzahl von unterschiedlichen psychischen Erkrankungen wie Verhaltensstörungen, Schulversagen, Schulverweigerung bis zum Nichterreichen der Erwerbsfähigkeit. Gresser plädiert gegen einen Kontaktabbruch: „Juristen können sich nicht mehr darauf berufen, dass sie mit einem Kontaktabbruch zum Wohl eines Kindes handeln. Sie schaden damit den Kindern.“

27.07.2016, Quelle: ZDF, dpa

http://www.zdf.de/volle-kanne/das-leid-der-scheidungskinder-kontaktabbruch-schlimmer-als-tod-eines-elternteils-infos-von-prof.-ursula-gresser-44495890.html

 Tags: Prof. Dr. Ursula Gresser – Gleichberechtigung Gleichstellung –  Justizopfer – Christian Enders- Menschenrechtsverletzung – Obsorge – Sorgerecht – gemeinsame – elterliche Sorge – PAS Eltern-Kind-Entfremdung – psychische Gewalt – Scheidung – Trennung – Vaterlose Gesellschaft

 

Justiz macht Urteil mit Entfremdung

Justiz - Entfremdung - Vater Wien
     Justiz – Entfremdung – Vater Wien
Robert Holzer

23 Std. · Wien ·

 Nachdem meine Ex-Frau unsere beiden gemeinsamen Kinder im August 2007 ohne mein Einverständnis in eine andere Stadt mitgenommen hat und die Justiz absolut nichts dagegen unternommen hat, sondern im Gegenteil, ALLES nur Erdenkliche an Unterstützung der Kindesmutter zukommen ließ, zahle ich nun schon seit 9 Jahren Unterhalt für meine Kinder, die ich seit Jänner 2008 aufgrund der massiven Entfremdungsstrategien der KM nicht mehr sehen kann. Da die KM seit Jahren nicht nur jegliche Kontaktmöglichkeit mit Hilfe der Justiz und einer willfährigen Sachverständigen unterbunden hat und auch das Informationsrecht untergräbt, weiß ich de facto nichts über meine Kinder. Hauptsache ich bin verpflichtet Unterhalt in Höhe von 1.860,- EUR monatlich zu bezahlen! Das nur zur Relativierung der permanenten Hinweise auf den ach so tollen Rechtsstaat in Österreich, den ja alle immer so vehement ins Gespräch bringen, wenn es um andere Sachthemen geht. Aus meiner Sicht ist das alles nur Verblendung, man möchte uns einreden, dass hier alles vorbildlich abläuft und Korruption geahndet wird. Alles Lüge!

Tags: Zahlvater – Vaterlose Gesellschaft – Familienrecht – Gesetze Österreich – Justizopfer – Kindeswohl – Menschenrechtsverletzung EGMR Art. 8 EMRK – PAS Eltern-Kind-Entfremdung – Scheidung – Trennung – Umgangsrecht Kontaktrecht Besuchsrecht