Nach Betretungsverbot u. Gewaltvorwürfen – ORF-Comeback

Rafreider: Auszeit vor ORF-Comeback

Luxus-Urlaub

Rafreider: Auszeit vor ORF-Comeback

Freude. Wie von ihm selbst bereits vor Wochen auf Instagram angekündigt, gab es jetzt große Neuigkeiten von ZiB-Anchor Roman Rafreider (49): Der sonderbeurlaubte Moderator kehrt laut Salzburger Nachrichten ab Ende Jänner wieder zum ORF zurück.

Anlass für den Sonderurlaub gab eine eigentlich private Angelegenheit, die dann öffentlich ausgeschlachtet wurde und Schreckliches zu Tage beförderte. Zur Erinnerung: Anfang Oktober hatte Rafreiders Ex-Freundin ihn wegen vermeintlicher häuslicher Gewalt angezeigt. Chat-Protokolle mit Drohungen und wirren Nachrichten tauchten kurz danach auf. Erst vor zwei Wochen wurden die Ermittlungen eingestellt.  Fraglich war allerdings, ob der ORF ihn wegen der Inhalte der Kurznachrichten überhaupt zurücknehmen werde.

Im ORF wird angeblich fieberhaft gerätselt, in welchem Bereich man den Journalisten einsetzen kann, ohne ein Imageproblem zu riskieren. Vorsicht ist allerdings in arbeitsrechtlicher Sicht geboten, denn aus der hat Rafreider sich nichts zuschulden kommen lassen.

Urlaub. Sichtlich erleichtert über den Ausgang der heiklen Angelegenheit, verabschiedet sich der Moderator nun für ein bis zwei Monate in den sonnigen Surf-Urlaub. Wie er auf Instagram verrät, stehen Bali, Laos und Kambodscha auf dem Plan. „Das wird mein Lieblingswinter“, schreibt Rafreider zu einem Foto. Die Spannung steigt, bis er dann im Jänner 2019, hoffentlich gut erholt, seinen Job antritt.

30. November 2018 23:21
https://www.oe24.at/leute/oesterreich/Rafreider-Auszeit-vor-ORF-Comeback/358162750
Tags: Scheidung – Trennung – Wegweisung – Betretungsverbot

Islam-Kindergärten – „Terror wird gepredigt“ – Islam-Experte

Amer Albayati:

„Terror wird gepredigt“

© getty

Amer Albayati: „Radikal-Islamisten sofort stoppen“

 

ÖSTERREICH hat mit seiner Forderung nach einem Verbot der radikalen Islam-Szene eine heftige Diskussion losgetreten. Nun stellte sich die „Initiative Liberaler Muslime in Österreich“ als erste islamische Gruppe hinter unsere Forderungen: „Wir wollen ein generelles Verbot der Muslimbrüder und anderer radikaler Islamisten und ihrer Strukturen in Österreich“, sagt Amer Albayati, Islam-Experte und Präsident der Initiative: „Wir brauchen Studien zu islamistischen Einflüssen in Kindergärten, im Islam-Unterricht an öffentlichen Schulen und in Moschee-Vereinen.“

Morddrohungen. Albayati kennt die Austro-Islam-Szene, deckte zahlreiche Hassprediger auf. Mehr als 1.000 Todesdrohungen von IS-Fanatikern hat er erhalten, darüber schrieb er ein Buch. Er behauptet: „Der Terror kommt direkt aus den Moscheen. Jetzt müssen eindeutige Signale gesetzt und eine harte Politik betrieben werden, um radikale Islamisten und ihre Netzwerke zu verbieten.“ Und: „Niemand darf Religionen verbieten – aber die Ausübung von Religionen muss unserer Verfassung und unseren Gesetzen entsprechen“.    (wek)

Amer Albayati, Präsident der Liberalen Muslime in Österreich:

›Radikal-Islamisten sofort stoppen‹

ÖSTERREICH: Sie unterstützen ÖSTERREICH-Herausgeber Fellner in seiner Forderung nach Verbot der radikalen Islam-Szene. Warum?

Amer Albayati: Weil er als einer der wenigen Journalisten die Probleme offen anspricht und recht hat. Terror wird in der radikalen Islam-Szene in Österreich ungestraft gepredigt, verharmlost, mit Parallelgesellschaften gefördert.

ÖSTERREICH: Wie radikal sind die Imame und Islam-Lehrer in Österreich?

Albayati: 80 Prozent sind sehr gut, aber zehn Prozent sind salafistisch, national-fundamentalistisch, fünf Prozent sind radikale Islamisten, weitere fünf Prozent Anhänger des IS. Von den letzten fünf Prozent sind ein bis zwei Prozent zum Terror bereit. Allein ich habe zuletzt bis zu 1.000 Todesdrohungen erhalten. Das zeigt das Gewaltpotenzial.

ÖSTERREICH: Warum gibt es in der islamischen Gesellschaft keine Eigenkontrolle?

Albayati: Es ist höchste Zeit, nicht nur die Kindergärten, sondern die gesamte Islam-Gesellschaft in Österreich einer kritischen Studie zu unterziehen. In den Moscheen werden Parallelgesellschaften herangezogen. In Kindergärten werden die Kleinen mit Dogmen vollgestopft, müssen mit vier, fünf Jahren Kopftuch tragen.

ÖSTERREICH: Ihre Forderung?

Albayati: Verbot der Muslimbruderschaft und radikal-islamischen Glaubensgemeinschaft. Wir brauchen Studien zu islamischen Einflüssen in Kindergärten, im Unterricht, in Moscheevereinen. Niemand will die Religion verbieten, aber die radikal-islamische Szene gehört sofort gestoppt. Islam ist bei uns zum Geschäft verkommen.

 

29. März 2016 23:27

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Amer-Albayati-Radikal-Islamisten-sofort-stoppen/229775800