Feindbild – Wenn Papa der Böse wird . . .

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Eltern-Kind-Entfremdung – wenn Papa der Böse wird

Nach einer Scheidung ändert sich vieles, das betrifft in der Regel auch das Verhältnis zum eigenen Kind. Ein besonders schmerzliches Symptom für alle Beteiligten ist die Eltern-Kind-Entfremdung. Leider trifft es allzu oft die Väter, da nach wie vor ein Großteil der Kinder bei der Mutter bleibt.

© bramgino – Fotolia.com

Zunehmend wird diese Entwicklung, bei der ein Kind bewusst oder unbewusst einem Elternteil entfremdet wird, mit Besorgnis betrachtet und zum Teil sogar als Kindesmisshandlung eingeschätzt. Auslöser ist so gut wie immer die Ablehnung des früheren Partners nach einer Trennung durch den Elternteil, bei dem das Kind lebt. Dies überträgt sich auf das Kind – mit traurigen Konsequenzen.

Parental Alienation Syndrome – die Eltern-Kind-Entfremdung

Trennen sich Eltern, ist dies meist mit starken und negativen Emotionen verbunden und allzuoft leiden auch die Kinder darunter. Sie übernehmen oft die Gefühle des Elternteils, mit dem sie den größten Teil der Zeit verbringen. Dies hat beruht auf zwei Faktoren:

  • Aus Angst, den verbleibenden Elternteil auch noch zu verlieren, bindet sich das Kind stärker an ihn.
  • Um sich zu solidarisieren und sich ein sicheres Umfeld zu schaffen, übernimmt das Kind die Gefühl es Elternteils, bei dem es lebt. Spürt es, dass es mit diesem Verhalten positive Aufmerksamkeit erhält, wird es wiederholt und verfestigt sich damit zusehends. Das Kind übernimmt das Gefühl als sein eigenes.

Insbesondere der zweite Aspekt führt nach und nach dazu, dass der nicht im Haushalt lebende Elternteil zunehmend als Feind angesehen und abgelehnt wird.

Wie das Feindbild entsteht

Die Eltern-Kind-Entfremdung, bei der ein Elternteil – leider ist das meist der Vater – plötzlich vom geliebten Papa zum Monster mutiert, entsteht in der Regel durch eine regelrechte Indoktrinierung des anderen Elternteils, dauerhaftes Meckern am ehemaligen Partner sowie abschätziges Verhalten ihm gegenüber. Dies kann beim Kind eine regelrechte Gehirnwäsche verursachen, die auch die positiven Erinnerungen auslöscht. Dies ist umso schlimmer, da die entfremdete Haltung des Kindes nicht auf eigenen negativen Erfahrungen basiert.

Schaden für das Kindeswohl

Mit der starken Ablehnung eines Elternteils lehnt das Kind auch einen Teil von sich selbst ab und das hat schwerwiegende Folgen für seine Psyche, das Vertrauen in sich selbst und auch das allgemeine Wohlbefinden. Es steckt sozusagen in einer dauerhaften Identitätskrise. Das kann zu Aggression und Depressionen führen.

Eltern-Kind-Entfremdung ist Kindesmissbrauch!

Führende Mediziner bezeichnen dieses Phänomen aufgrund der negativen Folgen für das Kind mittlerweile als Kindesmissbrauch. Etwa 10 – 15 % aller Kinder aus geschiedenen Ehen sind davon betroffen, Tendenz steigend. Doch es gibt Hilfe: Die Spezialisten, die sich mit diesem Thema befassen, stimmen weitgehend darin überein, dass sich die Entfremdung rückgängig machen lässt, wenn der entfremdete Elternteil sich richtig verhält.

Was entfremdete Eltern tun können

Ein Kind, das einem Elternteil entfremdet ist, steht unter starkem Druck. Dieser wird oft dadurch verstärkt, dass der abwesende Elternteil ihm beweisen will, dass es mit seiner Meinung über ihn falsch liegt. Meist verschärft dieses Verhalten die Situation jedoch noch weiter. Um wieder zurück in einen guten Kontakt zu kommen, sind folgende Maßnahmen hilfreich:

  • Nehmen Sie Ihr Kind mit seinen Gefühlen Ihnen gegenüber ernst und hören Sie ihm zu, ohne sich zu rechtfertigen oder zu versuchen, seine Vorbehalte mit Argumenten zu entkräften.
  • Schaffen Sie für Ihr Kind Räume, in denen es unbelastet über alles sprechen kann und vermitteln Sie ihm, dass es völlig in Ordnung ist, beide Elternteile zu lieben.
  • Achten Sie darauf, dass Sie nicht selbst anfangen, schlecht über Ihre Partnerin zu reden und fallen Sie nicht darauf hinein, wenn Ihr Kind den Spieß umdreht und plötzlich die gleiche Strategie bei Ihnen anwendet. Behalten Sie eine neutrale Haltung und verbünden Sie sich nicht gegen Ihre Partnerin.

Diese Mittel können Sie nur einsetzen, wenn überhaupt noch Kontakt zum Kind besteht. Hat der andere Elternteil es erreicht, dass Ihr Kind den Kontakt verweigert, sollten Sie nicht aufgeben, sondern im Leben des Kindes so präsent sein wie es Ihnen möglich ist. Das können Anrufe sein, Briefe oder kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten. Bedrängen dürfen Sie Ihr Kind allerdings nicht.
25 Januar, 2018 – 11:58
http://www.vaterfreuden.de/partnerschaft/scheidung-trennung/eltern-kind-entfremdung-%E2%80%93-wenn-papa-der-b%C3%B6se-wird
Tags: Gewalt –  Missbrauch mit dem Missbrauch –  Mobbing – Gleichberechtigung Gleichstellung – 
 Art. 8 EMRK –  Menschenrechtsverletzung –  Obsorge – Sorgerecht – gemeinsame – elterliche Sorge – psychische Gewalt – Vaterlose Gesellschaft

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FDP fordert Doppelresidenz im Familienrecht

Liebe Väter bitte unterstützt die FDP, damit auch entsorgte, entfremdete  Väter, teilweise auch Mütter  nach Trennung oder Scheidung 50/50 Umgangsrecht mit ihren Kindern durch die Doppelresidenz bekommen.
So kann es nicht weiter gehen, viele entsorgte Elternteile haben jahrelang schwere Depressionen und werden alleine mit dieser Diskriminierung nicht fertig, weil der Staat noch kein Gesetz zusammengebracht hat und noch immer die Ein-Eltern-Politik fördert. Für viele entsorgte Eltern ist der einzige Ausweg Suizid, 3/4 in Österreich und Deutschland sind Männer.

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In American family law, equal access rights mean 50/50 shared parenting. In German-speaking countries one speaks of „double residence=Doppelresidenz“ or „exchange model=Wechselmodell“
The new party in the German government „FDP“ has this as a coalition operation in their program.
Angela Merkel (CDU), Greens, however, continue to support the one-parent policy.

Admin of Family & Family law germany austria, am 12-11-2017

Artikel:

Familienrecht: Und das Kind gehört zu Mama

Die FDP will, dass Trennungskinder ein Recht darauf haben, abwechselnd bei Vater und Mutter zu leben. Doch Union und Grüne wehren sich. Wir erklären das Wechselmodell.
Familienrecht: Eine Woche bei Mama, eine Woche bei Papa: Immer mehr Eltern praktizieren nach der Trennung das sogenannte Wechselmodell – auch wenn es im Familienrecht noch nicht verankert ist.
Eine Woche bei Mama, eine Woche bei Papa: Immer mehr Eltern praktizieren nach der Trennung das sogenannte Wechselmodell.

Worum geht es?

FDP, Grüne und Union finden zwar überraschend viele Gemeinsamkeiten in der Familienpolitik. Doch einen Paradigmenwechsel wollen zumindest Union und Grüne nicht mittragen: Die FDP hatte gefordert, das sogenannte Wechselmodell für Kinder bei einer Trennung der Eltern zur Regel zu machen. Das würde bedeuten, dass beide Elternteile nach einer Trennung gleichberechtigt die Kinderbetreuung übernehmen. Betroffen davon wären alle Familien, in denen sich das getrennte Paar nicht auf ein Betreuungsmodell für die Kinder einigen kann – egal ob verheiratet oder unverheiratet.

Am Donnerstag hatte ein Bündnis von 60 verschiedenen Verbänden, Initiativen, Juristen, Psychologen und Therapeuten in einer gemeinsamen Erklärung die sogenannte Doppelresidenz als Leitmodell im Familienrecht gefordert. Der Widerstand gegen den FDP-Vorschlag hat verschiedenen Gründe: Während die Grünen Familien nicht so stark in ihren Möglichkeiten beschränken wollen, hält die Union (CDU/CSU) am traditionellen Familienbild fest.

Was ist das Doppelresidenz-Modell?

Doppelresidenz bedeutet, dass sich die Eltern die erzieherische und materielle Verantwortung teilen. Das Kind lebt bei diesem Modell sowohl bei der Mutter als auch beim Vater und nicht überwiegend bei einem von beiden. Eine Woche bei Mama, eine Woche bei Papa. „Damit es funktioniert, dürfen die Eltern nicht weit voneinander entfernt wohnen. Den Mittelpunkt bildet dabei das soziale Umfeld des Kindes“, sagt Markus Witt vom Aktionsbündnis Doppelresidenz. Rechtlich betrachtet kommt das Modell einem Anspruch des Kindes gleich, zu gleichen Anteilen bei Vater wie Mutter leben zu dürfen.

Wie war es bisher?

Bisher ist das sogenannte Residenzmodell üblich. Kinder leben im Trennungsfall meist überwiegend bei einem Elternteil, in der Regel bei der Mutter. Streiten sich die Eltern darüber, bei welchem Elternteil das Kind überwiegend wohnen soll, sprechen sich die Familiengerichte eher für die Mutter aus. Das liegt an den bisherigen rechtlichen Rahmenbedingungen, die sich stark an einem traditionellen Familienbild orientieren: Die Mutter kümmert sich um die Kinder, der Vater sorgt für Finanzen.

Warum wird das Wechselmodell gefordert?

Es gibt immer mehr Väter und Mütter, die sich auch nach der Trennung die Erziehung teilen wollen. Tatsächlich zeigt der Monitor Familienforschung des Bundesfamilienministerium aus dem Jahr 2015, dass die gleichberechtigte Aufteilung der Erziehungs- und Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen das bevorzugte Familienmodell ist. Bereits heute praktiziert immerhin fast ein Viertel der getrennten Eltern mit ihren Kindern das Wechselmodell. Nach einer kürzlich veröffentlichten Allensbach-Studie sind 93 Prozent dieser Eltern auch zufrieden mit dieser Aufteilung.

Das Residenzmodell hat außerdem viele Nachteile: Väter sehen ihre Kinder trotz Sorge- und Umgangsrecht in vielen Fällen nur am Wochenende, müssen aber einen Großteil der materiellen Last alleine schultern. Die Mütter wiederum tragen die Hauptlast der Erziehung und können als Alleinerziehende Familie und Beruf nur schwer vereinbaren. Viele können nur Teilzeit arbeiten, erwerben daher weniger Rentenansprüche und sind im Alter von Armut bedroht. Oft geht es auch den Kindern bei dieser Aufteilung nicht gut, weil sie sich mehr Zeit mit beiden Elternteilen wünschen. Studien zufolge leiden Kinder darunter, wenn sich die Eltern über die Aufteilung streiten oder sie ein Elternteil nur noch am Wochenende sehen. Experten gehen davon aus, dass die Bindungsfähigkeit durch gleichberechtigte Elternschaft gefördert wird.

Die Position der Väter würde gestärkt

Wer würde von einer Änderung profitieren?

Weil die bisherige Rechtsprechung noch immer an einem konservativen Leitbild orientiert ist, haben Väter oft das Nachsehen, ihre Position würde also gestärkt. Im Februar hatte der Bundesgerichtshof in einem Grundsatzurteil dieses Modell gestärktk (Az. XII ZB 601/15). Und schon im Mai 2013 gab es eine Reform des Sorgerechts für unverheiratete Eltern: Seither können Väter, die nicht mit der Mutter ihres Kindes verheiratet sind, das gemeinsame Sorgerecht auch gegen den Willen der Mutter bekommen.

Würde sich auch am Sorgerecht etwas ändern?

Das Sorgerecht besteht unabhängig vom Umgangsrecht – und umgekehrt. Wer das Sorgerecht hat, darf über Angelegenheiten des Kindes entscheiden, also zum Beispiel die Kita oder die Schule aussuchen. Damit ein Kind zu gleichen Teilen bei seinen getrennten Eltern leben kann, ist es von Vorteil, wenn beide auch das Sorgerecht haben – zwingend ist es aber nicht.

Das Umgangsrecht bedeutet, dass jedes Elternteil ein Recht auf den Umgang mit seinem Kind hat, selbst dann, wenn es nicht das Sorgerecht hat. Das Kind hat das Recht auf Umgang mit beiden Elternteilen. Sowohl das Sorge- als auch das Umgangsrecht orientieren sich am Wohl des Kindes.

Wie viele Familien wären betroffen?

Das Aktionsbündnis schätzt, dass das Umgangsrecht von mindestens 250.000 Kindern pro Jahr für die Regelung infrage kämen. „In rund 56.000 Fällen pro Jahr müssen bisher die Familiengerichte hierzulande eine Aufteilung zwischen zerstrittenen Eltern finden“, sagt Witt. Es könnten aber noch viel mehr Familien sein. Denn immer weniger Eltern sind miteinander verheiratet. Kommt es zur Trennung, tauchen diese Fälle in keiner Statistik auf.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-11/familienrecht-trennung-kinder-aufenthaltsbestimmungsrecht/komplettansicht
Tags: Ungangsrecht – Sorgerecht – shared Parenting – Familienrechte – Gleichberechtigung – Right of access – custody – shared parenting – family rights – equal rights – germany

Staatsversagen – Wird der entsorgte Vater von den Behörden ignoriert?

Haben die Behörden im Familienministerium u. Justizministerium versagt?

Ein Appell an die Familienministerin MMag. Dr. Sophie Karmasin u. Justizminister o. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Brandstetter.

Das Leiden des Vater wird totgeschwiegen, obwohl er noch lebt.

Ich hoffe der schwer traumatisierte entsorgte Vater, bei diesem durch die psychische Gewalt auch Suizidgedanken möglich sein können,  bekommt  kostenlose psychologische Betreuung über die Weihnachtsfeiertage und nächsten Monate.

Der Richter im Familiengericht Neulengbach kann den offen Akt des entfremdeten Vater jetzt schließen, ob das Justizministerium Hr. Wolfgang Brandstetter ÖVP und die Familienministerin Sophie Karmasin sich um eine psychologische Betreuung bemüht haben ist bis jetzt nicht öffentlich bekannt?

Haben die Behörden hier versagt, ist mit einen erneuten PASSUIZID in den nächsten Wochen zu rechnen?

Leider ist die feministische Berichterstattung der gesamten Medien, besonders des roten ORF  in Österreich eine Katastrophe.

PS: Danke für objektive Berichterstattung an den Kurier!


In positiver Erwartung, gesegnete Weihnachten.
Admin Familie & Familienrecht, am 18-12-2016

Artikel:
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 „Ich hoffe nur, dass sie nichts gespürt haben“

Eine 35-Jährige in NÖ hat ihre Familie ausgelöscht. Sechs Menschen sind tot. Der Vater der drei ermordeten Kinder im Interview.

„Ich habe eine Riesenwut auf die Martina“, sagt Andreas K.
  • Ein Bild aus dem Familienalbum, Andreas K. mit Ex-Frau Martina.
    Ein Bild aus dem Familienalbum, Andreas K. mit Ex-Frau Martina.
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Liebevoll hält der junge Papa seinen Erstgeborenen in der Hand. Beim Blick auf das Foto ringt Andreas K. nach Luft, seine Stimme versagt, es fließen Tränen.
Sebastian, 10, sein um ein Jahr jüngerer Bruder Fabian und ihre Schwester Michelle, 7, sind tot.
Alle drei Kinder aus dem Leben gerissen von der eigenen Mutter.Eine ähnliche Tat sucht man in Österreichs Kriminalgeschichte vergeblich.
Die 35-jährige Baumarkt-Angestellte Martina R. hat Ende November in einem Haus im niederösterreichischen Böheimkirchen nach und nach ihre gesamte Familie ausgelöscht und sich danach selbst gerichtet.
Mutter Mathilde R., 59, der 41-jährige Bruder Peter und ihre drei, wie sich herausgestellt hat, fast wahnhaft behüteten Kinder – alle in ihren Betten erschossen.
Im KURIER-Interview gibt der Vater (37) der drei Kinder tiefe Einblicke in die wirre Welt seiner Ex-Frau, der Mörderin. Er erzählt von Psychoterror und dem chancenlosen Kampf um seine Kinder.

KURIER: Sie haben Martina vor zehn Jahren geheiratet. Wie kam es dazu?
Andreas K.:
Wir haben uns 2005 in Wien kennen gelernt. Sie hat in einer Betreuungsstelle für Kinder beim Westbahnhof gearbeitet und mit ihrer Mutter und dem Bruder gemeinsam in einem Haus in Kirchstetten (Bezirk St. Pölten-Land) gewohnt. Sie ist bald schwanger geworden. Es war anfangs alles super harmonisch.

Nur anfangs? Was ist dann passiert?
Nachdem Sebastian auf die Welt gekommen ist, hat es angefangen, dass sie mich beeinflusst hat. Es ist sogar soweit gekommen, dass ich den Kontakt zu meinen Eltern völlig abgebrochen habe. Sie meinte, sie nehmen uns unsere Zeit weg. Ich habe mich dazu hinreißen lassen. Für sie zählte nur ihre Familie. Jeder, der nicht in diesem Kreis war, hat nicht gezählt.

Wie hat sich das ausgewirkt?
Sie wollte nicht in meiner Wohnung in Wien leben, sondern in Kirchstetten bei ihrer Familie. Ich bin am Wochenende immer hinausgefahren. Die Kinder durften am Spielplatz nicht mit fremden Kindern spielen. Wenn andere gekommen sind, mussten wir sofort nach Hause gehen. Wenn jemand an der Haustüre klingelte, wurde gar nicht darauf reagiert und nicht aufgemacht.

Wann kam es zur Trennung?
Das war ein längerer Prozess. Bevor Michelle auf die Welt gekommen ist, haben wir uns auseinandergelebt. Sie wollte, dass ich nur noch einmal im Monat vorbeikomme. Dann habe ich nur noch mit den Kindern gespielt. Martina und ich haben kaum mehr miteinander gesprochen. Dann ist was Merkwürdiges passiert: Als ich bei der Geburt von Michelle zu ihr ins Krankenhaus wollte, hat sie gesagt, ich darf nur kommen, wenn die beiden Buben nicht da sind. Ich habe die Kinder dann nicht mehr sehen dürfen.

Gab es einen Anlass?
Ich kann es bis heute nicht verstehen. Beim Spielen im Wohnzimmer hat sich Sebastian einmal an der Hand verletzt. Irgendetwas an der Wachstumsfuge. Sie ist komplett durchgedreht, hat mich dafür verantwortlich gemacht und gesagt, „du greifst mein Kind nimmer an“. Ich durfte nicht einmal ins Krankenhaus mitfahren. Sie hat den Vorfall später vor Gericht verwendet, um zu behaupten, ich wäre gewalttätig.

Wie ist es Ihnen dabei gegangen?
Es war die Hölle für mich. Wenn ich nach Wochen endlich wieder die Kinder sehen hätte dürfen, hat sie mich angerufen und unter irgendeinem Vorwand wieder abgesagt.

Dann kam es zur Scheidung?
Ja. Ostern 2010 haben wir beschlossen, uns scheiden zu lassen.  Ich hatte wegen der ganzen Sache Depressionen und war stationär in psychiatrischer Behandlung. Ich wollte nur noch, dass dieser Wahnsinn zu Ende ist. Sie hat die Scheidungspapiere selbst vorbereitet und ich habe dummerweise unterschrieben, ohne Rücksprache mit einem Anwalt zu halten. Darin stand, dass ich auf das Besuchsrecht für die Kinder verzichte. Als ich das realisiert habe, war es zu spät.

Was war dann?
Ich habe über ein Jahr gebraucht, um mich zu erholen, habe Medikamente geschluckt wegen meiner Depressionen. Dank meiner Schwester hatte ich wieder Kontakt zu meinen Eltern.
Sie haben mich dann unterstützt und mir geholfen, das Besuchsrecht bei Gericht zu beantragen. Auf Genehmigung des Gerichts durfte ich dann 2013 das erste Mal unter Aufsicht wieder die Kinder sehen (siehe Zusatzbericht).

Nachbarn ihrer Ex-Frau an deren neuer Adresse in Böheimkirchen haben geschildert, dass sie die Kinder von anderen Personen fernhielt. Andere Kinder durften nicht spielen kommen.
Sie hat sich auch früher immer so verhalten. Die Kinder wurden von ihrem Umfeld regelrecht abgeschirmt. Das war wie ein Wahn.

Wie haben Sie von der Tragödie erfahren?
An dem Tag, als die Leichen gefunden wurden, bekam ich einen Anruf von der Polizei, dass sie zu mir kommen, um mir eine Nachricht zu überbringen. Bevor sie da waren, hatte ich alles schon im Internet gelesen. Ich habe Fotos von der Hausnummer gesehen und mit der Adresse von den Gerichtsunterlagen verglichen. Es war dieselbe.

Haben Sie eine Erklärung für die Tat?
Ich kann es nicht begreifen. Geldsorgen können es nicht gewesen sein. Ich habe ihr monatlich mehr als 1500 Euro an Alimenten und Unterhalt überwiesen. Ihre Mutter bekam eine Pension und der Bruder hatte einen guten Job. Eventuell war es wegen der Erkrankung ihrer Mutter (Anm.: Kurz vor der Tat wurde bei Mathilde R. eine Krebserkrankung diagnostiziert).

Wussten Sie von der Waffe im Haushalt?
Ja, ich wusste, dass ihre Mutter eine Pistole besitzt, seit der Vater tot war. Aber ich dachte mir nichts dabei.

Was empfinden Sie?
Ich bin verzweifelt und habe eine Riesenwut auf die Martina. Die Kinder waren schutzlos. Ich hoffe nur, dass sie nichts gespürt haben. Hoffentlich haben sie tief und fest geschlafen.

Kinder brauchen Kontakt – Studien zum Thema

Nach der Scheidung

trauriges Kind
BeitragBeitrag
Viele Kinder leiden, weil sie einen Elternteil nicht sehen können.
Kinder brauchen Kontakt
Gefahr für Depressionen ist bei Scheidungskindern groß
„Kontaktabbruch zu Eltern macht Scheidungskinder krank“, sagt Ursula Gresser. Die Medizinerin hat die sechs neuesten internationalen Studien zu dem Thema ausgewertet.
Der Kontaktabbruch zu lebenden Eltern schädigt die Kinder etwa doppelt so lang und dreimal so intensiv wie der Kontaktabbruch aufgrund von Tod eines Elternteils„, so Gresser. Am häufigsten trete laut den Studien die Depression auf, am zweithäufigsten die Suchterkrankung.
„Juristen können sich nicht mehr darauf berufen, dass sie mit Kontaktabbruch zum Wohl eines Kindes handeln. Wer jetzt noch Kontaktabbruch veranlasst, handelt im Wissen der Schädigung.“
Mindestens zwölf Prozent der Kinder haben geschiedene Eltern

Im Jahr 2014 wurden in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 166.199 Ehen geschieden. Betroffen davon waren 134.803 minderjährige Scheidungskinder, die ihr Zuhause so, wie sie es kannten, verloren. Offizielle Zahlen über Trennungskinder von unverheirateten Eltern gibt es nicht.

Und immer mehr Auseinandersetzungen zwischen Ex-Partnern über den Umgang mit den gemeinsamen Kindern landen vor Gericht. 2014 gab es 56.400 Verfahren um Umgangsstreitigkeiten an deutschen Gerichten, zehn Jahre zuvor waren es nur 35.156 gewesen.
Jede sechste Familie mit minderjährigen Kindern in Deutschland hat nach Einschätzung des „Deutschen Jugend Instituts“ (DJI) eine Trennungsgeschichte hinter sich. Das Institut geht davon aus, dass mindestens 12,5 Prozent der Minderjährigen getrennt lebende Eltern haben. Andere Studien kommen sogar zu Ergebnissen von mehr als 20 Prozent.
Unqualifizierte „Fachleute“

Familienpsychologische Gutachten: mangelhaft
Der Deutsche Richterbund (DRB) hat eine aus seiner Sicht mangelhafte Ausbildung mancher Gutachter beim Familienrecht beklagt.

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Mobbing in der Schulverwaltung

Mobbing in der Schulverwaltung:
„Sie sind die Nächste“

foto: privat

Die Depressionen Mayers gehen auf das schikanöse Verhalten der Landesschulinspektorin zurück, sagt der Oberste Gerichtshof

Eine Direktorin wurde von ihrer Schulinspektorin schikaniert. Den Grund sieht sie in der politisch besetzten Schulverwaltung Wien / St. Pölten –

„Ich halte Sie für krank.“ „Ich zweifle an Ihren Manieren.“ „Sie leiden an Realitätsverlust.“ „Ich habe schon zwei bis drei Direktoren in die Pension gelobt, Sie sind die Nächste.“

Diese Sätze sind bei nur einer Besprechung zwischen einer niederösterreichischen Landesschulinspektorin und Direktorin Evelyn Mayer gefallen. Nach vier Jahren hat der Oberste Gerichtshof im November endgültig entschieden: Die jahrelangen Schikanen und Anschuldigungen der Vorgesetzten gegen die Direktorin waren Mobbing und die Ursache für ihre Depressionen.

Das Bildungsministerium plant nun die Einsetzung von Mobbingpräventionsbeauftragten in den Bundesländern. Mayer ist erleichtert über das Urteil, sieht darin aber nur einen Teilerfolg. „So will man nach vierzig Jahren nicht gerne aus dem Berufsleben aussteigen“, sagt sie zum STANDARD.

Sie sei aus ihrem Job als Leiterin der Schule für wirtschaftliche Berufe in Biedermannsdorf gejagt worden und habe sich in ihrem kleinen Wohnort nicht mehr frei bewegen können. „Ich konnte ja nicht jedem erklären, was wirklich vorgefallen ist.“
Wegen eines Burnouts wurde sie für dienstunfähig erklärt und vergangene Woche gegen ihren Willen in Pension geschickt. Als „Gequake“ abgetan Begonnen hat der Konflikt im Jahr 2007. Aus der Sicht Mayers verschlechterte sich damals das Verhältnis zu der für sie zuständigen Landesschulinspektorin zunehmend, heißt es in dem OGH-Urteil, das dem STANDARD vorliegt. Die Inspektorin warf ihr unter anderem vor, die Schüler unter Druck gesetzt zu haben, der Stundentafel – der Anzahl der Unterrichtsstunden pro Schulfach – zuzustimmen, die diese nicht wollten.

„Diese Vorwürfe trafen nicht zu“, schreibt das Gericht. Im Herbst desselben Jahres sagte die Inspektorin einer anderen Schuldirektorin, dass es in Biedermannsdorf „zugehe“. Als Mayer nachfragte, was sie denn gemeint habe, tat die Inspektorin diese Nachfrage als „Gequake“ ab, mit dem sie nicht behelligt werden wollte.
Es folgten Machtdemonstrationen: Die Inspektorin erlaubte der Direktorin nicht, Gesprächsprotokolle von Dienstbesprechungen zu ergänzen, und verlangte von ihr, das Protokoll ohne Änderungen zu unterschreiben. Mayer ging dazu über, diese gar nicht mehr zu unterschreiben. Arbeitsaufträge wurden spontan geändert, sodass der bisherige Aufwand Mayers zunichte gemacht wurde. Mayer musste Vorgaben erfüllen, die anderen Schulleitern nicht gestellt wurden. Gericht: Schikanöses Verhalten

Von Mitte 2010 bis zu ihrer Pensionierung vor einigen Tagen war Mayer wegen einer Depression im Krankenstand. Zur Klage gegen den Bund entschied sie sich 2011. „Ursache für die Erkrankung ist das von der Klägerin als schikanös, herabsetzend und ungerechtfertigter Angriff auf ihre Person empfundene Verhalten der Nebenintervenientin (die Inspektorin, Anm.) als ihrer Vorgesetzten“, stellt der OGH fest.

Über die Ursachen für das Mobbing kann Mayer nur spekulieren. Einerseits habe sie sich bei Konflikten über die Stundentafel und Französischlehrer gegen die Landesschulinspektorin durchgesetzt. Das habe dieser nicht gefallen. Andererseits habe sie sich auch dagegen gewehrt, Teil einer „Informationskette“ an den niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll zu werden.

„Ich weiß nicht, ob es anders gelaufen wäre, wenn ich das nicht getan hätte.“ „Habe nicht ins System gepasst“ Was muss sich am System ändern, damit Fälle wie jener von Mayer nicht mehr passieren?

„Solange Posten politisch besetzt werden, wird es dieses Problem geben“, sagt die Betroffene. „Ich bin eine Nullnummer und habe nicht ins System gepasst.“
Von den Behörden ist sie enttäuscht. Vor ihrer Klage 2011 hat Mayer ihren Fall bei den zuständigen Sektionschefs des Bildungsministeriums vorgebracht, aber weder eine Reaktion noch Unterstützung bekommen. „Wir wollen keine öffentliche Hinrichtung“, habe es nur geheißen. Es gibt Belege dafür, dass die Behörden Mayer als Mobbingtäterin hinstellen wollten. Der amtsführende niederösterreichische Landesschulratspräsident Johann Heuras sowie Andreas Thaller, Generalsekretär im Bildungsministerium, verweisen in ihren Stellungnahmen an den STANDARD darauf, dass der Fall Mayers nicht eindeutig war.

Das Landesgericht St. Pölten hatte der Klägerin zwar Recht gegeben, das Oberlandesgericht Wien hatte sie aber in zweiter Instanz abgewiesen. Erst vor dem OGH hat die Direktorin Recht bekommen. Beauftragte für Mobbingprävention Heuras betont, dass sämtliche Vorfälle nicht in seine Amtszeit fallen.

Der damals zuständige Landesschulratspräsident Hermann Helm ist wie die mobbende Landesschulinspektorin bereits in Pension. Heuras nimmt die Entscheidung des OGH zur Kenntnis, sagt er. „Es ist meine Aufgabe als amtsführender Präsident, daraus die Lehren zu ziehen und Schritte zu setzen, dass sich Verstöße gegen das Mobbingverbot, ganz im Sinne der Bediensteten, nicht wiederholen und somit zukünftig keine Notwendigkeit bestehen wird, derartige Verfahren zu führen.“ Das OGH-Urteil werde genau analysiert und die Organe der Schulaufsicht über die rechtlichen Rahmenbedingungen unterrichtet.
Das Bildungsministerium bereitet unterdessen die Einsetzung von Mobbingpräventionsbeauftragten vor. Pro Bundesland soll es zwei bis drei dieser Beauftragten geben, heißt es zum STANDARD. Diese sollen Betroffene auf Wunsch beraten und unterstützen und über die Folgen von Mobbing aufklären. In getrennten oder gemeinsamen Gesprächen mit den betroffenen Personen soll der Sachverhalt dokumentiert und an einer Lösung gearbeitet werden. Auch ein Leitfaden gegen Mobbing wird erarbeitet.
Darin werden Betroffene unter anderem über Beschwerderecht und Ansprechpersonen informiert. Evelyn Mayer wird von diesem Vorhaben nicht mehr profitieren. Auch der Rechtsstreit mit dem Bund ist noch nicht vorbei. Die Parteien müssen sich auf eine Schadenssumme einigen. „Derzeit rechnen wir noch“, sagt Mayer. Es geht um ihren Verdienstentgang, Kosten für die Therapie sowie Prozesskosten.

Lisa Kogelnik3. Februar 2016, 14:48 373 Postings
http://derstandard.at/2000030287519/Mobbing-in-der-Schulverwaltung-Sie-sind-die-Naechste

Der Verlust eines Kindes kann Väter in den Suizid treiben!

In DE sterben ca. 10.000 Personen jährlich an Suizid. In Österreich ist die Zahl umgerechnet auf die Einwohner noch größer. Österreich ist nur 1/10  so groß hat aber 1.300 Suizide jährlich.
In Österreich und Deutschland gemeinsam sind das 31 Menschen pro Tag die den Freitod wählen.

2/3 davon sind Männer und Väter. 1/3 Frauen und Mütter

Artikel >>>

Todestag von Robert Enke„Papa war der beste Torwart der Welt“

 

Robert Enke, Hannover

Bongarts/Getty Images Vor sechs Jahren nahm sich Robert Enke das Leben

Am 10. November 2009 schockte eine traurige Nachricht das Land: Fußball-Nationaltorwart Robert Enke hatte sich das Leben genommen. Sechs Jahre sind seitdem vergangen, Witwe Teresa spricht offen über ihr heutiges Leben mit Adoptivtöchterchen Leila.

Sechs Jahre nach dem tragischen Tod von Robert Enke spricht Witwe Teresa Enke sehr emotional über ihren verstorbenen Mann. Jeden Tag denke sie an den ehemaligen Torhüter von Hannover 96: „Robert ist immer da“, sagte sie im Interview mit der Zeitung „Neue Presse.“

Robert Enke, Hannover

Bongarts/Getty Images Witwe Teresa Enke: „Robert ist immer da“

Zusammen mit ihrer sechsjährigen Tochter Leila hat die 39-Jährige inzwischen die alte Heimat Empede nahe der niedersächsischen Landeshauptstadt verlassen. Das gemeinsame Haus aus der Zeit mit dem Nationalspieler hatte sie Anfang 2014 verkauft und war nach Köln gezogen.

Mit Leila spricht Teresa Enke über Robert

Trotz neuen Umfelds bleibe Robert unvergessen, sagt Teresa Enke. Auch Adoptivtochter Leila wisse genau, wer ihr Vater gewesen sei. „Leila sagt immer, Papa war der beste Torwart der Welt. Ich berichtige sie da und sage: Papa hat auch ein paar Bälle reingelassen.“

Robert Enke, Hannover

Bongarts/Getty Images Teresa Enke kann die Tränen auf einer Pressekonferenz einen Tag nach dem Tod ihres Mannes nicht zurückhalten

Solche Gespräche seien sehr schön, sagt Teresa Enke. Sie wisse natürlich, dass sich Tochter Leila später anders mit dem Thema beschäftigen werde.

Zwei Jahre vor dem Suizid war Tochter Lara verstorben

Am 10. November 2009 hatte sich Robert Enke das Leben genommen. Er hatte jahrelang unter schweren Depressionen gelitten und seine psychische Krankheit verschwiegen.

Teresa Enke hatte zwei Monate nach dem Suizid ihres Mannes die Robert-Enke-Stiftung ins Leben gerufen. Seit Januar 2010 beschäftigt sich diese Stiftung mit der Erforschung von Depressionen und Herzkrankheiten.

Robert Enke, Hannover

Bongarts/Getty Images Zwei Jahre vor Enkes Suizid stirbt Tochter Lara an einer Herzkrankheit

Zwei Jahre vor dem bestürzenden Tod des damals 32-Jährigen war Tochter Lara an den Folgen einer Herzkrankheit im Alter von nur drei Jahren gestorben. Deshalb finanziert die „Robert-Enke-Stiftung“ auch die Forschung über Erkrankungen des Herzens.

 Dienstag, 10.11.2015, 13:05

http://www.focus.de/sport/fussball/sechster-todestag-robert-enke-bleibt-unvergessen-papa-war-der-beste-torwart-der-welt_id_5075316.html

 

Jugendamt – Tochter (13j.) und Vater sprangen in den Tod

Vater und Tochter stürzen aus Hochhaus – Familien-Drama im
Hamburger Jugendamt

Das 13-jährige Mädchen wird von Feuerwehrleuten in den Rettungswagen geschoben

Das 13-jährige Mädchen wird von Feuerwehrleuten in den Rettungswagen geschoben

Barmbek – Zwei Menschen stürzen aus dem 10. Stock in die Tiefe. Spielte sich in dem Büro-Hochhaus eine Familientragödie ab?

Die Rückseite des Shopping-Centers „Hamburger Meile“. Es ist 17.41 Uhr. Eine Frau beobachtet, wie ein Mädchen waagerecht und schreiend in die Tiefe fällt.

Sofort danach springt ein Mann hinterher. Die beiden Menschen landen in einem Gang im dritten Stock.

 Feuerwehrleute stehen vor dem Behörden-Hochhaus an der Hamburger Straße
Feuerwehrleute stehen vor dem Behörden-Hochhaus an der Hamburger Straße
Foto: Marco Zitzow

Nach BILD-Informationen soll es sich um Vater (45) und Tochter (13) handeln.

Notärzte und Feuerwehrleute versorgen die lebensgefährlich Verletzten. Der Vater muss durch Sanitäter reanimiert werden. Beide kommen in Krankenhäuser.

 Ein Sanitäter hockt auf der Trage und reanimiert den Vater
Ein Sanitäter hockt auf der Trage und reanimiert den Vater
Foto: Marco Zitzow

Die Mordkommission rückt an, untersucht ein Fenster im 10. Stock in dem Behörden-Gebäude, in dem sich auch das Jugend-Amt befindet.

Offenbar sind Tochter und Vater mit dem Fahrstuhl in das oberste Stockwerk gefahren.

 Mitarbeiter der Mordkommission untersuchen ein Fenster im 10. Stock
Mitarbeiter der Mordkommission untersuchen ein Fenster im 10. Stock
Foto: Marco Zitzow

Was sich genau dort abspielte, ermittelt jetzt die Kripo. Auch das mögliche Motiv des Vaters ist noch unklar.

 

07.08.2015 – 21:08 Uhr
  • Von MARCO ZITZOW und THOMAS RÖTHEMEIER

http://www.bild.de/regional/hamburg/unfaelle/vater-und-tochter-stuerzen-von-hochhaus-42107740.bild.html
Tags: Familiendrama – Jugendamt Hamburgerstraße – PAS – Selbstmord – Suizide – Freitod –

Artikel :

Vater und Tochter stürzen aus Sozialbehörde – tot

Noch ist unklar, was genau passiert ist. Ein Vater soll erst seine Tochter und dann sich aus einem Hamburger Hochhaus gestürzt haben. Es soll die Sozialbehörde der Stadt sein. Die Polizei ermittelt.

Ein Vater und seine 13-jährige Tochter sind nach einem Sturz aus dem zehnten Stock eines Hauses in Hamburg gestorben. „Ihnen konnte im Krankenhaus nicht mehr geholfen werden“, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstagmorgen.

Der 45-Jährige soll am Freitagabend erst das Mädchen aus dem Fenster gestürzt haben und danach selbst gesprungen sein, wie die Polizei mitteilte. Vor Ort hatten beide zunächst reanimiert werden können.

Zu dem Vorfall sei es in einem Gebäude am Einkaufszentrum Hamburger Meile im Stadtteil Barmbek-Süd gekommen, hieß es. Zum Einkaufszentrum selbst gehörte der Bereich nicht. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht.

Nach Informationen des „Hamburger Abendblattes“ soll es sich bei dem Haus um die Sozialbehörde an der Hamburger Straße handeln. Es liegt in einem Bürogebäude oberhalb des Shoppingcenters.

„Die Hintergründe des Geschehens sind noch ungeklärt“, sagte ein Sprecher der Polizei. Eine Mordkommission ermittle.

Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person von Depressionen betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefon-Seelsorge unter der Nummer: 0800 111 0 111.

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