Sollen Christen-Kinder zu Muslim-Pflegefamilien?

 

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Britisches Mädchen (5) muss Arabisch sprechen und ihr Kreuz abgeben

Sollen Christen-Kinder zu Muslim-Pflegefamilien?

LONDON (GB) – Ein fünfjähriges britisches Mädchen wurde in London in eine streng religiöse, muslimische Pflegefamilie gesteckt. Britische Politiker finden, dass der Hintergrund der Familie dem des Kindes entsprechen solle.

Im Londoner Bezirk Tower Hamlets lebt ein fünfjähriges, britisches Mädchen in einer streng religiösen, muslimischen Familie. 

Im Londoner Bezirk Tower Hamlets lebt ein fünfjähriges, britisches Mädchen in einer streng religiösen, muslimischen Familie.  GETTY IMAGES

Wie «The Times» schreibt, soll das Mädchen in einer der Familien gezwungen worden sein, Arabisch zu lernen. Zudem musste sie ihren Kreuzanhänger ablegen und durfte keine Spaghetti Carbonara – ihr Lieblingsgericht – essen, weil darin Speck enthalten ist.

Laut den Unterlagen der Sozialbehörden sprach eine der Familien nicht einmal Englisch. Zudem seien beide Pflegemütter verschleiert gewesen. «Das Mädchen schien sehr verzweifelt, weil es die Familie nicht verstehen konnte», geht aus den Unterlagen der Behörden hervor.

Der Fall hat in England in den letzten Tagen für Aufregung gesorgt. Deshalb hatte sich auch die Politik eingeschaltet. Am Montagabend haben mehrere Parlamentsabgeordnete eine sofortige Prüfung der Situation gefordert, wie die «Daily Mail» schreibt.

Kinder sollen in kulturell ähnlichen Pflegefamilien leben

«Pflegekinder sollten in Familien mit ähnlichem Hintergrund untergebracht werden», forderte Robert Halfon, Vorsitzender des Bildungskomitees im britischen Unterhaus.

Shailesh Vara, ehemaliger britischer Justizminister, pflichtet dem bei: «Die Entscheidung, das Mädchen dort unterzubringen, ist falsch! Die lokale Behörde hätte sicherstellen sollen, dass der kulturelle und religiöse Hintergrund des Kindes in einer Pflegefamilie respektiert wird.»

Dies gelte für Kinder aller Religionen. Auch bei muslimischen Pflegekindern sollten die aufnehmenden Familien einen ähnlichen Hintergrund aufweisen.

Normalerweise wird dies in Grossbritannien so praktiziert, doch der Bezirk Tower Hamlets – der den höchsten Anteil an Muslimen in Grossbritannien aufweist – war bereits vor einigen Monaten in den Schlagzeilen, weil die Behörden Pflegekinder in schlechte Hände gegeben hatten.

Nach dem Aufruf der Politiker vom Montag, wurde das Mädchen am Dienstag in die Obhut ihrer Grossmutter gegeben. Ein Richter forderte die Behörden auf, «kulturell passende Familien» für Pflegekinder zu suchen.

Kann das auch in der Schweiz passieren?

Kann so etwas auch in der Schweiz passieren? Wird hierzulande auf den Hintergrund der Pflegefamilie geachtet, dem das Kind anvertraut wird?

Ja. Zumindest einigermassen. Eine andere Religion ist zwar kein Ausschlusskriterium, kann aber eine Rolle spielen.

«Die Platzierung eines Kindes in einer Pflegefamilie ist jedes Mal ein sehr individueller Prozess. Dabei wird auch die Weltanschauung der Familie betrachtet und es wird abgeklärt, wie Religion den Alltag der Familie prägt», sagt Simon Thiriet, Kommunikationsleiter des Erziehungsdepartements des Kantons Basel-Stadt, zu BLICK. Doch dies sei nur einer von vielen verschiedenen Punkten.

«Sie ist ein weisses Mädchen. Nun ist sie in einer fremden Welt gefangen»

Für die leibliche Familie des britischen Mädchens ist der Fall klar: «Sie ist ein fünfjähriges, weisses Mädchen. Sie ist in diesem Land geboren, Englisch ist ihre Muttersprache. Sie besitzt einen britischen Pass und wurde getauft», so die Mutter des Mädchens zu «The Times».

Sie habe viel durchmachen müssen, weil sie ihrer Familie entzogen wurde; und sei zusätzlich in einer völlig fremden Welt gefangen gewesen.

Publiziert am 30.08.2017 | Aktualisiert um 09:51 Uhr
https://www.blick.ch/news/ausland/britisches-maedchen-5-muss-arabisch-sprechen-und-ihr-kreuz-abgeben-sollen-christen-kinder-zu-muslim-pflegefamilien-id7225465.html
Tags: Kindeswohl – Religion – Familienrecht – Pflegekind – Kinderhandel – Menschenhandel – Adoption – Kinderrechte – Kindesabnahme Gefährdungsmeldung – Kindeswohl – Kindeswohlgefährdung – Menschenrechte EGMR – psychische Gewalt

Was ein Siebenjähriger leistet – Unvorstellbar . . .

Rührende Geschichte aus ChinaMutter hatte Familie verlassen: Siebenjähriger pflegt gelähmten Vater

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SXC – In einem verarmten Dorf im Südwesten Chinas kümmert sich ein Siebenjähriger um seinen querschnittsgelähmten Vater (Symboldbild)

Die Geschichte eines Schuljungen aus China ist wirklich rührend.
Aufopferungsvoll kümmert er sich um seinen querschnittsgelähmten Vater. Die Mutter des Jungen hatte die Familie verlassen, nachdem der Vater von einem Gebäude stürzte und zum Pflegefall wurde.

Siebenjähriger Sohn - Ou Yanglin - pflegt seinen Vater

Ou Yanglin übernimmt die Aufgaben eines Erwachsenen – dabei ist er erst sieben Jahre alt. Bevor er in die Schule geht, pflegt er seinen Vater – und macht weiter, wenn er aus der Schule zurück kommt. Er kocht, geht einkaufen und sammelt auf den Straßen Schrott, um mit dem Verkauf ein kleines Gehalt zu erwirtschaften. Umgerechnet verdient er etwa 3,50 Euro am Tag. Das berichtet die „Daily Mail“.


Der Vater des Kleinen heißt Ou Tongming. Bei der Arbeit auf einer Baustelle stürzte der 37-Jährige von einem Gebäude und brach sich einen Wirbel. Seither ist er von der Hüfte abwärts gelähmt. Die Familie investierte ihre gesamten Ersparnisse in die medizinische Behandlung des Mannes, doch Tongmings Frau wurde es offenbar zu viel. Nach Informationen der „Daily Mail“ floh sie mit der gemeinsamen Tochter.

„Mein Vater braucht Medizin, aber ich habe kein Geld“

Yanglin blieb. Er übernahm die Pflege seines bettlägerigen Vaters. Seit über einem Jahr steht Yanglin morgens um 6 Uhr auf, um seinen Vater mit Medikamenten und Nahrung zu versorgen. Zur Mittagszeit eilt er aus der Schule nach Hause, füttert seinen Vater erneut und salbt wund gelegene Stellen an seinem Körper ein, so „Daily Mail“.


Eine Wunde am Becken hatte sich infiziert. „Mein Vater braucht Medizin, aber ich habe kein Geld“, sagte der Siebenjährigen zu lokalen chinesischen Medien. Die Geschichte des kleinen Jungen hat weltweit Betroffenheit ausgelöst.

Was sich Yanglin am allermeisten wünscht?

Dass er schnell erwachsen wird, denn dann könne er Geld verdienen, um die Leiden seines Vaters zu lindern.

 

Mittwoch, 04.11.2015, 05:21

 http://www.focus.de/panorama/welt/mutter-hatte-familie-verlassen-ruehrend-siebenjaehriger-pflegt-querschnittgelaehmten-vater-in-china_id_5060557.html
Picture by http://www.dailymail.co.uk/news/article-3301168/The-boy-7-sole-caretaker-paralysed-father.html?ito=social-facebook