Bestsellerautorin sorgt für Aufsehen „Nur Halbe Kindererziehung“

Bestsellerautorin Lisa Frieda Cossham

Darum hat sie ihre Familie für die Liebe verlassen


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Bestsellerautorin Lisa Frieda Cossham
Bestsellerautorin Lisa Frieda Cossham – Lisa Frieda Cossham © Olga Kessler

Mit ihrer Kolumne bei der „Süddeutschen Zeitung“ hat Frieda Lisa Cossham für Aufsehen gesorgt.

Denn dort plädiert die zweifache Mutter für ein Wechselmodell bei der KIndererziehung. Im Gespräch mit BUNTE.de spricht sie über das kontrovers diskutiertes Thema und ihr neues Buch.

Sie war noch am Anfang ihres Studiums, als sie mit 22 Jahren Mutter wurde. Den Vater ihrer beiden Kinder hatte Lisa Frieda Cossham bereits in der Schule kennengelernt. Trotz eines schwierigen Starts und einer oft ungewissen finanziellen Situation raufte sich die Familie zusammen – bis die heute 37-Jährige im Jahre 2013 mit Paul einen neuen Mann kennenlernte. Für ihn verließ die Journalistin sogar ihren Gatten – und einigte sich mit ihm bald auf ein in Deutschland wenig gebräuchliches Wechselmodell.

Was das konkret bedeutet, erklärte sie in einer viel diskutierten Kolumne in der „Süddeutschen Zeitung“.
Viele Leserinnen konnten allerdings nicht verstehen, wie man seine Kinder abwechselnd eine Woche dem Ex-Partner überlässt. Aus all den Fragen rund um die die paritätische Erziehungspartnerschaft entstand nun ein Buch mit dem sprechenden Titel „Plötzlich Rabenmutter? Wie ich meine Familie verließ und mich fragte, ob ich das darf“ (Verlag: blanvalet). Die Folge: viele Talkshow-Auftritte und lebhafte Debatten. Wir haben uns mit der streitbaren Frau getroffen und über die brennendsten Inhalte gesprochen.

Frau Cossham, wie hat sich Ihre Mutterrolle nach der Trennung verändert?
Lisa Frieda Cossham: Ich bin mir ihrer bewusster, nachdem ich sie erstmal in Frage gestellt habe: Wie kann ich eine gute Mutter sein, wenn ich meine Töchter nur jede zweite Woche sehe? Also habe ich überlegt, was für eine Mutter ich sein kann und will. Früher habe ich mir darüber keine Gedanken machen müssen, ich war eben einfach da, so grundsätzlich.

Welche Eltern können dieses Wechselmodell überhaupt leben?
Eltern, die in derselben Stadt leben. Die miteinander kommunizieren können. Schwierig wird es bei Eltern, die zerstritten sind, sich womöglich hassen. Die müssen dann andere Wege finden, um sich über die Kinder auszutauschen. Mein Ex-Mann und ich verstehen uns gut, das ist ein Glück, ich weiß. Für uns ist dieses Modell perfekt, aber jede Familie ist anders, hat andere Voraussetzungen.

Kann man sich das Modell auch bei kleinen Kindern vorstellen?
Schon, nur ist der logistische Aufwand dann natürlich größer. Ich bin froh, dass meine Kinder schon neun und elf Jahre alt waren, als wir uns getrennt haben. Sie haben die neuen Lebensumstände ganz gut nehmen können, glaube ich.

Hat ihr Ex-Mann gegen das Modell nie rebelliert?
Nein. Wir kennen uns aus der Schule, waren früh ein Paar und dann bald ein enges Elternteam, während wir studiert haben. Und ein Team sind wir bis heute, das erleichtert so vieles. Dafür möchte ich plädieren, für diese ebenbürtige Erziehungspartnerschaft.

In einer Situation war die Trennung doch dramatisch. Da wollten sie fast die Polizei holen.

War das einer der beklemmendsten Tage in ihrem Leben?
Das war ein schlimmer Moment, ja. Mein Ex-Mann Jan, wie ich ihn im Buch nenne, wollte in der Schulzeit mit den Kindern zu seiner Mutter fahren. Aber das ging natürlich nicht, sie hatten Schule und Jan war zu der Zeit nicht wirklich zurechnungsfähig. Ich habe ihn kaum noch erreicht. Das war seltsam, aber ich dachte, das wird vorbeigehen. Trotzdem wusste ich nicht, was tun, und habe die Polizei angerufen. Am Ende habe ich die Streife abbestellt, weil Jan eingelenkt hat.

Lisa Frieda Cossham © PR

Wie hat Ihr Ex-Mann auf Ihre wöchentliche Kolumne reagiert, in der Sie viel von Ihrer Familie preisgeben?
Ich weiß, dass er die Kolumne nur sporadisch gelesen hat. Einige Texte habe ich ihm geschickt und mir sein Einverständnis geholt. Wenn er nicht wollte, dass ich über etwas Bestimmtes schreibe, ein gemeinsames Weihnachtsfest zum Beispiel, hat er das gesagt. Daran habe ich mich dann gehalten, klar.

Was sagt die Familie zu dem Buch, den TV-Auftritten?
Die Kinder haben das Buch nicht gelesen, sie haben es nur in der Hand gehalten und sich über den Titel gewundert: Wieso steht da Rabenmutter? Das ist kein gebräuchliches Wort in unserer Familie. Am liebsten würden sie der Welt erklären, dass das nicht zutrifft.

Warum hat die Kolumne so kontroverse Facebook-Kommentare ausgelöst?
Diese Kommentare haben mich überrascht, denn in meinem direkten Umfeld hat niemand auf diese Weise reagiert. Ich glaube, dass es immer noch unerhört scheint, wenn die Frau sich trennt und freiwillig auf Zeit mit ihren Kindern verzichtet. Unserem alten Mutterideal nach müsste ihr größtes Bedürfnis sein, die Kinder um und bei sich zu haben. Dass sie ihre Familie für eine neue Liebe verlässt, gehört sich nicht. Das gilt als unnormal. Und zum anderen glaube ich, dass es auch Neid weckt, wenn man liest, wie jemand seinen eigenen Weg einschlägt. Oder sich selbstverwirklicht, wie auch immer man das nennen möchte. Das wünschen sich sicher viele Frauen und nicht immer lassen die Umstände das zu.

Wie haben die Kinder die Trennung verkraftet?
Am Ende gut, denke ich. Anfangs haben sie sich mit meinem Ex-Mann solidarisiert. Sie haben ihn in seinem Schmerz beobachtet, gesehen, wie er geweint und sich verlassen gefühlt hat und sind still geworden. Unnahbar. Ich habe mich darum bemüht ihnen zu zeigen, wie sehr ich sie wertschätze. Und auch ihren Vater. Jan zählt zu meinen besten Freunden, und diese Nähe spüren meine Kinder. Richtig erleichtert waren sie, als er mit seiner neuen Freundin zusammengekommen ist. Plötzlich wollten sie auch meinen neuen Freund kennenlernen, sie wollten ihre Eltern glücklich wissen. Sie haben die Trennung echt cooler genommen als wir Eltern. Trotzdem fragt man sich als Eltern natürlich, in welcher Form sich das alles auf ihr Bindungsverhalten auswirken wird.

Ist es nicht bitter, dass Sie für Paul soviel aufgegeben haben – und dann geht diese Liebe doch in die Brüche?
Ich hatte nie die Illusion, dass es mit Paul besser sein würde als mit Jan. Es war mehr ein Reinstraucheln, ich bin meinen Emotionen gefolgt. Und das habe ich nie bereut.

Thema Beratung. Sie haben sich auch für einen Mediator entschieden, warum?
Der war ganz wichtig für uns. Gerade bei einer großen Patchworkfamilie wird vieles komplizierter, und diese Gespräche helfen, Klarheit zu behalten: Warum bedrückt mich diese oder jene Situation? In welchen Beziehungsmustern bewegen wir uns? Manchmal hat der Mediator gesagt: Sie muten sich alle viel zu. Das hatte etwas Tröstliches.

Haben Sie eigentlich mit Müttern, die in Teilzeit arbeiten ein Problem?
Nein, absolut nicht. Aber ich fände es gut, wir würden uns den Erziehungsaufgaben gleichberechtigt stellen. Es ist doch schade, dass 90 Prozent der Trennungskinder bei einem Elternteil bleiben und fast immer die Mutter die Alleinerziehende ist und sie deshalb oftmals beruflich zurücksteht. Ich kann natürlich nur für mich sprechen: Ich bin eine bessere Mutter, wenn ich arbeiten gehe. Ich würde nach Wochen zwischen Supermarkt, Waschmaschine und Herd sehr ungnädig werden, mein Ex-Mann hat das immer gewusst. Aber das muss jede Frau, jedes Paar für sich entscheiden. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass so ein Satz wie: Ich habe doch keine Kinder gekriegt, um sie dann fremd betreuen lassen, uns ganz schön geprägt hat und uns immer noch prägt.

Sie schneiden auch das Thema Regretting Motherhood an …
Ich habe es in meinem Buch erwähnt, weil ich in den Reaktionen auf die Studie eine gewisse Parallele sehe zu denen auf meine Kolumne: Mütter scheinen das als Angriff zu erleben, wenn man nur laut darüber nachdenkt, welche Rolle man überhaupt einnehmen kann und will. Das hängt vielleicht auch damit zusammen, dass Frauen (und auch Männer) unsicher sind, wie sie mit den vielfältigen Anforderungen zurechtkommen sollen und das Lebensmodell anderer Familien ablehnen, um das eigen aufzuwerten.

Was vermisst man in dem neuen Lebensmodell?
Du nimmst mir die Hälfte ihrer Kindheit, hat Jan mal gesagt. Das stimmt, wir sehen unsere Kinder weniger, ich kenne nur noch einen Ausschnitt ihrer Lebenswelt. Und auch wenn es unseren Töchtern fröhlich sind, sie sich gut entwickeln und ich die freie Zeit genieße, die ich als Teilzeitmutter habe, so bleibt es das Modell ein Kompromiss: Zu viert haben wir es eben nicht geschafft.

 

Florian Koch 26. Februar 2017 um 15:46 Uhr
http://www.bunte.de/tipps-tricks/mamaglueck/bestsellerautorin-lisa-frieda-cossham-darum-hat-sie-ihre-familie-fuer-die-liebe-verlassen.html
Tags: Kindeswohl – Familienrecht – Halbe-Halbe –

SPÖ „Muttertag ist überholt und konservativ – Den Tag des Apfels finde ich auch nicht sehr beachtenswert“

SPÖ


SPÖ Frauenministerin

Heinisch-Hosek: „Männer dürfen nicht Ernährer sein“

Den Muttertag findet Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek „überholt und konservativ“, den Rabenmuttertag toll. Mit der „Presse am Sonntag“ sprach sie über Werte und gemeinsame Obsorge.

 

Ist der Muttertag für die Frauenministerin ein Feiertag oder ein zwiespältiger Anlass?
Echte Feministinnen lehnen ihn doch ab.

Gabriele Heinisch-Hosek: Deswegen begehen die sozialdemokratischen Frauen den Rabenmuttertag, um aufzuzeigen, dass Frauen, die die Erziehung ihrer Kinder und einen Beruf unter einen Hut bringen müssen, leider noch immer als Rabenmütter abgestempelt werden. Das sind sie aber nicht, das ist eine Mehrfachbelastung. Und in diesem Jahr gedenken wir der Müttersterblichkeit weltweit, also der häufigen Todesfälle vor und nach der Geburt. Das tun wir, um einen Gegenpol zum Muttertag zu schaffen, der überholt und konservativ ist.


Warum ist der Muttertag denn überholt?

Was sagt denn ein Muttertag oder ein Vatertag aus? Überhaupt nichts.
Es mag bestimmte Tage geben, die mehr bedeuten, wie etwa den Frauentag – aber der Muttertag? Wenn eine Frau ein Kind bekommt, braucht sie mehr als nur einen solchen Ehrentag. Das reicht nicht.

 

Aber bei einer Frau reicht es für einen Frauentag durch ihre Geburt als Frau? Oder beim Wasser, siehe Tag des Wassers?

Das sind keine Ehrentage, sondern wir gedenken der Bedeutung oder der Stellung der Frau. Den Tag des Apfels finde ich auch nicht sehr beachtenswert.

 

Wenn eine Frau sich heute über ihre Rolle als Mutter definiert und nicht in einem Beruf arbeitet, hat sie heute mehr Erklärungsbedarf als eine berufstätige Frau ohne Kinder, oder?

Die Frage ist, ob es sich eine Frau leisten kann, zu Hause zu bleiben. Wenn die Kinder klein sind, bieten wir durch die verschiedenen Karenzgeld-Lösungen allen Frauen die Möglichkeit, zu Hause zu bleiben. Aber unser Ziel ist es, dass Frauen möglichst schnell wieder in den Beruf kommen. Ebenso wichtig ist die Frage, wie die Erzeuger der Kinder, die Väter, ihren Anteil an der Arbeit mit den Kindern übernehmen.

 

Verzeihen Sie, aber wir hören da schon heraus, dass es für Sie zu wenig ist, „nur“ Mutter zu sein, oder?

Es gibt kaum mehr Mütter, die vor der Geburt ihres Kindes keinen Beruf erlernt haben. Danach als Mutter zu Hause zu sein, birgt Gefahren, vor allem die, nicht mehr den Wiedereinstieg zu schaffen. Es geht auch darum, sich zu verwirklichen. Und dann ist auch die Absicherung im Alter wegen fehlender Pensionszeiten nicht gegeben.

Um es umzudrehen: Bliebe ein Mann ausschließlich als Hausmann bei den Kinder zu Hause, würden Sie das begrüßen?

Das sind seltene Ausnahmen, bei Männern würden das alle cool finden. Frauen haben das immer schon gemacht. Ich würde es auch bei einem Mann nur auf Zeit begrüßen. Wir können das Daheimbleiben nicht unterstützen. Das können wir uns nicht leisten.

 

Sie hätten gern eine stärkere Rolle der Väter in der Erziehung. Aber wenn es um mehr Väterrechte geht, dann sperren Sie sich dagegen. Das ist bei der gemeinsame Obsorge so.

Das stimmt so nicht. Wir können bei den zehn Prozent der strittigen Scheidungsfälle nicht als Staat Harmonie verordnen und automatisch eine gemeinsame Obsorge anordnen. Das geht nicht. Wenn schon die Trennung nicht funktioniert, wie soll das dann bei der gemeinsamen Obsorge gehen?

 

Hatten Sie schon einen Termin mit der neuen Justizministerin Beatrix Karl zu dem Thema?

Nein, es gab zwar Kontakt. Kollegin Karl hat dabei einen Termin angekündigt, bei dem wir unsere Berührungspunkte, die wir schon haben, klären werden.

Warum sind manche Juristen bei der gemeinsamen Obsorge nicht Ihrer Meinung?

Weil sie vielleicht die reale Situation streitender Erwachsener nicht immer richtig einschätzen. Oder sogar aus eigener Betroffenheit glauben, dass, wenn man mehr Rechte hat, die Welt in Ordnung wäre. Das stimmt aber nicht, der Streit wird nur verlagert. Das hat man in Deutschland gesehen: Es gibt zwar weniger Obsorgestreitigkeiten, aber die Besuchsrechtsstreitigkeiten sind um ein Drittel gestiegen.

 

Aber sehen Sie es auch so, dass Väter zum Teil nicht gerecht behandelt werden?

Sicher. Ledige Väter durften in Österreich bisher nicht einseitig gemeinsame Obsorge beantragen, hier brauchen wir auch nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte eine neue Lösung. Dem einseitigen Antragsrecht lediger Väter kann ich sehr wohl nahetreten. Aber erst, wenn eine Zeit nach der Geburt vergangen ist, in der der Vater eine Bindung zum Kind aufgebaut hat. So, wie es im Entwurf der Ex-Justizministerin steht, dass sofort nach der Geburt die gemeinsame Obsorge greift, würde ich es nicht empfehlen. Wobei man sie ohnehin schon bei der Geburt beantragen kann, sofern beide einverstanden sind.

 

Man könnte aber auch sagen: Man weiß auch bei der Mutter nicht . . .

Es gibt gute Mütter und schlechte Mütter, gute Väter und schlechte Väter, keine Frage. Das österreichische Recht hält aber fest, dass bei der Pflege und Erziehung die Mutter, die das Kind ja geboren hat, geeignet ist, mit dem Kind zu leben, während das bei den Vätern nicht immer der Fall ist. Die wollen manchmal nicht. Es ist auch ein bisschen komisch, wenn unmittelbar nach der Geburt der zweite Teil sagt: Ich will einseitig gemeinsame Obsorge beantragen. Da könnte man schon denken, dass etwas nicht stimmt.

 

Wie tun Sie sich mit einem neuen ÖVP-Chef und ÖVP-Team, deren Familienbild nach eigenen Aussagen christlicher, konservativer, traditioneller ist als das bisherige?

Genau das ist auszuloten. Denn ich betrachte weiter den Wirtschafts- und Familienminister als meinen Spiegel. Mit ihm werde ich bald einen Termin ausmachen, weil es mich sehr drängt, über die Anstoßfinanzierung zur Kinderbetreuung weiterzuverhandeln. Wer Familienpolitik macht, müssen die ÖVP-Politiker untereinander klären. Modern und gut soll sie sein, Rückschritte werden wir nicht zulassen.

 

Dann wird sich Spindelegger mit seiner proklamierten Rückbesinnung auf die traditionellen Werte der ÖVP aber schwertun.

Ich habe nichts gegen Werte, auch nicht gegen traditionelle, solange sie nicht bedeuten, dass eine erreichte Situation wieder zurückgenommen wird. Frauen dürfen nicht zurück an den Herd geschickt werden, während Männer als Hauptverantwortliche und -ernährer das Geld nach Hause bringen. Wie kämen auch die Männer dazu?

 

Bezüglich neue ÖVP-Partner: Können Sie sich mit Maria Fekter als Finanzministerin vorstellen, die eine Besoldungsreform für den öffentlichen Dienst doch anzugehen?

Wir verhandeln gerade ein neues Dienstrecht für die Lehrerinnen und Lehrer. Das ist ein großer erster Schritt, der ein Drittel aller öffentlich Bediensteten betrifft. Natürlich wünsche ich mir für alle, dass die Jüngeren, die in den Job einsteigen, mehr verdienen, während die Gehaltskurve abflacht. Im letzten Budget waren keine Mittel für die Besoldungsreform vorhanden, weil sie so viel kosten würde: 200 bis 300 Millionen Euro für alle Berufsgruppen. Die Frage bei der neuen Ministerin, ob wir das nicht doch angehen, würde sich allemal lohnen. Und die werde ich ihr auch stellen. In sieben bis zehn Jahren würden sich die Kosten einer Besoldungsreform neutralisieren.
(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 08052011)
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/660220/HeinischHosek_Maenner-durfen-nicht-Ernaehrer-sein

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