Wirtschaftsflüchtlinge haben kein Asyl, sagt Sebastian Kurz ÖVP

Wirtschaftsflüchtlinge haben kein Asyl, sagt Sebastian Kurz ÖVP

Artikel:

Kurz warnt: Dürfen Erdogans Spiel nicht mitspielen

Der Bundeskanzler hat andere EU-Staaten davor gewarnt, Flüchtlinge aufzunehmen.

Jene Migranten hätten keinen Anspruch auf Asyl, sagte Kurz. „Die Menschen, die jetzt an dieser Grenze ankommen, sind ja größtenteils nicht Flüchtlinge, die aus dem syrischen Kriegsgebiet fliehen. Es sind zum größten Teil Migranten, die schon jahrelang in der Türkei leben. Diese Menschen haben kein Recht auf Asyl in Griechenland, denn sie werden in der Türkei nicht verfolgt.“ Sie würden von Erdogan ausgenutzt und instrumentalisiert, um Druck auf die EU zu machen. „Dieses Spiel dürfen wir nicht mitspielen.“

Der Bundeskanzler warb für einen wirksamen Schutz der EU-Außengrenzen. Andernfalls drohe eine Rückkehr zu nationalen Grenzkontrollen. „Wenn die Grenzen nach außen nicht funktionieren, wird es wieder Grenzen innerhalb Europas geben“, so Kurz.

Auf die Frage, ob im äußersten Fall auch Militär zum Schutz der Grenzen eingesetzt werden solle, antwortete der Regierungschef: „In Österreich ist das üblich und deshalb keine emotionale Debatte. Grenzkontrollen werden bei uns vom Bundesheer und der Polizei gemeinsam vorgenommen.“

 

06.03.2020

https://kurier.at/politik/inland/kurz-warnt-duerfen-erdogans-spiel-nicht-mitspielen/400773285

 

Binnen-I der feministische Denkfehler

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Zu spät zur 68-er Demo?

Es ist eigentlich fast zu dümmlich, um darüber zu diskutieren. Da es aber in vieler Hinsicht ein Symbol für eine völlig schiefgelaufene Frauenpolitik und ein Symptom für ständig wiederkehrende feministische Denkfehler ist, muss man sich der Sache annehmen: Es geht um das plötzlich wieder heiss umkämpfte Binnen-I.

Unterdrückung durch einen Buchstaben?

Was bisher geschah: Durch eine Order des österreichischen Verteidigungsministers Mario Kunasek soll das Binnen-I aus allen Schriftsätzen des Bundesheeres verbannt werden (allerdings gab es dort nie eine offizielle verwendungspflichtige Einsetzung desselben). Kunasek hat aber damit trotzdem einen feministischen Aufschrei verursacht, der durch die herkömmlichen wie die sozialen Medien hallte und sogar einige tausend Hardcore-Feministinnen veranlasste, aus Protest eine Menschenkette rund um die Wiener Ringstrasse zu bilden. Die Damen meinen, durch die Rücknahme des Binnen-I würden Frauen unterdrückt, weil sie dadurch sprachlich weniger sichtbar seien.

Zu feige für echte Probleme

Dass diese Aktion ein reiner Stellvertreterkrieg und so feige wie peinlich war, ist nachzuweisen: Wirkliche und real frauenverachtende und -unterdrückende, ja sogar frauenverletzende Vorkommnisse und Haltungen, die in Europa und anderswo durch kulturelle Einflüsse im Zunehmen sind, fanden bisher keinen solchen Protest. Es sei nur an die aus dem Orient kommende Genitalverstümmelung erinnert. Gar nicht zu reden von anderen, auch hierorts täglich und überall zu beobachtende Tatsachen wie dem Kopftuchzwang oder von der streng hierarchischen Rangordnung zwischen Mann und Frau  in den Parallelkulturen. Deren sichtbares Zeichen ist beispielsweise, dass muslimische Frauen auf der Straße hinter ihren Männern zu gehen haben. Brachten diese Dinge jemals Menschenketten unserer tapferen Feministinnen hervor?

Sie denken einfach unlogisch

Im Übrigen basiert die wütende Verkrallung der Feministinnen in das Binnen-I auf einem krassen Denkfehler: Wenn etwa zu Berufsbezeichnungen, die sprachlich genuin männlich charakterisiert sind, einfach ein Anhängsel namens „-In“ dazugepappt wird, entsteht erst recht genau das, was die Frauenkämpfer angeblich vermeiden und ausmerzen wollen: Die Frau wird zur Sekundärausprägung des Männlichen.

Ein Beispiel: Wenn der Schneider eine Schneiderin ist, müsste eigentlich auch der Schneider zunächst zu einem Schneiderer umgemodelt werden, erst dann kann die Frau Schneider zu einer Schneiderin werden. Andernfalls bleibt die Schneiderin ja nur ein Abkömmling des männlichen Ur-Schneiders. Und so müsste es bei allen Berufen und Bezeichnungen sein, denen man männliche und weibliche Varianten zuordnen will. Zuerst müssten die Rechtschreibpäpste und -Innen neutrale Berufsbezeichnungen erfinden. Aus diesen könnte man dann männliche und weibliche Formen konstruieren. Ein haarsträubendes linguistisches Unterfangen, dessen Absurdität sofort erkennbar ist.

Andere sind weiter

Der von den Progressiven und Linken so gern hofierte französische Premier Macron hat übrigens vor kurzem per Erlass die Gender-Schreibweise in Frankreich aufgehoben – aus ganz pragmatischen Gründen. Das dürfte den teilnehmenden und empörten Frauen bei der Menschenkette auf der Ringstrasse entgangen sein. Unser Verteidigungsminister befindet sich also durchaus in prominenter Gesellschaft, wohingegen die österreichischen Feministinnen nun wirken, als ob sie ein paar Jahrzehnte zu spät zu den 68er Demos auf der Ringstrasse gekommen wären.

, Kommentare

https://www.thedailyfranz.at/2018/05/27/zu-sp%C3%A4t-zur-68-er-demo/
Tags: Frauenpolitik- Gendern-Feminismus – feministische – Feministin – Österreich Familienrecht – Genderwahn

Binnen-I wird gestrichen – Schluss mit den Genderwahnsinn

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Schluss mit Gendern

Bundesheer streicht jetzt das Binnen-I

Egal ob Mann oder Frau, der Großteil der Österreicher verwendet das aufgezwungene Binnen-I sowieso nicht im Alltag bzw. stolpert über Wörter wie „StudentInnen“. Jetzt heißt es für das unselige Gendern bei der Sprache im Heer: Abtreten!

FPÖ-Verteidigungsminister Mario Kunasek gibt das Streichkommando für sämtliche Formulierungen beim Bundesheer, die den Sprachfluss unnötig beeinträchtigen. „Feministische Sprachvorgaben zerstören die gewachsene Struktur unserer Muttersprache bis hin zur Unlesbarkeit und Unverständlichkeit“, so Kunasek. Der 2001 verordnete „geschlechtergerechte Sprachgebrauch“ hat sich im Zeichen der sogenannten Genderei als nicht praxistauglich erwiesen.

Sprachliche Gleichberechtigung der Geschlechter wird nicht prinzipiell abgelehnt. Wo sich eine Alltagstauglichkeit ergibt, werden Formulierungen wie z.B. „die Studierenden“ verwendet.

Martina Münzer, Kronen Zeitung, 25.05.2018 06:00
http://www.krone.at/1712881

2. APA-OTS:

FPÖ–Schimanek: „Abschaffung des Binnen-I sollte Schule machen“

„Binnen-I verunstaltet unsere Sprache und dient weder der besseren Verständlichkeit noch der Geschlechtergerechtigkeit“

Wien (OTS) – Die freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Carmen Schimanek freut sich über den Vorstoß von Verteidigungsminister Mario Kunasek, beim Bundesheer auf das Binnen-I zu verzichten und stattdessen wieder auf leicht verständlichen sowie praxisnahen Sprachgebrauch zu setzen. „Das Gendern hat in den letzten Jahren überhandgenommen und beinahe exzessive Ausmaße entwickelt – endlich wird dieser unsäglichen Entwicklung entgegengesteuert. Das Binnen-I verunstaltet nur unsere Sprache und hilft allerdings keiner einzigen Frau.“

Die FPÖ-Frauensprecherin wünscht sich, dass auch andere Behörden dem Beispiel Kunaseks folgen und beim internen Sprachgebrauch wieder auf bessere Lesbarkeit und Verständlichkeit Bedacht nehmen. „Ich bin überzeugt, dass auch in anderen Bereichen wieder auf das Gendern verzichtet werden kann, ohne, dass auch nur eine Frau dadurch diskriminiert wird. Das Binnen-I dient weder der besseren Verständlichkeit noch der Geschlechtergerechtigkeit“, betonte Schimanek.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub 
01/ 40 110 – 7012 
presse-parlamentsklub@fpoe.at 
http://www.fpoe-parlamentsklub.at 
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180525_OTS0074/fpoeschimanek-abschaffung-des-binnen-i-sollte-schule-machen

 Tags: Feminismus – feministische – Feministin

Warum gibt es noch immer keine Gleichberechtigung

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BH
KARRIERE MIT BH


Lesenswert?

Warum gibt es noch immer keine Gleichberechtigung

beim Wehrdienst?

ich plädiere dafür, endlich für burschen UND mädchen eine verpflichtende zeitspanne (6 – 12 monate) einzuführen.
es kann sich jeder aussuchen, ob er zum bundesheer geht oder zivildienst macht.

das wäre in zeiten, wo gleichberechtigung immer eingefordert wird, nur gerecht!

Mein Graz,

Verpflichtender Grundwehrdienst für Frauen

Ein verpflichtender Grundwehrdienst für Frauen beim österreichischen Bundesherr, wäre auch wichtig um die Lohnschere zu schließen, da diese Zeiten auch bei der Pension angerechnet werden.
😉
leaksmaouse, 03 

Artikel:
Politik – Innenpolitik

Girls‘ Day  Mehr Mädchen für das Bundesheer

Ministerien und Betriebe öffnen heute ihre Pforten, um Mädchen für von Männern dominierte Berufe zu gewinnen.

 GLEICHBERECHTIGUNG MANN - FRAU / SOLDATIN / BUNDESHEER

GLEICHBERECHTIGUNG MANN – FRAU / SOLDATIN / BUNDESHEER © (c) GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com (GEORG HOCHMUTH) 

 Beim heutigen Girls’ Day stehen junge Frauen im Mittelpunkt. Ministerien, Unternehmen, Betriebe und Hochschulen laden Schülerinnen ab zehn Jahren dazu ein, Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennenzulernen.

Eingeführt wurde der Girls’ Day 2006 vom Frauenministerium. Langfristig soll damit der weiterhin geringe Anteil von Frauen in technischen Berufen erhöht werden. Denn finden sich zwar mehr Frauen in Studienrichtungen wie Veterinärmedizin (ca. 78 Prozent), Geisteswissenschaften (ca. 71) und Bildende und angewandte Kunst (ca. 63), sind es in den Studien Montanistik (ca. 77 Prozent), Technik (ca. 75) und Theologie (ca. 54) deutlich mehr Männer. „Wir sehen, dass Maßnahmen wie der Girls’ Day – langsam, aber sicher – greifen“, erklärt Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ). „Ein Blick auf die Lehrlingsstatistik zeigt, dass seit Jahren auch erstmals ein technischer Beruf unter den zehn beliebtesten Lehrberufen der Mädchen ist – nämlich die Metalltechnik.“
Bei den Mädchen will man heute mit Action punkten. Workshops zu den Themen Wasser und Blitze sowie Experimente mit Säuren sollen Lust auf Technik machen. Und auch das Bundesheer präsentiert sich in der Hoffnung, die Zahl der aktuell 468 Soldatinnen zu steigern. Ausrüstung, Geräte und Abteilungen werden vom Heerespersonal vorgestellt.
Eröffnet wird der „Tag der Mädchen“ aber von einem Mann: Vizekanzler und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner gibt gemeinsam mit der Cern-Direktorin Fabiola Gianotti im Naturhistorischen Museum in Wien den Startschuss.

Von CHRISTINA TRAAR | 05.06 Uhr, 27. April 2017
http://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5207769/Girls-Day_Mehr-Maedchen-fuer-das-Bundesheer
Tags: Männer – Frauen – Wehrdienst Zivildienst Frauentag – Mädchentag – Grundwehrdienst – ÖVP

Gleichberechtigung – ÖVP will Wehrpflicht für Frauen – SPÖ blockt ab

Stirbt der Feminismus in der ÖVP, könnte man auch fragen?

Gleichberechtigung – ÖVP will Wehrpflicht für Frauen

Eigentlich wäre es ja ein sehr großer Schritt in Richtung  Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen. Mütter könnten mit ihren jungen Söhnen auch gemeinsam über dieses interessante Thema profesionell sprechen.
Durch die Beteiligung von Frauen beim Bundesheer in Österreich könnte vom weiblichen Geschlecht ein wichtiger gesellschaftlicher Beitrag zur präventiven Terror-Bekämpfung geleistet werden.
Auch in der Schweiz wird derzeit die Frage der Frauenwehrpflicht diskutiert.

Gut eineinhalb Jahre nachdem Österreich abstimmte, ob die Wehrpflicht ganz abgeschafft werden sollte, beschlossen die Norweger, dass auch Frauen den Präsenzdienst leisten sollen.
Damit die Gleichberechtigung auch in der Armee gegeben ist, hat das norwegische Parlament im Oktober 2014 mit großer Mehrheit die Wehrpflicht auch für Frauen beschlossen.
Nun müssen die ersten jungen Frauen einrücken und werden gemeinsam mit ihren Landsmännern dem Vaterland dienen.

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Ein weiterer Vorteil von Frauen wäre natürlich die Erhöhung der Pensionszeiten, da die Präsenzzeit voll zur Pension angerechnet wird.
Gesellschaftspolitisch sind ja die fehlenden Pensionszeiten bei Frauen immer wieder ein sehr wichtiges Thema seit vielen Jahren.

Einige Frauen, welche in ihrer späteren Berufslaufbahn zur Polizei wechseln möchten oder auch eine Karriere beim österreichischen Bundesheer anstreben, hätten im Zuge dieses abgeleisteten verpflichteten Präsenzdienst beim Bundesheer die gleichen Chancen in dieser Berufssparte wie Männer.

Auch im sozialen Berufsbereich, wie Rettung oder im Spitalsbereich steigen die späteren Berufsaussichten für Frauen wensentlich, wenn man im Zuge des Präsenzdienst als Sanitäterin oder im Zivildienst in diesem Bereich schon Erfahrung und Ausbildung vorweisen kann.

Admin Familie Familienrecht, am 14-08-2016

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14.08.2016 – 1425

Foto: APA/GEORG HOCHMUTH

ÖVP will Wehrpflicht für Frauen SPÖ blockt ab

13.08.2016, 16:30

Aufhorchen lässt die Tiroler ÖVP- Zukunftshoffnung und Abgeordnete Kathrin Kaltenhauser. Im „Krone“ Interview spricht sie sich für einen verpflichtenden sechsmonatigen Wehrdienst für Frauen aus: „Die Mädchen sollen natürlich zwischen Wehr- oder Zivildienst auswählen können!“

Konkret stellt sich die ÖVP- Politikerin (33) das so vor, dass der Wehrdienst künftig für alle sechs Monate dauern soll. „Jeder, Frau wie Mann, soll sich aussuchen können, ob er Dienst beim Heer oder bei einer sozialen Einrichtung machen will. Auch den Zeitpunkt des Wehrdienstes soll jeder selbst wählen können“, erklärt Kaltenhauser.

Die Tiroler Landtagsabgeordnete Kathrin Kaltenhauser
Foto: Christof Birbaumer

Wehrdienst als Mehrwert fürs spätere Leben

Im Wehrdienst sieht sie keine Bürde, sondern einen Mehrwert für das spätere Leben.
Ich habe die Burschen bewundert, die zum Beispiel beim Grundwehrdienst einen Lkw- Führerschein machen durften.
Diese Möglichkeit hätte ich auch gerne gehabt.“ Doch auch die sozialen Kompetenzen, die man sich im Zuge eines Wehrdienstes aneignen könne, solle man nicht außer Acht lassen.

Bestätigt in ihrer Forderung sieht sie sich auch durch die große Bereitschaft der Jungen, sich bei Rettung oder Feuerwehr zu engagieren. „Ich glaube, dass das eine Win- Win- Situation sein wird und auch ein Beitrag zur Gleichberechtigung“, ist die Jung- Politikerin überzeugt. Mit Norwegen gibt es in Europa nur ein Land, das einen verpflichtenden Wehrdienst für Frauen hat.

Foto: APA/GEORG HOCHMUTH

SPÖ strikt gegen Vorschlag

Das SPÖ- Verteidigungsministerium lehnt den Tiroler Vorstoßt strikt ab: Das sei überhaupt kein Thema, es gebe dazu keine Überlegungen oder Pläne und es stehe auch nicht auf der politischen Agenda der Koalition.

Wehrpflicht für Frauen ?

Ob eine Frauenquote von 2,5%  Heinisch-Hosek zufriedenstellt?

Im Zuge der Gleichberechtigung sollten Männer und Frauen auch beim Bundesheer zur Gänze gleichgestellt sein, jedoch ist dies in Österreich leider nicht so. 

So wurde auch die rasche Anpassung des Pensionsalters an die Lebenserwartung der Frauen bis dato vom Sozialminister SPÖ Rudolf Hundsdorfer nicht durchgeführt.  

 Familie & Familienrecht

Artikel >>>

foto: apa/bundesheer/litscher

Verteidigung: 2,5 Prozent der Kadersoldaten sind Frauen

 

Laut einer Anfragebeantwortung waren 389 Kadersoldatinnen im Verteidigungsressort tätig

Wien – 389 Kadersoldatinnen waren zum Stichtag 1. Jänner 2015 im Verteidigungsressort tätig, das ist ein Anteil von 2,5 Prozent. In den vergangenen zwei Jahren (2014 und 2015) haben 144 Frauen Auslandseinsätze, etwa in Mali, im Libanon oder im Kosovo, absolviert, hieß es in der Beantwortung einer Team Stronach-Anfrage durch Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ).

Von den 389 Kadersoldatinnen verfügten 64 über einen Offiziersdienstgrad, 143 über einen Unteroffiziersdienstgrad und ebenso viele über einen Chargendienstgrad. Bei 39 handelte es sich um Rekrutinnen. Laut Angaben des Ressortchefs belief sich der Frauenanteil in der Grundorganisation – dies umfasst großteils die Verwaltung – per 1. November 2015 auf 2,2 Prozent.

3.000 Bewerbungen

Im Zeitraum von 1. Jänner 2003 bis 1. Dezember 2015 haben sich 3.041 Frauen beim Bundesheer beworben, wobei es aus der Bundeshauptstadt am meisten waren (568). Aus Vorarlberg stammten die wenigsten (69).

Eine weitere Auskunft gab Klug über die Zahl der Sportlerinnen in seinem Ressort. Demnach waren zum Stichtag 1. Dezember 2015 84 Frauen als Sportlerinnen tätig, 26 davon befanden sich im Ausbildungsdienst. Außerdem wurden 25 Militärärztinnen und eine Militärpsychologin beschäftigt.

144 Frauen im Auslandseinsatz

In den vergangenen beiden Jahren (2014 und 2015) haben 144 Frauen Auslandseinsätze absolviert. In Bosnien Herzegowina waren bei zwei Missionen insgesamt 50 Soldatinnen, fünf Frauen waren in Mali, 18 im Libanon und 71 im Kosovo im Einsatz.

Um den Frauenanteil beim Heer zu erhöhen, soll das Berufsbild und das Bundesheer als attraktiver Arbeitgeber beworben werden. Der Frauenförderungsplan 2012 wurde inzwischen evaluiert und wird in den aktuellen bis Dezember 2019 geltenden Frauenförderungsplan eingearbeitet, hieß es.

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25. Jänner 2016, 12:03  (APA, 25.1.2016)
http://derstandard.at/2000029698635/Verteidigung-2-5-Prozent-der-Kadersoldaten-sind-Frauen
Tags: Frauenpolitik – Gleichberechtigung – Gleichstellung – Frauenquote – Heerpflicht – Präsenzdienst