R.I.P. Rechtsanwalt Saschenbrecker

Nachruf auf Rechtsanwalt Thomas Saschenbrecker

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Es spricht Dr. David Schneider-Addae-Mensah, Rechtsanwalt – Licencié en droit

Rechtsanwalt Saschenbrecker tödlich verunglückt

2017-11-04

ARCHE Rechtsanwalt Thomas Saschenbrecker_05e

Karlsruhe/Ettlingen. Der bundesweit aktive bekannte Rechtsanwalt Thomas Saschenbrecker aus Ettlingen ist gestern bei einem Verkehrsunfall nahe Salzgitter ums Leben gekommen.

Bahnbrechende Erfolge vor dem Bundesverfassungsgericht gegen staatlichen Kinderhandel

Saschenbrecker hat bahnbrechende Erfolge vor dem Bundesverfassungsgericht in Kindschaftssachen erstritten und dem staatlichen Kinderhandel der Jugendämter Einhalt geboten.

Er war zudem ein bekannter Verteidiger der Grund- und Menschenrechte psychiatrisierter Personen.
Zusammen mit Aktivisten aus Berlin hat er die Rechte der Patienten durch seinen Einsatz für die Patientenverfügung entscheidend gestärkt. Seinem Einsatz ist es zu verdanken, daß die Patientenverfügung heute gesetzlich geregelt ist.

Unersetzlicher Verlust für den Rechtsstaat: Saschenbrecker ein wahrlich unabhängiges Organ

Saschenbrecker kam vor dem Unfall gestern von einem Gerichtstermin, in dem er seinen Karlsruher Kollegen, David Schneider-Addae-Mensah, vor dem Amtsgericht Frankenberg verteidigt hat. Schneider-Addae-Mensah ist erschüttert: „Thomas Saschenbrecker ist ein unersetzlicher Verlust für den Rechtsstaat. Er war stets ein aufrechter Kämpfer für das Recht, gegen staatliche Korruption und war uneigennützig bundesweit von früh bis spät auf den Beinen um dem Rechtsstaat als wahrlich unabhängiges Organ zu dienen.

Wir werden ihn tief in unserem Andenken bewahren.“

Gemeinsame Fotos von Thomas Saschenbrecker und Dr. Schneider-Addae-Mensah am Amtsgericht in Karlsruhe

Dr. Schneider-Addae-Mensah vertreten durch Thomas Saschenbrecker

Beitrags-Navigation

Thomas Saschenbrecker ist tot

http://www.archeviva.com/nachruf-auf-rechtsanwalt-thomas-saschenbrecker/

Video mit Rechtsanwalt Thomas Saschenbrecker  u. der Polizistin Andrea Kuwalewsky
in Kritik gegen Jugendamt  , fehlende Akteneinsicht , Missbrauch bei Kindeswohl-Gefährdungsmeldung, etc.

TV Sendung in RNF 13 2 2015

siehe auch

Thomas Saschenbrecker – WikiMANNia

Geboren 8. Dezember 1965
Beruf Jurist
URL psychiatrierecht.de


de.wikimannia.org/Thomas_Saschenbrecker

Tags: Familienrecht

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Jugendämter – Kindeswohl – Wenn Profitinteressen Familien zerreißen (Teil I)

Die Jugendämter und das Kindeswohl – Wenn Profitinteressen Familien zerreißen (Teil I)

Die Jugendämter und das Kindeswohl – Wenn Profitinteressen Familien zerreißen (Teil I)
RT-Reporterin Maria Janssen im Gespräch mit der vierfachen Mutter Andrea Kuwalewsky.
Zwei Geschichten, zwei Dramen. Undurchsichtig arbeitende freie Träger und deutsche Jugendämter entfernen immer öfter Kinder aus ihrem Zuhause, manchmal aus fadenscheinigen Gründen. Allein zwischen 2014 und 2015 ist die Zahl der Inobhutnahmen um rund 30 Prozent auf 77.645 angestiegen. RT Deutsch-Reporterin Maria Janssen stellt betroffene Familien vor.

Viele Jugendämter in Deutschland sind personell unterbesetzt und beklagen Überforderung. Das ist mit ein Grund dafür, dass die Behörden oft Aufträge an freie Träger weiterreichen.

Und hier beginnt oft ein folgenschwerer Interessenkonflikt. Denn die freien Träger sind oft gemeinnützige Vereine oder private Firmen, die für die Betreuung von Kindern aus vermeintlich oder tatsächlich schlechtem Hause vom Jugendamt hoch entlohnt werden.

Ein kurzer Blick in die Tabellen des statistischen Bundesamtes genügt, um festzustellen, dass die Zahl der Inobhutnahmen in den letzten Jahren stark angestiegen ist. Vor allem religiöse Familien und Einwanderer sollen überdurchschnittlich häufig von den weitreichendsten Maßnahmen betroffen sein, die die Ämter ergreifen können.

Doch was bedeutet der Kindesentzug für die betroffenen Familien? RT Deutsch-Reporterin Maria Janssen besuchte Eltern, denen das Jugendamt die Kinder entzogen hat. Die Betroffenen berichteten, dass die freien Träger in ihren Gutachten oft mit Lügen und falschen Tatsachenbehauptungen arbeiten.

Aufgrund dieser mit Fake News oder willkürlichen, oft ideologisch unterfütterten, Hypothesen angereicherten Gefälligkeitsgutachten schreibt das Jugendamt dann Aufenthalte vorgeschrieben oder erteilt Betreuungsaufträge. Regelmäßig an den Träger, der das jeweilige Gutachten organisiert hat.

Reiner Schmitt (Name geändert) hat sich selbst an das Jugendamt gewandt in der Hoffnung, seine Tochter aus einer kindeswohlgefährdenden Umgebung bei ihrer Mutter retten zu können. Doch der freie Träger kam zum Ergebnis, das Kind soll unter Betreuung eines freien Trägers bei der Mutter bleiben. Folglich ging es dem Teenager immer schlechter.

So beschrieb die jahrelange Klassenlehrerin das Mädchen als schwer verwahrlost und auch die Noten rutschten in den Keller. Der Direktor des Psychiatrie-Klinikums in Karlsruhe stellte unter anderem „depressive Verstimmungen“ und „suizidale Gedanken“ bei dem Teenager fest. Kontakt zu seiner Tochter hat der Vater seit mehreren Jahren nicht mehr.

Video:

Nach der Trennung von ihrem gewalttätigen Mann zog Andrea Kuwalewsky die vier gemeinsamen Kinder alleine groß. Ihren Ex-Mann hat die damalige Polizeiinspektorin wegen schwerer Körperverletzungen angezeigt. Es dauerte nicht lange, bis dieser das Jugendamt einschaltete mit der Behauptung, Andrea Kuwalewsky sei psychisch krank.

Das Jugendamt in Bad Dürkheim beauftragte einen freien Träger mit der Erstellung eines Gutachtens über die Mutter. Dessen nicht approbierte Gutachterin sprach lediglich eineinhalb Stunden mit Andrea Kuwalewsky und diagnostizierte eine Borderline-Störung. Daraufhin entzog das Jugendamt der Mutter das Sorgerecht über ihre vier Kinder. Nach zehn Monaten in einem katholischen Heim kehrten die Kinder zur Mutter zurück, die ihre geistige Gesundheit mittlerweile erfolgreich belegen konnte.

Anmerkung der Redaktion: Die Aussage von Rainer Schmitt bei Minute 07:28 „Ich konnte das Gegenteil beweisen. Sie haben gelogen.“ bezieht sich auf den freien Träger „Kleiner Muck“ und nicht auf das Jugendamt Bonn.

Das Jugendamt nahm mir die Kinder weg

Einfach ins Heim gesteckt

1Kuwalewsky

Vier Monate nach dem Kennenlernen ist Andrea Kuwalewsky schwanger. Haus, Hochzeit, drei weitere Kinder . . .
Nach der Scheidung beginnt der Rosenkrieg . . .

1bKuwalewsky

Vor Gericht wird das Sorgerecht auf das Jugendamt übertragen. . . .
1cKuwalewsky

Meine Kinder hatten blaue Flecken . . .
Nach sieben Monaten flieht Maximillian, ihr ältester Sohn aus dem Heim.

1dKuwalewsky

Quelle:
Bild er Frau 29/2016

Silz – Schwere Vorwürfe an Kinderheim

 

Verletzung am Oberarm - eine von vielen. Fotos: v. privat

Verletzung am Oberarm – eine von vielen.
Fotos: v. privat

Silz – Der Fall macht seit zwei Jahren Schlagzeilen: Nun hat er weite Kreise gezogen.

Rückblick: Im Juli 2014 verschwindet der damals zwölfjährige Maximilian Kuwalewsky. Nach einem Wochenende bei seiner Mutter wollte er nicht wieder ins Kinderheim Maria Regina in Silz zurück.

Nach wochenlanger Suche wurde er bei einem Bekannten der Familie gefunden. Der Mann hatte den Jungen auf eignen Wunsch bei sich Zuhause versteckt. Der Junge habe sich umbringen wollen, wenn er wieder in das Heim hätte zurück müssen, sagte der Mann vor Gericht aus.

(Lesen Sie dazu: Wende im Fall Kuwalewsky: Alle vier Kinder dürfen zuhause bleiben)

Maximilian bestätige diese Aussage. Seine Mutter bezeichnete den Freund der Familie als Lebensretter.

Nicht nur ihr Sohn sei in dem Heim misshandelt worden, sondern auch viel andere Kinder, so Andrea Kuwalewsky. Auch habe man ihm bei Verletzungen ärztliche Hilfe teils nicht zukommen lassen.

Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe

Nun prüft die Staatsanwaltschaft Landau Vorwürfe, die von Rechtsanwalt Michael Langhans vorgetragen wurden. Die Dokumente liegen der Redaktion vor.

Schon seit 2009 seien Ermittlungen wegen ähnlicher Vorwürfe gegen die Heimleitung geführt worden. Die Ermittlungen seien aber immer wieder eingestellt, in anderen Fällen nachlässig ermittelt worden.

In einigen Fällen sei dagegen Beschwerde eingelegt worden. Die Staatsanwaltschaft habe diese jedoch zurückgewiesen, so die Leiterin der Strafverfolgungsbehörde, Angelika Möhlig.

Auch Andrea Kuwalewsky hatte das mangelnde Interesse der Ermittlungsbehörden des Öfteren angemahnt und kritisiert.

36 Kinder und Jugendliche sollen in den letzten 15 Jahren im Heim physisch und seelisch misshandelt oder sogar missbraucht worden sein – sowohl von anderen Heimbewohnern als auch von Betreuern.

Der SWR berichtet sogar von mehrfacher Vergewaltigung einer jungen Frau durch im Heim untergebrachte Jugendliche.

Die Einrichtung Maria Regina gehört zur gemeinnützigen St. Dominikus Krankenhaus-und Jugendhilfe GmbH in Ludwigshafen. Dort unterhält der Träger auch das Kinderheim St. Annastift in Ludwigshafen-Mundenheim.

Auch in Mundenheim soll es laut Anwalt Langhans zu Misshandlungen gekommen sein.

Auf Nachfrage des Pfalz-Express schon vor einigen Wochen wies die Sprecherin des Heims, Katja Hein, die Vorwürfe als haltlos und unwahr zurück.

Und: Man „warne“ den Pfalz-Express, „irgendwas dazu zu bringen“.

Die Einrichtung hat auf ihrer Homepage eine Stellungnahme zu den Vorwürfen abgegeben (Link anklicken).

(cli)

Verletzungen Rücken

Verletzungen Arm

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Weitere Bilder liegen der Redaktion vor.

(Rechtlicher Hinweis: Die Bilder dokumetieren Hämatome und Verletzungen eines betroffenen Kindes. Der Redaktion ist nicht bekannt, in welchen Zusammenhang diese entstanden sind.)

 

Kindesentzug 2013 Kuwalewsky – Rückführung

Über diesen Blog

http://www.pfalz-express.de/wende-im-fall-kuwalewsky-alle-vier-kinder-durfen-zuhause-bleiben/

FOTOSTRECKE im link oben

Familienbild

 

 

 

 

 

 

20.08.2014 – Die drei Kleinen, Till, Hanni und Benni, haben sich nach Max ebenfalls das Recht auf Familie, Heimat, Zuhause zurück erkämpft. Sie lassen sich nicht mehr einfach wegbringen.

VORBEMERKUNG: Alle vier Kinder sind gemeinsam wieder bei der Mama seit dem 20.08.2014. An diesem Tag haben die drei Kleinen sich entschlossen und lautstark den beiden Damen des Jugendamtes Bad Dürkheim verweigert. Es war ‘begleiteter Umgang’ auf Burg Landeck, Klingenmünster ab 10:00 Uhr mit Mama Andrea und Bruder Max. Die drei Kleinen waren bereits einen Tag zuvor vom Jugendamt im Kinderheim in Silz informiert worden, dass sie am kommenden Tag, 21.08.14, nach Kassel ‘verlegt’ würden – 4 Autostunden entfernt. In ein anderes Kinderheim.

Offenbar hatten die drei Kleinen Zeit genug, sich Gedanken zu machen, was sie selbst tun könnten, so eine ‘Verlegung’ gegen ihren Willen zu verhindern. Sie haben ihre Chance genutzt und waren tapfer und mutig, sich nicht länger ungerechtfertig einfach wegsperren zu lassen.  Inzwischen schlägt die Sache bundesweit so hohe Wellen, dass ein breites öffentliches Interesse besteht.

Verschiedene Medien (z.B. Pfalzexpress und MRN-News) brachten Fotoberichte über die Ereignisse auf Burg Landeck. Zahlreiche Fotos privater Besucher der Burg kursieren im Netz. Ebenso gibt es einen Film auf  facebook über die Ereignisse auf Landeck.

Taking the lit off. Das ist nicht und durch nichts mehr aufzuhalten!

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Dieser blog bemüht sich um sachliche Dokumentation der Inobhutnahme der vier Kinder der Polizeibeamtin Andrea Kuwalewsky aus Lambrecht, Rheinland-Pfalz, am 13.11.2013, versucht die Hintergründe zu beleuchten und Zusammenhänge aufzuzeigen.

‘Kindesentzug’ war/ist der ‘Arbeitstitel’, juristisch handelt es sich streng genommen um ‘Inobhutnahme’. Das war uns aber als Begriff zu ’sperrig’ als Blogtitel.

Seit der Flucht des 12jährigen Max aus dem Kinderheim am 13.06.14 leben derzeit noch Benjamin, Johanna und Tillmann gegen ihren Willen im Heim, sollen (Stand 08.08.14) nunmehr in ein anderes Heim verlegt werden, statt an Mutter oder Verwandte gegeben zu werden.

Fallzuständig bearbeitet wird die Familiensache Kuwalewsky vom Jugendamt Bad Dürkheim und dem Familiengericht Neustadt/W.

http://www.kreis-bad-duerkheim.de/kv_bad_duerkheim/B%C3%BCrgerservice/Fachbereiche%20A-Z/?bsinst=0&bstype=a_get&bsparam=263452

Dem Landkreis Bad Dürkheim vorstehender Landrat:

http://www.kreis-bad-duerkheim.de/kv_bad_duerkheim/Landkreis/Landrat/

Ursächlich für das Tätigwerden von Familiengericht und Jugendamt war, dass der geschiedene Ex-Mann von Andrea K. (und Vater der vier Kinder) einen Antrag auf das alleinige Sorgerecht stellte, worauf sich die Mühlen zu drehen begannen.

Videoberichte regionaler Online-/TV-Medien:

http://www.mrn-news.de/2014/07/30/neustadt-lambrecht-kurzfristige-entscheidung-gefallen-max-ist-wieder-zuhause-150490/

http://www.mrn-news.de/2014/08/08/neustadt-lambrecht-fall-maximilian-schwere-fussverletzung-die-nicht-behandelt-wurde-jugendamt-verweigert-unterstuetzung-fuer-behandlung-operativer-eingriff-noetig-politiker-sieht-grundrech-152103/

http://www.rnf.de/mediathek/video/der-fall-maximilian-verschwundener-junge-und-seine-mutter-im-interview/

Das Foto oben auf der Startseite zeigt einen Vorderfuß des Ältesten der vier Kinder, Maximilian (Max)  Kuwalewsky, 12 Jahre alt, Zustand des Fußes am 29.07.2014. Das Jugendamt hatte durchgängig seit 13.11.2013 die Gesundheitsfürsorge für Maximilian.

Die Füße von Max waren seit der Inobhutnahme nicht ärztlich angesehen worden.

Die Zehen/Zehennägel sind nun derart geschädigt und so stark entzündet, dass jetzt nur noch chirurgisch korrigiert werden kann unter Vollnarkose. Danach wird Max für 6-8 Wochen in seiner Gehfähigkeit stark eingeschränkt sein.

HINWEIS: In den nächsten Tagen werden relevante Dokumente aus dem Fall hier hochgeladen. Z.B. Protokoll der Inobhutnahme, Gerichtsbeschlüsse, Gutachten. Alles muss aus datenschutzrechtlichen Gründen vorab zeitintensiv bearbeitet werden.

Bitte immer wieder nachschauen, was es Neues gibt. Ein TV-Bericht wird gerade gefertigt (Aufnahmen 01.08.14) und wird dann ebenso hier verlinkt werden.

Zum Schutze der Unterstützer der Mama Frau K., die auch Eltern von Kindern sind, wird es zur Zeit hier kein ‘Impressum’ geben. Das wird ggf. geändert, sobald eine gewisse ‘Sicherheit’ hergestellt ist.

Wir haben sehr berechtigten Grund für die Annahme, dass Öffentlichkeit seitens bestimmer Stellen nicht erwünscht ist und ggf. verhindert werden soll.

Unten: Auch das sind Verletzungen, die zwei Kinder der Frau Kuwalewsky im Kinderheim erlitten. Oben die lange Kopfplatzwunde von Tillmann, im Mai 2014 sechs Jahre alt geworden. Die Kopfplatzwunde ist fremdverursacht, ein Zeugenbericht liegt vor. Unten der Arm von Benjamin, jetzt 10 Jahre alt geworden. Strafanzeigen und Strafanträge wurden gestellt durch den Anwalt der Mutter.

Kopf Tillmann 1

 

Verletzungen 1

 

 

 

Jugendamt – Warum gibt es keine Akteneinsicht ?

. . . in  Österreich und Deutschland.

Es werden die Grundrechte verletzt und es gibt keine Akteneinsicht beim Jugendamt, dies entspricht einer Menschenrechtsverletzung.
Auch bei der Justiz im Strafrecht gibt es eine Akteneinsicht und ein faires Verfahren, beim Jugendamt jedoch nicht.

Tags: Familienrecht Familie – Justizopfer – Kinderhandel – Kindesabnahme Gefährdungsmeldung – Andrea Kuwalewsky – Rechtsanwalt Saschenbrecker  –

Jugendamt – Happy End für Max !

“Es ist unbeschreiblich”, meint Max, endlich ist er wieder zu hause!
Der 12jährige durfte am Dienstag den 29.Juli die Psychiatrie verlassen und in die Obhut seiner Mutter zurückkehren.
 

Nach zähen Diskussionen und Verhandlungen zwischen dem Jugendamt und der Mutter des Jungen fiel die überraschend kurzfristige Entscheidung, Max nicht mehr länger in einem weiteren Jugendheim unterzubringen.

Der Junge war am 13. Juni aus seinem Jugendheim in Silz ausgerissen und hielt sich ab 20. Juni versteckt, um eine Rückführung ins Heim zu verhindern. Am 17. Juli wurde er dann bei seinem Beherberger in Elmstein aufgegriffen und in die Psychiatrische Klinik Klingenmünster gebracht.

Das Jugendamt bestand damals noch auf eine weitere Heimunterbringung.

Wir haben uns nun bei verschiedenen Beteiligten umgehört, wie es weitergehen wird.

Da bei dem Jungen keine Anszeichen für eine psychische Erkrankung vorliegen war kein Grund mehr für seine Unterbringung in der Psychiatrischen Klinik gegeben. Die Mutter weigerte sich daraufhin eine schriftliche Einverständniserklärung für eine anderweitige Heimunterbringung gegenüber dem Jugendamt zu unterschreiben. Max selbst äußerte ebenfalls den Wunsch in kein Heim mehr zu wollen.

Daraufhin entschied man beim Jugendamt, Max bereits jetzt, noch vor dem gerichtlichen Verhandlungstermin im August, zur Mutter zurückkehren zu lassen.
Die Entscheidung ist an einige Bedingungen geknüpft, z.B. regelmäßige Besuche der Jugendhilfe, um die Situation weiter beurteilen zu können.

Aus kurz vor der Entscheidung zwischen Jugendheim und Amtsgericht getätigtem Schriftverkehr, wird ersichtlich, dass keiner der beiden Akteure in diesem Fall mehr die Verantwortung für die Abläufe und Unterbringung Maximilians übernehmen wollte.

Das Jugendamt wollte offenbar noch eine gerichtliche Absicherung erhalten, die vom Gericht allerdings nicht kurzfristig erteilt wurde.
Beim Amtsgericht hingegen verwies man darauf, dass dem Jugendheim derzeit das Aufenthaltsbestimmungsrecht obliege und keine Zwangsmassnahmen, zur Durchsetzung von Massnahmen gegen den Willen des Kindes, angeordnet werden können. Dies zwang das Jugendamt letztlich zur Herausgabe des Jungen.

Offenbar hat man dort bei den weiteren Überlegungen auch festgestellt, dass zum derzeitigen Zeitpunkt alle anderen Möglichkeiten einer anderweitigen Unterbringung nicht durchsetzbar sind und die Rückgabe des Jungen in die Obhut der Mutter, als einzige Lösung in Frage kommt. Bei allen anderen Massnahmen wäre man Gefahr gelaufen nicht tragbare Entscheidungen zu treffen.

Für den Jungen ist die Rückkehr in die Arme seiner Mutter, zu seinen Haustieren und in sein gewohntes Umfeld, eine riesige Erleichterung, die ihm am Tag der Rückkehr deutlich anzumerken war und über die er sich natürlich wahninnig freute.

Auch bei der Mutter, den Großeltern und vielen Freunden ist ein großer Stein von den Schultern gefallen, wenn auch noch keine endgültige Sicherheit über die Dauerhaftigkeit der Situation besteht. Die Rückkehr von Max weckt bei der Familie allerdings große Hoffnung auf eine baldige, gleichlautende und endgültige Entscheidung des Amtsgerichts.

Man sei guter Dinge, dass Max schon bald dauerhaft zuhause wohnen darf, so der Anwalt der Mutter, Dr. Saschenbrecker. Er begrüßte die Entscheidung des Jugendamtes sehr. Es sei allerdings nur ein erster Schritt zur Wiedervereinigung der gesamten Kinder. Die Mutter betonte, dass sie bereit sei für die Rückkehr all ihrer Kinder weiter zu kämpfen, auch wenn es nach wie vor nicht einfach sei.

Die drei Geschwister von Max sind derzeit noch im selben Jugenddorf untergebracht, aus dem Max abgehauen war. Die Mutter befürchtet, dass ihre Kinder dort nicht mehr sicher aufgehoben sind.

Anfang Juli hat der Rechtsanwalt Dr. Schneider-Addae-Mensah, nach Gesprächen mit Maximilian, Strafanzeige gegen mehrere Mitarbeiter des Heimes wegen Misshandlung und Vernachlässigung Schutzbefohlener gestellt und sich der strafrechtlich relevanten Angelegenheit anwaltlich angenommen.

Die Familie erhielt bei diesem Fall auch prominente Unterstützung, durch den im Fall Gustl Mollath tätigen Dr. Friedrich Weinberger, sowie durch den Fuldaer Diplom-Soziologen Klaus-Uwe Kirchhoff. Diese beschäftigen sich mit den pschologischen Gutachten und den behördlichen Abläufen im Fall Maximilian.

Dr. Weinberger hatte damals das Gegengutachten eingereicht. Darin hält er die Mutter für gesund und kritisiert die Diagnosestellung der amtlich-beauftragten Gutachterin, die zur Wegnahme der Kinder geführt hatte.

Klaus-Uwe Kirchhoff begrüßte die jetzige Lösung. Er betonte dass auch bald eine VerbindlichKeit geschaffen werden muss. Die Geschwindigkeit des Verfahrensverlaufs beurteilte er als dringend verbesserungswürdig. Hierzu seien strukturelle Änderungen bei der Steuerung der Abläufe und Entscheidungsfindung nötig.

“Es sind überhastete und nicht nachvollziehbare Massnahmen bei der damaligen Unterbringung getroffen worden”, die langfristige psychische Folgen für die Beteiligten haben können, sagt Dr. Weinberger, der solche Situation auch aus anderen Fällen kennt.

Der Fall ist mit Max Rückkehr nun nach wie vor nicht abgeschlossen. Auch viele weitere Aspekte dieser Geschichte bedürfen Nacharbeit. Ein endgültiger Abschluss wird frühestens mit der gerichtlichen Entscheidung erreicht, die für August erwartet wird.

Spätestens nach Abschluss dieses Einzelfalles, gilt es für alle Beteiligten über sämtliche Abläufe und Vorkomnisse nochmals selbstkritisch zu reflektieren und notwendige Änderungen für die zukünftige Vorgehensweise bei ähnlichen Gegebenheiten vorzunehmen.

Auch die Verfahren im Bezug auf die Misshandlungen im Jugendheim laufen weiter. Man müsse abwarten wie’s weitergeht, betont Dr. Schneider-Addae-Mensah.

Der Junge war jedenfalls merklich erleichtert endlich wieder bei seiner Mutter zu sein und in seinem eigenen Bett schlafen zu können. Er vermisse allerdings noch seine Geschwister und hoffe, dass auch deren Zimmer bald wieder gefüllt sein werden.

(Text + Videobericht: Raphael B. Eble

Veröffentlicht am 30. Juli 2014 um 22:25 Uhr

http://www.mrn-news.de/2014/07/30/lambrecht-neustadt-the-return-of-the-max-max-kann-wieder-lachen-dauerhaftes-happy-end-video-150616/


max_nachhause
Neustadt / Lambrecht (rbe/mrnnews) – Der Fall des bis vor Kurzem verschwundenen Maximilian steht vor einer unerwarteten Wendung und das eigentliche Kindeswohl steht mittlerweile wohl im Vordergrund. Wie der Redaktion www.mrn-news.de mitgeteilt wurde, plant das Jugendamt Bad Dürkheim nach Gesprächen mit der Mutter und deren Anwälten sowie aufgrund einiger Äußerungen Maximilians nach seinem Auffinden und unter Berücksichtugung der derzeit unbefriedigenden Situation, eine Empfehlung zur Rückkehr von Max, nach Hause zu seiner Mutter, an den zuständigen Richter beim Amtsgericht Neustadt auszusprechen.

Maximilian, der sich seit seinem Auffinden am 17. Juli in einer psychiatrischen Klinik in Klingenmünster aufhält, hat offenbar deutlich geäußert, dass er nicht psychisch krank sei und gerne wieder bei seiner Mutter in Lambrecht wohnen möchte. Vehement wiederholte er auch, dass er nie wieder in das Jugenddorf zurückkehren wolle, aus dem er im Juni abgehauen war.

Nach anfänglichem Hadern lenkten die zuständigen Mitarbeiter des Jugendamtes Bad Dürkheim nun offenbar dahingehend ein, dass man nicht mehr darauf bestehe, dass Maximilian weiterhin in einem Heim untergebracht werde. Man befürchte, dass der Junge sonst erneut abhauen würde und etwas Schlimmeres passieren könnte.

Die Wendung kam etwas überraschend, da zuvor noch auf eine erneute und langwierige psychiatrische Untersuchung der Mutter hingearbeitet worden ist. Dies sollte klären, ob ein über die Mutter erstelltes Gutachten vom Ende letzten Jahres, welches sie bisher als psychisch krank deklarierte, den Tatsachen entspricht.

Wie der Rechtsanwalt der Mutter gegenüber MRN-News erklärte, sei dies ein erster Lichtblick für eine Wiedervereinigung der Mutter mit ihrem Sohn. Diese hat derzeit nur ein eingeschränktes Umgangsrecht zu ihren vier Kindern. Der Termin beim Amtsgericht, in dem über die Rückkehr Maximilians entschieden werden könnte, ist nun für den 8. August angesetzt, nachdem man zuvor einen Eilantrag zur schnellen Entscheidungsfindung gestellt hatte. Die Ladungen an diverse Verfahrensbeteiligte zur mündlichen Verhandlung sind bereits verschickt worden. Auch der von der Mutter geschiedene und getrennt lebende Vater, der bisher nur durch diverse Blockade-Aktionen aufgefallen war, wird hier wohl angehört werden. Sein Verhalten, während Maximilians Verschwundensein, spricht allerdings nicht gerade dafür, dass er viele Argumente zu seinen Gunsten vorweisen kann.

Der zuständige Richter am Amtsgericht Neustadt steht beim Verfahren von mehreren Seiten unter besonderer Beobachtung, da seine bisherigen Entscheidungen, die Ende letzten Jahres auch die Wegnahme der Kinder von der Mutter zur Folge hatten, schon mehrfach vom Pfälzischen Oberlandesgericht Zweibrücken wegen gravierender Formfehler gerügt worden waren. Unter anderem waren weder die Kinder noch die Eltern vor der Entscheidung hinreichend angehört worden und auch zwei Gegengutachten, die die Mutter einreichte, seien nicht hinreichend berücksichtigt worden, erklärte das Pfälzische OLG zuletzt in seinem Beschluß.

Vom Jugendamt Bad Dürkheim konnten wir bislang noch keine Bestätigung über die Rückkehr-Empfehlung erhalten. In der Vergangenheit entsprachen die Äußerungen des Anwalts der Mutter aber stets den Tatsachen.

So keimt nun ein Funken Hoffnung bei der Mutter und auch dem 12-Jährigen auf, bald wieder vereint sein zu können. Für den Jungen wäre dies sicherlich einer der schönsten Momente der letzten Zeit, nach all den belastenden Situationen und dem Gezerre um seinen Aufenthaltsort, welche er in den letzten Monaten erleben musste. Die Mutter erklärte diesbezüglich: “Ich bin erfreut, dass das Jugendamt jetzt bereit ist auch mit mir über die Zukunft Maximilians zu sprechen und zu versuchen eine angenehme Lösung für Max zu finden.” Sie wünsche sich nichts mehr, als dass ihre Kinder wieder zurückkehren dürfen.

Auch die Situation der drei anderen Geschwister, die noch immer in dem Jugendheim beherbergt sind, aus dem Maximilian geflohen war, könnte sich im Falle einer Entscheidung zu Gunsten der Wiederzusammenführung von Mutter und Sohn, in naher Zukunft ebenfalls verbessern. Dies auch, da der Heimleiter des Jugendheimes vor zwei Tagen durch einen merkwürdigen Anruf bei unserer Redaktion, in der er u.a. diffamierende Äußerungen über die Mutter und mich als Journalisten tätigte, nicht gerade zur Verbesserung seines persönlichen Ansehens beigetragen hat. Zu einer Stellungnahme bezüglich der Mißhandlungsvorwürfe und der Situation der noch im Heim lebenden Geschwister, war er hingegen nicht bereit.

Wir haben das Jugendamt über das Verhalten des Heimleiters am Telefon unterrichtet. Dort hiess es, man habe die Vorkomnisse “zur Kenntnis genommen”.

Die Ermittlungen gegen den Heimleiter und weitere Mitarbeiter des Jugendheims, wegen Mißhandlung Schutzbefohlener, sind, aufgrund der Anzeige durch den Menschenrechtsanwalt Dr. Schneider-Addae-Mensah vom 1. Juli, mittlerweile in Gange. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, so müssen die Beteiligten zum einen mit empfindlichen strafrechtlichen Konsequenzen rechnen, und zum anderen hätten sie sich dann als definitiv ungeeignet für ihren Beruf erwiesen.

Bleibt zu hoffen, dass auch der Richter der Empfehlung des Jugendamtes folgt und Max’ Martyrium sowie das seiner Geschwister, dann endlich ein Ende findet.

(Text: Raphael B. Ebler)

 

1.) Lambrecht / Neustadt – Aufruf der Mutter des vermißten Maximilian Kuwalewsky (Video)

Max Maximilian Kuwalewsky
Maximilian Kuwalewsky 2014

 Tag: Kindesabnahme – Kinderrechte – In Obhutnahme – Familie – Familienrecht