Der „Blaue Weihnachtsmann“

Wer ist der blaue Weihnachtsmann?

blaue Weihnachtsmann
Der blaue Weihnachtsmann auf Facebook -> Seite über Eltern-Kind-Entfremdung bzw. Parental Alienation

Woher kommt der blaue Weihnachtsmann ?

Der Weihnachtsmann oder auch Sankt Nikolaus, wie er in verschiedenen Regionen auch genannt wird, bezieht sich auf den Bischof Nikolaus. Er lebte an der Ägäis, dort wo heute die Türkei ist. Es gibt viele Geschichten um den heiligen Sankt Nikolaus. Aber alle Begebenheiten haben eines gemeinsam, sie spiegeln seine Volksnähe und den Schutzpatron der einfachen Leute wider.

Seit vielen Jahren herrscht die klassische Rollenteilung, die Mutter versorgt die Kinder und der Vater erwirtschaftet das Einkommen. Eine Symbiose, die beide Eltern voneinander abhängig machte. Mit den Bestrebungen der Gleichstellung und der wirtschaftlichen Unabhängigkeit der Frau begannen viele Mütter den Kontakt der Väter zu ihren Kindern zu unterbinden.

Obwohl dies gegen die Menschenrechte verstößt und auch nicht im Interesse der Kinder ist, hat sich dieses Verhalten in Europa und besonders im deutschsprachigen Raum nachhaltig etablieren können. Da alle juristischen und politischen Mittel nur wenige Erfolge brachten entwickelten Väter Anfang des 3. Jahrtausends den blauen Weihnachtsmann.

So, wie einst Väterchen Frost, visualisiert er die Kälte. Die Kälte in der Kindheit, wenn ein Elternteil fehlt, wenn der Kontakt zu einem Elternteil unterbunden wird. Einige Experten im Familienrecht sprechen von der „vaterlosen Gesellschaft“.

Deshalb fordert der blaue Weihnachtsmann ein  50/50 Umgangsrecht,  für jeden Vater und Mutter nach Trennung oder  Scheidung mit seinem leiblichen Kindern , man spricht von Doppelresidenz bzw. Wechselmodell.
In der Europarat  Resolution 2079 wurde dies im Oktober 2015,  als Regelfall, beschlossen.  Die Regierungspolitiker in Österreich und Deutschland haben bis zum heutigen Tag keinerlei Entwürfe eines solchen dringend notwendigen Gesetzes vorgelegt.
In vielen US Bundestaaten wurden dieses Modell in den letzten Jahren umgesetzt, siehe shared parenting.

Die Richtlinien der Menschenrechte lt. EMRK Art.8 sprechen von einer Eltern-Kind-Entfremdung bei einem fehlenden Besuchskontakt (Umgang) ab 6 Monaten. Da die Menschenrechte juristisch noch nicht umgesetzt wurden und die dazu notwendigen Ausfürhungsgesetze fehlen, fordern einige Vätervereine Sanktionen bei Entfremdung.
Die Auswirkungen der entsorgten Eltern, gehen von jahrelangen psychischen Qualen, bis zum Suizid, deshalb wird von viele Betroffenen gefordert,  Parental Alienation (Eltern-Entfremdung) ins Strafrecht aufzunehmen.

Immer, wenn die Kinder Weihnachten mit nur einem Elternteil feiern dürfen, dann wird das Fest trist und kalt. Und dann erscheint der Weihnachtsmann in seinem blauen Gewand.

Admin Familie & Familienrecht, am 7-1-2017

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Geschwistertrennung ist ein Verbrechen – blauer Weihnachtsmann

Ich bin ans Kreuz genagelt worden

Wenn Deutsche Familiengerichte entscheiden, dann interessieren sich die Richter und Richterinnen nur rudimentär für das Gesetz.

Da bracuhe ich nicht lange zu suchen und finde vorwiegend Väter, deren Traum von Vereinbarkeit und Beruf nach der Trennung von der Mutter der gemeinsamen Kinder regelrecht platzt.

Auf einmal ist keine Rede mehr von Gleichstellung und gemeinsamen Sorgerecht. Deutsche Familienrichter und -richterinnen entwickeln sich gerade zu Meistern der Gesetzesignoranz. Unser Grundgesetz stellt die Geschlechter gleich (Art. 3 GG). Da heißt es, Männer und Frauen sind gleichgestellt. So heißt es in Art. 14 EMRK (Europäische Menschenrechtskonvention) „.. ohne Diskriminierung insbesondere wegendes Geschlechts ..“. In Art. 6 GG / Art. 8 EMRK wird das Familienleben geschützt. Da heißt es: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern..“

Deutsche Richter und Richterinnen schreiben über die beschlüsse dann einfach „Kindeswohl“ und machen was sie wollen. Der Fall Görgülü hat bereits 2006 schon gezeigt mit welcher Dreistigkeit Familiengerichte die Gesetze mit Füßen treten.

Im Fall Kuppinger ging das Verfahren gleich zwei Mal 2. Fall Kuppinger vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. In einem Fall aus Lüneburg wird nach Jahren offensichtlich, dass die Mutter das Kind psyschich Mißbraucht hat. Aber der Vater hat noch keinen Kontakt. In einem anderen Fall aus Tostedt wurden die Schläge der Mutter mit dem Kindeswohl vereinbar. Aber das bestreben des Vaters nach einer gleichwertigen Betreuung wurde als fanatisch abgetan. Auch der Vater hat keinen Kontakt zu seinem Kind.

Das nagelt auch den Blauen Weihnachtsmann ans Kreuz. Deutsche Familiengerichte kreuzigen das Kindeswohl, die familiären Beziehungen und die Gleichstellung.

Wie absurd dies in Deutschland erfolgt zeigt u.a. der Film „Der entsorgte Vater“ von Douglas Wolfsberger.

Ich sehe mittlerweile die Grundsätze unserer Demokratie durch deutsche Familiengerichte gefährdet, wenn das geschrieben Recht nicht umgesetzt wird. Und dann hängen wir alle am kreuz.