Vatertag: Entfremdete Väter haben wenig Grund zum Feiern

Trennungs-Kinder ohne Vaterkontakt entwickeln pathologische Ablehnung – „Alienation Syndrom“

Wien, Graz (OTS) – Am Vatertag gibt es für Trennungskinder ohne Kontakt zum Papa wenig Grund zum Feiern, ebenso wenig wie für die „entsorgten Väter“. Faktum ist: Rund 15% aller Scheidungen sind hochstrittig. Laut einer Studie des Deutschen Jugend Instituts 2016 hat ein Drittel der Kinder nach der Trennung der Eltern, keinen Kontakt zum getrennt lebenden Elternteil. In Österreich verhält es sich ähnlich. In der Regel geht die Beziehung zwischen Vater und Kind verloren.
„Parental Alienation Syndrom“ (PAS)

Diesem Kontaktabbruch geht in vielen Fällen ein Entfremdungsprozess voraus. „Das sogenannte „Parental Alienation Syndrom“ (PAS) beschreibt Symptome der Ablehnung bis zur massiven Feindseligkeit gegenüber dem nicht betreuenden Elternteil, zu dem vor der Trennung eine liebevolle Verbindung bestand“, erklärt Assoc. Prof. Dr. Claudia Klier, Leiterin der pädiatrischen Psychosomatik der Medizinischen Universität Wien. „Symptome wie unbegründete Zurückweisung und Verunglimpfung, reflexartige Parteinahme für den betreuenden Elternteil, Ausweitung der Feindseligkeit auf die gesamte Familie und das Umfeld des zurückgewiesenen Elternteils sowie Verleugnung von Schuldgefühlen wegen der eigenen Zurückweisung des Vaters können auftreten.“
Loyalitätskonflikt

Auch wenn das „Parental Alienation Syndrom“ in Österreich nicht anerkannt ist, kennen ExpertInnen diese Phänomene aus der klinischen Arbeit. „Dazu ist es gar nicht nötig, dass der betreuende Elternteil das Kind bewusst instrumentalisiert“, so Prof. Klier. Das Kind kann sehr gut an Mimik, Gestik und den Zwischentönen erkennen, wie der Elternteil, von dem es abhängig ist, zu dem nicht betreuenden Elternteil – meist dem Vater – steht. „Das bringt das Kind in einen Loyalitätskonflikt.“ Manche Kinder lösen diesen, indem sie sich mit der Mutter bedingungslos solidarisieren. Hierbei entwickeln sie pathologische Symptome mit langanhaltenden Folgen für die Persönlichkeitsentwicklung oder die psychische Stabilität. Hyperaktivität, ein gestörtes Sozialverhalten, Fremd- und/oder Autoaggressivität und ein geringes Selbstvertrauen sind dabei nur einige der möglichen Folgen.
Geringschätzung der Vater-Kind Beziehung?

Trotzdem wird PAS nicht ernstgenommen. „Die Beziehung der Väter zu deren Kindern wird gesellschaftspolitisch nach wie vor gering geschätzt“, erklärt Anton Pototschnig vom der Plattform Doppelresidenz. „Dementsprechend tun sich Mütter leicht, Väter auszugrenzen. Behörden setzen ihnen dabei kaum Grenzen.“ Jugendämter sehen darin keine Gefährdung fürs Kind, RichterInnen treten verbal zwar immer öfter dagegen auf, setzen aber kaum Maßnahmen. Doch auch Mütter können davon betroffene sein. Ein aktueller Zeitartikel schildert Fallgeschichten
http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2017-05/eltern-kind-entfremdung-psychologie-vaeter

Ganz anders u.a. in Frankreich wo gezielte Kontaktverhinderung ein Strafdelikt ist. Diese Haltung zeigt im besten Sinne einer Generalprävention Wirkung. Kontaktverhinderung ist dort die Ausnahme. In Österreich hingegen wird meist zugunsten der Mutter verfahren: War Gewalt im Spiel, in welcher Form auch immer, ist auf den ersten Blick eine Abgrenzung nachvollziehbar. In vielen Fällen aber gibt es keinen nachvollziehbaren Grund. Die Entfremdung geschieht, weil zumeist Mütter es so wollen. „Es fehlt am politischen Willen, aber auch an der Bereitschaft von Fachleuten, sich mit dieser Problematik auseinander zu setzen um diese schneller zu erkennen und gezielt dagegen vorzugehen“, so Pototschnig.
Zusätzliche Lösungsansätze:

Mit Hilfe eines Kinderbeistandes (http://jba.gv.at) und/oder eines Gruppenangebots, wie es der Verein Rainbows (https://www.rainbows.at) seit vielen Jahren erfolgreich anbietet, werden Kinder gestärkt. Beides hilft ihnen, den Loyalitätskonflikt zu mildern, Schuldgefühle abzubauen und ihren eigenen Weg zu finden. Schlussendlich ist der Gesetzgeber gefragt, hier wie bereits in vielen anderen Ländern die Doppelresidenz zu fördern, um auch Trennungskindern ein Leben mit beiden Elternteilen zu ermöglichen und beiden Elternteilen ein Leben mit ihrem Kind/ihren Kindern. In Schweden leben 40% der Scheidungskinder bei beiden Elternteilen gleichermaßen. Das sollte auch ein Ziel für Österreich sein.
Geschichte von Dr. K. – Kein Einzelfall

Ein besonders krasser Fall ist jener der Tochter eines Grazer Arztes:
Gerda (Namen geändert) wurde 2000 geboren und wuchs vorerst liebevoll von beiden Elternteilen betreut auf. Die Mutter verschuldete sich zunehmend (Ordination und Firma) und ging daraufhin mit einer Schuldenlast von 1,7 Mio € (!) in Konkurs und riss ihren Mann, der gebürgt hatte, ebenso hinein. Es versteht sich von selbst, dass daraus Spannungen resultierten. Es kam zur Scheidung. Die Mutter zog aus, das Haus musste verkauft werden, sie separierte Gerda und verbot jegliche Kontaktversuche des Vaters zu Gerda. 2009 wurde dem Vater ein (gutachterlich empfohlenes) Besuchsrecht zuerkannt, das von der Mutter jedoch sofort (ungestraft) boykottiert wurde. Erst Mitte 2010 konnten 3 begleitete Besuche absolviert werden, die von den Begleiterinnen alle positiv eingestuft wurden; die Mutter jedoch behauptete bei der Tochter Panikattacken und Albträume nach jedem Besuch. 2011 beschwerte sich Gerda bei ihrem letzten Besuch, dass die Mutter erzählt habe, dass der Vater sie und ihre Stiefschwester „heimlich geschlagen habe“. Diese falsche Aussage wurde ungeprüft Basis für eine gerichtliche Aussetzung des Besuchs- und Kontaktrechtes. Später meinte Gerda, dass sie (PAS-typisch) ihren Vater nicht mehr sehen wolle. Gerda hat den Vater, der seine Tochter vor 6 Jahren zuletzt gesehen und gesprochen hat, nun „verdrängt“ und will ihn nie mehr sehen.

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Vatertag
OTS0088, 8. Juni 2017, 11:13

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170608_OTS0088/vatertag-entfremdete-vaeter-haben-wenig-grund-zum-feiern

Bonding für Väter wichtig – Einige Mütter haben Probleme ihre Macht abzugeben

Nicolas Zogg auf der Bäckeranlage, wo am 1. Juni ein grosses Picknick unter Vätern stattfand. watson

«Einige Mütter haben Probleme damit, ihre familiäre Macht abzugeben»

Nicolas Zogg von Männer.ch spricht mit watson anlässlich des Vätertages über die Rolle des Mannes in der Familie, Frauen, die nicht ins Militär wollen und Schwulenhass unter Rekruten.

«Papa rennt!» Unter diesem Motto waren Väter in den vergangenen Tagen in vielen Schweizer Städten präsenter denn je. Anlass war der Endspurt für die Unterschriftensammlung der Vaterschaftsurlaubs-Initiative.

Auch für Nicolas Zogg ist der Daddy-Urlaub eine Herzenssache. Seit Frühjahr ist Zogg das neue Gesicht von Männer.ch, der Dachorganisation für Väter- und Männeranliegen. Aber auch als Vater zweier Kinder setzt er sich mit der Rolle des Mannes und Vaters in der Schweiz auseinander – und sieht Handlungsbedarf. watson hat Zogg zum Interview auf der Zürcher Bäckeranlage getroffen.

Nicolas Zogg ist das neue Gesicht von Männer.ch und zweifacher Vater. watson

Feiern Sie als Vater zweier Kinder den Vätertag?
Nicolas Zogg: Ich feiere den Vätertag, indem ich mit meinen beiden Kindern über Pfingsten in den Bergen Zelten gehe. Es soll nicht einfach ein Gschänkli-Tag sein wie der Muttertag. Der Vätertag soll zeigen, wie wichtig Väter sind, und wie unterschiedlich all die Väter ihr Vatersein leben. Er soll Väter motivieren, sich mehr Zeit für ihre Kinder zu nehmen.

Sie haben einen Sohn und eine Tochter. Haben Sie die beiden unterschiedlich erzogen?
Ich habe versucht, bei beiden auf die Person einzugehen und das Geschlecht nicht zu stark zu berücksichtigen. Ich habe versucht, die Geschlechterrollen aufzuweichen, gerade im Konfliktverhalten: Den Jungen habe ich darin bestärkt, einen Konflikt im Gespräch zu lösen und kooperativ zu sein.

«Ich meine damit, dass meine Tochter eine Prinzessin sein darf, wenn das ihrem Wesen entspricht und ich sie nicht aus Prinzip zum Haudegen drille.»

Nicolas Zogg Männer.ch

Beim Mädchen ist das etwas anders: Ich ermutige sie, sich gegen Jungs auch körperlich zu wehren. Wenn sie gehänselt wird, soll sie nicht das liebe, zarte Mädchen sein, das alles mit sich machen lässt. Bei geschlechterneutraler Erziehung muss man aufpassen, dass das Individuum nicht zu kurz kommt. Ich meine damit, dass meine Tochter eine Prinzessin sein darf, wenn das ihrem Wesen entspricht und ich sie nicht aus Prinzip zum Haudegen drille.

Mittels Volksinitiative wollen sie in der Schweiz einen Vaterschaftsurlaub einführen. Ist die Präsenz des Vaters direkt nach der Geburt so wichtig? Die Grundbedürfnisse des Kindes sind über die Mutter gedeckt. Wäre der Vater nicht vor allem später – also während der Erziehung – notwendig?
Die Geburt wird hauptsächlich durch die Mutter geleistet, das weiss ich aus eigener Erfahrung als Hebamme (lacht). Nein, im Ernst: Es geht vor allem ums Bonding, also um die Eltern-Kind-Bindung, die gleich nach der Geburt entsteht. Viele Studien belegen, dass diese erste Phase für die Beziehung zwischen Vater und Kind entscheidend ist. Auch Väter schütten beim Bonding Hormone aus, welche die Vater-Baby-Bindung stärken.

Auf der anderen Seite geht es um das Familienmodell: Denn Rollenverteilung und die Organisation des Alltags geschehen am Anfang. Nach einem Jahr ist eine Familie eingespielt. Dann wird es enorm schwierig, ein neues Modell einzuführen, in dem der Vater eine grössere Rolle spielen kann. Am einfachsten und nachhaltigsten ist es, wenn der Vater von Anfang an eingebunden wird. Hierfür spielt es dann eine Rolle, wie gut das Bonding am Anfang gelungen ist.

Und wenn das Bonding gelungen ist?
Wenn der Vater eine gleichwertige Bezugsperson ist, dann fällt es der Familie leichter, die Verantwortung für das Kind zu teilen. Frauen haben mit dem Stillen die Möglichkeit, das Kind zu nähren. Soll Gleichberechtigung gelingen, ist es wichtig, dass der Kompetenzvorsprung der Frauen, was die Erziehung und Beziehung angeht, nicht zu gross wird. Denn anderenfalls wird es für den Vater ziemlich frustrierend, wenn er beispielsweise nicht in der Lage ist, sein Kind zu beruhigen.

«Viele Frauen fühlen sich in ihrer Mutterrolle sehr wohl. Sie meinen, alleine zu wissen, was gut für ihr Kind ist, wie es erzogen werden soll, was es essen darf.»

Nicolas Zogg, Männer.ch

Wer würde am stärksten von einer guten Vater-Kind-Beziehung profitieren?
Im Endeffekt alle. Kinder brauchen vielfältige, verlässliche Bezugspersonen. Wenn man alte Männer fragt, was sie am meisten bereuen, hört man immer wieder, nicht genug Zeit für die Familie gehabt zu haben. Die Mutter profitiert, indem sie Freiheit dazugewinnt: Sie kann ihr Kind abgeben und zum Beispiel wieder arbeiten gehen. Aber einige Mütter haben Probleme damit, ihre familiäre Macht abzugeben.

Was meinen Sie damit?
Viele Frauen fühlen sich in ihrer Mutterrolle sehr wohl. Sie meinen, alleine zu wissen, was gut für ihr Kind ist, wie es erzogen werden soll, was es essen darf. Dem Partner komplett gleichberechtigt Macht über Alltags- und Erziehungsentscheidungen abzugeben, fällt ihnen schwer. Doch genau dies ist die Konsequenz, wenn Gleichberechtigung gefordert wird.

Gerade nach dem Womens March entbrannte eine Diskussion darüber, dass Männer zu viel Raum in der Gleichberechtigungs-Debatte einnehmen und den Diskurs nutzen, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen.
Ich verstehe, dass diese Frauen Angst haben, wieder übergangen oder bevormundet zu werden. Wer aber Männeranliegen aus dem Diskurs ausklammert, denkt zu wenig weit. Man muss zwischen Männern unterscheiden, welche die Forderungen und Folgen der Gleichberechtigung ablehnen und solchen, die sich mit der Thematik ernsthaft auseinandersetzen und dabei verunsichert sind.

Diesen Männern muss Raum geboten werden, damit sich Männer mit ihren Geschlechterbildern auseinandersetzen können, sodass die Männer-Emanzipation voran kommt. Gleichberechtigung schliesst gleiche Pflichten für alle ein – für Männer und für Frauen.

«Wenn Männern weiterhin die starke Rolle zugewiesen wird, wenn sie weiter lernen, wie man Gewalt ausübt, tötet und die schwachen Frauen beschützt, werden alte alte Rollenmuster weiter festgefahren.»

Nicolas Zogg, Männer.ch

Sollen Frauen im Umkehrschluss ins Militär gehen?
Sicherheit ist eine viel zu wichtige Aufgabe, als dass sie nur den Männern überlassen werden darf. In welcher Form aber diese Sicherheit gewährleistet wird, ist eine andere Frage.

Zum anderen ist es auch ein symbolischer Akt: Wenn Männern weiterhin die starke Rolle zugewiesen wird, wenn sie weiter lernen, wie man Gewalt ausübt, tötet und die schwachen Frauen beschützt, dann werden alte alte Rollenmuster weiter festgefahren. Für mich sind unterschiedliche Dienstformen denkbar – doch solange der Militärdienst besteht, sollten auch Frauen hinmüssen.

«Im Militär ist Schwulenhass weit verbreitet. Wörter wie ‹Schwuchtel›, ‹Schwester› oder ‹Pussy› gehören zum Militäralltag.»

Nicolas Zogg, Männer.ch

Gerade das Militär machte wieder Schlagzeilen, weil Rekruten scharf gemacht wurden, indem sie sich vorstellen sollten, auf ihre Freundinnen zu schiessen. Das ist doch ungemein frauenverachtend.
Das ist so. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Man muss beachten, welchem Zwang und Kampfdrill Männer im Militär ausgesetzt sind – häufig gegen ihren Willen. Das geht nicht spurlos an ihnen vorbei.

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  • Brauchts. Das ist eine wichtige Zeit für Mann und Baby.
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Zweitens richtet sich die Aggression und Abwertung gegen alles Schwache und Weibliche – auch bei Männern. Im Militär ist Schwulenhass weit verbreitet. Wörter wie ‹Schwuchtel›, ‹Schwester› oder ‹Pussy› gehören zum Militäralltag. Das ist ein riesiges Problem, weil damit sehr beschränkte Männlichkeitsbilder verstärkt werden. Auch deswegen würde es Sinn machen, wenn Frauen ins Militär gingen: Untersuchungen zeigen, dass bei einem gewissen Frauenanteil innerhalb der Armee sexistisches Verhalten verschwindet.

Schon auf Schulhöfen hört man ursexistische Äusserungen von Jugendlichen, die noch nicht einmal im Stimmbruch sind. Ist das nicht bezeichnend?
Leider ist das Verhalten von Jugendlichen ein überspitztes Verhalten von Erwachsenen. Insofern sind unsere Teenager ein Spiegel für vorherrschenden Sexismus im grossen Ganzen. Natürlich muss das in der Schule thematisiert werden, doch das Problem darf nicht auf Teenager abgeschoben werden: Auch Erwachsene müssen sensibilisiert werden. Männer müssen eine Mitverantwortung für ihre Kollegen, Freunde und Mitmänner übernehmen.

Wie sieht diese Mitverantwortung konkret aus?
Das Stichwort ist Zivilcourage. Männer müssen den Mund aufmachen, wenn ihre Kollegen sich despektierlich über Frauen oder auch Homosexuelle äussern. Mann muss zum Spielverderber werden, der in einer ‹Altherrenrunde› den Jungs erklärt, dass die Witze über den Po der Bedienung daneben sind.

Viele Männer fühlen sich pauschal verurteilt, wenn man sie auf ihre Mitverantwortung anspricht.
Ja. Denn sie sind ja nicht ‹so›, sie machen keine dummen Sprüche über Frauen, sie meinen, Frauen zu respektieren. Und in den meisten Fällen ist das auch wahr. Das muss auch mal gesagt sein: Die meisten Männer verhalten sich anständig. Dennoch tragen sie Mitverantwortung, wenn sie als Männer mit Privilegien keine Position beziehen, wenn ein schlechter gestelltes Gesellschaftsmitglied angegriffen wird.

Als Vater finde ich es wichtig, mich mit meinem Sohn über diese Themen zu unterhalten und mit ihm über Grenzen zu sprechen – gerade auch hinsichtlich Sexualität. Viele Grenzen werden erst durchs eigene Ausprobieren und Erfahren erkannt. Damit Kinder mit einem über ihre Erfahrungen sprechen und sich anvertrauen, ist eine gute Beziehung zu seinen Kindern wichtig. Gerade der Vater ist für den Sohn in solchen Belangen wichtig. Als Rollenvorbild aber auch nur als gleichgeschlechtliche Bezugsperson.

 

05.06.17, 03:46
http://www.watson.ch/Schweiz/Interview/821331718-%C2%ABEinige-M%C3%BCtter-haben-Probleme-damit–ihre-famili%C3%A4re-Macht-abzugeben%C2%BB

I´m a Daddy and I know it

Link: Facebook-Video4
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😉
Tags: father – action – song – great – baby – children

Väterzeit bringt Gleichberechtigung

KFS zum Vatertag

Väterzeit bringt Gleichberechtigung

KFS Papi-Wochenende Vater Vatertag

Bozen – Am Sonntag, 19. März – Josefitag – wird in Italien der Vatertag gefeiert. Dies nimmt auch der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) zum Anlass, auf die wichtige Rolle des Vaters in der Familie aufmerksam zu machen. Gerade für die frühe Entwicklung und die psychische Gesundheit von Kindern ist die Präsenz einer männlichen Bezugsperson entscheidend.

„Sicher wurden in letzter Zeit zusätzliche Anreize und Argumentationshilfen für Väter in Elternzeit geschaffen, wie beispielsweise mit dem Landesfamiliengeld +“, betont KFS-Präsidentin Angelika Mitterrutzner. „Trotzdem sind Väter, die sich für eine berufliche Auszeit zu Gunsten der Kindererziehung entscheiden, noch immer die Ausnahme. Besonders in der Privatwirtschaft scheint es fast unmöglich. Dabei bestätigen Väter, welche den Schritt wagen, wie viel positive Energie sie durch diesen Paradigmenwechsel erfahren haben.“

„Wenn man bedenkt, dass Kinder auch in Kindergarten und Grundschule wenig bis keine männlichen Bezugspersonen haben, ist das ein Defizit, das sich auch auf die kindliche Entwicklung auswirkt“, erklärt Mitterrutzner. „Wir wissen, dass Mütter, die nach der Geburt von ihrem Mann entlastet werden, leichter eine stabile Mutter-Kind-Bindung aufbauen. Genauso wichtig ist die Bindung zwischen Vater und Kind sowie die Präsenz eines einfühlsamen und engagierten Vaters als männliche Identifikationsfigur und Vorbild. Die aktive väterliche Teilhabe am Familienleben sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Schade, dass man trotzdem immer wieder darauf hinweisen muss.“

Denn Väterzeit bedeutet auch Gleichberechtigung. Wenn nun nicht nur Frauen, sondern auch Männer über Monate aus dem Berufsleben zurücktreten, ist die Gesellschaft umso mehr gefordert, Lösungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu finden. In diesem Sinne möchte der Familienverband Väter dazu aufrufen, sich die Elternzeit zu nehmen und die Möglichkeiten, die es für Väter bereits gibt auch wirklich zu nutzen.

Abenteuerwochenende mit Papi

Vorschau: Seit 2012 ist das „Abenteuer-Wochenende mit Papi“ fixer Bestandteil im Veranstaltungskalender des Katholischen Familienverbandes Südtirol (KFS). Väter und ihre Kinder ab sechs Jahren können sich dabei außerhalb der familiären Rahmenbedingungen neu kennenlernen und ihre Bindung zueinander bei gemeinsamen Erlebnissen stärken.

Auch in diesem Jahr hat Erlebnispädagoge Georg Pardeller wieder ein spannendes Wochenende im Ferienheim am Vigiljoch geplant und zwar am 20. und 21. Mai. Anmeldungen und Informationen gibt es im KFS-Büro unter Tel: 0471 974 778 oder auf http://www.familienverband.it. Anmeldeschluss ist der 12. Mai.

 

Donnerstag, 16. März 2017 | 16:49 Uhr, Von: mk

Vatertag – Väter ohne Kinder! – Radiosendung

Am Donnerstag vor dem österreichischen Vatertag sorgte eine Live-Radiosendung mit dem Bundesvorsitzenden der Männerpartei, Hannes Hausbichler, für Aufsehen.

Durchschlagende Radiosendung zu Unterhalt und Kontaktrecht!

Hannes Hausbichler betrachtet die Sendung rückblickend:
„Dem Mut des ORF Vorarlberg, besonders das „heiße Eisen“ unterhaltsbelasteter Väter anzufassen, sogar Betroffene live und völlig unzensiert die ganze Unmenschlichkeit des Unterhaltsrechts telefonisch darstellen zu lassen und noch dazu die ganz und gar nicht systemtreue Männerpartei klar und deutlich aus Härtefällen des Männerservice die volle Realität der Rechtspraxis berichten zu lassen, zollen wir höchsten Respekt.

Die Sendung erhielt durch erschütternde Anrufe betroffener Väter eine unerwartete Dramatik. Viele Anrufer schilderten eindrücklich ihr Leiden unter den fassungslosen Ungerechtigkeiten bei Unterhalt und Kontaktrecht. Selbst das Radioteam, welches die Anrufe der Betroffenen aufnahm, schien mir gelinde gesagt tief beeindruckt. Viele fassungslose Hörer waren in ihrem Glauben an die Gerechtigkeit nachhaltig erschüttert.“

Ein mutiger Richter stellte sich der Diskussion, jedoch mit vorher moderierten Aufzeichnungen. Daher sei ihm zu Gute gehalten, dass er nicht miterlebt hatte, wie viel Leid im Laufe der Diskussion eindrücklich und mitreissend aufgebrochen ist. Möglicherweise hätte es sich dann anders geäußert. Doch die Aussagen des Richters sind angesichts der Praxis schlicht weltfremd:

– Prozentabzüge würden die Väter bei mehr Kindern richtig entlasten: In wenigen Worten konnte Hausbichler mit konkreten Zahlen widerlegen, dass das schöne Bild, Väter würden entlastet, einfach nicht stimmt. Das eine, schmale Prozent Abzug pro Kind ist nicht einmal erwähnenswert und sieht nach Schönfärberei aus.

– Richter würden sich auf geringen Unterhalt für den Vater einigen: Hausbichler zeigt die Realität klar auf: Nur, wenn die Mutter von selbst weniger Geld will, gibt es eine Einigung, oft wird dafür jedoch zusätzlich Ehegattinnenunterhalt gefordert. Die Einigung für die Kinder kann jederzeit widerrufen werden und der Vater zahlt noch 3 Jahre rückwirkend den Maximalbetrag, was der Richter selbst zumeist gar nicht mehr mitbekommt und er wohl noch nach Jahren glaubt, er habe eine „gute Einigung“ bewirkt.

– Die meisten Besuchszeiten würden einvernehmlich getroffen: Bei ihm am Tisch, bei der Scheidung, auf dem Papier, vielleicht! Hausbichler antwortete dazu: Das entscheidende ist, was danach passiert. Viele Väter haben ein Besuchsrecht, aber sehen die Kinder einfach nicht, weil die Mutter sich, völlig straflos, nicht an die Einigung hält. Sollen diese Einigungen als „bei den meisten klappt es einvernehmlich“ die Lage beschönigen?

Als Fazit bleibt:

– Die Männerpartei hat hohes Praxiswissen bewiesen und ihre einzigartige Glaubwürdigkeit zu Familienrechtsthemen aus politischer Sicht einmal mehr massiv gestärkt. Besonders das gut belegte Aufzeigen der hinter schönen Worten versteckten Ungerechtigkeiten schwächte im selben Zug die Vertrauenswürdigkeit von Justiz und Politik.

– Das Leid in der Bevölkerung geht tief, ob durch Kontaktverweigerung oder hemmungslose Unterhaltsausbeutung bis unters Existenzminimum. Das Land Vorarlberg wurde durch diese Sendung erschüttert.

– Zum Vatertag ist klar: Die Zahl der Opfer steigt stetig. Es gibt täglich mehr zu tun für Väterrechte.

Diese Aussendung ergeht nur an Mitglieder und Interessenten. Eine Presseaussendung zum Vatertag folgt.

Link zum Text auf der Website:
http://www.maennerpartei.at/m%C3%A4nnerpartei-durchschlagende-radiosendung-zu-unterhalt-und-kontaktrecht

Kontakt:

Zentrale:
+43/664/100 33 01
internet@maennerpartei.at

Bundesvorsitzender:
Hannes Hausbichler
hannes.hausbichler@maennerpartei.at
Tel.: +43/664/78 67 456

https://maennerpartei.wordpress.com/2016/06/10/maennerpartei-durchschlagende-radiosendung-zu-unterhalt-und-kontaktrecht/

Tags: Vatertag – Vater – Väter – Vatertag – Männerpartei – Armut – Anspannung – Exekution – Mindestsicherung – Arbeit – Wirtschaft – Gesetze Österreich – Gleichberechtigung Gleichstellung – Justizopfer – Kindeswohl – Obsorge – psychische Gewalt – Pfändung – Menschen 2.Klasse – Vaterlose Gesellschaft –

 

Erstes deutschsprachiges nicht-feministisches Magazin

NICHT-Feminist.de

Die Treffen in Berlin. Wann treffen wir uns und wo?
Infos hier

NICHT-Feminist – Was ist NICHT-Feminist, das Magazin?

nf-tv

und  unser youtube-Kanal

 

Tags: Genderwahn – Feminismus – Männermagazin –  Gleichberechtigung Gleichstellung – Gewalt – Berlin – Scheidung – Trennung – Vaterlose Gesellschaft – Väter – Vater – Vatertag – Vereine – Deutschland –

 

Suizid am Vatertag

Wie viel muss man ertragen

Hallo!

Mein Mann und ich lernten uns vor 6 jahren kennen zu dieser zeit hatte ich noch einen Freund, so wurden wir am anfang nur gute freunde (die besten haben echt alles geteilt jeden gedanken) zum ersten mal in meinem leben habe ich mich zuhause gefühlt und dazu brauchte ich nur in seiner nähe sein, nach ein paar wochen habe ich meinen damaligen freund verlassen weil ich gemerkt habe das ich ihn liebe. Wir haben alles zusammen gemacht ich hab ihm gerne beim autoschrauben geholfen war nämlich kfz-Techniker und er ist immer mit mir shoppen gefahren. All die jahre waren soo schön wir haben viele Ausflüge gemacht und er war der beste papa für unseren sohn der ihm auch sehr vermisst.
Der Vater von meinem Mann hat vor 3 Jahren Selbstmord begangen und das hat er auch nicht verkraftet.
Und letzten herbst hat es dann angefangen er hatte eine Psychose, Wahnvorstellungen, wollte sich nicht einweisen lassen.
Kein Mensch war da für uns fast alle Verwandten haben sich rausgehalten ich war jeden tag mit ihm und dem kleinen alleine und dann wurde er zwangseingeliefert weil er fast die wohnung angezündet hatte.
und dann war er 4 wochen in einem krankenhaus ist dann nach hause gekommen aber er war noch immer so das hat sich erst nach einem monat zuhause und 20 verschiedenen medikamenten geändert.
Aber dann ist das Tief gekommen und das war so unendlich tief ich habe noch nie in meinem leben einem menschen so gesehen er hatte kein leben mehr in seinen augen und die ärtztin hatte ihm jede woche andere medikamente verschrieben die auch nichts brachten.
Dann ist er am 21.5.2010 auf die Donaubrücke und ist hinunter gesprungen aber er wollte nicht sterben und konnte sich noch an land retten. Ist dann wieder in das selbe krankenhaus gekommen und hatt mich jeden tag angebettelt das ich ihn abholen soll weil er heim will aber ich hab immer gesagt das geht nicht ich halt das selber grad nicht aus und er soll noch ein paar wochen bleiben. aber ich bin 3 mal in der woche zu ihm gefahren das krankenhaus ist nämlich ca 2 stunden von uns entfärnt und ich hatte nicht jeden tag jemanden der auf den kleinen aufpasst.
Am Freitag vor Vatertag hat er mich angerufen und gesagt ich soll ihm abholen es geht ihm da so schlecht und ich hab NEIN gesagt wir kommen eh am Vatertag ich und der kleine haben dir schon was gebastelt und dann noch das ich dich liebe. Das war das letzte was ich mit ihm gerdetet habe denn dann hat der ablbtraum so richtig begonnen. Am Abend hat mich das krankenhaus angerufen das er verschwunden ist. Ich dachte an den ersten 2 tagen er geht bestimmt heim und kommt zum Vatertag heim aber er kam nicht. Dann bin ich flugblätter verteilen gefahren und die im Krankenhaus haben eine Hundestaffel orgernisiert aber die haben ihn nicht gefunden fast täglich war die polizei bei uns mich zuckts immer noch zusammen wenn ich einen polizisten sehe. Das Schlimme daran ist wenn man den namen unseres sohnes bei google eingiebt kommt ein zeitungsbericht „Papa wo bist du“ die presse hat alle unser namen hineingeschrieben.
Und nach acht wochen suchen hat ihn ein Förster in einem Waldstück in der nähe vom Krankenhaus gefunden, mann hat ihm erst so spät gefunden weil er sich in einem baum auf 4 metern erhängt hat und das seil erst 8 wochen später gerissen ist. Ich konnte ihm nichtmal sehen und DNA haben sie an ihm auch nicht mehr finden können habe ihn anhand des eheringes und seiner brille Identifiziert.
Ich will es einfach nicht wahrhaben vor über einem jahr war noch alles so perfekt.

LG

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http://www.aspetos.at/forum/index.php/Thread/797-Wie-viel-muss-man-ertragen/