Int. Konferenz VICTIMS MISSION – Mag. Josef Maitz

Zitat:

„Hätte ich es nicht selber erlebt, würde ich es nicht glauben . . .
Tagessatz 621,- Euro pro Kind, in einer psychiatrischen Einrichtung, dass sind 19.000,- Euro im Monat.“

Der gemeinnützige Verein VICTIMS MISSION lädt zur internationalen Konferenz

„Kindesabnahme als Familienzerstörungswaffe“

ins Grand Hotel Wien am 28. Mai 2016 ein.

Vorträge zum Thema halten Beate Kelly, Mag. Josef Maitz, Gerda Ressl, Cara St. Louis und Dr. Henning Witte. Anschließend gibt es eine Publikumsdiskussion. Begrüßung, Einleitung und Moderation übernimmt Sissi Kammerlander.

Mag. Josef Maitz (Österreich):

Die elterliche Verantwortung zurückgeben. Mag. Josef Maitz ist Jurist und selbst betroffener Vater, berät und begleitet Mütter, Väter und Großeltern, die fürchten, ihre Kinder zu verlieren, oder die ihre Kinder wieder zurückbekommen möchten, nachdem das Jugendamt sie geholt hat.

Aus rund sieben Jahren Beratungspraxis mit hunderten Fällen kann Mag. Maitz nicht nur die Lehren daraus verallgemeinern, sondern auch über Langzeitfolgen und Entwicklungen berichten.
Er übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Seine Praxiserfahrung betrifft alle österreichischen Bundesländer sowie transnationale und transkulturelle Elternbeziehungen.
Der Staat gibt Milliarden für die Konfliktsteigerung und Zerstörung der Familien aus, aber nichts, um den Familienzusammenhalt zu fördern.
Kindesentzug ist zu einem Industriekomplex geworden.
http://www.inev.at

Tags: Familienrecht Familie – Väter – Eltern – Frauenberatungsstelle – Selbstverantwortung – Kinderklau – ADHS – Schulmobbing – Schulverweigerung – Schulprobleme – Gewalt
sexueller Missbrauch – Diffamierung – Heimkinder – Versagen Heimerziehung – Klasnic Kommission – Richter – Gefährdungsmeldung – Polizei – ausrauben – James Bond – brutal – Mutter-Kind-Heim – Caritas-Heim – herzlos – gesellschaftliche Lüge – Pflegeeltern – Obsorge – Autismus – SOS-Kinderdorf – Gutachten – Sachverständige – Kosten pro Kind – Scheidung Trennung Fremdunterbringung – Entfremdung Gewalt – Missbrauch – EMRK Art. 6 – Verwaltungsgerichtsbarkeit – Verwaltungsgericht Vertrauensperson – Verfahrenshilfe – Rechtsstaat – Familienrecht Familie

Kindesentzug einer Polizistin – Familie Kuwalewsky

Kindesentzug mit Folgen – die Leidengeschichte der Familie Kuwalewsky

Tags: Polizistin – falsche Gutachten – Familienrecht Familie  – Kinderheim – Polizeibeamtin – Kriminalbeamtin – Gutachten – Jugendamt – Kindesabnahme – Kinderklau – Obhutnahme – Psychiatrie – Polizei –
20.03.2016

Menschenrechtsverletzung, Psychatriemißbrauch – Fall Marianne W.

Menschenrechtsverletzung und Psychatriemißbrauch im Otto Wagner-Spital – Der Fall Marianne W.

Dieser offene Brief wurde am 29. Jänner 2016 an Bürgermeister Michael Häupl, Vizebürgermeister Gudenus, Gesundheitstadträtin Wehsely, Volksanwalt Dr. Kräuter, Dr. Bittner – Ombudsmann der Ärztekammer, Magister Sulzbacher Generaldirektor WGKK (speziell aus Kostensicht), Patientenanwalt Claudia Payrhuber , Gesundheitsministerin Magister Oberhauser und weitere gesendet.

Herbert Szlezak

Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Ich übermittle Ihnen dieses E-Mail im Namen von Herbert Szlezak, dem Präsidenten der Opferschutzorganisation Opferoffensive, um Ihnen folgenden Sachverhalt mit dem dringenden Ersuchen, sofort einzuschreiten und Maßnahmen zu ergreifen, mitzuteilen.

Herr Szlelak hat am 28. Jänner 2016 Marianne W, die Mitbegründerin des Vereins Opferoffensive im Otto Wagner-Spital, Pav. 10 besucht. Im Rahmen dieses Besuches wurde ihm im Namen von Frau Prim. Riessland-Seifert mitgeteilt, dass gegen Herrn Szlezak ein Besuchsverbot verhängt wurde. Als Begründung wurde genannt, dass sich andere Patienten an Herrn Szlezak in seiner Funktion als Opferschützer gewandt haben, mit der Bitte, sie dabei zu unterstützen, sich gegen die, ihrer Ansicht nach ungerechtfertigten Zwangspsychatierung, zu befreien.

Offensichtlich hat die Institution Angst vor einer zivilgesellschaftlichen Kontrolle der Vorgänge in ihrer Einrichtung. Tatsache ist, dass Marianne W am 27. Dezember 2015 von Beamten des Polizeipostens Leobersdorf eindeutig rechtswidrig ohne Einschaltung eines Amtsarztes und ohne das in diesem Falle „Gefahr in Verzug“ gegeben war, weil keine Anzeichen auf Eigen- und Fremdgefährdung vorlagen, unter Anwendung polizeilicher Zwangsgewalt ins Ottowagnerspital eingeliefert wurde. Dort wurde sie unter Beihilfe privater Sicherheitskräfte im wahrsten Sinne des Wortes „niedergespritzt“ und im Bett fixiert.

Seit der Einlieferung wird Frau Marianne W dort gegen ihren Willen festgehalten und mittels Zwangsmedikation sediert. Dies ist Freiheitsberaubung und Körperverletzung und stellt eine grobe Menschenrechtsverletzung dar.

Wir ersuchen Sie deshalb dringend, mit allen Ihnen zu Gebote stehenden rechtlichen Möglichkeiten, sofort einzuschreiten. Vorab ersuchen wir Sie in diesem Zusammenhang Herr Szlezak unter der Telefonnummer 0664 88 47 17 67 anzurufen.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Wolfgang Franek – der Wolf​ – ​Mastermind von eurobuch.com​

Mitbegründer der Akademie des Lebens

​Generalsekretär der Opferoffensive ZVR-Zahl 287488546 vertreten durch Herbert Szlezak – Präsident Schüttaustraße 1 – 39/19/7 A-1220 Wien

+43 664 173 10 32 eurobuchwolf@gmail.com http://www.wolfs.co.at/akademie.php

Herzlichst Herbert Szlezak, Präsident der Opferschutzorganisation Opferoffensive

Wien, am 06..02.2016
http://www.wolfs.co.at/marianne_w.php
Tags: Österreich – Gewalt – Missbrauch mit dem Missbrauch – Justizopfer

Scheidungsopfer – Gustl Mollath – Und plötzlich bist du verrückt

Videodoku über die Auswirkungen des feministischen Systems und warum man nicht heiraten sollte als Mann.
Die feministische Justiz und „vaterlose Gesellschaft“ sind leider kein Einzelfall sondern die Regel derzeit in den meisten Ländern.

Es war Bayerns bekanntester Justizskandal: Sechs Jahre nachdem Gustl Mollath in die Psychiatrie eingewiesen worden war, wurden Zweifel an der Rechtmäßigkeit und der Verhältnismäßigkeit seiner Unterbringung laut.

Nach siebeneinhalb Jahren kam er schließlich als Folge des öffentlichen Drucks frei.
Die Filmemacherinnen Annika Blendl und Leonie Stade begleiteten Gustl Mollath nach seiner Entlassung aus der Psychiatrie und zeichnen ein intensives Porträt.

Regie: Annika Blendl
Redaktion: Natalie Lambsdorff
8-12-2015

Scheidung - Gustl Mollath - Justizopfer
Scheidung – Gustl Mollath – Justizopfer

Tags: Familienrecht Familie Scheidung – Justizskandal – Psychiatrie – Opfer – Falschbeschuldigungen – Missbrauch mit dem Missbrauch – Verleumdung – feministische Justiz – Freiheitsberaubung – Genderwahn – Gewalt – Heiraten – Richterin – Staatsanwaltschaft –  Strafverfahren – Justizopfer – Menschenrechtsverletzung – psychische Gewalt – Rechtsbeugung – Rechtsstaat

„Der Münz-Rebell“ Buchpräsentation – VICTIMS MISSION – 1.12.2015

Prof. Anton Gerstner: „Der Münz-Rebell“

Buchpräsentation im Café Prückel in Wien am 1.12. 2015

Wien (pts014/26.11.2015/12:30) – Der Verein VICTIMS MISSION informiert über eine Buchpräsentation am 1. Dezember im Wiener Café Prückel:
Prof. Anton Gerstner präsentiert sein kürzlich erschienenes Buch „Der Münz-Rebell“.

Im Vorwort gibt er dem Leser einen kurzen Einblick:
„Nach meiner Kindheit und Jugend, die ich in Heimen wie ein geschlagener Kettenhund verlebte, prägten kriminelle Freunde und schöne Frauen mein Leben… Ihre Liebe führte mich heraus aus der Unterwelt, hin zu einem soliden Leben.“
Und Gerstner wurde zum größten Münzkünstler der Welt. Wie er sein abenteuerliches Leben meisterte, wird er berichten.

Der Autor hat die „Kindergulags“ (Hans Weiss) überlebt: „Die Schläge taten mir nicht nur körperlich, sondern auch in der Seele weh. Reif dafür war ich sicher nicht. Solche Erlebnisse hatten zur Folge, dass ich mir mit immer übleren Streichen Luft machte und andere mit Lockrufen dazu verleitete, dabei mitzutun oder selbst Streiche zu spielen.“

An anderer Stelle: „Manche Kinder erkrankten im Heim schwer. Das war auch kein Wunder, denn die Beleidigungen waren sehr kränkend – und die vielen Schläge machten uns wohl auch ein bisschen deppert.“ (Auszüge aus „Der Münz-Rebell“).

Klaus Faißner schreibt über das Buch: „Der Erzähler Anton Gerstner vereint mehrere interessante Schicksale in einem: Das des Kriegsflüchtlings, Hörbehinderten, Heimzöglings, Bauhilfsarbeiters, Häftlings und des Künstlers.“

Weiter aus dem Buch: „Mit einem ärztlich nachgewiesenen Hörverlust von 70 Prozent war ich den Normalhörenden nicht ebenbürtig. Einen Schwerhörigen hielten die Mitmenschen damals für einen Trottel… ich war kein normales Kind, sondern ein geborener Außenseiter.

In mir stieg Angst hoch, wieder nichts zu verstehen und erneut der Prügelknabe zu sein… anstatt einem fast tauben 6-Jährigen zu helfen, ortete die Fürsorge Versagen beim Kind und ließ seine Mutter wissen: ‚Wenn sich Ihr Sohn nicht bessert, muss er in ein Erziehungsheim eingewiesen werden’…
Die Fürsorge wollte den intelligenten jungen Mann immer wieder in die berüchtigsten Heime überstellen, ja sogar in die Kinderpsychiatrie Steinhof. Das konnte seine Mutter verhindern.“

Anton Gerstner ist ein echter Freiheitskämpfer. Freuen wir uns auf seine Buchpräsentation.

Café Prückel, Stubenring 24, A-1010 Wien
Dienstag, 1.12.2015, um 19 Uhr, Eintritt frei

Am Podium:
Prof. Anton Gerstner, Autor „Der Münz-Rebell“
Univ.-Prof. Dr. Roland Girtler, Soziologe, Autor
Mag. Klaus Faißner, freier Journalist, Redakteur
Sissi Kammerlander, Vorstandsmitglied des o.g. Vereins

Ansprechperson:
Mag. Klaus Faißner, E-Mail: klaus.faissner@chello.at

(Ende)
Aussender:     Verein VICTIMS MISSION
Ansprechpartner:     Sissi Kammerlander
Tel.:     ++43 (0) 676-780 72 29
E-Mail:     info@victimsmission.com
Website:     www.victimsmission.com
http://www.pressetext.com/news/20151126014

Tags: Familienrecht – Migration – Jugendamt – Migrationswaffe — Flüchtlinge – Migrationswaffe – Asylwerber – Familienzerstörung – Kinderheim – Flüchtlinge – Heimkinder –

Kinder werden gequällt und eingeschüchtert –> Video

Sieben Jahre Strafe ohne Schuld 

Die wichtigsten Zeugenaussagen im Kampf gegen die Verbrechen der Jugendämter und Familiengerichte in Deutschland kommen von den betroffenen Kindern.

TheStudebaker1955

Tags: Psychiatrie – Sonderschule – Klinikschule – Therapie – Heimweh – Eltern – Familie – Angst – Hölle – Pflege – Ärzte –  Jugendamt – Medikamente – Tochter – Mutter – Opfer – Kindeswohl – Verbrechen – Kindheit – Experimente mit Kinder –  EEG – Gehirnströme – Lehrer – psychische Gewalt – Platzangst – Psychopharmaka – Missbrauch mit dem Missbrauch – Verletzung der Menschenrechte – Jugenhilfezentrum – Berlin – Köln – Video . Wahnvorstellungen – Kinderheim – Heimkinder – Internate – Weihnachten – telefonieren – Kindesmissbrauch – Umgang – Perversion – krank – Gutachter –

Menschenrechtsverletzung – Teufel – Verbrecher – Bosheit – quällen – Unrecht – Kinderheim –  SOS Kinderdorf – Haare abschneiden – eingeschüchtert – 1/2 Jahr Kontaktsperre – Trennungsangst – Machtausübung – Amtsvormund – Jugendhilfezentrum –

Kinderfachabteilung Lüneburger war eine Tötungsanstalt – EUTHANASIE

EUTHANASIE

Die Ahnenforschung, die im Nazi-Heim endete

Über 70 Jahre lang wusste Helmut Lorenz nur, dass sein jüngster Bruder in den Kriegs-Wirren verloren ging. Jetzt fand er heraus, dass der Zweijährige in einer Lüneburger „Tötungsanstalt“ starb.

Es hat einiges gegeben in der Familie von Helmut Lorenz, über das nicht gesprochen wurde. Lücken, die sich für ihn nicht füllen ließen. Die größte klaffte um seinen Bruder Dieter. Er war verloren gegangen in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. So hatten es die Eltern erzählt, die nach dem Krieg mit ihren Söhnen nach Kanada ausgewandert waren. Mit zwei von dreien, mit Rolf und Helmut. Der jüngste, Dieter, blieb verschwunden.

Mit 72 Jahren entschloss sich Helmut Lorenz, der im kanadischen St. Catharines lebt, die Lücken zu füllen. Er tippte die Daten seiner Familie in ein Internetportal für Ahnenforschung ein. Zur gleichen Zeit begann auch Mario Nitzsche in Deutschland, die Geschichte seiner Familie zu erforschen. Das Internet führte sie zusammen – sie waren Großcousins. Helmut Lorenz‘ Vater und Mario Nitzsches Großvater waren Brüder.

Schon ein paar Monate später stieg Helmut Lorenz mit seiner Frau Marylinn in ein Flugzeug und besuchte seine Verwandten im thüringischen Schmölln. Sein Großcousin Mario Nitzsche lebt dort im Elternhaus von Helmuts Vater. Als sich Helmut Lorenz nach ein paar Wochen im Sommer 2013 von seinem Cousin verabschiedete, bat er Mario Nitzsche, ihm zu helfen, den verlorenen Bruder zu finden. Der fand ihn tatsächlich, doch anders, als Helmut Lorenz gedacht hatte.

Zwei Jahre sind seitdem vergangen. Helmut Lorenz, 75, sitzt mit seinem Cousin in einem Lüneburger Wohnzimmer. Es gibt Butterkuchen und Kaffee. Es ist das Wohnzimmer von Carola Rudnick. Der Frau, die die Geschichte von Helmuts Bruder Dieter aufgeklärt hat. Carola Rudnick ist Historikerin und erforscht die Biografien von Opfern des sogenannten Euthanasie-Programms des Naziregimes.

Dieter Lorenz kam in ein Kinderheim

Erinnern kann sich Helmut Lorenz an den damals zweijährigen Bruder nicht mehr. Dieter war zwei Jahre nach Helmut geboren worden, am 26. Februar 1942 in Eindhoven. Die Eltern Anna und Erich Lorenz waren Anfang der Dreißigerjahre von Deutschland nach Holland gezogen. Der Vater Kaufmann, die Mutter Apothekerin, führten sie gemeinsam ein Werkzeuggeschäft. Als Erich Lorenz 1942 von der deutschen NS-Regierung als Soldat eingezogen wurde, musste sich seine Frau Anna allein um Familie und Geschäft kümmern.

Video:

Vielleicht war Anna Lorenz damit überfordert, vielleicht war ihr alles zu viel geworden. Jedenfalls gab sie den kleinen Dieter in Eindhoven in ein Kinderheim. Warum, weiß Helmut Lorenz nicht. Er hat nie mit ihr darüber gesprochen. Bis vor Kurzem wusste er nicht einmal, dass Dieter überhaupt in einem Heim gewesen war. Er ist sich sicher, dass die Eltern Dieter in dem Heim gut aufgehoben glaubten.

Die Mutter besuchte ihren Sohn regelmäßig, doch Anfang September 1944 waren auf einmal alle Kinder des Heims verschwunden. Niemand konnte ihr sagen, wo Dieter war. Das Heim war evakuiert worden, NSV-Jugendhilfe-Westaktion hieß der Grund: NSV – das ist die Abkürzung für „Nationalsozialistische Volkswohlfahrt„, zuständig unter anderem für „Jugendpflege“ und „Volksgesundheit“.

Über Umwege kam Dieter mit vier anderen Kindern in einem Flüchtlingskinderheim in Lüneburg, Niedersachsen, an. Er sprach wohl nur wenig, doch ein Mädchen, Rita, nannte ihn „Dieter“, und in einer winzigen Schachtel mit Habseligkeiten stand der Name „Lorenz“. So schlossen die Deutschen, die nicht wussten, wo und wer Dieters Eltern waren und ihn für einen Holländer hielten, auf den Namen „Dieter Lorenz“. Es war eine NSV-Helferin, die meinte, der kleine Junge gehöre in kein normales Kinderheim. Sondern in die „Kinderfachabteilung“ der örtlichen Psychiatrie.

Die Kinderfachabteilung war eine Tötungsanstalt

Insgesamt 31 solcher Einrichtungen hat es unter den Nationalsozialisten in ganz Deutschland gegeben. Anstalten, geschlossen und undurchsichtig, für die meisten Eltern aber ein Ort der Hoffnung. Weil sie glaubten, ihren Kindern würde dort geholfen. Kindern, die kleinwüchsig waren oder Probleme mit dem Sprechen hatten, an der typischen Kriegskrankheit Rachitis litten, sich schlecht konzentrieren konnten oder zu spät laufen lernten.

Mehr als eine Tarnbezeichnung für eine Tötungsanstalt war das Wort „Kinderfachabteilung“ aber nicht. Mindestens 5000 Kinder haben Ärzte und Krankenpfleger im Zuge des sogenannten Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten getötet. Spätestens seit einer Ermächtigung Adolf Hitlers vom 1. September 1939 über einen „Gnadentod“ für Menschen mit Behinderungen galt dieser Mord als „Erlösung“. Die Waffe war eine Tablette: eine Überdosis des Schlafmittels Luminal.

Setze alles in Bewegung, um Dieter wiederzufinden

Erich Lorenz
in einem Brief an seine Frau Anna

Eines dieser 5000 getöteten Kinder ist Dieter Lorenz. Dass die „Volkswohlfahrt“ ihn von einem Heim für Flüchtlingskinder in eine „Kinderfachabteilung“ geschickt hatte, erfuhren seine Eltern erst, als es zu spät war.

„Setze alles in Bewegung, um Dieter wiederzufinden.“ Das schrieb Erich Lorenz seiner Frau Anna am 30. September 1944. Er hatte Fronturlaub beantragt, er wollte den verloren gegangenen Sohn suchen. Er bekam keinen Urlaub. Der Vater fand heraus, dass Dieters Gruppe den Bahnhof Hannover passiert haben musste. Danach verlor sich jede Spur des Zweijährigen. Vater Erich setzte weiter alles daran, ihn zu finden, Mutter Anna saß auf gepackten Koffern, ihn abzuholen – egal, wo.

Dieter wurde mit einer Überdosis Luminal ermordet

Was die Eltern nicht wussten, war der Gauleitung Düsseldorf bereits am 2. Dezember 1944 bekannt: dass es in der Lüneburger „Kinderfachabteilung“ einen Patienten namens Dieter Lorenz gab. Die Eltern wurden darüber nicht informiert. Erst im Januar 1945 erhielten Anna und Erich Lorenz eine Nachricht über ihren Sohn: Ein Kind namens Dieter Lorenz, das auf ihre Beschreibung passte, sei am 14. Dezember 1944 gestorben.

„Da Sie uns selbst mitteilten, dass Ihr Kind Dieter geistig wie körperlich minderwertig veranlagt war, müssen wir leider annehmen, dass es sich in diesem Fall um Ihr Kind handelt.“ Das schrieb die Sachbearbeiterin für Familienhilfe des Amtes für Volkswohlfahrt an Anna Lorenz am 25. Januar 1945. Anna Lorenz selbst hatte ihren Dieter als zwar geistig und körperlich ein wenig langsamer entwickelt, aber zufrieden und bei vollem Verstand beschrieben. Anna und Erich Lorenz weigerten sich zu glauben, dass der tote Junge aus Lüneburg ihr Sohn sei.

Leistet nichts. Zu schwach. Nicht einsatzfähig

der Lüneburger Heil- und Pflegeanstalt
Aus einer Krankenakte

„Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wurde Dieter durch die Gabe des Barbiturats Luminal ermordet. Dafür spricht, dass er bereits nach nur zwei Wochen Aufenthalt an einer der Krankheiten starb, die – anderen Fällen ähnlich – durch eine überdosierte Medikamentengabe provoziert wurden.“ Das schreibt Carola C. Rudnick im September 2015.

Die promovierte Historikerin hat ein Buch über Dieter Lorenz und weitere Opfer der Lüneburger „Heil- und Pflegeanstalt“ geschrieben, wie die Psychiatrie damals hieß. „Leistet nichts. Zu schwach. Nicht einsatzfähig“, zitiert der Titel eine Krankenakte. Seit drei Jahren forscht Rudnick an der „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg, die auf dem 100 Jahre alten Gelände der einstigen Tötungsanstalt und heutigen Psychiatrischen Klinik liegt.

Eine Historikerin entdeckte seine Krankenakte

Es war vor gut einem Jahr, als das Telefon in Carola Rudnicks Büro klingelte und Mario Nitzsche nach dem Bruder seines Großcousins fragte. Ob sie etwas über Dieter Lorenz wisse? „Ich habe gerade seine Krankenakte vor mir liegen“, antwortete sie. Sie wundert sich noch heute über den Zufall, dass er genau in dem Moment anrief, als sie zum ersten Mal die Papiere zu Dieter Lorenz aus dem Landesarchiv Hannover durchblätterte.

Bis zu diesem Moment im Juni 2014 hatte Helmut Lorenz gehofft, sein Bruder würde eventuell doch noch leben. Seine Eltern hatten ihm und dem älteren Bruder Rolf stets erzählt, dass Dieter in den Wirren des Krieges verloren gegangen sei. Vermutlich, weil sie es selbst so glauben wollten. Weil sie sich nicht vorstellen konnten, warum ihr im September 1944 körperlich gesunder Junge im Dezember auf einmal eine „Hirnhautentzündung mit frischem Schub“ gehabt haben soll.

Bis in den Februar 1945 schrieb sich Anna Lorenz mit Max Bräuner, dem Direktor der Heil- und Pflegeanstalt in Lüneburg, bohrte immer wieder nach, wollte wissen, ob es sich wirklich um ihren Dieter handelte, der gestorben war. Irgendwann antwortete der Direktor nicht mehr.

Die Briefe hatten die Eltern all die Jahre aufbewahrt. „Vielleicht haben sie gehofft, dass ich irgendwann doch den Kreis schließen kann“, sagt Helmut Lorenz, als er am vergangenen Wochenende zum ersten Mal das Grab seines Bruders in Lüneburg besucht. Seine Frau Marylinn, seit 50 Jahren sind die beiden verheiratet, hatte Helmuts Vater Erich immer wieder auf die Familiengeschichte angesprochen. „Er hat nur wenig erzählt. Wir haben nie die ganze Wahrheit erfahren. Ich frage mich, warum. Das ist wahrscheinlich nicht nur eine Charakter-, sondern auch eine Generationenfrage.“

Helmut Lorenz hat ein wenig Erde rund um die Steinplatte mit dem Namen seines Bruders geschichtet und darin seinen Fußabdruck hinterlassen. Dieter Lorenz‘ Grab ist eines der wenigen noch existierenden der Lüneburger Kriegsgräberstätte, es wurde nie aufgelöst, obwohl es schon mehr als 70 Jahre alt ist. „Nun widerfährt ihm ein Stück Gerechtigkeit, dass er gefunden worden ist“, sagt der pensionierte Lehrer.

Dieter Lorenz wird nicht der Letzte sein, dessen Schicksal nach so vielen Jahrzehnten aufgeklärt wurde. Rund 100 Biografien hat Carola Rudnick bislang nachgezeichnet. Sie wird auch weiterhin Familien helfen, die Lücken in ihren Geschichten zu füllen.

Von 29.09.15
http://www.welt.de/vermischtes/article146986697/Die-Ahnenforschung-die-im-Nazi-Heim-endete.html

Ritueller Missbrauch – Petition an die Justiz – Aufklärung im Fall Sadegh

Petition richtet sich an die Österreichische Justiz

an die österreichische Politik
An die Österreichische Ärzt/innenschaft

Aufklärung im Fall Sadegh – Ausführliche Untersuchungen für Dara Rubens „Luki“ Sadegh, über MR/CT/Schwarzlicht/psychiatrisch, die seit 2011 akribisch verhindert werden. Dringender Verdacht auf rituellen Missbrauch und trauma based mind control / MK-Ultra.
Andrea Sadegh Vienna, Österreich

Dara Rubens "Luki" Sadegh - Andrea Sadegh
Dara Rubens „Luki“ Sadegh – Andrea Sadegh

Trotz detaillierter schriftlicher Berichte über die erlittene systematische Folter des damals 2 1/2jährigen Dara Rubens „Luki“ Sadegh (*20.02.2009) seit 2011 an das Familiengericht BG Hernals/Wien, die Staatsanwaltschaft Wien, in weiterer Folge das Jugendamt Wien und Graz, dem Kinderschutzzentrum Graz Mandelstraße/Griesplatz, dem Klinikum Graz, dem ZRS Wien, dem OGH Wien wurde der Bub niemals ausführlich über MR/CT/Schwarzlicht/psychiatrisch untersucht. Die Schilderungen reichen von körperlicher Gewalt, (Massen)Vergewaltigungen (oral und anal), Jagden auf das Kind, Anwendung von Drogen, Anwendung von medizinischer Folter (Experimente mit Licht, lauten Geräuschen, Zerstörung der inneren Genitalien), Spott & Hohn (ausgelacht werden während der Folter), lebendig begraben werden, Waterboarding, Spinning (Rädern), Hitze-Kälte (Schioverall im Sommer), Arbeit als Babyprostituierte (Ballettkleid, Badeanzug, Schminke, Stöckelschuhe, Freier, Geld), Konditionierung über Folter (Er schlägt sich mit einer Hand wiederholt auf den Kopf, mit der anderen reißt er seine Haare und übt „Glücklich aussehen“ und „Lachen“, „haha“ sagt er dabei – seine Halsschlagader ist über den ganzen Hals sichtbar, während er versucht zu grinsen.), Persönlichkeitswechsel, Schwüre, Gelübde, Eide (satanische Komponente), Nahtoderlebnisse – der betroffene damals 2 1/2jährige Bub berichtet in Summe von physichen, psychischen, spirituellen, mentalen Missbrauch – diese Art der Folter ist in der Fachliteratur unter rituellem Missbrauch als auch unter trauma based mind control bekannt: „Ritueller Missbrauch kann definiert werden als eine bunte Fülle höchst unterschiedlicher Straftaten, deren gemeinsamer Nenner letztlich nur im extremen Sadismus und einer gewissen Kontinuität und Systematik besteht.“ Noblitt & Perskin, zitiert nach Hans
Ulrich Gresch. [Näheres über diese Art der Folter: http://www.traumabasedmindcontrol.de/wissenschaft%5D

Bitte helfen Sie mit, dieses Verbrechen aufzuklären, das die Österreichische Justiz – ähnlich dem Fall Kampusch und Fritzl – seit dem Jahre 2011 vertuschen möchte. Auch die namentlich genannten und von Dara Rubens „Luki“ Sadegh erkannten Täter/innen aus der Wirtschaft, Ärztinnenschaft, Psychologenschaft und dem – wie immer bei rituellem Missbrauch – Familienumfeld haben niemals um Untersuchungen urgiert.

Es liegen zahlreiche Bestätigungen von internationalen Expertinnen vor, Dara Rubens „Luki“ Sadegh hat 1:1 rituelle Gewalt und trauma based mind control / MK Ultra erleiden müssen und erleidet es nach Ansicht ebendieser Expertinnen nach wie vor. Keiner dieser internationalen Spezialisten kann ein seriöses Gutachten durchführen, ohne – das vom Jugendamt Graz und der Österreichischen Justiz – seit 2012 unter Verschluss gehaltene Kind zu untersuchen. Foto-, Video- und Audiomaterial dokumentieren nicht nur die andauernde Folter/Weiterprogrammierung des Kindes über trauma based mind control, sondern – zuletzt, also im Sommer 2015 – scheint der Kleine nun eine Reizentzugsprogrammierung/sensory deprivation „erhalten“ zu haben. Mehr als offensichtlich verwenden die Österreichischen Behörden dieses Kind in Form von unerlaubten und höchst strafbaren Humanexperimenten.

Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift der Wahrheit ein Stück weiter. Es geht um weit mehr Kinder hier in Österreich, Deutschland, der Schweiz als auch weltweit – mitten in unserer westlichen Welt.

Danke.

Mag. Andrea Sadegh

Mama

Initiatorin des Netzwerkes gegen Folter an (Klein)Kinder, gegen traumabased mind control & ritual abuse http://www.traumabasedmindcontrol.com

PS: Nähere Informationen zum Fall Sadegh, aber auch über das Verbrechen „ritueller Missbrauch“ und „trauma based mind control“ unter http://www.traumabasedmindcontrol.com.

Petitionsbrief an:
An die Österreichische Justiz
an die österreichische Politik
An die Österreichische Ärzt/innenschaft
Aufklärung im Fall Sadegh – Ausführliche Untersuchungen für Dara Rubens „Luki“Sadegh (20.02.2009), über MR/CT/Schwarzlicht/psychiatrisch, die seit 2011 akribisch verhindert werden. Verdacht auf rituellen Missbrauch und trauma based mind control / MK-Ultra
Neuigkeiten
Vor 1 WocheNeuigkeit zur Petition

ALERT | EILT
EILT | ALTERT | EILT | ALERT Liebe Alle, Gefahr in Verzug – Ich bitte Sie/Euch, folgende Anträge abzuschicken – man möchte mich wegen meines Engagements entmündigen…
=traumabasedmindcontrol.de
Vor 1 Woche500 Unterstützer/innen auf Change.org

Vor 2 WochenNeuigkeit zur Petition

Vielen lieben Dank!
Die Petition, um Untersuchungen wegen dringendem Verdachts auf rituellen Missbrauch an Luki Dara Rubens Sadegh einzuleiten, trotz scheinbarer technischer…
=traumabasedmindcontrol.de
Vor 2 Wochen250 Unterstützer/innen auf Change.org

Vor 2 WochenAndrea Sadegh hat diese Petition gestartet

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643 Unterstützer/innen auf Change.org
Noch 357 Unterstützer/innen auf Change.org bis zum 1.000-Meilenstein.
aAndrea Sadegh hat diese Petition
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jessie marsson DEUTSCHLAND
vor 15 Tage
· Gefällt mir 2

Ich unterschreibe dies gerne. Wer mein leben kennt weiß warum.
Steffen Raabe LEIPZIG, DEUTSCHLAND
vor 16 Tage
· Gefällt mir 2

Das Jugendamt ist eine Behörde, die die Rechte von Kindern und den Schutz vor physischen und psychischen Schäden garantieren soll. In der Praxis erfüllt das Jugendamt diese Aufgabe nicht.

Die vehemente Verweigerung auf Akteneinsicht beim Jugendamt sowie der Mangel an Kontrolle führt fast automatisch zur Verletzung von Menschenrechten.

Die fehlenden Aufsichts- und Kontrollinstanzen sollten einer gewissen öffentlichen Kontrolle unterzogen und Misstände aufgedeckt errden.

Die Existenzberechtigung von Jugendämter sollte in Frage gestellt werden.

http://www.sorgerechtsmissbrauch.de
Michell Hutsch BRUCK AN DER MUR, ÖSTERREICH
vor 16 Tage
· Gefällt mir 2

Ich entsetzt bin und diese Schweine !!!!! Dafür büßen sollen !!!!!!
Eva Pichler GRAZ, ÖSTERREICH
vor 16 Tage
· Gefällt mir 2

Aufklärung ist ein Muss!
Bianka Ziegler DEUTSCHLAND
vor 16 Tage
· Gefällt mir 2

Ich diesem kind helfen will und muss da solche sachen wedeer moralisch noch menschlich sind

https://www.change.org/p/an-die-österreichische-justiz-an-die-österreichische-politik-an-die-österreichische-ärzt-innenschaft-aufklärung-im-fall-sadegh-ausführliche-untersuchungen-für-dara-rubens-luki-sadegh-über-mr-ct-schwarzlicht-psychiatrisch-die-seit-2011-akribisc?recruiter=303517569&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink#petition-letter

Pädokriminalität um 28% gestiegen – Kindesmissbrauch

Kindesmissbrauch – und kein Ende

Erstausstrahlung

Text zuklappenLaut Bundeskriminalamt ist 2013 die Anzahl der Verfahren gegen pädokriminelle Straftäter um 28 Prozent gestiegen. Welche Erklärung gibt es dafür und für die zunehmende Härte der Verbrechen?

Gert Scobel und seine Gäste Gaby Breitenbach, Psychologin und Expertin für dissoziative Störungen als Folge extremer Gewalt, sowie Manfred Paulus, ehemaliger Kriminalhauptkommissar und Experte für Organisierte Kriminalität und Menschenhandel gehen dieser Frage nach.

Nach den Recherchen der 3sat-Redaktion “scobel” deutet vieles darauf hin, dass es mit dem Täterkreis selbst zu tun hat: “Es ist offensichtlich, dass (…) es einen großen Teil der Täter gibt, der kein ausschließlich pädophiles Interesse hat”, erklärte Professor Peer Briken, Direktor des Instituts für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Während bislang vor allem Pädophile zum Kreis der “User” und Täter von Missbrauch gehörten, wird jetzt deutlich, dass der Täterkreis auch Gruppen umfasst, denen es nicht in erster Linie um sexuelle Motive geht.

Fest steht, dass es einen wachsenden “Markt” gibt, der eine Steigerung der “Professionalisierung” des “Angebots” zur Folge hat. Sowohl bei denen, die Nutznießer sind, als auch bei denen, die Kinder für pädokriminelle Straftaten beschaffen oder kinderpornografisches Material produzieren, handelt es sich keineswegs nur um Pädophile. Kinderpornographie ist zu einem illegalen Markt mit hohen Gewinnspannen geworden, von dem viele Täter profitieren – nicht zuletzt auch durch die großen Flüchtlingsbewegungen in Europa. Immer wieder verschwinden Kinder auf der Flucht nach und durch Europa.

Und: Kindesmissbrauch ist kein “Unterschichtenphänomen”, wie noch vor Jahren behauptet wurde. Die gut organisierten Täter stammen auch aus der Mitte und aus den oberen Schichten der Gesellschaft.

Die groß angelegten Aufklärungskampagnen scheinen in der Öffentlichkeit wenig ausgerichtet zu haben. Auch die zahlreichen Reportagen, Dokumentarfilme, Krimifolgen, Talkshows und Romane haben bislang für das Thema nicht ausreichend sensibilisiert, ebenso wenig wie die Aufarbeitung der Missbrauchsskandale in Kirchen und Schulen sowie Diskussionen und Fachtagungen.

Justiz und Polizei müssen zugeben, dass sie bei der Auswertung der ungeheuren Datenmengen des Beweismaterials hoffnungslos überfordert sind. Beinahe täglich werden auf beschlagnahmten Rechnern neue Dokumente des Missbrauchs gefunden. Doch es fehlen die Kräfte, diese Daten zu analysieren, die am Ende Aufschluss über Täter geben könnten.

Gert Scobel und seine Gäste fragen nach den vielfältigen Gründen für den erschreckenden Anstieg der Straftaten: Was sind also die tatsächlichen Hintergründe der erschreckenden Entwicklung? Wie groß ist das sogenannte Dunkelfeld – und wie umfangreich und mächtig sind die gut organisierten Täter-Netzwerke?

Gert Scobels Gäste sind:

Gaby Breitenbach, Psychologin, Psychotherapeutin und Expertin für dissoziative Störungen als Folge extremer Gewalt

Manfred Paulus, ehemaliger Kriminalhauptkommissar, Experte für Organisierte Kriminalität und Menschenhandel

17-09-2015

KESB – Bewaffnete Bodyguards schützen sie und ihre Kinder

Nach Flucht auf die Philippinen meldet sich erstmals Margie Kast (30)Irre Kampf-Ansage an die Kesb

BLICK erreicht die Mutter von Alina und Queen in einer philippinischen Metropole. Nach wie vor ist die Kesb ihr Feindbild Nummer eins. Sie spricht von «Trauma», «Folter» und «Korruption»

Seit drei Wochen lebt Margie Kast (30) mit ihren Töchtern Alina (2) und Queen (6) auf den Philippinen. Ohne Ehemann Christian (46), der alleine in Sisseln AG zurückblieb. Aber auch auf den Philippinen, 10 000 Kilometer von der Schweiz entfernt, hat Margie Kast Angst und eine Wut auf die Behörden: «Die Kesb ist der Vater aller Teufel.»

BLICK erreicht die dreifache Mutter in einer philippinischen Metropole. Wo genau sie ist, will sie nicht verraten. «Ich traue niemandem mehr», sagt sie. Nur so viel: «Ich lebe mit den Kindern in einer Wohnung direkt an der Küste.»

Den Mädchen gehe es gut, behauptet Kast: «Sie bekommen die ganze Liebe meiner Grossfamilie.» Aber die Trennung von Ehemann Christian belastet die Filipina: «Ich bin oft traurig.» Dafür ist sie wieder mit ihrer ältesten Tochter vereint: Naomi (10) lebte bei Kasts Schwester und zog damals nicht mit in die Schweiz.

Kinder lernen weiterhin Deutsch

Ganz angekommen sind Margie Kast und ihre Kinder dennoch nicht: «Queen sagt immer, dass sie die Sprache so schwierig fände. Die Kinder reden nicht gerne mit anderen Leuten hier. Sie haben sich sehr an Schweizer gewöhnt.» Margie Kast sucht jetzt eine deutschsprachige Schule: «Ich will nicht, dass sie es verlernen.» Im Moment geht die Ältere in eine lokale Schule, denn die internationale ist zu teuer.

Die Kesb ist immer noch Margie Kasts Feindbild Nummer eins. Sie spricht von einem «Trauma», das alle davongetragen hätten. Von «Folter» und «Korruption». Ihre Mädchen seien von einer «mittelalterlichen Institution entführt worden». Sie selbst sei gegen ihren Willen und mit gefesselten Händen in die Psychiatrie von Königsfelden AG gebracht worden. Sie redet sich in Rage: «Die von der Kesb sind Lügner

«Fremde werden sofort erschossen»

Das Gespräch gipfelt in einer Kampfansage an die Behörde: «Ich habe bewaffnete Bodyguards an meiner Seite. Wenn Fremde hierherkommen, werden sie erschossen. Sofort! Alle Filipinos sind Soldaten. Hier wissen auch die Frauen, wie man schiesst.»

Von ihren Aggressionen versucht sie sich mit Ausflügen abzulenken. Auf Facebook zeigt sich die junge Familie bei Restaurantbesuchen, im Schwimmbad, mit Freunden. Vor einer Woche feierte Margie Kast ihren 30. Geburtstag, weit weg von Ehemann Christian. Die Töchter malten ihr eine Karte. Darauf zu sehen: die vereinte Familie Kast.

An eine Rückkehr in die Schweiz denkt Margie dennoch nicht. «Nach allem, was ich durchmachen musste, will ich nicht mehr in die Schweiz», sagt sie.

Sie betont: «Wir brauchen kein Geld. Wir brauchen nur endlich unsere Ruhe.» Ihr Wunsch: «Ich möchte das alles vergessen. Und endlich alleine gelassen werden.»

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17.08.2015