Birgit Kelle – in WIEN – Fr. 9.10.2015, 18Uhr

Birgit Kelle:

Gender Mainstreaming – Toleranzbewegung, Sprachsatire oder Wertediktatur?

Fr. 9.10.2015, 18.00 – 20.00 Uhr,

Melker Stiftskeller, Schottengasse 3, 1010 Wien

Veranstalter: Institut für Ehe und Familie (IEF)

mit Unterstützung von: Katholische Hochschulgemeinde, ÖCV und Salon Austria

Geht es bei Gender wirklich nur um „Toleranz für alle“, oder steckt viel mehr dahinter? Ein ernstes Thema erfrischend präsentiert.

>>>Einladung

Tags: Termine – Veranstaltungen – Gleichberechtigung Gleichstellung

Was hat Birgit Kelle, der EZB-Chef und der Axel-Springer-Verlag gemeinsam? – >> „Junge Damen schreiben sich den Namen auf ihre Brüste“ RICHTIG – Das muss echte Liebe sein!

Thüringer Landtag – Nackt-Protest bei CDU-Veranstaltung

Nackt-Protest bei CDU-Veranstaltung im Thüringer Landtag

Nackt-Protest bei CDU-Veranstaltung im Thüringer Landtag

Topless-Aktivistinnen stören eine Veranstaltung der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag.

Hintergrund: In Erfuhrt tagte die Union zum Thema Erziehungsgeld. Teilnehmerin war u.a. die umstrittene Publizistin Birgit Kelle (40).

Zwei junge Frauen störten die Diskussionsrunde: Und zwar nackt!

 Ziel des Protests: Die Publizistin Birgit Kelle (40) 1.v.r.
Ziel des Protests: Die Publizistin Birgit Kelle (40) 1.v.r.
Foto: dpa

Sie unterbrachen ein Statement Kelles mit Zwischenrufen und zogen sich aus.

Die nackten Damen warfen der Publizistin vor, mit Rechtspopulisten gemeinsame Sache zu machen. Nach einigen Minuten wurden die Protestlerinnen aus dem Saal geführt.

 Birgit Kelle scheint den Protest der „Topless-Aktivistinnen“ mit Humor zu nehmen
Birgit Kelle scheint den Protest der „Topless-Aktivistinnen“ mit Humor zu nehmen
Foto: dpa

Anlass des Protests

Birgit Kelle verärgerte die Damen mit ihren Aussagen zur Absicht von Rot-Rot-Grün, das Landeserziehungsgeld in Thüringen abschaffen zu wollen. Birgit Kelle sieht hinter dieser Forderung nämlich in Wahrheit eine Debatte über das richtige Frauenbild.

Wer das Erziehungsgeld abschaffen will, streitet dafür, dass Frauen arbeiten müssen statt Kinder zu Hause zu betreuen. Das sei keine Form der Wahlfreiheit.

Das Statement der Aktivistinnen dazu auf nackter Haut: „Gender + Kelle = Gaga“.

Soll bedeuten: Frau Kelle ist die falsche, die zum Thema Geschlechterrollen etwas sagen kann.

Nacktprotest

Femen-Protest in der EZB-Zentrale: die Frau, die EZB-Chef Draghi attackierte

Femen-Protest in EZB Draghi-Schreck sprang auch schon Putin an

Bei der EZB-Pressekonferenz sprang eine Femen-Aktivistin auf den Tisch vor Präsident Draghi. Wer ist sie und wie kam sie da rein?

Vor Zuhälterei-Prozess Aktivistin wirft sich auf Strauss-Kahns Auto

Jesus-Figur geklaut Hausverbot im Vatikan für Femen-Aktivistin

Das Regierungsbündnis aus Linke, SPD und Grüne hat sich im Koalitionsvertrag vorgenommen, das Landeserziehungsgeld abzuschaffen und die Mittel einzusetzen, um ein für Eltern beitragsfreies Kita-Jahr einzuführen.

 Botschaft der Protestaktion: „Gender + Kelle = Gaga“
Botschaft der Protestaktion: „Gender + Kelle = Gaga“
Foto: dpa

Die Nackt-Prostestlerinnen sind keine Unbekannten: Berits am 27.02.2015 protestierten sie vor dem Axel-Springer-Gebäude in Berlin.

Anlass ihrer Protests damals: Die Selfie-Aktion der BILD-Zeitung zu Griechenland.

Nackt-Protest vorm Axel-Springer-Hochhaus

Josephine Witt (21), Mercedes Reichstein (24) und Theresa Lehmann (25, v.l.) protestieren am Freitagmorgen

  • Berlin

Griechen-Solidarität Nackt-Protest gegen BILD-Aktion

Nach der Selfie-Aktion von BILD „Nein zu neuen Milliarden-Geschenken an Griechenland!“ gab es Protest mit blanken Brüsten in Berlin.

Femen - Freedom for Women

26.04.2015 – 17:45 Uhr
http://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/nackt-protest-im-thueringer-landtag-40655794.bild.html
Tags: Feminismus – Birgit Kelle – Genderwahnsinn – Gender – GA-GA – Väter – Gewalt – vaterlose Gesellschaft

Väterlos – Eine Gesellschaft in der Krise – Birgit Kelle

„Wir brauchen Väter mit EIER und weniger Waschlappen“

bei King FM – im Gespräch mit Dr.Matthias Stiehler

Buchautor:

Väterlos: Eine Gesellschaft in der Krise

http://www.vaeterlose-gesellschaft.de/

Der Männerversteher: Die neuen Leiden des starken Geschlechts‘

07-04-2015
http://www.kingfm.net/2015/04/birgit-kelle-was-ist-mit-den-vaetern/

Familienrecht Familie – vaterlos

Wie sieht der perfekte Vater aus? Vätermagazin DADDYlicious – Birgit Kelle

Haben Väter genug Raum für Erziehung ?
„Väter wollen an der Erziehung partizipieren und müssen sich das erst erkämpfen“

Birgit Kelle bei King FM – im Gespräch u.a.: Mark Bourichter, Chefredakteur des Onlinemagazins DADDYlicious, ein Magazin von Vätern für Väter oder wie sie selbst sagen: Ein Männermagazin daddylicious-logoabseits von „rosagefärbten Mamiwebs“ und „ohne Weichspüler“. Für echte Väter-Kerle eben.

Haben Väter genug Raum für Erziehung ?
“Väter wollen an der Erziehung partizipieren und müssen sich das erst erkämpfen”

Birgit Kelle bei King FM – im Gespräch u.a.: Mark Bourichter, Chefredakteur des Onlinemagazins DADDYlicious, ein Magazin von Vätern für Väter oder wie sie selbst sagen: Ein Männermagazin daddylicious-logoabseits von „rosagefärbten Mamiwebs“ und „ohne Weichspüler“. Für echte Väter-Kerle eben.

daddylicious

Warum sind Väter wichtig?
Was machen Väter anders als Mütter?
Was nervt Väter in den aktuellen Debatten?
Was wünschen sie sich von der Politik?

Zum Onlinemagazin Daddylicious: http://www.daddylicious.de

Jungs, Tochter in Genderrolle, pflegen, schützen, beschützen bergen, Ponyreiten, Männerseite, Pferde, Balettanzen, Ratgeber für Väter, Kinderwagen, Väter in der Schwangerschaft, Genderspezifikation, Vaterrolle, Anitiautorität, Smartphone, Familienrecht Familie – Vätermagazin – DADDYlicious – Radio – King FM – vaterlose Gesellschaft – Erziehung
07-04-2015
http://www.kingfm.net/2015/04/birgit-kelle-was-ist-mit-den-vaetern/

 

Väter werden politisch nicht vertreten ! – Vater Markus Decker im Interview

mit Birgit Kelle bei Radio King FMSind Väter wichtig ?


„Mutter ist ohne Konsequenzen mit den Kindern weggezogen vom Vater“
„Man müsste die Gesetze ändern !
Vor Gericht als Vater klagen, was bringt das ?“

Ist Familienpolitik immer Frauenpolitik ?


Hollywooderwartung – vaterlos -Familienrecht Familie – Heiraten – Väter -Trennung  – Wohnort – Aufenthaltsbestimmungsrecht ABR – Zahlpapi -Zahlpapa –  PAS Eltern-Kind-Entfremdung

7.April 2015

„DEMO FÜR ALLE“ Birgit Kelle am 21. März 2015 in Stuttgart

„Unsere Kinder bekommt ihr nicht !“ – Rede gegen den Bildungsplan der Gender-Ideologie, Früh-Sexualisierung der Kinder, . ..

 

Demo für Alle – Birgit Kelle – Ehe und Familie vor !

CDU – Kinder – Genderideologie – Genderwahnsinn – Bildungsplan – Schüler – Frauenquote – Familien – Eltern – Bürgerbeteiligung

 

Birgit Kelle zur „vaterlosen Gesellschaft“ – fatherless society

Wie wichtig ist der Vater in einer Familie ?
Kinder und Jugendliche bei homosexuellen Paaren, Sterbehilfe, selbstbestimmtes Sterben, . . .

Birgit Kelle am 23.10.2014 in Wien beim Institut für Ehe und Familie IEF

Berndorfer Modell – Familienförderung

 

Bürgermeister Dr. Josef Guggenberger erklärt das Berndorfer Modell – bei Birgit Kelle
>>>
Gemeindewappen

„Berndorfer Modell“ der Kinder/Familienförderung einstimmig beschlossen!

Einstimmig, also mit Zustimmung von ÖVP, SPÖ und FPÖ hat die Gemeindevertretung von Berndorf knapp vor Weihnachten das „Berndorfer Modell“ zur Förderung der familieninternen Kinderbetreuung beschlossen. Dabei geht es um konkrete Wertschätzung der familieninternen Kinderbetreuung durch Anhebung des Kinderbetreuungsgeldes auf die Höhe des Mindestsicherungssatzes von € 773,–/Monat bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres des Kindes.

weiterlesen – ->
http://www.berndorf.salzburg.at/system/web/zusatzseite.aspx?detailonr=224475644

23.10.2014

Berndorfer Modell - Familienförderung

 

Video – IEF – Birgit Kelle: „Was kommt, wenn Familie geht?“

 

Birgit Kelle
Birgit Kelle
23.10.2014, 18.30h
Wollzeile 2, 1010 Wien
Veranstalter: Institut für Ehe und Familie (IEF), Katholische Hochschulgemeinde (KHG)
Moderation: Dr. Gudrun Kugler/Kairos Consulting

In ganz Europa zeigen sich familienpolitisch die gleichen Tendenzen: Familiäre Strukturen werden immer weiter zurück gedrängt und finanziell unmöglich gemacht, stattdessen lagern wir die Kindererziehung immer früher von den Familien auf den Staat aus. Propagiert wird dabei ein Familienmodell, bei dem beide Eltern berufstätig sind und sich immer weniger selbst um die Kinder kümmern. Gleichzeitig werden mühsam und mit Steuergeldern ständig Familien-Ersatzstrukturen errichtet: Krippen ab einem Jahr, Ganztags- oder gar 24-Stunden-Kitas, Ganztagsschulen, usw. Doch was kommt, wenn Familie geht – und Vater Staat nicht lieben kann. Es wird Zeit endlich wieder in das Original zu investieren: In die Familie aus Vater, Mutter und Kindern.

Über die Referentin: Birgit Kelle wurde 1975 in Heltau, Siebenbürgen, geboren. Sie ist Kolumnistin beim Meinungs- und Debattenportal The European. In zahlreichen Medienbeiträgen (u. a. Die Welt, Focus) streitet sie dafür, dass Frauen ihren Lebensweg frei wählen können und fordert staatliche Unterstützung für diejenigen, die Kinder bekommen und selbst erziehen. 
Sie ist Vorsitzende des Vereins Frau 2000plus, Vorstandsmitglied des EU-Dachverbandes New Women For Europe und war 2012 als Sachverständige in der Betreuungsgeld-Debatte vor den Familienausschuss des Bundestags geladen. Birgit Kelle ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. 
www.birgit-kelle.de

 

 

Schluss mit „Tittenbonus“

– Birgit Kelle

Den Männern reicht es allmählich mit der Gleichberechtigung. Unverbesserliche Machos, oder endlich mal ein ehrliches Wort? 

Es ist ja schön, dass wir es endlich auch mal schwarz auf weiß haben, aber um es mal vorweg zu nehmen: Keine Frau, die halbwegs bei Verstand ist, hätte diese Erhebung des Institutes Allensbach im Auftrag der „Bild der Frau“ gebraucht, die uns nun mit dem bahnbrechenden Ergebnis konfrontiert, dass die Mehrheit der Männer der Meinung ist, es sei genug getan für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Wer mit offenen Ohren und nicht nur mit feministischen Scheuklappen mit Männern redet, hätte das schon lange wissen können. Wer aber ständig aufschreit, kann so schlecht zuhören …


Stammtischniveau

Da ist dies Grummeln, die blöden Sprüche, der Tittenbonus-Effekt. Wenn Männer unter sich reden, oder auch mal öffentlich aufbrausen, wie die Ingenieure bei Daimler Benz in ihrem Firmennetzwerk oder der Piraten-Mann Gerwald Claus-Brunner, dem wir dieses Wort „Tittenbonus“ zu verdanken haben. Ach ja, natürlich, Stammtisch-Niveau, aber gut ausgedrückt, was Männer offenbar wirklich denken über die Frauen, die an ihnen vorbei ziehen – oder in Zukunft noch vorbeiziehen werden – mit Unterstützung von Medien und Politik.

„Du brauchst unsere Hilfe, Mäuschen“

Gut, man kann es auch als Erfolg verbuchen, dass Männer heute eben nicht mehr davon ausgehen, dass wir uns als Frauen einfach nur hochgeschlafen haben auf den Job, sondern bequem via Quote Karriere machen. Im Ergebnis bleibt aber für die Frau: Mann sagt ihr Hilfestellung nach und es zementiert sich auch im männlichen Bewusstsein, dass Frau eben nicht ausschließlich auf Leistung angewiesen ist. Respekt sieht anders aus.

Das ist der tragische Teil der Debatte. Dass uns Frauen eine Quotierung, eine ständige Unterstützung nichts nützt, jedenfalls denjenigen nicht, die noch einen Funken Stolz in sich tragen. Ich kann gar nicht sagen wie sehr ich es inzwischen leid bin, dass mich in Diskussionsrunden neuerdings verständnisvolle Männer tätscheln, um mir zu erklären, warum wir Frauen dringend eine Quote brauchen. Eine, die sie selbst nicht nötig hatten, mir aber gerne hinterhertragen würden, um sich selbst besser zu fühlen – oder um mir für immer zu verstehen zu geben: 

Du brauchst unsere Hilfe, Mäuschen.

Wer sind also im Endeffekt die schlimmeren Machos? Diejenigen, die mir sagen, „wenn du meinen Platz haben willst, dann guck erst mal wie du an meinen Ellenbogen vorbei kommst“, oder diejenigen, die mich geistig für immer eine Stufe unter sich selbst zementieren würden, um mich nur mit gönnerhafter Geste an sich vorbei zu lassen. Dann lieber die erste Variante meine Herren, und ziehen Sie sich schon mal warm an.

Frauen lieber für die Familie, denn für die Karriere

Die Allensbach-Umfrage zeigt etwas anderes jedoch viel deutlicher: Männer sind offenbar mittlerweile genauso überfordert mit den Ansprüchen, die Frauen an sie stellen, mit den neuen Rollenverteilungen und Rollenzuweisungen, wie Frauen es schon längst sind. Während also Krankenkassen vermelden, dass immer mehr berufstätige Mütter im Burnoutlanden und die Anträge auf Mutter-Kind-Kuren explodieren, weil Frau heute eben nicht mehr nur Mutter und Hausfrau sein soll, sondern wonderwomengleich spielend einen Topjob nebenher präsentieren muss, während sie stramm die Figur trainiert, erleben Männer den Druck, dass sie einerseits immer noch die Ernährer der Familie sein sollen, gleichzeitig aber auch die einfühlsamen Frauenversteher, die die Kinder großziehen und die Hälfte der Hausarbeit übernehmen, ohne dass dabei jedoch der Job leidet, denn Frauen mögen es zum Leidwesen der 68er sozialisierten Feministinnen nach wie vor, wenn ER gut verdient.
Man könnte das Ergebnis der Studie auch positiv lesen, wenn man dazu den Willen aufbringt, hinzunehmen, dass sich ein Großteil der Männer und Frauen einfach nicht ändern wollen: Dann könnte man feststellen, dass das Interesse am Rollenaufbrechen nur in bestimmten medialen und politischen Kreisen hoch im Kurs steht, die Masse aber immer noch gerne so lebt wie früher. Topf sucht immer noch nach Deckel, Männer entscheiden sich im Zweifel lieber für Karriere, denn für Teilzeithausmanntätigkeiten, Frauen lieber für die Familie, denn für die Karriere. Passt doch, wenn man sie denn lässt. Lassen wir aber nicht. Mann soll sich ändern, Frau auch, bis am Ende mit der Stoppuhr Parität beim Zeitaufwand fürs Bügeln und Windelnwechseln erreicht wurde. Die Gleichstellungsfanatiker mögen dann frohlocken, glücklicher macht es aber offenbar weder Mann noch Frau, wie alle Umfragen immer wieder beweisen.
Was von dieser Umfrage hängenbleiben könnte ist, dass das Votum der Männer endlich Gehör findet. Wenn man sie den endlich auch selbst zu Wort kommen lässt, ohne jeden Einspruch gleich als frauenfeindlich abzubügeln. Wie gesagt, die Meinung stand schon immer im Raum, jetzt wird sie diskutiert, wenn auch selbstredend in allen Kommentierungen immer weiter lamentiert wird, wie viel noch zu tun ist, wie sehr sich der Mann noch ändern muss, damit er endlich modern ist. Übrigens ein Déjà-vu für jede Frau, die ebenfalls nicht im feministischen Gleichschritt mitmarschiert. Wo seid ihr Männer, hatte ich in meinem Buch gefragt. Wo verteidigt ihr euren Willen, euren Standpunkt, eure Forderungen? Habt ihr noch welche, oder sollen wie dies Gleichstellungsdings weiterhin unter Ausschluss der Männlichkeit diskutieren?

Es gibt noch Gelassenheit

Exemplarisch hier eine der Antworten, die zeigt, dass auch auf männlicher Seite noch genug Gelassenheit herrscht, sich nicht von aufschreienden Damen, Herrn und Medien irritieren zu lassen – auch auf die Gefahr hin für rückständig erklärt zu werden: „Wir sind vergleichsweise klug und wissen daher aus Erfahrung, dass es ganz und gar sinnlos ist, gegen Furien resp. Windmühlen zu kämpfen, solange die 75 Prozent vernünftigen Frauen es vorziehen, vor sich hin zu schweigen. Und für die fehlgeleiteten Pullunderträger (maskulin, pro forma) möchten wir uns auch nicht unbedingt in das aus kinderlosen Redaktionsstuben schlagende verbale Fegefeuer stellen. 

Sehen Sie uns also bitte nach, dass wir ganz einfach souverän bleiben. Es herrschte und herrscht ja für uns nicht der geringste Mangel an vernünftigen, klugen und gutaussehenden Frauen, die wie wir ein „konservatives“ Familienglück anstreben, und da wir hierzu nicht auf ein ergänzendes Einkommen unserer Frauen angewiesen sind, kümmern wir uns halt einfach um genau das, was wichtig ist: Wir arbeiten hart, ernähren und versorgen unsere Familien, ermöglichen Kindern und Müttern, möglichst viel zusammen zu sein, und versuchen überdies und obendrein, in der verbleibenden Zeit auf gar nicht klassische Weise wunderbare Väter zu sein. Mit offenen Ohren, mit Zeit, mit Inlinern an den Füßen, bei Bedarf. Da sind sie, die von ihnen angefragten Männer: da, wo’s wichtig ist.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. (Birgit Kelle, The European und derStandard.at, 3.10.2013)


Birgit Kelle
 ist freie Journalistin ist Vorstandsmitglied des EU-Dachverbandes „New Women For Europe“ mit Beraterstatus am Europäischen Parlament. Als Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus“ tritt sie für einen neuen Feminismus abseits von Gender Mainstreaming und Quoten ein. Kelle ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie ist seit 2012 Kolumnistin bei „The European“. Dieser Text erscheint in Kooperation mit „The European“.

3. Oktober 2013, 11:25

http://derstandard.at/1379292865803/Schluss-mit-Tittenbonus