Eltern Kinder-Nachweis bei ungleichen Nachnamen

Bei ungleichen Nachnamen

Grenzbeamte verlangen von Eltern Kinder-Nachweis

Familie Flughafen

Vorsicht, wenn Eltern und Kinder verschiedene Nachnamen haben (Foto: ÖAMTC)

Schreck für eine Mutter, die mit ihren Sohn nach England reiste: Ein Grenzbeamter fragte, ob sie beweisen könne, dass das Kind wirklich ihres ist – denn die Nachnamen waren unterschiedlich!

Eine Niederösterreicherin musste vergangene Woche am Flughafen London-Heathrow auf die Gnade der Beamten hoffen, um ins Land gelassen zu werden: Sie hatte bei ihrer Hochzeit ihren Mädchennamen behalten und reiste mit dem ehelichen Sohn, der den Nachnamen des Vaters trägt. Wenn aber Kind und Eltern(teil) nicht denselben Familiennamen haben, verlangt Großbritannien – wie auch Bosnien und Serbien – einen Nachweis der Elternschaft. So soll Kindesentführungen vorgebeugt werden.

„Am besten sind eine Kopie der Geburtsurkunde und eine schriftliche Bestätigung des anderen Elternteils“, erklärt ÖAMTC-Touristikexpertin Kristina Tauer. Wer dies nicht dabeihat, kann von der Polizei angehalten werden.

„Die Gesetze sind nicht ganz neu, aber kaum bekannt“, sagt Tauer. Vollmachten der Eltern werden in weit mehr Ländern verlangt, wenn minderjährige Kinder alleine oder mit anderen Personen, wie etwa Großeltern, reisen. Wo dies notwendig ist, erfährt man auf der Internetseite des ÖAMTC und bei den für das jeweilige Land zuständigen Botschaften.

 

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