Der Verlust eines Kindes kann Väter in den Suizid treiben!

In DE sterben ca. 10.000 Personen jährlich an Suizid. In Österreich ist die Zahl umgerechnet auf die Einwohner noch größer. Österreich ist nur 1/10  so groß hat aber 1.300 Suizide jährlich.
In Österreich und Deutschland gemeinsam sind das 31 Menschen pro Tag die den Freitod wählen.

2/3 davon sind Männer und Väter. 1/3 Frauen und Mütter

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Todestag von Robert Enke„Papa war der beste Torwart der Welt“

 

Robert Enke, Hannover

Bongarts/Getty Images Vor sechs Jahren nahm sich Robert Enke das Leben

Am 10. November 2009 schockte eine traurige Nachricht das Land: Fußball-Nationaltorwart Robert Enke hatte sich das Leben genommen. Sechs Jahre sind seitdem vergangen, Witwe Teresa spricht offen über ihr heutiges Leben mit Adoptivtöchterchen Leila.

Sechs Jahre nach dem tragischen Tod von Robert Enke spricht Witwe Teresa Enke sehr emotional über ihren verstorbenen Mann. Jeden Tag denke sie an den ehemaligen Torhüter von Hannover 96: „Robert ist immer da“, sagte sie im Interview mit der Zeitung „Neue Presse.“

Robert Enke, Hannover

Bongarts/Getty Images Witwe Teresa Enke: „Robert ist immer da“

Zusammen mit ihrer sechsjährigen Tochter Leila hat die 39-Jährige inzwischen die alte Heimat Empede nahe der niedersächsischen Landeshauptstadt verlassen. Das gemeinsame Haus aus der Zeit mit dem Nationalspieler hatte sie Anfang 2014 verkauft und war nach Köln gezogen.

Mit Leila spricht Teresa Enke über Robert

Trotz neuen Umfelds bleibe Robert unvergessen, sagt Teresa Enke. Auch Adoptivtochter Leila wisse genau, wer ihr Vater gewesen sei. „Leila sagt immer, Papa war der beste Torwart der Welt. Ich berichtige sie da und sage: Papa hat auch ein paar Bälle reingelassen.“

Robert Enke, Hannover

Bongarts/Getty Images Teresa Enke kann die Tränen auf einer Pressekonferenz einen Tag nach dem Tod ihres Mannes nicht zurückhalten

Solche Gespräche seien sehr schön, sagt Teresa Enke. Sie wisse natürlich, dass sich Tochter Leila später anders mit dem Thema beschäftigen werde.

Zwei Jahre vor dem Suizid war Tochter Lara verstorben

Am 10. November 2009 hatte sich Robert Enke das Leben genommen. Er hatte jahrelang unter schweren Depressionen gelitten und seine psychische Krankheit verschwiegen.

Teresa Enke hatte zwei Monate nach dem Suizid ihres Mannes die Robert-Enke-Stiftung ins Leben gerufen. Seit Januar 2010 beschäftigt sich diese Stiftung mit der Erforschung von Depressionen und Herzkrankheiten.

Robert Enke, Hannover

Bongarts/Getty Images Zwei Jahre vor Enkes Suizid stirbt Tochter Lara an einer Herzkrankheit

Zwei Jahre vor dem bestürzenden Tod des damals 32-Jährigen war Tochter Lara an den Folgen einer Herzkrankheit im Alter von nur drei Jahren gestorben. Deshalb finanziert die „Robert-Enke-Stiftung“ auch die Forschung über Erkrankungen des Herzens.

 Dienstag, 10.11.2015, 13:05

http://www.focus.de/sport/fussball/sechster-todestag-robert-enke-bleibt-unvergessen-papa-war-der-beste-torwart-der-welt_id_5075316.html

 

2 Gedanken zu “Der Verlust eines Kindes kann Väter in den Suizid treiben!

  1. Eine Depression ist eine Erkrankung, die zum Tode führen kann und die multifaktoriell bedingt ist. Es ist voll daneben, wie hier ein tragisches Schicksal für eigene Interessen missbraucht wird. Wenn der Verlust der Tochter der einzige Grund gewesen wäre, hätte sich die Mutter auch suizidieren müssen. Oder wollt Ihr suggerieren, dass der Verlust des Kindes für eine Mutter weniger bedeutend ist?

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  2. Dass die Männerwelt und Väter auf sich aufmerksam machen, ist doch längst kein Dam sondern überfällig.Mancher Frauenwelt sollte man doch längst schon ihren Egoismus aufrechnen, wofür die Politik mit oder für Kinder denn eigentlich nur diente. Manchen passt das nur nicht ins Klischee und eben: wer stellt sich was unter Familie denn vor. Manch Leidgeplagte aus Trennung und Scheidung wissen sehr wohl und sind auch Forschungsergebnisse, dass Frauen nur zu gerne mit dem Freitod drohen, Männer allerdings leider häufiger zur Tat schreiten-2:1. Wer in einem Elternhaus aufwächst, in dem es keine Vorschriften gibt, wer denn nur der besser Teil davon ist, kann zu mancher dieser Diskurse oder Dialoge nur den Kopf schütteln. Kinder sind dem dann hilflos ausgeliefert und sie haben keine andere Wahl, als zu einem Feld ja zu sagen und zum anderen nein. Sicher leiden auch Frauen darunter, wer will das denn bestreiten. Wozu aber sollte man das Leid der Männer relativieren wollen oder als absurd hinstellen? Das tun doch fast rundweg nur die „Feministen“.

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