SHG OS – Opfersolidarität Willkommen !

Erfahrungen und Tipps der Selbsthilfegruppe für Anzeigen und Gerichte:

.) Schon von Beginn an private Gutachten, Gegengutachten besorgen, von gerichtlich beeidete Sachverständige. Denn später, wenn eingestellt wird, hat man mit der Frist von 3 Wochen nicht genügend Zeit diese zu besorgen!

.) So bald wie möglich nach weitern Opfern, Zeugen, Beweisen suchen und dies am Besten schon vor einer Verhandlung oder Anzeige.

Weil: Unsere Erfahrung ist es, dass Anzeigen eingestellt werden und Verfahren so gar nicht zustande kommen.

.) Falls sie noch nicht Rechtsschutzversichert sind, dies machen, denn viele Verfahren führen zu neuen Schadensfällen. ZB Sie müssen ein Falschgutachten bekämpfen. Oder Ihr Anwalt hat schwere Fehler oder Fristversäumnis gemacht. Oder Sie werden auf Unterlassung Gegen-verklagt. …..

.)  Alles was mit ihrem Fall zu tun hat, chronologisch sortiert in einer Mappe schriftlich festhalten und Inhaltsverzeichnis machen. Viele verlieren bei Prozessen mit den Jahren den Überblick.

.) Treffen sie sich mit anderen Betroffen, zB Selbsthilfegruppen. Ihr könnt euch gegenseitig Tipps geben, Erfahrungen austauchen, begleiten.

.) Fristen beachten, auch die anwaltliche Vertretung kontrollieren, ob diese Fristen einhalten.

.) Ohne Anwalt, bei Urlaub, dies dem Gericht und der Post melden, wegen möglicher Fristversäumnis.

.) Im Falle einer Fristversäumnis, sofort Anwalt wechseln und den alten verklagen.

.) Wechseln die ihren Anwalt auch, falls dieser fast eine Frist versäumt und sie nicht ausnahmslos über alle Schriftverkehre mit dem Gericht informiert hat.

.) Anzeigen schriftlich bestätigen lassen. Bei Gericht mit einer von der Einlaufstelle abgestempelten Kopie. Stempeldatum vor Ort kontrollieren. Bei der Polizei mit einer Anzeigebestätigung.

.) Sich als Privatbeteiligte und privat geschädigte Person dem Verfahren anschließen.

.) Bei Bedarf gleich Verfahrenshilfe beantragen. Der Antrag ist kostenlos. Anzeigen sind kostenlos. Wird eine Fortführung einer eingestellten Anzeige wieder abgelehnt, müssen sie dem Gericht 90 Euro Zahlen. (Stand 2013)

.) Geben sie nicht auf. Wir kennen keinen Fall, wo nicht zuerst das Gericht eingestellt hatte.

.) Laden sie viele Freunde und Bekannt ein, ihrer Verhandlung beizuwohnen. Es stärkt sie und kann dazu führen, dass ein netterer Umgangston herrscht.

.) Gehen sie sich selbst zu Liebe nicht alleine zu Gutachten, Verfahren, oder Anzeige machen. Zu oft wurde man besser behandelt, wenn wer dabei war und Solidarität kann helfen genügend Durchhaltevermögen zu haben.

.) Versuchen sie ihren Fall den Medien bekannt zu machen, sobald der erste Verhandlungstermin bekannt ist. Medien können weitere Betroffene kennen oder ähnliche Fälle.

Kreilinger Angela 2103

 

 

K.O.-Tropfen Gefahr!- Sommerzeit!

.) Nimm Getränke die verschließbar sind.

.) Trinke nie von Leuten, von denen du nicht sicher weist wo diese wohnen, wann sie geboren sind und wie ihr Name ist.

.) Mache Fotos mit dem Handy von Dir und deinen neuen „Bekanntschaften“, wenn ihr an einem Tisch sitzt, auch von Frauen.

.) offene Getränke keine Sekunde unbeaufsichtigt lassen.

.) Auch unter „gute Bekannte“ sind schon KO-Tropfen-Fälle bekannt.

.) Mit Freunden kommen und gehen.

.) Bei Verdacht auf KO-Tropfen sofort zur Blutabnahme ins Spital und den Verdacht sagen

.) Nur 12h Nachweisbar!

.) Bei Verdacht sofort im Spital gynäkologische Abstriche machen lassen und Verdacht sagen.

(Wegen DNA, Spermaspuren, sexuelle Übertragbare Krankheiten)

.) Melde es der Polizei, auch bei einem Verdacht, auch gegen Unbekannt, weil Orte und

Zeiten sind für die Fandung wichtig

 

Willkommen bei der Selbsthilfegruppe Opfersolidarität!

Jede Form der erlebten Gewalt macht körperlich und seelisch krank. Traumatische Erfahrungen und Vernachlässigungen in der Kindheit begünstigen die Entwicklung von Gewalt.

Die Selbsthilfegruppe Opfersolidarität möchte dazu beitragen, dass Opfer, Betroffene und Angehörige gemeinsam neue Wege finden um mit ihren Erlebnissen umzugehen.

Männer und Frauen sind gleichermaßen willkommen und aufgerufen, sich an unserer Gruppe zu beteiligen.

Sie ist anonym und kostenlos.

Ein großer Schwerpunkt liegt auch in der öffentlichen Präventionsarbeit um die Gesellschaft auf die Anliegen unserer Gruppe aufmerksam zu machen.

Opfersolidarität bedeutet für uns…

gegenseitige Hilfestellung

Wechselseitiger Erfahrungsaustausch

gemeinsam Kraft und Orientierung schaffen

aktive Präventionsaufklärung in der Öffentlichkeit
Konzept der Selbsthilfegruppe „Opfersolidarität“
Download vom Konzept hier als PDF-Datei.
http://shg-os.com/Willkommen.html

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