Richterin zu „PAS die vorsätzliche Entfremdung des Kindes zu seinen Bezugspersonen“

Deutsche Übersetzung

Jeder Anwalt, Richter, Psychiatrische oder Psychosoziale Fachkraft oder Fallbearbeiter oder Sozialarbeiter der im Familienrecht tätig ist, ist sich dessen bewusst, dass das PAS-Syndrom, die vorsätzliche Entfremdung des Kindes zu seinen Bezugspersonen, die gravierendste und destruktivste Konsequenz für alle Betroffenen darstellt.

Die Definition des PAS-Entfremdungssyndroms entspricht einer –mitunter sogar aggressiven bis zu gewaltsamen- Ablehnung jener einst unmittelbar nahestehenden und vertrauten Bezugsperson. Experten haben über dieses Phänomen mit größtem Engagement tiefgründig recherchiert und nachgeforscht, da es einer der schwierigsten psychischen Krankheiten ist, die es zu adressieren gilt.

Eltern entfremden vorsätzlich Kinder vom anderen Elternteil, indem sie mit ihnen auf unvorteilhafte Art gegen den anderen Elternteil konspirieren, unpassende Informationen mit ihnen teilen, sie mittels Vorurteilen gegenüber den anderen versuchen zu beeinflussen, mit dem konkreten Ziel das Kind dazu zu bringen den anderen Elternteil zu verachten und abzulehnen. Das traditionelle System hat sehr wenig Mittel um diesem Problem entgegenzuwirken. Ganz besonders schwierig ist es bei den bereits älteren Kindern, wenn diese sich genötigt fühlen die Position des betreuenden Elternteils zu ergreifen, um dessen emotionale Last mitzutragen und somit mit einer Vehemenz dessen Partei gegen den andere Elternteil ergreifen. Für diese Kinder ist es besonders schwer zu sagen, dass sie den anderen Elternteil sehen wollen, weil sie sich so in einem direkten Vertrauenskonflikt mit dem betreuenden Elternteil befinden und sich in einer Position des Verrats fühlen, sobald sie jenen Elternteil unterstützen, der ihnen zum Feind erklärt wurde.

Auch wenn in diesem spezifischen Fall die Lösung drastisch und offensiv zu sein scheint, ebenso drastisch sei aber die Tatsache, dass einem Kind die einzige Möglichkeit auf ein stabiles , liebevolles Verhältnis zu seiner Mutter jene ist, den eigenen Vater zum Täter und Feind zu erklären.

Das Gericht ist sich dessen bewusst dass die Lösung in diesem Fall nicht ideal ist, aber die Priorität richtet sich hierbei an die besten Interessen und dem Wohle des Kindes. Es wurde die Entscheidung getroffen, dass diese Kinder in ein Umfeld gebracht werden, wo sie nicht emotional unter Druck gesetzt und manipuliert werden, den einen Elternteil zu lieben und den anderen zu hassen, wo sie sich sicher fühlen können, ihnen psychologische Betreuung, Unterstützung und Geborgenheit geboten wird und wo ihnen vermittelt wird dass es in Ordnung ist beide Eltern, Mutter und Vater zu lieben.

Diese Entscheidung wurde wohlgemerkt getroffen nach fünf Jahren vergeblicher Versuche, Auflagen, Anordnungen und Regeln, in der Hoffnung diese Wogen innerhalb der Familie zu glätten. In diesen fünf Jahren  war jedoch nicht ersichtlich, dass die Eltern in irgendeiner Form versucht hätten, dem psychischen und emotionalen Wohl ihrer Kinder nachzukommen.
Richterin Lisa Gorcyca, Oakland County, July 2015


Team Familie Familienrecht

siehe auch

PAS-Gerichtsurteil mit “Parental Alienation Therapie”

 

Tags: Gleichberechtigung Gleichstellung – Justiz – Richterin – Kindeswohl – Obsorge – Sorgerecht – gemeinsame – elterliche Sorge – psychische Gewalt – Umgangsrecht Kontaktrecht Besuchsrecht – Vater – USA – Vaterlose Gesellschaft –

4 Gedanken zu “Richterin zu „PAS die vorsätzliche Entfremdung des Kindes zu seinen Bezugspersonen“

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