Kindesentführung – Fall Lara Sophie Karzelek – (Deutschland / Polen)

Chronologischer Auszug meiner Aktivitäten:
Meine kleine Maus, Lara Sophie Karzelek wurde am 02.10.2014 um 07:30 auf brutale Art und Weise entführt.

Polizei in Ludwigsburg bekommt sofort die Telefonnummer von Frau Sontowska – nach letzten Informationen, hält sie es jedoch nicht für nötig sofortige Ortung des Handys zu veranlassen und gewährt so einfache Fahrt nach Polen – trotz der bereits seit 2012 eingerichteten „Grenzsperre“ im Interpol-System für meine Tochter!!!

Am 04.10.2014 meldet sich Frau Sontowska bei der Polizeidienststelle in Luban und erklärte, dass sie sich mit meiner Tochter dort aufhält.
Polizei in Ludwigsburg leitet Interpol-Fahndung (Eintrag in Interpol erst Mitte Oktober im Interpol in Polen sichtbar) ein – jedoch auch gezielte Anfragen der Polizei in Ludwigsburg in Luban bleiben unbeantwortet!

08.10.2014 – Herausgabebeschluss des Kindes mit in polnisch ausgestellten Erklärungen nach Art. 39 und Art. 42 Brüssel IIa.
Polizei in Szczecin nimmt die Suche auf und fragt auch gezielt in Luban nach, da die Lokalisierunsdaten des Handys der Mutter in Luban sind. Polizei in Luban lässt die Anfragen unbeantwortet.

15.10.2014 – Europäischer Haftbefehl wird erlassen – im Interpol in Polen erst am 29.10.2014 sichtbar.

23.10.2014 – wir besuchen in Warschau den Kinderschutzbeauftragten und das Justizminiterium. Es wird uns bescheinigt, dass die Beschlüsse nach Brüssel IIa vollstreckbar in
Polen sind und wir keiner weiteren Vollstreckbarkeit bedürfen. Auf meinen mündlichen Antrag hin, dieses schrifltich festzuhalten, wird abgelehnt, mit dem Hinweis ich solle es schriftlich machen und bekomme in 1-2 Wochen eine Antwort.

31.10.2014 – auf einen anonymen Hinweis hin, erfahre ich in Luban, dass Lara sich mit der Mutter wohl bei ihren Eltern aufhält. Mit meinen Detektiven fordern wir die Polizei uns den Aufenthaltsort des Kindes zu nennen. Sie verweigern die Auskunft – auch jegliche Intervention. Auf gezielte Nachfrage wegen des Haftbefehls, wurde ebenfalls gesagt, sie würden nichts unternehmen. Erst nachdem eine Strafanzeige wegen Untätigkeit gegen die Polizei gestellt wird und über Warschau und Breslau die Polizei zur Handlung gezwungen wird, wird Frau Sontowska festgenommen und dem Staatsanwalt aus Jelenia Gora vorgeführt. Die Vernehmung dauer 6 Stunden – in der Zeit wusste die Polizei, wo das Kind sich befindet und verhindert die Hilfe bei der Herausgabe und auch gibt nicht den Aufenthaltsort bekannt. Um 22:30 wird die Frau Sontowska nach Hause entlassen und mir wird gesagt, dass der Staatsanwalt entschieden hat, dass das Kind bei der Mutter zu bleiben habe.
Ich stelle auch hier Strafanzeige. Beide Strafanzeigen wurden eingestellt.

07.11.2014 – Da meine Beschlüsse seitens der Polizei ignoriert werden beantrage ich doch eine polnische Vollstreckbarkeitserklärung in Polen, die ich von zuständigen Bezirksgericht in Jelenia Gora bekomme.

08.11.2014 – Polizei in Luban nimmt diesen Beschluss zur Kenntnis, verweist mich jedoch auf das Familiengericht, damit ich einen Kurator (Gerichtsvollzieher/Verfahrenspfleger) bekomme, um das Kind auch zwangsentnehmen zu dürfen.

09.11.2014 – ich finde meine Tochter zusammen mit Mutter und Großmutter in Legnica. Polizeieinsatz endet nicht erfolgreich, da die Polizei nach 3 Stunden Diskussion mit Entführerin (bei der ich nicht dabei sein durfte) mich an das Familiengericht verweist, um einen Kurator zu bekommen.

10.11.2014 – Antrag auf Zwangsentnahme des Kindes bei Familiengericht in Legnica

12.11.2014 – Antrag wird zurückgewiesen. Mir bleibt lediglich der Beschwerdeweg – der erst am 31.01.2015 in der zweiten Instanz für mich positiv entschieden wird und erst am 10.03.2015 sich ein Kurator aus Legnica bei mir meldet!!!! Ohne einen Versuch zu unternehmen, wird auch dieses Verfahren am 24.03.2015 eingestellt, da der Aufenthaltsort meiner Tochter unbekannt sei.

01.12.2014 – Auf einen Tipp vom Väterverein in Polen stelle ich erneut einen Antrag auf Zwangsentnahme des Kindes in Luban. Es wird ein Kurator benannt in Luban.

02.12.2014 – 1. Versuch der Zwangsentnahme des Kindes in Luban in der Wohnung der Eltern der Täterin. Es ist lediglich der Vater der Täterin da, der mich übelst beleidigt und erklärt, er habe seine Tochter mit Kind am 27.12.2014 nach Szczecin gefahren, weil sie dort arbeite und wohne. Das Gericht in Luban beauftragt nun die Kuratoren in Szczecin.

03.12.2014 – ich stelle einen weiteren Antrag auf Zwangsherausgabe des Kindes in Szczecin, um so die Sache zu beschleunigen. Dieser Antrag wird jedoch nicht bearbeitet – sondern erst am 19.01.2015 zurückgewiesen, da inzwischen die Beauftragung aus Luban kam.

09.12.2014 – Ein Kurator im Auftrag der Richterin in Szczecin (nicht in der Sache der Zwangsentnahme!) besucht Frau Sontowska an der Wohnanschrift in Szczecin und bescheinigt dass Tochter Lara sehr wohl gehe in der Wohnung, sie eigenes Zimmer habe und sich gut fühle.

11.12.2014 – Kurator in Szczecin bekommt offiziell den Auftrag zur Zwangentnahme des Kindes.

12.12.2014 – 2. Versuch der Zwangsentnahme des Kindes – diesmal am Wohnort der Mutter (wahrscheinlich vorgewarnt – keiner am Wohnort)

18.12.2014 – 3. Versuch der Zwangsentnahme des Kinder – Detektiv hat die Anwesenheit der Mutter ohne Kind an jeden Abend bescheinigt – jedoch an diesem Abend war wieder keiner da (wahrscheinlich vorgewarnt durch Polizei oder Behörde).

21.12.2014 – Kurator stellt einen Antrag auf Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung mit Angabe des Aufenthaltsortes des Kindes, Kurator bennent nächsten Termin für den 03.01.2015, Kurator informiert die Staatsanwaltschaft über das Verstecken des Kindes.

31.12.2014 – Gericht in Luban bittet im Rahmen der Amtshilfe das Gericht in Szczecin um zwangsweise Herbeiführung zur Abgabe der Eidesstalltichen Versicherung mit der Nennung des Aufenthaltsortes von Lara.

03.01.2015 – 4. Versuch der Zwangsentnahme des Kindes – wieder keiner am Wohnort, trotz des unterschriebenen Empfangs der Aufforderung zu Abgabe des Kindes.

15.01.2015 – Konfrontation von mir und Frau Sontowska vor der Richterin in Szczecin. Trotzdem lediglich eine Aufforderung an Frau Sontowska übergeben, um den Ort von Lara innerhalb von 3 Tagen bekanntzugeben – keine eidesstattliche Versicherung von Täterin gefordert.

05.02.2015 – Frau Sontowska wurde aufgefordert am 05.02.2015 freiwillig zu kommen und die eidesstattliche Versicherung abzugeben. Kurator nicht informiert und nicht anwesend – ich bin alleine da (obwohl ich auch nicht informiert wurde) – Frau Sontowska ist nicht erschienen.

12.02.2015 – Zwangsherbeiführung durch Polizei angeordnet – wahrscheinlich hat Frau Sontowska diese Information durch Polizei bekommen und erscheint freiwillig beim Gericht. Sie gibt die eidesstattliche Versicherung ab und benennt nicht den Aufenthaltsort von Lara.

Immer noch keine Information, wo sich Lara befindet. Es wird nicht nach Lara gesucht. Die Polizei in Szczecin sagt – Lara befinde sich in Niederschlesien – wo, wissen sie nicht. Und suchen auch nicht. Ist ja außerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches.

Wer soll denn dann suchen???

Bitte um Hilfe – schreibt Bitte an die polnische Botschaft / Konsulat in Deutschland, mit der Bitte um Weiterleitung an den Kinderschutzbeauftragten in Polen – oder direkt an ihn, den Herrn Marek Michalak, der auch auf Facebook zu finden ist:

https://www.facebook.com/pages/Marek-Michalak/212848562185545?fref=ts

 

von Thomas Karzelek,  am 28.05.2015

 

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