Verzweifelte Mütter, OÖ-Gerichte, Gutachter Barnabas Strutz

Sexuelle Gewalt an Kindern – Gutachterwillkür in Linz

Weinende Frau – Vincent van Gogh

Ein achtjähriges Kind schildert seit Jahren, wie es von seinem Vater während mehrerer Besuchskontakte sexuell missbraucht wurde. Das Kind lebt bei seiner Mutter, ist überdurchschnittlich intelligent, macht gerne Sport und ist in der Klassengemeinschaft gut integriert. Der Junge spricht über konkrete Missbrauchshandlungen und kann etwa den Raum im Haus des Vaters beschreiben, in dem solche Handlungen geschehen sind und den nur das Kind und der Vater kennen.
Trotz eindeutiger Angaben zum Missbrauch schenkten zwei von Linzer Justizbehörden bestellte Gutachter dem Kind keinen Glauben.
Der Vater versucht nun, beim Linzer Bezirksgericht die alleinige Obsorge für das Kind zugesprochen zu bekommen – nachweislich unter Angabe falscher Tatsachen
Der vom Bezirksgericht Linz bestellte Gutachter ( Barnabas Strutz) übernimmt die falschen Angaben des Kindesvaters ungeprüft. Als die Mutter dieses Gerichtsgutachten auf eigene Kosten überprüfen lässt, stellt sich heraus, dass es fachlich völlig unzureichend ist!
Das Gericht verweigert jedoch die Beiziehung eines anderen Gutachters und droht der Mutter, ihr das Kind wegzunehmen und es zwangsweise ins Spital einweisen zu lassen – eine Vorgehensweise, die mehrere Fachleute als desaströs für die Psyche des Kindes bezeichnet haben.
Die – völlig gesunde – Mutter soll laut Beschluss des Linzer Bezirksgerichts auch gleich psychiatrisch untersucht werden – nur, weil sie ihrem Sohn Glauben schenkt. Die Missbrauchsvorwürfe hat das Kind allerdings nicht nur der Mutter erzählt, sondern auch Psychologen und Psychotherapeuten, die ihn begutachtet haben
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Ähnlich wie in dem Fall der Wiener Zwillinge ist jetzt diese Linzer Mutter der Willkür von Gericht und Gutachtern ausgesetzt. Dies erinnert stark an den Fall jener burgenländischen Mutter, der man nach einem psychiatrischen Gutachten zwei Jahre lang ihre Zwillinge entzog, bevor ein weiteres Gutachten feststellte, dass sie gesund war !
Es kann nicht sein, dass in einem Rechtsstaat einer Mutter und ihrem Kind, das über Missbrauch spricht, vom Gericht verweigert wird, dass seiner Entscheidung fachlich korrekt erstellte Gutachten zugrundegelegt werden. Es genügt offensichtlich, dass Richter und Gutachter – auch in der Verhandlung – das vertraute Du-Wort pflegen, dass auch noch so offenkundig unrichtige und sogar mit Auswertungsfehlern behaftete Gutachten nicht bekämpft werden können.
Dass ein völlig gesundes Kind zur Vertuschung der Gutachterfehler sogar in die Psychiatrie gesteckt und von seiner Mutter getrennt wird, ist dem Linzer Gericht offensichtlich völlig gleich. Wenn das Kind einen Schaden davonträgt, werden halt seine Mutter und der Minderjährige damit leben müssen. Richter und Gutachter haften hierzulande ohnehin nur theoretisch selbst.

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