Die Abwesenheit der Väter ist eines der schlimmsten Probleme unserer Zeit.

Papst:   „Liebe Väter, seid aufmerksamer!“

Die Abwesenheit der Väter ist eines der schlimmsten Probleme unserer Zeit.

Darauf verwies der Papst an diesem Mittwoch anlässlich der Generalaudienz in der Aula Paolo VI im Vatikan. Vor tausenden Pilgern und Besuchern ging Franziskus in seiner Katechese auf die Rolle der Väter in der Familie ein. Diesmal wolle er die Probleme aufzeigen, nächste Woche werde er dann die „schönen Seiten“ der Vaterschaft präsentieren, kündigte er an.Ausgehend vom Begriff „Vater“ ging Papst Franziskus auf die Worte Jesu an die Jünger ein, zu Gott als ihrem Vater zu beten. „Wir wissen, dass Gott unser Vater ist, aber das ist nicht nur der Fall, weil er der Schöpfer ist“, so der Papst. „Schauen wir auf Jesus. Er offenbart sich als derjenige, der von der Ewigkeit her nur in Beziehung zu seinen Vater zu sehen ist und zwar als Sohn, der auch allen Getauften an seiner Sohnschaft Anteil geben will“.Problem der verwaisenden Familie

Dann ging der Papst auf die heutigen Schattenseiten des Vatersseins ein: Unsere Gesellschaft kenne derzeit eine „tiefe Krise“ der Vaterrolle.

Wir müssen sogar von einer Gesellschaft ohne Väter sprechen, denn diese Figur scheint in unserer Kultur von heute verschwunden oder nicht mehr gefragt zu sein.

In vielen Familien fehlen Väter. Sie fehlen, weil sie nicht da sind oder weil sie vielleicht Mühe haben, als Väter zu sein. Sie haben vielleicht Schwierigkeiten damit, die Werte und Prinzipien weiterzugeben oder an sich die Vaterrolle zu akzeptieren.“

Ein weiteres Problem sei, dass Väter oft zu stark auf sich selbst konzentriert seien und dabei die Familie als solche aus dem Blick verlieren.

„Das sieht man beispielsweise bei Kindern und Jugendlichen, denen eine väterliche Bezugsperson in ihrem Alltag fehlt. Diese Kinder fallen dann durch die Abwesenheit des Vaters auf. Aber wir dürfen auch nicht ins andere Extreme fallen und den Vater als Autoritätsperson ansehen.“

Einen wichtigen Hinweis habe bereits als Erzbischof von Buenos Aires bei Gesprächen gegeben, verriet der Papst:

„Ich fragte jeweils, ob die Väter mit ihren Söhnen und Töchtern spielen würden und wie viel Zeit sie dafür in Anspruch nehmen. Ich muss zugeben, dass die Antworten oft sehr enttäuschend waren. Denn ich musste feststellen, dass es Kinder und Jugendliche gab, die in sozusagen verwaisen Familien lebten. Bitte, liebe Väter, seid aufmerksamer!“

Der Platz der Väter in der Familie

Ein Vater habe einen ganz bestimmten Platz in der Familie, so der Papst weiter. Diese sei jedoch nicht, dass Väter „auf der gleichen Ebene“ wie ihre Kinder stehen müssten. „Es ist zwar gut, wenn sich ein Vater als Gefährte des Kindes sieht, aber er darf nicht vergessen, dass er der Vater ist also ein Vorbild sein muss. Wer sich nur wie ein Gefährte benimmt, der tut dem Kind nichts Gutes.“

Weiter kritisierte der Papst jene Gesellschaften – und vor allem Politiker und Verantwortliche – die Einrichtungen vernachlässigen, die zur Unterstützung der Familien dienten.

„Jesus selber sagt uns: Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen. Denn er ist der Weg, auf dem wir voranschreiten dürfen. Jesus ist der Lehrer, dem wir nachfolgen und der uns die Hoffnung auf eine neue Welt schenkt, in der die Liebe den Hass besiegt und die Geschwisterlichkeit und der Frieden unter allen Menschen herrscht.“

(rv 28..01..2015 mg)
http://de.radiovaticana.va/news/2015/01/28/papst_„liebe_väter,_seid_aufmerksamer!“/1120336

Tags: vaterlose Gesellschaft – Scheidung – Trennung – katholische Kirche – Justiz

Ein Gedanke zu “Die Abwesenheit der Väter ist eines der schlimmsten Probleme unserer Zeit.

  1. Vom schwachen Geschlecht würde ich nicht sprechen-sondern vom übergangenen-man versucht alles um Plattitüde Gewalt einseitig darzustellen was bleibt sind Männer- sie sollten die Wünsche Erfüller sein sie sollten sich sagen lassen wie viel darf er Mann sein-nein ich kann diese Plattitüde Palette der Wünsche
    nicht erfüllen-denn in Bestimmten Situationen wird einem von der Femen.Seite -Gewalt auf perfide Weise
    untergeschoben-schon bei der Fragestellung -dann hat man die Wünsche Kiste zu füllen-sie sollte natürlich
    prall sein sonst wird man sofort auf den Äußersten Ast geschoben (Bruchgefahr) Ich würde gerne einmal
    die andere Seite fragen ob sie Maskottchen brauchen -dafür bin ich nicht zu ständig- Eigene Wünsche bleiben Wunschvorstellung- nun die Kardinalfrage was sind ihre Wünsche überhaupt? Ich höre sehr häufig
    nur von Pflichten- manche Pflichten empfinde ich als Diktatur.
    In der Politik hört man Vatertage-von den halte ich nichts -sie sind nur Lippen Bekenntnisse
    Gleichberechtigung wird mit Gleichschaltung gewertet- Wenn man die elementaren Rechte nicht
    anerkennt in der Rechtsprechung dann rede ich gewalttätiger Diskriminierung eines Geschlechtes-
    Kinderechte werden gleich wie die Rechte des Mannes -von der Politik mit Füßen getreten-
    Einer Klientel hat man Die Gewalt über die Familie übertragen. Und sie verdient an gebrochen Frauen Kinder und Männerseelen an der Gewalt die sie mit Gesetzen fördert.
    Hier gibt es nur einen Spruch –Herr verzeihe Ihnen die Blindheit und Taubheit– denn sie wissen nicht auf Ihren goldenen Bäumen was Leben ist.

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