„Ehen von Katholiken sind keine Inseln“

SCHEIDUNG
„Ehen von Katholiken sind keine Inseln“ 

Ein Ehering liegt auf einem Gerichtsbeschluss über eine rechtskräftige Scheidung.
Ein Ehering liegt auf einem Gerichtsbeschluss über eine rechtskräftige Scheidung. (dpa / Franz-Peter Tschauner)

In Großstädten endet heute fast jede zweite Ehe vor dem Scheidungsrichter. Auch die Ehen von Katholiken bilden keine Ausnahme, sagt die Theologin Silvia Katharina Becker in der Sendung „Am Sonntagmorgen“. Die Konsequenzen der katholischen Kirche seien bitter. Der Ausschluss von den Sakramenten führe nicht selten zum Rückzug aus der Kirche.

Die Konsequenzen der katholischen Kirche in punkto Scheidung seien bitter. Der Ausschluss von den Sakramenten führe nicht selten zum Rückzug aus der Kirche. Deshalb ist laut Becker gerade der Blick auf die anderen christlichen Konfessionen spannend und wichtig. Die orthodoxe Kirche etwa vertrete eine Ehetheologie, die nahezu identisch sei mit der Lehre der katholischen Kirche und dennoch einen ganz anderen Umgang mit Menschen pflege, deren Ehe gescheitert ist.

Dabei weist das Eheverständnis der großen christlichen Konfessionen starke Ähnlichkeiten auf. Umso mehr erstaunt es, wie gravierend sie sich in ihrem Umgang mit Scheitern, Scheidung und Wiederheirat voneinander unterscheiden.

Den Beitrag von Silvia Katharina Becker können Sie im Audio-On-Demand-Player nachhören. Eine Textversion finden Sie hier.

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