Kinderwunsch-Tourismus – Sendung vom 9.12.2014

Sendung vom 9.12.2014  – In den 70er Jahren kamen Frauen aus der ganzen Welt in die Niederlande, um abzutreiben – heute reisen viele dorthin, um schwanger zu werden. Der Kinderwunsch-Tourismus boomt und das nicht nur in den Niederlanden. Vor allem gleichgeschlechtliche Paare oder Alleinstehende stoßen in ihrer Heimat häufig an gesetzliche Grenzen. Für viele bleibt als letzte Lösung nur noch der Weg ins Ausland. Doch welche Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin bieten unsere europäischen Nachbarländer tatsächlich? Und: Müssen wir die Begriffe Vater und Mutter neu definieren?

Die „X: enius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard folgen den Spuren der Kinderwunsch-Touristen und besuchen eine Klinik in den Niederlanden. In Leiden finden sie unter anderem heraus, warum die Eizellspende in vielen Ländern verboten, aber in den Niederlanden erlaubt ist. Im Gespräch mit einem Elternpaar erfahren sie nicht nur viel über die Geschichte einer ganz besonderen Familie, sondern gehen auch der Frage nach, wieviel Vater eigentlich in einem Samenspender steckt.

Einigkeit herrscht in Europa eigentlich nur in einem Punkt: Künstliche Befruchtung ist ein Tabuthema. Allerdings gibt es hoch im Norden ein Land, das erstaunlich locker damit umgeht: In Dänemark werden Spermien mit dem Spermbike für alle gut sichtbar durch den Stadtverkehr geschleust. Das ist aber nicht der einzige Service, den die Samenbank anbietet. Kunden können Samen auch online nach bestimmten Kriterien auswählen und an die Wunschklinik liefern lassen.

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Symbolbild

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