KINDESENTFÜHRUNGEN – Familienrichter erwachen !

Steigende Anzahl der Kindesentführungen als Konsequenz zum „neuen“ Familienrecht (2013) in Österreich?

Sämtliche Warnungen wurden ignoriert!

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Wie die Kronenzeitung am 17.08.2014, auf Seite 5 in der Printausgabe kolportiert, steigt die Zahl der (verständlichen) Kindesentführungen stetig (siehe nebenstehenden Artikel).

Es ist nicht verwunderlich, dass nach dem enttäuschenden KindNamRÄG 2013 keine wesentliche Änderung für nicht Obsorgeberechtigte eingetreten ist. Österreich hat sich als Obsorgetourismusland etabliert. Siehe dazu die Umfragen von Vaterverbot.at im Juni 2013 und Februar 2014, parallel zur (noch) nicht veröffentlichten und unter Verschluss gehaltenen gesetzlich verpflichteten Evaluierung des Ministeriums. Nach Mitteilung aus Fachkreisen, ist der Inhalt beider Studien ident und bestätigt die Warnungen des Vereins Vaterverbot.at. Zum Inhalt wird stets auf die öffentlich zugängliche Studie von Vaterverbot.at verwiesen.

Grundsätzlich gilt: Wer das Faustpfand Kind und dessen Obsorge nach dem Aufenthaltsbestimmungsrecht besitzt, dessen finanzielle Existenz ist gesichert (zu 85% die der Kindesmutter) und der andere Elternteil entsorgt. Dies gilt spätestens, wenn zwei nicht selbsterhaltungsfähige Minderjährige rechtsgegenständlich sind.

Wie die medial bekannten Fälle Oliver und Povse zeigen, wer im Obsorgetourismusland Österreich die Obsorge zugesprochen bekommt, hat gewonnen, ausser es stehen andere Gesetze wie in Dänemark entgegen. Die einen flüchten aus und die anderen nach Österreich.

Die Lösungen können nur sein:
• Gesetzliche Verankerung des Doppelresidenz-Modell (wo möglich)
• Umsetzung des Cochemer-Modell
• Durchsetzbares Umgangsrecht der Kinder zu beiden Elternteilen
• Kostenteilung in der Kontaktanbahnung und des laufenden Umgangsrechtes
• Überprüfung der in den 50-iger Jahren entstandenen und indexangepassten Regelbedarfssätze (heute fernab jeder wirtschaftlichen Realität)
• Neues Unterhaltsrecht, wie von Vaterverbot.at vorgeschlagen

Wenn Familienrichter im „Kroneartikel“ meinen, dass eine Kindesentführung die Chancen in einem Obsorgeverfahren verschlechtern, muss man sich die Frage stellen: „In welchem Obsorgeverfahren, wenn man rechtlich nicht greifbar ist?“. Dazu ein Zitat einer namhaften Richterin im Zusammenhang der verweiblichten Gerichtsbarkeit: „Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem Gerichtsurteile von Teilen der Bevölkerung nicht mehr anerkannt werden“.

Es bedarf eines grundsätzlichen Umdenkens im Familienrecht, einer gesetzlichen Anpassung an die geänderten Umstände der modernen Familienvater. Kindeswohl ist bereits definiert und auch in der Verfassung verankert, leider mangelt es vielen Familienrichter entsprechende Beschlüsse zu fassen.

Das Faustpfand Kind bedeutet in Österreich, finanzielle Existenzsicherung eines Elternteils und ist meist mit Kindesvorenthaltung und Entfremdung (PAS) verbunden und den wissenschaftlich bestätigten Folgen. Siehe dazu auch den eingebrachten parlamentarischen Antrag zur Aufnahme von PAS in das StGB.

Schieben wir, den aus der Not verständlichen Kindesentführungen, einen fairen Riegel vor und überdenken das Familienrecht.

SETZEN WIR – JETZT und GEMEINSAM – EIN PRAXISTAUGLICHES FAMILIENRECHT UM !

Quelle:

Jürgen Baumgartner –  http://www.vaterverbot.at/
https://www.facebook.com/pages/vaterverbotat-Ich-bin-Vater-kein-Besucher/117384021663936?fref=ts

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